Der Chefarzt ist mehrheitlich auch der "kaufmännische Denker" in einem Krankenhaus. Es ist nicht unüblich, dass alleine 70-80% seiner Arbeit aus wirtschaftlichen Tätigkeiten besteht. Der medizinische Teil mit ausführenden medizinischen Tätigkeiten kann tatsächlich in den Hintergrund gerückt werden. Wirtschaftliches Denken ist für einen Chefarzt wichtig, er möchte ja Jahresziele erreichen und Kosten optimieren.

Der Oberarzt hingegen kümmert sich dann noch um die Ausbildung der Assistenzärzte, trifft zusätzlich viele Behandlungsentscheidungen. Als Oberarzt ist man meist für eine Abteilung die leitende Führungskraft. Als Chefarzt ist man hingegen für das gesamte Klinikum repräsentativer Leiter.

Wenn es zum Beispiel die Bereiche Innere Medizin I, Innere Medizin II und III gibt, dann gibt es zum Beispiel Oberärzte für jeweils eine dieser Abteilungen, während der Chefarzt all diese Abteilungen führt.

Viele Grüße,

Topspeed01

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Die größte Gefahr ist es erst gar nicht in den Beruf hereinzukommen. Mittlerweile wird alles so bürokratisch reglementiert, sodass neben Engagement, hervorragenden Leistungen und ausgeprägtem Sozialverständnis auch fast immer die Portion Glück hinzugehört, um ins Studium zugelassen zu werden. Ohne TMS geht nichts mehr, seit der Reform letzten Jahres war das glaube ich.

Im Beruf selbst trägt man zum Beispiel das Risiko umverlagert zu werden, wenn eine Krankenhauskette neue Schwerpunkte setzt. Sodass man an einen anderen Standort muss, wenn ein weniger lukrativer Ort gestrichen wird. Und auch als Praxisinhaber kann man Patientenverluste erhalten. Natürlich verdient man vermutlich dennoch relativ gut, aber bereits ein geringer Patientenverlust kann dann im Endeffekt schon den Unterschied machen, wenn Investitionen fällig werden. Gerade in der Radiologie ist es nicht unüblich, dass ein neues technisches Gerät (zB MRT) schnell mal 300.000 bis 500.000€ kostet. Deshalb liegen die Einnahmen einer radiologischen Praxis auch in der Regel im Millionenbereich.

Fest steht jedoch, dass Arztsein ein sicherer Job ist. Auch wenn mal eine Krankenhausgesellschaft insolvent gehen sollte (was aber eher unwahrscheinlich ist), Ärzte sind ständig gesucht.

Freundliche Grüße,

Topspeed01 --- Bufdi im medizinischen Klinikum

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Es war einfach schlimm. Ich hatte noch nie im Leben so starke Schmerzen (nach der 2. Dosis). Nackenstarre, Wirbelsäulen"krampf", alles verkrampfte und war wie Muskelkater am ganzen Körper. Dazu kam nachts Fieber und Kopfschmerzen und Schüttelfrost. Die Schmerzen an der Einstichstelle waren ganz okay sogar im Vergleich zu diesen Verkrampfungen.

Ich bin M20.

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Hallo,

vermutlich hast du dich zu dem Thema etwas informiert und denkst auch oft darüber nach. Das ist so wie wenn du im Garten sitzt und lernst. Entweder Du möchtest die Idylle und frische Luft genießen, dann hörst du Vogelzwitschern und riechst den "Grüngeruch". Oder du möchtest intensiv lernen und nimmst das Vogelzwitschern vielleicht gar nicht mehr so stark wahr, weil Du in deinen Büchern mit den Gedanken festhängst.

Genauso ist es an Straßen. Entweder man läuft dort her wo Autos sind und denkt an das nächste Meeting mit dem Chef oder man hat solche Hintergrundgedanken nicht und denkt daran "Hier fahren Autos, hier stinkt es". Es kommt ganz auf den Fokus an.

Nichtsdestotrotz. Ich würde versuchen überall als Fußgänger viel vefahrene Straßen zu meiden wo es geht. Nebenstraßen oder bestenfalls Grünflächen sind doch viel erholsamer. Es ist doch nicht idyllisch an Straßen zu spazieren, wenn es nach Abgasen riecht.

Viele Grüße,

Topspeed01

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Es ist einfach dumm. Übrigens bringt es auch nichts nur raus zu gehen zum Rauchen. Auch die Rückstände an der Kleidung können sehr schädlich für Mutter und Kind sein. Kinder sollten in einem komplett rauchfreien Haushalt aufwachsen, um keine bleibenden Lungenfunktionsverluste zu riskieren. Und in der Wohnung rauchen ist ja wohl absolutes No-Go.

Entweder Rauchen ODER Kind.

Viele Grüße,

Topspeed01

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Der Twinturbo ist effektiver. Ich finde folgende Seite erklärt alles sehr gut verständlich:

https://www.autobutler.de/wiki/turbolader-was-sollte-man-beachten

Da wird auch explizit auf den Kernunterschied zwischen Turbo und Twinturbo eingegangen, und das sogenannte "Turboloch".

Viele Grüße und einen schönen Sonntag!

Topspeed01

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Das ist keine gute Idee. Wenn du Pech hast zahlst du für deine "Spritz"tour doppelt Bußgeld. Erstens für das sinnlose Herumfahren und zweitens für die Erregung öffentlichen Ärgernisses. Das ist wirklich primitiv.

Viele Grüße,

Topspeed01

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Finde ich gut

Sehr gut. Reduziert Lärm, Schadstoffe und Gefährdung. Innerorts sind 30 Km/h ausreichend. Außerorts kann man ja schneller fahren. Aber gerade Städte sollten für Kinder sicher und lebenswert sein. Optimal sind natürlich ,,Zero-Emission-Zones". Also reine Fußgängerbereiche oder Bereiche ohne Verbrennungsmotoren. Dazu ein komplettes Rauchverbot, herrlich.

Viele Grüße,

Topspeed01

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Wenn der Fahrlehrer eingreift ist die Prüfung immer vorbei. Es sei denn er gibt selbst zu, dass es vermeidbar war einzugreifen oder es ein Versehen war (ausversehen auf die Bremse gekommen, weil er seine Füße ungünstig positioniert hatte oder sowas). Ich hatte in der Prüfung damals auch zum Beispiel zweimal abgewürgt und trotzdem bestanden, weil der Rest alles in Ordnung war. Es ist also nicht so, dass ein, zwei kleine Fehler direkt das Aus sind.

Viele Grüße,

Topspeed01

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Hallo,

man sagt, dadurch kämen die verschiedenen Aromastoffe und deren Vielfalt (Bukett/Bouquet) besser zur Geltung. Ebenso soll man ja Rotwein beispielsweise nach dem Öffnen noch eine Weile dekantieren (also abfüllen und ihn in einem Behältnis an der Luft im Zimmer stehen lassen).

Meistens hängt es aber einfach mit der Ästhetik zusammen. Ein teurer Rotwein in einem Bierglas ist nicht so appetitlich anzusehen wie in einem speziellen Weinglas, das von der Optik allein schon edel anmutet. Derselbe Wein bleibt es trotzdem.... und es schmeckt natürlich auch gleich.

Für mich passt zur Beantwortung deiner Frage deshalb am besten: ,,Das Auge trinkt mit".

Viele Grüße und eine schöne Woche noch,

Topspeed01

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Das kommt. Aber nicht in den nächsten 10 Jahren.

Hallo,

es ist sehr wahrscheinlich, dass sich E-Autos früher oder später durchsetzen werden. Derzeit sind sie auch lukrativer als das Geschäft mit dem Wasserstoff. Norwegen wird schon ab 2025 aussteigen, viele andere Länder im Norden und Baltikum 2030. Deutschland hinkt da etwas hinterher, zumindest wollen sie vermutlich erst 2030-2035 aussteigen.

Und im Sommer diesen Jahres wird ja auch Euro 7 beschlossen. Die könnte Verbrenner dann ab 2025 entweder de facto technisch unmöglich umsetzbar machen oder zumindest umsetzbar aber dann so kostenintensiv bei der Herstellung, dass sich das nicht mehr lohnen wird. Fest steht, dass Benzin und Diesel verboten werden, nur wann es genau passiert, ist noch unklar. Nach dem Euro-7-Beschluss wird man mehr wissen.

Das Ding ist nur, dass ein Verbrennerverbot nur die Neufahrzeuge betrifft. Bestandsfahrzeuge sind ausgenommen. Diese werden aber bis dahin im Großteil Euro 6d-Norm mit Partikelfilter aufweisen. Zumindest sind sie deutlich sauberer als Fahrzeuge von vor 10 Jahren beispielsweise.

Dasselbige Problem mit den Bestandsfahrzeugen zeigt sich auch jetzt noch. Zwar gibt es einige 6d-Fahrzeuge, auch mit Filter, allerdings immer noch viele Fahrzeuge mit Euro 4, 5 und 6a/b/c. Nur Euro 6d hält laut ADAC bei Dieseln die NOx-Emissionen bei den Vorgaben ein. Das ist aber nicht das größte Problem. Wichtig ist vor allem Zweitakter-Mopeds und ältere Motorradmodelle weiter und zügig abzubauen. Das sind bei Weitem die größten Schadstoffschleudern. Modernere Viertakter-Mopeds und Motorräder mit Euro 5 als neuer Vorgabe sind zwar nicht Entwarnungsgrund, aber zumindest deutlich schadstoffreduzierter. Ich sage, bis spätestens 2050 werden kaum noch Verbrenner fahren. Zumindest keine Benziner/Diesel. Es bleibt abzuwarten ob sich Wasserstoff und klimaunschädliche synthetisch hergestellte Kraftstoffe durchsetzen können und den Verbrenner somit beibehalten. Derzeit läuft jedoch alles auf Elektro hinaus.

Freundliche Grüße,

Topspeed01

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Hallo,

ich will eigentlich gar nicht mehr fliegen. Man hat keine gescheite Filterung der Luft in der Kabine, setzt sich schädlicher Strahlung aus und ist beengt. Und die Kabinenluft wird über die Triebwerke angesogen, also kann Kerosin in den Innenraum dringen. Plus Höhenstrahlung, also gesund ist ein Flug nicht. Je länger desto ungesünder. Man tut sich nichts gutes damit.

Deshalb: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich fliegen. Man muss zum Urlaub nicht ans Ende der Welt, um glücklich zu sein. In Europa gibt es sehr schöne Landschaften.

Freundliche Grüße,

Topspeed01

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Hallo,

ich würde definitiv BFD nehmen. Der ist meist auch etwas besser bezahlt. Und du bekommst einen schönen Vertrag, eine Vereinbarung zwischen Dir und der Bundesrepublik Deutschland. Du zeigst als Bundesfreiwilliger, dass Du dich aktiv sowohl für dich (Weiterbildung, Wissenszuwachs) als auch andere (Engagement, Motivation) einsetzt. Das ist etwas vorbildliches.

Und die Einsatzstelle sollte auch gut durchdacht sein. Ich hatte diese Woche ein Online-Seminar im Rahmen meines BFD. Viele bekommen für das, was sie leisten, zu wenig Geld. Im Schnitt landen "nur" zwischen 330 und 400€ auf dem Konto (monatlich). Oftmals in Kindereinrichtungen, Schulen, Pflegeheimen etc.

Ich bin überglücklich meinen BFD in einem großen bekannten katholischem Klinikum zu absolvieren. Ich habe direkt beim Vorstellungsgespräch gemerkt wie viel Zeit man sich für die Praktikanten nimmt und es wurde mir das Gefühl gegeben Praktikanten sehr gerne im Haus haben zu wollen. Ich habe einen Weihnachtsgeldzuschuss bekommen und allgemein ist das "Taschengeld" auch sehr großzügig bemessen. Ich kann medizinische Kliniken für einen BFD empfehlen. Gerade wenn man medizinisches Interesse hat, man kann auch vieles lernen.

Freundliche Grüße,

Topspeed01

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