Noch zur Ergänzung zu ymarcs Antwort:

... "que tu sois amis" = "dass du Freunde bist" macht natürlich wenig Sinn. Da du aber noch einen Satz mit "tu" als Subjekt brauchst, wie wäre es mit:

Il faut que tu saches employer le subjonctif correctement.

LG

...zur Antwort

Hallo,

warum will dein Latein-Lehrer dir denn nicht die Lösung geben ? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du keine Gelegenheit mehr haben wirst, die Sätze im Lateinunterricht zu besprechen, darum hier ein paar Hinweise:

Konjunktivische Relativsätze können vier adverbiale Nebensinne haben, dabei wird der Konjunktiv in der Regel nicht übersetzt:

  1. kausal (begründend) - Der kausale Nebensinn lässt sich durch Einfügen von "ja" wiedergeben, oder du löst das Relativpronomen mit "weil diese(r/s) ..." auf.
  2. konsekutiv (Folge) - Der konsekutive Nebensinn lässt sich gedanklich wie folgt erklären "X (Bezugswort des Relativpronomens) ist so beschaffen, dass er ..." Der konsekutive Nebensinn lässt sich nicht immer übersetzen. Wenn du jedoch ein explizites "so-Wort" im übergeordneten Satz findest, lässt sich oft das Relativpronomen mit konsekutivem "dass" übersetzen. Manchmal bietet sich auch ein Infinitivsatz an, z.B. wenn der konsekutive Nebensinn des Relativsatzs vom Adjektiv "dignus,-a,-um" = wert, würdig abhängt.
  3. final (Zweck) - Der finale Nebensinn lässt sich oft mit dem Modalverb "sollen" oder "können" ins Deutsche übersetzen. Hin und wieder ist auch eine Übersetzung mit "um zu + Infinitiv", "damit diese(r/s)" oder "zum + substantivierter Infinitiv" möglich.
  4. konzessiv (einschränkend) - Der konzessive Nebensinn lässt sich oft durch Einfügen von "doch" ausdrücken. Eine andere Möglichkeit wäre es, das Relativpronomen mit "obwohl diese(r/s) ..." aufzulösen.

Einen kausalen Nebensinn findest du in Satz 1, evtl. in Satz 3 (hier ist aber auch ein konsekutiver Nebensinn denkbar): "... qui crudelis sit." = "der ja grausam ist" besser: "weil dieser grausam ist". Den Konjunktiv in Satz 3 würde ich einfach unübersetzt lassen: "qui fortes sint" = "die tapfer sind"

Einen konsekutiven Nebensinn findest du in den Sätzen 2, 5, 6 und 7. Bei Satz 2 und 5 findest du als Hinweis die "so-Wörter" "talis" bzw. "tales" (= so beschaffen, derartig) - hier kannst du also die Relativpronomina mit konsekutivem "dass" übersetzen: "... talis est vir, qui ..." = "er ist ein derartiger Mann, dass er ..." ; "Tales sunt ... milites, qui..." = "Derartig sind ... die Soldaten, dass sie ..." In Satz 6 findest du das Adjektiv "digni", daher bietet sich die Übersetzung mit Infinitivsatz an: Unsere Soldaten sind es wert/würdig, gelobt zu werden." Der konsekutive Nebensinn in Satz 7 lässt sich mit "könnte" ausdrücken: "Quis est, qui Maxentium vincat?" = "Wen gibt es, der (so beschaffen ist, dass er) Maxentius besiegen könnte ?" oder freier: "Gibt es überhaupt jemanden, der Maxentius besiegen könnte / kann ?"

Ein finaler Nebensinn liegt vor in Satz 4. " ... qui hostem ... vincamus" = "die wir den Feind ... besiegen sollen" / "um den Feind ... zu besiegen"

Hoffe, das hilft dir weiter.

LG

...zur Antwort

Hallo,

normalerweise beziehen sich Reflexivpronomina auf das Subjekt des Satzes, in dem sie zu finden sind. Du hast aber durchaus richtig erkannt, dass "seine" sich auf das übergeordnete Subjekt "Er" bezieht. Doch wird dieses Subjekt im dass-Satz durch das Pronomen "ihn" wiederaufgenommen und "seine" bezieht sich auf dieses Akkusativobjekt. Tatsächlich können sich Reflexiva im Deutschen manchmal auch auf ein Objekt beziehen und nicht nur auf das Subjekt.

Es handelt sich also wirklich um einen reflexiv gebrauchten Possessivbegleiter ! Tipp: Wenn du "sein" oder "ihr" sinnvoll zu "sein eigene(r/s)" bzw. "ihr eigene(r/s)" erweitern kannst, sind die Possessiva in der Regel reflexiv!

Du kannst auch überlegen, ob sich "sein" oder "ihr" sinnvoll durch "dessen" oder "deren" ersetzen lassen, das ist die Verwendung definitiv nicht-reflexiv.

LG

...zur Antwort

Hallo,

zu dem, was du bereits herausgefunden hast, könntest du noch ergänzen, dass die Verwendung eines einheitlichen Verses im Drama (Schiller meint hier offensichtlich den Blankvers, einen 5-hebigen Jambus ohne Endreim) für Erhabenheit sorgt, d.h. das Allgemeine wird durch die poetische Umformung in Verse auf eine höhere Ebene gesetzt.

Das Ganze lässt sich als Vorbereitung der Poetik der deutschen Weimarer Klassik (geprägt von Goethe und Schiller) sehen - "Don Karlos" selbst wird allerdings noch dem Sturm und Drang zugerechnet, besonders wegen des Ideals der Gedankenfreiheit. In dieser ist das Zusammenspiel von Form und Inhalt besonders wichtig, nach Schiller unterstützt die Schönheit der äußeren Form die Schönheit darin enthaltener Ideen, was es den Rezipienten erleichtert, im Text enthaltene Ideale zu erkennen, und so zu dessen moralischer Bildung beiträgt.

LG

...zur Antwort

Hallo,

ich vermute, dass du den Satz falsch abgeschrieben hast - und zwar bei "exori Reguli". Schau bitte noch einmal nach und poste gegebenenfalls die korrekte Version.

LG

...zur Antwort

Ich bin mir ziemlich sicher, dass du den Text nicht korrekt abgeschrieben hast ... Schau doch bitte noch einmal drüber ...

Ansonsten, ist der Text nicht wirklich schwierig:

Zuerst kommt ein Satzgefüge aus Hauptsatz (Sebastianus ... adiit = Sebatianus ging auf ... zu), Nebensatz1 (quamquam ... erat = obwohl er ... war) und Nebensatz 2 (ut ... diceret = um ... zu sagen). Dann kommt eine Anrede (= fortes milites Christi) gefolgt von drei Befehlssätzen (deponite metum / dimittite curam ... / sustinete omnes poenas) an die sich ein Participium coniunctum (PC) anschließt (spe ... impulsi), das sich auf die "milites" bezieht und das du wie folgt auflösen kannst: - ihr werdet (schließlich) von der Hoffnung auf ... angetrieben.

LG

...zur Antwort

Hallo,

das ist eine spannende Frage ! Ich denke mir z.B. oft, dass es nützlich wäre eine grammatikalisierte Unterscheidung zwischen inklusivem Wir (= ich & du & evtl. noch andere) und exklusivem Wir (= ich & andere, aber nicht du!) zu haben. In vielen Sprachen gibt es diese Unterscheidung (d.h. sie haben zwei Pronomina, die unserem "wir" entsprechen) und ich bin überzeugt, dass diese hilfreich ist und Missverständnissen vorbeugen kann.

Im Unterschied zu dir halte ich allerdings unterschiedliche Verbformen, die meine Stimmung ausdrücken, für überflüssig, da wir diese beim Sprechen durch einen entsprechenden Tonfall und mithilfe von Mimik und Gestik ausdrücken können. In geschriebenen Texten, wo diese Möglichkeit nicht besteht, kann ich im Deutschen zum einen die sogenannten Modalwörter verwenden oder ausdrücklich auf meine Stimmung hinweisen, z.B. durch Adverbien wie "glücklicherweise" oder "leider".

Einige Sprachen verlangen durch die Wahl bestimmter Verbformen auszudrücken, woher ich mein Wissen über etwas Geschehenes habe (z.B. ob ich es selbst gesehen habe, ob ich es von Augenzeugen erfahren habe oder ob ich es gerüchteweise gehört habe). Diese notwendige Enkodierung der Wissensquelle wäre garantiert hilfreich dabei, schneller Fakten von Fake-News zu unterscheiden. Grammatikalisch nennt man das Evidentialität.

Auch die konsequente Unterscheidung zwischen Simple und Progressive im Englischen finde ich sinnvoll und hilfreich. Im Deutschen haben wir zwar Möglichkeiten wie "Ich bin am Essen" oder "Ich war gerade dabei, zu essen", doch sind solche Progressive-Umschreibungen oft umständlich und auch nicht zwingend, sodass das englische Zeitensystem hier viele Möglichkeiten bietet, zeitliche Zusammenhänge differenzierter auszudrücken, als es die sechs deutschen Tempora können. Solche Betrachtungsweisen eines Geschehen (abgeschlossen vs unabgeschlossen ; Tatsache vs Verlauf etc.) nennt man grammatikalisch Aspekte. Einige Sprachen bieten zehn oder mehr grammatikalisierte Aspekte, d.h. je nachdem wie ich ein Geschehen betrachte, muss ich eine unterschiedliche Verbform wählen.

Hier noch ein paar interessante Links für dich zu diesem Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=5iLpKFA1ADQ

https://www.youtube.com/watch?v=EFqvwUIlzfU

https://www.youtube.com/watch?v=bc1EbrLbxpo

https://www.youtube.com/watch?v=8avEsEYZ4qk

LG

...zur Antwort

Hallo, ich hebe mal durch Fettdruck. Kursivdruck und Klammern ein paar Wörter hervor und nenne dir unterhalb des Texts die passenden Stilmittel - was dann genau was ist, das herauszufinden, möchte ich dir überlassen. Du sollst ja schließlich auch ein bisschen Spaß mit dem Text haben ...

Sed tamen haeret amor crescitque dolore repulsae;

extenuant vigiles corpus miserabile curae

adducitque cutem macies et in aera sucus 

corporis omnis abit; vox tantum atque Ossa supersunt:

vox manet{,} ossa ferunt lapidis traxisse figuram.

Inde latet silvis [nullo(que) in monte videtur];

[omnibus auditur]: sonus est, qui vivit in illa.

Hyperbaton (liegt man bei lateinischer Dichtung fast nie verkehrt mit ...) ; Polyptoton ; Anapher ; Asyndeton (hier zur Hervorhebung eines Kontrasts) ; Parallelismus (hier zur Hervorhebung eines weiteren Kontrasts)

LG

...zur Antwort

Hallo,

fast richtig. Aber der Hauptsatz geht noch weiter:

Horum omnium fortissimi sunt Belgae, ..., proximique sunt Germanis.

Der ausschlaggebende Hinweis ist hier das an "proximi" angehängte "-que" das die beiden Prädikate "fortissimi sunt" und "proximi sunt" verknüpft.

LG

...zur Antwort

Hallo,

da ich gestern ja keine Zeit mehr hatte, jetzt die Übersetzung:

Aber Gesandte zu ihm zu schicken, ist kein Zeichen mehr von Leichtsinn, sondern - um das zu sagen, was ich fühle - vielmehr ein Zeichen von Wahnsinn. Und deshalb, "patres conscripti" [habe die Anrede wörtlich übernommen, da du offensichtlich eine Übersetzung bzw. Anmerkung dazu hast], verteidigt mit Großherzigkeit und Eifer die Freiheit, obwohl ihr niemanden benötigt, der euch dazu auffordert (hortator = jemand, der einen zu etwas ermuntert oder auffordert) - ihr seid ja aus eigenen Stücken (= vestra sponte) für das Begehren entbrannt, die Freiheit wiederzuerlangen. Und sorgt dafür, dass ihr nicht den Anschein erweckt (= ne videamini - wörtlich: dass ihr nicht scheint), euch nicht um das römische Volk zu kümmern (eigentlich: "dem römischen Volk zu fehlen/für das römische Volk zu fehlen").

Zur Übersetzung: levitatis und dementiae sind beides genitivi possessivi, die hier als Prädikatsnomina mit mehreren Worten zu übersetzen sind. Merke dir als potentielle Übersetzungsmöglichkeit für solche Genitive: "X ist ein Zeichen/Merkmal/Kennzeichen von Y" - wobei Y der Genitiv ist.

LG

PS: Das Problem liegt meines Erachtens darin, dass die wörtliche Übersetzung etwas schräg klingt, und daher eine freiere Übersetzung angebracht ist.

...zur Antwort

Hallo,

du hast Recht, alle drei Pronomen können einem deutschen "das" bzw. "es" entsprechen. Dazu kommt sogar noch "il" ...

  • "ce": Verwende "ce" als Subjekt vor einer Form von être, um Dinge und Personen zu identifizieren, um eine Definition zu geben oder um ein allgemeines Urteil über ein Ding, einen Personentyp oder einen Sachverhalt zu geben. Beispiele:

Qu'est-ce que c'est ? / C'est quoi ?- C'est un cadeau. C'est une catastrophe. Ce sont des bonbons.

Qui est-ce ? / C'est qui ? - C'est ma mère. C'est mon copain. Ce sont des amis.

Qu'est-ce qu'un brise-neige ? (= Was ist ein "brise-neige" ?) - C'est une fleur blanche qui fleurit (blüht) au printemps. En effet, c'est la fleur qui fleurit la première et qui peut même percer (durchbohren) la neige (Schnee) quand elle pousse (wächst).

Vouloir, c'est pouvoir. ("Wollen ist Können." = Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.)

C'est beau, une rose. (Eine Rose ist etwas Schönes.) Les fleurs, c'est joli. (Blumen sind was Hübsches.) - Wie du siehst, steht das Adjektiv bei solchen allgemeinen Urteilen in der männlichen Singular-Form. Aber: Elle est belle, cette rose. (Sie ist schön, diese Rose. Diese Rose ist schön.) - Hier ist kein allgemeines Urteil gemeint, sondern eine ganz bestimmte Rose.

Il ne répond pas ? - C'est une honte. / Ce n'est pas gentil. / C'est la cata. - Hier hat der Satz gleichsam die Funktion eines Kommentars.

  • "ça": Verwende "ça" (bzw. cela) als Subjekt oder Objekt bei anderen Verben als être. In der Regel bezieht sich ça dann auf etwas, das zuvor gesagt worden ist. Beispiele:

Il n'est pas encore là ? - Ça m'agace. (Das nervt mich.). J'ai horreur de ça. (Das finde ich ganz schrecklich.) Je trouve ça scandaleux. (Ich finde das skandalös.) Qu'est-ce que ça veut dire ? (Was soll das bedeuten ? Was heißt das ?)

"ça" steht auch oft nach Verben des Mögens und Nicht-Mögens:

Tu aimes les gâteaux au chocolat ? Ah oui, j'aime ça / j'adore ça. / Non, je déteste ça. - Genauso gängig ist es, auf "ça" nach diesen Verben zu verzichten: Ah oui, j'aime / j'adore. / Non, je déteste.

"ça" kann auch "ce" vor être verstärken:

Ça, c'est mon frère. C'est quoi, ça ? - Das ist Vergleich mit "moi, je ... ; toi, tu ..." etc.

"ça" kann sich auch in einer bestimmten Situation auf ein Ding oder ein Geschehen beziehen, auf das ich zeige / verweise: Pourquoi tu fais ça ?

Merke dir auch die Wendungen: C'est ça. = Das ist richtig. / So ist es. ; Ça alors! - Na sowas! ; Ça y est. = Das wäre geschafft. Jetzt haben wir's.

Schließlich kannst du es mit einem Fragewort verbinden. Dann entspricht es oft einem deutschen "denn": Où ça ? - Wo denn ? Pourquoi ça ? - Warum (das) denn ?

  • "le": Mit "le" kannst du einen que-Satz (dass-Satz) wiederaufnehmen, der als direktes Objekt von einem Verb abhängt. Du kannst es aber auch benutzen, um einen ganzen Satz wiederaufzunehmen. In diesem Fall ist besonders im gesprochenen Französisch auch die Verwendung von "ça" möglich. Beispiele:

Il t'a dit qu'il ne va pas venir ? - Non, il ne me l'a pas dit. ; Tu crois qu'elle est là ? - Oui, je le crois. Pourquoi elle ne l'a pas dit ? (Warum hat sie das nicht gesagt ?)

Elle est partie. - Je (le) sais. (Ich weiß (das)). / Oui, je sais, mais je ne le comprends pas / je ne comprends pas ça. (Ja, weiß ich, aber ich verstehe das nicht.).

Achtung: Erfüllt ein Satz die Funktion eines indirekten Objekts mit "de" oder "à", verwendest du zur Wiederaufnahme "en" bzw. "y":

J'enlève mes chaussures ? (Soll ich meine Schuhe ausziehen ?) - Oui, j'y tiens. (Ja, darauf lege ich Wert. - tenir à quelque chose).

Elle ne t'a pas appelé ? - Je m'en doutais. (Ich hab's geahnt. - se douter de quelque chose)

Unterscheide: Je le crois. = Ich glaube es. <-> J'y crois. = Ich glaube daran.

  • "il" steht als Subjekt vor unpersönlichen Verben (im Deutschen steht dann als Subjekt "es". Beispiele:

Il pleut. Es regnet. ; Il est probable qu'il viendra. Es ist wahrscheinlich, dass er kommen wird. ; Il vaut mieux attendre. Es ist besser, zu warten.

Unterschied zwischen "c'est" + Adjektiv und "il est" + Adjektiv: Die Regel ist, dass du "il est" verwendest, um auf etwas zu verweisen, das noch folgt. Du verwendest dagegen "c'est", wenn du dich auf etwas bereits Genanntes beziehst.

Il est probable qu'il viendra. aber: Qu'il viendra, c'est probable.

Im gesprochenen Französisch wird diese Regel jedoch nicht immer beachtet und statt "il est" auch "c'est" verwendet.

Hoffe, das hilft.

LG

...zur Antwort

Hallo,

wie ja die Anführungszeichen nahelegen, ist "child sickness" hier metaphorisch zu verstehen: Gemeint ist ein Leben in relativer Armut, wogegen die Eltern etwas tun können, indem sie ihre Kinder dazu antreiben, ein besseres Leben als sie selbst zu haben. Natürlich sind die "cures" und "remedies" genauso metaphorisch zu verstehen.

Das kann ganz unterschiedlich aussehen: Sie ermuntern ihre Kinder, in die Gänge zu kommen (gaited), sie geben ihnen Anleitungen (guided), sie schmeicheln ihnen (flattered), sie fordern Disziplin und Leistung (disciplined). Und wenn das Kind nicht will, wird es halt zu seinem Glück gezwungen (forced).

LG

...zur Antwort

Hallo,

zuerst einmal möchte ich auf Miraculix' begründeten Hinweis verweisen: Wortgruppen ohne Kontext sind oft potentiell mehrdeutig. Daher: Handelt es sich um eine Wortgruppe aus einem Satz, solltest du immer den ganzen Satz mitangeben.

Die folgenden zwei Möglichkeiten halte ich für wahrscheinlich:

Wenn in deinem Satz (?) als Prädikat eine Form von esse steht, könnte es sich bei curae um einen dativus finalis handeln (hoc mihi curae est = das bereitet mir Sorge, das ist meine Angelegenheit, darum muss ich mich kümmern). Dann dürften mit vigiles die Beamten gemeint sein, die die Funktion von Polizisten und Feuerwehrleuten hatten.

Ansonsten könnte vigiles curae auch bedeuten: "Sorgen, die (mich/jemanden) wachhalten"

LG

...zur Antwort

Leider nicht ... Schau dir noch einmal die drei Grundtypen von if-clauses hier an:

https://www.ego4u.de/de/cram-up/grammar/conditional-sentences

Bei Übung a) geht es nur um Typ 1 ! Bei Übung b) nur um Typ 2. Bei Übung c) musst du nur schauen, welche Zeit bereits vorgegeben ist, um zu erkennen, ob es ein Typ 1 oder ein Typ 2 ist.

Ich bin überrascht über die Formen "could've / would've", da diese Kurzformen in der Regel im Schulunterricht nicht behandelt werden, da sie als umgangssprachlich gelten und wenn überhaupt nur in Typ 3 Sätzen stehen könnten ...

Merke dir für Typ 2 + Typ 3: "if + would = Satz kaputt!". Das heißt, im if-Teil steht im Standardenglisch kein "would", um den Konjunktiv auszudrücken.

LG

...zur Antwort

Hallo,

"ea" bezieht sich auf den folgenden Relativsatz " quae ad animos effeminandum pertinent" und ist gleichzeitig Akk.Obj. zu "important". "ea, quae ..." = diejenigen Dinge, die ... / das, was ...

Wenn ein Pronomen sich nicht auf ein bereits genanntes Wort bezieht, sondern auf ein Folgendes verweist, redet man auch von der "kataphorischen" Verwendung der Pronomina. "is/ea/id" kündigen recht häufig kataphorisch einen folgenden Relativsatz an!

LG

...zur Antwort

Hallo,

repeat ist in dem Beispiel, das du nennst, performativ verwendet. Die Besonderheit der performativen Verben liegt darin, dass du genau in dem Augenblick, wo du sie zusammen mit dem Subjektspronomen "I" aussprichst, die Handlung, die das Verb ausdrückt, vollziehst (bzw. vollzogen hast). Performative Verben stehen daher in der Regel im Present Simple (= Tatsache + abgeschlossen) und drücken im Allgemeinen Sprechhandlungen aus.

Dieser Sprechhandlungsvollzug ist rein zeitlich gesehen von so kurzer Dauer, dass eine Progressive-Form, die als Verlaufsform eine gewisse Dauer voraussetzt, hier wenig sinnvoll wäre. Auch die von dir vorgeschlagenen Zukunftsformen sind hier zwar nicht wirklich falsch, würden aber eine zusätzliche Bedeutung mit ins Spiel bringen:

"I'm gonna repeat" = ich habe es schon lange vor diesem Augenblick geplant und ich wusste auch schon vorher, bevor ich überhaupt angefangen habe zu reden, dass ich diese Frage unbedingt wiederholen wollte (möglicher Unterton: Ich wusste ja eh, dass heute lauter Deppen im Publikum sitzen, an denen eine Frage, die nur einmal gestellt wird, ungehört vorbeigeht ...)

"I'll repeat" = ich bin willens, die Frage zu wiederholen, und die Idee, die Frage zu wiederholen, ist mir gerade so spontan in den Sinn gekommen, also - das verspreche ich euch - ich wiederhole jetzt gleich (oder auch später) die Frage (möglicher Unterton: OMG, ihr guckt alle so, als ob ihr die Frage nicht verstanden habt, hört ihr mir überhaupt zu ?)

LG

Beides ist hier meines Erachtens schwer vorstellbar und sinnvoll.

LG

...zur Antwort

Hallo,

du könntest dich z.B. am ersten Absatz des englischen Wikipedia-Artikels orientieren (https://en.wikipedia.org/wiki/Death_Valley_National_Park) oder aber die Homepage des Parks https://www.nps.gov/deva/siteindex.htm ) besuchen, um Ideen zu sammeln. Ansonsten: Klammer dich nicht zu stark an die Zahl 80 - ich persönlich halte dieses Minimum für zu klein, um einen halbwegs ansprechenden und runden Text zu schreiben.

Gehe besonders darauf ein, wo der Park ist, was ihn auszeichnet bzw. besonders macht und seit wann er ein Nationalpark ist. Auf jeden Fall solltest du erklären, woher der - wenig einladende - Name "Death Valley" kommt.

LG

...zur Antwort