Die Grammatik passt. Inhaltlich erwarte ich allerdings 31·31 Kapitel.

Falls Deine Freundin das anders sieht, kann sie der Verlag leicht mit "10€ für jedes der 10.000 Exemplare" billig abspeisen :)

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Eigentlich kommentiere ich hier einen Deiner Kommentare. Weil das aber doch etwas ausführlicher wird, formuliere ich es als neue Antwort:

Kann ein Subjekt auch in einem anderen Fall außer Nominativ stehen?

Das ergibt sich, "wenn wir die Form des Nebensatzes betrachten würden" (Zitat von Dir). Deshalb schrecken manche davor zurück, den AcI formal als Nebensatz zu klassifizieren. Inhaltlich hat er aber ziemlich alles, was ein Objektsatz braucht. Canoo ist die einzige mir bekannte Quelle, die das konsequent im Satzbauplan durchzieht.

ist der Nebensatz nicht ein Infinitivsatz?

Nein, ein AcI unterscheidet sich von einem Infinitivsatz:

  • Infinitivsätze enthalten immer ein "zu", und das fehlt beim AcI.
  • Infinitivsätze haben kein eigenes Subjekt, sondern verwenden das aus dem übergeordneten Satz. Aber "laufen" hat hier ganz bestimmt nicht das Subjekt "ich".

Alles gute Gründe, den AcI als eigenständige Form zu betrachten.

Wissen Sie konkret, was Sie mir erklären

Ich habe es nicht studiert. Allerdings hatte ich in der Schule einen genialen Lateinlehrer, der nicht nur wusste, wovon er sprach, sondern das auch sehr gut vermitteln konnte. Bei ihm habe ich mehr über Linguistik und Deutsch gelernt als über Latein.

Als Laie kann es natürlich sein, dass ich den einen oder anderen Fachbegriff nicht kenne. Allerdings fragst Du ja eher nach dem "Warum", und das erfordert wohl mehr Sprachgefühl als Fachwissen.

Damit zurück zu Deiner ursprünglichen Frage:

 was für ein Satzglied ist das Wort laufen aus dem Satz : Ich sehe dich laufen.?
  • Man kann "laufen" als Prädikat des AcI "dich laufen" interpretieren. Das ist aber umstritten, weil der AcI formal kein Satzgefüge ist. Üblicherweise endet die Syntaxanalyse mit "dich laufen"=AcI. Genauer braucht man es nicht.
  • Man könnte "laufen" als Attribut zu "dich" interpretieren, aber das wird der Aussage inhaltlich nicht gerecht: Denn "sehen" bezieht sich primär auf "laufen" und nur nebenbei auch auf "dich".
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Wenn die Sonne hinter der Erde verschwindet, wird es Stocknacht, die Sterne leuchten, und die Erde erscheint als rot leuchtender dünner Ring. Das muss ein überwältigender Anblick sein!

Leider finde ich keine Fotos von diesem spektakulären Ereignis. Stellarium zeigt zwar die Sonnenfinsternis (wähle Mond/Apollo 15 und schau nach Süden); dabei bleibt die Erde jedoch eine schwarze Scheibe.

Von der NASA gibt es zumindest ein animiertes Video von der totalen Mondfinsternis 2015.

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Mensch, hast Du mich erschreckt! Erst neulich fragte doch jemand, wie es ohne Stephen Hawking weitergeht...

Ok, also mal angenommen, er sei sterblich: Ich denke, er hat seinen Beitrag geleistet und genug Menschen dazu "angestiftet", für freie Software einzutreten. Eigentlich brauchen wir ihn doch gar nicht mehr...

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Die "Anatomie" (Font Metrik) steht in der .ttf- bzw. .otf-Datei. Das Dateiformat wird in ISO_IEC_14496-22_2015 spezifiziert.

Sei Dir aber bewusst, dass das eine ziemlich komplexe Sache ist. Italic-Korrektur und Ligaturen kennst Du bestimmt schon aus LaTeX. Es müssen aber noch tausend andere Details geregelt werden (zum Beispiel stehen die ä-Punkte bei Wä tiefer als bei Lä).

Auf SourceForge habe ich einen TTF-Editor gefunden. Der ist in Java programmiert und läuft daher überall, wo Java installiert ist. Vielleicht kann Dir das Programm ja bei Deinem Poster nützlich sein.

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Deine Beschreibung erinnert mich stark an Sphere von Michael Crichton. Das ist aber ein gewöhnlicher Roman ohne Leserinteraktion.

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Warum wird bei einem Linux boot nicht die Berechtigungen verweigert?

Weil beim Booten von Linux kein Windows läuft :-P

Linux kann mit NTFS prima umgehen und versteht auch dessen Dateirechte. Es hält sich halt nur nicht daran. Meistens wird man sowieso nur darauf zugreifen, um es zu reparieren. Da stören solche Rechte nur.

Allerdings kannst Du mit dem Programm ntfs-3g.usermap alle Windows- auf Linux-User und -Gruppen abbilden. Daran wird sich Linux dann auch halten.

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A) "Analysis mehrerer Veränderlicher" (Genitiv-Attribut):

Der/die/das Veränderliche" ist ein substantiviertes Adjektiv. Es wird genau so gebeugt wie das Adjektiv als Attribut. Denke Dir also einfach ein Nomen mit entsprechendem Genus dazu und bilde den Genitiv Plural in der starken Flexion (wegen "mehrere"):

  • Der veränderliche Wert ⇒ mehrerer veränderlicher Werte
  • Die veränderliche Stelle ⇒ mehrerer veränderlicher Stellen
  • Das veränderliche Teil ⇒ mehrerer veränderlicher Teile

B) "Analysis von einer/einem Veränderlichen" (präpositionales Attribut):

Hier musst Du (nach "von") den Dativ Singular in der gemischten Flexion (wegen des unbestimmten Artikels) bilden:

  • Der veränderliche Wert ⇒ einem veränderlichen Wert
  • Die veränderliche Stelle ⇒ einer veränderlichen Stelle
  • Das veränderliche Teil ⇒ einem veränderlichen Teil

In der Mathematik sagt man üblicherweise "die Veränderliche" (vermutlich in Anlehnung an "die Variable").

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Was wäre eine platzsparende Datenstruktur für eine Menge von Zykeln einer Permutation der Menge {1,...,N}?

Eine Permutation f : {1, ..., n} → {1, ..., n} kann gemäß Vorlesung als Array dargestellt werden: A[i] = j ⇔ f(i) = j. Man sagt, f besitzt den Zykel c = (a1 · · · ak), wenn f(ai) = ai+1 für alle i = 1, ..., k − 1 und f(ak) = a1. Zudem müssen alle Werte ai paarweise verschieden sein. Es ist bekannt, dass jede Permutation eine Zerlegung in eine gewisse Anzahl r von Zykeln besitzt:

f = (a11 · · · a1k1 )· · ·(ar1 · · · arkr ),

wobei jeder Wert in {1, ..., n} in genau einem Zykel vorkommt.

Überlege, wie man eine Menge von Zykeln möglichst platzeffizient in einer Datenstruktur darstellen kann.

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oben seht ihr ja die Aufgabenstellung,wir hatten eigentlich nur beim Thema Datenstrukturen für Abbildungen,wozu ja auch Permutationen gehören, einmal die Implementierung als ARRAY und falls f nur auf wenigen Elementen definiert ist eine Implementierung als LISTE für die Menge {i,f(i) | f(i) ist definiert}

Es gibt natürlich auch Listen-Implementierungen in Arrays, aber wie soll man das mit dem Platzsparend verstehen? Die Vereinigung der Mengen aller Zykeln ergibt ja sofort wieder die Grundmenge N... Mein Ansatz wäre vielleicht ein Array der Größe r, mit Pointern auf Listen, jede Liste stellt dann einen der Zykel dar,so wie adjazenzlisten bei Bäumen,aber das ergibt ja auch wieder einen Gesamtplatzbedarf von N...

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Für die Permutation selbst brauchst Du ja schon n! verschiedene Zustände, also log₂(n!) Bits. Aus einem solchen Permutationsindex kannst Du dann alles (auch die Zyklen) mit konstantem Speicheraufwand berechnen.

  • Geht es nur darum, "möglichst platzeffizient" zu sein, ist das sicher die beste Lösung. Nur die Performance ist dabei halt unterirdisch.
  • In der Praxis wird man daher gern einen konstanten Speicherfaktor (<3) in Kauf nehmen und die Permutation f einfach als Array der Länge n halten. Dann ist die "Berechnung" von f(i) ein konstanter Speicherzugriff, und der k-te Zyklus kann immerhin in "nur" ·k Schritten gefunden werden.
  • Ist auch das noch zu langsam, speichert man die r Zyklen zusätzlich als Array der Länge r, das je einen Repräsentanten z enthält. Über den ganzen Zyklus kann man dann effizient via z, f(z), f(f(z)), ... iterieren.
  • Es bringt kaum Vorteile, jeden ganzen Zyklus zu speichern. Das wäre nur interessant, wenn man sehr oft wahlfrei auf den k-ten Wert des i-ten Zyklus zugreifen muss. Aber dann muss man seine Anforderung an die Speichereffizienz überdenken.
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Laut Duden und DWDS gibt es die Formen:

  1. Sie versicherte ihm ihre Hochachtung (standard: Dat. & Akk.)
  2. Sie versicherte ihn ihrer Hochachtung (gehoben: Akk. & Gen.)

Für mich ist das ein klarer Fall für den "melden"-Knopf :-)

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Dein Problem liegt wohl hier:

alter = input("wie alt bist du")

Seit Python 3 gibt input() immer einen str zurück. Den musst Du also in einen int umwandeln, bevor du den Wert mit 50 vergleichst:

alter = int( input("wie alt bist du") )

Das wirft allerdings eine Ausnahme, wenn man z.B. "zehn" eingibt. So kannst Du das abfangen:

while True:
   eingabe = input("Wie alt bist du? ")
   try:
      alter = int(eingabe)
      break
   except:
      print( "%s ist keine gültige Zahl" % eingabe )
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Lieber Uropa,
so gern hätt ich geschrieben ein Gedicht.
Doch irgendwie schaff ich es einfach nicht.
Ich leide unter einer Schreibblockade,
drum schenk ich Dir stattdessen Schokolade!

:-)

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Wenn sie nur stetig sein muss, reicht ja eine stückweise lineare Funktion aus.

Ansonsten finde ich die Umkehrfunktion des Tangens "ausreichend schön":

wolframalpha:arctan()

Du kannst den Faktor 100 natürlich beliebig weit erhöhen, um die Kurve noch "eckiger" zu machen. Bei 500 hat die Kurve schon die Bogenlänge > 1,91.

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