Gibt es klarere Fotos, auch was die kyrillischen Texte angeht? Ist das Schild unten auch irgendwo besser abgebildet? Und wo genau ist diese Stele zu finden in der Mongolei? Ich hatte zuerst an eine Inschrift mit dem Namen von Chinggis Khan gedacht - aber sein Name (ᠴᠢᠩᠭᠢᠰ ᠬᠠᠭᠠᠨ) und auch nicht Temüdschin (ᠲᠡᠮᠦᠵᠢᠨ) tauchen darauf auf, jedenfalls nicht auf dieser Seite.

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Das sieht nach Kasper Hamm aus. Kasper ist sicher, bei Hamm scheint es hingegen nicht sicher. Zuerst hatte ich sogar an Kasper Hauser gedacht, indem der Nachname lateinisch geschrieben ist, aber auch nur recht unsicher. Hab ich dann aber wieder verworfen.

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Das ist ein Ausschnitt aus einer arabischen Handschrift, vermutl. aus dem 13./14. Jh., evtll. aus Kalila wa Dimna. Zu diesem habe ich etwas ähnliches gefunden, was dem etwa entspricht, evtl. sogar hinsichtlich des Textausschnitts:

https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/8face4cc-d7dc-4ec6-8315-64b8c171dd76/surfaces/fcf31b36-82d5-41dd-b8b4-6b5ac8281533/

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Das sind keine Runen sondern nur eckige Lateinbuchstaben, da es schwer ist, diese auf dem Holz gefälliger zu schnitzen. Es scheint der Name Ruppland zu sein. Russland wird es wohl nicht sein, da selbst bei Annahme, dass jemand das lange s im Blicke hat, es nicht passen würde, da alle übrigen Buchstaben lateinisch und vor allem groß sind (bis auf das letzte d, vielleicht aus Platzgründen - also RUPPLANd). Das lange s gabs nur in der Fraktura, seltener in Antiqua, aber nur bei Groß-Kleinschreibung. Bei reiner Großbuchstaben-Schrift kam es nicht vor. ... Daher gehe ich von Ruppmann aus. Wohl der Name des (ersten) Besitzers.

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Ist das alles auf dem Zettel? Oder gibt's da noch mehr. Es wäre evtl. gut zum Vergleich, da die Schrift arg unleserlich ist. Wenn mehr Text dieser Schreibe da wäre, könnte man evtl. etwas besser hinter die Schrift steigen. Momentan ergibt es für mich keinen sinn, auch wenn ich schon manche harte Nuss geknackt habe. ...

Ergibt das Folgende evtl. Sinn?

Bock.

N... der Entwicklung(?) Mecklenburgs(?)

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Das ist in chinesischer Langschrift geschrieben. In der Volksrepublik China wird eine vereinfachte Schreibweise angewendet:

城市經典 Chéngshì jīngdiǎn (vereinfachte Schreibweise: 城市经典), laut Google „Stadtklassiker“ (City Classic).

Und das scheint auch der Name einer Immobilie in Taichung auf Taiwan (No. 36, Section 1, Sanmin Road, West District, Taichung City - 台中市 Táizhōng shì) zu sein. Wenn man die vier Hanzi Google gibt, kommt das gleich mehrfach und sogar eine Karte.

Die rote Markierung enthält die vier Zeichen.

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Das obere enthält ugaritische Keilschriftformen

https://de.wikipedia.org/wiki/Ugaritische_Schrift

Und das untere 𒀭 zeigt das ursprüngliche sumerische Sonnen- oder Stern-Zeichen, welches im Akkadischen bzw. älterem Babylonischen als Keilschriftzeichen (neben anderen) den Silbenlautwert AM (wird mit AM6 gekennzeichnet) bzw. AN, IL3, NAGGAX und andere repräsentiert, aber auch u.a. für sumerisches dingir (DIĜIR) steht, d.h. Gott(heit), oder akkadisch für šamû (Himmel). siehe hier

https://en.wikibooks.org/wiki/Sumerian/List

https://de.wiktionary.org/wiki/%F0%92%80%AD#%F0%92%80%AD_(di%C4%9Dir,_dingir)_(Sumerisch)

Bei akkadischem šamû scheint es nebenbei auch im Hebräischen, Aramäischen und Arabischen fortzuleben in Gestalt von שָׁמַיִם (šāmayim), ܫܡܝܐ / שמיא (šemayā) bzw. سماء (samā‘). Selbst im Amharischen sehe ich es noch: ሰማይ (semayi). 

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In arabischer Schrift aber in türkischer Weise geschrieben, d.h. authentisch bis 1928 wurde der Name zweierlei geschrieben, wobei die Aussprache verschieden ist:

برقاى (Aussprache etwa: Ber-kai, wobei das k etwas weiter hinten gesprochen wird)

und

بركاى (Aussprache etwa: Ber-kjai, d.h. das k klingt ein wenig, als würde man noch ein kurzes ch anhängen, fast wie in Röckchen)

Es hängt also davon ab, ob man Berkay härter oder weicher ausspricht.

s.a. https://mulan1.de.tl/B.htm

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Dann müssten die sich - noch immer - andere Gegenden suchen, die sie ausquetschen können. Denn obwohl sie ihre Kolonien offiziell in die Unabhängigkeit entlassen haben, haben sie ihren Fuß noch immer dort drin. In 16 West- und zentralafrikanischen Staaten gilt der CFA - und der Wert dieser Währung wird NICHT in den Ländern entschieden sondern in - Paris. Vor ein paar Jahren hatte man dort beschlossen, den CFA um 50%(!) abzuwerten. In Paris. Die sind faktisch nach wie vor diejenigen, die bestimmen, was in diesen Ländern läuft. Paris stützt all die Herren dictateurs. Manchmal werden dortigen Hoffnungsträger und Verfechter echter Unabhängigkeit beseitigt, wo nach Expertenmeinung auch die Franzosen ihre Finger im Spiel hätten. Bekanntester Fall: Thomas Sankara in Burkina Faso. ...

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khalas ist eher eine englische Variante, xalas (x wird hier ch ausgesprochen) ist auch eine der Transkriptionsschreibweisen. Es wird in der Literatur oft für Persisch benutzt. Man findet das x z.B. auch im Somali mit der Aussprache ch wie deutsches "Bach". Im Somali, um es mal zu ergänzen, wird z.B. auch das c ganz anders gesprochen, als man denken würde, nämlich wie arabisches 'Ain. So ist der Name Cisman nicht "Tsisman" sondern eine Variante des arabischen Namen 'Uthman, also 'Isman. "Waan ku jecelahay" (Ich liebe dich in Somali) wird daher auch "waan ku je'elahay" ausgesprochen. ... X ist also wie deutsches ch in Bach oder eben das arabische harte ch wie in chalchâl (Armreif), welcher in englischer Art khalkhâl und mit x eben xalxâl geschrieben wird. ... Das x könnte auch dem griechischen chi oder dem russischen x entlehnt sein, wobei es bei beiden viel weicher ausgesprochen wird.

Das Wort bedeutet übrigens Schluss, Ende oder dergleichen.

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Ich habe bei google folgendes bekommen, nachdem ich es nochmal direkt in Hindi geschrieben habe:

नौ साल बस पट गया हर बार माफ़ कर दॊ ... कुछ बिंदु पर यह पर्याप्त है.

nau saal bas pat gaya har baar maaf kar do ... kuchh bindu par yah paryaapt hai.

For nine years just forgotten, forgive every time ... at some point it is enough.

Seit neun Jahren einfach vergessen, jedes Mal vergeben ... irgendwann ist es genug.

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Ich kenne den arabisch-persischen Namen Madjnûn (مجنون), was wörtlich sowas wie Verrückter, Wahnsinniger oder so heißt, nicht selten hinsichtlich der Liebe. Es gab mal eine sehr berühmte persische Liebesgeschichte von Layla und Madjnûn. Der junge Mann, der seine innig geliebte Layla nie treffen konnte und ihr erst Nähe sein durfte, als sie im Grabe lag, hieß nicht von ungefähr Madjnun. Sozusagen eine persische Variante der platonischen Liebe. ... Und die weibliche Form wäre davon Madjnûna (مجنونة).

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Huyam ist eines der vielen Worte für "Liebe", wahrscheinlich mit der inneren Bedeutung von "Liebeswahn" oder "Liebessehnsucht". Es soll ca. 100 Wörter geben, die Liebe bedeuten, d.h. mit Nuancen. Die Worte, die mir geläufig sind, sind diese: hubb حبّ, mahabba محبّة, tahabbub تحبّب, 'išq عشق, wadād وداد, huyām هيام, gharām غرام. Und da gibt es noch viele mehr.

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1. Zeile: حداد hidâd = Trauer
2. Zeilen: إنَّا لله وإنا اليه راجعون inna lillahi wa inna ilaihi rajioun = wir sind Gottes und zu Ihm kehren wir zurück
3. Zeile: حسبي الله ونعم الوكيل hasbiyallahu wa ni'ma al-wakil = etwa: Gott steh mir bei

Fazit: Text für eine Traueranzeige

P.S.: Jemand anders hat in diesen Thread eine "Übersetzung" geliefert, die gehässig und vor allem grundfalsch ist, auch wenn er behauptet, Arabisch zu sprechen. Behaupten und tatsächlich können sieht man hier am Ergebnis. Sein Ziel war schlicht und ergreifend Hetze.

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links:

Parum, am 18. Juli

                      1924

Vor dem unterzeichne-

ten Standesbeamten

erschien heute, der Per-

sönlichkeit nach bekannt,

der Lehrer Friedrich, Carl,

Albert, Johann, Martin,

Ludwig [..], wohnhaft

in Schossin u. zeigte an,

daß dem nebenbezeichne-

ten Kinde die Vornamen:

Lisa, Karla, Frieda, Anna

beigelegt worden seien -

Vorgelesen, genehmigt

und unterschrieben

Jahn

Der Standesbeamte

Goerß.

rechts:

Parum am 17. Mai 1924

Vor dem unterzeichnenden Standesbeamten erschien heute, der

Persönlichkeit nach _______________

__________________________________ bekannt,

der Lehrer Friedrich, Carl, Albert, Johann,

Martin, Ludwig […], _______________

wohnhaft in Schossin _____________

____________ und zeigte an, dass von der

Margarete, Anna, Johanna […] geb.

Genkel [od. Henkel], seiner Ehefrau _________

wohnhaft bei Hin [?] _____________

zu Schossin, in seiner Wohnung ________

am ___ sechzehnten Mai ___ des Jahres

tausend neunhundert vierundzwanzig ___ vormittags

um ___ dreiviertel ___ Uhr ein Mädchen

geboren worden sei und daß das Kind ___ einen Vornamen

noch nicht __________

erhalten habe. _________

___________

___________

Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben

Jahn

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Nicht ازادى bzw. أزادي sondern آزادى
Das Alif trägt Madd, so dass das erste A gedehnt ist, wobei im Persischen das gedehnte A eher wie schwedisches å klingt, so wie im Namen der Stadt Århus. Tendenz zum offenen o.

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Gonca wurde bis 1928 so geschrieben: ‎غنجه
Und Deniz zweierlei:
‎دڭیز / دڭز
Das ist die originale Schreibweise beider Namen im Omanischen Reich gewesen bzw. im Türkischen bis zur Abschaffung der arabischen Schrift fürs Türkische durch Atatürk 1928.

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