Blindenhunde

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Völlig in Ordnung 81%
Sehe ich genauso 10%
weiss nicht 10%
mir völlig egal 0%

23 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Sehe ich genauso

naja, dadurch dass es eben für blinde ist, finden es viele gerechtfertigt, aber das ist echt kein hundeleben. aber es gibt auch "normale" hunde, dies auch nich besser haben.

weiss nicht

Ich empfinde es schon auch irgendwo als eine Form von Tierquälerei, genau wie das Schwimmen mit Delphinen für autistische Kinder. Allerdings wenn man selbst weder vom einen noch vom anderen betroffen ist, dann lässt sich beides sehr leicht verteufeln.

Suuper Antwort. Danke.

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Zum Schwimmen mit Delphinen für Kinder, die nie ein normales Leben führen werden: Delphinen macht die Arbeit mit Menschen sogar Spaß (natürlich nicht, wenn sie in riesigen Aquarien gehalten werden). An manchen Stränden kommen sie sogar extra zum Ufer, um von den Kindern gestreichelt zu werden. Was ich als Tierquälerei und vollkommen asozial sehe, sind diese Tier-Shows mit Delphinen und anderen Meerestieren.

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@Jahoo

Jahoo-Du willst doch jertzt keinen freischwimmenden delphin mit einem angeleinten und eingeengten blindenhund vergleichen?!!  ÄÄHÄm...Halloooo-Verstand???

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@Naturkind

EINGEENGT? Auch Blindenhunde haben mal Ruhepausen und könne draußen rumtoben, ja?

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@Jahoo

Du meinst im Tierheim, nachdem sie keiner mehr braucht, richtig !

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@Jahoo

Das ist im eigentlichen Sinn auch nichts anderes als eine Delphin Show! Das wurde von etlichen Tierschutzorganisationen schon oft genug bemängelt!  Sie werden noch nicht mal ansatzweise artgerecht gehalten, und werden ebenso dressiert, um so zu funktionieren, wie sie es letztendlich tun!

 

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@FancyDiamond

Mal ganz davon abgesehen, dass Blindenhunde nicht immer bloß angeleint sind ... was ist so schlimm daran, wenn ein Hund angeleint ist?! Mein Hund hat Leinenzwang, deswegen geht es ihr aber nicht schlechter - es gibt genug Variationen den Hund trotz allem gerecht zu werden.

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@Wolfsteufel

Nicht alle Hunde, die alt sind kommen auch ins Tierheim. Vielleicht macht ihr es so, aber viele Leute behalten ihren Blindenhund, auch wenn er  etwas älter ist.

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@FancyDiamond

Nun ja, es ist schon ein bisschen was anderes als eine Delphin Show. Denn Blindenhunde werden meist artgerecht gehalten und Hunde haben Spaß am Lernen und "Dressieren". Hunde müssen gefordert werden, müssen Aufgaben erledigen, um ein erfülltes Leben zu haben. Und viele Blindenhunde haben das auch.

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@Wolfsteufel

Wie gesagt: nicht alle machen das so, ich kenne viele Blinde, die ihre Hunde behalten haben, auch wenn die Tiere etwas älter waren. Aber ich will jetzt hier echt keine Diskussion, auch wenn ich mir sicher bin, dass nicht alle Hunde nach der Arbeit abgegeben werden. Ich hoffe, wir müssen uns nicht mehr schreiben. Schönen Abend.

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@Jahoo

Hab auch nicht geschrieben das alle abgegeben werden, du musst wirklich Probleme haben, wenn du nicht in der Lage bist, mit Personen eine normale Unterhaltung zu führen. Sie verschliessen einfach die Augen, und wollen die Wahrheit nicht erkennen so ist das. Aber solang ihr Hund brav sitz und platz macht, ist ihn ihrer heilenwelt alles i.O das ist mir schon klar.

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Völlig in Ordnung

Das finde ich überhaupt nicht. Denn normalerweise gibt es nicht schöneres als diese enge Hund/Menschbeziehung. Dann würde auch jeder Polizei-, Rettungs- oder Jagdhund missbraucht, wie auch jedes Pferd.

Es kommt immer auf die Beziehung an und was ich davon bisher erlebt habt ist sehr harmonisch und mancher Hund würde sich über so ein erfülltes Leben freuen. Denn er bekommt viel Lob usw. für seine Leistung. Auf jedem Falle besser als, als Schoßhündchen mit Pullöverchen und anderen Dingen gequält zu werden.

Im Wolfsrudel gibt es auch "Kindermädchen" für den Wurf, wenn die Eltern auf Jagd sind. Hunde sind soziale Rudeltiere. Allerdings sind nicht alle Rassen geeignet, sie müssen einen ausgeprägten Schutztrieb von Natur aus haben und sehr intelligent sein.

Völlig in Ordnung

Hunde lieben es, für ihren Menschen Aufgaben zu erfüllen. Hunde haben starke Sozialinstinkte und auch Spaß am Lernen, weil das für sie eine intensivere Kommunikation mit dem Menschen bedeutet. Das entspricht ihrem Wesen. Auch Blindenhunde haben freie Zeit, in der sie niemanden führen und spielen und herum tollen dürfen. Da der Blindenhund mit viel Einfühlung ausgebildet wird und für seinen Menschen ein wertvoller Gefährte ist, wird er sowohl in der Ausbildung als auch bei seinem Blinden immer gut behandelt. Deshalb hat ein Blindenhund ein besseres Leben als viele Hunde, von irgendwelchen Besitzern, die überhaupt keinen Hundeverstand haben, sie nicht zur Leinenführigkeit erziehen und sie am Halsband herum zerren, weil sie pausenlos ziehen, Hunde die grundlos geschimpft werden, die bestraft anstatt belohnt werden, wenn sie kommen, Hunde die überfüttert werden bis sie an Verfettung zu Grunde gehen, Hunde die in den Ferien in der Hundepension tagelang heulen und nicht wissen, ob ihr(e) Besitzer(in) jemals wieder kommt, weil man ihnen das nicht sagen kann, die haben ein trauriges Leben. Mit einem Blindenhund würde man so etwas niemals machen.

Ein eindeutiger Dh. LG

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Völlig in Ordnung

Du hast weder viel Ahnung von Hunden noch von Blinden, oder? 

Führhunde werden nach bestimmten Kriterien ausgewählt, wenn sie noch Welpen sind. Sie müssen sich für diese Aufgabe eignen und müssen Selbstbewußtsein, genug Hirn und Verantwortungsbewußtsein mitbringen und vor allem müssen sie in der Lage sein, selbständige Entscheidungen treffen zu können auch gegen den Befehl ihres Halters, wenn die Vernunft (ja, das ist wirklich so!) ihnen gebietet, einen Befehl nicht zu befolgen, z. B. im Straßenverkehr. Es handelt sich also um Hunde, die einer solchen Aufgabe gewachsen sind und die Freude daran haben. Die Ausbildung dauert etwa zwei Jahre, dann folgt eine Prüfung. Die Hunde werden dann an einen Halter vermittelt, mit dem die "Chemie" stimmt, d. h. beide müssen zusammenpassen, damit sie ein Team bilden. Der Halter wird mit seinem Hund vertraut gemacht und sozusagen auch am Hund ausgebildet. Jeder Hund bringt besondere Fähigkeiten mit, die dem Blinden je nach Lebensführung entgegenkommen. Es gibt keine Standardhunde. Ein solcher Hund ist wertvoll und kostet zwischen 20.000 und 60.000 Euro, je nachdem, in welcher Schule er trainiert wurde. Tierquälerei an so einem Hund wäre nicht nur dumm sondern sogar saudumm, denn wer "beschädigt" einen so wertvollen Helfer, den er dringend braucht?

Die Halter sorgen für Ihre Hunde, gehen spazieren mit ihnen, befriedigen ihre Bedürfnisse, wie jeder sehende Halter das auch tut. Die Hunde arbeiten und haben Freizeit, was dem Wesen des Hundes entgegenkommt, der ja ein Team- und Gruppentier ist. Hunde lieben es, Aufgaben zu haben, je intelligenter und souveräner ein Hund ist, desto mehr Freude hat er daran. Führhunde müssen extrem souverän sein. Ein paar Stunden am Tag im Geschirr gehen ist beileibe keine Tierquälerei, es ist einfach ein Job, den der Hund in eigener Verantwortung und mit Freude erledigt. Du kannst glauben, daß Blinde ihre Hunde über alles lieben, wie Sehende auch - und vielleicht sogar noch mehr. Es ist eine für beide Seiten schöne und befriedigende Aufgabe, ein Team zu sein und Blindenführhunde sind mit Sicherheit zu den glücklichsten Hunden dieser Welt zu rechnen. Und bevor Du mich bezichtigst, nichts davon zu verstehen: Meine frühere Lebensgefährtin war blind, Hundehalterin mit jahrzehntelanger Erfahrung und Prüferin für Blindenführhunde in der Schweiz. Ich kenne an die hundert Führhunde-Teams, ihre Ausbilder, ihre Schulen und ich habe viele "pensionierte" Hunde gekannt, die ein schönes und geliebtes Rentnerdasein führten. 

Wer sowas als barbarisch bezeichnet, hat keine Ahnung - das will ich Dir zugute halten - oder streut Unfug in dem Wahn, ein Tierschützer sein zu wollen. Letzeres will ich Dir nicht unterstellen und gehe davon aus, daß Du lernfähig bist. Gruß, q.

Unterstellungen sind löschfähig!

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