4% aschkenasischer Jude - wie """jüdisch""" ist man?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du schätzen willst, wie weit es zurück liegt, kannst du so rechnen:

1 Generation - 2hoch1, 2 Generationen 2hoch2

4% = 1/25

die nächste inverse Zweier-Potenz ist 1/32, das wären 2hoch5, also 5 generationen zurück, also ein Ur-Ur-Ur-grosselternteil, wenn diese 4% auf eine person zurück zu führen sind. wenn es von mehreren vorfahren aus verschiedenen Richtungen kommt, läge es noch weiter zurück... Also ein Ur-ur-ur-grosselternteil plus noch ein bisschen...

ok. cool.

0

...wenn du ca.25-30 Jahre pro Generation rechnest (so als Durchschnittswert), dann wäre dieser Ahne ca. 125 bis 150 Jahre vor deiner Geburt auf die Welt gekommen...

1

Jüdisch ist man ausschliesslich mit jüdischer Mutter oder durch Konversion. Letztere wird nur vollumfänglich anerkannt, wenn sie orthodox stattgefunden hat.

Jemand mit jüdischem Vater und christlicher Mutter ist 0 (null) Prozent jüdisch. Das mag uns passen oder nicht passen - es ist ganz einfach die Realität.

Das Judentum ist eine Glaubensgemeinschaft, deshalb kann man dazu konvertieren. Das Judentum ist aber auch ein Volk und man ist sehr streng, wer zur Familie gehört und wer nicht.

ich bin gerade am boden zerstört. auch darüber, dass ich meinen eigenen kommentar nicht liken kann. ansonsten das nächste mal die fragestellung genau lesen.

0

Frag mal einen Juden, der wird Dir die gleiche Antwort geben wie ich.

0
@bobby68

nicht, wenn er rechnen kann. zum glück wurde meine frage bereits beantwortet.

0

In diesem Fall solltest Du Dich ein wenig mehr mit dem Judentum befassen. Die Halbjuden und die jüdischen Mischlinge sind eine Erfindung der Nazionalsozialisten.

0

Jüdisch ist man, wenn man von einer jüdischen Mutter geboren ist...

Wenn diese 4% in rein mütterlicher Linie wären, also wenn deine Ur-ur-ur-Grossmutter in rein mütterlicher Linie jüdisch wäre, dann wärest du auch jüdisch, aber du würdest nur als jüdisch anerkannt, wenn du das auch nachweisen könntest.

Die Wahrscheinlichkeit ist aber wesentlich höher, dass diese 4% aus irgend einer gemischten Linie kommen, und dann ist es irrelevant... Sogar wenn man einen jüdischenVater hat, aber keine jüdische Mutter, also theoretisch 50% jüdisch wäre, ist man per Geburt nicht jüdisch...

Aber natürlich steht es auch jedem offen, zum Judentum zu konvertieren...

ok, angenommen der vater hat 2% abbekommen, das kind 4%, die mutter gar nichts. wie rechnet man da die generationen "runter"? einfach 1/25, also 4 prozent nehmen?

0

Warum hassen viele Deutsche Türken,Araber,Kurden oder auch den Islam?

In jeder Hinsicht gibt es zwar R@ssitn, nicht Nur Deutsche(versteht mich nicht falsch ich liebe deutsche), früher waren es aber nur paar Naz1s, seit diesem und letzten Jahr aber ist dieser H@ss extrem groß geworden und die Anzahl der Afd Wähler sind gestiegen(?)

Obwohl der Islam nur eine Religion ist, die türkischen/kurdischen/arabischen Wurzeln nur eine Nationalität ist und nichts mit der Persönlichkeit zutun hat, werden wir hier "K@n@cxkn" genannt, werden als @sso$1al abgestempelt und nur von der schlechten Seite betrachtet. Ich versteh das nicht, in jeder Nationalität gibt es schlechte wie auch gute Menschen, aber genau bei den genannten drei Nationalitäten wird mehr geachtet, obwohl wie schon gesagt in jeder Nationalität be- scheurxte Menschen gibt. Wieso achtet der Mensch denn immer so sehr auf die Herkunft und auf die Zugehörigkeit einer Religion/Sekte. Man sollte doch die Person, die etwas angestellt hat, beurteilen. Wieso will ein Mensch immer irgendeinen Fehler bei anderen finden, obwohl er selbst nicht rein ist. Sind wir, die Moslems, euer Sündenbock dieser Zeit?

"Hauptsache Mensch", "Menschlichkeit", "Religion Nationalität egal hauptsache Mensch", blablabla... Ja wir sind Menschen, keiner behauptet das wir Ochsen sind, aber ich schx1ss weder auf meine Religion noch auf meine Nation! Allerdings bin ich auch nicht so bh1ndert und behaupte es liege im Blut, Nein, aber in den DNA ob du willst oder nicht. Und der Glaube im Herzen, in der die Menschlichkeit ebenso sitzt! Es sind meistens die Leute die von "Hauptsache Mensch" reden, die am nationalistischten sind, wenn es darauf ankommt. Und ihr läuft alle hinterher und findet mal alle wieder ein Kasperltheater super, der auf alles scheisst. Nation,Religion, Moral, alles soll egal sein. Hauptsache Mensch... Da mach ich nicht mit, sorry. Bisschen Gehirn einschalten Meensch.

Alles in einem wollte ich sagen, dass man für etwas nicht beurteilt werden soll, für das man nichts tun kann, ich bin so wie ich bin und ich bitte euch mich so zu akzeptieren wie ich bin und mich nicht mit den Leuten aus den Medien vergleicht und in einem Topf schmeisst. Ich mag jeden Menschen, so wie er ist, auf seine Eigene Art, aber wenn es um Ausgrenzung und Diskriminierung geht, bin ich nicht leise.

Was ist eure Meinung?

...zur Frage

Was soll ich sagen, wenn mir jemand das Recht absprechen will, mich als Deutsche zu fühlen?

Hallo,

ich bin eine Bürokauffrau, die mütterlicherseits deutsche, väterlicherseits türkische Wurzeln hat und in Deutschland geboren und aufgewachsen ist.

Obwohl ich zur Hälfte türkischer Herkunft bin, fühle ich mich im Hinblick auf meine ethnische, kulturelle sowie nationale Zugehörigkeit als Deutsche.

Im Alltag wie im Beruf, oder früher in der Schule, werde ich mich manchmal – vor allem seit Sarrazins Integrationsdebatte – nach meiner Herkunft gefragt, meistens, ob ich denn eine „Türkin“ sei. Wenn ich antworte, dass ich mich – trotz meiner türkischen Herkunft väterlicherseits –als Deutsche fühle und Deutschland als meine Heimat betrachte, dann stoße ich bei einigen auf Unverständnis.

So sagte mir ein Deutscher, dass ich als „Türkin“ „kein Recht“ habe, mich als „Deutsche zu fühlen“ und dass ich – bezugnehmend auf meine ethnische Herkunft – auch kein Recht besäße, „in Deutschland, geschweige in Europa“, leben zu dürfen. Ich musste mir auch schon anhören, dass ich in meine angebliche „Heimat“, die Türkei, verschwinden solle. Vor kurzem unterstellte mir ein deutscher Mann, der vom Beruf Maurer ist, ich sei angeblich nicht „im Geringsten integriert“ und solle als „ ausländische Bildungsversagerversagerin“ [sic!] die deutsche Sprache erst einmal lernen, bevor ich nach Deutschland auswandere. Dieselbe Person merkt noch an, dass man „früher“ „Mischlinge“ wie mich, „ermordet“ hätte. Solche Aussagen verletzen mich sehr.

Mir wurde auch schon mal die Frage gestellte, wieso ich als „Türkin kein Kopftuch“ trage und ob ich irgendwann in „die Türkei verschleppt“ werde.

Derartige Fragen regen mich wirklich auf, vor allem deshalb, weil ich sehr deutsch aufgewachsen bin und mich kulturell wie sprachlich von anderen Deutschen kaum, eigentlich gar nicht, unterscheide. Außerdem ist meine Nationalität, d. h. meine Staatszugehörigkeit, deutsch.

Ich empfinde es als Glück, dass ich in einer liberalen, gutbürgerlichen deutsch-türkischen Familie aufwachsen durfte. Ich bin vor allem mit der deutschen Sprache, Kultur und Literatur großgeworden. Das deutsche Element ist in meiner Familie kulturell wie sprachlich derart dominant, dass weder ich noch meine Geschwister des Türkischen mächtig sind. Der Islam spielt bei uns keine nennenswerte Rolle – wir essen Schweinefleisch und wir feiern Weinachten. Da verwundert es natürlich nicht, dass meine Mentalität und Wertvorstellungen durch und durch wie die einer deutschen Europäerin sind. Auch wenn ich meine ethnisch gemischte Herkunft als Bereicherung empfinde, fühle ich mich dennoch als Deutsche

Ich verstehe nicht, wieso manche so ein Problem damit haben, dass ich mich als Deutsche fühle und Deutschland als meine Heimat betrachte. Habe ich wirklich kein Recht, mich als Deutsche zu fühlen? Bin ich wirklich eine „Ausländerin“?

...zur Frage

Quellentext Analyse

Hi Leute, Ich muss als Hausaufgabe eine Quelle analysieren und weiß weder wie man das macht, noch verstehe ich die Quelle. Kann mir da jemand bitte helfen?

Nach einem Brand im jüdischen Bezirk in Mainz bot der Bischof von Speyer den Geschädigten an, sich in Speyer niederzulassen. Als ich, Rüdiger, auch Hutzmann genannt, Bischof von Speyer, den Weiler Speyer zu einer Stadt gemacht habe, habe ich geglaubt, die Ehre unseres Ortes um ein Vielfaches zu vergrößern, wenn ich hier auch Juden ansammelte. Ich siedelte also die Versammelten außerhalb der Gemeinschaft und des Wohnbezirks der übrigen Bürger an, und damit sie nicht so leicht durch die Unverschämtheit des Pöbels beunruhigt würden, habe ich sie mit einer Mauer umgeben. Ihren Wohnort aber [...] habe ich ihnen unter der Bedingung übergeben, dass sie jährlich dreieinhalb Pfund Speyerer Geldes zum gemeinsamen Verbrauch der Klosterbrüder zahlen. Innerhalb ihres Wohnbezirks und in der Gegend außerhalb des Hafens bis zum Schiffshafen und im Schiffshafen selbst habe ich ihnen das Recht zugestanden, Gold und Silber frei zu tauschen und alles zu kaufen und zu verkaufen, was sie wünschen. Dasselbe Recht habe ich ihnen auch in der gesamten Stadt zugestanden. Außerdem habe ich ihnen aus dem Kirchengut einen Begräbnisplatz unter einem Erbvertrag gegeben. Auch dies habe ich hinzugefügt, dass ein fremder Jude, der bei ihnen zu Gast ist, dort keinen Zoll zahlen muss. Schließlich [...], dass wie der Stadtrichter unter den Bürgern, so auch ihr Synagogenvorsteher über alle Klagen, die sie untereinander erheben oder die gegen sie erhoben werden, entscheiden soll. Wenn er aber irgendeine Angelegenheit nicht entscheiden kann, so soll sie dem Bischof der Stadt oder seinem Kämmerer vorgelegt werden. Wachen, Verteidigungen und Befestigungen müssen sie nur innerhalb ihres Wohnbezirks verrichten, die Verteidigungen jedoch gemeinsam mit den Bediensteten. Ammen und gemietete Knechte können sie von den Unsrigen haben. Geschlachtetes Fleisch, das sie nach ihrem Gesetz für sich als verboten betrachten, dürfen sie an Christen verkaufen, und diesen ist es erlaubt, es zu kaufen. Kurz, ich habe ihnen als Gipfel meines Wohlwollens ein Gesetz verliehen, das besser ist, als es das jüdische Volk in irgendeiner anderen Stadt des deutschen Reiches besitzt.

Julius Schoeps / Hiltrud Wallenborn (Hg.), Juden in Europa - Ihre Geschichte in Quellen, Band 1, Darmstadt 2001, S. 120 f.

...zur Frage

Christentum beschreiben für Ethik?

Guten Tag.

Ich muss in Ethik eine Hausarbeit schreiben. Die erste Aufgabe lautet: Stellt das Christentum mit euren eigenen Worten dar. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch meinen Text durchlest, ihn verbessert und ergänzt. Also was könnte man noch zum Thema "Christentum" schreiben?

Das Christentum ist eine Religion, von der jeder mal gehört haben sollte, da sie weltweit bekannt ist. Anhänger diese Religion werden „Christen“ genannt.

Eine wichtige Rolle spielt „Jesus von Nazaret“. Der jüdische Wanderprediger wurde im Jahre 28 bis 30 hingerichtet. Man kreuzigte ihm und nach seiner Auferstehung erkannte man ihn als Sohn des Gottes. Sie nannten ihn Jesus Christus.

Zu den Wurzeln des Christentums gehört das Judentum. Wie bereits gesagt, war Jesus von Nazaret, den man heute auch Jesus Christus nennt, ein Jude. Das Alte Testament entsprach den jüdischen heiligen Schriften, die Tanach heißen. Der christliche Glaube wäre ohne das Alte Testament geschichtslos und unverständlich.

Ihm Neuen Testament ist der Glaube an Jesus grundgelegt.

Die Auferstehung von Jesus Christus ist der Urgrund des Glaubens, des Christentums. Nach der Ankündigung des Neuen Testaments wurde Jesus nach seiner Kreuzigung, am dritten Tag, von den Toten auferweckt. Seine Jünger und Jüngerinnen (Menschen, die sich einer Religion anschließen, eigentlich auf Griechisch wörtlich: Schüler und Schülerinnen) konnten ihn in leiblicher Gestalt sehen, erkannten ihn aber oft nicht oder hielten ihn für einen Fremden.

Es gibt zwei Meinungen, wieso man Jesus gekreuzt hat. Die Christen sind der Meinung, er habe sich für uns geopfert, damit unsere Sünden vergeben werden und wir alle trotz dessen ins heilige Reich kommen. Andere sind der Meinung, Jesus behauptete, er sei Sohn des Gottes und damit hatte er auch Erfolg. Die Pharisäer und die Priester fühlten sich bedroht, da Jesus Ansehen bekam und sie Angst hatten, ihr Volk und ihren Reichtum zu verlieren. Deshalb gingen sie zu Pontius Pilatus (römischer Kaiser Tiberius), um ihn kreuzigen zu lassen. Dies war die Höchststrafe. Der Tag, an dem Jesus gekreuzt wurde, nennt wir „Karfreitag. Der Tag, an dem er wiederaufstand, nennen wir „Ostersonntag“

Die Wiedergeburt von Jesus feiern wir Menschen heute noch, jedes Jahr, zu Ostern. Dies ist das wichtigste christlichen Fest.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?