Ist eine rückwirkende Erhöhung der Selbstbeiteiligung während laufender Schadensregulierung zulässig?

Hallo,

folgender Fall ist konkret eingetreten:

Es ist ein Wildschaden aufgetreten, dieser wurde umgehend bei der KfZ-Teilkaskoversicherung und der Polizei gemeldet.

Die Versicherung zahlte Aufgrund des Kostenvoranschlages zunächst den Nettobetrag abzüglich 150 € Selbstbeiteiligung an den Versicherungsnehmer per Verrechnungsscheck mit dem Hinweis, dass die USt erst bei Vorliegen einer Rechnung gezahlt werden kann (vorher wollte sie zunächst einige Posten des Kostenvoranschlages abziehen, machte dies aber nach Anruf durch die Werkstatt rückgängig)

Der Schaden wurde repariert und die Summe 150 € + von Versicherung bereits geleistete Zahlungen an die Werkstatt gezahlt. Zusätzlich wurde eine Abtretungserklärung mit der Werkstatt abgeschlossen, sodass diese sich USt + eventuell auftretende Mehrkosten direkt von der Versicherung holen kann.

Nun kündigte die Versicherung aufgrund "mehrfacher Schäden" (vorher ist genau ein Glasschaden aufgetreten), Außerdem fiel auf, dass der Kilometerstand höher war als er laut Anfangskilometerstand + angegebene Laufleistung hätte sein dürfen.

Nach Anrufen mit der Versicherung wurde folgende Einigung abgeschlossen: - die Laufleistung wird rückwirkend zum 1. des Jahres erhöht, der Fehlbetrag nachgezahlt - die Selbstbeteiligung wird auf 300 € hochgesetzt und die Kündigung im Gegenzug zurückgenommen

Nun fasste die Versicherung beide Vorgänge in einem zusammen, d.h. auch die Selbstbeiteiligung wurde rückwirkend zum 1. des Jahres angehoben.

Schließlich erhielten wir die Kopie einer Abrechnung an die Werkstatt. Bei dieser wurde nun plötzlich mit 300 € Selbstbeteiligung gerechnet, die Werkstatt erhielt von der Versicherung also

Rechnungsbetrag (Brutto) - 300 € - bereits geleistete Zahlungen. Ergo fehlen der Werkstatt dadurch jetzt 150 €.

Frage: Ist so eine rückwirkende Erhöhung der Selbstbeiteiligung während laufender Schadensregulierung rechtlich überhaupt zulässig? Wir haben ja schließlich 2 Briefe in denen 150 € Selbstbeteiligung angegeben wurde. Müsste man die nicht als Zusicherung auffassen, dass der konkrete Schadensfall mit dieser Selbstbeteiligung reguliert wird, unabhängig davon, was danach vereinbart wird?

Kfz-Versicherung, Schaden, selbstbeteiligung, teilkasko
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Wer trägt die Selbstbeteiligung bei Kasko-Schaden auf der Probefahrt für einen Dienstwagen?

Ich habe einen netten Arbeitgeber, der mir einen Dienstwagen zur Veerfügung stellen möchte. Er übernimmt sämliche Kosten für das Auto, Benzin, Reparaturen, Wäsche, und was sonst noch anfällt. Ich darf das auto auch uneingeschränkt privat nutzen. Vor der Bestellung habe ich eine Probefahrt mit meinem Wunschauto gemacht. Leider scheinen beim Einparken zwei Felgen zerkratzt zu sein, weswegen der Autohändler die Selbstbeteiligung in Höhe von 1000,00 EUR von mir bezahlt haben möchte.

Nun meine Frage: Wer muss diese 1000,00 EUR zahlen? Ich oder mein Arbeitgeber? Aus meiner Sicht müsste es mein Arbeitgeber sein, weil es sich um einen Dienstwagen handelt. Sie bezahlen ja auch alles andere rund um das Auto. Ich habe die Probefahrt auch nicht zum Vergnügen gemacht, sondern um das richtige Dienstfahrzeug auszusuchen. Ich habe letztendlich auch genau das gleiche Auto genommen. Mein Arbeitgeber bestätigt zwar alles für das Auto zu zahlen, sobald es da ist, sagt aber, dass eine Probefahrt "Privat-Vergnügen" sei.

Wenn Ihr wisst, wie die rechtliche Lage hier ist, würde ich mich über Euer Wissen sehr freuen. Ich will selbstverständlich fair bleiben, will aber keine 1000,00 EUR zahlen, wenn ich es nicht zun muss.

Danke für Euer Feedback! Michel

Dienstwagen, probefahrt, selbstbeteiligung
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Auto geknackt - stress mit Versicherung

Okay, das wurde schon öfters mal gefragt und ich wollte mich nun nicht durch hundert fragen klicken, weil die Meisten ja nur heißen von wegen "welche versicherung bei Diebstahl" und so

bei mir is das jetzt so...

Mir wurde vor ein paar Tagen das auto aufgebrochen, weil ich ein Ladekabel am Zigarettenazünder stecken hatte. an den Kabel hing ein MP3Player, der aber zwischen den Sitzen hing, also nicht auf den Ersten blick zu sehen war (Zwischen mittenkonsole wo Handbremse und so ist und Beifahrersitz)

Die Beifahrerseite wurde nun eingeshlagen bzw, aufgehebelt (Fensterdichtung ist beschädigt)

anzeige bei der Polizei hab ich gemacht, Bestätigung dafür hab ich bereits und der Schaden wurde bei der Versicherung gemeldet.

Nun will die aber nur den Glasbruch über die Teilkasko abrechnen. Ich bin Vollkaskoversichert (TK inbegriffen), und ich hatte denen auch gesagt, dass mir die scheibe eingeschlagen wurde, aber eigentlich kein Diebstahlschaden entstanden ist (Wert von allem geklauten vielleicht 10 Euro) ich soll 150 euro Selbstbeteiligung zahlen.

Was mich jetzt aber wundert:

  1. Kollegen meinten, dass sie ab und an schonmal sowas hatten und nie was selbst zahlen mussten - warum muss ich das? (ebenfalls als Diebstahlschaden gemeldet)

  2. Die Versicherung hatte mir am Telefon gesagt, dass sie das als Glasbruch aufnehmen werden - ich frag mich ob aber ob da snicht Vandalismus wäre und über die VK abgerechnet werden würde und da müsste ich doc eig. nicht zahlen...

  3. darf eine Versicherung das so einfach als Glasbruch deklarieren, wenn ich denen nen Diebstahl melde? bzw würde der Diebstahl anders abgerechnet werden? Ich bin ein bisschen überfragt, weil die die situation noch nie, aber eigendlich müsste die Versichrung doch komplett zahlen, wenn es keinen offensichtlichen Diebstahlgrund gab, oder? (sprich: Portmonee, Laptop, Navi etc)

p.s. ich hatte zwar ne Navihalterung am auto aber am Handschuhfach war niemand. da lag das Navi nämlich drin und wurde nicht mitgenommen bzw das handschuhfach wurde nichtmal aufgemacht

ich wäre dankar, falls jemand sich da besser auskennt oder wenn jemand erfahrungsbrichte für mich hat

Anmerkung: Grammatik-Junkies sind hier unerwünscht. Ich frage hier nicht, nach meiner 10Finger-Tipp-Fähigkeit

Auto, Versicherung, Diebstahl, Schaden, selbstbeteiligung, teilkasko, vollkasko
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Leihwagen von KFZ Versicherung, Selbstbeteiligung?

Hallo Leute,

ich hatte am 21.12.2014 ein Verkehrsunfall. Mir ist an einer Roten Ampel ein Auto reingedüst, der Fahrer war viel zu schnell und hat zu 100% Schuld von der Polizei bekommen.

Nun habe ich am 22.12.2014 die generische Versicherung LVM vom Unfallverursacher angerufen und diese haben mir darauf ein Leihwagen zu verfügung gestellt. Der Wagen wurde von Europacar zu mir nach hause geliefert. Ein Gutachter war auch bereits schon da, aber durch die Feiertage kam er bis jetzt noch nicht dazu ein Gutachten zu schreiben. Also fahre ich immernoch mit dem Leihwagen.

Heute hat mich die LVM Versicherung angerufen und meinte sie bekommen noch 332,- € Selbstbeteiligung vom Leihwagen .... Das macht mich gerade sehr stuzig und wütend, zumal mich da keiner aufgeklärt hat. Auf den Zettel von Europacar steht nach genauerem Hinsehen was von Selbstbeteiligung in höhe von 332,- € , da mich wie gesagt keiner darauf hingewiesen hatte dachte ich das wäre die Höhe bei einen Schaden den ich dann blechen muss...

Kann man da was machen ? oder ist das standart bei einen Leihwagen wenn man diesen durch ein Verkehrsunfall bekommt?

Ich finde es etwas dreißt, da ich zumal keine Schuld hatte und durch den Unfall viel stress habe, und nun soll ich 332,- € bezahlen für einen Leihwagen der deutlich weniger Leistung als mein Auto hat ... -> meins 200 PS --> Leihwagen 130 ps Diesel

So zu sagen hat der Unfall mir jetzt nicht nur ein kaputtes Auto gebracht sondern Kosten in höhe von 332 ,- € für den Leihwagen.

Bitte um Hilfe und Rat

Verkehrsunfall, Versicherung, Kfz-Versicherung, Leihwagen, LVM, selbstbeteiligung
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Rechtsschutz Selbstbeteilung - Wann muss diese gezahlt werden?

Guten Tag,

Ich habe eine Frage an euch. Und zwar geht es um folfendes. Vor einigen Monaten habe ich mir einen Garten zulegen wollen, wurde hierbei aber betrogen. Ich komnte aus diversen Gründen nicht den Pachtvertrag dazu übernehmen und der Verkäufer meldete sich seitdem nicht mehr. Bei der Polizei wurde eine Anzeige wegen Beruges erstattet. Nach mehrmaligen vergebenen Anrufen oder SMS hatte ich mein Geld nicht zurückerhalten. Also habe ich meine Rechtsschutz beinder ARAG eingeschaltet. Hier bekam ich eine Deckungszusage, muss jedoch die 250 Euro SB selbst berappen. Vor einigen Wochen gab es ein erstes Gespräch bei der zugeteilten Anwältin. Seither hat diese lediglich ein Brief an die Staatsanwaltschaft mit der Bitte um Akteneinsicht zur Anzeige von damals verfasst. Sie sagte, dass sie den Kaufvertrag von damals Rückabwickeln möchte. Nun kam wiederrum mehrere Wochen nichts. Heute landete jedoch ein Brief in meinem Briefkasten, dass ich bitte die SB an Sie überweisen solle. Hiermit fühle ich mich etwas überrumpelt. Zu einem kann ich mir schlecht vorstellen das für den einen Brief schon Kosten in Höhe von 250 Euro entstanden sind und zudem dachte Ich immer, dass die SB erst mit der Abschlussrechnung, wenn der Fall abgeschloßen ist, bezahlt werden muss.

Könnt ihr mir hier weiterhelfen?

Liebe Grüße

Anwalt, Anzeige, Rechtsschutz, Rechtsschutzversicherung, selbstbeteiligung
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Steinschlagreparatur beim Leihwagen kostet unglaubliche 500 €?

Also da ich nicht mehr weiter weiss hoffe ich mir kann hier jemand helfen.

Folgende Situation:

  • Leihwagen bei Avis mit 900 € Selbstbeteiligung gemietet
  • Steinschlag auf der Autobahn

Nachdem ich das Auto wieder abgegeben habe und den Steinschlag gemeldet habe meinte der Herr in der Station das sicher noch eine Rechnung kommt. Klar, hab ja Selbstbeteiligung. Da ich aus Erfahrung weiss wie eine sehr bekannte Firma mit Glasschäden umgeht, wusste ich das dieser Steinschlag zu reparieren war, und keine Scheibe ausgewechselt werden muss. Dies kostet einen Grundpreis von 99,90 €.

Nun mein Problem: prompt wurden von der Vermietung 503,-€ für den Schaden von der Kreditkarte abgezogen. Beim Scheibenwechsel kommt der Preis hin, aber nicht bei einer Reparatur! Natürlich bin ich gleich zur Anmietstation gefahren (2 Tage nachdem der Wagen abgegeben wurde) und da stand er auch, und was soll ich sagen, der Steinschlag wurde lediglich repariert! Heute kam die Rechnung von Avis zwecks dem Schaden, mit einem Kostenvoranschlag für einen Scheibenwechsel für 503 €.

Ist es Zulässig das mir die Vermietung eine Summe für einen Scheibenwechsel abzieht, obwohl die Scheibe nur repariert wurde? Die Reparaturfirma hat mir eben nach Rücksprache ausdrücklich gesagt das die Scheibe NUR! repariert wurde und auch nur diese Kosten in Rechnung gestellt wurden an den Vermieter...

Vieleicht habt ihr einen Rat wie ich mich weiter verhalten kann oder ob es überhaupt erlaubt ist was die Firma da abzieht? lg

Auto, Rechnung, Versicherung, Recht, Vermietung, autovermietung, Leihwagen, selbstbeteiligung, steinschlag
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Von wem bekomm ich meine 150€ Selbstbeteiligung, wenn die Klage vom Gegner zurückgenommmen wurde

Hallo liebe Community,

zunächst erstmal einen schönen 3. Advent.

Ich habe folgendes Problem:

Ich habe im April mir einen Anwalt genommen, weil ein Inkasso Unternehmen von mir knapp 1400€ wollte (war angeblich Forderung von Kabel Deutschland, was überhaupt nicht stimmte, ich war da nie Kunde). Und mußte 150€ Selbstbeteiligung leisten, was ja mir zunächst logisch erscheint. Nun hat das Inkasso nach Langem Hin und Her die Klage zurückgenommen und um Kostenaufstellung gebeten und ich bin davon ausgegangen, das ich meine 150€ auch wiederbekomme.

Seine Kostenaufstellung Im April an meine Vers. sah belief sich damals auf knapp 300€, wovon 150 € Selbstbeteilung abgezogen wurden, sodaß die Vers. knapp150 an ihn zahlen sollte. Ich mußte bei ihm auch 150 € zahlen und dachte, das wäre meine Beteiligung, denn diese Aufstellung habe ich jetzt erst gesehen

Die Kostenaufstellung an die Gegenseite wurde vom Gericht auf etwa 140€ festgesetzt.

Nun hatte ich nachgefragt, was mit den an ihm gezahlten 150€ von mir wäre, und er teilte mir mit, das die außergerichtliche Gebühren gewesen seien, die die Gegenseite nicht zu erstatten verpflichtet sei.

Aber es kann doch nicht sein, daß ich für etwas zahlen muß, wofür ich garnichts kann, denn hätten das Inkasso nicht versucht mich übers Ohr zu hauen, hätte ich ja auch keinen Anwalt gebraucht.

ich hoffe, ich habe halbwegs verständlich gemacht, was ich meine. Bin momentan total aufgewühlt, denn 150€ sind für mich eine Menge Geld.

Kennt sich eine von Euch mit sowas aus oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Rechtsanwalt, selbstbeteiligung
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Gewährleistung Gebrauchtwagen - Motorschaden nach 9 Monaten

Hallo,

im November 2012 habe ich mir einen Gebrauchtwagen gekauft und dazu eine Gebrauchtwagengarantie sowie die gesetzliche Gewährleistung über ein Jahr erhalten. Seitdem hat der Wagen sehr viel Öl verbraucht und war auch einige Male in der Werkstatt. Die Mängel sind auf fälschliche Verbrennung von Öl im Motor zurückzuführen (Zündkerze und Zündspule). Mein lokales Autohaus (nicht der Verkäufer) hat mir nun mitgeteilt, dass wohl nur eine Instandsetzung des Motors helfen würde, um die Leckage des Öls zu stoppen. Diese könnte allerdings schnell über 1000€ Selbstbeteiligung für mich kosten. Wenn der Mangel aber nicht behoben wird, werden die Probleme ewig so weitergehen.

Daher meine Frage: ist mein Verkäufer in der Pflicht, mir die Reparatur zu bezahlen (bzw selbst durchzuführen)? Da die ersten 6 Monate bereits vergangen sind, bin ich nun in der Beweislast - aber der Mangel lag ja offensichtlich bereits seit dem Kauf vor. Nur dessen Folgeschäden haben erst jetzt erkennen lassen, dass der Motor bereits die ganze Zeit Öl verbrennt. Außerdem steht der Wagen nun nicht fahrtüchtig in ca. 80km Entfernung von dem Autohaus, in dem ich ihn gekauft habe. Wer muss gegebenenfalls den Transport zum Händler bezahlen, falls er ihn selbst vor Ort reparieren will?

Ich hoffe jemand kennt sich damit aus und kann mir weiterhelfen. Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen, Dominic

Gebrauchtwagen, Reparatur, Gewährleistung, selbstbeteiligung, motorschaden
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Selbstbeteiligung der KFZ - Versicherung von der Steuer absetzen

Hallo Community! Ich hatte anfangs des Jahres im Januar einen "Unfall" auf dem Gelände meiner Arbeit (Krankenhaus). Ich hatte einen sog. "Zwischendienst" der von 10-18 Uhr geht und war auf Parkplatzsuche, da mein Arbeitgeber extrem wenig bis gar keine Parkplätze für das Personal zur Verfügung stellt. Ich war auf einem sehr schmalen Weg (links und rechts parkten Autos) als mir in einer Kurve eine Frau entgegen kam. Ich wollte ihr ausweichen (zwei Autos hätten nicht vorbeigepasst) und wollte auf einen Brascheplatz fahren, und hab dabei einen Metallpfosten übersehen den ich voll in die Beifahrertür bekommen hab. Schaden von knapp 2000 Euro, Vollkasko mit 300 Euro Selbstbeteiligung. Der Schaden ist reguliert und ich habe erst vor Kurzem gesehen, dass man die SB von der Steuer absetzen kann, wenn es ein Wegeunfall war (was es ja war). Das war mein erster Unfall (in 5 Jahren Fahrpraxis) und da dem Metallpfosten "nix passiert" ist, außer vllt noch mehr Lackspuren, ich total aufgelöst und aufgeregt war (erstes eigenes Auto, sehr neuwertig, gleich im A***) habe ich nicht die Polizei angerufen, sondern nur der Versicherung (Cosmos) es geschildert per Telefon, da ich dachte da müsste man nicht die Polizei verständigen. Nun hab ich keine "Beweise" dass es ein Wegeunfall war (es sei denn man kann auf dem Pfosten jetzt noch genau meine Lackfarbe Schwarz von den ganzen anderen Spuren unterscheiden). Was kann ich nun tun dass mir nächstes Jahr das Finanzamt glaubt? Reicht die Schilderung an die Cosmos aus wenn ich sie anfordern würde (mit Fotos des Gutachters etc) ? Oder muss ich wirklich irgendwie den Pfosten da konservieren und analysieren lassen dass da Schwarz Metallic Pearl drauf ist? Vielen Dank für Eure Hilfe im Vorraus!!

Kfz-Versicherung, Steuererklärung, selbstbeteiligung, Wegeunfall
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Besteuerung von Selbstbeteiligung bei KFZ-Schaden

Ich habe eine Frage zur Besteuerung der Selbebeteiligung bei KFZ-Schadenfällen.

Nehmen wir mal an, es besteht eine Rechnung in Höhe von 1000 EUR zzgl. 19% Steuer, also 1190,- EUR inkl. Steuer. Die Selbstbeteiligung beträgt 300 EUR.

Wie sind die Rechnungen richtig?

Variante A (Selbstbeteiligung unbesteuert): Wie wird von der Werkstatt hier nun eine richtige Rechnung erstellt? Zieht die Werkstatt jetzt einfach 300 EUR (ohne Steuer) von der Rechnung ab? Also 1000 EUR - 300 EUR = 700 EUR +19% Steuer auf 1000 EUR = 890 EUR und schreibt eine neue Rechnung an den Halter des Fahrzeugs über 300 EUR (ebenfalls ohne Steuer -> netto = brutto)?

= 890 EUR + 300 EUR = 1190 EUR (inkl. 190 EUR MWSt.)

Variante B (Selbstbeteiligung zzgl. Steuer): Oder Schreibt die Werkstatt die Rechnung wie folgt für die Versicherung: 1000 EUR - 300 EUR = 700 EUR + 19% Steuer auf 700 EUR (= 133 EUR) = 833 EUR Und Selbstbeteiligung an den Halter: 300 EUR + 19% Steuer (= 57 EUR) = 357 EUR

= 833 EUR + 357 EUR = 1190 EUR (inkl. 133 EUR + 57 EUR = 190 EUR MWSt.)

Variante C (Selbstbeteiligung inkl. Steuer): 1000 EUR abzügl. der 300 EUR und darauf 19% Steuer herausgerechnet (= 252,10 EUR), das ganze dann zzgl. 19 % und die 252,10 zzgl. 19% an den Halter?

Rechnung an Versicherung: = 1000 EUR - 252,10 = 747,90 + 142,10 EUR (= 19% MWSt.) = 890 EUR

Rechnung an Halter: 252,10 EUR + 47,90 (19% MWSt.) = 300 EUR

= 890 EUR + 300 EUR = 1190 EUR (inkl. 142,10 EUR + 47,90 EUR = 190 EUR MWSt.)

Ich bin mir da unsicher, wie die Steuer korrekt berechnet wird und ob überhaupt Steuer berechnet wird? Kommt es dabei noch darauf an, ob der Halter eine Privatperson ist oder eine Firma und damit vorsteuerabzugsberechtigt? Welche Variante wäre für welchen Fall anzuwenden?

Kennt sich da jemand aus und kann mir da eine Info geben? Danke! :)

Kfz-Versicherung, selbstbeteiligung, besteuerung, reparaturrechnung
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