Gerade afrikanische Länder sind in diesen Dingen oft riskant, dass beispielsweise eine Abhebung mehrfach verbucht wird. An zentralen Banken (große Städte, Hauptstädte) kann man z.T. mit EC-Karte abheben, es ist aber extrem unsicher. Daher besser Reisechecks, Bargeld  oder dergleichen.

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Computer und Licht sind eh nur kleine Posten im Stromverbrauch. Viel bedeutender ist Wärme- und Kälteerzeugung: Herd, Kühl-/Gefrierschrank, Warmwasser-Durchlauferhitzer und ggf. Heizung (ganz teuer!). Ist da etwas von in hohem Maße vorhanden?

Mit Anbieterwechsel kann man da nur wenig rausholen.

60€ klingt für eine Einzelperson sehr viel. Nimm mal bitte 'ne Stromrechnung, schau, wie hoch der Verbrauch, der monatliche Grundpreis und der Arbeitspreis pro kWh sind.

Vorsicht vor den "Billiganbietern" auf den Vergleichsrechnern: bei vielen solle man sich gleich den Rechtsanwalt mit raussuchen!

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Grundsätzlich bleibt ein Schufaeintrag, bis er bezahlt ist, dann wird er als erledigt vermerkt und bleibt so normal noch 3 Jahre. Es gibt aber auch Sonderregeln zum früheren, kompletten Löschen der Einträge bei kleineren Beträgen, stehen auf der Schufa-Website.

Wurde die Forderung tituliert, oder wurden konkrete Vereinbarungen mit dem Inkasso getroffen? Häufig verlangen die nämlich unangemessene Kosten und Zinsen; gegen die man sich wehren kann. Bei vertraglicher Anerkennung ist es aber schwierig, bei Titulierung ist zumindest der Titel i.d.R. nicht mehr anfechtbar, aber alle Kosten von Zwangsvollstreckung müssen über das Gericht gehen (dubiose Inkassoforderungen nebenher, z.B. "Kontoführung" und dergleichen, sind dann nichtig).

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Es könnte ein Irrtum sein. Grundsätzlich muss man zu Vorladungen der Polizei nicht hingehen; teilweise versenden die das auch so, dass man erst am betreffenden Tag erfährt, dass man vor 2 Stunden da hätte hingehen sollen.

Eigentlich sollte man bei der Polizei nichts sagen, weil man selbst als Unschuldiger sich in Widersprüche verstricken oder versehentlich bzw. aus Unkenntnis Dinge äußern kann, die einem zum Nachteil gereichen. Gerade, wenn sie einen schon unbedingt verknacken wollen.

In dem Fall würde ich aber den Laienratschlag zu einem kurzen Satz, nicht länger als hier in der Frage geben, dass ich noch nie in dem Markt war und dort auch keinen Betrug begangen haben kann. Wenn es zu einem Verfahren kommen sollte, bekommt man ggf. einen Pflichtverteidiger.

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Sie werden nicht direkt informiert, aber bei Vermögensauskunft muss man es angeben. Wenn sie Wind bekommen, können sie auch vor dem üblichen Fristablauf eine neue VA verlangen.

Am wichtigsten dürfte also sein, eine verlustreiche Zwangsversteigerung zu vermeiden und das Haus regulär zu verkaufen. Also am besten den Ball flach halten, falls Schulden bedient werden, einfach weiter laufen lassen und am besten schon mal um Verkauf bemühen (Formalitäten, ggf. Makler). Empfehlenswert ist auch, sich schon mal zu informieren, wie man eine Zwangsversteigerung rauszögern kann, um Zeit zum Verkauf zu gewinnen.

Wenn man eine Chance hat, die Schulden normal zu begleichen, kann man evtl. auch eine Hypothek dafür aufnehmen.

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In der Regel ist das ein notarielles Anerkenntnis, mit dem man praktisch den Vollstreckungsbescheid vom Gericht vorweg nimmt. D.h. der Gläubiger kann  praktisch sofort pfänden.

So etwas kann in einer schwierigen finanziellen Lage eine günstigere Alternative zur Titulierung mit Mahn- und Vollstreckungsbescheid sein (nur Notar- statt Anwalts- und Gerichtsgebühren).

Praktisch muss man aber extrem vorsichtig sein, dass man damit keine ungerechtfertigten Forderungen oder Kosten anerkennt (auch bei MB/VB muss man denen teilwidersprechen, damit sie nicht rechtsgültig werden).

Und man hat natürlich direkt die Vollstreckung am Hals. Man kann zwar Stundungs- oder Ratenvereinbarungen schließen, die aber wieder mehr Kosten bringen, und wenn man sie nicht bedienen kann, wird sofort vollstreckt.

Frage ist, ob es wesentliches zu pfänden gibt, ob es nur eine zeitweise Finanzkrise ist oder man womöglich auf Privatinsolvenz zusteuert.

Wenn man sein Haus oder andere Werte retten will und noch Chancen bestehen, kann sowas eine letzte Möglichkeit sein (oder Zeitgewinn für möglicht verlustfreien Verkauf).

Hat man nichts wesentliches zu pfänden, geht es einem aber später womöglich wieder besser, ist ein korrektes(!!!) Schuldanerkenntnis über gerechtfertigte(!!!) Forderungen und Kosten eine gute Lösung, Anwalts und Gerichtskosten zu sparen. 

Bei Dauerkrise ohne Konsolidierungschancen ist wahrscheinlich gerichtliche Titulierung besser, weil man bei Anerkenntnis selbst die Notarkosten bezahlen muss, bei gerichtlicher Titulierung dagegen der Gläubiger die Kosten vorstreckt und die in der Insolvenzschuld aufgehen.

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Derartige, durchweg betrügerische Angebote verursachen keine rechtsgültigen Kosten! Die Forderungen sind meist willkürlich, Kreditvermitlungskosten ohne Kredit sind rechtswidrig, selbst, wenn man bewusst derartige Verträge unterschreibt. Erst recht, wenn man nur unverbindliche Anfragen im Internet macht und dann teure Nachnahmesendungen kommen.

Wenn bei sowas wirklich Konten gepfändet und Betrugsforderungen rechtsgültig werden, liegt das daran, dass Opfer sich nicht wehren:

- gerichtl. Mahnbescheid nicht widersprecheh

- Ratenvereinbarungen/Schuldanerkenntnisse unterschreiben.

Gibt es noch das Problem illegaler Kontosperren über Vorpfändungen/vorläufige Zahlungsverbote nach §845 ZPO, das bei einigen kriminellen Inkassofirmen auftritt: hier werden Banken angelogen, dass es Vollstreckungstitel gäbe, um Konten zu sperren und damit von Opfern Zahlungen und Schuldanerkenntnisse zu erpressen. Hochgradig illegal und mit Anwalt schnell wieder aus der Welt zu schaffen, aber man muss halt wissen, dass es sowas gibt.

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Und hier noch ein Tipp zu Problemen mit Kredithaien:

https://www.gutefrage.net/tipp/auf-kredithai-reingefallen-wehr-dich

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Zu Kredithaien, die mit Angeboten "ohne Schufa" und "auch in aussichtslosen Fällen" ködern und dann unberechtigte Vorabkosten (i.d.R. ohne Aussicht auf Kredit) verlangen:

https://www.gutefrage.net/tipp/auf-kredithai-reingefallen-wehr-dich

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Erst mal für den Fall, dass ein Anwalt nicht aus eigenen Finanzmitteln finanzierbar ist:

https://www.gutefrage.net/tipp/recht-fast-ohne-geld---so-gehts

Ich würde auf jeden Fall der Forderung einmal belegbar widersprechen (Einschreiben, Einwurf oder Rückschein). Da muss nichts groß begründet werden. Danach erst wieder um -echten- gerichtlichen Mahnbescheid kümmern (fristgerecht laut beiliegender Anleitung widersprechen). Nicht telefonieren, da sind nur Callcenter Agents, die Leute mit allen Mitteln zum Zahlen bewegen sollen und keinerlei Verhandlungsbefugnis haben.

Was wird denn in dem Schreiben behauptet, wofür das Geld sein soll? Welche Leistung, von wann? Mittlerweile müssen die Inkassos das ja verpflichtend angeben.

Dann kann das ein Irrtum sein. Oder wurden irgendwelche Kreditanfragen bei "Vermittlern" und Angeboten "ohne Schufa" gemacht, bzw. Daten auf solchen Seiten eingegeben? Sowas ist meist nicht rechtsgültig! Also dann keine Sorge!

Schufaeinträge sind auch bei berechtigten Forderungen erst nach 6 Wochen und 2 Mahnungen erlaubt, bei unrechtmäßigen oder strittigen dagegen komplett illegal.

Sollten die ernsthaft klagen, oder trotz Widerspruch weiter nerven, kann allerdings ein Anwalt sinnvoll sein.

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Im Kleingedruckten vesteckte Kosten und Verträge sind in aller Regel ungültig!

https://www.gutefrage.net/tipp/fallen-in-agb-und-kleingedrucktem-meistens-kein-gueltiger-vertrag

Bei Privatleuten/Verbrauchern fast immer, bei Gewerbetreibenden gibt es auch gute Chancen!

Wer darauf pocht, dass irgendwelche kleingedruckten oder AGB-Bestimmungen unbedingt gültig wären, antwortet entweder dumm, böswillig oder ist ein Gehilfe der Abzocker!

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Hier hat mal die Schufa selbst Infos über "Kredite ohne Schufa" zusammen getragen. Interessant zu lesen!

https://www.schufa.de/media/teampresse/pressemitteilungen/schufa_frei/Studie-SCHUFA-freie-Kredite-2012.pdf

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Sowas ist eigentlich typisch für Kredithaie und Abzocker aus der "Kredit ohne Schufa"-Ecke. In den Nachnahmen ist dann irgendein Papierkram zweifelhaften Werts. Also besser, das nicht anzunehmen! Vorleistung bei Kredit ist immer unseriös. Wahrscheinlich gibt es da nie einen Kredit.

Was stand denn in dem Vertrag drin? Klingt so, als wäre er richtig gelesen worden. Bei sowas wird ja gerne mal mit Kleingedrucktem gemogelt oder es werden einfach nie vereinbarte Geldbeträge gefordert.

Auf jeden Fall muss man wohl mit einigem Mahn- und Inkassoterror rechnen und auch mit ernsthafteren Eintreibeversuchen, wie gerichtlichem Mahnbescheid und sogar Klagen. Dem MB muss man unbedingt fristgerecht laut Anleitung widersprechen.

Klagen werden oft erhoben in der Erwartung, dass die Leute sich nicht wehren und dann jeden Mist reingedrückt kriegen. Sobald qualifizierte Verteidigung erkennbar ist, ziehen die sich zurück. Also für den Notfall ggf. schon mal Unterlagen für Beratungs- und Prozesskostenhilfe zusammen suchen und Anwalt raussuchen (noch nicht beauftragen!).

Gerade Schuldnerberatungen kennen oft Anwälte, die mit solchen Themen Erfahrung haben - das ist klassische Armenabzocke, denen, die nichts haben und sich schlecht wehren können, ihre letzten Cents auspressen.

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Meine beste Freundin ist sehr verschuldet. Sollte ich ihr helfen, wenn ja wie?!

Meine beste Freundin (18) hat ihr Konto bereits um 300,- überzogen.

Erst hat es mit kleineren minus Beträgen angefangen, da sie von Teilzeitlohn auf Aushilfslohn bei ihrem Nebenjob umgestieg, dadurch hatte sie weit aus weniger zur Verfügung als sie gewohnt war. Dummerweise nahm sie dann auch das "großzügige" Geschenk zum 18. Geburtstag der Sparkasse an: Eine "kostenlose" Kreditkarte. Natürlich habe ich ihr abgeraten und von Anfang an erklärt, was aus diesem Schuldenkreis resultieren wird aber im Endeffekt hatte sie nur alles bejahend belächelt. Mehr konnte ich in diesem Moment auch nicht gegen machen, denn sie konnte schon immer sehr schlecht mit Geld umgehen. Wofür sie ihr Geld ausgibt, muss ich glaube nicht groß erläutern. Wir sind halt jung und fast jedes Wochenende geht sie feiern, lässt sich immer neue äußerlichen kostspieligen Veränderungen, wie Piercings, Haarfarbe etc. Einfallen...

Jetzt ist das Problem, sie wurde gekündigt, ist Schülerin und hat keine feste Einkommensquelle mehr. Außerdem läuft ihr Handyvertrag noch gut 2 Jahre und, wie gesagt ihr Konto ist bereits 300,-überzogen. Dies beichtete sie mir auf einer Party. (Ob es vielleicht sogar mehr ist, schließe ich nicht aus. )Habe ihr auch dummerweise an dieser Nacht 10€ "geborgt" aber ich war auch nicht ganz nüchtern. Ihre Mutter weiß auch nichts von ihren Geldproblemen, obwohl sie bei ihr wohnt. Ich bin die Einzige, der sie es erzählt hat aber auch nur besoffen. Nüchtern hätte sie mir das sicherlich nicht erzählt und ich denke mal auch, dass sie sich dafür arg schämt. Wer würde das nicht... Sie verändert aber auch nicht ihre kostspielige Lebensart. Ganz im Gegenteil: Sie möchte sich diese Woche noch ein Tattoo stechen lassen. (...) Das klingt alles ziemlich RTL Drehbuch - mäßig... Haha...

Ich möchte ihr unbedingt irgendwie helfen, denn ich kann ja schlecht mit ansehen, wie sie ihre Zukunft verbaut. Klar, es ist ihr Leben und man sollte sich nicht in Finanzen Anderer einmischen aber ich bin ihre beste Freundin, wir haben schon so viel durchgestanden und uns aus der Patsche geholfen... Ich könnte nicht mit ansehen, wie sie versinkt, denn dafür habe ich sie zu gern. Wie kann ich ihr helfen oder ist es doch besser mich da nicht einzumischen? Ich bin verzweifelt!

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Sie soll sich u.a. gegen überhöhte Forderungen wehren, wenn sie mit Geldeintreibefirmen zu tun bekommt.

Man muss längst nicht jeden Mist von Inkassos usw. bezahlen. Vor allem sollte sie sich nicht zu unmöglichen Verpflichtungen (Ratenzahlungen usw.) drängen lassen und im Fall gerichtlicher Mahnbescheide denen unbedingt bzgl. unberechtigter Forderunger fristgerecht (teil)widersprechen.

300€ Schulden sind ärgerlich, aber es gibt schlimmeres. Sie sollte frühzeitig, neben dem Umgang mit Geld, den Widerstand gegen Kostenschinderei und Abzocke der Geldeintreiber werden, damit nicht bald 3000€ draus werden.

Das soll aber keine Einladung zum Schuldenmachen sein, so angenehm ist das nicht...

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Das sieht für Hartz IV eindeutig zu viel aus!

Das Problem ist aber weniger eine evtl. Verurteilung und Strafe, als dass die einen mit der Drohung richtig tief in die Schulden treiben wollen, siehe unten! Strafanzeige bedeutet noch nicht Verurteilung! Aber ein gewisses Risiko könnte schon dabei sein, wenn auch Knast beim ersten Mal sehr unwahrscheinlich ist.

Ansonsten sieht es sehr nach gerichtlicher Titulierung und Vermögensauskunft (ehemals eidesstattliche Versicherung, Offenbarungseid) aus.

Bloß nicht aus Angst vor gerichtlicher Titulierung oder Strafanzeigen zu irgendwelchen Ratenzahlungsverträgen mit Inkassos usw. drängen lassen, die hauen da noch mal Unmengen an Mondgebühren drauf! Vor allem, wenn man sie am Ende doch nicht bezahlen kann. Die Schulden kann man gar nicht in den üblichen Raten abzahlen! Titulierung bringt zwar auch zusätzliche Kosten, aber die sind begrenzbar, und vor allem lässt man sich dann nicht mehr jeden ungerechtfertigten Mist reindrücken, wenn man seine Rechte kennt.

Wichtig ist also Kostenabwehr: keine Kosten vertraglich anerkennen, bei gerichtlichen Mahnbescheiden unbedingt (Teil)Widerspruch gegen ungerechtfertigte Kosten erheben!

Immer dran denken: es geht einem vielleicht auch mal besser, und dann entscheidet sich, ob man 3000-4000€ Schulden und unvermeidliche Kosten abzahlt, oder 10000-15000€ mit ungerechtfertigten Fantasiegebühren, die nur rechtsgültig wurden, weil man den Widerspruch versäumt oder irgendwelche Halsabschneider-Ratenverträge unterschrieben hat!

Die Schuldenberatung ist auf jeden Fall die richtige Adresse!

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Frage ist: wurden die Schulden wirklich gemeinsam gemacht, also haben beide zusammen was unterschrieben?

Ansonsten ist jeder für seine eigenen Schulden verantwortlich. Auch bei Eheleuten. Wenn nur er für 80000€ ein fettes Auto auf Kredit gekauft und nicht bezahlt hat, muss sie dafür keinen Cent zahlen. Wenn sie im Internetversand Schmuck bestellt und nicht bezahlt hat, braucht er das nicht bezahlen.

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