Die Smartphonenutzung erheblich einschränken. Die jungen Leute haben leider nur noch eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne, weil sie den ganzen Tag irgendwelche Kurzvideos auf Instragram oder TikTok schauen. Das hat nachweislich einen sehr schlechten Einfluss auf die Konzentration.

Funfact: Böse Zungen sagen, dass dies von TikTok (sprich China) gern gefördert wird, um die westlichen Länder zu "schwächen". In China selbst gibt es diese Form von TikTok nicht.

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Meinung des Tages: Was haltet Ihr vom Genderverbot in Bayern?

Nachtrag: Hierüber habt Ihr in den letzten Tagen mitunter am meisten diskutiert: Das Genderverbot in Bayern. Weitere Einblicke, Infos und Hintergründe hat Euch Hakim deshalb in einem Artikel zusammengestellt - auch sind einige von Euren Antworten darin zitiert. Du bist neugierig? Hier geht's direkt zum Artikel!

Wir wünschen Euch frohe Ostern!

In bayerischen Schulen, Hochschulen und Behörden ist die Nutzung von Sonderzeichen wie Gendersternchen künftig verboten. Die Reaktionen hierzu fielen unterschiedlich aus...

Verbot von Gendersternchen im offiziellen Schriftverkehr

Da die bayerische Staatsregierung fortan keine "ideologiegetriebene" Sprache mehr im dienstlichen und öffentlichen Schriftverkehr möchte, wird ab 01. April die Verwendung von Sonderzeichen zur Geschlechterumschreibung verboten. Das bedeutet expizit, dass Gendersternchen (z.B. "Bürger*innen"), Binnenmajuskel ("LehrerInnen") oder Doppelpunkt ("Arbeiter:innen") künftig unzulässig sind.

Für Staatskanzleichef Florian Herrmann sei es wichtig, in offiziellen Schreiben auf Sprachmuster zurückzugreifen, die "klar und verständlich" seien. Das Verbot gilt für Verwaltung, Schulen und Hochschulen und umfasst offizielle Schreiben, Internetseiten von öffentlichen Einrichtungen, Elternbriefe oder Schulbücher und beschränkt sich auf den Schriftverkehr. Die mündliche Kommunikation ist von dieser Regelung ausgeschlossen. Ziel sei es, eine einheitliche und klare Regel für den gesamten Staatsbereich aufzustellen.

Obgleich Schülern bei der Nutzung von Gendersternchen in Schularbeiten keine Konsequenzen hinsichtlich der Bewertung drohen, sollen Lehrer diese Schreibweise als "nicht korrekt" anstreichen. Für alle Lehrer bzw. Beamten gilt die Pflicht, sich an die Geschäftsordnung sowie die festgelegten Regeln zu halten. Bei Missachtung, z.B. wenn eine Lehrkraft im schulischen Kontext ebenfalls auf Gendersternchen zurückgreift, können beamtenrechtliche Konsequenzen drohen. Allerdings möchte das Kultusministerium bei möglichen Verstößen zunächst auf Dialog und weniger auf Strafe setzen.

Angesichts der förderalen Struktur und Bildungspolitik Deutschlands gibt es in dieser Hinsicht keine einheitlichen Regeln, die das gesamte Land betreffen.

Gendersprache mit "stark exkludierender Wirkung"?

Für den CSU-Politiker und Staatskanzleichef Florian Herrmann gehe es darum, "die Diskursräume in einer liberalen offenen Gesellschaft tatsächlich offenzuhalten und nicht weiter zu verdrängen". Für ihn hätte die ideologisch aufgeladene Sprache eine "stark exkludierende Wirkung", vor allem, da Teile der Bevölkerung diese ihm zufolge mit "großem missionarischen Eifer" und großem "moralische[n] Druck" proklamieren würden.

Ferner verwies er darauf, dass das Genderverbot auch den Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung entsprechen würde. Innenminister Joachim Herrman (CSU) möchte, dass Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Bayern in Zukunft so formuliert werden, "dass sie jedes Geschlecht in gleicher Weise ansprechen". Hierfür wären u.a. Paarformeln wie "Schülerinnen und Schüler" denkbar.

Erste Reaktionen auf das Verbot

Für die AfD-Landtagsfraktion würde mit dem Verbot eines ihrer zentralen Vorhaben umgesetzt. Die Fraktion bezeichnete das Gendern als eine "Linksgrüne, genderideologische Schreib- und Sprechvorgabe", die am Ende des Tages einer Bevormundung der Bürger gleichkäme. SPD-Bildungsexpertin Nicole Bäumer hingegen ist der Meinung, dass Menschen nach ihrem persönlichen Geschmack schreiben und sprechen dürfen sollten. Sie sagte, dass CSU und Freie Wähler lieber Maßnahmen gegen den Lehrermangel ergreifen sollten, anstatt "die Lehrkräfte mit populistischen Scheindebatten [...] zu gängeln".

Kritik gab es auch von der Arbeiterwohlfahrt (AWO), die sich bewusst für eine "vielfaltssensible Sprache" entschieden hätte, um - da Sprache Denkmuster prägt und Stereotype aufbrechen kann - ausnahmslos alle Menschen anzusprechen.

Der Deutsche Lehrerverband spricht sich klar für das Verbot aus. Verbandspräsident Stefan Düll betonte, dass es im gesamten amtlichen Sprachgebrauch stets darum gehe, deutlich zu machen, dass alle Menschen und nicht nur bestimmte Gruppen angesprochen seien. Ihm zufolge gebe es auch respektvolle und gendersensible Formulierungen, die ohne besondere Hervorhebung auskämen. Für ihn könnten Gendersternchen ebenfalls "ausgrenzend verstanden werden".

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie bewertet Ihr das Genderverbot in Bayern?
  • Was haltet Ihr von der Aussage, dass Gendersprache "ideologiegetrieben" sei?
  • Wie bewertet Ihr die Ernsthaftigkeit des Verbots seitens der CSU?
  • Welche sprachliche Lösung wäre Eurer Meinung nach für den öffentlichen Bereich angebracht?
  • Inwieweit sollte der Staat individuelle Sprachgewohnheiten regulieren dürfen?

Quellen:

https://www.sueddeutsche.de/bayern/gendern-sternchen-verbot-sprache-bayern-1.6468805

https://www.br.de/nachrichten/bayern/bayern-beschliesst-verbot-von-gendersprache,U7T9VzC

https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-genderverbot-reaktionen-1.6471197

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Ich habe eine andere Meinung und zwar...

Das Wort "Verbot" ist in diesem Zusammenhang falsch, da es lediglich um die Einhaltung der gültigen deutschen Rechtschreibregeln geht.

Wenn in einem offziellen Schriftstück andere Rechtschreibfehler nicht gestattet sind, dann auch nicht solche, die mit dem Gendern zu tun haben.

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Keine Lust auf Kinder

Kann es nur für mich beantworten: Absolut gar keine Lust darauf.

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Nein, ich akzeptiere es nicht

Eine eindeutige Antwort ist schwierig, da sogar Menschen (z.B. Lesben und Schwule), die man als Mitglied dieses Buchstabensalates verorten würde, ihre berechtigte Kritik dazu äußern.

Soll heißen, nur weil man die Regenbogensekte kritisiert, sagt das nicht gleichzeitig aus, dass man z.B. Homosexuelle diskriminiert. Nur leider haut man Kritikern diese Keule direkt um die Ohren, was dazu führt, dass kein konstruktiver Austausch mit dieser Bubbel mehr möglich ist.

Ähnliches passiert auch mit den inflationär genutzten Nazi-Beschimpfung.

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Direkt am Anfang

Eigentlich sollte dieser Punkt direkt beim Kennenlernen klar sein, weil sonst bei Uneinigkeit die Beziehung früher oder später zerbrechen wird. Bei diesem Thema lässt sich kein Kompromis finden.

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Der Mensch hat irgendwie ein instinktives Gespür dafür, ob jemand sein biologisches Geschlecht versteckt, zumindest geht es mir so.

Auf den ersten Blick kann ich z.B. noch getäuscht werden, aber gerade bei Transfrauen merke ich irgendwann schon, dasss es sich eigentlich um einen biologischen Mann handelt.

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Ja

Einfache logische Begründung: Würde heute jemand den Koran so wie er ist verfassen, so würde dieser zu 100% als Hetzschrift eingestuft werden.

Natürlich gibt es auch friedliche Anhänger des Koran, aber macht es die NSDAP salonfähiger, wenn es auch friedliche Nazis gibt, die zwar "Mein Kampf" daheim stehen haben, aber sich dennoch friedlich verhalten? Meiner Meinung nach nicht.

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Andere Meinung

Wenn ein Mann darauf besteht, dass ich ihn mit "sie" anspreche, dann bestehe ich darauf, dass er mich mit "eure Majestät" anspricht.

Das wäre der einzige Fall, bei dem das für mich in Ordnung wäre. Gleiches Recht für alle.

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Ich frage nie nach

Nö. Ich sehe darin absolut keine Sinnhaftigkeit.

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Leider keine Chance. Nicht mal medizinisches Cannabis ist erlaubt. Sehr grotesk, dass man sich da mit hartem Alkohol zuschütten kann in rauen Mengen, aber ein kleines, entspanntes Tütchen ist dann der Teufel. Falsche Welt.

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