Ja

Als Mensamitglied ist es Voraussetzung, dass man einen wissenschaftlich verifizierten, validen IQ-Test absolviert.

Da ich zudem bei verschiedenen Universitäten in mehreren Studien der Gehirnforschung und der Intelligenzforschung eingebunden war (LMU, Université de Fribourg, hm München, Max-Planck-Gesellschaft), habe ich verschiedene Tests erfolgreich durchlaufen. Für mich überraschend war, dass die Ergebnisse durchwegs sehr konstant waren, obwohl die Tests eine gänzlich unterschiedliche Struktur und Aufgabenstellung hatten, was ein Beweis für die Validität ist.

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bei der Antwort sollte unterschieden zwischen:

  1. eigenem, persönlichem Wissen
  2. verfügbarem Wissen

Während das verfügbare Wissen deutlich gestiegen ist, habe ich zunehmend den Eindruck, dass das persönliche Wissen immer geringer wird.

Die heutige Generation verlässt sich sehr auf die Onlineverfügbarkeit von Wissen und steht total auf dem Schlauch, wenn kein Internet zur Verfügung steht. Wehe uns, wenn dieses System (Telekommunikationssatelliten) einmal zusammenbricht (Sonnenwind etc.)

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Ich bin Autist und habe 2 Söhne, einem davon habe ich den Autismus vererbt (Risiko = 50%); glücklicherweise habe ich beiden meine Hochbegabung vererbt (Risiko hier 100%).

:-)))

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Eine wissenschaftlich fundierte Antwort gibt es nicht, da keine belastbaren Daten vorhanden sind.

Da ich in die Entwicklung einer Autismus-Strategie des Freistaates Bayern eingebunden bin, habe ich die Angaben aus nächster Nähe.

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Was tun mit hohem IQ?

Hallo,

Ich bin 14 Jahre alt und habe vor ein paar Tagen einen IQ Test bei Mensa gemacht. Ich habe heute meinen IQ erfahren: 171.

Ich weiss aber gar nicht was ich damit machen soll... Ich meine ja, ich bin wissensdurstig, ja ich kann mir Dinge schnell merken und ja ich weiss in einigen Gebieten sehr viel mehr als meine Altersgenossen. Aber was nützt mir das ?

Ich kann mir komplexe Sachverhalte vorstellen. Ich kann seit dem ich 9 bin (fast) fehlerfrei differenzieren und Integrieren. Ich habe mir selbst Mandarin beigebracht aber was nützt es mir ?

Viele sagen:"Aus dir wird Mal was Grosses". Aber was nützt es mir jetzt ?

Ich denke meistens viel zu weit und bin dann uneinsichtig, wenn es auch andere Lösungen gibt, die dann halt auch noch nur zu 99% stimmen.

Ich kann Mensa-Mitglied werden und dann ?

Ich verstellen mich inzwischen schon ziemlich extrem um nicht mehr ausgeschlossen zu werden, so wie es mir bis zur 6. Klasse erging. Und ganz ehrlich sagen ich zu "Intelligenz ist sowohl Fluch als auch Segen" eher Fluch. Viele Gesprächsthemen sind einfach nicht so auf meiner Wellenlänge. Ich kann das auch verstehen aber trotzdem würde ich gerne Gespräche führen und Leute finden, wie es Walter O'Brian aus der Serie Scorpion tut.

Zudem habe ich auch noch einen hohen EQ, was in dieser Kombination extrem selten ist.

Das alles soll bitte nicht als arrogant abgestempelt werden oder belächelt werden.

Aber was gibt es für Möglichkeiten jetzt zu tun ?

Ich danke euch schon einmal für das Durchlesen der obrigen, doch recht ausführlichen, Erklärung meiner Situation.

Ebenfalls danke ich für alle kommenden, sinnvollen Antworten.

Einen schönen Abend euch.

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Der IQ-Test bei Mensa ist bei 145 gedeckelt!

Da ich selbst Testleiter bei Mensa bin, weiß ich das!

Daher ist ein Ergebnis von 171 bei einem Mensatest nicht möglich!

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nein, ich habe mit Nichtakademikern kein Problem

Für mich gibt es drei Gruppen von Menschen
- und das unabhängig von Schulbildung, Herkunft, Rasse oder Geschlecht oder Titel -
und zwar:

  1. A-löcher, das sind relativ wenige (diese meide ich absolut)
  2. Neutrale - das sind die meisten (aber meistens langweilig)
  3. Wertvolle Menschen, das sind die allerwenigsten, aber es diejenigen, bei denen es sich lohnt, Kontakt zu haben und diesen auch zu pflegen.
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Man sollte nie jemanden für dümmer halten, als man selbst ist!

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Die derzeit preiswerteste Möglichkeit (60,00 €), einen validen, wissenschaftlich anerkannten IQ-Test zu machen ist ein Angebot von Mensa e. V., siehe hier https://db.mensa.de/tests?tab=1&mpn=Tests&vs=049

Online-Tests sind nicht ernst zu nehmen und liefern höchsten eine Orientierung, wobei zu berücksichtigen ist, dass so manche dieser Tests ein gutes Gefühl vermitteln wollen (aus Werbezwecken) und keine gesicherten Ergebnisse.

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Klare Antwort: NEIN

Begründung:

Intelligenz ist die Fähigkeit, sich in unbekannten logischen Systemen schnell und gut zurechtzufinden!

Anmerkung: Ich bin IQ-Test-Leiter bei Mensa e.V.

Tests siehe: https://db.mensa.de/tests?tab=1&mpn=Tests&vs=049

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Hallo ich bin Mitglied von Mensa und einer der Aktiven bei Mensa (ich bin IQ-Testleiter).

Zwar gehöre ich nicht zu Deiner Altersgruppe (ich bin Rentner), weiß aber,

dass es speziell für Jugendliche das Programm Mensa-KiJu (https://www2.mensa.de/mensa-vor-ort/kids-juniors/) gibt,

für junge Erwachsene das Programm Mensa-Youth (https://www2.mensa.de/u30/)

und für Studenten das MHN (Mind-Hochschul-Netzwerk https://mind-hochschul-netzwerk.de/index.php/home/).

Es wird also sehr viel getan, gerade für die jüngere Altersgruppe.

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Asperger-Syndrom = Autismus

Heute wird nicht mehr unterschieden in Asperger-Syndrom bzw. Frühkindlichen Autismus, sondern es wird eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert.

Die Kernsymptomatik ist bei allen Autisten dieselbe, während die äußere Erscheinungsform differenziert. Zudem ist die Fähigkeit zum Kompensieren von Schwächen von der intellektuellen Leistungsfähigkeit abhängig.

Die einzelnen Autisten unterscheiden sich daher meistens sehr; allgemein kann man sagen, dass die meisten eine Hyper- und/oder eine Hyposensibilität haben, die einen beim Hören, die anderen beim Sehen, andere im taktilen Bereich, andere wiederum beim Riechen. Gar manche haben diese Besonderheit auch bei mehreren Sinnen.

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Ich bin selbst Autist und ich verstehe Deine Frage sehr wohl!

Aber ich bin ein Autist und Dein Partner ist ein anderer Autist (falls sich die Diagnose bestätigt); Vergleiche sind daher nicht zielführend.

Auch mir fällt es schwer, die Stimmungen meiner Frau zu erkennen (wir sind seit über 40 Jahren verheiratet), aber ich lerne immer noch hinzu. Dass dazu Geduld auf beiden Seiten nötig ist liegt auf der Hand.

Den meisten Autisten fällt es leichter, Situationen zu verstehen, die sie schon selbst erlebt haben. Das ist natürlich schwierig, denn Frau und Mann erleben die gleiche Situation mitunter unterschiedlich. Deshalb denke auch daran, dass Dein Partner nicht nur Autist ist, sondern auch noch ein anderes Geschlecht hat und damit andere Hormone wirksam sind und eine andere bisherige Lebenserfahrung mitwirkt.

Grundsätzlich würde ich bei Autisten empfehlen, möglichst offen miteinander zu reden (die Dinge beim Namen nennen, also nichts durch die Blume sagen) und auch eine offene, ehrliche (vielleicht auch harte) Antwort akzeptieren.

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Bin ich hochbegabt und falls ja, was soll ich tun?

Hallo alle zusammen!

Ich bin 19 Jahre alt , weiblich und stecke zur Zeit in einer Krise. Ich studiere Biologie und überlege, ob ich den Studiengang wechseln soll oder nicht.

Mir macht im Moment der Gedanke zu schaffen , ich könnte hochbegabt sein. Denn ich habe das Gefühl, dass ich meine Hochbegabung (wenn es zutrifft) nie wirklich ausschöpfen und nutzen kann, da ich sehr viele verschiedene Interessen habe und sowohl sehr schnell Fremdsprachen lernen kann (Englisch,Latein,Französisch,Italienisch und Portugiesisch) , als auch künstlerisch-kreativ bin und außerdem liegen mir Naturwissenschaften und Mathematik. Ich bin mit meinem Studium unzufrieden, weil es nur einen Bereich ausfüllt und mir während des Studiums die Zeit für die anderen Bereiche fehlt. Mir wäre wichtig zu wissen, ob ich hochbegabt bin , damit ich herausfinden kann, wie es weitergehen soll. Also:

Ich habe früher eigentlich nie daran gedacht hochbegabt zu sein, im Gegenteil hielt ich mich sogar immer für ziemlich dumm, da ich schlechte Noten in der Grundschule hatte (Ich habe mich nie gemeldet). Beim Einschulungstest wurde schon festgestellt , dass ich extrem gut rechnen kann und wurde ab der dritten Klasse speziell gefördert. Auf dem Gymnasium hat es sich dann gebessert. In der sechsten und siebten Klasse bin ich in Mathematik richtig aufgegangen , habe 11 Einsen nacheinander geschrieben , ohne zu lernen und fand Lösungen für die schwierigsten Aufgaben. Meine Lehrerin hat mich als einzige aus der Klasse zu einem Förderprogramm auf die Uni geschickt. Wir waren dort 30 Kinder , aber nur die besten 15 konnten in das Programm aufgenommen werden. Ich schaffte es ins Programm. Ich kam wieder nicht auf den Gedanken hochbegabt zu sein.

Meine Noten sackten in der Mathematik erheblich ab , ich schrieb nur noch vieren und wählte trotzdem den MatheLK und den BioLK. Ab da fiel auf, dass ich ein sehr gutes Lang- und Kurzzeitgedächtnis habe. Für Biologie brauchte ich kaum zu lernen und ich kann mich an sehr vieles vor meinem dritten Lebensjahr und sogar an manches vor dem zweiten erinnern. Zwei meiner Lehrer nannten mich Genie , aber ich habe es nicht ernst genommen, weil ich mich nicht wie eins gefühlt habe.Ich bin perfektionistisch und dennoch total chaotisch. Allerdings habe ich nie gerne gelesen.

Ich weiß, dass Internet-IQ-Tests vergleichsweise schlecht sind, aber bisher konnte ich mir keinen offiziellen leisten. Bei den Tests im Internet kam immer mindestens 122 heraus , oft war es höher und bei den ganz billig gemachten kam 160 heraus. Ich könnte mir auch vorstellen nur zwischen 120-130 zu liegen. Ich bin eigentlich ein sehr selbstkritischer Mensch und habe mich eigentlich immer eher für dumm gehalten. Ich wäre sehr dankbar für eure Einschätzung!

Vielen Dank an alle , die sich meinen unendlich langen Text bis hierhin durchgelesen haben und an Alle die mir antworten werden :)!

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Diese Frage wie Du sie hier stellst, habe ich schon oft gehört - willst du wissen von wem?

Da ich Testleiter von IQ-Tests bei Mensa e.V. bin habe ich diese Frage von den Kandidaten gehört. Viele sind sich ihrer Begabung nicht sicher und zweifeln an sich selbst.

Eine von diesen, eine Frau mittleren Alters hat erzählt, dass sie als Kind / Jugendliche sehr oft von ihren Angehörigen als dumm tituliert wurde und dadurch fehlt ihr ein normales Selbstvertrauen. Nach dem Test (sie ist heute Mensamitglied !) traute sie sich auf ihr doch vorhandenes Potential zuzugreifen und konnte innerhalb von zwei Jahren ihre berufliche Situation deutlich verbessern.

Sie wurde durch den Test nicht schlauer, nicht besser und auch nicht intelligenter. Aber der Test zeigte ihr, dass all die Vorurteile, denen sie in der Vergangenheit ausgesetzt waren, jeglicher Grundlage entbehrten.

Sie sagt heute, dass ihr der IQ-Test ihre Augen geöffnet hat. Schön ist dabei zu erleben, das sie immer noch ein bescheidener Mensch geblieben ist, sehr umgänglich und freundlich. Aber sie glaubt jetzt wieder an sich selbst und dazu hilft manchmal auch eine Zahl, vor allem wenn diese größer 130 ist :-).

Mach den Test und mach was aus Deinem Potential - geschenkt wird Dir auch als Hochbegabter nichts!

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Intelligenz ist nur das Potential, das aber auch genutzt werden muss.

Deshalb heißt es ja auch Hochbegabung, wenn jemand einen IQ größer 130 hat.

Wie bei jeder Begabung ist die Anwendung derselben von demjenigen zu bewerkstelligen.

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Es ist so, wie jemand, der 2,10 m groß ist, deshalb noch lange kein guter Basketballspieler ist. Er hat nur eine gute Voraussetzung dazu.

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Ich bin Autist (mit fachärztlicher Diagnose!) und mittlerweile in Rente.

Bis dahin war ich von meinem vierzehnten Lebensjahr an immer am ersten Arbeitsmarkt tätig und das meistens mit mehr als 40 Stunden in der Woche. Dabei habe ich, da ich erst im Alter von 55 Jahren diagnostiziert wurde, instinktiv Arbeitsbedingungen geschaffen, die es mir ermöglichten, trotz meiner Beeinträchtigungen das durchzuhalten.

Allerdings war ich beruflich sehr gut, was dazu führte, dass so manche meiner Eigenarten toleriert wurden.

So gesehen war es eine Win-Win-Situation, wenngleich mir das damals oft gar nicht so bewusst war und erst jetzt im Nachhinein von mir so wahrgenommen wird.

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Intelligenz ist gemäß derzeitiger Forschung normalverteilt (Gaußsche Normalverteilung).

Damit gibt es für jeden Hochbegabten (IQ >= 130) einen Minderbegabten (IQ <=70).

Gemäß dieser Normalverteilung sind 2,275% der Bevölkerung hochbegabt und damit sind auch 2,275 % der Bevölkerung minderbegabt.

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Andere art zu denken

Da ich ein fachärztlich diagnostizierter Autist bin, glaube ich hier mitreden zu können.

Autismus ist nicht nur eine andere Art zu Denken, sondern eine andere Art zu Sein!

Diese andere Art behindert aber das Zusammenleben mit Nichtautisten (neurotypische Menschen = NT), wobei die Behinderung beiderseits ist!

Nur durch ein gegenseitiges aufeinander Zugehen ist eine gelebte Inklusion möglich.

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Ja

Ein Diagnosemerkmal vom Asperger-Syndrom (gemäß ICD-10 F84.5) ist, dass die Betroffenen mindestens eine normale Intelligenz besitzen. Daher sind sie gemäß dieser Richtlinien auch urteilsfähig.

Es gibt auch einige Autisten (bisher Frühkindlicher Autismus genannt ICD-10 F84.0), bei denen zusätzlich auch noch eine Intelligenzminderung vorliegt (eine Komorbidität), diese sind wahrscheinlich eingeschränkt urteilsfähig.

ERGO:
Eine Intelligenzbeeinträchtigung kann bei Autisten vorliegen, ist aber nicht Bestandteil der Autismusdiagnose.
Es kann auch eine Hochbegabung bei Autisten vorliegen, ist aber ebenfalls kein Bestandteil der Autismusdiagnose.

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ich kenne deutlich über 100 Autisten persönlich. Davon sind einige wenige hochbegabt, einige lernbehindert und die meisten liegen im IQ-Bereich so zwischen 80 und 120.

Das Klischee, dass Autisten entweder hochbegabt oder aber geistig behindert sind, ist den Medien geschuldet, die auf Einschaltquoten aus sind.

Ganz klar, ein Autist mit einer Sonderbegabung ist interessant und damit quotentauglich.

Ebenso der minderbegabte Autist, der die Mitleidschiene trifft (am besten filmt man etwas mit einer Tiertherapie!).

Ich selbst bin schon des Öfteren interviewt worden (sowohl Presse als auch TV) weil ich nicht nur Autist, sondern auch hochbegabt bin - und damit ist das Klischee erfüllt. Zwar weise ich in den Interviews immer darauf hin, dass ich kein Vorzeigeautist bin, doch das macht auf die Journalisten leider wenig Eindruck.

Wenn man einen Autisten kennt, dann kennt man einen Autisten! Man darf nicht von einem auf alle schließen!

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Liebe Hannah,

Deine Bedenken sind sehr aufschlussreich und zeigen, dass Dir als Mutter das Wohl Deines Sohnes am Herzen liegt.

Meine Argumentation ist ganz banal: Ich bin selbst Autist (fachärztliche Diagnose vor 11 1/2 Jahren) und ich bin hochbegabt (Mitglied bei Mensa e. V. und Triple-Nine- Society). Und, das wahrscheinlich Wichtigste für Dich, ich war beruflich erfolgreich (ich habe meinen Nischenplatz gefunden). Außerdem bin ich verheiratet und habe zwei Söhne (beiden habe ich die Hochbegabung vererbt, einem auch den Autismus).

Aufgrund des Autismus habe ich einen Schwerbehindertenausweis (GdB 50) bekommen, der in manchen Fällen gute Dienste leistete.

Die Diagnose verändert Deinen Sohne nicht (auch ein Schwebi ändert Deinen Sohn nicht), aber es fällt der sozialen Umgebung leichter Toleranz zu üben, wenn der Grund dafür bekannt ist.

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