Border Collie braucht viel Bewegung?

9 Antworten

Hallo, 

viel Bewegung braucht jeder Hund. Was ein Border Collie zusätzlich braucht ist geistige Auslastung in Form von Schafe hüten. Wenn er dem nicht nachkommen kann, dann kann das ein echter Problemhund werden. Meiner Meinung nach braucht keine einfache Familie, die keine Viehherde hat nen Border Collie o.Ä. 

Alternativ kann man sich auch ein Collie oder ein Sheltie anschaffen. Aber auch das sind Hunde, die Bewegung und Auslastung benötigen. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Kurz gesagt: Ja. Border Collies brauchen nicht nur körperliche Bewegung, sondern auch "geistige Herausforderungen", etwa beim Agility, als Hütehund etc. und sind sehr sensibel.

Wenn ein Border nicht ausreichend beschäftigt ist und sich langweilt, fängt er an, Marotten und Fehlverhalten zu entwickeln, was weder für Hund noch Besitzer besonders schön ist ;) Deshalb sind Borders auch nur etwas für erfahrene Hundehalter, die dem Tier genug Bewegung und Abwechslung anbieten können.

Wir haben einen Border Collie von "Border Collie in Not", also einen, der aus einer schlechten Haltung stammt. Er ist in der Hütehundausbildung und arbeitet täglich mehrere Stunden an den Schafen, kann sich auf unserem großen Grundstück frei bewegen und läuft des Öfteren auch noch kilometerlange Fahrradtouren mit. So viel braucht es aber auch, um ihn einigermaßen auszupowern... Also definitiv keine Stadthunde und auch nur in Familien mit - wie gesagt - Hundeerfahrung und ausreichend Zeit für den Hund unterzubringen :)

Liebe Grüße

Neben der vielen Zeit, Auslastung und Bewegung braucht ein Border Collie vor allem einen Halter der die Zeichen bei seinem Hund richtig lesen kann, Fehlentwicklungen sofort erkennt und gegensteuert.

Zu viel und falsche Beschäftigung macht den Border genauso schnell zum verhaltensgestörten Hund der nie runterkommt und Zwangsverhalten entwickelt wie zuwenig.

Zusammen mit der Power und Intelligenz dieser Hunde hat man dann ein riesen Problem dem man kaum mehr Herr wird.

Ein Border gehört daher nicht in Anfängerhand sondern sollte in der Anschaffung sehr gut überlegt sein, nicht nur hinsichtlich Zeit und Bewegung.

Sehr viel Bewegung, ja aber das allein ist nicht ausreichend. Er braucht auch richtige Arbeit. Der muss denken dürfen. Ein Bordercollie ist auf jeden Fall kein Familien-, sondern ein Arbeitshund.


ein broder collie ist ein arbeitshund.

der braucht nicht nur viel bewegung, sondern auch viel kopfarbeit und ein artgerechtes leben. er ist als huetehund gezuechtet worden und fuehlt sich gluecklich wenn der diese arbeit auch verreichten darf.

mit meinem border war ich taeglich 6-12 stunden draussen. er hat die tiere geheutet und das anwesen bewacht.

als reiner familienhund fuehlt sich ein border collie unterfordert und wird desahlb schnell zum "problemhund"

Hoffentlich hat er die Tiere lediglich gehütet und nicht gehäutet ;) (Mir ist klar, dass die Autokorrektur zugeschlagen hat, aber ich hab beim ersten Lesen spontan an gehäutet gedacht - nichts für ungut) :)

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@Chiarissima

recht hast du... nein sie passte nur auf die tiere auf -ausser maeuse (die wurden getoetet)..

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