Als Ergänzung zu earnests Antwort: Wenn deine Freundin glaubt, dich hier verbessern zu müssen, wundere ich mich eher, dass sie nicht das "Herr" kritisert hat, denn "Herrin" wäre hier wohl die bessere Wahl ;)

LG

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Hallo,

die Frage zur rein sprachlichen Richtigkeit hat DerKalif bereits beantwortet. Aber für mich stellt sich die Frage, ob stilistisch hier nicht ein Relativsatz besser wäre: "eine Technologie, die zu einem Paradigmenwechsel führen wird/führt". Besonders wenn der Paradigmenwechsel noch gar nicht stattgefunden hat, sollte dein Freund dem Relativsatz den Vorzug geben.

"paradigmenwechselnd" (was meine bevorzugte Schreibung wäre) finde ich auch stilistisch nicht so elegant. Vielleicht könnte dein Freund einfach schreiben "eine - im Kuhn'schen Sinne - revolutionäre Technologie".

LG

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Der Steppenwolf von Hesse hat mich gefesselt und begeistert, zwar war das "Traktat des Steppenwolfs" ein wenig zäh, aber danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es gehört heute noch zu meinen Lieblingsbüchern!

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Hallo,

ich versuche mal dir zu helfen. Erst einmal gibt es eine recht nützliche Faustregel:

Der to-infinitve drückt in der Regel ein einmaliges, gewünschtes oder beabsichtigtes noch nicht (bzw. nicht) erfolgtes Geschehen aus, das Gerund legt dagegen in der Regel nahe, dass es sich um ein bereits erfolgtes Geschehen handelt.

1) zu remember/forget: Bei diesen Verben gilt genau diese Faustregel, wodurch sich im Deutschen eine leichte Bedeutungsveränderung ergibt:

I remember doing it. = Ich erinnere mich daran, es getan zu haben. (= Ich habe es getan und erinnere mich daran.)

aber:

I must remember to do it. = Ich muss daran denken, es zu (noch) tun. (= Ich habe es noch nicht getan und darf nicht vergessen, es zu tun.)

ähnlich:

I forgot doing it. = Ich habe vergessen, es getan zu haben (= Ich hatte es zwar getan, aber es war mir entfallen. Ich habe mich nicht mehr daran erinnert.)

aber:

I forgot to do it. = Ich habe vergessen, es zu tun. (= Eigentlich hätte ich es tun sollen, habe es aber vergessen; ich habe es nicht getan.)

2) ähnlich bei go on:

go on doing s,th, = mit etw. weitermachen, das man bereits begonnen hat - In deinem Beispiel: He went on climbing. = Er hat mit Klettern (allgemein, als Sportart/Hobby) weitergemacht. Auch vor seinem Unfall stieg er auf Berge.

aber: He went on to climb Everest. = Er hat sogar damit weitergemacht, den Mount Everest zu besteigen. Die Besteigung des Everest ist etwas, mit dem er vor dem Unfall noch nicht begonnen hatte.

Zugegebenermaßen verstehe ich, warum dir hier die Wahl der richtigen Form schwer gefallen ist: Einerseits hat er ja mit Klettern weitergemacht, was fürs Gerundium spricht. Andrerseits ist die Besteigung des Everest ein Spezialfall, also etwas mit dem er noch nicht begonnen hatte. Es handelt sich also in dem Moment um eine ganz neue, noch nicht begonnene Handlung.

Hoffe, das hilft dir weiter.

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Ähnlich wie wir auf "Hallo" oder "Guten Tag" mit "Hallo" bzw. "Guten Tag" antworten, ist die normale Erwiderung auf "Salve" ebenfalls "Salve". Jedoch kann man die Erwiderung ausbauen zu "Salve tu quoque!" etwa "Sei auch du gegrüßt!". Das ist besonders sinnvoll, wenn man die grüßende Person nicht namentlich anredet.

Wichtig ist vielleicht noch zu bemerken, dass der Name der gegrüßten Person im Lateinischen im speziellen Anredefall, dem Vokativ, steht.

LG

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Am einfachsten ist es den Buchstaben, den du in die Mehrzahl setzen willst, in Anführungszeichen zu setzen.

Beispiel: Sauerstoffflasche schreibt sich mit drei "f". Deine großen "U" kann man kaum von deinen großen "V" unterscheiden.

Beim Sprechen fügen wir meistens einfach ein -s an: die As, die B(e)s, die C(e)s etc. Um solche Mehrzahlformen in schriftlicher Form von anderen Wörtern wie den Noten "As", "Des" etc. zu unterscheiden, greifen viele gerne auf Apostrophe zurück, also: A's, B's etc. Das macht strenggenommen nur bei den Konsonanten Sinn, da hier der Apostroph auch signalisiert, dass ein gesprochener Vokal in der Schrift unberücksichtigt bleibt.

Und schließlich kannst du weder "S" noch "X" mit einem Plural-s versehen. Es gibt halt nur mehrere "Ixe", bei "S" allenfalls "Esse", wobei meines Wissens weder "Ixe" noch "Esse" offizielle, vom Duden anerkannte Schreibweisen sind.

LG

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Hallo,

eigentlich gibt es keine eindeutige Antwort auf diese Frage, denn ob einem das Lernen einer Fremdsprache schwer fällt, hängt immer von individuellen Faktoren ab. Als Faustregel lässt sich wohl sagen, dass einem eine Sprache umso leichter erscheint, desto ähnlicher sie der eigenen Muttersprache - oder auch einer Fremdsprache, die man bereits beherrscht - ist. Z.B. ist das Russische für Leute, die bereits eine weitere slawische Sprache (Ukrainisch, Polnisch, Serbisch ...) sprechen, deutlich leichter zu erlernen als für welche, die zum ersten eine slawische Sprache lernen wollen.

Als schwer gelten in der Regel Ungarisch (27 Fälle!), Baskisch (eine sogenannte Ergativsprache), aber auch Finnisch, Estnisch und andere sogenannte finno-ugrische bzw. uralische Sprachen. Auch erwähnenswert: Viele kaukasische Sprachen, etwa Abchasisch, Tsez, Tschetschenisch oder Georgisch (auch hier viele Ergativsprachen).

Russisch und Griechisch aber auch Armenisch und Georgisch gelten oft als schwierig, weil sie nicht nur neue Grammatik mit sich bringen, sondern man auch ein neues Alphabet/eine neue Schrift lernen muss. Schließlich dürfte auch Maltesisch vielen Leuten schwer fallen, weil es zu den sogenannten afroasiatischen Sprachen gehört (dazu gehören auch z.B. Arabisch und Hebräisch).

Ein weiterer Faktor ist die Frage, wie viele unregelmäßige Formen es in einer Sprache gibt. So ist zwar z.B. die Struktur des Türkischen (oder noch deutlicher des Baskischen) ganz anders als in den meisten indoeuropäischen Sprachen, zu denen die meisten in Europa gesprochenen Sprachen gehören, andrerseits gibt es in beiden Sprachen so gut wie keine unregelmäßigen Verben. Außerdem müssen sich Menschen, die z.B. eine finno-ugrische Sprache, Türkisch oder Baskisch lernen, nicht mit dem grammatischen Geschlecht von Substantiven herumschlagen, diese haben nämlich keins!

Vielleicht noch ein kleiner Funfact: Deutsch gilt im Vergleich zu vielen anderen europäischen Sprachen als relativ schwer. Es gibt zum Beispiel Studien über die durchschnittliche Stundenzahl, die englische Muttersprachler*innen zum Erlernen bestimmter Sprachen benötigen. Für das Deutsche werden dabei in der Regel deutlich mehr Stunden benötigt als etwa für Niederländisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch und Norwegisch.

LG

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Hallo,

die Antwort ist: Nein! Es gibt/gab keine "Runensprache". Runen waren lediglich ein Alphabet, in dem verschiedene - besonders germanische - Sprachen geschrieben wurden, bevor sie zum lateinischen Alphabet wechselten.

Die Runenschrift hat sich allerdings am längsten in den nordgermanischen Sprachen gehalten, sodass sie oft mit den Wikingern assoziiert wird.

LG

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Hallo,

es gibt im Lateinischen sechs Arten der Perfektbildung:

  • v-Perfekt: in allen Konjugationen; bes. in der a- und i-Konjugation

Das -v wird in der Regel an den Themavokal angehängt, konsonantische Verben fügen einen Bindevokal ein, Verben auf -scĕre verlieren das -sc-.

  • u-Perfekt: in allen Konjugationen; bes. in der e-Konjugation

In der konsonantischen Deklination finden sich u-Perfekte besonders häufig bei m- und einfachen l-Stämmen.

  • s-Perfekt: in allen Konjugationen, außer a-Konj.; bes. in der kons.Konjugation

s-Perfekte außerhalb der konsonantischen Deklination finden sich vor allem bei d/t-Stämmen und bei c/g/qu-Stämmen. Achte auf die Lautgesetze: d/t + s = s(s) ; c/g/gu/h/qu + s = x ; b + s = ps

  • Dehnungsperfekt: in allen Konjugationen

Dehnungsperfekte gibt es in allen Konjugationen, dabei wird ein kurzer Stammvokal gedehnt. Kurzes ă wird in der kons. und Mischkonjugation dabei in der Regel zu langem ē "zerdehnt".

  • Reduplikationsperfekt: in allen Konjugationen, bes. in der kons.Konjugation

Beim Reduplikationsperfekt (Verdopplungsperfekt) wird die erste Silbe des Verbs verdoppelt, anlautende Konsonantengruppen (st-; sp-) werden dabei vereinfacht. Oft tritt statt des Stammsilbenvokals ein e ein. Komposita zeigen i.d.R. keine Reduplikation, doch ist bei einigen Verben mit der Vorsilbe re- die Reduplikation als Doppelkonsonant erhalten.

  • Stammperfekt: nur in der kons.Konjugation

Stammperfekte gibt es nur in der konsonantischen Konjugation, hierher gehören fast alle u-/v- Stämme sowie einige d-/t-Stämme. Es gilt: Präsensstamm = Perfektstamm. Einige Verben sind scheinbar Stammperfekte, doch handelt es sich hier i.d.R. um Reduplikationsperfekte, deren Reduplikationssilbe im Kompositum verschwunden ist: occurr-i-t > *occucurr-it > occurr-it; occid-it > *occicid-it > occid-it

Zusatz: Präsensstammerweiterung mit -n-/-m-

In der konsonantischen Konjugation gibt es Verben, deren Präsensstamm durch Einfügen eines -n- oder -m- gebildet wird. Da dieser nasale Konsonant ein echtes Präsenskennzeichen ist, fällt er im Perfektstamm aus.

Hoffe, das hilft dir weiter.

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Hallo,

der Satz bedeutet: Auch wenn kein Staub da ist, klopfe dennoch keinen (gemeint: den nicht vorhandenen) aus.

Gemeint ist: Um sich bei der Geliebten einzuschmeicheln, soll man möglichst zuvorkommend sein und sich um deren Wohlergehen kümmern. Eine der möglichen Gefälligkeiten ist es dafür zu sorgen, dass der Sitzplatz, wo die Geliebte sich niederlassen möchte, sauber ist. Naja, wenn der Platz nicht wirklich dreckig/verstaubt ist, soll man halt trotzdem so tun, als würde man den Platz von Staub befreien ...

Das ist wohl auch, was Omikron mit seiner vorgeschlagenen Übersetzung ausdrücken möchte.

LG

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Hallo,

als Präpositionalphrase bezeichnet man eine Wortgruppe, die aus mehreren Wörtern besteht, aber wie eine einfache Präposition verwendet wird. Präpositionalphrasen bestehen meist aus einer einer einfachen Präposition gefolgt von einem Nomen, auf das noch eine weitere Präposition folgen kann. Beispiele für Präpositionalphrasen, die oft auch als komplexe Präpositionen bezeichnet werden:

im Hinblick auf, auf Grund (von), mit Bezug auf, unter Berücksichtigung (von), in Anbetracht (von) etc.

Dass diese Präpositionalphrasen (PrpP) funktionieren wie "normale" einfache Präpositionen kannst du erkennen, wenn du versuchst, die PrpP durch eine einfache Präposition zu ersetzen:

im Hinblick auf das Programm = bezüglich des Programms

auf Grund von Bauarbeiten = wegen Bauarbeiten

mit Bezug auf Ihre Anfrage = bezüglich Ihrer Anfrage

unter Berücksichtigung dieser Punkte = angesichts dieser Punkte, gemäß dieser Punkte

in Anbetracht der Lage = angesichts dieser Lage

Ich hoffe, das hilft dir weiter.

LG

PS: Da deine Frage leider nicht klar formuliert ist, könnte es sein, dass generell Folgendes gemeint ist:

Präpositionen stehen nie alleine in einem Satz, sondern tauchen immer zusammen mit einer Ergänzung auf, die zusammen mit der Präposition eine Sinneinheit bildet. Meistens handelt es sich bei dieser Ergänzung, die von der Präposition regiert wird, um ein Nomen (meistens ein Nomen mit einem Begleiter, z.B. einem Artikel). Die Sinneinheit aus Präposition + Ergänzung bezeichnet man generell als Präpositionalgruppe bzw. Präpositionalphrase. In diesem Sinne sind auch Wortgruppen wie "im Haus", "bei meiner Mutter" oder "bis morgen" Präpositionalphrasen.

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Hallo,

die Wortartenbestimmung hängt davon ab, wie viele Wortarten man ansetzt. Es gibt hier durchaus verschiedene Auffassungen. Hier ein Lösungsvorschlag, der sich weitestgehend am traditionellen Wortartensytem orientiert:

cultures = noun (Substantiv)

begin = verb (Verb)

being = gerund (Gerundium, Verbalsubstantiv)

more competitive = adjective in the comparative (Adjektiv im Komparativ)

more = comparative particle/intensifier (Vergleichspartikel/Gradpartikel) -> garantiert als isoliertes Wort am schwierigsten zu bestimmen ... Traditionell am besten als Adverb bestimmbar

against = preposition (Präposition)

each other = reciprocal pronoun (Reziprokpronomen)

LG

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Hallo,

der Text enthält einige Personifikationen, die per se auch immer Metaphern sind,

z.B. "a thirsty crop" = eine durstige Pflanze

Der Text enthält auch eine Metapher, die keine Personifikation ist:

"red carpet appearance" = der Auftritt auf dem roten Teppich

Der Begriff des roten Teppichs steht natürlich für einen Auftritt in der Öffentlichkeit von Prominenten, vor denen man den roten Teppich ausrollt ....

selbst dann, wenn sie gar nicht über einen roten Teppich laufen ;).

LG

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Hallo,

leider sind deine beiden Lösungen nicht korrekt.

zu 1) Das Verb steht in der 3.Sg. und das Verb steht im Präteritum, nicht im Perfekt! Korrekt wäre: Wir sind von unserem Lehrer gefragt worden.

zu 2) Beim Imperativ setzen wir in der Regel keine Subjektspronomen (hier: ihr). Lösung: Lernt!

zu 3) Er/sie/es wurde gebadet.

Liebe Grüße, hoffe das hilft dir weiter-

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Hallo,

also erst einmal sieht der englische Satz komisch aus .... Musstest du den selbst bilden ? Wahrscheinlicher erscheint mir etwa: It was the club where we go (oder: where we went / had been). Du kannst in der Regel where als Relativpronomen verwenden, um dich auf Orte oder Zielangaben zu beziehen.

Da nach dem Verb go in der Regel eine Angabe mit der Präposition "to" steht, könntest du auch sagen:

It was the club (which/that) we go to. Präpositionen, die eine Ergänzung zum Verb anschließen, bleiben im Relativsatz meistens hinter dem Verb stehen und nur das Relativpronomen steht am Anfang des Relativsatzes (Man redet auch von einer gestrandeten Präposition). In diesen Fällen kannst du - vorausgesetzt der Relativsatz ist notwendig - das Relativpronomen weglassen, also eine contact clause bilden.

Die Frage, ob es sich um einen Relativsatz oder um eine contact clause handelt, ist eigentlich widersinnig, da jede contact clause ein Relativsatz ist. Die Besonderheit der contact clause ist die, dass du das Relativpronomen, wenn es Objekt oder eine Ergänzung zu einer gestrandeten Präposition ist, weglassen kannst.

Wenn du jedoch die Präposition an den Satzanfang stellst, was möglich ist, dann kannst du das Relativpronomen nicht weglassen, also keine contact clause bilden.

Auch möglich ist daher:

It was the club to which we go.

Wichtig: Nach einer Präposition kannst du nicht that verwenden und statt "who" muss "whom" stehen.

LG

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Hallo,

offensichtlich hast du bereits zwei rein sprachliche Fehler verbessert. Der Satz, wie er jetzt in deiner Frage steht, ist zwar grammatikalisch korrekt, aber du solltest überlegen, ob es hier sinnvoll ist, ein Past (didn't study) zu verwenden.

Das Past zeigt, dass das Lernen (bzw. Nicht-Lernen) definitiv und endgültig in der Vergangenheit liegt. Sprich: Du hast nicht gelernt und wirst es auch nicht mehr tun!

Wenn du dagegen ausdrücken willst, dass du noch nicht gelernt hast, es aber noch tun willst, solltest du das Present Perfect benutzen, also: I haven't studied for my exam.

LG

PS: Du könntest auch sagen "I haven't studied for tomorrow's exam.", was den Bezug von tomorrow klarer macht (tomorrow's exam = die morgige Prüfung). Ist die Prüfung allerdings gar nicht morgen, sondern du willst sagen, dass du morgen für deine Prüfung lernen willst, musst du "I am going to study for my exam tomorrow." schreiben.

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Hallo,

leider hast du ein paar Fehler gemacht. Ich habe sie durch Fettdruck hervorgehoben:

Aber darauf sagt Martinus:" Was soll ich machen?" Er dachte bei sich:Ob ich das Geschenk des Kaisers annehme, welche schrecklichen Barbaren würde ich wohl umbringen. So oft werde ich zweifeln, ob ich beim Kampf teilnehmen werde. Es wird Zeit, dass ich die Mission verlange.

Tum vero Martinus: „Quid faciam?“ secum cogitabat. „Num donum imperatoris accipiam, quo saevius barbaros necem? Quotiens dubitabam, num pugnis interessem! Tempus opportunum est, ut missionem petam.“

Die Fehler im Einzelnen:

"secum cogitabat" gehört noch zum ersten Satz! Achte auf die Satzzeichen! Also: Aber darauf dachte Martinus bei sich:" ..."

"num ... accipiam...?" = Dubitativer / Deliberativer Konjunktiv; "num" ist hier Fragepartikel in einer Entscheidungsfrage und nicht Einleitungswort einer indirekten Frage. Also: "Soll ich etwa das Geschenk des Kaisers annehmen, ...?

"quo" = ut eo! "quo" steht nicht in KNG-Kongruenz zu "barbaros". "Saevius" = Adverb im Komparativ! Also: "... , damit ich die Barbaren umso schrecklicher töte / um die Barbaren umso schrecklicher zu töten?

"dubitabam" = Imperfekt! Also: Wie oft zweifelte ich, ob ich an den Kämpfen teilnehmen sollte!

"opportunum" = hast du nicht übersetzt! "missio" bedeutet hier wohl "Entlassung", also: Die Zeit ist geeignet, dass ich um meine Entlassung bitte."

LG

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Als Ergänzung zu Wellings Antwort:

vorgestern = adverbiale Bestimmung der Zeit

Der Rest ist ok, auch wenn es reicht "mit ihrer Lehrerin" und "über die schwierige Englischarbeit" einfach als Präpositionalobjekte zu bestimmen, ohne den Kasus, den die jeweilige Präposition regiert, zu benennen.

LG

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