Solche Erfahrungswerte sind prinzipiell schwierig, nicht was den Preis angeht sondern die "Leistung". Im Grunde bekommen diese Supermärkte ihre Pflanzen von fast den gleichen Anbietern. Was aber das Verkaufspersonal aus dieser "Ware" machen, ist das nächste Problem... sprich: Lichtverhältnisse, Gießrhythmus, Standort im Markt, Transportschäden, Schaderregerbelastung im Markt usw. Mein Tipp: Einfach losfahren und die Pflanzen in aller Ruhe begutachten (Substrat, Blattunterseiten, Gesamteindruck des Wuchses, Blattverfärbungen usw.) und vergleichen. Manchmal macht ein Feilschen um den Cent echt keinen Sinn.

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Solch Ferndiagnosen sind immer ein wenig schwierig, da die genauen Standortbedingungen nicht beschrieben sind: Da Spathiphyllum weniger Sonne bedarf( schattig bis halbschattig) und auch allzu hohe Temperaturen übel nimmt, kommt es schneller zu "Abblüherscheinungen" (es handelt sich ja nicht um die echte Blüte, sondern nur um das dekorative Hochblatt). Am besten ist es immer, diese Pflanze weg vom Fenster, wenn möglich unter einer höheren Pflanze, in einem nicht zu stark aufgeheizten Raum zu stellen. Gießen immer nur dann, wenn das Substrat abgetrocknet ist. Wenn die Pflanze nun "abgeblüht" ist, einfach den Blütenstiel entfernen und hoffen, daß sie unter gegebenen Umständen wieder blüht.

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Meine Anmerkungen hierzu darf nicht als persönliche Kritik an der Qualifikation von dir gewertet werden: Ich selbst bin immer sehr verärgert, wenn sich Bekannte und Klienten von mir mit den ganzen Fehlinformationen bei mir melden, die sie in diversen Blumenläden, Baumärkten etc. bekommen haben. Jeder, der etwas vertreibt, seien es Blumen oder Gefrierschränke, sollte so viel an Fachwissen haben, daß dies auch ohne schlechtes Gewissen an die Kunden weitergeben werden kann. Sicherlich kann ein Blumenladen auch ein Nicht-Profi eröffnen. Einige Apothekeninhaber beispielsweise sind ja Betriebswirte, haben aber Fachpersonal! Wie steht es um die Fertigkeiten eines Floristen (schöne Sträuße zu binden ist auch eine Kunst!) und die gesetzlichen Voraussetzungen zum Vertrieb von Phytopharmaka (beispielsweise Pflanzenschutzmittel). Dann sollten wirklich nicht die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse unterschätzt werden. Viel Glück jedenfalls.

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Der Sonnenblume ist Licht wichtiger als Wärme.

Phototropismus ist das Schlüsselwort. Die Bewegung der Pflanze hin zum Licht. Sicherlich ist die Lichtstrahlung auf dem Gewächshausdach noch um einiges höher als die Sonneneinstrahlung an sich. Und dass sich die Blüte der Sonnenblume nach unten neigt, hat mit dem Gewicht der Saatkörner zu tun und ist schlußendlich ein toller Trick der Natur, die Saat dann auch noch senkrecht auf den Boden fallen lassen zu können.

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Meine Empfehlung bezugnehmend auf Grabbepflanzungen ist immer eine Mischung aus winterharten Niedrigstauden und einjährigen Sommerblumen. Beispielsweise (ist natürlich abhängig von der Größe des Platzes) kommen kissen-/horstbildende Stauden gut wie bspw. Blaukissen (Aubretia), Lichtnelke (Lychnis alpina), Karpatenglockenblume (Campanula carpatica), Polsterphlox (Phlox subulata) und nichtblühend aber sehr schön Bärenfellschwingel (Festuca gautieri). Diese Stauden kommen jedes Jahr wieder und bedeuten einen geringen Pflegeaufwand. Dazwischen kann Platz für die einjährigen Sommerblumen wie Fleißiges Lieschen, Stiefmütterchen usw. gelassen werden. So ist die Grabstelle immer ein schöner Anblick und die Pflege hält sich in Grenzen.

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Die chemische Bekämpfung von Rosenwicklern im Hausgarten ist kaum möglich. Das liegt 1. daran, daß es kaum wirksame Pestizide in der Zulassung für den Garten gibt und 2. zulässige Pestizide auf die Blätter gesprüht bedingt durch das Einwickeln der Larven kaum Wirkung zeigt. Einzige Möglichkeit ist der Wirkstoff Dimethoat, der (unter Verschluss) im Landhandel vertrieben wird. Dieser Wirkstoff ist hochgiftig und hat eine lange Karenzzeit. Dieser Wirkstoff wirkt systemisch, bedeutet, dass er im Saftstrom der Pflanze überall verteilt wird und so die Fraß- oder Sauginsekten erreicht. Aber: Vorsicht!!!

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