1. Der Versailler Vertrag bezog sich nur auf Deutschland. Die Verbündeten Deutschlands, wie Österreich, Ungarn, Bulgaren und die Türkei haben jeweils einen eigenen Vertrag mit den Siegern abgechlossen und waren ebenfalls allein schuldig. Deutschland war also mit allen Verlierern schuldig. Die Alleinschuld war vor allem den Franzosen wichtig, die so ihre hohen Reparationsforderungen rechtfertigten.
  2. Die Reparationen waren keine Strafe, sondern eine Wiedergutmachung für die Zerstörungen die der Krieg in Belgien und Frankreich verursacht hat.
  3. Eine Demütigung deswegen, weil sich einige besonders nationalistische Deutsche nicht als klare Verlierer gesehen haben, sondern dachten, sie hatten eine Chance den Krieg zu gewinnen. Die Propaganda hat dann den Rest gemacht. Obwohl Deutschland nach der großen Inflation, wieder zu Wohlstand kam und weniger Probleme, als das unter den Zerstörungen zu leidende Frankreich hatte, wollte kein Deutscher Steuern für Reparationen zahlen. Dies als Knechtschaft zu bezeichnen ist so übertrieben wie dein Vergleich mit deinem Bruder.
  4. Schuld, dass es zum Krieg gekommen ist, haben aber mehr oder weniger, trotzdem alle. Der Nationalstolz war in allen Staaten sehr stark ausgeprägt. Keiner wollte einen Fußbreit zurückstecken. Das empfand man als Schwäche und ehrlos. So lernt man aus dem Weltkrieg und dem Versailler Vertrag eine wichtige Lektion. Nationalismus macht die Leute schwachsinnig, stur und brutal und führt darum zum Krieg. Alle Nationalisten glauben immer, sie würden gegen die ganze Welt einen Krieg gewinnen können. Kommt es anders, sind Sie es, die am lautesten heulen und die Schuld immer den anderen zuschieben.
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Deine Gedankengänge sind schon in Ordnung. Die Kritik der "Staatsschützer" hier ist überzogen. Sie denken schon wie Polizisten, für die alle andern Verbrecher und Terroristen sind.Die Thunder Maul, die du verlinkt hast, ist so im Grenzbereich. Für Anscheinswaffen gilt nämlich ein (eigentlich verfassungswidriger) Gummiparagraph. Wenn jemand denken könnte, das wäre eine echte Waffe, dann gilt die Thunder als Anscheinswaffe. So wie in der Türkei. wenn Erdogan denkt, jemand ist Terrorist, dann ist er das auch.Tatsächlich gibt es die Thunder schon als Nachbau einer echten Waffe. In der USA gibt es immer ein paar "verrückte" Bastler, die alles legal nachbauen. Darum würde ich die Thunder nicht alleine mit auf die Straße nehmen. Aber....wenn die anderen Kids mit Nerfs und son Zeug ballern, dann fällt die Thunder darunter nicht auf. kommt dann auf die Mitspieler an, ob sie gerne von dir getroffen werden möchten. Die Thunder ist nämlich gemeiner als ne Nerf oder Wasserpistole.

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Hitler war kein schlechterer Stratege als vieel andere. Allerdings hätten gute Strategen den Krieg erst gar nicht begonnen.Deutschlands Siege beruhten nicht auf den Blitzkrieg. Deutschlands Erfolge beruht vor allem auf die Anwendung uralter Taktiken. Die Einführung des Maschinengewehrs hat die Kriegsführung verändert, alte Taktiken schneller Vormärsche, unmöglich gemacht. Man dachte der Stellungskrieg, wie er im 1. Weltkrieg vorherrschte, lässt sich nicht überwinden.Doch Deutschland hat die alten Taktiken mit seiner Panzertruppe wiederbelebt. Die Rolle der Kavallerie wurde durch die Panzer übernommen. Die deutschen Panzer bleiben nicht im Abwehrfeuer der MG liegen und waren gleichzeitig sehr viel schneller als die Infantrie. Englische und französische Panzer waren zwar sehr viel besser gepanzert, konnten von deutschen Panzern kaum besiegt werden, aber die Panzer waren auch kaum schneller als ein Soldat zu Fuß. Darum waren die deutschen Vorstöße schnell und überraschend, zwei wichtige Bedingungen für einen Sieg. Dünkirchen war kein Fehler von Hitler. Hitler wollte auf Nummer sicher gehen, hatte, wie sein Generalstab auch, Angst vor einem Flankenangriff und Einkesselung. Außerdem sollten Kräfte für den weiteren Vormarsch nach Frankreich, das ja noch nicht geschlagen war, gesammelt werden. Hitlers Strategie hat also durchaus gereicht um Frankreich (und Belgien, Holland) zu schlagen. Eine Invasion von England war aber ohne Luft- und Seeherrschaft unmöglich. Hier hat Hitler dann einen großen Fehler gemacht. Er wußte, um England zu schlagen, braucht er Rohstoffe für einen langen Krieg. Die wollte er sich in Russland sichern. Dabei hat er sich aber gewaltig verrechnet, weil er Russlands Stärke und Ausdauer total unterschätzte. Und als er dann noch den USA den Krieg erklärte, hat er als Stratege total versagt. Mit dem Eintritt der USA war Russlands und Englands Nachschub endgültig gesichert. Afrika war nicht mehr zu verteidigen und Italien als Bündnispartner gefährdet, das komplette Mittelmeer verloren, weil nicht mehr zu verteidigen. Hitlers Strategie war mehr ein Wunschtraum, statt real. die Engländer dagegen wußten genau, wie sie ihre weltweiten Ressourcen strategisch einsetzen konnten. Die Engländer waren gewohnt die ganze Welt als Schachbrett zu sehen. Damit war Hitler, ja die gesamte deutsche Führung, überfordert.

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Ein schmaler Grat.

Nationalstolz oder Familienehre. Nationalisten und die Mafia haben eines gemeinsam. Die Bedingungslose treue zur eigenen "Familie".

Für mich geht das zu weit. Ich bin National, wenn ich meine Familie/Nation gegen ungerechte Angriffe verteidigen will. Aber ich hasse ungerechte Angriffe auch, wenn sie andere Nationen betreffen. Es gibt Dinge, die halte ich für ein Verbrechen. Zum Beispiel einen Krieg zu führen, um Land zu erobern, andere Völker zu unterdrücken oder gar auszurotten. Auch wenn es mal Zeiten gab, wo das "Recht des Stärkeren" nicht nur für Verbrecher, eben auch für Nationen galt. Das ist aber kein Wunder, denn Nationen entstanden aus Familien, und so wurden die Gesetze der Familie zu Gesetzen der Nation. Wer nicht zur Familie gehörte, war automatisch Feind und den durfte man betrügen, versklaven, ja sogar töten.

Diesen Begriff der Nation lehne ich ab und auch die Menschen, die im Grunde nichts anderes haben als eine nationale (deutsche) Gaunerehre.   

Die Politik im Westen wird seit etwa 1900 von dem Begriff FairPlay bestimmt. Man konkurriert zwar immer noch um die Reichtümer der Welt, aber führt keine Kriege mehr gegeneinander. In diesem Sinne freue ich mich, wenn Deutschland Erfolge feiert, die sich auch auf mein Leben auswirken können. Vielleicht weil ich einen guten Job habe, oder mich mit einer deutschen Mannschaft, Sportler, mit freuen kann. So wie mich die Siege meines Bruder mehr freuen, als die eines anderen Sportlers. Obwohl. Nicht alle Deutschen mag man, nur weil sie Deutsche sind.

Und natürlich kann auch jeder zu dem Erfolg von Deutschland beitragen, anders als es Arnold Bentheim denkt. Wer in Deutschland arbeitet, trägt zum Wohlstand bei. Wer in Deutschland einen Sport unterstützt, als zahlender Zuschauer, trägt einen kleinen Teil zum sportlichen Erfolg bei. Dazu muss man nicht mal selbst ein geborener Deutscher sein. Sogar der Arbeitslose, der es schafft mit wenig aus zu kommen und nicht kriminell zu werden, seinen Bereich in Ordnung hält, trägt dazu bei das es in Deutschland schön ist. Wir zahlen alle unsere Steuern, ob freiwillig oder unfreiwillig, schon beim einkaufen. So können wir alle dazu beitragen, dass unser Land besser wird. Der Satz von Kennedy ist im Grunde Realität. Wir fragen nicht was unser Land für uns tun kann, wir tun etwas für unser Land.

Bis auf die wenigen undankbaren Schmarotzer und Kriminelle.... 

so sad

LOL

PS ich bin nicht stolz ZUFÄLLIG deutsch zu sein, aber ich bin oft auf Deutschland stolz, weil ich eben auch Deutscher bin.

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Der Vietnamkrieg war ein Krieg zwischen kommunistischen Vietnamesen und kapitalistischen und demokratischen Vietnamesen. Als der Krieg anfing, gab es kaum Amerikaner in Vietnam. Die Südvietnamesn waren nicht bereit sich geschlagen zu geben, die Nordvietnamesen waren nicht bereit Kapitalismus und Demokratie zu erlauben. Also wollten beide Seiten bis zum Sieg oder der endgültigen Niederlage kämpfen. Für die USA ging es dabei um 2 Dinge.

1. Kampf gegen den Kommunismus.

2. Solidarität mit einem Bündnispartner

Denk mal darüber nach. Wenn 1970 die DDR die BRD genauso wie Nordvietnam- Südvietnam angegriffen hätte und die DDR gewonnen hätte, wäre Deutschland dann befreit?

Die USA hat den Südvietnamesen sehr lange, unter großen eigenen Opfern, geholfen. Den USA brutale Kriegsführung vorzuwerfen, wenn die Vietnamesen sich gegenseitig noch viel erbarmungsloser abgeschlachtet haben, ist ziemlich heuchlerisch.

Fast 4 Millionen Vietnamesen sind nach dem Sieg Nordvietnams geflüchtet. Fast 200.000 Südvietnamesen verhungerten in den Umerziehungslagern und wurden gefoltert. Weitere 200.000 Südvietnamesen, meist Militärs oder Politiker, wurden zum Tode verurteilt.

Frage: Hättest du dich diesen Folterknechten ergeben und Frieden gemacht?



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Je schwerer die Kugeln sind, desto langsamer werden sie. Bei einer o,5er fliegt eine Stahlkugel wahrscheinlich nicht weiter als 3 Meter. Daraus folgt auch, dass die Stahlkugel sogar weniger weht tut. Vergiss den Quatsch.

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0,5 Joule reichen aus, vor allem wenn der Schuß aufgesetzt ist, ein Auge beträchtlich zu schädigen. Eine Erblindung ist aber nicht unbedingt die Folge, wenn sich ein Arzt darum kümmern kann. Daumen oder Finger im das Auge, sind genauso gefährlich. Bleistift oder Kugelschreiber kann der "Joker" aus Batman, auch im Auge verschwinden lassen. Mit "Absicht" kann man das Auge mit fast allem kaputt machen. Wenn man mit den Softair aber aufeinander schießt, sollte man unbedingt eine einfache Schutz-Brille tragen. Damit ist man, von kotzenden Pferden vor der Apotheke mal abgesehen, absolut sicher.

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Die am Krieg beteiligten Länder waren damals alle imperialistische Großmächte. Die Hauptursache für den Ausbruch des Krieges war der Streit zwischen Östereich-Ungarn und Russland um den Balkan. Beide Länder kämpften um Einfluss auf die Balkanstaaten. Russland war ein Partner Serbiens und Serbien glaubte damals, mit der Hilfe von Russland. ein serbisches Reich gründen zu können und das, was man später Jugoslawien nannte, in eigenen Reich vereinen zu können. Österreich war damit gar nicht einverstanden und dachte auch gar nicht daran, Serbien oder Russland, nachzugeben. Dann das Attentat auf den Österreichischen Thronfolger. Wenn Österreich nicht reagiert, hätte Österreich Schwäche gezeigt und an Einfluss auf dem Balkan verloren. Österreich war damals wirklich schwach und brauchte zur Abwehr Russlands die Unterstützung Deutschlands. In Deutschland dachte man damals, dass Russland Serbien nicht helfen würde, wenn Deutschland automatisch Kriegsgegner würde. Da hatten die Deutschen aber den Hass der Franzosen vergessen, die seit dem Krieg 1870/71 Elsass-Lothringen zurück haben wollten. Ganz zu schweigen von den Reparationen, die die Franzosen deswegen an Deutschland zahlen mußten. Frankreich hat darum Russland gedrängt, das man zuerst Deutschland angreift.

Darum. Österreich hat den Krieg angefangen. Russland macht mobil, Deutschland, wie versprochen auch und erklärt den Krieg, Frankreich reagiert. England hätte sich jetzt noch heraushalten können. Deutschland wollte Frankreich möglichst schnell besiegen indem man von der Seite, durch Belgien angegriffen hat. Vor England hatte Deutschland keine Angst, denn die englische Armee war, im Vergleich zu den anderen Armeen, winzig. Formal betrachtet: Deutschland war das erste Land, das den Krieg erklärt hat, weil es schon die Mobilmachung Russland als Kriegserklärung verstehen wollte. Formal betrachtet war darum Deutschland Schuld. Aber schon vor der Kriegerkärung an Frankreich hat Deutschland den Engländern zugesichert, dass sie die französischen Kolonien erbeuten wollte, die englischen Rechte aber respektieren wollten. Deutschland hat die Kriegsbeute schon verteilt, bevor der Krieg begonnen hatte.

Wer die Biografie von Ludendorf und Hindenburg liest, dem wird klar, dass der deutsche Generalstab total schwachsinnig, noch verrückter als später Hitler, war. Diese deutschen Generäle wollten Krieg, koste es so viele Menschenleben, wie es wolle.


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Wenn man einen Tuniglauf verbaut, muss man sehr auf die Qualität der BB achten. Die BB sind nicht alle gleich groß. Mit einem Standardlauf kann man so gut wie alle BB verschießen, ohne das man befürchten muss, dass eine BB im Lauf stecken bleibt.Für jeden Lauf kann man das Optimum herausholen, wenn man die passende BB benutzt. Ganz egal ob der Lauf 6,08mm hat, wenn die BB so 6,06 bis 6,07 mm hat, ist der Schlupf nicht schlechter als bei 6,03 mm Lauf mit 6,02mm BB. Je geringer der Durchmesser des Laufs ist, desto weniger passende BB wird man dafür finden. Das wird dann auch meist teurer, weil die Auswahl geringer wird.Allerdings gibt es für den 6,08 mm Lauf genauso wenige passende BB wie für 6,01. In der Mitte liegt wohl die Wahrheit.

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Die meisten Menschen heute verbrauchen keine Kalorien, sitzen auf der Couch und tragen nichts schwereres als ihr Smartphone. Die sollen Salat essen. Wer viele Kalorien verbraucht kann viel Kalorien essen. Da ist die Bockwurst oft gesünder als Salat. Denn Fleisch enthält letztendlich sehr viel mehr verschiedene Nährstoffe als Salat.

Weil hier von moralisch-ethisch gequatscht wird. Menschen, die sich über andere Menschen erheben, sich für bessere Geschöpfe halten, weil sie das richtige essen (ähnlich Moslems, wenn die Scheinefleisch ablehnen) sind arrogante, überhebliche Ärsche.

Es ist natürlich für Lebewesen, wenn sie Fleisch essen. Menschen müssen nicht unbedingt und können frei wählen. Aber nur solange die Vegetarier keine Macht bekommen und andere Menschen zwingen wollen, und sei es nur durch missbilligende Blicke, das zu essen was DIE erlauben. Dann sollten wir uns sofort wehren und umgekehrt Vegetarier mit Fleisch zwangs ernähren. Denn zuviel Toleranz scheint immer wieder Extremisten an die Macht zu bringen.

Wenn wir in Deutschland die fleischfressenden Haustiere abschaffen würden, würden wir den Fleischkonsum schon drastisch senken können. Als schöner Nebeneffekt hätten wir wohl hunderte Millionen Fleischfresser weniger in Deutschland. Die Vegetarier könnten dann stolz melden. Deutschland ist Fleischfresserfrei!

Die Planzenfresser, die wir züchten um sie zu essen, brauche wir ja dann auch nicht mehr. Wäre das ultimative Ausrottungsprogramm für Nutztiere. Aber nach der Ausrottung müßte dann kein Tier mehr sterben.

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Diese Rede soll den Beginn des Krieges rechtfertigen. Der Kaiser behauptet, dass es um die Ehre Deutschlands geht, wenn man nicht treu zu Osterreich-Ungarn steht. Für Österreich-Ungarn geht es auch um die Ehre, wenn man Serbien den Krieg erklärt. Um die Ehre geht es aber auch Serbien, und deren Schutzmacht Russland. Aus den Gleichen Gründen. Die Großmächte waren um 1900 erbitterte Konkurrenten auf dem Weltmarkt, und keiner hat dem anderen einen Erfolg gegönnt. Für Frankreich kam dazu, dass es sich durch die Abtretung von Elsass-Lothringen an Deutschland genauso gedemütigt fühlte, wie Deutschland später durch den Versailler Vertrag. Die Völker der Großmächte haben sich damals gehasst und jeder glaubte für sich im Recht zu sein. Es ging dem Kaiser also darum die anderen Staaten zum Schuldigen zu erklären und gleichzeitg darin den Hass auf den Feind zu schüren, indem die Vorurteile nochmal bestätigt wurden. Das war schließlich der Grund, warum die Völker mit Freude an der Gewalt, wie heute Fußballhooligans, in den Krieg zogen.

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Erstmal. Die Evolution will gar nichts erreichen. Evolution ist einfach nur das was übrig bleibt.

Welchen Sinn könnten rote Lippen haben?

Mit unseren Lippen können wir recht gut tasten und erfühlen. Das können zwar auch lippenlose Affen, aber wir können das besser. Bei der Auswahl von Nahrung könnten Menschen also einen Vorteil haben.

Aber wahrscheinlicher ist es, dass der Kontrast als Geschlechtsmerkmal diente und Frauen und Männer attraktiver machte. Vielleicht waren rote Lippen ein Merkmal für Gesundheit und Fruchtbarkeit und haben sich so verstärkt. Die Evolution bewirkt aber, dass Merkmale die man selber, bzw Mutter oder Vater hatte, hat auch als schön und anziehend empfunden werden. Darum können rote Lippen praktische Vorteile haben, müssen es aber nicht.

Die Farbe spielt keine Rolle. Rot kann eine Warnfarbe vor Gefahr sein und auch als Lockmittel dienen. Das kommt auf die jeweilige Situation an, was man gelernt hat, welche Erfahrungen man macht, aber eben auch genetisch geerbt sein. Vorlieben oder Abneigungen gegen Farben, Formen und Geschmack, also Gefühle, sind keine stabilen genetischen Festlegungen, wie die Hautfarbe, sondern können auch "verlernt" werden können.

Ein Aspekt den man in der Soziologie und Psychologie beachten sollte. Wenn Vorlieben vererbt sind, und das nicht bei allen Menschen gleich, erklärt sich daraus auch, warum es keine Gesellschaftsform gibt, in der alle Menschen gleich zufrieden sind. Menschen sind nicht gleich und wünschen daher unterschiedliche Lebensformen. Mit Zwang und lernen kann man das zwar angleichen, aber mit jeder Geburt eines neuen Menschen steht man vor dem Problem, das ererbte Vorlieben (zum Beispiel für jagen, Wettkampf, töten, dominanzverhalten, sexualverhalten) durch kulturelle Vorlieben und Regeln verdrängt werden müssen.




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