Verzicht auf Masturbation und Pornografie sinnvoll?

5 Antworten

Es kommt drauf an.

Pornographie an sich ist nicht schädlich, wenn sich daraus kein verzerrtes Realitätsbild für einen selbst entwickelt. Kurzum... auch als Mann kann man Minderwertigkeitskomplexe bekommen, wenn man Typen sieht, die besser 'ausgestattet' sind, als man selbst und da kann man(n) sich natürlich auch einbilden, dass es das ist, was Frauen wollen.

Andererseits kann man, wenn man Pornos vor allem in einem sehr frühen Alter konsumiert und die praktisch als 'Anleitung' für Geschlechtsverkehr sieht, ein falsches Bild von Sex und Sexualität vermittelt bekommen, das später, beim 'realen' Sex, zu enttäuschungen führt, weil man eben nicht so lange durchhält, wie der Typ im Film, weil sie eben nicht so laut stöhnt etc.

Das nagt natürlich am Selbstbewusstsein.

Masturbation als solche... man sollte es nicht übertreiben, so wie mit allem, doch per se würde ich die nicht als Schädlich sehen. Es ist auch nicht so, dass fehlende Masturbation irgendeinen Nachteil oder Vorteil hätte, außer dass man sich ggf. nach Sexueller Befreidigung sehnt. Der produzierte Samen, der nicht 'abgelassen' wird, lässt sich meist in nächtlichen 'feuchten Träumen' selbst ab.

Ich persönlich denke Masturbation ist ein sehr sehr individuelles Thema und man sollte sich da nichts vorschreiben lassen. Wer es gerne und regelmäßig macht kann, darf und sollte das auch tun, schlicht weil es ihm oder ihr guttut und man ggf. seinen Körper ein wenig besser kennen lernt, was später beim Sex eventuell dazu führen kann, dass man dem Partner genauer sagen kann was man mag oder nicht mag (wobei Sex mit dem Partner auch nochmal was anderes ist), wenn man es nicht gerne tut oder sich dabei unwohl fühlt, dann muss man es auch nicht tun.

Häufige Masturbation hat weder Vor- noch Nachteile, abgesehen vom individuellen Gefühl und Erleben.

Das gibt es schon sehr lange, viel länger als 1-2 Jahre. Die Bewegung nennt sich "no fap" und stammt ursprünglich aus den USA. Ich halte das nicht für gesund. Auch die Verteufelung der Pornografie ist von gewissen social justice warriors/Feministen/Gutmenschen und Evangelikalen in den USA forciert. Natürlich ist es problematisch, wenn der Konsum zur Sucht wird. Die meisten Menschen können aber damit umgehen und haben ein gesundes Sexualleben. Seine Sexualität so zu unterdrücken soll die Männer dazu bewegen, aus dem Hamsterrad zu kommen. Mir ist der Ansatz zu wenig systemisch. Man muss die ganze Person sehen und ihr z. B. aus einer Pornosucht helfen. Das hat ja Ursachen.

Pornos sind insofern schädlich, dass sie ein völlig verzerrtes Bild von Sexualität vermitteln - rammeln bis der Arzt kommt hat nichts mit einem ausgewogenen Liebesleben zu tun.

Masturbation ist dagegen sinnvoll und völlig natürlich. Schädlich ist es, den drang ständig zu unterdrücken.

Verzicht auf Pornografie ist sinnvoll

verzicht auf masturbation aber nicht…

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