(...) von der Schippe springen?

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3 Antworten

Also MIR ist das immer nur in Verbindung mit dem Tod begegnet.
So wie zitiert würde es heute - denke ich - zumindest zu Stirnrunzeln, wenn nicht sogar zu Unverständnis führen.

Unterschätze da doch die Leute nicht. Das werden wohl die meisten verstehen, außer ein paar ganz Unterbelichtete.

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@tanztrainer1

Also wenn ich sehe, wie jemand kurz vor einem nahenden Auto über die Straße rennt und mein Kumpel sagt zu mir:
"Kuck mal, der ist aber von der Schippe gesprungen",
dann sehe ich ihn bestimmt irritiert an.
Und ich halte mich eigentlich nicht für unterbelichtet.

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L.G.Buchheim tut das, was viele Schriftsteller tun: Sie setzen voraus, dass man die Redewendung mit dem "Tod" kennt und verkürzt sie deshalb. Das ist legitim und deshalb nicht falsch oder irreführend.
Du hast doch auch verstanden, was er meint, ohne dass er die ganze Redewendung verwendet hat. Das nennt man schriftstellerische Freiheit.

Wenn ich zum Beispiel jemanden, der aus einer misslichen Lage in eine noch misslichere Lage geraten ist, frage: "Nun bist du wohl in die Traufe geraten?" Dann mag das beim ersten Hinhören befremdlich klingen, aber nach einigem Überlegen verstanden wird: Natürlich "...vom Regen in die Traufe".

Vielen Dank! Deine Antwort ist die hilfreichste! Viele Grüße

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@anbski

Vielen Dank,anbski. Gibst du mir nun auch noch das Sternchen?:)

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Mit Dialekt oder Region hat diese Redewendung nichts zu tun.

"Dem Tod von der Schippe springen" bedeutet, dass man dem Tod noch gerade so entkommen ist.

Ließ die Frage nochmal aufmerksam durch.
Es geht darum, dass die Floskel ohne den Teil "Dem Tod..." gebraucht wird. Und das habe ich noch nie gehört oder gelesen.

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