http://www.pilzwanderer.de/pilz-lexikon/birken-reizker-2376.html

Klick mal auf, da hast du auch ein Bild vom Birkenreizker, und wo er wächst! Der ist aber doch giftig, und er braucht einige Behandlungen, bevor man ihn überhaupt genießen kann

Bei uns im Siegerland (NRW) wächst er tatsächlich sehr viel, wie schon einer berichtete, aber jetzt dürftest Du keine mehr finden, denn fast überall, bei uns jedenfalls, gab's schon Nachtfröste, und da werden alle Pilze schwarz, lediglich könnten noch mal ein paar violette Ritterlinge wachsen, wenn es noch mal milde Tage gibt! Bei uns in der Nähe ist ein Waldstück, wo es vor ein paar Jahren solche Mengen an violetten Ritterlinge gab, daß wir sie in zwei Wäschekörben heimgeschleppt haben! Sie riechen nach Veilchenparfüm, aber beim Zubereiten verliert sich das, und sie schmecken recht gut! Habe sie alle vorgeschmort und zu Mahlzeiten abgefüllt und eingefroren!

Aber sonst? Jetzt noch Pilze? Hier bei uns in NRW wohl kaum! Pilze wollen es warm und feucht! Sei nicht enttäuscht, wenn Du jetzt keine mehr findest!

L. G. Sonnenblume

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Hallo, Raziel256, bei dem, was Du da alles aufzählst, habe ich denselben Gedanken wie Du: Ach, wie sinnlos ist doch alles!! Auswandern?? Wohin?? Und wenn ich mir dann die noch sinnloseren und oberflächlichen Antworten ansehe -- -- ja, dann zerfließt das letzte Prozent noch im endlosen Nebel -- -- aus!

Und wenn man dann hoffnungslos parkinsonkrank ist wie mein Mann-- -- wo ist da der Sinn?? Und wenn man wie ich täglich mit zunehmender Arthrose und vielen vielen Schmerzen gequält ist -- -- wo ist da der Sinn?

Man wird älter und älter -- -- falls man alt wird und nicht plötzlich die Lebensuhr stehen bleibt, wo ist da der Sinn?

Und wenn Ziele nur für die begrenzte Zeit eines sich so schnell verflüchtigenden Lebens soeben ausreichen, wo bleibt da der Sinn? Die 'schöne Zukunft' die man sich aufbaut, wie lange dauert sie? Kein Wunder, wenn man dauernd in Angst lebt!

Wenn es wirklich so ist, dann ist auch ein Auswandern sinnlos, wohin sollte man auswandern, wo ich mich häuslich niederlasse, schwebt dasselbe Schicksal über meinem Haupt!

In unserer menschlichen Gesellschaft sieht es schlimm aus! Und da ist wirklich etwas faul! Die Hoffnung steigt aus den Kinderschuhen, erreicht es, mit Ehrgeiz etwas zu erreichen, aber sobald sie etwas erreicht hat, geht es wieder abwärts, und wenn sie alle Möglichkeiten erschöpft hat, endet die Vorführung auf der Bühne des Lebens, der Vorhang geht zu, das Publikum klatscht zwar noch, doch man hört es nicht mehr, und was kommt dann, was kommt dann, geht der Vorhang nochmal auf??

Man ist gefangen auf dem Fließband der Zeit, und Abspringen? Wohin? Wohin? Da gibt es einfach kein Entrinnen auf dieser Erde!

Ja, ich sage ganz bewußt: auf dieser Erde!

Wenn der Vorhang zu ist, dann ist das Schauspiel auf dieser Welt beendet! Und wenn man zurückblickt, falls man noch dazu kommt, stellt man fest, es war zwar einiges ganz schön, aber das Schöne ging sowieso verboten schnell vorbei, und die miesen Zeiten dauerten eben viel länger, und was hat's gebracht? Es war zu wenig!

Ja, die Zeit!!! Man kann sie nicht zurückkaufen, nicht nochmal erleben, nicht wieder gutmachen, auch nicht festhalten!

In meiner Jugend habe ich mal in einem Gedicht verfaßt: '......du möchtest halten die Stunden im Glück, bewahren den seligen Augenblick.....' Geht nicht! Vierzig Jahre sind seitdem vergangen, und mein Mann und ich feiern im August die sogenannte 'Rubinhochzeit' ! den ' seligen Augenblick' haben wir nicht festhalten können, und -- -- ehrlich -- alles möchte ich auch gar nicht festgehalten wissen!

So ist es einfach auf dieser Erde! Gott hatte einst einen ganz anderen Plan mit unserer Erde, und uns Menschen hatte er dazu bestimmt, als Seine Gegenüber mit Ihm in enger Verbundenheit zu leben!

Dann hätte es all das Böse auf der Welt nicht gegeben, keine Krankheiten, kein Leid, keinen Tod, keine Unfälle, keine Tsunamis und Erdbeben und so weiter! Das alles hat nämlich Gott gar nicht gemacht, obwohl viele Leute sowas Gott als Schuld in die Schuhe schieben!

Aber Gott hatte einen Feind, einen einstmals wunderbaren Engelfürsten, der erst dann zum Feind wurde, als er anfing, sich über Gott zu erheben, ja, und deshalb haben wir heute dieses Dilemma!

Nichts, aber nichts stimmt mehr auf dieser Welt, die sich so schrecklich verändert hat, seitdem da jemand alles besser wissen wollte wie Gott!

Ja,so gesehen ist wirklich alles sinnlos ! Wenn es keine Zukunft gäbe? Wenn der Teufel die Erde und somit unser Leben für immer verpfuscht hätte?

Aber wenn wir am Ende sind, fängt Gott erst richtig an! Die Zeit dieses Verpfuschens ist begrenzt, und dann -- -- macht Gott alles neu! Das steht in der Bibel, und daran halte ich mich, und deshalb gibt es für mich kein sinnloses Leben, auch wenn es in den Augen der Menschen ohne Gott keinen Sinn hat

Hebräer 13, Vers14 ' Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.'

“Ohne Heimat sein heißt leiden”, sagte einmal der russische Dichter Fjodor M. Dostojewsky (1821-1881). Wir Christen haben eine Heimat: den Himmel! “**Denn unser Bürgertum ist in dem Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Erretter erwarten (Philipper 3,20).** Gut, wenn wir uns dieser Heimat mehr bewusst sind. Schlecht, wenn wir gerne eine Heimat im Himmel und eine Heimat auf der Erde haben wollen. Dann hinken wir zwischen zwei Seiten. Das macht unglücklich.<<

Siehst Du, Raziel, das ist es, was die Sinnlosigkeit in dieser Welt zum sinnvollen Dasein macht! Das Beste kommt noch!!!

Das ist die Antwort auf Deine Fragen: Gott gab Seinen Sohn in diese verpfuschte Welt, der uns von aller Sinnlosigkeit, von allem Pfusch der Sünde, erlöst hat! Offenbarung 21, 5 : 'Siehe, ich mache alles neu!

Gib Deinem Leben eine Chance! Jesus lebt!

Dazu noch einen Link:

Es geht ohne Gott in die Dunkelheit, sing mit bei Bibel TV - YouTube

**<a href="http://www.youtube.com/watch?v=XooGbokZXbM" target="_blank">www.youtube.com/watch?v=XooGbokZXbM</a>**

L. G. Sonnenblume

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Ein Hund haart doch nicht dauernd! Jetzt ist es Frühling, und Dein Hund verliert das 'Winterkleid' , so wie die Hühner auch in die Mauser kommen! Im Sommer ist das doch nicht so wild! Du kannst dem Hund zu seinem Sommerkleid helfen, indem Du ihn jeden Tag bürstest, bis die alte Wolle runter ist! Das tut ihm auch gut, hilft zur Durchblutung! im Herbst wächst die Wolle wieder nach, damit das 'Winterkleid' schön dick wird! Im nächsten Frühling geht dann dieselbe Prozedur wieder los!

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Liebe LHilton, hallo, was Du da berichtest, erinnert mich sehr an meine eigene Kinder- und Jugendzeit !

Nur, ich wurde als Kind fast alle Tage geschlagen, mit Stöcken und Knüppeln! Manchmal hatte ich dicke blutige Striemen an den Armen und Beinen, dann durfte ich nicht mitturnen! Ich war als Kind manchmal depressiv

Wir haben ungefähr eine Stunde weit von der Stadt am Waldrand gewohnt, und da ich ein Stück durch den Wald mußte, hat meine Mutter mich jeden Tag in die Schule gebracht und wieder abgeholt! Nicht per Auto, nein, zu Fuß! Das hat mir wohl nichts geschadet, aber ich durfte nicht mit den anderen Kindern gehen, die auch noch da wohnten, die waren meiner Mutter nicht 'sauber ' genug! Ich war es nie anders gewohnt, als daß sie immer dabei war und auf mich aufpasste!

Kam ich mal zu spät in die Schule, spazierte meine Mutter mit in die Klasse: "Herr Lehrer, wir haben uns verspätet!" Brandendes Gelächter, während ich am liebsten unter die Bänke gekrochen wäre! Heute kann ich darüber lachen, damals quälte es mich! In den Pausen stand ich einsam am Schultor und guckte auf die Straße, ach, wie gerne hätte ich mitgespielt, aber die anderen sagten: "Laß die bloß in Ruhe, sonst kriegen wirs mit der Mutter zu tun!" Also ließ man mich 'in Ruhe'!

Auf eine Oberschule durfte ich nicht, damals kostete das noch Geld, und das wollte meine Mutter nicht ausgeben , "Mädchen heiraten ja doch, und dann ist alles für die Katz!" Beinahe händeringend hat mein Lehrer, der mich mochte, meine Mutter angefleht, sie möchte doch dieses begabte Kind aufs Gymnasium lassen! Nein, meine Mutter blieb stur!

Dann kam ich in die Pubertät -- -- und zugleicher Zeit meine Mutter in die Wechseljahre! waren die ersten Jahre schon manchmal schlimm, nun wurde es noch schlimmer! Im letzten Schuljahr sagte ein wohmeinendes Mädchen zu mir: "Hör mal, erzähl doch Deiner Mutter nicht immer alles!" Ich konnte nicht lügen, wenn auch noch alles so furchtbar war, aber meine Mutter sah und hörte buchstäblich ' das Gras wachsen'! Wollt sich mal ein Mädchen mutig mir freundschaftlich nahen, wurde es erst auf Herz und Nieren geprüft, ist das Mädchen anständig, gehorcht es seinen Eltern, ist es nach jeder Richtung innerlich und äußerlich 'sauber', u.s.w., und am Ende zogen sich die Mädchen wieder zurück, sie hatten Angst vor meiner Mutter!

Damals gab's ja außer Radio noch keine Medien, folglich konnte meine Mutter noch keine SMS kontrollieren, hätte sie aber bestimmt auch getan! Aber es gab mein Tagebuch! Das konnte ich zwar abschließen, aber meine Mutter bekam es auf! Wenn ich es versteckt hatte -- -- sie fand es, schließlich wollte sie ja wissen, wie meine gefühle aussahen, wen ich anschwärmte, und ob ich sie schlecht machte bei der 'namenlosen Person Tagebuch' , denn sie war mißtrauisch und vermutete dauernd, ich würde das Tagebuch ständig anderen Leuten zeigen, dabei hatte ich überhaupt keine 'anderen Leute' ! Ich traute mich nicht, jemandem was zu sagen, meine Mutter drohte mir, dann käme ich in eine Erziehungsanstalt, weil ich ' schwer erziehbar sei' !

Ich durfte nicht malen zu Hause, denn sie meinte, das gibt ja Dreck! Ich habe gerne gebastelt, und einmal habe ich ein kleines Tablett gemacht und mit platt gebügeltem Stroh 'bepflastert', und mitten in der Nacht bin ich heimlich aufgestanden und habe in der Küche bei geöffnetem Fenster alles lackiert! Aber trotzdem wurde meine Mutter durch den Geruch wach! Mitten in der Nacht gab es da Krawall, den habe ich lange nicht vergessen! Mein Tablett habe ich schnell in Sicherheit gebracht, sonst wäre es in Fetzen gerissen worden! Es wäre nicht das erste Mal, vieles hat mir meine Mutter kaputt gemacht, alle meine Malereien, Bücher, die ich liebte, und gebastelte Sachen sowieso! Das Tablett wollte ich aber verschenken!

Nach der Schulzeit solte ich was lernen, mit fünfzehn Jahren war die zu Ende, ich spielte tatsächlich noch hin und wieder mit meinen Puppen, spielte immer Schule, Freundschaft und Mutter und Kind, wie ich es mir vorstellte! Das war wie ein Rollenspiel und hat mir wahrscheinlich geholfen! Aber Beruf? Eigentlich wollte ich gerne Kindergärtnerin werden, ich hatte kleinere Kinder sehr gerne, und ohne mittlere Reife hätte ich damals eine Frauenfachschule besuchen müssen! Kostet Geld! Nein, gibt's nicht! Basta! Mein Vater wollte mich als Chefsekretärin sehen, mir grauste davor, ich habe mich gewehrt, in dem ich das Papier, daß er mir hinlegte zu einer Bewebung, stur liegen gelassen! Meine Mutter wollte, ich solle Putzen und Kochen lernen, das habe ich dann brav gemacht, aber nicht, weil sie das wollte, sondern weil es mir doch Spaß machte! Nun war mein Vater wieder an der Reihe: ich sei dumm, ich wollte und könnte nichts außer andern Leuten den Dreck fegen! Dabei hat man mir ja keine Wahl gelassen! Ich währe auch gerne Werbegraphikerin geworden, ich konnte gut malen und zeichnen und bekam ein Angebot!

Fortsetung folgt......

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Was ist eigentlich Karneval? (1) - SoundWords www.soundwords.de/artikel.asp?id=245 Christen sind das Salz der Erde und sollen der Fäulnis entgegenwirken, die sich überall breitmacht!

"Wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer selbst seid?" (1.Kor. 6,19)

Das sagt uns die Bibel dazu! Und weiter sagt die Bibel: '1.Johannes 2:15 Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. So jemand die Welt liebt, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.'

Voll Freude sein ist etwas völlig anderes als Albernheit! Wenn man schon Alkohol unbedingt zum 'Freuen' braucht, so ist das nur Stimmung, aber keine Freude!

Weiter sagt uns die Bibel: Phil.4,4-7 “Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!�?

Wer dem Herrn Jesus wirklich nachfolgt, wird sich kaum wohlfühlen in dem albernen Getue des Karnevals, er fühlt sich dort wohler, wo man zu des Herrn Ehre zusammenkommt! L. G. Sonnenblume

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Hallo, ich kann vor diesen Büchern nur warnen, es ist gefährlich! Klick mal auf : Orientierung - Okkultismus! 6. und 7. Buch Moses! Ist von Dr. Kurt Koch. Wenn Du Dir nicht dein Leben kaputt **machen willst, dann laß es sein!******

Der Titel "6. und 7. Buch Mose" ist ein Pseudonym, ein lügnerischer Deckname. Mose hat mit diesen undefinedZaubersprüchen nichts zu tun.

Ein Beispiel: Ein Mann beschäftigte sich an Hand des 6. und 7. Buches Mose jahrelang mit der Schwarzen Magie. Er endete im Irrenhaus. Seine Frau trieb die Schwarze Kunst weiter. Sie erlitt das gleiche Los. * Zufallsbild *Dann übernahm der Sohn die undefinedokkulte Literatur seiner Eltern. Auch er endete in der Pflegeanstalt. Nun führte seine Frau die okkulte Tradition weiter. Auch sie wurde geistesgestört und mußte interniert werden. Die ganze Familie war also an diesem 6. und 7. Buch Mose und der Schwarzen Kunst zerbrochen. Dann übernahm ein Nachbar, der mit dieser heimgesuchten Familie befreundet war, die okkulte Literatur. Auch ihn trieb der Aberwitz und die Neugierde, die undefinedschwarzmagischen Formeln auszuprobieren. Er wurde. ebenfalls ein Opfer der Schwarzen Kunst und kam ins Irrenhaus. Der Teufel leistet nicht umsonst seine Dienste. Er kettet vielmehr die Menschen, die ihn beanspruchen, mit schwersten Fesseln an sich.

Ich glaube das reicht! Das Ganze ist nicht bloß Humbug, dazu ist es viel zu unheimlich, und wenn Du nicht Böses erleben willst, dann laß die Finger davon!

l: G. Sonnenblume

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Hallo, Kaktusfrau! Da habe ich doch noch 'ne Frage von Dir entdeckt, auf die ich Dir ganz schnell noch antworten möchte! Du schreibst Gedichte und Lieder - - ich auch !! Mit vierzehn Jahren fing ich damit an! Melodien habe ich nur ganz wenig dazu gemacht, denn -- lache und staune, ich kann gar keine Noten! das liegt daran und hat immer daran gelegen, daß ich sofort alles auswendig konnte! So habe ich in der Schule im Flötenchor mitgespielt, und keiner wußte, daß ich das ohne Noten machte! Da ging nichts schief!

Ich habe im Ganzen nur drei-vier Lieder mit Melodien bedacht, das eine Lied sende ich Dir mal, leider kann ich Dir die Melodie nicht mitsenden, denn sie existiert nur in meinem Kopf! Ich weiß nur noch, wie auf einem kleinen Spaziergang die Verse mitsamt der Melodie entstanden!

Das war vor ca 10 oder mehr Jahren, genau weiß ich es nicht mehr, da war so ein schöner leuchtender Spätsommertag, auch so etwa im September! Wir wohnen nahe am Dorfrand, wo gleich hinaus ein Weg durch die Wiesen geht, und der Weg geht bis zum Waldrand! So kurz vor dem Herbst habe ich manchmal so etwas wie Abschiedsstimmung, Abschied von dem Sommer! Ich lief den Weg so langsam hinaus und summte dabei irgendeine Melodie vor mich hin! Die Melodie gewann Gestalt, ich fand Worte dazu, die genau so in die Situation paßte! Ich dachte: Und wenn es jetzt auch Herbst wird, und all die bunten Blumenfarben verlöschen, es leuchtet noch in mir nach, und ich kann trotzdem ein frohes Gesicht zeigen! So entstand der Refrain von diesem Lied! Meine Gedanken kamen und gingen, und genauso habe ich sie auch aufgeschrieben, mitten aus der Stimmung heraus!

Als ich wieder zu Hause war, schrieb ich die Worte sofort auf, es waren aber nur erst die ersten beiden Verse, der dritte und vierte Vers sind erst ein Jahr später entstanden, und seitdem habe ich das Lied viel gesungen, und mein Mann kann es auch schon singen! Wir musizieren oft zusammen, beide ohne Noten nach Gehör, ich spiele Keyboard, habe mir das selber beigebracht, ohne jemals Stunden genommen zu haben, ich habe mich sogar an das Schlagzeug herangewagt! Mich haben schon viele gefragt: ' Wie machst du das, wie findest du die richtigen Töne, den richtigen Rhytmus? ' Dann kann ich nur immer sagen: ' ich weiß es nicht, ich weiß es wirklich nicht! '

Ich weiß auch nicht, wie die Melodie zu dem Lied zustande kam, ich weiß nur, daß sie zum Lied paßt! Ich glaube, man kann das nicht einfach nachmachen!

Ich kann Dir nur eins sagen: Versuche mal, Dich stimmungsmäßig in Dein Lied hineinzudenken, mach die Augen zu und laß es auf dich wirken, fang mit den ersten Zeilen an, summe vor Dich hin, bis du das Gefühl hast: da entsteht was! Die Melodie muß mit den Worten verschmelzen! ich weiß nicht, ob Du verstehst, was ich meine, und ich kann es Dir einfach nicht anders erklären!! Die Gedichte sind ja auch in Deinem Innern entstanden, also mußt Du auf demselben Wege die Verse anfangen klingen zu lassen! Ich kann's anders nicht ausdrücken!

Die Melodie von meinem Sommerlied ist halb sehnsüchtig, halb von Hoffnung und Zuversicht erfüllt, nun, die Worte sind es ja auch, und immer wieder tröstet es mich, wenn ich empfinde, wie schnell alles vergeht, nach allem Schönen holt uns immer wieder der Alltag mit seinen nüchternen grauen Farben ein! Wenn ich das Lied singe, dann taucht immer jener sonnige Spätsommertag vor meinem inneren Auge auf, und so kann ich mitten im Winter vor mir die leuchtenden Blumen aus der Sommerszeit in meinem Innern sehen! Wir säen, pikieren und pflanzen ja unsere Blumen selber, im Frühling ist an unserer Hauswand ein Gewächshauskasten mit Jungpflänzchen. Da hat man natürlich mehr Beziehung zu, als wenn man die Blumen blühend kauft, sie sind wie Kinderchen, die man aufwachsen sieht, und wenn es dann Herbst wird, tut es oft weh, wenn sie Abschied nehmen und verblühen! Jetzt habe ich aber mächtig meiner Phantasie nachgegeben! Meine Lieblingsblumen sind die Sonnenblumen, deshalb auch mein Profil, die Blüte ist eine von den unseren!

Es tut mir leid, mehr kann ich nicht zum Melodien-machen beitragen, ich kann leider nicht aus dem Handgelenk heraus Noten schreiben! Die Melodie muß aus dem Innern kommen, wenn man sie aus dem Verstand heraus 'macht' , könnte sie hölzern und steif wirken, und Du hast keine Freude daran, das zu singen!

Ich wünsche Dir trozdem, daß Du in Dich hinein horchst, und daß da was zustande kommt, an dem Du Freude hast! Kannst es ja dann aufnehmen und in You Tube hineinstellen! Vielleicht mache ich das auch nochmal! Ich sage dir auch noch Dankeschön für Deinen ' Daumen hoch '! Liebe Grüße ' Sonnenblume1943'

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Hallo, die Begabung zum Malen scheinst Du zu haben, sonst hättest Du nicht eine 1 im Zeugnis! Das ist schon mal die Vorraussetzung!

Alles andere ist üben, üben, Bilder anschauen, üben, Zweige, Blumen, Gebrauchsgegenstände vor Dich hinstellen, gut betrachten und versuchen, nachzuzeichnen, alles ist Übung! Fotos herauskramen, Zeitungs- und Illustriertenfotos herausholen, versuchen, nachzuzeichnen, auch das ist Übung! Wenn Du dazu Lust hast, weil Du bemerkst, Du kriegst Ähnlichkeiten zustande, bist Du schon davon inspiriert, weiter zu machen! Das ist alles Übung, und Du merkst nicht mal, daß Du übst! Weil es Dir Spaß macht! Auf diese Art und Weise entstehen unter Umständen schon kleine Kunstwerke, und die sammelst Du in einer Mappe und vergleichst von Zeit zu Zeit! Daran merkst Du, was Du gelernt hast!

Es gibt Anleitungsbüchlein zu kaufen, da kannst Du anfangen, zu arbeiten: Porträtmalerei, Blumen, Landschaften, Gegenständliches u.s.w. , alles ausprobieren!

So langsam wirst Du von selber merken, zu welcher Art Malerei Du Dich am meisten hingezogen fühlst, und das ist dann das Ziel, auf das Du weiter zusteuern solltest! Je mehr Du daran arbeitest und ausprobierst und übst, umso formvollendeter wirst Du malen können! Beim Malen gibt es nie ein Auslernen!

So war es bei mir, ich habe nie malen gelernt, meine Mutter fand Kurse machen als unnütze Geldausgabe, Malen war bei ihr britlose Kunst! Aber von Kind auf hatte bei mir alles eine lebendige Vorstellung, bei der ich nicht ruhte, bis ich das eine oder das andere nachgemalt hatte! So habe ich Zeitungränder vollgemalt, Schmierblöcke und sogar das Lesebuch bekam Bilder dazu gemalt, worüber ich mich heute noch amüsiere, wenn ich mir das angucke! Mal habe ich Blumen gemalt, ein andermal Kinderköpfe, dann wieder Tiere oder Landschaften, meistens mit Wasserfarben!

In der Schule hatte ich einen Lehrer, der zwar selber nicht malen konnte, aber erklären konnte er das gut, und ausgeführt habe ich es, und da war noch ein Junge, mit dem ich gewetteifert hatte! Schließlich mußte ich vor der ganzen Klasse mit bunten Kreiden die Szene aus dem alten Gedicht ' Der Erlkönig ' malen: Der Vater mit dem Kind auf dem galoppierenden Pferd, und Erlkönigs Töchter mit wehenden Locken und Gewändern hinter ihm her! Einige Stunden habe ich daran gemalt, intensiv und mit Inbrunst, die ganze Klasse hinter mir war verschollen, die Schelle zur Pause interessierte mich nicht, und der Lehrer ließ mich in Ruhe!

Dieses Bild blieb dann wochenlang auf dieser Seitentafel bestehen, und jeder kam und guckte, die ganze Schule lief zusammen samt dem Rektor, und sogar ein psychologischer Gutachter kam und stellte mir so allerhand Fragen! Ich galt seitdem als die beste Malerin der ganzen Schule, aber das hat der Lehrer mir erst viel später gesagt! Das alles hat mich natürlich angespornt, immer weiter zu malen, was mir gerade vor die Finger kam! Nichts konnte mich darin entmutigen, obwohl meine Mutter manchmal mit meinen Malereien das Feuer fütterte im Ofen!

Als ich später verheiratet war, habe ich mit meinen beiden Kindern gemalt, ihnen das beigebracht, was ich mir selber erarbeitetet hatte! Aber beide Kinder waren mir, als sie älter wurden, sehr bald über, sie konnten mehr, weil sie auch unaufhörlich übten und sich ihre eigenen Techniken erarbeiteten! So hat mein Sohn ständig Flugzeuge oder Phantasie - Weltraum - Fahrzeuge und Planetenflugobjekte gemalt; meine Tochter aber malte eine Zeitlang nur Pferde, und dann Menschen, Kinderporträte, sie malte von Fotos die Kinder ab, wie sie lebendig lebten! Das konnte ich nicht, ich hatte mich weiter auf Bumen und Landschaften spezialisiert!

Aber all das ist nur durch ständiges Üben soweit gewachsen, und noch heute sehe ich die Natur und Landschaften mit den Augen des Malers, und ich sehe auch die kleinen Dinge am Wegrand! Wer malt, bekommt sehende Augen, und das Leben wird reicher dadurch!

Ich kann Dich also nur ermutigen, nicht die Lust zu verlieren am Malen! Selbst einen Stein zu malen ist eine Kunst, das kann nicht jeder, so einen Stein mit Einbuchtungen und Erhebungen! Wenn er Dir langweilig vorkommt, setze einen kleinen Käfer drauf, und schon ist's lebendig! Wenn Du die Begabung zum Malen hast, wirst Du herausfinden, was Dein Stil ist, Malerei ist ja ein weiter Begriff!

Ich wünsche Dir viel Spaß, Begeisterung und auch Erfolg, und, daß Du eine ' Sehende ' im Alltagsleben wirst! Liebe Grüße ' Sonnenblume '

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