Es geht normalerweise mit der Barockzeit los, dann weiter über Aufklärung, Sturm und Drang, Klassik und Romantik. Nach der Zeit des Idealismus kommt dann die Zeit des Realismus, dann des Naturalismus, bevor es im Expressionismus dann so richtig wieder abgeht. Danach üben sich ein bisschen in neuer Sachlichkeit. und etwa ab 1930 wird das eben schwierig. Da kommt es sehr darauf an, wo man als Deutscher lebt. Und nach 45 gibt es dann überhaupt keine festen Epochen mehr wie in den früheren Jahrhunderten.

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Da musst du dir erst klar werden, was Faust in der Szene erlebt hat. Dann musst du eine Stelle suchen, an der es sinnvoll ist, einen solchen Monolog einzubauen. Das ist in der Regel am leichtesten, direkt nach dem Ereignis, also in diesem Fall nach der Szene.

Ddann versetz dich einfach in die Situation von Faust und hau das raus, was ihm an Gedanken und Gefühlen so kommt.

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Eine weitere mythologische Figur, die im Zusammenhang mit dem Sturm und Drang häufig auftaucht, ist der griechische Gott Dionysos, der als Gott der Ekstase und des Rausches gilt. Dionysos wurde oft als Symbol für die Leidenschaft und die emotionale Intensität der Bewegung des Sturm und Drang verwendet.

interessant, in diesem Zusammenhang auch ein fiktiver, nordischer Sänger, näheres findet sich hier:

https://blog-archiv.klassik-stiftung.de/die-gesaenge-ossians/

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Die Sache ist ganz einfach: das ist alleine schon deshalb ein Gedicht, weil es in Verse eingeteilt ist. Und Verse sind nichts anderes als vorzeitige Wechsel in die nächste Zeile. Es wird also nicht bis zum Ende der Zeile durch geschrieben und im Computer ändert sich nichts, wenn man nachträglich die Schrift vergrößert, die Zeilen Umbrüche Bleiben.

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Die Grundgedanken der Epoche der Aufklärung stellten eine große Chance für die Menschheit dar, Sich selbst und das Zusammenleben immer besser zu gestalten. Das kann man sehr gut sehen und Lessings Drama Nathan der Weise. Es hat sich dann bald herausgestellt, dass auch aufgeklärte Menschen schreckliche Kriege führten und fürchterliche Verbrechen beginnen. Nach dem zweiten Weltkrieg konnte man dann lange Zeit hoffen, dass es wieder aufwärts geht mit Menschenrechten, Demokratie und Wohlstand. Das scheint aktuell aber alles wieder sehr stark gefährdet.
deinem Bruder gezieltere Hilfen geben zu können, müsste man genaueres wissen zu den Voraussetzungen und Vorgaben bei dem Referat.

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Natürlich hat ein Gedicht immer ein lyrisches ich, es sei denn, man verwendet noch eine andere Bezeichnung. Aber die muss dann benannt werden. Jeder epische Text hat einen Erzähler, ganz gleich, ob er Bestandteil der Handlung ist oder außerhalb der Handlung erzählt. Ein Gedicht ist nichts als ein in Versform präsentierter Monolog. Und er muss ja von jemandem gesprochen werden. Also bitte: wenn man schon im Gedicht das lyrische ich nur sieht, wenn da jemand von sich selbst spricht, dann muss man zumindest darauf hinweisen, wie man die Instanz bezeichnet, die da eben spricht. Das ist doch das Besondere des Gedichts.

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Zu den Merkmalen bzw Kennzeichen des Expressionismus gehört unter anderem auch die Suche oder das Bemühen um einen neuen Menschen. Das hängt wiederum mit der Auffassung zusammen, die Welt sei um 1900 ziemlich an einem Ende angelangt, was die menschliche und gesellschaftliche Situation angeht.

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Dagegen spricht einiges: der Symbolismus ist ja ein Versuch, ähnlich wie in der Klassik der Literatur eine besondere Bedeutung zu geben, in höhere Regionen vor zu stoßen, Sinn zu geben oder zumindest an zu deuten. Dekadenz dagegen bedeutet Abstieg, ein Verlust an kultureller Höhepunkt. Das dürfte wohl eher das Gegenteil sein.

aber das sind nur Überlegungen, wie sie ein intelligenter Schüler in der Abiturprüfung anstellt, wenn er keine besondere Ahnung hat – so wie ich zu den beiden Themen. Aber auch das will gelernt sein ;-)

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Ich habe mich jetzt mal das Gedicht angeschaut und es bleibt ja doch ziemlich unklar, was die Aussage angeht. Habt ihr denn das Romanfragment behandelt, aus dem dieses Gedicht stammt? Dann ergibt sich sicherlich mehr Klarheit, um welche Personen und Verhältnisse es hier eigentlich geht.

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Denk einfach dran, dass ein Gedicht nichts anderes ist als eine Art Monolog. Da spricht einer einfach über bestimmte Dinge. Achte einfach darauf, was er sagt und in welche Richtung das geht. Wichtig ist einfach nur, dass du dir nicht zu früh eine fertige Meinung bildest. Es ist wichtig, immer wieder zu schauen, ob das, was man zwischendurch für richtig hält, sich auch im weiteren Verlauf des Gedichtes zeigt. viel Erfolg

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Wie findest du eine Übersicht über Gedichte, die sich mit dem Verhältnis von Heimat und fremde beschäftigen. Da spielt das Thema Flucht ja auch eine Rolle. Vielleicht findest du was passendes:
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-heimat-und-fremde

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dir ist sicherlich aufgefallen, dass alles mögliche abgelehnt wird, aber eine Sache scheint dem lyrischen ich wichtig zu sein. Dann brauchst du das auch nur noch mit der Aufklärung zu verbinden.

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Das Problem bei dem Gedicht von Werfel ist, dass es etwas ins philosophische geht. Das könnte in einer Klasse acht von daher nicht so geeignet sein.

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Du hast ja schon eine gute Erklärung bekommen. Ich würde nur noch im Auge behalten, dass das in diesem Gedicht natürlich selbstironisch und damit kritisch gemeint ist. Ludwig Tieck ist ja selbst Dichter und arbeitet also genau mit den Dingen, die andere Leute kritisieren. Er hat sich hier einfach einen Spaß gemacht und mal fiktiv eine entsprechende Gesprächssituation geschaffen, zu der er aber eigentlich nicht steht.

Wann könnte es am Ende schön ergänzen, in dem er sich selbst korrigiert. Vielleicht kannst du mit einer solchen Idee ja dann Lehrkraft beglücken :-)

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Schau mal, was ich dazu gefunden habe:

“Insgesamt ein Gedicht, das sich mit einem schmerzhaften Abschied beschäftigt, Den es auch unterschwellig anklingen lässt, im übrigen aber versucht, mit Small talk zu überspielen.“

an welchen Stellen habt ihr denn noch Fragen?

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Weil wir uns erstens inzwischen in der Postmoderne befinden und in dieser Strömung spielt man auch mit alten Formen. Außerdem hat zweitens jeder Autor das Recht, zu jeder Zeit die literarischen Formen zu verwenden, die seine Aussage Absicht entsprechend und sie unterstützen.

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Das liest sich insgesamt schon recht gut. Ich würde nur die sprachlichen Mittel noch mit der Aussage des Gedichtes verbinden.

Überhaupt könnte man die Methodik noch etwas stärker hervorheben, also von einer Deutungshypothese ausgehen, die dann am Gedicht überprüfen und zu einer Aussage verfestigen. Und dann überprüft man, wie diese Aussage durch sprachliche Mittel unterstützt wird.

bei der Interpretation am Ende würde ich noch die Verbindung zwischen Text und historischem Kontext deutlicher hervorheben. Implizit hast du es schon genannt, aber man könnte es eben methodisch noch deutlicher machen.

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Du analysierst die Kurzgeschichte wie jede andere Geschichte war, musst nur zusätzlich zum Beispiel auf die Kennzeichen der Kurzgeschichte achten: direkter Einstieg, offenes Ende und so weiter. Das habt ihr doch bestimmt behandelt.

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Natürlich ist es ein liebesgedicht. Das Besondere ist die Steigerung: zunächst mal geht es um die Blumen als Zeichen der Liebe, dann die Gedanken, die von der Nachtigall hinaus posaunt werden – und am Ende weiß es der ganze Wald. Das soll wohl den Sturm der Gefühle deutlich machen, den das lyrische ich empfindet.

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Am besten stellst du hier mal ein Gedicht rein, dass ihr zuletzt behandelt habt. Dann kann man dir da vielleicht direkt etwas zeigen. Günstig wäre natürlich auch, wenn du hier das rein stellst, was deine Lehrkraft dir an Hinweisen gegeben hat. Denn letztlich sollten wir dir so helfen, dass du am Freitag wirklich mehr Punkte erreichst.

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