Blindenhunde

Das Ergebnis basiert auf 19 Abstimmungen

Völlig in Ordnung 84%
Sehe ich genauso 11%
weiss nicht 5%
mir völlig egal 0%

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Sehe ich genauso

naja, dadurch dass es eben für blinde ist, finden es viele gerechtfertigt, aber das ist echt kein hundeleben. aber es gibt auch "normale" hunde, dies auch nich besser haben.

Völlig in Ordnung

Warum wurde denn die Antwort von Jahoo gelöscht?

Dann nehm ich sie:

Hallo!

Auch Blindenhunde haben ein schönes, aber schweres und verantwortungsvolles Leben. Blinde Leute BRAUCHEN diese Tiere, ohne würden manche von ihnen nicht gut auskommen. Und ein Herrchen, der Hunde auch noch belohnt ist kein Tierquäler. Im Übrigen haben sie auch mal Frei und werden bespielt. Nein, keinesfalls ist das Quälerei!

http://www.youtube.com/watch?v=oXH_9dFqyJw
Völlig in Ordnung

der hund wird nicht in seinem hundedasein eingeschraenkt -er hat einige aufgaben zu erfuellen und dann auch wieder viel" freie" zeit.

kennst du einen bleindenhund und seinen besitzer? ich schon und es ist toll, die beiden zu sehen. der hund geht oft mit dem blinden in einen park, dann wird er abgeleint und spielt und tobt wie die anderen hunden -auf zuruf, kommt er dann wieder und sie gehen beide nach hause.

(mit einer delphinschau hat das gar nichts gemein!) 

Völlig in Ordnung

Du hast weder viel Ahnung von Hunden noch von Blinden, oder? 

Führhunde werden nach bestimmten Kriterien ausgewählt, wenn sie noch Welpen sind. Sie müssen sich für diese Aufgabe eignen und müssen Selbstbewußtsein, genug Hirn und Verantwortungsbewußtsein mitbringen und vor allem müssen sie in der Lage sein, selbständige Entscheidungen treffen zu können auch gegen den Befehl ihres Halters, wenn die Vernunft (ja, das ist wirklich so!) ihnen gebietet, einen Befehl nicht zu befolgen, z. B. im Straßenverkehr. Es handelt sich also um Hunde, die einer solchen Aufgabe gewachsen sind und die Freude daran haben. Die Ausbildung dauert etwa zwei Jahre, dann folgt eine Prüfung. Die Hunde werden dann an einen Halter vermittelt, mit dem die "Chemie" stimmt, d. h. beide müssen zusammenpassen, damit sie ein Team bilden. Der Halter wird mit seinem Hund vertraut gemacht und sozusagen auch am Hund ausgebildet. Jeder Hund bringt besondere Fähigkeiten mit, die dem Blinden je nach Lebensführung entgegenkommen. Es gibt keine Standardhunde. Ein solcher Hund ist wertvoll und kostet zwischen 20.000 und 60.000 Euro, je nachdem, in welcher Schule er trainiert wurde. Tierquälerei an so einem Hund wäre nicht nur dumm sondern sogar saudumm, denn wer "beschädigt" einen so wertvollen Helfer, den er dringend braucht?

Die Halter sorgen für Ihre Hunde, gehen spazieren mit ihnen, befriedigen ihre Bedürfnisse, wie jeder sehende Halter das auch tut. Die Hunde arbeiten und haben Freizeit, was dem Wesen des Hundes entgegenkommt, der ja ein Team- und Gruppentier ist. Hunde lieben es, Aufgaben zu haben, je intelligenter und souveräner ein Hund ist, desto mehr Freude hat er daran. Führhunde müssen extrem souverän sein. Ein paar Stunden am Tag im Geschirr gehen ist beileibe keine Tierquälerei, es ist einfach ein Job, den der Hund in eigener Verantwortung und mit Freude erledigt. Du kannst glauben, daß Blinde ihre Hunde über alles lieben, wie Sehende auch - und vielleicht sogar noch mehr. Es ist eine für beide Seiten schöne und befriedigende Aufgabe, ein Team zu sein und Blindenführhunde sind mit Sicherheit zu den glücklichsten Hunden dieser Welt zu rechnen. Und bevor Du mich bezichtigst, nichts davon zu verstehen: Meine frühere Lebensgefährtin war blind, Hundehalterin mit jahrzehntelanger Erfahrung und Prüferin für Blindenführhunde in der Schweiz. Ich kenne an die hundert Führhunde-Teams, ihre Ausbilder, ihre Schulen und ich habe viele "pensionierte" Hunde gekannt, die ein schönes und geliebtes Rentnerdasein führten. 

Wer sowas als barbarisch bezeichnet, hat keine Ahnung - das will ich Dir zugute halten - oder streut Unfug in dem Wahn, ein Tierschützer sein zu wollen. Letzeres will ich Dir nicht unterstellen und gehe davon aus, daß Du lernfähig bist. Gruß, q.

Unterstellungen sind löschfähig!

0
Völlig in Ordnung

Wie kommst du darauf, dass ein Hund durch eine Aufgabenerfuellung barbarisch eingeschränkt würde? Ein Fuehrhund für blinde Menschen führt einen Blinden. Hunde, die mit blinden Hunden zusammen leben, führen auch ohne jede Ausbildung den erblindeten Hund - zwar nicht mit Fuehrgeschirr aber sie uebernehmen die Leitung dieses Hundes, so dass sich dieser sicher fühlen kann. Der selbe Mechanismus wirkt beim Führen eines blinden Menschen! Hunde wachsen an ihren Aufgaben, sie wollen Aufgaben übernehmen. Es gibt nichts Schlimmeres für einen Hund als völlig ohne irgend eine Forderung, die für ihn Förderung bedeutet, als Abwechslungsspielzeug eines Menschen, womöglich auch noch wie Barbie angekleidet zu werden, vor sich hin zu vegetieren.

Was möchtest Du wissen?