Das ist mal wieder ein Fall, in dem ein Bild äußerst hilfreich wäre.

Nur mal zum Verständnis: Der Wasserstrahl aus dem Filter transportiert Luft zum Ansaugkorb des Filters, die dann im Filter landet. Richtig verstanden?

Wenn das so ist, musst Du die Ausrichtung des Ausströmers verändern.

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Ganz knapp unter die Wasseroberfläche oder genau auf Höhe der Wasseroberfläche.

Der Aquaclear ist natürlich deutlich leistungsfähiger, aber nicht ganz so perfekt lautlos. Wenn Du einen Aquaclear nimmst, nimm nicht den 20er, sondern gleich den 30er.

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Muschelblumen heißen nur Wassersalat, weil die Wuchsform an einen jungen Kopfsalat erinnert. Muschelblumen sind Aaronstabgewächse und wie die meisten Aaronstabgewächse, sind sie giftig. Anubias, die auch ein Aaronstabgewächs ist, kann für Garnelen und Krebse gefährlich sein, wenn man sie zurückschneidet und durch zu viele offen Wunden Pflanzensaft ins Wasser kommt. Die Vermutung liegt nahe, dass das bei Muschelblumen so ähnlich ist. Und da Insekten eine gewisse verwandtschaftliche Nähe zu Spinnentieren, Krebsen und Garnelen haben, ist was für Garnelen giftig ist vermutlich auch für Insekten zumindest ungesund.

Ludwigien sind ungiftig. Sie können sogar von Säugetieren gefressen werden.

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Für Hydrocotyle Arten reicht die Leistung der T8 Beleuchtung, wenn die Röhre nicht mehr als ca. 2 Jahre alt ist und ein Reflektor drauf ist. Wesentlich wichtiger als Licht ist für sie eine kräftige Nährstoffversorgung. Hydrocotyle gehört regelmäßig zusammen mit Hygrophila zu den ersten Pflanzen, die verhungern wenn das Wasser nährstoffarm ist. Unter den meisten 60er Abdeckungen ist der Platz für einen richtigen Alu-Reflektor leider sehr sehr knapp.

Micranthemum Arten brauchen in der Regel mehr Licht. Bodendecker sind unter Leuchtstoffröhren allgemein schwierig.

Niedrig bleibende Pflanzen, die unter diesen Bedingungen nach meiner Erfahrung wachsen, sind Sagittaria subulata "Pusilla" (wird manchmal aber plötzlich deutlich höher), Helanthium bolivianum "quadricostatus" (vermehrt sich über Ausläufer zu einer Wiese) und Schismatoglottis prietoi (bildet keinen Teppich, wächst sehr langsam). Wenn sie völlig frei steht, ohne Schatten von anderen Pflanzen, funktioniert auch Staurogyne repens, aber es ist grenzwertig.

Helianthum tenellum und Cryptocoryne parva müsste auch funktionieren, aber ich habe die beiden nicht selbst und kann deswegen nichts genaues dazu zu sagen.

In meinem (inzwischen aus Platzgründen abgebauten) Guppy-60er wuchs Heteranthera zosterifolia wie verrückt, ich musste alle 2 Wochen gefühlt die Hälfte entfernen. Es war ein 60x30x35, ich hab immer die alten Sera 4900K (Korrektur, nicht 4700K) Röhren verwendet und hatte einen Alu-Reflektor drauf. Cryptocorynen wuchsen auch gut, wenn ich sie ausreichend vor der wuchernden Heteranthera beschützt habe.

Ein bisschen CO2 ist auf jeden Fall hilfreich. Man muss nicht voll aufdrehen, schon 10-15 mg/l zeigt einen merklichen Effekt. Für so ein kleines Becken ist Bio-CO2 gut verwendbar.

bearbeitet: Fipptehler und Zahlen versemmelt

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Im Körper ist nicht beliebig Platz, um alle Zellen wachsen zu lassen. Sie wären sich ab einem gewissen Punkt im Weg, würden gegenseitig Druck aufeinander ausüben und dadurch auch beschädigt oder zerstört werden. Zellen, die nicht innen eingeklemmt sind, sondern beim Größerwerden einfach nach außen ausweichen können, würden irgendwann zu einer Körperform wie Jabba führen. Beide Effekte wären ziemlich ungesund.

Der Körper hat aber durchaus einige Mineralstoffreserven. Normales Leitungswasser enthält auch weniger Salze als Zellflüssigkeit und Blut, der Körper ist darauf eingestellt, das auszugleichen. Wenn mich nicht alles täuscht, liegt die gefährliche Menge von destilliertem Wasser bei mehr als 10 Liter täglich, so viel Wasser trinkt eh niemand freiwillig. Alles darunter ist ungefährlich, so lange man sich halbwegs normal ernährt.

Der Mensch ist auch in der Lage, Regenwasser zu trinken. Das ist so gut wie destilliert. Noch traditionell lebende Völker z.B. auf Inseln oder in Regenwäldern trinken nichts anderes. Im Regenwald enthalten auch die Flüsse wegen des gewaltigen Eintrags von Regenwasser nicht viele Mineralien. Oft ist es so wenig, dass sie Leitwerte im unteren zweistelligen Mikrosiemensbereich ergeben. Das ist nicht mehr weit von destilliertem Wasser entfernt.

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3 Salmlerarten sind eigentlich eine zu viel, weil dadurch bei allen 3 die Gruppengröße begrenzt wird, aber im Prinzip kann man das schon so machen. Die arten stören sich gegenseitig kaum bis garnicht.

Ein Zwergbuntbarsch in fast schwarzer Stressfärbung und die blass in Bodennähe stehenden Funkensalmler sind nicht dem Besatz geschuldet, sondern der Einrichtung, die zu wenig Deckung von oben bietet.

Du solltest unbedingt den Hintergrund deutlich stärker und höher bepflanzen bzw. die vorhandenen Pflanzen bis zur Wasseroberfläche wachsen lassen. Außerdem musst Du Dich dringend darum kümmern, die Nährstoffversorgung der Pflanzen in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig wuchernde Grün- und Rotalgen sprechen eine deutliche Sprache. Falls das Soil Boden ist, könnte es aber sein, dass alle Mühen umsonst sind.

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äääh, hat die Fischpreisinflation derartige Sprünge gemacht, oder verstehst Du unter Marmorierten Panzerwelsen etwas völlig anderes als ich? Corydoras paleatus Nachzuchten haben vor wenigen Jahren noch deutlich weniger als 2 Euro pro Tier gekostet und waren zuletzt irgendwo um die 2,50 Euro angesiedelt. Meinst Du vielleicht eine andere Art? Die ähnlich gefärbten, aber deutlich kleineren und schlankeren Aspidoras pauciradiatus liegen in der 8-12 Euro Klasse. Sie werden meist als Schmerlenpanzerwelse (wegen des schlanken Körperbaus, sie sind aber nicht mit Schmerlen verwandt) und seltener als Marmorierte Zwergpanzerwelse bezeichnet. Letztere Bezeichnung ist hochproblematisch, weil auch Corydoras habrosus so bezeichnet wird und dadurch bei Jungtieren und schlecht geschulten Verkäufern mit gleich 2 Arten eine Verwechslungsgefahr besteht.

Bist Du Dir wirklich sicher, dass es sich bei allen Tieren um die selbe Art handelt?

Panzerwelse haben normalerweise innerhalb einer artgleichen Gruppe keine fest Sozialstruktur. Manche sind zwar etwas eigen, sind z.B. vorwitziger oder scheuer oder aktiver oder fauler als der Durchschnitt, aber im Prinzip sind alle gleichberechtigt. 4 ist als Gruppe aber schon sehr klein, da fallen die Eigenheiten einzelner Tiere deutlicher auf als in einer Größeren Gruppe. Du solltest die Gruppe deswegen auf mindestens 6 Tiere erweitern, besser noch mehr.

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Hast Du mal überschlägig ausgerechnet, was ein volles Bücherregal wiegt, oder der Herd in der Küche, eine Waschmaschine oder die ganzen dicken Onkels, wenn sie beim Geburtstag alle um den Tisch rum sitzen?

Dynamische Lasten sind zudem deutlich schlimmer als statische Lasten. Ein Aquarium steht einfach dar rum, es trampelt nicht.

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Du hättest spätestens Mitte September 2019 einkaufen müssen. Von da an ging der Preis schlagartig durch die Decke. Jetzt kaufen ist ziemlich spekulativ.

Warum Mitte September? Sag Du's mir. Mit fällt zu dem Thema nur eine Verschwörungstheorie ein. Die offizielle Coronageschichte kann's nicht sein, das wurde offiziell erst ein paar Wochen später entdeckt.

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Automatisch sicher nicht. Ich habe gerade erst ein kurzes Video hochgeladen und weil ich das sehr selten tue alle Optionen usw. durchgelesen. Da war keine Fremdsprachensperre.

Ich hab schon viele Videos mit (vielen Klicks und vielen) Kommentaren in mehreren Sprachen gesehen und auch selbst schon auf deutsch unter anderssprachigen Videos kommentiert, wenn da vorher schon andere deutsche Kommentare waren.

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Vielleicht sollte man erstmal Begrifflichkeiten klären.

Erde ist ein Gemisch, das überwiegend aus mineralischem Material besteht. Der Mineralische Anteil der Erde besteht aus verschiedensten Korngrößen von Gestein/Sand. Sie größten (bei gesiebter Erde bzw. guter Gartenerde) Steinchen können mehrere Millimeter groß sein, die kleinsten sind im Nanometerbereich. Die Zusammensetzung dieser Mischung verschiedenster Korngrößen entscheidet darüber, wie fest oder locker die Erde ist und wie gut sie Kapillaren für den Wassertransport bildet. Nichtmineralisches Material, Humus genannt, macht 2-20% aus, wobei alles unter 5% als wenig gilt und alles über 10% als viel. Am wichtigsten ist der Anteil von sogenanntem Dauerhumus, der längere Zeit stabil im Boden erhalten bleibt und so langsam vom Bodenleben abgebaut wird, dass sich ein stabiles Gleichgewicht aus Verbrauch und Nachlieferung einstellt. Er ist Wasser- und Nährstoffspeicher und hilft, den Boden locker zu halten. Frischer Humus, z.B. in Form von Kompost, Mist, feinem Häckselgut, zerkleinertem Rindenmulch, Torf und was sonst noch alles als organische Beimischung in Frage kommt, wird vom Bodenleben schnell gefressen und verdaut. Ein kleiner Teil wird zu Dauerhumus, der größte Teil wird bis auf molekulare Ebene zerlegt. Das ist einerseits blöd, weil das mühsam eingebrachte Material schnell wieder weg ist und den Boden nicht dauerhaft verbessert. Andererseits ist es auch extrem wichtig, weil dabei pflanzenverfügbare Nährstoffe frei werden. Pflanzen können sich nämlich nicht direkt von organischem Material ernähren, sie brauchen ihre Nährstoffe in anorganischer, bis auf molekulare Ebene aufgespaltener Form. Kokosfaser als Bodenhilfsstoff fällt wegen ihrer Eigenschaften schon fast unter den Begriff Dauerhumus, weil in unserem Boden die Lebewesen fehlen, die tropische Kokosfasern fressen können. Ähnlich sieht es mit anderen tropischen Pflanzenteilen wie Gummibaumblättern, Bananenschalen usw. aus, die kaum kompostieren.

Aber wahrscheinlich zielst Du auf Topfpflanzensubstrat ab, also Blumenerde. Das was man in Säcken kaufen kann, besteht in der Regel nicht aus Erde, sondern aus organischem Material wie Torf, Kokosfaser oder Kompost oder Mischungen davon, säurestabilisiert mit Kalk und angereichert mit Dünger. Nicht immer ist mineralisches Material zugesetzt. Etwas schwerer Substrate haben einen kleinen Tonanteil, der vor allem als Nährstofflieferant dient. Besonders leichte Substrate enthalten Perlite. Das ist bis auf wenige Millimeter Korngröße zerkleinertes, hochporöses, vulkanisches Glas. Es dient vor allem dazu, das Substrat locker zu halten, die Wasserhaltefunktion ist zweitrangig. Die meisten Sukkulentensubstrate bestehen aus Mischungen von Torf und Sand.

Ich muss sagen, dass ich bei Zimmerpflanzen mit torffreien Substraten nicht wirklich glücklich bin. Kompost neigt zum hart werden und nimmt schwer Wasser an, wenn er mal ausgetrocknet ist. Substrat das fast nur aus Kokosfaser besteht, hat eine seltsame Konsistenz, ist zu leicht und muss öfter gedüngt werden, weil die Kokosfaser nicht zersetzt wird. In der Regel mische ich die gekauftes Substrat auf Torfbasis mit etwas Sand, bei Sukkulenten mit viel Sand. Die Verhältnisse in einem kleinen Topf sind halt etwas anders als in größeren Behältern oder im Boden. Es geht ja auch darum, ein Substrat zu haben, das längere Zeit vernünftige Eigenschaften hat, um nicht ständig umtopfen zu müssen.

Für größere Kübel habe ich auch schon Mischungen aus lehmiger Gartenerde, Kompost und etwas Sand gemacht, die sich bewährt haben. Auch Kokosfaser als Beimischung funktioniert hier gut.

Rein mineralische Topfpflanzensubstrate gefallen mir nur bei Kakteen und wirklich trockenliebenden Sukkulenten. Allerdings kein Tonsubstrat wie Seramis, sondern Mischungen aus porösem vulkanischem Gestein wie Bims mit Sand.

Seramis ist eine unnötige Erfindung. Ich hab noch keine Pflanze gesehen, die darin gleich gut wächst wie in einem guten, organisch basierten Substrat.

Hydrokultur mit Blähton funktioniert bei manchen Pflanzen erstaunlich gut, ist für allgemeine Verwendung aber ungeeignet. Längst nicht alle Pflanzen vertragen es, in einem so grobem Substrat und mit den Füßen im Wasser zu stehen. Gut bewährt hat sich Hydrokultur vor allem bei Dracaena Arten und verschiedenen Ficus Arten.

Und noch was ganz anderes: Die einzig wahre Haltungsform von Scindapsus aureum ist ganz ohne Substrat, die Wurzeln im Aquarium, die oberirdischen Teile auf der Abdeckung bzw. wo sie halt hin ranken wollen. In keiner anderen Haltungsform (außer im Regenwaldhaus) hab ich jemals so gesunde, kräftige S. aureum mit so großen Blättern gesehen. Ihr Nährstoffverbrauch harmoniert auch gut mit dem Aquarium, sie ziehen überschüssige Makronährstoffe raus, ohne gleichzeitig die sowieso immer mangelnden Spurenelemente komplett leer zu saugen. In Hydrokultur funktionieren sie aber trotzdem nicht, weil sie das das gammelige Wasser im Topf nicht vertragen.

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Ich erinnere mich dunkel, dass die vor gut 20 Jahren, als sie eine total gehypete Neuheut waren, für mindestens 15 DM pro Tier gehandelt wurden. Das sind 7,50 Euro. Plus die Inflation von gut 20 Jahren.

Ein kurzer Onlinevergleich hat ergeben, dass 5 Euro zur Zeit am oberen Ende der Preisspanne ist. Dafür bekommt man entweder deutsche Nachzuchten, oder Wildfang-Importtiere aus Japan in XL Größe.

Vielleicht ist es nicht die schlechteste Idee, deutsche Nachzuchten zu kaufen, um Züchtern eine Geschäftsgrundlage zu geben und so die Versorgungssicherheit zu erhalten. Niemand weiß ob und wann die Versorgungssicherheit beim Import vom anderen Ende der Welt wieder hergestellt wird, entsprechend wichtig sind heimische Züchter. Lebende Tiere werden nur im Unterdeck von Passagierflugzeugen transportiert, weil nur die streng nach Plan fliegen und kurze Transportzeiten garantieren. Ein Frachter steht auch schonmal ein paar Tage auf dem Vorfeld, bis er voll ist. Aber der Passagierverkehr ist ja noch lange nicht wieder auf Normalniveau. Das ist für Importe eine sehr problematische Situation. Es kann weniger importiert werden und die Preise sind stark gestiegen.

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Das ist eine Orchidee. Wenn sie aus dem Gartencenter/Baumarkt/Supermarkt o.ä. ist und nicht teuer war, ist es zu 99% eine Phalaenopsis. Über die Gattung hinaus sind die kaum zu bestimmen, weil es in der Regel Kulturhybriden sind.

Die Naturformen sind Aufsitzerpflanzen, die auf Regenwaldbäumen wachsen. Sie sind keine Schmarotzer, sie nutzen den Baum nur als Sitzgelegenheit, weil es oben viel heller ist als unten am Boden. An den Bedingungen an diesem speziellen Standort muss man sich auch bei den Kulturformen orientieren.

Man stellt sie hell, aber vor allem im Sommer nicht in die direkte Sonne. Man gießt sie nicht wie andere Pflanzen, sondern taucht den kompletten Topf ungefähr einmal pro Woche für ca. 10-20 Minuten, damit sich das Substrat vollsaugt. Wenn die Blätter schlapp werden, hat man zu selten getaucht. Nach dem Tauchen immer abtropfen lassen. Niemalsnienicht Wasser im Übertopf stehen lassen, sie vertragen absolut keine Staunässe. Ein enger, dunkler Übertopf ist schlecht, weil sie auch an den Wurzeln Photosynthese betreiben. Eine einfache Schale wie bei Dir ist ideal. Man muss nur auf die Standfestigkeit achten, weil Phalaenopsis oft irgendwie asymmetrisch wachsen und dann der Topf umfallen kann.

Sie blühen normalerweise sehr zuverlässig einmal im Jahr. Wenn man nach der Blüte den Blütenstiel nicht ganz unten abschneidet, sondern auf das schlafende Auge unter der Blütenrispe, gibt es meist eine Nachblüte.

Wenn man will, dass der Blütenstiel senkrecht steht, muss man ihn an einem Stab fixieren.

Sie sind ein bisschen kälteempfindlicher als viele andere Zimmerpflanzen. Im Winter muss man das beim Transport und beim Lüften beachten. Ist aber normal kein großes Drama, Weihnachtsstern ist tausend mal schlimmer.

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Grober Schmutz passt halt nicht durch die Ansauggitter. Das ist ganz normal. Bei anderen Filtern passen große Partikel ja auch nicht durch die Gitter.

Der Aquaball saugt großflächig über sehr viel Gitterfläche an. Dadurch entsteht eine geringe Einströmgeschwindigkeit und nur wenig Ansaug-Unterdruck. Das führt dazu, dass auch Partikel am Gitter hängen bleiben, die mit mehr Unterdruck noch durchgesaugt werden könnten. Das liegt einfach am Konstruktionsprinzip.

Die Konstruktion hat aber größere Vorteile als Nachteile. Es entsteht kein für Tiere gefährlicher Sog. Die Schwämme sind alle parallel geschaltet und nicht hintereinander, dadurch werden sie relativ langsam durchströmt. Grobe Partikel, die durch die Gitter passen, werden nicht in die Schwämme gepresst, sondern bleiben außen auf den Schwämmen hängen. Die Filterbakterien in den Schwämmen kommen mit langsamer Durchströmung auch besser zurecht.

Ich hab zur Zeit keinen Aquaball im Einsatz, weil ich aktuell kein Becken habe, zu dem er ideal passt. Ich habe aber immer die kleine grüne Box ganz oben leer gelassen. Dort ist der Strömungsquerschnitt stark verengt, was dazu führt, dass dort installiertes Filtermaterial sehr schnell durchströmt wird und sehr schnell verstopft. Diese Box leer lassen verlängert die Reinigungsintervalle deutlich und hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Filterleistung.

Warum nutzt Du eigentlich eine Luftpumpe? Ganz davon abgesehen, dass das im Normalfall eh unnötig ist, wird der Aquaball doch mit einer Diffusordüse und Ansaugschlauch geliefert. Er kann damit selbst Luftblasen ins Wasser blasen, ohne das zusätzliche Geräusch und den zusätzlichen Stromverbrauch der Luftpumpe.

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Weil damit viel Geld verdient wird.

Ein totales Verbot ist auch nicht sinnvoll. Es bringt nix, die Konsumenten zu kriminialsieren, außer volle Gerichtssäle und volle Gefängnisse.

Den Raucheranteil kann man auch ohne totales Rauchverbot bis zur Bedeutungslosigkeit reduzieren. Der kleine Rest ist dann kein Problem mehr.

Am wichtigsten ist der Preis. Erhöhen auf 1 euro pro Sargnagel, keine Billigalternativen zum selbst stopfen. Damit wäre Rauchen vom Taschengeld unmöglich. Im üblichen Einstiegsalter könnte kaum noch geraucht werden. Und die traditionell rauchverseuchte Unterschicht könnte sich die Sucht auch nicht mehr leisten. Deutschland hat einen der niedrigsten Zigarettenpreise Westeuropas. 1 Euro pro Zigarette ist in Australien längst normal.

Man müsste alle Zusatzstoffe verbieten. Außer die Industrie weist nach, dass Zusatzstoffe nicht schädlicher sind als die selbe Menge Tabak. Unabhängig vom direkten Gesundheitsschaden müssten suchtverstärkenden Zusatzstoffe verboten werden. Der Zweck der Zusatzstoffe ist, die Abwehrreaktion des Körpers gegen den Rauch zu dämpfen.

Man müsste die Sucht zusätzlich unangenehm machen. Rauchverbot im Umkreis von 2 Meter rund um die Türen von Gebäuden, in denen Rauchverbot ist. Rauchverbot in Bus-Wartehäusschen. Rauchverbot bundesweit in ausnahmslos jeder Gastronomie, auch in den bewirteten Außenbereichen der Gastronomie wie z.B. am Tisch vom Biergarten.

Zigarettenautomaten müssten verboten werden. Andere Drogenabhängigen müssen auch einkaufen wenn der Getränkemarkt auf hat oder der Dealer wach ist. Automaten bilden für Jugendliche weiterhin einen unbemerkten Zugang zu Zigaretten. Sie "leihen" sich dafür einfach in einem unbemerkten Moment die Bankkarte der Eltern. Ein Automatenverbot wäre nicht außergewöhnlich, es wäre eine Annäherung an internationale Standards.

Es ist Erwachsenen jetzt schon verboten, Jugendliche mit Tabak zu versorgen oder ihnen den Zugang zu ermöglichen. Das wird aber nicht überwacht und auch nicht verfolgt. Man müsste das Gesetz nur anwenden.

Rauchen in einer Wohnung in der Kinder leben müsste verboten werden. Es ist nachgewiesen, dass der plötzliche Kindstod in Raucherwohnungen häufiger passiert. Es ist ebenfalls nachgewiesen, dass Kinder die in verrauchten Wohnungen aufwachsen öfter Atemwegserkrankungen entwickeln und öfter selbst zu Rauchern werden. Das ist ein inakzeptabler Zustand. Dafür braucht es allerdings eine tiefgreifende Gesetzesänderung. Bisher verhindert der fast grenzenlose Schutz der eigenen Wohnung ein solches Verbot. Dabei wird nicht gewürdigt, dass es auch für die Kinder der Familie die eigene, schutzwürdige Wohnung ist. Hier muss eine Änderung her. Der Schutz der Kinder vor dem Rauch muss stärker gewichtet werden als der Schutz der Erwachsenen vor Entzug. Rauchen in einer Wohnung in der Kinder leben muss als Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen gewertet werden.

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Skalare fressen höchstens junge Blasen- und Posthornschnecken, so lange das Haus dünn genug ist, um es leicht knacken zu können.

Stahlhelmschnecken kommen in der Regel schon halb verhungert im Handel an. Wenn man sie kauft, muss man sie ohne Nahrungskonkurrenz aufpäppeln.

Unbestätigten Gerüchten zu Folge ist die Ausfallrate schon bei den Großhändlern und Händlern auffällig groß. Die relativ hohen Verkaufspreise machen die Sache trotzdem lukrativ, bei den allermeisten Fischarten würde sich das nicht rechnen. Es will leider niemand der es wissen müsste darüber reden. Auch beim Kunde ist die Ausfallrate auffällig groß. Das ist schon kein Gerücht mehr, sondern lässt sich durch Erfahrungen aus dem persönlichen Umfeld und durch Beobachtung der Thematik im Internet bestätigen.

Es deutet alles darauf hin, dass diese Napfschnecken fast lückenlos Nahrung brauchen und kaum Reserven haben, um Nahrungsmangel zu überbrücken. In den dicht besetzten Becken der Exporteure, Importeure, Großhändler und Händler gelingt es offensichtlich nicht, sie ausreichend zu ernähren. Warum auch immer. Möglicherweise ist Kunstfutter kein ausreichender Ersatz für natürliche Algen und Aufwuchs. Möglicherweise hängt es auch mit der unsanften Umstellung von Brackwasser auf Süßwasser zusammen.

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Wenn die Endler sich mal auf ihre Wohlfühlmenge vermehrt haben, gehen die Funkensalmler im Gewusel unter. Die keinen Funken haben mit zunehmender Endlerdichte auch einen immer schwierigeren Kampf, um genug Futter abzubekommen. Das ist für die Funken blöd und Du hast auch nichts davon, weil Du sie kaum noch siehst. Wenn es darum geht, die Babys sicher aufzuziehen, können sie problemlos zu den Funkensalmlern. Allerdings fressen Endler kaum ihre Babys, Umsetzen ist nicht wirklich nötig.

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Die Purpurprachtmistviecher werden spätestens dann zum Problem, wenn sie anfangen sich naufhaltsam zu vermehren und jeden zu terrorisieren, der ihrem Nachwuchs zu nah kommt. Keine Ahnung warum man sowas hält.

Die Skalare muss man beobachten. Wenn es wirklich ein Paar ist, kann alles perfekt sein. Wenn sich herausstellt, dass es doch 2 Kerle sind, hast Du ein Riesenproblem.

Schwielenwelse werden riesig, das muss man bei der Einrichtung bedenken. Es sind aber sanfte Riesen, von denen normalerweise nie irgend ein Problem ausgeht.

Sternfleckis sind gehören zu den unproblematischsten Fische die es gibt. Absolut friedlich und trotzdem nicht so langweilig inaktiv wie Neons, gesundheitlich sehr stabil und langlebig. Und schön sind sie noch dazu. Wenn die PPB nicht wären, hätte ich gesagt, verdopple die Zahl der Sternflecksalmler.

Der Herr Amano hat sich zu Lebzeiten ohne r geschrieben und er wird auch nach seinem Tod noch ohne r geschrieben. Die nach ihm benannten Garnelen klauen ganze Futtertabletten, aber ansonsten sind sie völlig problemlos. Bei Deiner Beckengröße kannst Du ihre Zahl ruhig noch verdoppeln. In einer größeren Gruppe werden sie selbstsicherer und leben nicht mehr so versteckt.

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Das auf dem Bild sind Muschelblumen. Außerdem eine Seerosenverwandte mit über dem Wasser stehenden Blättern. Letztere mag den Hund sicher nicht, weil er die empfindlichen Blattstiele knickt.

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