Ich (w,30) konntemir das vorstellen.

Für meine Wunschkarriere war ich aber, obwohl ich den Sporttest usw. locker bestanden hätte, medizinisch auf Grund einer chronischen Krankheit nicht geeignet.

Ja, ich hätte andere machen können, aber da haben mir dann die Alternativen außerhalb der Bundeswehr besser befallen, wodurch ich in der Bankenbranche gelandet bin.

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Das hat mit "Männer oder Frauen" nichts zu tun, sondern mit dem individuellen Charakter.

Ich (w) beispielsweise möchte in einer Beziehung natürlich auch gemeinsame Zeit, halte Hobbys aber beispielsweise lieber getrennt, damit es mir nicht zu viel wird und ich auch meine Orte ohne ihn habe.

In meiner letzten Beziehung (ging knapp 7 Jahre) war er der, der das größere Bedürfnis nach Nähe und gemeinsamer Zeit hatte, als ich und angesprochen hat, wenn es ihm zu wenig wurde. Während es für mich sogar noch etwas weniger hätte sein können, aber so sind Beziehungen eben, man sucht Kompromisse. Auch da bin ich die Hälfte der Zeit ohne ihn verreist, was für uns beide ok war, weil so noch genug gemeinsam blieb.

Zum Thema reisen:

Meine eine Schwester liebt wie ich zu reisen, ihr Mann nicht. Und er hasst fliegen, hat irgendwas mit den Ohren und da wirklich höllische Schmerzen, auch noch mit speziellen Ohrstöpseln dafür (ohne geht gar nicht). Deren Kompromiss ist es, dass er nur "wichtige" Reisen mit ihr mit Flugzeug macht (in den letzten 10 Jahren 2 weite und 2 nähere, wobei die näheren mit der ganzen Freundesgruppe waren) und sonst eher die mit Auto erreichbaren Ziele und Tagestouren abdeckt, während sie Fernreisen mit mir macht.

Wir waren, als sie schwanger war auch noch zu zweit in Asien unterwegs (nicht-schwanger gebucht), dann gab es eine Pause für das Kind und dieses Jahr sind wir mit Ägypten wieder gestartet. Gut, der Urlaub mit Kind ist dann sehr anders als vollgepackter Städtetrip ohne, aber es war trotzdem schön. Sie hat auch mehr Urlaub als er, gemeinsame Urlaubstage leiden da also nichtmal drunter. Wenn es alt genug für Schulferien ist, können sie die eh nicht komplett gemeinsam abdecken, da ist es also für alle eine schöne Alternative, dass wir trotzdem zusammen (sie, ich, plus Kind(er)) weiter reisen und er dann die Ferientage zu Hause abdeckt, sie glücklich weil Reisen möglich, er glücklich, dass er nicht fliegen muss und an seinen freien Tagen zu Hause sein darf, das Kind hoffentlich glücklich viel von der Welt zu sehen - wenn es alt genug ist ggf. auch nur mit mir, als zusätzliche Entlastung der vielen schulfreien Tage.

Auch sowas kann also funktionieren, wenn alle an einer Lösung interessiert und zu Kompromissen bereit sind. Ja, sie würde manche der Fernreisen auch gerne mit ihrem Mann machen, aber sie akzeptiert, dass er zum einen wirklich unter Flügen leidet und zum anderen auch lieber zu Hause ist. Er hingegen ist statt nur zu Hause oder Tagesausflüge zu "alles im 1-Tag Auto/Zug-Radius" bereit, damit sie auch mit ihm reisen kann.

Wenn natürlich alle einem wichtigen Dinge nicht passen, dann hat das keine Zukunft. Wenn aber nur einzelne nicht passen, kann man Lösungen finden.

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Ich habe bei 0 gestartet, habe mir immer alles (Führerschein auf dem Dorf [also notwendig um irgendwo hin zu kommen], Kaution für Wohnung im Studium,...) selbst erarbeiten müssen. Dafür habe ich früh einen Nebenjob angefangen neben der Schule.

Das Studium war eine harte Zeit, da keine Unterstützung meiner Eltern, nichtmal das mir zustehende Kindergeld. Daher habe ich dual studiert, um immerhin eine Azubi-Vergütung sicher zu haben, andere Hilfen (wie z.B. Büchergeld, Unterstützung bei Wohnkosten,...) was manche Firmen haben, gab es bei meiner aber nicht. Da bedeutete spontan noch ein 10€ Rechtsbuch kaufen zu müssen, weil zur nächsten Vorlesung und für die Klausur benötigt in genau der Fassung, auch mal ein paar Tage kein Essen zu haben am Ende vom Monat, weil keinerlei Geld für Puffer über war, neben WG-Miete, Essen und Fahrkosten. Du glaubst nicht wie viele Ausreden ich in den 3 Jahren hatte, warum ich nicht mit was trinken gehen oder mittags zur Pizzaria kann, weil niemand wissen sollte, dass ich das Geld nicht habe und ja, auch der 8€ Mittagsdeal für mich viel Geld ist, von dem ich mehrere Tage essen könnte.

Nach dem Studium habe ich mich dann hoch gearbeitet, nicht weil ich Karriere als festes Ziel hatte, sondern einfach weil ich meinen Job sehr gut mache und dazu niege, nach und nach Verantwortung an mich zu ziehen. Ich bin sehr intelligent und gut im analytischen Denken, das hat mir den Einstieg in die Bankenbranche eröffnet. Mittlerweile baue ich mir ein immer besseres Netzwerk auf, nicht nur mehr Personen sondern auch stabilere Beziehungen zueinenander, was einem bei weiterer Karriere hilft. Ich kann mir vorsteigen weiter aufzusteigen, ich bin aber auch mit meinem jetzigen Job zufrieden, das heißt egal wie es erstmal weiter geht, ich bind amit glücklich und verdiene gut. Schon knapp unter 30 habe ich zu den einkommensreichsten 10% gehört (netto über 3.700€ im Monat, wenn ich den Wert noch richtig im Kopf habe), ohne dass ich anfangs Kontakte oder Hilfen hatte, um das zu erreichen.

Anfangs habe ich das Geld genutzt um erstmal finanzielle Puffer aufzubauen und nicht mehr von Gehalt zu Gehalt zu leben, als ich das hatte habe ich mit investieren angefangen. Das baue ich gerade weiter aus und erweitere es.

Mein Freiheit ist es, zu wissen das mein Vermögen mich ohne Probleme viele Monate versorgen könnte. Zudem kann ich regelmäßig Urlaube machen, ich liebe das Reisen - als Kind ging es nie da meine Eltern kein Geld hatten, nun kann ich es machen und trotzdem noch Geld investieren für "später".

Mein Ziel ist es, nie wieder Armut zu erleben und nie wieder am Ende vom Monat vor leeren Voratsschränken zu sitzen und kein Geld für Essen zu haben. Zudem im Optimalfall immer genug zu haben, um weiter reisen zu können, bis es die Gesundheit nicht meh rmit macht oder ich nicht mehr möchte, nicht weil das Geld nicht reicht.

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Ja, aber nicht alle und da man die Nähte dort komplett auftrennen muss, ist das keine günstige Angelegenheit. Es hängt auch stark vom Stoff der Hose ab, wie gut und unauffällig das geht.

Mein Tipp wäre eher, die minimal größere Größe zu kaufen und dann einfach mit einem Gürtel die Schwankungen auszugleichen. Oder wenn sie stärker sind, die Hose einfach in der Nummer und einer kleiner zu kaufen und dann je nach aktuellem Gewicht zu wecheseln. Einfach zwei Stapel im Schrank, damit man sie einfach unterscheiden kann.

So mache ich es, weil bei mir je nach Zyklustag der Bauch sehr unterschiedlich aufgequollen ist und ich dann teils auch zu mehr Wassereinlagerungen in den Oberschenkeln und Waden neige. Daher habe ich für die Tage einfach ein paar Hosen in einer Nummer größer, damit es gemütlich passt.

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Vater macht NICHTS im Haushalt, hab ich die Rolle meiner Mutter eingenommen?

Frage steht ja oben, weil es kommt mir langsam so vor. Meine Eltern sind geschieden und ich lebe seit 4 Jahren bei meinem Vater. Am Anfang hat er sich noch bemüht und es ging einigermaßen, aber inzwischen macht er so gut wie NICHTS mehr im Haushalt und ich denke das kommt daher, weil das früher alles meine Mutter gemacht hat und ich inzwischen volljährig bin, also er eigentlich keine Verpflichtungen mehr hat. Manchmal kommt es mir auch so vor als wäre er ein kleines Kind, dem man erst noch alles beibringen muss und der Mann ist Mitte 50. Fällt ihm in der Küche Kaffeepulver runter, lässt er es einfach auf dem Tisch liegen, benutzte Teller lässt er auf dem Tisch stehen, Tassen, Besteck usw auch, er saugt nicht Staub, putzt nicht die Fenster, wischt nicht, nicht mal wenn er was verschüttet hat, WENN er Wäsche wäscht, ist er zu faul sie raufzuholen, einkaufen geht er nur wenns nicht mehr anders geht. Ich hab im Moment relativ viel Zeit und erledige dann viele Dinge und hab eigentlich auch kein Problem damit, aber inzwischen nerven diese tausend Kleinigkeiten. Seinen Teller abzuräumen sollte man schon hinkriegen. Spricht man ihn darauf an, schreit er mich an und stöhnt wie viel er zu tun hat. Ja, er geht arbeiten, aber das tun andere Menschen auch und man könnte es sich ja aufteilen von der Arbeit oder Kleinigkeiten einfach selbst erledigen wenn man sie sieht, aber man kann darüber auch nicht reden, es ist selbstverständlich geworden als wäre ich seine Putzfrau. Lasse ich es, wird es immer dreckiger und unaufgeräumter, er kommt gar nicht auf die Idee mehr irgendwas zu machen. Sobald ich irgendwie die Möglichkeit hab, werde ich auch ausziehen und das weiß er auch.

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Ich würde noch mal sachlich das Gespräch suchen, dass du bereit bist mehr im Haushalt zu machen, aber weder seine Mutter noch Putzfrau bist und er die Dinge die er nutzt, zukünftig selber wegräumt und wenn er Dreck macht, das weg macht. Und du es einfach respektlos findest, wenn er dich wie eine Putzfrau benutzt und Kaffepulver, dreckige Teller und sowas alles einfach stehen lässt.

Wichtig dabei: Nenne konkrete Beispiele, was dich stört.

Du musst einfach aushalten, nicht mehr hinter ihm her zu räumen. Wenn nicht, wird er so weiter machen und sich nichts an der Situation ändern. Denn für ihn ist das ein super Leben, ER sieht keinen Grund daran was zu ändern. Hat ja wieder iene blöde gefunden, sie das alles für ihn macht. Du bist daher mit Teil des Problems, weil du angefangen hast so dermßen hinterher zu räumen, erst in Einzellfällen und dann dauerhaft.

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Sollte ich meine Ausbildung abbrechen um zur Bundeswehr zu gehen?

Hallo ich m(19) bin seit einem Jahr in einer Schreiner Lehre. Meine Firma ist gut und ich komme mit all meinen Kollegen klar aber ich habe schon seit Beginn das Gefühl, dass der Beruf nichts für mich ist. Es ist seit ich 15 bin mein Traum zur Bundeswehr zu gehen und das möchte ich nach der Ausbildung auf jeden Fall machen. Ich habe leider in meinem Leben nie wirklich etwas zu Ende gebracht. Ich habe ein Gymnasium besucht aber nach der 11. Klasse, welche ich nicht bestanden habe aufgrund von zu vielen fehl Stunden, mit einem Realschulabschluss(ich denke zumindest das ich einen mittleren Schulabschluss habe) abgebrochen. Schule war noch nie mein Ding. Danach habe ich ein Bundes freiwilligen Dienst absolviert. In diesem Jahr habe ich auch auf der Ruder Jugend Weltmeisterschaft teilgenommen und im Achter den dritten Platz belegt. Eigentlich wollte ich schon nach der 11. Klasse zum Bund das habe ich dann aber gelassen, weil sich mir die möglichkeit geboten hat an einer WM teilzunehmen. Ich habe den Plan zum Bund zu gehen dann um ein Jahr verschoben. Als das Jahr dann vorbei war und mich bereits beim Bund beworben hatte, hat meine Mutter mir einen Ellen langen Vortrag unter Tränen gehalten ob ich nicht bitte eine Ausbildung anfangen könnte. Ihr zu liebe habe ich dann mit der Lehre zum Tischler begonnen. Nun finde ich mich wieder in der gleichen Lage wie vor zwei Jahren. Ich fühle mich immer wie ein Puzzel Teil das nirgendwo rein passt. Die einzige "Arbeit" die mir wirklich bisher im Leben Spaß gemacht hat ist der Sport und das Jagen. Es fühlt sich fasst schon sinnlos an diese Lehre zu Ende zu bringen da ich den Beruf gar nicht ausüben möchte. Den einzigen Vorteil den ich dadurch hätte wäre ein netter Eintrag in meinem Lebenslauf und das ich endlich etwas zu Ende gebracht hätte. Handwerkliches Geschick habe ich leider auch gar keins und die Arbeit macht mir auch nicht wirklich viel Spaß. Positiv ist das ich einen sehr netten Chef und sehr nette Kollegen habe mit denen ich sehr gut klar komme. Trotzdem habe ich das Gefühl das der Bund eine guter Ort für mich sein könnte wo ich der Gesellschaft auch von Nutzen sein kann. Wenn ich etwas will kann ich sehr diszipliniert sein und sportlich bin auch. Es fühlt sich einfach so an das ich ,wenn ich diese Entscheidung treffe, schon wieder alle Menschen in meinem Umfeld enttäusche. Ich weiß das, dass eine Entscheidung ist die nur ich treffen kann aber ich hätte gerne ein paar andere Meinungen von Außenstehenden dazu gehabt.

Zusammenfassung:

Ich bin unzufrieden mit meiner Ausbildung und es war schon immer mein Traum Soldat zu werden. Sollte ich meine Lehre für diesen Traum abbrechen?

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Ich rate dir dringend dazu, die Lehre durchzuziehen.

Wenn du in der Bundesweht bleibst, tun dir diese zwei Jahre nicht groß weh.

Wenn du hingegen, egal ob schnell oder erst nach einigen Jahren die Bundeswehr verlassen willst, ist es deutlich besser eine abgeschlossene Ausbildung und nicht nur abgebrochene und Überbrückungsstationen im Lebenslauf zu haben. Selbst wenn du dann was ganz anders machen willst, eine abgeschlossene Ausbildung macht sich besser, als keine & ein weiterer Abbruch.

Für die Bewerbung bei der Bundeswehr und die psychische Begutachtung wirkt es im übrigen auch besser, wenn du was abgeschlossenes vorzeigen kannst.

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Frage nach, ob es buddhistisch geeignet ist.

Aus eigener Erfahrung (Reise mit einer Vegetarierin) weiß ich, dass vegetarisch nämlich nicht heißt, dass kein Fisch oder Fleisch mit drin ist z.B. durch Brühe, sondern oft nur, dass kein sichtbares Stück Fleisch drin liegt.

Während Buddhistisch wirklich kein totes Tier bedeutet.

Schwierig wird es acuh mit der Ausschilderung bei Käse, auf vielen stand bei Zutaten nur Lab, nicht on tierisch oder mikrobiell. Da musst du wissen, ob das für dich ein Problem ist oder nicht. Ebenso bei gefärbten Sachen, wenn du nicht weißt was für Farbstoff das war. Rot ist ja oft tierisch. Falls dir sowas wichtig ist, dann frage nicht nach vegetarisch, sondern nach vegan, dann bist du auf der sicheren Seite.

Daher am besten einfach oft selbst kochen, dann weißt du was drinnen ist und auch bei Dingen wie z.B. Kimchi durchlesen, was genau zum Einlegen benutzt wurde.

Unterwegs kan die Internetseite bzw. App HappyCow.com helfen, da kannst du gezielt nach passenden Läden suchen.

Schwierig wird es bei Einladungen, weil es dort noch sehr unüblich ist und ggf. Leute dann negativ reagieren könnten, wenn du ihr Essen ablehnst. Da ist offene Kommunikation vorher wichtig, aber ohne dabei zu unfreundlich zu wirken.

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Ich war bereits je eine Woche in Ägypten und Dänemark und im Herbst geht es wahrscheinlich noch 2 Wochen nach Japan mit einer Freundin. Ist noch nicht gebucht, weil nicht klar war ob sie genug Geld zusammen bekommt (oder wir es um ein Jahr schieben, ihr Wunsch war es nur wenn es klappt dieses Jahr), aber sieht gut aus, daher werden wir uns bald mal treffen und dann wohl buchen.

Euch viel Spaß beim Wandern.

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Am unfreundlichsten empfunden in Südkorea. Das lag aber mit daran, dass ich direkt davor in Japan war, also direkt von Japan rüber nach Südkorea, wo alle extrem freundlich waren und danach in Taiwan war, wo es ebenso war. In Südkorea waren dann die Leute einfach gefühlt total unfreundlich, obwohl sie vermutlich die meisten gar nicht schlimmer waren als typische Deutsche, aber durch die Lage zwischen meinen Reisen nach Japan und Taiwan kam es mir einfach verglichen sehr schlimm vor. Gerade weil dort so Einzelerlebnisse waren, die dann schon für negative Stimmung gesorgt haben und so eigentlich gar nicht so schlechte Dinge emotional schlechter haben wirken lassen, weil die Grundstimmung gegenüber den Leuten irgendwann so war.

Neutral betrachtet war es vermutlich in Frankreich. Ich habe mir schon Mühe gegeben, mein weniges Französisch zu nutzen und ich war damals noch 14 oder 15, trotzdem waren sie einfach oft unhöflich und auch an Dingen wie z.B. der Touristeninfo nicht wirklich hilfsbereit. Dort hat uns auch mal ein Polizist angesprochen, weil wir wohl irgendwas falsch gemacht hatten, wir wissen bis heute nicht was. Der hat perfekt Englisch verstanden, wir sind recht schnell übergegangen Englisch mit ihm zu reden weil eben nicht so gut in Französisch, aber er hat uns konsequent auf Französisch volllgeredet und das auch noch total schnell und nuschelig. Auf die Bitte langsamer zu reden ist er total wütend geworden. Keiner aus unserer 4er Gruppe hat ihn verstanden - waren auf Klassenfahrt und da gerade ohne unsere Leherin in Gruppen unterwegs. Das einzige was wir verstanden haben war, dass er uns irgendwann total aggressiv angeschrien hat, er wisse genau das wir wissen was das Problem ist, wir sollen und nicht dumm stellen. Da ist uns dann eine ältere Frau, die Französisch und Deutsch konnte zur Hilfe gekommen. Sie hat selbst nicht erfahren, was denn nun das Problem sei und meinte, wir wollen einfach verschwinden ehe die Situation eskaliert und hat dann weiter mit ihm diskutiert. Dabei hatte sie mehrfach angeboten sie könne beide Sprachen und würde für uns übersetzen, was denn das Problem sei. Ebenso habe ich z.B. in einem Café was bestellt und habe beim Geld etwas länger gebraucht die Zahl zu verarbeiten, er hat sie nur gesagt, ich konnte sie nicht lesen. Da gibt man sich schon Mühe nicht immer Englisch zu verlangen und dann wird man, nicht nur einmal sondern oft, noch total genervt behandelt, wenn man die Landessprache nicht gut kann.

Nicht unfreundlich, aber einfach extrem aufdringlich und dadurch sehr schlechte Erinnerungen hinterlassend, war Jamaika. Für mich das mit abstand schlimmete Land von den Leuten bisher, was aber an wirtschaftlichen Problemen liegt. Ich bin blond, ich falle auf, daher haben sich ständig Leute die Geld wollten auf mich gestürzt z.B. im Park angesprochen um mir (ungefragt startend) ein paar Infos über den Park zu erzählen, natürlich hinterher dafür Geld verlangend (und die Infos stimmten nichtmal, die Bananenpalme war beispielsweise angeblich ein ganz anderer Baum usw.) und teils auch verfolgt wurden, gerade wenn wir das Geld nicht zahlen wollten. Also wenn die kamen, sind wir schon weg, sind uns hinterher, haben uns einfach im gehen zugetextet und dann aufdringlich Geld verlangt. In einem Shop wollte ich was kaufen, die Verkäufer haben immer weiter auf mich eingeredet ich solle noch X und Y anschauen. Habe mehrfach gesagt, ich möchte nichts anderes, nur die eine Sache kurz angucken ob sie mir gefällt, sie sollen aufhören oder ich gehe. Bin dann nach dem 3. Hinweis in unter 4 Minuten gegangen, ohne was zu kaufen, darauf hin sind sie mir auf der Straße hinterher, damit ich es doch nehme und Teil Z im Sonderangebot noch dazu. Nach ein paar Straßen haben sie aufgegeben. Hätte ich mal kurz 1 Minute das Teil anschauen können, hätte ich es im Laden gekauft. Ich kenne einen Jamaikaner die in Deutschland lebt und selbst meinte, dass sei aktuell dort ein Problem, gerade an den Touristenorten, weil die Leute eben verzweifelt sind und versuchen an Geld zu kommen. Das war früher besser und er hofft, dass es das bald auch wieder wird, weil man so niemanden guten Gewissens dahin schicken kann, der auch außerhalb des Hotelsresorts oder geführten Touren sein möchte. Irgendwann hatten wir einfach totale Kopfschmerzen und waren nur noch genervt. Auch wenn die meisten echt freundlich waren, zudem die Insel einfach traumhaft ist, die Aufdringlichen haben das Erlebnis total kaputt gemacht. In der Karibik und Mittel-/Südmamerika sind viele aufdringlicher, lauter und einfach anders vom Charakter, das ist auch ok und hat mir in anderen Ländern der Region gefallen, aber auf Jamaika haben sie einfach aus finanziellen Problemen total negativ übertrieben.

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Als Teenie noch manchmal. Da war es nur dadurch limitiert, dass ich wenig Geld für Kleidung oder Schuhe hatte und daher nicht viele machen konnte, da ich allgemein nicht viel kaufen konnte. Zudem wenn es Fehlkäufe waren, ich das trotzdem anziehen musste, auch wenn es mir hinterher nicht mehr gefiehl oder nicht so gut saß, weil ich kein Geld für was neues hatte.

Daraus habe ich gelernt und überlege seit vielen Jahren besser, ob das Teil mir wirklich gut genug gefällt und das Geld wert ist, dass ich es dann auch wirklich öfter trage.

In den letzten Jahren fällt mir optisch kein Fehlkauf ein, nur ein paar Schuhe, was total schnell kaputt ging obwohl es eine sonst ordentliche Marke war.

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Ja

Den Artikel habe ich nicht gelesen.

Ja, aber nur wegen komplett misslungenem Bildungssystem in den USA.

Die Masse der Einwohner ist extrem ungebildet, wenn es um andere Länder geht. Das fängt damit an, dass viele nicht mal wissen, dass Europa kein Land ist und es einen Unterschied zwischen Europa und EU gibt.

Geht dann weiter, dass Gasteltern fragen ob man wisse was eine Waschmaschiene und Kühlschränke sind, sie wären nicht sicher ob man sowas in Deutschland schon kennt. Hat eine Freunden so erlebt und nein, das war kein Scherz.

Mein Airbnb Host hat mich gefragt, ob Hitler eigentlich noch lebt und ib ich ihn mal persönlich gesehen habe bei einer öffentlichen Rede. Auch das war ernst gemeint, sie hatte mal von ihm und Nazis gehört, wusste aber nicht mal dass das der (in den USA bekannte) 2. Weltkrieg war oder wie lange das beides schon her ist. Sie ist ein abgeschlossenes Chemiestudium, also nicht dumm.

Das Problem ist, dass viele sich einfach überhaupt nicht für andere Länder interessieren und daher absolut keine Ahnung haben. Dazu der Größenwahnsinn, dass sie besten von allen sind und natürlich in allem. Die Schule unterstützt das, weil so globale Allgemeinbildung komplett fehlt.

Ich hatte mal eine Englischlehrerin aus den USA, die meinte ihre Freunde in der Heimat haben ihr nicht geglaubt, als sie ihnen erzählt hat wie Krankenversicherung, Elternzeit und Arbeitsrecht hier laufen, die dachten das sei so übertrieben gut, das könne nur gelogen sein. Es passte nicht in deren Weltbild, dass ihr Land da so extrem mies wäre und andere Länder das auch genau so benennen.

Wer Glück hat, ist interessiert und bekommt mehr mit, Internet macht das ja super einfach oder hat Eltern, die Wissen vermitteln. Fast alle sind nicht native Americans, haben also Vorfahren vom irgendwo anders, würde ja schon reichen mal über die eigenen Wurzeln, also deren Herkunfsländer bei Wikipedia nachzulesen. Oder mal einen Globus anzuschauen, der nicht auf die USA gedreht ist.

Von daher wundert es mich nicht, wenn viele US Amerikaner auf Europa herab sehen, ohne die Vorteile vom Leben hier zu kennen.

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Früher war es für den Kindergarten Pflicht, keine Windeln mehr zu tragen. Daher waren fast alle mit 3 Jahren trocken. Wenn kein medizinisches Problem vorliegt, solltet ihr das sehr dringend angehen und die Windeln loswerden oder dem Kind beizubringen, die selbst zu wechseln. Aber optimalerweise Windeln abtrainieren.

Nein, Lehrer dürfen das nicht. Die sind für Pflege nicht ausgebildet und viel wichtiger, nicht versichert. Ja, jeder kann eine Windel wechseln, aber Lehrer bekommen nicht standardmäßig Hepatitis Impfung und Co., die notwendigen Produkte dafür usw., was bei Pflege mit Kontakt zu Urin und Kot normal wäre.

Wenn ein medizinisches Problem vorliegt, gibt es Pflegekräfte die dann zum Windelwechsel kurz zur Schule kommen können oder das Kind muss auf eine Förderschule mit Pflegepersonal.

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Iss etwas Eis, die starke Kälte betäubt es etwas.

Ansonsten Schnerzmittel ubd früh schlafen gehen.

Zudem, auch wenn schlucken unangenehm ist, viel Wasser oder Tee trinken, damit dein Körper die Infektion bald in den Griff bekommt. Kamillentee oder Salbei helfen gegen die Entzündung, zum Süßen lieber Honig als Zucker nehmen.

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Ich versuche alle Dinge im Haushalt verteilt zu machen, jeden Tag ein bisschen, dass sich keine großen Stapel an Aufgaben aufhäufen. Trotzdem kostet es ja etwas Zeit, gerade "große" Dinge wie Einkaufen gehen.

Meine Wochenenden bin ich meist unterwegs, Freunde und Familie wohnen im ganzen Land verstreut und alles unter 5-6h Fahrtzeit besuche ich für Wochenenden, bis 3h Fahrtzeit sind auch Tagesbesuche möglich wenn ganzes WE nicht passt.

Meine eine Schwester mit Kind wohnt "nur" etwas über eine Stunde entfernt, für mich die nächste Verwandte und für sie und ihren Mann auch. Seit der Geburt war ich da oft, mittlerweile alle 2-3 Wochen, anfangs jede Woche (auch mal abends nach der Arbeit), damit das Kind mit gut kennt und ich quasi zusätzliche Bezugsperson bin, wo es auch schläft und so. Ich finde es schön und für die Eltern ist das natürlich eine große Entlastung. Wobei, genau genommen bin ich seit deren Hausbau öfter dort, sie haben viele Eigenleistungen gehabt, wo wir als Familie natürlich auch geholfen haben. Die von weiter weg nur an Wochenenden, ich auch mal nach der Abend noch für zwei drei Stunden. Alle 2-3 Wochen bin ich dann wie gesagt fürs Wochenende da, der Kind freut sich Zeit mit mir zu haben und die Eltern, mal was zu zweit zu machen oder war im Haus oder Garten wo das Kind stören würde. Oder so Späße, dass mein Schwager und ich mit dem Kind einen Ausflug irgendwo hin machen und meine Schwester in Ruhe die Steuererklärung machen kann, ich bin also nicht immer nur mit dem Kind alleine den ganzen Tag. Manchmal machen wir auch alle zusammen was.

Unter der Woche habe ich verschiedene Sportarten, manche regelmäßig, manche hin und wieder, manche ganzjährig, andere saisonal. Segeln im Sommer und Schwimmen im Winter wechseln sich beispielsweise ab, wobei ich deutlich öfter dann schwimme als zu segeln...

Schon länger überlege ich alte Instrumente, die noch bei meinen Eltern sind, zu holen und mal wieder zu spielen. Gerade das E-Piano geht mit Kopfhörern ja auch Nachbarn-freundlich geräuschlos, bei denen steht es eh nur im Keller rum seit ich ausgezogen bin.

Wir treffen uns in verschiedenen Runden mit Arbeitskollegen mal nach Feierabend, alle nur 1-4 mal im Jahr je Gruppe, aber da ich verschiedene Runden habe ist das schon min einmal alle ein-zwei Monate durchschnittlich. Im Sommer gehäufter als im Winter.

Dazu wohnt seit einiger Zeit eine gute Freundin in meiner Stadt, mit der treffe ich mich öfter mal abends. Manchmal gehen wir zusammen spazieren, manchmal mache ich es alleine, das mache ich auch mindestens einmal die Woche ganzjährig. Oder wir kochen zusammen oder reden einfach. Mit anderen Freunden, die zu weit weg wohnen und daher nur am Wochenende besucht werden, schreibt man zwischendurch ja auch mal, je nach Person mehr oder weniger. Ebenso Familienmitgliedern.

Ich habe mehrere chronische Krankheiten, dafür und für normale Routine-Arzttermine geht auch etwas Zeit drauf.

In meinem Urlaub verreise ich sehr gerne, die meisten Urlaubstage gehen dafür drauf. Dieses Jahr beispielsweise Ägypten und Dänemark, ein Urlaub steht noch an wo es vielleicht nach Japan geht für 2-3 Wochen. Die Reisen, insbesondere Fernreisen, plane ich immer selbst, das frisst einiges an Zeit in der Organisation. Aber es macht mir Spaß, mich über Ziele, Unterkünfte usw. zu informieren und eine Route mit Ausflügen zu planen.

Dann kommen noch surfen im Internet, Insta-schauen, GuteFrage, Filme & Serien usw. dazu. Wobei ich das oft mache, während ich im ZUg irgendwo hin sitze, um die Zeit "sinnvoll" zu nutzen.

Meine Tage sind relativ voll, oft mit gedanklicher Liste was ich tun kann wenn etwas ausfällt, aber ich mag es.

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Was ist ein (finanziell) normaler Lebensstil?

Hallo

ich bin 17 und in einer eher wohlhabenden Familie großgeworden, denke ich. Bis vor einigen Monaten, bevor ich begonnen habe, mit Leuten außerhalb meiner Bubble (Schule, Nachbarschaft) zu reden, dachte ich, dass ich absolute Mittelschicht bin. Aber seit ich Menschen aus ärmeren Verhältnissen kenne, hinterfrage ich das mehr und mehr. Trotzdem weiß ich nicht, ob das einfach das eine Extrem ist oder die tatsächlich in durchschnittlichen Verhältnissen leben.

Ich möchte wirklich verstehen, was von meinem Lebensstil normal ist, denn langsam bekomme ich auch Angst, wie mein Leben ohne meine Eltern aussehen wird, wenn ich bald erwachsen bin.

Hier ein paar Sachen:

Wir sind zu viert (M60, W55, W17, W12), meine Eltern teilen Konten, etc., da mein Vater wesentlich mehr verdient als sie, aber wir hauptsächlich bei unserer Mutter wohnen, aber leben in separaten Wohnungen und treten als getrenntes Paar auf.

Wir leben in einem der stereotypisch reichen Vierteil bei uns (Großstadt im Südwesten), aber anders als der Großteil, der hier in Einfamilienhäusern oder Villen wohnt, haben wir eine Eigentumswohnung (Mutter, 5.5 Zimmer, 3 Bäder, 1 Gäste WC, Garten) und eine Mietwohnung (Vater, 4 Zimmer, 1 Bad, 1 Gäste WC, Balkon).

Meine Schwester und ich gehen in eine „Privatschule“, aber die Kosten liegen bei ca 1200€ im Jahr pro Kind, entsprechend ist das Klientel dort auch nicht furchtbar schnöselig.

Urlaub mache ich praktisch doppelt, dieses Jahr sind es insgesamt zB:

  • 1 Woche Skifahren in Österreich
  • 1 Woche Städtetrip London
  • 4-5 Städtetrips mit jeweils nur einer Übernaachtung, davon 3-4 in Deutschland und 1 im Ausland mit Flugreise
  • 2 Wochen Italien
  • 1 Woche Stockholm
  • 1 Woche Türkei
  • 1 weitere Woche Italien
  • 1 Woche Marokko

Geld bekomme ich, wenn ich es brauche, auch wenn es einen strengen Blick gibt. Aber eigentlich wird mir alles bezahlt, wenn es unter 100€ ist, einmal im Monat für 100-300€ Kleidung kaufen wird auch von meinen Eltern bezahlt. Bücher übernehmen sie ebenfalls komplett, Schulsachen, Essen, mit Freunden raus, etc. auch. Neue Elektronik, Designerkleidung, etc. (neues iPad, Jacke für 400€, Sneaker die limitiert sind, Zimmerdeko, etc.) muss ich von eigenem Geld bezahlen, das zB aus Sommerjobs und Aktien kommt.

Was erwartet mich im „echten“ Leben? Was ist realistisch?

danke…

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Soviel vorweg: Das ist meilenweit von der normalen Mittelschicht entfernt.

Viele in der Mittelschicht freuen sich, wenn sie sich in den Schulferien den Skiurlaub (günsiges Skigebiet) leisten können und jammern da schon über die massiv gestiegenen Skipässe, weil das ien großes Loch in die Reisekasse reißt. Die anderen machen einen Urlaub im Sommer. Bei zwei Urlauben in der Ferienzeit bist du schon in Richtung oberer Hälfte der Mittelschicht unterwegs, viele können sich das nicht leisten oder nur, wenn beides sehr günstige Dinge sind.

21% der Bevölkerung können sich gar keinen Urlaub im Jahr leisten. Und ja, das Single Paar ohne Kinder ist da weniger von Betroffen, als Familien. Du kannst also davon ausgehen, dass 25-30% der Kinder keinen Urlaub im Jahr machen, weil das Geld nicht dafür reicht. Und nein, nicht "mal ein Jahr nicht", sondern dauerhaft.

Mal ein einfaches Beispeil: Nach der Ausbildung startest du mit ca. 1.800€ netto, damit liegst du sogar schon ein paar hundert Euro über dem Mindestlohn, kein Top-Gehalt, aber schon mehr als einige andere daher voll ok. Aktien hat man standardmäßig nicht von den Eltern bekommen in dem Alter, also Nebeneinkommen 0€, außer man sucht sich zum Vollzeitjob noch einen Nebenjob.

Du sagst du wohnst in einer teureren Stadt, dann rechne mal für eine 45-50m² Wohnung in ordentlicher, aber nicht bester Gegend mit mindestens 800€ plus Nebenkosten (Strom, Internet, ...) von nochmal 80€. Falls das wirklich eine teure Stadt ist, rechne lieber mit mindestens 1.000€ pro Monat ohne Nebenkosten für Neuverträge, wenn du keine gruselige Gegend willst. Als Vergleich, in meiner Wohngegend kosten 60m² neu vermietet aktuell um die 1.500€ kalt und das ist zwar eine schöne, aber nicht die beste der Stadt - ich selbst zahle mit älterem Vertrag auch über 1.000€, für 3-Zimmer statt 2 kannst du bei gleicher Größe pauschal 200-300€ draufrechnen, nur weil es Kindergeeignet wäre und daher mehr Konkurrenz.

Dann die Basic-Versicherungen, sagen wir pro Monat 20€. Dann sind schonmal die ersten 900€ weg. Dann sagen wir 250€ für Essen und Getränke, wenn du viel selbst kochst, nicht essen gehst oder bestellst (oder wenn selten und günstig) und günstig einkaufst (Produktauswahl was es gibt und noname Produkte). Hast du regelmäßig teure Wünsche wie Ziegenkäserolle, viel gutes Felsich oder sowas, reicht das Geld nicht, aber ich rechne mal mit 250€ weiter. Dann hast du sicher einen Handyvertrag (min 20€), Streamingdienste (40€), Sportverin oder Fitnessstidio (40€). Schwubs bleiben nur noch 550€.

Von diesen 550€ zahlst du dann alles noch fehlt. Rücklagen für Elektrogeräte (falls was kaput geht), Anteilig neues Handy, Rücklagen für Möbel die ggf. in ein paar Jahren ersetzt werden sollen, falls du mal umziehen willst sparen für die nächste Kaution (da du die zahlst bevor die alte zurück kommt), zusätzliche Versicherungen, ggf. Auto mit allen Nebenkosten (Versicherung, Anteilig KfZ-Steuer, Benzin, Rücklagen Reperaturen) oder alternativ z.B. das Deutschlandticket mit 58€.

Wenn diese Dinge durch sind, kannst du mit Klamotten, Rücklagen für Urlaube, Geld für Parties/Hobby/abends ausgehen oder auch "sparen für später" z.B. durch Aktien beginnen.

Wenn du jetzt merkst "hä, da ist ja gar kein Geld über für das alles", ja, das ist die Realität vieler durchschnittlicher Berufseinsteiger. Man sezt Prioritäten, weil selbst diese "Basics" gar nicht alle finanziell möglich sind. Wem die größere Wohnung oder bessere Lage wichtig ist, der kann eben kein Essen bestellen und Urlaub machen, weil Geld weg. Ein Grund, warum viele junge Leute nicht sparen, da sie eher im jetzt leben wollen und weniger an die Zukunft denken, das kommt dann ein paar Jahre später nach und nach.

Und nein, auf Geburtstage musst du nicht groß hoffen, da gibt es in der Mittelschicht mit Glück von den Eltern wasim Wert von 50€, von den Großeltern je nach finanzieller Lage in Rente 20-50€ je Paar, ggf. ab da wo du erwachsen bist auch gar nichts mehr an finanziellem Wert (z.B. nur noch Geburtstagskarte).

Das einzige gute: Statt langen Schulferien bleiben dann nur i.d.R. max 6 Wochen Urlaub, von denen die meisten auch nicht alle verreisen könnten - selbst wenn das Geld reicht - weil sie auch mal was für wichtige Termine oder so freihalten müssen. Bei mir gehen immer ein paar im Jahr für sowas wie Anreisen zu Hochzeiten, Beerdigungen oder Arzt-/Behördenterminen drauf oder wenn man Wohneigtentum hat da was machen (Garten, Reperaturen,...).

Du hingegen wirst das Problem nicht haben, weil du das Aktiendepot und damit nicht nur im Notfall den Gegenwert, sondern solange auch laufende Einnahmen durch Dividenden hast. Zusätzlich unterstützen wohlhabende Eltern ihre Kinder oft. Egal ob geschenktes gutes Auto zum 18. Geburtstag, gekaufte Eigentumswohnung die Miete spart oder Übernahme der Miete, weiterhin Einladungen in gemeinsamen Urlaub, gemeinsames Shoppen gelegentlich wo die Eltern zahlen usw.

Ich habe eine Freundin, die auch meint ihre Eltern sein Mittelschicht. Ihre (zugegeben sehr schicke große) Wohnung kostete mehr, als ihre netto Gehalt, aber ihre Eltern übernahmen das voll. Mittlerweile ist sie fest in einer Stadt, da haben ihre Eltern ihr einfach die Wohnung gekauft, hat 700.000€ gekostet, für die ein Kinderspiel weil ja erwartete Ausgabe. Während immer mehr der Mittelschicht scheitern sich mit 30 Jahren Kreditlaufzeit eine Immobilie für 400.000-500.000 zu zweit zu leisten, weil die Rate im Vergleich zum Einkommen zu hoch ist und das notwendige Eigenkapital schwer zusammen zu sparen. In günstigeren Gegenden sind Haus-/Wohnungspreise zwar günstiger, dafür das Durchschnittseinkommen aber ebenso geringer.

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2 - 3 mal

An typischem Urlaub mit Verreisen 2-3, da zählen für mich aber Wochendtrips zu Freunden und Familie nicht zu, die stark im Land verteilt leben. In manchen Jahren auch mal 4 oder 5, aber das ist selten, während Corona habe ich immerhin auch jedes Jahr mindestens einen geschafft.

Ein Urlaub, ist der seit ein paar Jahren jährliche Familienurlaub in Dänemark, in großer Runde. Ursprünglich eingeführt von meinen Großeltern, die alle ihre Kinder und Enkel gerne einmal im Jahr eine Woche sehen wollten, mittlerweile mit nächster Generation weitergeführt. Da liegt der Fokus auf gemeinsamer Zeit, weniger auf dem Zielort, weshalb wir uns alle ein großes Ferienhaus teilen. Wobei wir schon immer die Region ändern, damit es nicht zu langweilig wird.

Dann habe ich immer noch einen Urlaub mit meiner einen Schwester gemacht, da wir ähnliche Urlaubsinteressen haben, bis zu ihrer Schwangerschaft, dieses Mal nun erstmalig mit Kleinkind. Auch wenn das unsere Art zu reisen massiv verändert hat, aber Kinder sind ja nicht ewig klein und man freut sich ja trotzdem über gemeinsame Zeit. Nun folgt aber vermutlich für Kind 2 erstmal wieder eine Pause.

Dann habe ich meist noch einen Urlaub mit meiner besten Freundin, einer anderen Freundesgruppe (gibt zwei mögliche Gruppen, die eine bekommt aber oft die Planung nicht hin, gerade da mehrere Bundesländer und Schulferien betroffen) oder wenn keiner Zeit, Lust oder Geld hat alleine. In den Jahren ohne Urlaub mit meiner einen Schwester ggf. eher "und" statt "oder"...

Damit sind dann meist schon 4-5 meiner 6 Urlaubswochen weg. Den Rest der Tage nutze ich für frühere Anreisen zu Hochzeiten, verlängerte Wochenenden, wichtige Termine oder Beerdigungen.

Als Kind konnte ich nie reisen, meine Eltern hatten das Geld nicht, das hole ich nun nach wo ich genug Geld dafür habe. Erst im Kleinen und mittlerweile weltweit.

Ich war dieses Jahr schon in Ägypten, Dänemark und in Kürze entscheidet sich, ob noch Japan dazu kommt. Die Deadline der Freundin um das Geld zu sparen läuft ab, wenn sie es hat (was vor einem Monat gut aussah), buchen wir, wenn nicht verschieben wir es um ein Jahr und ich mache etwas anderes. Die 3 Wochen Urlaub sind schon lange eingereicht, ich werde also auf jeden Fall verreisen.

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Bei meinen Eltern im Garten (der ist sehr groß).

Da weiß ich, dass keine gefährlichen Tiere kommen (Wildschweine und Co üblicherweise nur im Winter), ebenso üblicherweise keine gefährlichen Menschen und falls mich die Mücken doch in den Wahnsinn treiben, kann ich einfach reingehen.

Zudem weiß ich dort genau, wo morgens noch Schatten ist, ich wache also nicht mit Sonnenstich und Monster-Sonnenbrand auf, sondern kann mir einen sicheren Schlafplatz suchen, ebenso weiß ich wo die üblichen Ameisenstraßen sind, auch kein Spaß wenn man drauf liegt.

Ich komme vom Dorf, ich habe bei mir und auch schon an anderen Stellen (z.B. mal bei einer Klassenfahrt) unter freiem Himmel geschlafen, mal mit Isomatte und Schlafsack, mal einfach spontan so. Das Thema habe ich durch. Wenig überraschend waren die geplanten Übernachtungen gemütlicher, weil man was dabei hatte.

Wenn es nicht ums Schlafen geht, sondern die Nacht durch zu machen, dann kann das vieles sein. Ein schöner Strand, ein schöner Wald, eine gute laufende Feier, eine schöne Stadt mit toller Beleuchtung,...

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