Es ist sogar recht gut möglich, dass es eine Münze des 10. Umayyadenkalifen Hisham, der ab 105 nach der Hidschra regierte. Leider ist genau auf der entscheidenden Zahl zwischen "sana" (Jahr) und "mi'a" eine Lötstelle(?). Es kann wegen der noch sichtbaren Endung "-în" eine Zahl zwischen 2 und 9 sein, so dass die Münze zwischen 102 und 109 in Baghdad (Prägeort ist tatsächlich Dar as-Salam, d.h. Baghdad) geprägt worden sein muss. Somit fiele das auf die Zeit des 9. und 10. Kalifen, wobei mehr zu Hisham tendierend, der 105 (=724 n.Chr.) seinen Vorgänger ablöste. Danach ist die Münze also noch älter als zuvor angegeben. Sofern Sie echt ist. Solche Münzen werden leider oft gefälscht.

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Es kann eine der Abbasidenmünzen sein. Oder auch älter von den Umayyaden. ... Um das Datum der Prägung festzustellen braucht's eine möglichst klare und größere Abbildung der rechten Darstellung, die zudem auf dem Kopf steht. Ginge das?

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Sekten sind zumeist eine kleinere relativ verschlossene Gemeinschaft, die sich einerseits elitär gibt andererseits aber eine Massenbasis sucht. Andere Merkmale wurden schon angeführt, wie z.B. Exklusivität und Neigung zum Radikalen bzw. Extremen. Diese und andere Merkmale sieht man z.B. auch sehr deutlich beim IS. Der trägt alle Züge einer Sekte, die den Anschein erweckt, zum Islam ganz normal zu gehören und natürlich die einzig wahren Muslime zu sein (also fast 1/7 der Menschheit nicht). Wer dazu gehören will bzw. nicht getötet werden will (betrifft auch Muslime), muss auf ihren "Kalifen" einen Treueid leisten. Und hier fallen nicht nur Muslime auf diese an sich kleine Gruppe herein - und alle, die deren extreme und sektiererische Auslegungen der Religion für die einzig gültige halten (nicht selten, weil das besser in ihr Islambild passt als das des gemäßigten Islam der absoluten Mehrheit). Das mal nur als Beispiel.

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Sütterlin bzw. Kurrentschrift ist nicht verboten zu benutzen. Es gibt darüber sogar rum Gerichtsurteil. Welches genau weiß ich gerade aber nicht. Begründung: Es ist ja eine deutsche Schrift. ... Man gab aber sinngemäß auch zu bedenken: Praktisch kann man aber nicht erwarten, dass Beamte bzw. Lehrer diese nun lesen können müssen. So dauert eine Antragsbearbeutung usw. entweder lange oder aber der Bearbeiter kann verlangen, es noch einmal im Normalschrift zu schreiben. In der schult jedenfalls kann ein Lehrer dann entweder nicht oder denkbar schlecht bewerten. Denn lesetechnisch zumutbar wäre ein Aufsatz im Sütterlin oder Kurrentschrift  nicht. Das kann man im Grunde nur im privaten Gebrauch zu Hause praktizieren. Der öffentliche Raum ist da überfordert. Und gesorgt haben dafür die Nazis. Deren Maßnahmen 1941 wirken bis heute nach. ...

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Sieht emailliert aus. Und Afrika ist groß, riesengroß. Gibt es irgendwelche Hinweise, aus welchem Land, aus welcher Region, oder wenigstens aus welchem Teil Afrikas (Nord-, Süd-, Ost-, Zentral- oder Westafrika)? ... Ich hege Zweifel, ob die Emaillierung für Afrika spricht, da die m.E. nicht traditioneller afrikanischer Kunst entspricht. Aber ich kann mich viell. auch irren.

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Wenn ich Arabisch transkribiere, nehme ich in der Regel die der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, die international am erfolgreichsten scheint. Die hat den großen Vorteil, dass sie grundsätzlich auch wieder ins Arabische rückttranskribiert werden kann.

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Das ist eine vermutlich silberne Piastermünze des osmanischen Reiches unter Sultân Mahmûd II, ca. 1836, dem 28. Regierungsjahr, geprägt in Qustantiniye (Konstantinopel  = Istanbul).

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Text und Bild gehören sicher zu den Grauen Wölfen. Den Text kann ich zwar nicht übersetzen aber ich lese anhand der auch im Netz vorhandenen Alphabete (scheint hier die Orchon-Schrift zu sein, eine neben anderen Formen wie die vom Jennissei anscheinend standardisierte) etwa folgendes:

TÖRÖK (kann auch TÜRÜK sein)
T(a)NRI T(ö)RÖKÜ OROSON

Das 1. Wort könnte "tangri" (heute tanrı) sein, was den Köktürken als Himmelsgott galt, modern also für Gott genommen werden kann. Die Schreibung TANRI scheint mir in diesem Fall eine moderne Transkription von modernem tanrı zurück in die Runenschrift zu sein, d.h. man nahm nicht die ursprüngliche überlieferte Schreibweise mit einem NG, d.h. mit einem anderen Buchstaben für diesen Laut, der im Alttürkischen vorhanden war und zumindest im heutigen Türkei-Türkisch nicht mehr da ist.
Bsp.:
sonra war mal phonetisch songra (ng wie in deutschem Song oder in Bon), sogar bis 1928 in arabischer Schrift( صكرا statt صنرا) zu sehen, bevor mit der Schriftreform nur noch das n zu finden ist, da im osmanischen der Buchstabe K gleich für 4 verschiedene Laute verwendet wurde: k, g, ng und selten noch für y. Diese könnte man erst kurz vor dem Aus der arabischen Schrift optisch unterscheiden mittels diakritischer Zeichen am K. ...

Und könnte OROSON vielleicht olsun heißen?

Das Wort TÖRÖK hatte ich übrigens auch bei einem Bericht auf roten Armbinden von türkischen Freischärlern gesehen, als diese zusammen mit türkischer Armee und syrischen Nusra-Leuten gemeinsam auf ihren Einsatz in Nordsyrien gegen die Kurden warteten. ... Diese Zeichen findet man hauptsächlich bei türkischen Nationalisten, allen voran bei den Grauen Wölfen. Auch wenn der Wolf altes Symbol für das Türkentum ist und auch etwas mit den pantürkischen bzw. panturanischen Idee hat, so findet man die Rückbesinnung auf die Runen bei mehr oder weniger strammen Nationalisten, und da vor allem in der Türkei. Von dort geht auch pantürkisches bzw. panturanisches Streben in Richtung anderer Turkvölker aus, d.h. bis China (Uyguren und dort lebende Kasachen, Usbeken etc.). ...

Übrigens: ähnliche Erscheinungen findet man auch in Ungarn. Auch dort werden schon hier und da alte ungarische Runen sichtbar, selbst bei manchen Ortsschildern. Das geht ebenfalls auf eine schon längere Zeit in Ungarn herrschende nationalistische "Renaissance" des Magyarentums zurück.

Denken wir daran: Auch bei uns sind des öfteren Runen zu sehen. Leider bei Leuten stramm rechter Ausrichtung. Leider!

Denn ob türkische, ungarische oder nordische Runen (da gibt's ja eine ganze Reihe Furharks), alle sind nicht Erfindung nationalistischer Kräfte sondern altehrwürdige menschliche Kultur, die allen gehört und es nicht verdient haben, so vereinnahmt und so in Verruf gebracht zu werden.

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Illusion, Heuchelei, Pferd von hinten aufzäumen, Sklaverei, Völkerrechtsbruch, "Entwicklungshilfe", Ignoranz, bürokratische Kaltherzigkeit, ... Es fielen mir da sicher noch andere Begriffe ein.  

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