Angst vor der Zukunft , Tod der Eltern ,?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Ich verstehe dich sehr gut. Bin bei meinem Opa aufgewachsen, der auch mein offizieller Erziehungsberechtigter war & das Sorgerecht hatte.. er hat mir Mutter und Vater in einer Person ersetzt so gut er konnte. Meine Oma starb schon, als ich noch ein kleiner Junge war, bin praktisch komplett beim Opa aufgewachsen, der von meinem Onkel unterstützt wurde.

Mein Opa war 65, als ich geboren wurde ... und meine größte Sorge in meiner ansonsten glücklichen & auch schulisch guten Jugendzeit war, was denn mit mir passieren sollte für den Fall, wenn er stirbt. Ich war 15, als er 80 wurde ---------> und erst recht ab dieser Zeit fuhr so eine latente Angst immer mit. 80 war damals eine gigantische Zahl, vor der ich allertiefsten Respekt hatte & meine größte Angst war, was sein würde wenn er denn stirbt während ich vllt. noch unter 18 & noch Schüler sein sollte. Er hatte zwar für den Fall eine mich begünstigende Lebensversicherung abgeschlossen & auch eine monatliche Apanage für mich festgelegt, sodass es finanziell geregelt gewesen wäre -------> aber ich machte mir, das war viel schlimmer, ganz große Sorgen, wo ich dann hinkommen würde.

Letzten Endes hat er dann noch knapp 10 Jahre gelebt & starb mit fast 90... da stand ich längst auf eigenen Beinen, sodass dieses Horrorszenario nicht eintrat. Aber ich verstehe deine Sorge sehr gut.

Ich habe damals stets versucht, schlicht nicht laufend dran zu denken.. klar, in schwachen Stunden hielt ich mir dieses "was KÖNNTE passieren, wenn der Opa stirbt?" immer wieder vor Augen.. aber trotzdem, ich ließ es nie omnipräsent sein sondern behielt es eher sporadisch im Hinterkopf. Das half mir.

Ich rate dir, es genauso zu tun wie ich damals... denke einfach nicht dran, genieße die Zeit die du mit deinen Eltern verbringen kannst & versuche keine Angst zu haben. Denn Angst steht wie ein böser Schatten über allem & macht einen ganz krank... ist nicht empfehlenswert!

Hoffe, ich konnte dir helfen :)

Hallo,

meine Mutter starb an Weihnachten 2013 bereits mit 43 Jahren infolge einer inneren Blutung. Ich bin jetzt 23 Jahre alt. Viel zu früh. Aber was ich gelernt habe, ist, dass man nie unvorbereitet sein sollte, nur für den Fall. So redeten wir oft über den Tod, was mit ihrem Körper geschehen soll, wo sie bestattet werden soll und wie.

Von Vorteil sind auch ein Testament, Lebensversicherung und Patientenverfügung.

Mir z. B. hat das sehr geholfen, dass ich da einen Plan hatte, den ich Stück für Stück abarbeiten konnte, entsprechend den "Anweisungen meiner Mutter. Und auch sonst hilft es, wenn du dich in schwierigen Zeiten mit Menschen umgibst, die mit dir reden, dich trösten.

Das Älterwerden seiner Eltern hat aber einen Vorteil gegenüber dem abrupten Ende meiner Mutti: Man kann sich  über die Jahre mehr und mehr mit dem Gedanken anfreunden, dass Mama/Papa/Oma/Opa etc. evtl. nicht mehr da sind. Sehr viel Zeit, um alle Eventualitäten durchzuspielen.

Liebe Grüße

Der Tod ist etwas Normales - wir haben uns aber sehr von ihm entfernt. Ich fínde es mittlerweile nicht mehr schwer, einen älteren Menschen gehen zu lassen. Viele wollen dann auch gehen, wenn das Leid zu groß wird. ich finde es menschlich, im Tod auch eine Erlösung zu sehen.

Traurig macht mich der Tod von menschen, die ihr Leben noch nicht gelebt haben, die noch Aufgaben haben - von Jugendlichen, jungen Eltern.

Gibt es denn einen konkreten Anlass, dass du so denkst? Krankheiten, sind deine Eltern alt und gebrechlich?

Wenn nicht: Hab keine Angst davor. Im Nachhinein würde ich dir empfehlen, früh Gespräche darüber zu führen, welche Wünsche deine Eltern haben bezüglich ihres Lebensendes. Und sich Notizen dazu zu machen! Und auf eine Patientenverfügung zu bestehen!

Mein vater liegt gerade im sterben und ich hätte gern gewusst, wie er abzutreten gedenkt. Aber ich wusste es nicht und er hat keine schriftlichen Angaben gemacht. Gesprochen hat er aus Angst vor dem Tod auch nicht darüber und ich dachte, ich hätte noch Zeit. Ich kann also nur raten und ihn jetzt endlich gehen lassen. ich bin mir bei einem sicher - er hätte sein leiden nicht verlängern wollen ohne Aussicht auf Besserung. Und für ihn werde ich froh sein, wenn es vorbei ist - vielleicht schon morgen.

Sollte ich es ein für alle mal beenden?

Ich habe keine Zukunft, und mein Leben ist sehr sehr langweilig, ich wejss nicht wie lange ich es noch aushalte, aber eines ist sicher, es ist nicht mehr lange. Ich will nicht Obdachlos werden, ich will nicht in Armut leben müssen, aber ich werde, weil ich eine Behinderung habe die dafür sorgt, dass ich niemals normal leben kann. Ich will keine Last mehr für andere sein, vor allem meinen Eltern. Doch habe ich keine Wahl, denn ich werde niemals arbeiten können. Ich will das alles beenden, ein für alle mal. Ich ertrage diese ständige Angst nicht mehr. Die ständige Unsicherheit vor der Zukunft. Ich will nicht autistisch sein, denn in dieser Gesellschaft ist man mit Autismus Wertlos. Ich will nicht unbedingt sterben, doch sehe ich keine andere Möglichkeit meine Probleme zu beenden für immer. Wäre der Tod nicht besser als ein Leben voller Schmerz, Leid und Angst? Ist es nicht besser nicht zu Leben wenn man sowieso nur noch dahinvegetiert? Ist es nicht besser Tod zu sein wenn man bloss eine Belastung für andere ist? Ist ein Leben noch Lebenswert ohne Zukunft?

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