Auch wenn die Frage schon über ein Jahr her ist, möchte ich doch noch für die, die das hier noch lesen, vervollständigen. Klar, man kann ein Stück 1000 mal spielen bis es sitzt und man es "auswendig" spielen kann. Doch nach meiner Erfahrung sitzt das Stück dann nicht im Kopf, sondern eher in den Fingern, die dann automatisch über die Tasten fliegen. Wichtig ist, dass man mit Verstand spielt d.h sich über die Harmonien im klaren ist und das Stück auch wahrhaftig versteht. Mir hilft es, wenn ich das Stück in "logische" Abschnitte unterteile, und mir diese dann einpräge. Das kann man natürlich auch von hinten nach vorne machen (das hilft, um an jeder Stelle im Stück wieder einsteigen zu können und hilft sehr in Vorspielsituationen). Vielleicht spielen deshalb viele die Stücke "schöner", die auswendig spielen, weil die sich mehr mit der Musik an sich beschäftigt haben und sich nicht nur auf das virtuose Rumgehämmere konzentrieren :)

Grüße, tomita3

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Konkrete Antwort: Man selbst. Jeder gibt seinem Leben einen Sinn, man möchte Ziele erreichen, Spaß und Freude haben. Man lebt, um diese Ziele zu erreichen, so sind wir Menschen von Natur aus. Man sollte sich im klaren sein, dass man eine Chance bekommen hat, diese Ziele anzustreben, die Chance zu leben, und genau das sollte man schätzen.

Ich weiß diese Antwort wird dich nicht zufrieden stellen, jedoch sollte man es einfach akzeptieren. Als Jugendlicher/Erwachsener denkt man viel darüber nach, dass man nicht sterben möchte, oder das Leben ja nicht sinnvol ist, wenn man stirbt. Versetzte dich doch mal in einen Menschen hinein, der sein Leben gelebt hat, zufrieden ist, mit dem, was er erlebt hat und nun sein Leben mit dem Tod vollenden möchte.

Ältere Menschen gehen mit dem Tod GANZ anders um, als wir, das liegt an einen Sinneswandel, den wir auch erst dann erfahren, wenn wir unser Leben gelebt, dh. unsere Ziele verwirklicht haben.

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