Beschleunigung verschiedener Menschen in einer Wasserrutsche

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9 Antworten

Ich weiß es nicht, aber ich würde sagen, dass ein schwerer Menschn eigentlich schneller ankommen müsste, weil er eben mehr Gewicht und dadurch auch mehr Schwung hat. Wobei, wenn ich überlege, in einer normalen Rutsche sind Kinder (die ja folglich leichter sind) irgendwie schneller unten als ein erwachsener Mann zB. hmmmm gute Frage ;)

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Die beiden Körper rutschen gleich schnell, weil das Verhältnis von Masse zu Gleitreibung als gleich anzunehmen ist. Die Luftreibung habe ich hier vernachlässigt.

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Hm gute Frage, also im luftleeren Raum haben Gegenstände die gleiche Geschwindigkeit, ganz gleich welche Masse.

Also eine volle Wasserflasche fällt dort ebenso schnell wie eine leere.

Beim Rodeln ist es so, da zu leichte Sportler Gewichte anlegen müssen, das würde dafür sprechen, das der leichtere durch den niedrigeren Anpressdruck schneller sein müßte.

Andererseits wird es auch darauf ankommen in welcher Phase man sich befindet, denn beim Fallschirmspringen heißt es das ab xxx Stundenkilometer schluss mit der Beschleunigung ist.

Also bin gespannt auf die weiteren Antworten.

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Kommentar von nepet
13.07.2011, 00:43

der Luftwiderstand ist etwas vollkommen Anderes. Hierbei geht es um Gleitreibung. Bei Fallschirmspringern ist wirklich irgendwann Schluss mit dem schneller werden, abhängig von der Position die der Springer einnimmt!

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Das mit dem Rodeln ist glaub ich ein ganz guter Hinweis..

wenn ich mich an die WOK-WM von einem bekanntem Entertainer erinner, da wurden ja die Woks auch immer mit massiv Gewichten verstärkt, damit die Teilnehmer vermeidlich schneller sind... aber das sind alles nur Vermutungen..

es macht ja irgendwie Sinn, dass MEHR MASSE auch laenger braucht um erstmal in Fahrt zu kommen und dadurch vllt langsamer ist? Man denkt aber, dass schwerere Menschen einen Vortel haben, oder? :P

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Kommentar von nepet
13.07.2011, 00:45

Naja, beim Rodeln ist das so eine Sache. Man gleitet dort auf einem DÜNNEN Wasserfilm, in einer Rutsche allerdings auf einem wesentlich "dickerem".

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Wie Du schon schreibst: Ohne Reibungseffekte ist die Beschleunigung völlig unabhängig von der Masse, weil sich die unterschiedlichen Gravitationskräfte durch die unterschiedliche Massenträgheit genau aufheben.

Ergo kommt es allein auf die Reibung an - und da gibt es je nach Rutschtechnik erhebliche Unterschiede. Klar ist: Wer auf dem Pops rutscht, hat verloren ;-). Optimal sind die Auflagepunkte Schulterblatt/Ferse.

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Bei allen rutschenden Menschen wird der Wasserfilm verdrängt und sie reiben auf der Glatten Oberfläche gemäß dem Gleitreibungskoeffizienten auf nasser Oberfläche. Der Koeffizent ist bei Wasserrutschenmaterial möglichst gering, sodass der Unterschied beim rutschen von schwereren Menschen nicht groß ist.

Hier noch eine Überlegung: Da dünne leichte Menschen beim rutschen viel Wasser unter sich und neben sich vorbeilassen, können sie schneller als das Wasser runterrutschen. Schwerere verdrängen das Wasser vor sich und werden so zusätzlich langsamer.

Das alles sind nur Überlegungen und keine wissenschaftlichen Daten.

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Es ist folgendermaßen:

Wie schon erwähnt wurde ist die beschleunigung, mit oder ohne reibung, im luftleeren raum unabhängig von der masse. Kommt jedoch der luftwiderstand dazu verhält es sich etwas anders. Ich versuche dies mit dem in der Physik oft angewandten Schwerpunktsatz zu erklären (geringere einflüsse, zB der größeren oberfläche von größeren menschen, bzw wasserverdrängung usw vernachlässigt):

m...Masse a...Beschleunigung g...Erdbeschleunigung q...Winkel der Rutsche y...Reibungskoeffizient FL...Luftwiderstand

Ohne Luftwiderstand:

ma = mgsin(q)-ymgcos(q)

Dividiert man diese gleichung durch die masse erhält man:

a = gsin(q)-yg*cos(q) Die beschleunigung ist also unabhängig von der masse

Mit Luftwiderstand:

ma = mgsin(q)-ymgcos(q) - FL

Dividiert man diese gleichung durch die masse erhält man:

a = gsin(q)-yg*cos(q) - ( FL / m ) Die beschleunigung ist also abhängig von der masse

Je größer die masse, desto kleiner ist der bremsende Term ( FL / m ) und desto größer die beschleunigung

LG

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Also ich bin noch in der Schule, und habe eine 2 in Physik... Ich glaube, vor 4 Wochen haben wir das durchgenommen. Die Theorie: Durch mehr Masse, mehr Reibung =Mehr Geschwindigkeit. Aber schwere Menschen (mit genügend Hautreibung!!!) kommen schneller an als Leichtgewichte an. Mein Lehrer hatte uns das mit einem Übungsversuch gezeigt. Lieber Gruß, und ich Hoffe für den nächsten Test, das ich das richtig behalten habe! ;D Eure LALoveLA

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also von physik hab ich keine ahnung :D aber als ich mal im urlaub war war da so ein dicker typ in der rutsche der war als er rauskam so schnell dass er mit dem ellebogen gegen den beckenrand gestoßen ist und sein ellebogen warc danach blutig

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