Berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin, stressiger als eine Vollzeitausbildung?

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2 Antworten

Meine Kollegin macht diese Ausbildung. Sie hat Familie, 3 Kinder und arbeitet zu 40 % bei uns.

Das Problem ist, dass sie erst mal alles unterr einen Hut bekommen muss, Familie, Arbeit und Schule. Wenn sie nicht ihre Eltern hätte, die sie in der Kinderbetreuung unterstützen würden, könnte sie es nicht leisten.

Wir sind eine kirchliche Einrichtung, die ihre schulische Ausbildung unterstützt und so eine Einrichtung muss man erst mal finden, die die Vorgaben der Schule und alles weitere damit Verbundene  mitmacht.

Z.B. Schulferien: in den Schulferien muss meine Kollegin arbeiten, da der Kindergarten ja nicht geschlossen hat.

Viel schlimmer noch, sie muss in den Ferien vorarbeiten, weil sie ja manchmal Schulblöcke von 2-4 Wochen hat, wo sie nicht in unserer Einrichtung arbeiten kann.

Für uns ist das manchmal so blöd, weil wir uns immer nach ihr richten müssen. Wenn sie vorarbeiten muss, bräuchten wir sie manchmal gar nicht. Wenn wir sie dringend bräuchten, ist sie im Schulblock. Das machen viele Einrichtungen nicht mit.

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Du musst natürlich überlegen, ob Du in der Lage bist, nach der Arbeit (abends und am Wochenende) ausreichend zu lernen. Du wirst auch über mehrere Jahre deutlich weniger Zeit für Menschen haben, die Dir wichtig sind (und die das vielleicht nicht immer verstehen werden). Bei nebenberuflichen Studiengängen geht man meist von der 20-Wochenstunden-Regel aus (2-3 Stunden Montag- bis Freitagabend und am Samstag oder Sonntag etwa 8 Stunden. Einen Tag des Wochenendes unbedingt frei lassen!). Ich kann nicht so ganz beurteilen, wie es bei der Ausbildung zur Erzieherin ist, nehme aber an, dass die Stofffülle auch ziemlich groß ist.

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