Hi,

erstmal: Die Bild ist wirklich nicht die beste Quelle. Sollte der Artikel aber stimmen: Naja, die Ähnlichkeit besteht darin, dass Menschen einer Religion in Lager gesperrt werden. Das ist natürlich nicht so ganz mit den Menschenrechten zu vereinbaren. Dennoch ist der Vergleich mit dem Holocaust zu drastisch, finde ich.
Da Juden von den Nationalsozialisten nicht nur als Anhänger einer Religion angesehen wurden, sondern als (minderwertige) Rasse, war ihr Ziel die komplette Auslöschung jener. In China geht es anscheinend um Umerziehung. Wie gesagt: Auch ein Übel, aber nicht auf einer Stufe mit dem Holocaust (bei weitem).

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Hi,

ob das eine Sekte ist, weiß ich nicht. Aber die Lehre ist nicht biblisch, ganz im Gegenteil: Zu sagen, dass man als Christ nicht sündigt, ist eine gefährliche Irrlehre, von der man entweder arrogant wird, weil man sich selber belügt oder aber Gefahr läuft depressiv zu werden, weil man einsieht den Standard der sündlosigkeit nicht aufrecht erhalten zu können.

Du solltest aus der Gruppe austreten und dich von dieser Lehre fernhalten. Mit ein bisschen Suchen findest du bestimmt eine, die biblischere Lehren vertritt.

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Guten Morgen,

als Christ glaube ich, dass die "ganze Schrift von Gott eingegeben ist". Das schließt dann sowohl die Evangelien, als auch das AT, die Apostelgeschichte, die Briefe und die Offenbarung mit ein. Daher finde ich es nicht verkehrt, die Bibel als Fundament des Christentums sehen. Es ist eine einzige Lehre, ob du nun in den Evangelien, in den Briefen von Paulus oder den von Petrus/Johannes etc. liest.
Christliche Gemeinschaft finde ich übrigens sehr wichtig. Es muss keine riesige Kirche haben, aber mit einigen Gläubigen will man sich dann doch austauschen können oder nicht?

LG

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Hi,

Apostelgeschichte 11,26:

"Und als er ihn fand, brachte er ihn nach Antiochia. Und sie blieben ein ganzes Jahr in der Gemeinde und lehrten viele. – In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt."

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Hi,

naja, ehrlich gesagt finde ich deine "Zeichen" etwas dürftig.

Dieser Schein-Widerspruch bzgl der Gottheit/Allwissenheit Jesu wird gerne von Pierre Vogel und Co. genutzt, um das Christentum bzw. die Christen zu diskreditieren. Wobei es mehr als genug Antworten darauf gibt. Zum Beispiel hat Mario Wahnschaffe sich intensiv mit den Argumenten von Vogel auseinandergesetzt. Einfach mal bei Youtube anschauen.

Dass der alte Bund für Christen nicht mehr gilt, steht tatsächlich so in der Bibel. Wir sind nicht gezwungen Gesetze zu erfüllen, um irgendwie zu Gott zu kommen. Das ist die Kernbotschaft des Christentums. Kein Schwein zu essen, den Sabbat zu halten, etc. wäscht deine Sünden nicht rein. Dafür ist Christus gestorben.
Die guten Taten, die wir als Christen tun sollen, bestehen eher aus gelebter Gottes-/ und daraus resultierender Nächstenliebe (klappt nicht immer. Wir sind keine perfekten oder auch nur "gute" Menschen), als aus dem buchstabengetreuen Einhalten von Vorschriften.

Insgesamt treffen deine Beschreibungen aber doch eher auf das Judentum und nicht auf den Islam zu. Das wäre doch der Ursprung des Glaubens.

Und dass dein Freund den Islam angenommen hat... naja, wie gesagt, als Zeichen etwas wenig.

Beschäftige dich ruhig weiter mit dem Islam, aber dann auch kritisch. Schau dir die Zustände in den Ländern an, die islamisch geprägt sind. Schau dir die Liste der letzten Terroranschläge an. Dann entscheide.

LG

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Hi,

nein, das heißt noch nicht, dass du dich nicht noch umentscheiden kannst. So wie ich das verstanden habe, heißt das allerdings, dass alle anderen Bewerbungen über Hochschulstart "ungültig" werden, sobald du auf annehmen geklickt hast.

Nach Annahme würde dann die Immatrikulation folgen. Das wäre dann verbindlich.

Überleg es dir, aber wenn du erst später merkst, dass es doch nicht das Richtige ist, dann ist das auch kein Beinbruch :-).

Viel Spaß beim Studieren.

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Hi,

ich weiß nicht, ob ich mich da "wirklich auskenne", aber ich hatte auch mal dieselbe Frage und habe mich dann damit auseinandergesetzt. (Ich denke vielen Christen geht das so).

Nach meinem Verständnis warnt die Bibel und hier insbesondere Jesus selber ausdrücklich vor einer Verdammnis. Aber auch Paulus schreibt davon. Besonders hervorstechend finde ich da diesen Vers:
"Denn viele wandeln so, dass ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich's auch unter Tränen: Sie sind die Feinde des Kreuzes Christi Ihr Ende ist die Verdammnis, ihr Gott ist der Bauch und ihre Ehre ist in ihrer Schande; sie sind irdisch gesinnt." (Phil. 3,18)

Also ja die Bibel schreibt ausdrücklich von einer Hölle.

LG

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Ich habe mir mal die bisherigen Antworten durchgelesen und denke, dass es da ein falsches Verständnis gibt, wer ein Christ/Moslem ist und wer nicht. Zumindest aus christlicher Sicht, kann ich sagen, es ist nicht jeder Christ, der sich so nennt.

Das beziehe ich nicht nur auf Terroristen, sondern auch auf Taufscheinchristen, die mit ihre Glauben im Alltag überhaupt nichts zu tun haben. Nur weil man als Kind eine Kelle Wasser über den Kopf bekommen hat und ein Pfarrer ein Gebet gesprochen hat, ist man noch lange kein "echter" Christ. Jedenfalls nicht wenn man nach der Bibel geht und darum geht es ja letztendlich.

Die Menschen, die im Namen des Christentums Morde verüben, haben in aller Regel andere Ziele als die Verbreitung des Christentums. Der Ku-Klux-Klan verfolgt wohl eher rassenideologische Ziele als missionarische. In den Kommentaren wurde auch etwas von der RAF geschrieben: Auch die hatten politische Ziele und keine "spirituellen".

Das Problem ist, dass es in der Bibel keine Legitimation für Morde gibt* , ganz im Gegenteil: Nicht nur, dass geschrieben steht, dass wir unsere Feinde lieben sollen, sondern nicht zuletzt, dass wir dem Zorn Gottes Raum geben sollen und uns nicht selber für irgendwas rächen sollen. (Mt. 5,44 und Röm. 12,19)

Ich habe den Koran (noch) nicht vollständig gelesen, aber die Tatsache, dass die Anschläge, die derzeit verübt werden tatsächlich beinahe ausschließlich von islamischen Extremisten begangen werden (Wikipedia), lässt doch zumindest die Vermutung zu, dass dies im Koran/Islam anders ist.

Lange rede kurzer Sinn: Es gibt nicht "nur" muslimische/islamistische/islamische (wie auch immer) Terroristen. Aber vielleicht lässt sich in den Koran einfach leicht(er) ein Aufruf zur Gewalt reininterpretieren (oder steht tatsächlich drin).

LG

*(Ich komme etwaigen Kommentaren zum Thema Gewalt im AT mal vor: Ich habe noch von keinem einzigen "Christen", gehört auch nicht von denen, die hier zitiert werden, der seine Taten mit den Kriegen Israels rechtfertigt)

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Hi,

Per Definition ist "Mörder, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet."

So, das erstmal als Grundlage. Um zu sehen, ob man diese Definition auf Abtreibungen anwenden kann, können wir ja mal die einzigen Punkte diskutieren. (Ich bin kein Jurist und das hier ist nur meine Meinung):

(i) Niedrige Beweggründe: Wie schön das wir das statistische Bundesamt haben: 2017 gab es 101 209 Abtreibungen, die statistisch erfasst wurden. Davon wurde bei 97 278, also der überwältigenden Mehrheit, als Begründung die "Beratungsregelung" und nicht etwas eine medizinische oder kriminologische Indikation angegeben. Mit anderen Worten: Bei über 96% aller Abtreibungen lag weder eine Vergewaltigung vor, noch eine ernste Gefahr für Mutter oder Kind.
Was waren dann die wirklichen Beweggründe? So genau ist die Statistik dann nun auch wieder nicht. Ich habe eine ältere Statistik gefunden, die zumindest das alter verrät: Die meisten Frauen, die Abtreibungen vornehmen, sind zwischen 18 und 25 Jahren alt. Ohne zuviel in solche Statistiken reininterpretieren zu wollen, liegt doch wenigstens der Verdacht nahe, dass den meisten Frauen ein Kind gerade nicht passt. Sie (und selbstverständlich(!) auch ihr Freund, One-night-stand etc.) waren unvorsichtig, haben schlecht bis gar nicht verhütet oder ähnliches. Und als das Testergebnis dann kam, wussten sie nicht weiter...
Die einzelnen Schicksale kennt an natürlich nicht, aber so leicht wird eine Frau nun auch nicht Schwanger.
Und ein "ein-Kind-passt-einfach-grade-nicht"-Argument würde ich definitiv als niedrigen Beweggrund ansehen. Das kann man ja mal auf ein (geborenes) Kleinkind übertragen und dann schauen, ob es immer noch so leicht ist, zu sagen, "das passt grade nicht"

(ii) Heimtücke/Grausamkeit: Ich denke, dazu muss man nicht viel Sagen. Besonders die Absaug-Methode klingt nicht besonders... "gutmütig"?

(iii) Menschen: Das ist wohl der Dreh und Angelpunkt, der ganzen Debatte. Ist ein ungeborenes Kind schon ein Mensch? Neben meiner christlichen Überzeugung, dass schon bei der Befruchtung der Eizelle ein Mensch entsteht, dessen Leben ab diesem Moment schützenswert ist, ist es doch nicht von der Hand zuweisen, dass ein Embryo in der in der 12 Woche (bis zu der eine Abtreibung hier straffrei ist), kann man doch nicht von der Hand weisen, dass das ein Mensch ist. Die DNA ist vorhanden, das Herz schlägt, die Organe + Hirn funktionieren. Also um es nochmal zu unterstreichen: Aus meiner Sicht, der ich zwar weder Biologe noch Jurist bin, aber dennoch eine Meinung vertrete, ist handelt es sich auch beim Embryo um einen Menschen.

(iv) Zusammenfassung: Zu sagen, dass jede Abtreibung "kaltblütiger Mord" halte ich für zwar falsch, jedenfalls nach obiger Definition, da nicht jede Abtreibung aus einem offensichtlich niedrigen Beweggründen stattfindet. Viele aber wahrscheinlich schon und dann finde ich den Begriff Mord durchaus passend. Insgesamt muss ich aber sagen, dass es aus meiner Sicht in jedem Fall eine mutwillige Tötung eines Menschen ist und ich dadurch jede Abtreibung als falsch ansehe. Das Menschliche Leben, unter welchen Umständen auch immer es gezeugt wurde, ist schützenswert. Um nochmal zwei Dinge klar zu stellen:

  1. Vergewaltigungsopfer haben mein vollstes Mitgefühl, darauf bin ich nicht wirklich eingegangen, da sie wirklich nur einen Bruchteil in der Statistik darstellen. So hart es klingen mag und ich kann es natürlich verstehen, wenn man dieses Kind nicht behalten möchte, bleibe ich aber auch hier bei meiner Meinung, dass das Leben des Kindes auch wertvoll ist und nicht einfach beendet werden sollte.
  2. Auch der Vater trägt mit die Verantwortung! (Wollte ich nochmal erwähnen).

LG :-)

Quellen:

https://dejure.org/gesetze/StGB/211.html

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Schwangerschaftsabbrueche/Tabellen/RechtlicheBegruendung.html;jsessionid=7D861975951A9F5510EE758CFD0EDB67.InternetLive2

http://www.eltern-zeit.de/wp-content/uploads/4545_schwangerschaftsabbrueche-in-deutschland.jpg

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Hi,

Du hast eine Kathete, die 2,5 m entspricht und eine eine weitere die, der Höhe der Wand entspricht, die verbleibende ist um 0.8 m höher als die Wand. Das kannst du nun mit Pythagoras ausrechnen. (Hab mich davor vertan sorry^^)

Viel Erfolg :-)

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ernst gemeinte Frage? ^^

Zu Ostern (auch am Sonntag) gedenkt man der Auferstehung Jesu, er wird ja nicht jedes Jahr aufs neue gekreuzigt.

Außerdem ist "nur" Jesus gestorben. Gott der Vater ist an jenem Tag nicht gestorben und von daher galten auch vor rund 2000 Jahren noch die Gesetze und außerdem ist bzw. war der Staat ja auch noch da.

Also nein, keine Anarchie. Halte dich schön an die Gesetze.

Schöne Ostern

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Frage an Christen: Verzweiflung pur, was soll ich tun?

Frage an die Christen.

Seit wenigen Monaten stecke ich in einer kleinen Krise. Ich weiß nicht mehr, was das Richtige für mich ist . Ich habe vor 6 Monaten eine Ausbildung im medizinischen Bereich erfolgreich abgeschlossen, aber möchte nicht mehr in dem Beruf arbeiten. Es fühlt sich nicht richtig an. Gott hat mir damals alle Türen geöffnet, als ich mich für diese Ausbildung beworben habe. Es war anscheinend Gottes Wille, so habe ich es auch im Gebet wahrgenommen.

Die Ausbildung war teilweise extrem schwer (psychisch und manchmal auch körperlich), das Arbeitsklima war der Horror. Letztes Jahr hat eine Kollegin viele Lügen über mich verbreitet. Daraufhin folgten Gespräche mit der Betriebsleitung und mit Dozenten, die letztendlich auf meiner Seite waren. Was diese Kollegin abgezogen hat, war meiner Meinung nach schon Rufmord und Mobbing. Ich wollte sogar 8 Monate vor Ausbildungsende wegen dieser Sache kündigen, aber habe mich in letzter Sekunde doch umentschieden.

Ich MUSS mich jetzt für einen Job bewerben, aber weiß nach 6 Monaten Arbeitslosigkeit (+Ratlosigkeit) immer noch nicht, was ich tun soll. Ich will nicht in diesem Beruf arbeiten. Es ist nicht das Richtige für mich, glaube ich. Wenn ich daran denke, bekomme ich schon schlechte Laune. Aber ich weiß auch nicht, ob ich noch eine andere Ausbildung machen soll. Schließlich hat Gott mir damals alle Türen geöffnet. Wenn ich bete, bekomme ich keine Antwort mehr von Gott bzw. spüre die Antwort nicht mehr.

Was soll ich tun? Ich habe Angst davor, einen Fehler zu machen oder die falsche Entscheidung zu treffen. Was würdet ihr denn tun? Ist es vielleicht doch nicht Gottes Wille?

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Hallo BornToLove,

klingt ja alles nicht so schön. Kann es sein, dass diese Kollegin dir die Ausbildung und dadurch auch den Beruf vermiest hat?
Gibt es vielleicht einen guten Freund oder ein Gemeindemitgleid, mit dem du darüber reden kannst? Die kennen dich besser und können dir wohl auch einen besseren Rat geben als ein paar Unbekannte aus dem Internet.

Ich kann dir auch nur den Rat geben, es nicht zu überstürzen mit einer neuen Ausbildung. Die Kollegin bist du jetzt ja wohl erstmal los und vielleicht gefällt es dir ja doch, in diesem Beruf zu arbeiten. Und wenn nicht, kannst du dann ja immer noch weitersehen und vielleicht eine neue Ausbildung anfangen.

Vielleicht gefällt dir der Spruch jetzt nicht so in deiner Ratlosigkeit, aber denke dran:
"Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen die nach seinem Ratschluss berufen sind." (Röm. 8,28)

Also lass den Kopf nicht hängen, bete weiter und dann wird das früher oder später schon gut werden, auch wenn es grade kompliziert ist.

Alles Gute und frohe Ostern.

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Hallo,

wer heult denn? In Hamburg zum Beispiel gibt es über 50 Moscheen, da heult keiner. Also warum du im Hotel gut behandelt wurdest, hast du ja schon selber geschrieben. Das Beispiel mit dem Dönerladen verstehe ich nicht ganz.

Was ist hat es mit fehlender Gastfreundlichkeit zu tun, wenn ein Imbissbesitzer seinen Laden, seine Existenzgrundlage, keinem Wildfremden gibt, nur um jenem einen Tee zu kaufen?

Was mich stört ist diese Heuchelei seitens einiger Muslime. Es klingt so, als wären muslimische Länder Zentren des inter-religiösen Miteinanders ohne Streit und Ausgrenzung, während wir bösen Deutschen, die wir doch immer noch heimliche Nazis sind, die "armen" Muslime diskriminieren und ausschließen. Man sind wir böse...

Dass diese Ansicht nicht der Realität entsprechen, sieht man leicht daran, wenn man sich die Zustände in islamischen Ländern mal genauer ansieht: Es werden in vielen dieser Länder Christen immer noch massiv unterdrückt, verfolgt und getötet. Auch in der Türkei. Hier ist es zwar nicht so schlimm wie anderswo und sie werden nicht um ihr Leben fürchten müssen, aber Gleichberechtigung und Miteinander, sind was anders, insbesondere für Konvertiten.

Hier herrscht Religionsfreiheit. Wenn du niemandem schadest, darfst du gerne glauben/nicht-glauben, aber erwarte nicht, dass man eine gemäßigte Form einer Ideologie mit Freuden unterstützt, die in anderen Ländern, gegen genau dieses Grundrecht verstößt.

LG

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Hallo Unbekannt,

Bevor du weiter liest, bitte ich dich, folgende Fragen (für dich) zu beantworten: Was macht das Christentum für dich aus? Warum bist du Christ und kein Moslem, Buddhist oder gehörst einer anderen (Un-) Glaubensrichtung an? Was ist in deinen Augen das Evangelium?

Im Christentum geht es nicht um das, was du tun kannst, um vor Gott gerecht zu sein. Das kannst du gar nicht und ich glaube, das weißt du selber. Kein Mensch kann sich den Weg in den Himmel erarbeiten, weil wir uns immer wieder dazu entscheiden, zu sündigen. Und das trennt uns von Gott.

Daher sagt die Bibel, dass wir aus Glauben allein gerettet werden können. Wenn wir einsehen, dass wir es nicht schaffen können, den Anspruch eines heiligen und gerechten Gottes zu erfüllen und an den stellvertretenden Kreuzestod Jesu glauben und für uns "in Anspruch nehmen", dann haben wir das ewige Leben bzw. dann kommen wir "nach dem Tod in den Himmel".

Das ist quasi das Evangelium in Kurzform. Um deine Frage zu beantworten: Nein du bist, nach Gottes Maßstab kein guter Christ, der es verdient hätte, nach seinem Ableben belohnt zu werden. Sorry. Aber wenn du an Jesus glaubst, dann wirst du vor Gott gerecht dastehen.

Ein lebendiger Glaube erfordert allerdings die Umkehr von den Sünden und das schließt in deinem Fall Pornografie mit ein. "Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen." Also tätest du gut daran, deinen Pornokonsum einzustellen.

Nimm Sünde nicht auf die leichte Schulter, aber du bist erst 15, da erwartet noch keiner Perfektion von dir und es ist schön, dass du dich schon mit solchen wichtigen Fragen beschäftigst. :-)

Alles Gute und Gottes Segen

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Hallo slothx,

ich bin jetzt seit einigen Semestern bei der SMD aktiv und kann dir da ein bisschen was drüber erzählen. Die Navigatoren gibt es bei uns nicht (habe ich jedenfalls noch nichts gehört) und bei der ESG war ich nie, ich fand das Semesterprogramm bei der SMD einfach besser.

Da die einzelnen Gruppen ihre Semester eigenständig planen, kann man wohl nicht von einer auf andere Gruppen schließen, aber gleichzeitig gibt es dir die Möglichkeit mitzuwirken (das ist immer gerne gesehen).

Die SMD ist auch nicht als Gemeinde (-ersatz) gedacht*, d.h. dass Leute aus unterschiedlichen (christlichen sowie nicht-christlichen) Hintergründen vorbei kommen. Die meisten Leute, die man regelmäßig sieht, nehmen ihren aber Glauben ernst.

Was unser Programm angeht:
Wir haben bisher regelmäßig in der Bibel gelesen und uns darüber ausgetauscht, Vorträge gehört, Lobpreislieder gesungen und manchmal auch einfach einen netten Abend gehabt.
Es geht uns dabei nicht um möglichst spannende und lustige Aktivitäten, mit denen wir das Semester füllen. Sowas machen wir zwar auch manchmal, aber das ist nicht unser Beweggrund.

Falls du genaueres Wissen willst, kannst du mich ja gerne fragen. Ich rate dir, dir mal die Semesterprogramme durchzulesen und dann einfach mal hinzugehen, je nachdem, was dir mehr zusagt. Viel Spaß dabei und ich wünsche dir ein gutes Studium :-)

LG

*(Das ist wohl auch einer der Unterschiede zur ESG: Wir gehören zu keiner Kirche sondern sind überkonfessionell.)

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Hallo slothx,

ich bin jetzt seit einigen Semestern bei der SMD aktiv und kann dir da ein bisschen was drüber erzählen. Die Navigatoren gibt es bei uns nicht (habe ich jedenfalls noch nichts gehört) und bei der ESG war ich nie, ich fand das Semesterprogramm bei der SMD einfach besser.

Da die einzelnen Gruppen ihre Semester eigenständig planen, kann man wohl nicht von einer auf andere Gruppen schließen, aber gleichzeitig gibt es dir die Möglichkeit mitzuwirken (das ist immer gerne gesehen).

Die SMD ist auch nicht als Gemeinde (-ersatz) gedacht*, d.h. dass Leute aus unterschiedlichen (christlichen sowie nicht-christlichen) Hintergründen vorbei kommen. Die meisten Leute, die man regelmäßig sieht, nehmen ihren aber Glauben ernst.

Was unser Programm angeht:
Wir haben bisher regelmäßig in der Bibel gelesen und uns darüber ausgetauscht, Vorträge gehört, Lobpreislieder gesungen und manchmal auch einfach einen netten Abend gehabt.
Es geht uns dabei nicht um möglichst spannende und lustige Aktivitäten, mit denen wir das Semester füllen. Sowas machen wir zwar auch manchmal, aber das ist nicht unser Beweggrund.

Falls du genaueres Wissen willst, kannst du mich ja gerne fragen. Ich rate dir, dir mal die Semesterprogramme durchzulesen und dann einfach mal hinzugehen, je nachdem, was dir mehr zusagt. Viel Spaß dabei und ich wünsche dir ein gutes Studium :-)

LG

*(Das ist wohl auch einer der Unterschiede zur ESG: Wir gehören zu keiner Kirche sondern sind überkonfessionell.)

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