Ich finde nicht, dass es hierfür ein "Standardprotokoll" gibt. Ich habe noch nie meinen Freund als Handyhintergrund gehabt. Ich hab ein Foto von ihm in meinem Geldbeutel und das schau ich an, wenn mir danach ist und ich ihn vermissen sollte.

Dein Handy gehört dir und ist dein privates Reich. Es sind deine Nachrichten, deine Apps und Chatverläufe, deine Kontakte und auch dein Design. Ganz sicher findet er auch halbnackte Models scharf und guckt sich die Fotos an. Ob er das nun gezielt auf Google macht oder ob er es als Poster hat ... ist eigentlich kein großer Unterschied.

Dein Freund muss ohnehin damit klar kommen, dass er nicht der einzige Mann auf der weiten Welt ist, den du attraktiv findest. Wenn er ein echter Kerl ist, kann er das ab. Wenn nicht, wär er mir persönlich eh zu anstrengend.

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Ich fand es eigentlich immer recht spaßig. In der Jugendzeit war ich nicht sonderlich offen und solche Spiele waren eine nette Gelegenheit mal ein bisschen was auszuprobieren.

Naja, Küsse gabs halt oft. Anfassen war nicht, das hätte ich nicht gewollt und das Thema kam auch nie wirklich auf. Bei Wahrheit wurden schon auch intime Fragen gestellt, aber ich muss sagen, dass ich so auch viel über Jungs gelernt hab und sie dann vielleicht auch über mich.

Extrem oder extrem peinlich war eigentlich nichts. Wenn alle drüber lachen können, ist es völlig ok. Einmal musste ich Kondome kaufen, da war ich aber noch etwas jünger. Telefonstreiche waren dabei oder ich musste anderen Jungs irgendwelche Nachrichten schreiben und durfte es erst nach frühestens einer Stunde auflösen.

Ich glaub am schwersten fiel mir, als ich als Pflicht bekommen habe, dass ich mich für die Schule schminken musste. Ich hab mich da total unwohl gefühlt, weil es halt auch übertrieben war (eine Freundin hat es machen müssen).

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Das kann gut passieren, klar. Die Lebensumstände erlauben manchmal einfach nicht, dass man sich den Gefühlen so hingibt. Und dann gibt es noch Männer, die zwar anziehend sind, aber mit denen ich mich (rein vom Kopf her) nicht auf Gefühle einlassen möchte.

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Unsere Stimmungen werden ganz stark von den Hormonen gesteuert. Ob uns das gefällt oder nicht, wir sind auf der einen Seite Opfer unserer eigenen Biochemie, auf der anderen Seite haben wir aber auch die Möglichkeit darauf Einfluss zu nehmen. Man kann "üben", besser zurechtzukommen. Positives Denken, Entspannungsübungen, Stressabbau, ...

Die Frage ist aber auch: ist ein Leben erstrebenswert, in dem wir immer gut drauf sind? Ist es wirklich belastend für dich, dass du derzeit von allem genervt bist? Wenn es dich selbst stört, dann arbeite daran. Aber das Ziel sollte nicht sein, ein Dauer-Gute-Laune-Bär zu werden. Erlaub dir auch mal, schlecht drauf zu sein ;)

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Es wird noch öfter Situationen geben, wo du "in die Büsche" musst. Komm, die Welt ist doch aufgeklärt genug. Sowas können Jungs nach meiner Erfahrung gut ab.

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Wieso machst du künstlich ein Problem daraus, wo keins ist? Falls diese Geschichte nicht nur ein Fantasieprodukt ist, gibt es nur eine richtige Antwort: mit ihr darüber reden.

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Das ist unterschiedlich. Von Land zu Land, von Kommune zu Kommune.

In vielen Ländern gibt es private und staatliche Tierheime. Die staatlichen haben meistens etwas bessere Bedingungen, weil die Tierheime nicht zum Geldmachen genutzt werden. Ein privater Investor will natürlich verdienen und so wird häufig am Personal, Futter, Käfigen, Hygiene etc. gespart.

In Deutschland gibt es nur sehr wenige Tierheime, die rein aus öffentlichen Geldern finanziert werden. Hauptsächlich in Großstädten. Die meisten Tierheime sind Vereine (zu erkennen am e.V. hinter dem Namen). Die Kosten werden durch die Mitgliedsbeiträge des Vereins gedeckt, zusätzlich gibt es Spenden, Fundraising (z.B. Weihnachtsfeste, Tag der offenen Tür etc), Partnerschaften und Beiträge von der Kommune, wenn Fundtiere dort aufgenommen werden. Außerdem zahlen Leute Schutzgebühren, wenn sie ein Tier von dort holen.

Ohne Spenden und vor allem ohne viel freiwillige Hilfe hätten die Tierheime auf jeden Fall keine Chance zu bestehen.

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Wenn ihr schon so pragmatisch an die Sache rangeht und den Geschehnissen nicht einfach ihren natürlichen Lauf lasst, dann solltet ihr es auch so durchziehen.

Termin vereinbaren, reden, machen.

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Die Frage "warum mögen manche Leute Pizza" ist genauso sinnfrei wie die Begründung "mir schmeckt keine Pizza" und die Tatsache, dass du dafür ausgelacht wirst.

Ich glaube, du spinnst dir da was zusammen. Iss doch einfach, was du willst.

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Was man schön findet und was nicht wandelt sich im Laufe des Lebens immer wieder mal. Es sind außerdem auch mal Trends, die man durch das Internet gut verfolgen und ausleben kann.

Die Frage nach dem "warum" ist schwer zu beantworten, aber sie sollte sich eigentlich gar nicht stellen. Die Gegenfrage lautet aus meiner Sicht: warum denn auch nicht?

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Es ist tatsächlich beides.

Erstens möchte ich gerne in den Spiegel schauen und denken können "du bist hübsch!". Das kann ich auch ohne Schminke, keine Frage. Aber es betont bestimmte Merkmale.

Gleichzeitig gefällt mir als Frau das Gefühl, begehrt zu werden. Muss nicht sexuell sein und muss auch nicht in einem Flirt enden. Es ist nur das Gefühl, dass andere mich gerne ansehen möchten.

Bei der Wahl von Typ und Menge des Make Ups muss man eben bedenken, was das bewirken kann. Wenn ich zum Vorstellungsgespräch zu viel Make Up drauf tue, kommt es so rüber, als wollte ich mich verstellen oder die Männer aufreizen um den Job zu bekommen - das geht schnell nach hinten los.

Gehe ich auf ein Date und habe gerade etwas unreine Haut, dann möchte ich nicht das Gefühl haben, dass das irgendwie zwischen uns steht. Genau so wie wenig Frauen dazu stehen, dass ihnen Schminke dabei hilft sich hübsch zu finden, stehen Männer zu dem unterbewussten Gefühl, dass oberflächliche Schönheit anziehend auf sie ist.

Ich glaube, viele verwechseln auch schminken mit ankleistern. Eine Frau, die sich schminkt, hat ja nicht unbedingt Lidschatten, knalligen Lippenstift oder sowas. Man deckt unreine Stellen ab, hellt den Hautton auf oder macht die Haut samtig. Dünner Eyeliner sorgt dafür, dass die Augen besser zur Geltung kommen.

Wenn mich ein Mann fragt, warum ich mich schminke, entgegne ich gerne: warum gehst du zum Friseur? Warum rasierst du dich? Warum trägst du einen Anzug, der deine Schultern breiter wirken lässt? Im Umgang mit anderen Menschen versuchen wir unsere Vorzüge zu betonen und die Schwächen zu kaschieren. Darin kann ich nichts Schlechtes erkennen. Wenn das Schminken zur Selbstschau wird und man damit sein gesamtes Ich übermalt, dann hat das einen ganz anderen Geschmack. Aber selbst dann finde ich es nicht ok, der Frau vorzuhalten, dass sie es falsch macht. Jede(r) kann mit sich anstellen, was er/sie will. Und wenn wir mal zusammen durch eine Fußgängerzone gehen und du mir die Frauen zeigst, die du hübsch findest, kann ich dir genau sagen, welche Form von Make Up du übersiehst und für einen "natürlichen Look" hältst.

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Du kannst die Hefe nicht einfach weglassen.

Ein Brot ohne Hefe ist möglich, erfordert aber einen Sauerteig und den muss man pflegen. Ist alles nicht ganz so einfach, aber wenn du dauerhaft hefefreies Brot (und andere Teige) herstellen möchtest, dann google einfach mal nach Rezepten (Sauerteig Brot).

Oder google nach "wie stelle ich einen Hermann her?" ;)

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Bist du sicher, dass es WIRKLICH nicht geht? Eher würde ich versuchen, andere Termine zu verschieben.

Wenn es aber nicht zu vermeiden ist, dann ruf an und erklär dein Problem. Frag freundlich nach, ob es auch einen früheren Termin gäbe.

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Bei uns ist es so, dass man die Modulprüfung im ersten Semester einmal wiederholen kann und dann erst wieder ein Jahr später. Man wird nicht sofort exmatrikuliert.

Ich bin mir sicher, dass es in deiner Prüfungs- und Studienordnung klar drin steht. Ist aber manchmal komisch formuliert. Ich rate dir dringend, bei deiner Studiengangskoordination vorbeizuschauen.

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Wenn du dich dazu entschließt die Narben offen zu tragen, dann tu das für dich und NUR für dich. Weder für deine Eltern und schon gar nicht für deine Peiniger. Keiner von denen wird sich danach schlechter fühlen. Im Gegenteil kann das alte Wunden wieder aufreißen. Wenn du mit dieser Gewohnheit abschließen möchtest, ist es ein guter Punkt um auch den anderen zu verzeihen. Das ist vorbei und du bist jetzt stärker. Sie haben keine Macht mehr über dich. Nicht ein bisschen.

Ich sehe übrigens immer wieder Leute mit SVV-Narben. Es wirkt als Außenstehender - befremdlich. Du musst dich auf Fragen einstellen und solltest gute Antworten parat haben. Keine Lügen, sondern einfach etwas, das du eben standardmäßig erwiderst.

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Bist du denn selbst in einer Beziehung, also hast du jemanden betrügt?

Mit dem Ex der Freundin zu schlafen kann große Probleme mit sich bringen. Ihr teilt nun quasi etwas, das ihr eigentlich nicht teilen solltet. Wenn das Thema auf ihn kommt, geht in euren beiden Köpfen los, dass ihr beide schon mit ihm geschlafen habt. Ich könnte es verstehen, wenn sie jetzt ziemlich sauer auf dich ist.

Aber ich finde es gut, dass du es erzählt hast. Ich hoffe doch, dass eure Freundschaft das aushält. Und vielleicht überlegt deine Freundin ja auch, ob es IHR nicht hätte passieren können. Im entsprechenden Moment.

Das mit dem Alkohol ist so eine Sache. Vermutlich war er schon immer spannend für dich. Nicht trotz sondern gerade WEIL er mit ihr zusammen war. Das solltest du dir eingestehen ;)

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Freund kann sich nicht bei mir entschuldigen?

ich habe das Problem das mein Freund ständig an mir herum kritisiert, mich verletzt bis mir die Tränen kommen und dann sich nicht einmal für sein Verhalten entschuldigen kann. Ich werde immer wieder mir meinen Fehlern und Macken aufgezogen. Bin nicht ordentlich genug ein „Messi“ kaue zu laut. Unterhalte mich nicht gerne mit Leuten (bin etwas Ruhiger, beobachte am Anfang lieber erst mal die Fremden Personen), lasse den Wasserhahn immer Tropfen usw... sowas kann auf Dauer sehr verletztend sein.

Wenn wir abends telefonieren erzähle ich ihm von meinem Tag. Erzähle dann z.B was ich heute gemacht habe. Mit der WG zusammen gekocht und danach die Küche aufgeräumt und geputzt „jetzt ist wieder alles schön sauber“

Von ihm kommt dann nur ein „ in der Küche ist es doch immer dreckig. Ich verstehe nicht wie du es da noch aushälst, da überhaupt noch wohnen kannst“ ich habe dann erstmal nichts gesagt da mir dir Tränen gekommen sind . Habe dann erwidert das ich es nicht so sehe und das es bei mir so ankommt als ob es unzumutbar wäre und ich wohl am besten ausziehen soll. Habe auch gesagt das mich das verletzt und man sowas ja auch etwas anders ausdrücken kann nicht so negativ ... (etwas das er generell sehr gerne macht )

dies hat er kein bisschen verstanden und wir haben seit 5 Tagen Streit deswegen. Er ist sich seiner Schuld nicht bewusst .( habe mehrmals erklärt wie ich mich fühle. Das ich es nicht schön finde wenn man in einer Partnerschaft so mit einander umgeht... alles immer sehr sachlich) Bin auf ihn zu gegangen habe nachgefragt ob wir uns am Wochenende sehen ( er hat mich abgewiesen)

Er versteht nicht warum wir uns immer wieder streiten , ich wäre zu anstrengend , man würde davon Kopfschmerzen bekommen. Ihm ist kein bisschen klar das sein Verhalten viel dazu beiträgt . sieht er absolut nicht ein, entschuldigt sich auch nicht dafür bei mir.

ich bin mittlerweile mit meinem Latein am Ende , bin mir nicht sicher ob ich diese Beziehung noch weiter führen möchte ...

wäre dankbar wenn jmd mal einen Rat hätte. Weis in meinem Umfeld leider niemanden den ich dazu unvoreingenommen befragen kann.

Danke

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Liebe Marlin.

Dass du so einen Text schreibst - nachts um 2 Uhr - sagt schon alles. Das Thema wühlt dich ganz schön auf und beschäftigt dich im Moment. Und ich kann das gut verstehen.

Leider muss man sagen, dass viele Menschen (oft halt besonders die Männer) so sind, wie du deinen Freund beschreibst. Sie können es nicht lassen, ihren Senf dazuzugeben und Dinge madig zu machen. Woran das liegt, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht ist es fehlende Empathie. Er kann oder will sich nicht in deine Lage versetzen. Es ist leichter das zu sagen, was er denkt, als das, was dich glücklich machen würde.

Tatsächlich ist es halt auch so, dass es wenig bringt, wenn er sich für dich verstellt. Aber er kann auch nicht erwarten, dass es dich kalt lässt, wenn er so ist. Ob er sich nun dafür entschuldigen sollte oder nicht ist meines Erachtens gar nicht das wirkliche Problem. Wenn er für sich findet, dass er nichts falsch gemacht hat, muss er sich auch nicht entschuldigen. So eine erzwungene Entschuldigung ("damit du endlich mal Ruhe gibst") ist da eher deprimierender, als wenn man einfach Gras über die Sache wachsen lässt.

Aber schlimm finde ich, dass es ein Dauerzustand zu sein scheint. Er ist nicht in der Lage für dich da zu sein. Emotional meine ich. Wenn ihr euch schon nicht seht und du von einem Erlebnis erzählst, dann sollte er sich dafür interessieren. Interagieren. Das tut er aber laut deiner Erzählung nicht, sondern drängt dir SEINE Meinung auf. Und verletzt dich damit.

Klar kann man jetzt als Außenstehender leicht sagen "der ist nichts für dich, such dir nen neuen". Aber an so einer Beziehung hängen ja auch viele Emotionen. Und wenn ihr euch ansonsten wirklich liebt, könnt ihr womöglich trotzdem noch dran arbeiten.

Also mein Ex war auch so. Ich hab ihm stolz erzählt, dass ich ein Jobangebot bekommen habe, allerdings sehr schlecht bezahlt. Und anstatt sich für mich zu freuen, hat er sich nur beschwert, dass ich so nen Blödsinn nicht machen soll, sondern lieber studieren. Ich meine - er hatte ja Recht damit. Aber in dem Moment hat es sich blöd angefühlt. Da will ich einfach, dass er sich freut und dann vielleicht später mal sagt "du, vielleicht solltest du aber trotzdem mal zum Infoabend der Uni gehen?". Und er war oft so. Aber scheinbar eben auch nicht bewusst und nicht absichtlich. Wir hatten auch oft Streit, aber ich finde, nach ein paar Monaten hat er besser verstanden, wie so eine Beziehung funktioniert. Manche müssen das eben auch erst lernen. Du und ich, wir sind auch nicht perfekt und vielleicht machst du manchmal auch mehr Theater als notwendig wäre.

Redet miteinander, auch wenn ihr das schon getan habt. Je besser er versteht, WAS dir nicht gefallen hat, desto besser. Dabei kann man auch mal Wut zulassen, lauter werden. Aber man sollte sich eben auch wieder versöhnen. Und zumindest mit etwas Abstand auf das Gespräch blicken und sagen: "wir sind uns ein Stück näher gekommen".

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