Kernbohrung für Dunstabzugshaube durch Kalksandstein und Wärmedämmung

7 Antworten

wir ziehen in ein Haus von Bauträger nach EnEv2009 mit einer Kalksandsteinmauer (15cm) und Wärmeisolierung (18cm).

würg

Na gut. Eigentum oder Miete? Falls Eigentum: Ist das ein EFH oder eine WEG? Falls WEG bzw. Miete, muss der Eigentümer respektive die WEG dieser Maßnahme per Beschluss vorher zustimmen.

In der Küche wollen wir eine Kernbohrung für die Dunstabzugshaube machen lassen

Durch die Dämmung hindurch ist das immer problematisch; wie "Blaetteresser" schon schreibt, muss die Kernbohrung einen deutlich größeren Durchmesser haben als das später einzuführende Abluftrohr. Da hier nichts ausgesagt wird zur Ausführung der Dämmung, ist das auf jeden Fall (!) nur durch einen Fachbetrieb und nur nach Einsichtnahme und ggfs. Rücksprache mit der Firma, die die Dämmung ursprünglich aufgebracht hat, vorzunehmen. Gibt es die nicht oder ist die nicht bekannt, dann müssen zumindest die Baupläne und / oder Fertigungspläne zuvor eingesehen werden.

Daumen hoch für das Würg. Und auch für den Rat zu einem Fachbetrieb.

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Wurde bei mir in der Eigentumswohnung vom Bauträger vor 10 Jahre gemacht (auch ein Haus nach der damals gültigen Energieverordnung, hätte eigentlich auch damals nicht sein dürfen). Bautechnisch war das kein Problem, ein Stück Plastikrohr wurde durchgeführt, allerdings war das noch in der Rohbau - Phase. Von außen wurde ja die Wand verputzt, von innen mit der Wandtapete das Loch verdeckt. Da bei mir das Loch in der Hängeschrank - Seitenwand reingeht (kann man Küchen - planerisch hinbekommen), habe ich im Hängeschrank für das Aluminium - Rohr zur Dunstabzugshaube auch ein Loch schneiden lassen. Das ganze Aluminium - Rohr nimmt ein wenig Platz im Hängeschrank ganz oben weg, war uns damals nichts anderes eingefallen.

Was Wasserdampf angeht, braucht man denke ich sich keine Sorgen zu machen, wenn die Abzugshaube eingeschaltet ist, ist so ein starkter Luftstrom drin, dass nichts übrig bleibt (weder in der Wand noch im Rohr). Einmal bei starkem Sturmwind und Stark - Regen ist ein wenig Wasser reingelaufen, ist aber von alleine wieder getrocknet. Hat aber eher mit der Ausrichtung der Durchführungswand in der Landschaft zu tun, bei wir ist es halt zufällig nach Westen, kann passieren, vielleicht gibt's inzwischen bessere Abdeckungsmechanismen des Aussenlochs.

Hoffe hilft Dir weiter..

Habe das selber gemacht. Ist kein großes Problem. Von innen den Kalksandstein entfernen. Dann von innen die Isolierung bis zum Putz und in der Mitte ein Loch stechen. Dann von außen den Putz sauber ausschneiden (so man hinkommt). Rohr einbauen und mit Dämmschaum den Raum zwischen Rohr und Wand gut versiegeln. Achtung das Zeug quillt auf wie Sau. Also nicht zu viel auf einmal nehmen.

Energetisch ist das kein Problem wenn das Dunstabzugsloch im Ruhezustand nach außen Luftdicht geschlossen ist (keine Klapperklappe) . Habe mir deshalb vor 8 Jahren eine Haube bei von Berbel besorgt. Die waren damals die einzigen, die das konnten. Außerdem hat das Ding einen besseren Luftdurchsatz als die Geräte aus dem Baumarkt oder die der "Markenhersteller".

wenns ein fachmann macht,wird ders richtig abdichten z.b. mit einem isolierten abluftrohr.

Die Kernbohrung sollte deutlich größer sein als das benötigte Rohr. Das Rohr sollte NICHT aus Metall (Wärmebrücke ! ) bestehen.

Wird das Rohr fachgerecht eingeschäumt (PU-Schaum) und mit einer Verschlussklappe ausgerüstet, außen in der Dämmung fachgerecht abgedichtet und wird alles fachgerecht ausgeführt , entstehen keine Probleme.

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