Habt ihr schon mal eine Nacht im Zug oder im Flughafen verbringen müssen und wie war das Erlebnis?
11 Antworten
Sowohl als auch:
Als Kind bin ich des Öfteren mit meiner Mutter im Schlafwagen nach Wien gereist. Ich fand es spannend.
Schlimm fand ich mal vor vielen Jahren, als ich die Nacht alleine auf dem Düsseldorfer Bahnhof verbringen musste. Mir ist der letzte Zug nach Hause vor der Nase weggefahren und ich musste bis morgens um 05:00 Uhr auf den ersten Zug warten. Ich war damals Anfang 20. Was mich da für Gestalten angequatscht hatten....und auch eindeutige Angebote machten, war entsetzlich. Ich bin nicht zimperlich, aber das war mir nicht geheuer. Selbst die Bahnhofsmission hatte geschlossen. Ich war froh, als der Zug um 5 Uhr endlich einlief.
Und in Mumbai habe ich mal eine ganze Nacht auf dem Fluthafen verbringen müssen, das es zeitliche Probleme mit dem Abflug gab. Fand ich halb so schlimm, denn ich hatte nette Menschen getroffen, mit denen man rumquatschen konnte.
Müssen? Nein ich war in vielen Nachtverbindungen ab der Schweiz in die Nachbarländer unterwegs, auch nach Belgien, Holland und Ungarn. Meistens im Liegewagen, vereinzelt im Schlafwagen. Fast alle Verbindungen gibt es heute nicht mehr.
Ich habe früher in Irland gewohnt und bin öfters zum Heimatbesuch nach Deutschland geflogen. Auf den Flügen war oft ein Umstieg über Nacht in London-Stansted und das Geld für Hotels war mit Anfang 20 nicht da, also schlief ich dort immer im Flughafen.
Klappte sehr gut, hätte da heute keinen Bock mehr drauf aber zur Not geht es.
Nacht im Zug: Regelmäßig und "dürfen", nicht "müssen"
Beim Flughafen war dies noch nicht der Fall. Aber auch hier würde es mich nicht stören
Ich habe mal ca. 4 Stunden nachts am Dortmunder Hbf auf dem Bahnsteig verbracht. War sommerlich warm und ich habe es vermieden in die Haupthalle zu gehen.
War alles OK!