Hat jemand Erfahrungen mit Hufrollenbefund?

Mein 12 jähriger Wallach hat schon bevor wir ihn gekauft haben (vor 3 Jahren) einen hufrollenbefund vorne, beidseitig, der ihn jedoch absolut nicht eingeschränkt hat.
Seit 3 Monaten steht er im Aktivstall, hat nur noch vorne Eisen und wird nicht mehr so auf Leistung geritten, weil wir auch keinen Trainer haben zurzeit.
Wir reiten natürlich nur Dressur, wegen der Hufrolle.

Nun hat er seit ein paar Wochen im Schritt ganz arge „taktfehler“ also man meint, er hat welche, jedoch tritt er oft einfach nur mit der Zehe auf und dann „kracht“ das restliche Bein vom fesselkopf aus nach. Also er „fällt“ praktisch auf den Huf. Es ist also Stolpern, nur nicht nach unten sondern nach oben... falls jemand versteht wie ich das meine. Vorallem links liegt diese Problematik vor.

Dementsprechend kann man manchmal auf der linken Hand im Schritt gar nicht anständig reiten, das fühlt sich an wie auf einem total löchrigen und unebenem Boden, obwohl die Halle echt astrein ist.
Nur im Schritt liegt das Problem vor, die anderen Gangarten sind, was das angeht, ohne Stolpern/ taktfehler.
Im Januar kommt der Tierarzt, vor Neujahr bekommen wir keinen Termin mehr und bis dahin belasten wir ihn kaum.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er bedingt/nicht mehr reitbar ist?

Tiere, Pferde, Reiten, Tierarzt, Gesundheit und Medizin, Hufe, hufschmied, Sport und Fitness
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