Ich hatte schon Tütchen in der Hand auf denen stand ''ausreichend für ca. 100 Pflanzen'', normalerweise müssten es dann sogar noch ein paar mehr als 100 sein, gezählt hab ich sie nicht. Der Highscore war vor ein paar Tagen eine Tüte mit genau 5 Korn, so stands drauf, für 5,49€. 

Du musst wirklich immer auf die Tüte gucken und, wenn du schon dabei bist, achte auch unbedingt auf das MHD bzw. die Keimgarantie. In letzter Zeit sind mir vermehrt Samentütchen aufgefallen die scheinbar schon ein paar Jahre im Lager gelegen haben, dann hast du eine hohe Ausfallquote. 

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Bereue Schluss gemach zu haben...Was sagt ihr dazu? Bitte zu Ende lesen, ich brauche eure Hilfe?

Hallo zusammen, Ich bin männlich und 23 Jahre alt. Seit zwei Jahren war ich mit meiner Freundin zusammen. Sie war meine erste Beziehung und ich habe sie geliebt und liebe sie vielleicht noch immer. Letztes Wochenende hatten wir ziemlichen Stress und ich bin in ihrer Wohnung geblieben, obwohl ich Zeit für mich gebraucht hätte. Am Sonntag und Montag habe ich dann nichts für sie gespürt. Sie hat mich nur genervt, mit allem was sie gesagt hat. Wenn sie mich berührt hat, hat es sich angefühlt wie gift. Der vorangegangene Stress klingt nach einer logischen Begründung. Vorangegangen ist dass ich schon seid ca. einem Jahr immer wieder die Gedanken habe, ob es mir reicht, den Rest meines Lebens mit meiner Freundin zusammen zu sein. Hatte vorher kaum sexuellen Kontakt mit anderen Frauen und jetzt mit der Zeit habe ich mich immer wieder bei Fremdgehfantasien (wohl gemerkt Fantasien) erwischt.

Auf Grund dieses sich schon seit einem Monat verstärkenden Nichtgefühls habe ich genau vor einer Woche (wieviel Mist in so kurzer Zeit paßieren kann...) ihr gesagt, dass ich Zeit für mich brauche. Ich habe das sehr dramatisch formuliert. Und war damals schon dabei die Beziehung abzuschließen. Meine Gefühle haben sich bis gestern auch nicht verändert und bis auf abends alleine im Bett, habe ich sie nicht vermisst. Gestern war ich bei ihr und habe mich von ihr getrennt. Bis dahin war ich auch nach Gesprächen mit Freunden und Familie fest der Überzeugung das Richtige zu tun. Als wir dann gestern geredet hatten, habe ich wieder eine Anziehung zu ihr gespürt...Seit dem ich sie verlassen habe, kann ich nicht den Gedanken abstellen einen Fehler gemacht zu haben. Gleichzeitig habe ich immer wieder das Gefühl das richtige zu tun. Kippe also zwischen diesen Extremen.

Sie hatte mir heute in der Früh noch einmal geschrieben und ich habe keine Ahnung was ich ihr schreiben soll. Alles in mir schreit ihr zu schreiben, dass es mir Leid tut und ich der größte Idiot bin und für sie kämpfen will ect. Doch ein anderer Teil in mir hält mich davon ab, ich bin mir nicht sicher inwiefern das Stolz und mein Ego ist. Ich möchte ihr auch keine falsche Hoffnung machen. Ich bin am überlegen ihr die Wahrheit zu sagen, dass es nicht nur daran lag, dass meine Gefühle zu ihr weniger geworden sind, sondern dass ich den Trieb habe mit anderen zu schlafen. Und ob sie mir verzeihen kann, bzw. sich vorstellen kann in einer offenen Beziehung zu leben oder Dreier, Swinger-Clubs oder dergleichen auszuprobieren. Ich bin mir aber fix bewusst, dass sie vielleicht, auch wenn sie mich noch liebt, nicht mehr zu mir zurück will. Ich habe einfach zu oft gesagt, dass es daran liegt, dass ich sie nicht mehr liebe, statt ihr die Wahrheit mit meinen Lüsten zu erzählen.

Hat jemand Erfahrungen mit diesen hin- und hergerissenen Gefühlen? Ich weiß nicht ob ich es wirklich will einen Neuanfang mit ihr zu machen und gleichzeitig vermisse ich sie so sehr. Wir waren immer ein perfektes Team.

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Hallo, zunächst mal, es ist völlig normal, nach so einer tiefgreifenden Entscheidung zu zweifeln, immerhin setzt sie einen Schlussstrich unter zwei Jahre deines Lebens in denen sicherlich nicht alles schlecht war und zwingt dich ganz nebenbei nochmal ganz neu anzufangen. Da kann man schon mal das Bedürfnis haben zurückzuschauen und sich danach sehnen doch in der Bequemlichkeit des Vertrauten zu verharren. Das muss aber nicht heißen, dass es besser gewesen wäre zu bleiben, kann, muss aber nicht.

Deine Gefühle kann dir hier niemand erklären, da musst du leider selber ran. Vielleicht könnte es helfen, wenn du selbst nochmal kritisch über deinen letzten Satz nachdenkst. Ein perfektes Team zu sein gehört bei einer Partnerschaft zwar dazu, wenn sie gut laufen soll, doch es ist nicht alles. Ein perfektes Team kann man auch mit seinem besten Freund/bester Freundin bilden und oft läuft das sehr viel unkomplizierter. Vielleicht ist dir einfach das abhanden gekommen was ''die Eine'' von einer besten Freundin trennt, dies nun mit sexueller Freizügigkeit zu ersetzen, wäre mir persönlich zu wenig. Ob natürlich deine Ex bereit bzw. in der Lage ist bei einem downgrade auf ''beste Freundin'' mitzumachen ist die andere Frage. 

Auf jeden Fall solltest du dir zunächst selbst über deine Gefühle klar werden, denn wenn du deiner Ex Hoffnungen machst und sich dann herausstellt, dass alles Illusion war, dürfte sich die Sache mit der besten Freundin von allein erledigt haben.

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Loyalität zu empfinden oder besser sich bewusst zu entscheiden sich loyal zu verhalten ist jedem Menschen möglich der in der Lage ist seine eigenen Handlungen kritisch zu hinterfragen, das ist keine Frage des Geschlechts. Die Frage ist eher warum man sich einem bestimmten Menschen loyal gegenüber verhalten sollte, sich dafür entscheiden sollte oder eben vielleicht auch nicht.

Die Frage in diesem Zusammenhang ist doch eher reicht die Tatsache das ein Mensch ebenfalls kein Y-Chromoson hat bereits aus um mich diesem Menschen loyal verbunden zu fühlen? Ist es überhaupt sinnvoll die Kriterien für die eigene Loyalität so niedrig zu hängen, führt das bei der großen Menge an Kandidaten nicht zwangsläufig zu Loyalitätskonflikten?

Konkurrenzdenken scheidet für mich als Erklärung aus. Nicht nur weil dies nach meiner Lebenserfahrung beim männlichen Teil der Bevölkerung eher  stärker ausgebildet ist, vor allem weil Frau A doch unmöglich wirklich jede andere Frau als Konkurrenz ansehen kann, so schwach kann kein Selbstwertgefühl ausgebildet sein und wenn ich dann noch bedenke, dass Männer ja nicht nur Frauen lieben können müsste sie ja die ganze Welt als unmittelbare Konkurrenz sehen. Das hält doch kein Mensch aus.

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Sollte die Exfrau bzw. Mutter zur Hochzeit ihres Sohnes eingeladen werden (sie war Auslöser für Trennung der Eltern)?

Hallo,

ich bräuchte mal Ihre Hilfe wegen einer Familienthematik.

Ich bin seit 1993 geschieden und habe einen Sohn, der damals 12 Jahre alt war. Er ist nach der Scheidung bei mir aufgewachsen. Die Ehe ist wegen einem Seitensprung meiner Frau, der über 4 Jahre ging bis er aufgedeckt wurde in die Brüche gegangen.

Wir beide planen gemeinsam mit seiner Braut und deren Familie die Feier. Es steht schon alles fest. Die Hochzeit ist Anfang Juli. Wir stehen aber vor der Frage, ob wir seine Mutter also meine Exfrau auch einladen. Ich sage wie die Braut, aus Anstand sollten wir es tun, aber mein Junge möchte das nicht. Er sagt, sie hat sich nie für ihn interesiert (was auch stimmt), durch sie ging die Ehe seiner Eltern kaputt und er möchte nicht, dass sie auch seinen Festtag vielleicht ruiniert oder Unruhe hereinbringt.

Ich respektiere das, aber die Freundin meines Jungen, die Braut versteht das nicht. Ich möchte mich nicht einmischen und sage dazu auch nichts mehr. Ich habe das meinem Sohn auch zu verstehen gegeben.

Aber ich finde, dass man seine Mutter/meine Exfrau eigentlich schon einladen sollte. Es ist schließlich die Hochzeit ihres einzigen Sohnes. Selbst wenn sie nicht kommen würde (was ich ihr zutraue). Es geht um die Höflichkeit.

Aber mein Sohn blockt da total, auch auf seine Frau/Braut hört er nicht.

Ich frage Sie, was Sie machen würden oder was Sie empfehlen könnten. Vielleicht können Sie uns helfen, dafür wäre ich sehr dankbar.

Gruß Joachim

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Zunächst mal, mein Respekt dafür, dass du so gut los lassen und deiner Ex verzeihen konntest, das ist keineswegs selbstverständlich und wäre eigentlich eine sehr gute Grundlage dafür, dass sich auch dein Sohn und seine Mutter wieder vertragen könnten. Nur dafür wäre es halt auch unabdingbar, dass von beiden Seiten Interesse daran besteht und wenn kein Interesse auf Seiten deiner Ex besteht dann kann man das leider nicht ändern und muss es demnach so akzeptieren.

Man muss auch sehen, dass die Sache aus der Sicht deines Sohnes leider ganz anders aussieht. Für dich ist die Sache abgeschlossen, liegt in der Vergangenheit, das macht ein Verzeihen auch sehr viel einfacher, für deinen Sohn ist sie immer noch die Mutter und wird es immer sein, die Mutter die sich nicht für ihn interessiert, von der du selbst schreibst, dass du dir vorstellen kannst, dass sie auch mit Einladung nicht kommen wird. Das heißt nichts anderes als das die Verletzung durch deine Ex noch aktuell ist, sie liegt nicht in der Vergangenheit, ist nicht abgeschlossen, hält noch an.

Was glaubst du wohl wie es sich für deinen Sohn anfühlen würde wenn er sich überwindet, seine Mutter einlädt und diese dann, vielleicht sogar noch  unentschuldigt, nicht erscheint oder mit ihrer Desinteresse ihm den größten Tag seines Lebens versaut?

Der Hochzeitstag ist so ein wichtiger Tag im Leben eines Paares - für die beiden daran beteiligten, nicht für die anderen (!) - da sollte die Höflichkeit hinten anstehen. Könntest du der Dame ein halbwegs passables Leumundszeugnis ausstellen würde ich die Sache vielleicht anders sehen aber so würde ich die Braut am liebsten warnen, weiß sie denn überhaupt für wen sie da eine Lanze bricht und hat sie sich Gedanken darüber gemacht was es bedeutet wenn das Experiment schief geht?

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Du gehst diese Frage zu sehr aus der Sicht eines Menschen dem die Wahrheit sehr wichtig ist an. Doch viele Menschen brauchen keinen Grund zu lügen, sie haben früh gelernt, dass ''geschickte Lügen'' sehr viel bequemer sind als die Wahrheit. Es ist müßig sich zu fragen warum er dich anlügt, es gibt unendlich viele potentielle Gründe, eine andere Frau ist nur einer davon, vermutlich einer der dir besonders wenig gefallen würde aber davon abgesehen nur einer unter vielen. Warum lügt er denn seine Familie an? Vermutlich wird er ja nicht irgendwo noch eine Zweitfamilie haben, also wird das wohl andere Gründe haben.

Was aber fest steht, worüber man nicht mehr grübeln muss, wenn du deine Information als gesichert ansiehst, ist, dass du es ihm nicht wert bist dir die Wahrheit zu sagen. Da musst einfach du wissen wie viel du dir selbst wert bist und ob du damit leben willst.

Aus seinem ansonsten liebevollen Verhalten dir gegenüber kannst du jedenfalls nicht darauf schließen das es keine zweite Frau geben würde. Das eine schließt das andere nicht aus. Nicht selten sind Fremdgänger zu Hause besonders liebevoll und aufmerksam, sei es aus schlechtem Gewissen oder aus Dankbarkeit auf zwei Hochzeiten tanzen zu dürfen oder weil das Ventil der anderen sie über die schlechten Angewohnheiten die nun mal jeder hat, hinweg sehen lässt, auch hier gibt es sicher viele Gründe.

Ebenso wenig kannst du daraus schließen, dass er sich die Streitigkeiten antut. Wer weiß, vielleicht liebt er es ja zu zanken, sieht es als Herausforderung oder er denkt so etwas gehört halt einfach dazu. Hast du eine Ahnung wie viele Menschen sich jedes Wochenende abschießen, dann bis Mitte der nächsten Woche wie ein Hund unter ihrem Kater leiden und sich dann das nächste Wochenende wieder besinnungslos saufen?

Was du dich fragen solltest, ist eine andere Frau wirklich das einzige was du denkst nicht ertragen zu können und alles andere wäre ok? Wenn mir mein Partner dreist ins Gesicht lügt, selbst wenn ich ihm längst auf die Schliche gekommen bin, einfach so tut als wäre ich blöd und auf seiner Lüge beharrt, ist es da wirklich noch relevant ob eine andere Frau dahinter steckt? Willst du ihm von nun an ständig hinterher telefonieren, egal ob es darum geht wo er steckt oder ob er den wichtigen Brief für dich auch eingeworfen hat, oder, oder, oder?

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Was stimmt nicht mit mir. Leute gehen mir aus dem weg?

Hallo zusammen.

Ich muss mir jetzt mal was von der Seele reden und hoffe auf etwas Hilfe, da ich momentan auf einen platz beim Psychologen warte, aber redebedarf hab.

Es geht um folgendes... von klein auf hatte ich nie wirklich Freunde. Immer nur mal ein oder zwei. Ich wurde immer geärgert und war nie wirklich Teil von einer Klique oder sonst was. Also genau genommen schon immer Einzelgänger mit kleinen Ausnahmen. Nie wirklich von anderen gemocht. Akzeptiert, weil man nunmal existiert, aber mehr nicht. Ich bin jetzt 28. Vor zehn Jahren bin ich in einen Verein in meinem Heimatort eingetreten, wo ich seit der ersten Begegnung gern ein teil von sein wollte. Zwei Mitglieder des Vereins waren meine Nachbarn zu dem Zeitpunkt. Über sie bin ich dort maßgeblich rein gekommen. Leider ist es dort heute noch wie immer schon. Man wird akzeptiert, weil man eben da ist, aber mehr auch nicht. Ich meine ich hab mir anfangs, gebe ich zu selbst ein Bein gestellt. Hab Geschichten erfunden und erzählt um mich interessant zu machen. Diese flogen dann auf und dadurch hab ich mich natürlich unbeliebt gemacht. Dazu kommt das ich mein Leben nicht so auf der reihe habe, wie es eigentlich in meinem alter sein sollte. (keine Ausbildung, Krankheit, öfter mal ohne Job) Nach ner kurzen Zeit hab ich das allerdings aufgegeben und versucht so akzeptiert zu werden wie ich eben bin. Und hab mich normal verhalten (bin eigentlich ein sehr höflicher mensch, der gern zuhört und zu helfen versucht wo er kann). Jedenfalls haben einige Leute die mich durch meine anfängliche Eskapade nicht mochten, mittlerweile mitbekommen das ich eben nicht mehr so bin und mich akzeptiert und nehmen mich teilweise auch auf und sowas. Aber so wirklich intensiv mit mir unterhalten tut sich keiner. Geschweige denn begrüßen oder sich freuen wenn man irgendwo zusammen kommt. Ich bin immer da wenn geholfen werden muss bei Aufbauten, Festen, Diensten usw. Was ich gerne mache. Ich gebe mein Herzblut für diesen Verein, weil ich den Verein selbst einfach super finde und er ein Teil meines Lebens geworden ist. Einige ganz wenige rechnen mir das auch an. Trotz allem will eine gute Beziehung zu den Leuten einfach nicht zustande kommen. Ich muss dazu sagen, das die meisten Leute im Verein auch wesentlich (also 10-20 jahre) älter sind, was mich nicht stört, da ich mich meiner Meinung nach und schon immer mit älteren besser verstanden hab. Genauso ist es im privaten mit Freundschaften. Ich lerne immer mal Leute kennen mit denen ich mich anfangs super verstehe. Und viel gemeinsam habe. Ich bin auch jemand der Freundschaften pflegen möchte. Das geht auch ne weile gut, aber meist verliert sich das Interesse von der anderen Seite an mir als Mensch und das ganze verläuft nach ein paar Monaten im Sand. Wie gesagt ich bin immer nett und zuvorkommend. Also was mache ich falsch das mir die Leute aus dem weg gehen?? Wie kann ich versuchen etwas mehr anerkannt zu werden was den Verein angeht?

Bitte keine blöden Kommentare

LG M

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Leider gehört deine Frage zu den wenigen die eigentlich kaum vernünftig zu beantworten sind ohne dich persönlich zu kennen. Kennst du wirklich niemanden der offen und ehrlich genug ist um dir den einen oder anderen Tipp zu geben darüber wie du auf andere wirkst?

Was ich so allgemein sagen kann, es ist eigentlich relativ normal, dass es in Vereinen so zugeht wie du es beschreibst. Es ist auch normal, dass diejenigen die besonders viel Einsatz zeigen und immer da sind wenn man sie braucht, nicht so besonders geschätzt werden, zumindest nicht so sehr wie es ihnen zustehen würde, denn bei ihnen ist es einfach ''normal'', dass sie da sind, während es bei anderen eben bemerkenswert ist, wenn sie denn mal da sind. Das soll nun natürlich kein Aufruf werden dich weniger zu engagieren, eher ein Appell dich mit dieser weniger schönen aber zutiefst menschlichen Seite deiner Mitmenschen zu arrangieren. Die besseren von uns versuchen dieses Verhalten so gut es geht zu vermeiden, doch Rückfälle gehören einfach dazu.

Was das ''pflegen von Freundschaften angeht'', da kann man z.B. auch mal zu viel tun. Ob das bei dir so ist kann ich natürlich nicht wissen. Doch wenn deine ''Pflege'' z.B. mehr Zeit in Anspruch nimmt als der andere bereit war zu investieren, dann kann das dazu führen das er sich zurück zieht.

Ich fürchte allerdings, dass dir deine Vergangenheit doch noch mehr im Weg steht als dir bewusst ist. Auch wenn den Menschen nun klar wird, dass du nicht (mehr) so bist, so heißt das noch lange nicht, dass sie dir wieder so vertrauen wie zuvor. Du hast vielleicht schon von dem Vergleich gehört, dass es mit dem Vertrauen wäre wie mit einem Spiegel, einmal zerbrochen wird er nie wieder heil. Ich kann zwar mit so einem Menschen problemlos ein Bier trinken, auch gegen etwas Smalltalk spricht nichts, doch ein richtiges intensives Gespräch führen, wenn ich ständig im Hinterkopf habe, dass er vielleicht gar nicht meint was er sagt? Wohl eher nicht und damit ist der Kontakt leider auf Oberflächlichkeiten beschränkt. Auch wenn deine Taten für den Verein wirklich sehr für für dich sprechen, einen Weg in die Herzen der anderen Vereinsmitglieder können sie allein dir nicht bereiten.

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Freundin zurückerobern/Kommt sie jemals wieder zurück?

Hallo guten Morgen, mir geht es gerade richtig mies, bin am Boden, alles tut weh. Der Text mag zwar bisschen lang sein, aber nimmt euch bitte die Zeit :( Es geht um meine Freundin, die gestern unsere Beziehung beendet hat. Es ging so....ganz schnell....es war alles gut, sie hat vor ein paar Tagen (ca2-3 Tage) mir etwas geschenkt und auch ihre Freundinnen erzählt, wie sehr sie mich liebt usw....gestern kam sie einfach angefahren, wir haben telefoniert und sie hat es beendet mit der Begründung, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat und es nicht schafft, die bevorstehende Fernbeziehung auszuhalten. (Ich gehe für 3 1/2 Jahre in eine Ausbildung) Es kann doch aber nicht innerhalb paar Tagen so schnell weg gehen....wir beide sehen uns immer in der Woche, da wir in einem Internat schlafen. Deshalb hat sie mich angerufen, weil wir 2 Stunden auseinander wohnen. Nun meinen ihre Freundinnen, dass meine Freundin zurzeit total unsicher und durcheinander ist....dass sie aufjedenfall eines Tages es bereuen wird und wieder zurück kommen wird....ich weiß nicht ob es stimmt, viele meinen, sie hat noch Gefühle, aber streitet alles ab usw....und nein da steckt auch kein andere Junge drin. Sie war vorher vom Verhalten auch nicht anders oder so.....nun versrehe ich nicht, wie sie damit klar kommt....sie ist so eiskalt und schafft es mir nornal gute Nacht zu schreiben, ohne dass es ihr schmerzt....

Heute Morgen habe ich sie gefragt, ob sie in der kommenden Woche Zeit hat zum Reden....sie hat dies angenommen, was heißt dass jetzt? Was ist das für ein Zeichen? Was soll ich jetzt beachten? Was soll ich ihr sagen, damit sie versteht, was sie da getan hat und sie sich gewaltig irrt oder sowas? Was soll ich beachten, damit ich wieder ihr Herz wieder habe? Wie soll ich ihr klar machen, eass sie nicht so leicht aufgeben soll?Ich brauche eure Hilfe, sie ist mein EIN und ALLES....

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Hallo und ebenfalls einen guten Morgen! Kennst du diese beliebte Einleitung ''bei aller Liebe ...'', wenn man etwas ablehnen möchte ohne zu ablehnend zu wirken? Sie wird in letzter Zeit zu häufig und oft auch missbräuchlich benutzt aber sie fasst auch zusammen das manches auch wenn man liebt einfach ein wenig arg viel verlangt ist.

Deine Freundin ist noch nicht mal 15, da sind 3 1/2 Jahre nicht nur eine kleine Ewigkeit, das ist vermutlich länger als die Zeit, die sie sich als Frau fühlt und für Jungs und die Liebe interessiert, vor 3 1/2 Jahren war sie gerade mal 11. Dazu seid ihr phänomenale 2 1/2 Monate zusammen, im Vergleich zu den 42 Monaten bevorstehende Fernbeziehung ist das, nun ich denke ich muss es nicht weiter ausführen. Zumal es keinerlei Garantie gibt, dass es nach deiner Ausbildung besser wird.

So viel zu den nüchternen Zahlen die zwar nicht so recht zu einem so emotionalen Thema passen wollen, die man aber nicht außer Acht lassen sollte, zumal deine Freundin ja sehr klar geäußert hat das sie ein Problem damit hat.

Ich glaube auch nicht, dass sie wirklich so schnell all ihre positiven Gefühle für dich verloren hat, doch auch unsere Gefühle werden durch unsere Wahrnehmung gefiltert und wenn sie nun mehr auf die bevorstehende (räumliche) Trennung fokussiert ist, dann rücken damit auch vermehrt negative Gefühle in den Vordergrund.

Was du auf keinen Fall tun solltest ist, nun selbst in Panik zu verfallen, es reicht allemal wenn einer bzw. eine Panik schiebt. Du musst sie nicht in den nächsten 2 Monaten zurückerobert haben. Es reicht Kontakt zu halten, vielleicht erkennt sie erst über dem Umgang mit der vollzogenen (räumlichen) Trennung das es vielleicht doch nicht so unmöglich ist eine Fernbeziehung zu führen. Wenn du Recht hättest und nach den 2 Monaten keine Chance mehr bestehen würde, dann besteht auch keine Chance das ihr die Fernbeziehung schaffen würdet und dann wäre eine Trennung ohnehin vorprogrammiert. Dann besser gleich als später.

Was du meiner Meinung nach tun solltest, ist deine Wortwahl und Argumentation etwas zu überdenken und dich ein wenig in ihre Situation einzufühlen, sie bleibt zurück während du nach vorne gehst. Ob sie irrt, wenn sie sagt, dass sie die Fernbeziehung nicht schaffen würde und/oder ihre Gefühle nicht ausreichen, das kannst du nicht wissen, sie steckt in ihrer Haut, nicht du. Noch viel weniger kannst du wissen ob das Beziehungsende für sie wirklich so leicht ist wie du ihr unterstellst, ob es sie wirklich nicht schmerzt dir nur noch normal gute Nacht zu sagen. Es ist nicht hilfreich ihr vorzuwerfen sie würde ''leicht aufgeben''. Wäre ich an ihrer Stelle, so wäre so ein Vorwurf für mich der Beweis, dass du dir überhaupt keine Gedanken über meine Sicht gemacht und nur deine eigenen Belange im Fokus hast. Diesen Eindruck solltest du vermeiden.

Stattdessen könntest du dir überlegen wie für sie die Fernbeziehung erträglich werden könnte, wie man die Beziehung in den nächsten 3 1/2 Jahren gestalten könnte damit es nicht nur eine Zeit der Qual und des Verzichts wird. Für dich hast du dir ja sicherlich bereits Gedanken gemacht wie das laufen soll, wenn ''dein ein und alles'' nur alle paar Wochen mal in Fleisch und Blut für dich greifbar ist. Das gilt es nun auf ihre Lebenssituation zu übertragen, die nun mal deutlich anders aussehen wird.

Deine beste Chance dürfte es sein, aus einem diffusen ''wir schaffen das (schon)'' einen griffigen Plan oder vielleicht sogar ein paar Alternativpläne zu entwickeln und dazu nicht nur an Erinnerungen zu appellieren, sondern positive Ausblicke zu schaffen.

Der Satz ''die paar Jahre werden schneller um sein als du denkst'', der so gerne in solchen Fällen verwendet wird, ist hier jedenfalls ganz und gar nicht sinnvoll.

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Klar wäre es doof, falls sie wirklich die Letzte wäre die es erfährt. Die Frage ist aber doch, musst wirklich ausgerechnet du diejenige sein die es ihr erzählt?

Immerhin ist dein Mann sein bester Freund und wenn du den besten Freund deines Mannes an den Pranger stellst, so wird sich dies auch auf die Beziehung dieser beiden auswirken. Es läuft also darauf hinaus was dir wichtiger ist, eine Frau die du kaum kennst, deine moralische Entrüstung über etwas das leider immer wieder vorkommt und meist mehr Ursachen hat als man als Außenstehender wahrnehmen kann oder die Freundschaft deines Mannes, die vielleicht schon viel länger als gerade mal 2 Jahren besteht.

An deiner Stelle würde ich, wenn überhaupt, allenfalls mit meinem Mann die Sache besprechen. Im Zweifel geht die eigene Partnerschaft vor.

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Sie will gerade keine Beziehung dran bleiben?

Hey, es gibt da ein unglaublich tolles Mädchen, seit langem habe ich keine mehr so gern gehabt wie sie und ich kann mir da wirklich was vorstellen. Ich kenne sie nun seit etwa 4 Monaten, wir schreiben oft jeden oder jeden zweiten Tag und ich habe sie schon des öfteren gedatet, was allerdings momentan nachlässt da sie einen neuen nebenjob hat und etwa 1 Stunde Zugfahrt weit weg wohnt und somit wenig Zeit dafür da ist (sind beide Schüler), sie sagt immer ich bin ihr King und sie meine Queen, und das sie mir vertraut. Wir reden über alles mögliche, ich weiß das ich ihr sehr wichtig bin und für mich steht fest, es gibt gerade nichts das ich mir mehr wünschen würde als das wir zusammen kommen. Sie schreibt mich oft an und das auch manchmal mitten in der Nacht wenn sie weiß das ich noch wach sein könnte, was ich sehr schön finde, und manchmal führen wir sehr tiefgehende gespräche. Irgendwann war es dann soweit sie wusste das ich in jemanden verliebt bin, irgendwie hat sie es gemerkt und dann hat sie mich die ganze Zeit ermutigt es derjenigen zu sagen, da ich ein toller Kerl sei und wer nicht wagt der nicht gewinnt usw... naja dann redeten wir (ich mache sowas nicht via Chat deshalb habe ich gewartet bis wir uns persönlich getroffen haben) und sie fing wieder damit an. Da dachte ich mir hey warum nicht probiers, und ich sagte ihr das ich auf sie standt. Sie lächelte und sagte das sie mich auch mehr als gern hat, doch dann fing sie an zu hinterfragen ob das gerade sinn macht, und da wir kaum Zeit haben uns zu sehen und ich nicht bei ihr wohne sagte sie möchte sie gerade keine Beziehung. Desweiteren sagte sie das es nicht gut wäre sich in sie zu verlieben, da sie nur Probleme bringen würde, ich hundert bessere haben könnte und ich nicht meine Zeit mit ihr verschwenden sollte. Das war für mich praktisch ein Schlag ins gesicht und ich dachte alles wäre aus doch ich versuchte ihr zu erklären das es mir egal sei ob es hundert andere gäbe, ich wolle nur sie und das man das mit dem treffen hinbekommen kann, und wenn ich sie nur 2 3 Stunden 1 /2 mal die Woche sehen würde, und das ich ihr gerne mit ihren Problemen helfen würde und ich sie perfekt finde so wie sie ist, doch sie sagte sie kann mir gerade keine Antwort darauf geben und so blieb die EINE Frage offen. Der Kontakt blieb bestehen und wir schreiben immer noch soviel wie vorher, und sie nennt mich noch immer ihren King und sie will mich auch unbedingt bei ihrem Geburtstag bald dabei haben, also könnte das etwas geben? Oder bilde ich mir nur etwas ein und sollte ihr nur noch ein guter Freund von ihr sein?

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Es mag vielleicht in der heutigen Zeit etwas naiv klingen, doch ich würde einfach mal in erster Linie auf das vertrauen was sie selbst sagt und nicht so viel interpretieren. Das hat auch den Vorteil, dass ich es immer noch besser finde wenn ich enttäuscht werde, weil ich einem Menschen der mir wichtig war vertraut habe und dies nicht berechtigt war als das ich enttäuscht werde, weil ich einem Menschen nicht vertraut habe und ihm damit Unrecht getan habe.

Sie selbst hat dir gesagt, dass sie dich mehr als nur gern hat und das wäre für mich das was zählt. Ihre Gründe gegen eine Beziehung sind alles Dinge die sich mit einer großen Unsicherheit ihrerseits erklären lassen. Das heißt nun nicht, dass sie geschwindelt hätte als sie sagte dir zu vertrauen, doch ''damals'' bezog sich das auf dich als ''guten Freund''. Die Erwartungen die man an einen guten Freund hat sind aber nun mal anders und vor allem lange nicht so hoch wie die an einen Partner.

Dazu scheint sie auch noch große Probleme zu haben sich selbst zu vertrauen, anders lassen sich Aussagen wie

das es nicht gut wäre sich in sie zu verlieben, da sie nur Probleme bringen würde, ich hundert bessere haben könnte und ich nicht meine Zeit mit ihr verschwenden sollte

nicht erklären. Dieses Vertrauen aufzubauen und ihre Argumente zu entkräften könnte allerdings durchaus ein sehr langwieriges und mühsames Projekt werden. Ob sie für dich so besonders ist, dass du dieses Projekt mit ihr zusammen durchziehen möchtest, auch wenn sie sicherlich Recht damit hat, dass es mit manch anderer weit einfacher wäre und du noch nicht mal eine Erfolgsgarantie hast, das musst du selbst entscheiden. Ich persönlich finde ja, dass leicht(er) errungene Siege auch nicht annähernd so befriedigend sind als die für die man sich so richtig strecken muss.

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Wo es hinführt wenn man sich von einem ''Partner'' etwas verbieten lässt, siehst du ja bereits hinlänglich an deinem Ex. Über kurz oder lang kann man dann als Bittsteller wieder bei den alten Freunden anklopfen und nur hoffen, dass diese einem eine zweite Chance geben.

Mal ganz davon abgesehen, dass Verbote und dergleichen in einer Partnerschaft nichts verloren haben, man nimmt aufeinander Rücksicht, doch das kann nicht soweit gehen das man sein Leben dem anderen opfert. Rücksicht bedeutet hier lediglich die Ängste deines Freundes ernst zu nehmen, ''kindisch'' sind sie nicht, Eifersucht oder besser ausgedrückt Verlustangst gibt es in jedem Alter, entscheidend ist nur wie das Paar damit umgeht. Es spricht absolut nichts dagegen zu versuchen deinem Freund dabei zu helfen auf deine Liebe zu vertrauen, im Gegensatz zu dir kann er sie nicht direkt fühlen, er kann sie nur durch deine Handlungen und Worte wahrnehmen und braucht hier vielleicht ein wenig Hilfe. Dabei ist es leider wenig hilfreich wenn du sie (und damit auch ihn) nicht ernst nimmst und als kindisch abtust. Aus Verboten und Kontrolle kann aber leider niemals echtes Vertrauen erwachsen, sie fordern immer nur noch mehr Kontrolle und Verbote, ein Teufelskreis. Wie hat das überhaupt dein Ex geschafft, trifft er sich nun heimlich oder ist die junge Dame inzwischen auch eine Ex und somit nicht nur Geschichte sondern ''tabu''?

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