angst vor messerstecher

19 Antworten

Tatsächlich ist die Bedrohung durch einen Straftäter mit einem Messer in vielen Orten eine recht realistische Gefahrenlage - ist mir auch bereits passiert.

In einer solchen Situation ist es wichtig, Ruhe zu bewahren (was wirklich schwer ist...), das Messer oder zumindest die Position der Arme des Täters im Blick zu behalten und auf Abstand zu bleiben, bzw. Abstand zu schaffen.

Gegen einen Messerangriff kann man unbewaffnet kaum etwas machen, ohne schwere Verletzungen, zumindest an Armen oder Beinen zu riskieren. Daher muss man entweder flüchten oder etwaigen (Geld-?)Forderungen nachkommen - alles besser als die denkbaren Konsequenzen. In einem "Kampf auf Leben und Tod" gibt es einige Aktionen, den Messerarm unter Kontrolle zu bringen und dem Gegner die Nase abzubeißen... will man ja aber auch nicht unbedingt.

Die Bedrohung mit einem Messer ist zwar durchaus einen realistische Gefahrenlage, aber das Risiko ist immer noch sehr Gering Opfer von einem Messerstecher zu werden.

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@Anton96

Na ja, auf die Gesamtheit der Lebenszeit gerechnet, ist das Ereignis sicherlich die absolute Ausnahme - ein Mal hatte ich das "Vergnügen" allerdings selbst...

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Kommt drauf an, wo du wohnst. Meistens brauchen die aber nen Grund, wenn du nicht reich aussiehst, haste bessere Chancen zu überleben.

du hast mein satz geklaut! ich war zuerst hier! (flenn)

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Liebe r IchBinOnline,

die Bedrohnung durch Gewalttäter ist ganz real vorhanden.

Als Folge eines feigen Überraschungsangriffes hatte ich mal einen Krankenhausaufenthalt.

Ob es nun "normal" ist, ständig Angst zu haben, abgestochen zu werden, wenn man im Dunkeln die Unterkunft verläßt, kann ich Dir nicht beantworten. Von meinen Bekannten und mir weiß ich allerdings, daß wir in der Dunkelheit wachsamer sind als bei Tageslicht und bestimmte "Ecken" einfach meiden - Angst, abgestochen zu werden, habe ich jetzt nicht.

Fakt ist, daß Du diese Angst hast (!). Es scheint mir in diesem Zusammenhang unwichtig, ob und wer sonst noch diese Angst hat.

Es ist daher zu überlegen, was Du jetzt tun kannst, um Deine Situation zu verbessern. Dir wird schon etwas einfallen, wenn Du systematisch die Möglichkeiten durchgehst.

Für den Fall, daß in Dir der Krieger oder die Kriegerin erwacht, laß Dir bitte Folgendes gesagt sein:

Die besondere Herausforderung im Verteidigungsfall besteht darin, daß der erste Abwehrversuch klappen muß. Klappt der erste Versuch nicht, ist es aus mit Dir und Deinem leiblichen Leben, zumindest mit Deiner Gesundheit!

Aus unter Anderem diesem Grund bin ich Gegener all derjenigen, die dieses Thema betreffend verharmlosend und einfältig herumplappern, von geringen Wahrscheinlichkeiten reden und so weiter. Das nämlich nützt niemandem etwas! E i n "solches Ding" in dem Leben eines Menschen, welches schief geht und er ist zumindest für den Rest seiner Zeit auf Erden gezeichnet.

Ich rate also dazu, unübersichtliche Situationen zu meiden und Spaziergänge während der Dunkelheit dort zu machen, wo sich erfahrungsgemäß keine Gewalttäter aufhalten, wenn es denn sein muß - so lächerlich es klingen mag.

Grundsätzlich rate ich davon ab, sich auf körperliche Konflikte einzulassen, auch wenn jemand trainiert ist, kann er schlicht Pech haben und dann steckt der Schraubenzieher in der Niere und von dem vielleicht noch erfolgenden Sieg hat derjenige mit dem Schraubenzieher im Körper dann auch nichts mehr. . . . . . . . . .

Es gibt wirksame Verteidigungsmittel, mit welchen Angreifer auf Distanz gehalten werden können. Solche Mittel führen in diesem Staat die Polizei und Kriminelle.

Während eines Überfalles ist der gesetzestreue Bürger alleine, unbewaffnet und die Polizei zu weit weg und das Gesappel von dem Gewaltmonopol des Staates einen Dreck wert. Dem Bürger wird bewußt zugemutet, daß er eben Opfer zu beklagen hat oder daß er fürchten muß, von Behörden verfolgt und drangsaliert zu werden, falls er wirksame Distanzwaffen führt.

Unter Anderem durch ihr "Wahlverhalten" haben sich die Menschen dieses Staates die heutige Gesamtsituation selbst geschaffen; man will es so, wie wir es derzeit haben.

Vielleicht ist es einfach das Beste, wenn Du während der Dunkelheit nicht rausgehst, bis sich Deine Furcht gelegt hat. Ich weiß, daß es schon geholfen hat, sich in bekannter Gegend bei Tageslicht solange aufzuhalten, bis es dunkel geworden ist. Wenn der Wechsel vom Tag zur Nacht bewußt erlebt wird, kann das diese Angst lindern. Alles Gute.

Wenn du dieses Gefühl nur ab und zu hast ... dann kann es als normal angesehen werden.

Jeder Mensch wird gelegentlich von "difusen" Ängsten heimgesucht. Besonders dann, wenn man vorher etwas Dementsprechendes gehört, gesehen oder gelesen hat.

Bedenklich würden solche Ängste nur dann, wenn du sie sehr oft oder regelmäßig haben solltest. Und da wärest du gut beraten, wenn du bei einem Facharzt einen Gesprächstermin vereinbaren würdest.

warscheinlich für dich normal gehe doch einfach nicht raus wenn es dunkel ist dann haste auch kein problem

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