Abtreiben oder nicht? Mein Kind hat das Down Syndrom

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41 Antworten

Das solltest du wirklich nicht von der Entscheidung der User hier abhängig machen! Für solche Probleme gibt es gute Beratungsstellen, die das nötige medizinische und psychologische Wissen haben, um dich umfassend beraten zu können. Wende dich bitte dort hin!

da haste wahr!! selbs Beratungsstellen können auch nur Für un Wider aufzeigen - die eingtliche Entscheidung nach all diesen Hin-un-Her-Nachdenken liegt nich bei all uns!

Fremde sagen iwas - - wie zu-oder abraterisch unse unterschiedlichste Motive auch sind.

Denk ma sie geht in ne christliche Beratungsstelle - da isses immer auch religionseingefärbt was die sagen.

Rein medizinisch gesehn is immer auch krankenkassenmäsig- un dagegen auch pharmakonzernmäsig eingefärbt...... wird das teuer/verdienen wir evtl. gut.....

KEINE Beratung kann ne Eigenentscheidung fürs neue und/oder eigene Leben ersetzen - un wir hier schon auch gornich! Verantwortung abnehmen auch nich......

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Das kannst nur Du entscheiden. Ich weiss nicht wie ich an Deiner Stelle handeln würde, ob ich in aller Ruhe (kann man da Ruhe haben?) darüber nachdenken und alle für- und wider berechne...?! Ich wünsche Dir klare Gedanken und die Kraft für Deine Entscheidung... egal wie sie ausfällt, Kraft brauchst Du bei jeder Entscheidung. Denke an das Kind und was Du Dir wünscht für sein Leben... Denke aber auch an Dich und Dein Leben... bist Du stark genug alles zu managen - JAHRELANG - Kinder hat man bis an sein Lebensende.... auch gesunde, nur die sind irgendwann erwachsen und leben ihr Leben alleine, dies ist bei DS nicht so einfach. Also Du siehst, es ist nicht einfach, denke in alle Richtungen.... Hast Du einen Partner - ? -steht der zu Dir ? - bedenke aber, er kann gehen, eine Mutter kann nicht gehen. Ich wünsche Dir viel Kraft und denke an Dich......Monimuc

Die Entscheidung kann Euch niemand abnehmen. Auch viele Ratschläge hier sind sehr einseitig (dafür genauso wie dagegen), hitzig und dogmatisch. Ich hielte es für das Beste, wenn Ihr mit Familien Kontakt aufnehmen würdet, die ehrlich informieren. Ihr findet diese meist in Selbsthilfegruppe an vielen Orten in Deutschland. Viele Kontaktadressen gibt es auf den Seiten des Down-Syndrom Netzwerkes Deutschland. (Einfach mal googlen!) Von diesen Familien erfahrt Ihr sowohl die Probleme als auch die schönen Seiten.

Ich weiß nicht, warum jemand über Osmonds Antwort mit dem Kopf schütteln muss.

Osmond hat der Fragestellerin geantwortet, dass es eine schwere Entscheidung wird. Er hat den Mut gehabt, Probleme, die, mehr oder weniger ausgeprägt, aber anzunehmen sind, deutlich und mutig zu benennen.

Dass dieses Kind eine - und ich meine das auch im wahrsten Sinne des Wortes - schwere Bürde sein kann, schreibt er. Warum hat er Unrecht? Ich stelle mir vor, wie ich, 1,63 m, mit vorprogrammiertem Rückenproblem (das aber auch "nicht vorprogrammiert" irgendwann entstehen kann) dieses Kind aus irgendwelchen Gründen tragen muss. Gründe, ein Kind tragen zu müssen, gibt es genug.

Kann ich das Kind auch, und ich meine das nicht nur körperlich, "tragen", wenn es größer wird? Kann ich das, was ich mir vorgenommen habe zu tragen, auch wirklich leisten? Darf ich nicht traurig sein, wenn ich keine Enkelkinder bekommen werde? Darf ich mir nicht mal mehr ein gesundes Kind wünschen?

Wenn ich diese Schwangerschaft nicht abbreche, und wir oder ich feiere seinen/ihren 16. o. 18. o. 20. Geburtstag - bin ich kräftemäßig in der Lage, diese/n Jugendliche/n mit meinem Körper zu dirigieren ( = tragen, führen, leiten), weil es gerade nicht anders geht?

Was "die anderen" dazu sagen, wäre mir egal, sobald ich mich entschlossen habe, es auszutragen und auf die Welt zu bringen.

Ich weiß auch, dass diese Kinder sehr oft den Eltern ein Leben lang innige Freundlichkeit und Liebe schenken; werden sie deshalb doch auch, wie ursprünglich in einem anderen Land üblich, Glückskinder genannt - das finde ich schön. Und man sieht ihnen auch die Lebensfreude an - wohl niemand würde über so ein Kind sagen, es wäre besser gewesen, es nicht zu bekommen. Obwohl - ich bin mir da nicht sicher. Mutter, alleinerziehend, 1, 63 m groß, bekommt einen Sohn, der besonders groß und stark wird, und bei dem die Downkrankheit besonders ausgeprägt ist - woher soll man das wissen? Es muss nicht so sein, aber es kann durchaus so sein, und darüber muss man doch nachdenken!

Und ich muss doch überlegen, ob ich auch in so einer Situation noch "Kraft" haben werde! Denn alles andere, was mit einem nicht Trisomie 21 habenden Kindes schon schwierig ist, wird mit einem Downie doch nicht einfacher. Darüber muss ich doch nachdenken! Ob ich das in verstärkter Form bewältigen kann?

Will hier jemand ernsthaft bestreiten, dass ein "Trisomie 21-Kind" das Leben einer (alleinstehenden) Mutter, oder das Leben einer Familie nicht um ein Vielfaches anstrengender macht?

Nun nimmt man sehr gerne für ein Kind Anstrengungen in Kauf - aber wo ist die Grenze, wo kann ich sagen "Halt, bitte! Ich schaffe es nicht weiter." Wo sind dann ganz schnell die vielen Menschen, die mir geraten haben, das Kind zu bekommen?

Ich werde mich in so einer Situation, wie sie evtl. auf bravo2501 gerade zukommt, dafür entscheiden müssen, ob ich die Kraft habe, psychisch wie physisch, mich für dieses Kind aufzuopfern.

Ja, ich werde mich aufopfern müssen für dieses Kind, wenn ich es bekomme. Aber ich opfere mich für ein gesundes Kind auch auf. Nur weiß ich dann, was in etwa auf mich zukommen wird.

Und das ist oft mehr, als man es sich als werdende Mutter vorstellen kann.

bravo2501, ich wünschen dir den Mut und die Kraft für deine Entscheidung. Liebe Grüße!

Ich habe den Kopf geschüttelt über die Ausdrucksweise:

Bedenke, Mongoloide können gut und gerne deutlich über 50 Jahre alt werden. Dann biste selber Asbach - ein Leben lang aufgeopfert.

in einem anderen Kommentar stand: die Aufzucht von Mongoloiden

ich finde das das sehr unpassende Worte sind!

Sie beleidigen mich, ich habe mich 11 Jahre um meinen schwerstbehinderten Sohn gekümmert und würde solche Ausdrücke nicht mal denken!

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@geckobruno

denn schreib bitte auch für alle das man sie nich mehr nachn Mongoloiden Rassekreis so rassistisch abwertet sondern Menschen mit Down-Syndrom nennt. Manche wissen eimfach nich!

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@geckobruno

Es gibt keine Downkrankheit!!!!!!!!!!!!!!!!! Es ist ein Chromosomendefekt! Eine genetische Eigenschaft also! Richtig ausgedrückt heißt es Menschen mit Trisomie 21!!! Eine "Krankheit setzt eine Infektion, Inkubationszeit, Ausbruch und Genesung vorraus! Eine Trisomie 21 kann man aber nunmal nicht heilen! Außerdem wird man sich für jedes seiner Kinder aufopfern müssen! Nur weil ein Kind den gesellschaftlichen Normen nach "gesund ist", heißt das nicht, daß dieses Kind weniger anstrengend ist! Man denke sich nur mal ein Kind, welches aufgrund von ADHS Verhaltensauffällig wird! Und dann? Aber es ist ja gesund, gell!

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@Deckenpuster

Deckenpuster versuch bitte sachlich zu bleiben.

Adhs war hier gar nicht Thema, es würde aber sicher Niemand bestreiten, dass Adhs (wenn es korrekt diagnostiziert wurde) ebenso eine Erkrankung ist, wie eben ein Gen-Defekt wie die Trisomie21.

Hier bestreitet auch Niemand, dass Menschen mit Trisomie21 (im Volksmund Down-Syndrom genannt) ganz besondere Wesen sind und uns ganz viel geben können, aber gerade du, die du mit einem kranken Sohn zusammen lebst, kennst doch sicher auch die Schattenseiten.

Das muss ja nicht mal an deinem Sohn selbst liegen, aber allein schon die blöden Kommentare einiger dummer Menschen in diesem Land, das ewige Gefühl nicht richtig dazuzugehören, das belastet.

Und das dein Sohn gesund ist, ist ein Glück, aber nicht der Regelfall. Die Menschen mit Down-Syndrom, die ich bisher kennenlernen durfte hatten leider allesamt Begleiterkrankungen die auf ihren Gen-Defekt zurückzuführen waren.

Trotzdem würde ich diese Menschen selbstverständlich nicht missen wollen.

Aber das alles sind keine Argumente für oder gegen die Schwangerschaft von Bravo2501. Bei ihrer Entscheidung zählt ganz allein nur ihr Bauchgefühl, ihr Köpfchen.

Wenn sie sich stark fühlt, das Kind bekommen und sich auf ein neues Leben einlassen möchte, ist das wunderbar. Möchte sie das nicht, ist es auch okay, denn es ist ihre Entscheidung und Niemand hat das Recht sie dafür zu verurteilen!

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@Kayahi

......es ist ihre Entscheidung und Niemand hat das Recht sie dafür zu verurteilen!

dicken Kommi-DH !!

un wir möchten von @Deckenpuster bitte auch nich verurteilt werden wenn wir unse freie Meinung äusern.

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@Humpelschtilz

Es ist schön zu merken, dass es hier so wunderbare User-Wesen wie Kayahi (die neben ihrer Menschlichkeit auch noch außerordentlichen Sachverstand mit einbringt) und Humpelschtilzchen gibt - der Situationen so liebevoll beim Namen nennt, dass es einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

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@Deckenpuster

Lieber @Deckenpuster aber oben hast doch selbs geschrieben Down-Syndrom - un Syndrom heist Zusammengefasst alle Symptome von ne Krankheit

Es gibt auch unheilbare Krankheiten die nich durch Infekte passieren - so is dis nu ma. Un dies beleidigt Dein Söhnchen doch nich im mindesten in seine besondere Persönlichkeit - das Wort Krankheit is keine Beleidigung, keine Abwertung sondern eine Bezeichnung für einen Zustand der ebent nich so heil is wie es im Normbereich gehört.

Bist Du sehr in Stretsch durch dis alles, weil so heftig reagierst? Ich frag das deswegen weil wir über 8 Jahre unse demente Oming gekümmert haben un nachher bei Pflegestufe 3 bei uns im Haushalt hatten. Demenz is auch eine Krankheit ohne Infektion oder Genesungsmöglichkeit! Obzwar man die auch geschönt mit Abbau umschreiben könnte un draf bestehn sie wär nich krank...... Is sie aber aus medizinische Sicht. Wenn auch körperlich toppgesund mit beste Blutwerte, Blutdruck, Knochen - alles prima un doch: Sehr krank. Leider.

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Diese Frage solltest Du eigentlich für Dich selbst nach genauer Überlegung beantworten. Hier wird Dir nämlich keiner die Entscheidung abnehmen können und in einer solchen Situation sollte man auch eher weniger auf die Meinung wildfremder Personen geben.

Es gibt Leute, die kommen mit sowas überhaupt nicht klar, andere wiederum schon. Außerdem ist ja zu bedenken, dass es verschiedene Formen bzw Ausprägungsstufen gibt. Es kann sein, dass diese "Krankheit" kaum auffällt. Von daher solltest Du mal mit einem Arzt und Vertrauten über dieses Thema sprechen.

Das ist meine Meinung.

dann informier dich über die behinderung und wie man als eltern damit lebet. sicher gibt es foren im internet, aber am besten wäre persönlich mit betroffenen zu sprechen.

personen mit down syndrom können je nach grad der behinderung einen lebensbereicherung sein, weil sie nicht wie wir nur mit dem kopf denken.

natürlich kann die belastung auch zu gross sein.

find es heraus

Niemand kann Dir diese Entscheidung abnehmen.

Das Down Syndrom hat viele Gesichter. Es gibt Menschen, die damit recht gut durchs Leben kommen, auch einen Beruf haben können und andere, die sehr schwer krank sind und niemals selbständig werden. Tatsache ist, dass Menschen mit Down-Syndrom oft besonders liebenswerte Menschen sind. Versuche Dich zu informieren, was auf Dich, Dein Kind und die ganze Familie zukommen kann. Die Entscheidung musst Du zusammen mit Deinem Partner treffen.

Hallo

Wir haben einen Jungen mit DS und es ist das Beste was uns passiert ist. Wenn Du Dich austauschen willst dann schau mal in Facebook unter downsyndrom deutsche Stiftung dort kannst DU alle Fragen los werden. Dort sind auch viele Fotos von Kindern mit DS, dort erfährst Du auch was es für Hilfen und kannst Dich mit vielen Müttern austauschen Ich wünsch Dir den Mut zu Deinem Kind zu stehen egal ob mit DS oder ohne Nannie

Ich finde es ziemlich unüberlegt, so eine wichtige Entscheidung von fremden Menschen aus dem Internet beeinflussen zu lassen. Denn schließlich können sowas nur die Eltern entscheiden.

Hallo,

es tut mir sehr leid!

Auch wir hatten ein behindertes Kind und ich weiß was es heißt diese Verwantwortung zu übernehmen.

Das ist eine Entscheidung, die du zusammen mit dem vater des Kindes treffen musst, zusammen mit deinem Umfeld. Laß es jetzt erst einmal "sacken". Gibt es bei euch vlt. jemanden mit dieser Erkrankung (Kontakt durch die Klinik herstellen)? Nur dann kann man sehen wie die Familien damit umgehen. Und selbst dann bist du letztendlich diejenige, die entscheidet - entscheiden muß...........

Ich weiß nicht wie alt du bist, wie deine Leben- und Familiensituation aussieht.....

Ich selber habe in meiner Gruppe eine Familie mit einem solchen Kind, die sind glücklich, wenn es auch oft schwer ist...............ich habe aber auch eine andere Frau, die ihre Schwangerschaft nach dieser Diagnose abgebrochen hat............

Es ist keine leichte Entscheidung, weder so noch so. Holt euch Hilfe bei Beratungsstellen, sucht euch vlt. auch eine Selbsthilfegruppe, wo ihr mal reingucken könnt.....

Ich wünsch euch alles, alles Gute!

Hallo Bravo 2501,

dass sogenannte Downies einem sowohl Freude als auch Leid bringen können, brauche ich nicht nochmal zu schreiben.

Ich möchte dir nur den Rat geben, mal ein Wohnheim zu besuchen in dem Kinder oder auch Erwachsene mit dieser Behinderung leben.

Frag die Heimleitung ob du die Bewohner einen Tag oder länger begleiten darfst in ihrem Alltag. So bekommst du einen besseren Eindruck über die Anforderungen dieser Menschen und darüber was sie dir geben können.

Danach siehst du vielleicht klarer, was du für dich willst.

Nur nicht den Kopf in den Sand stecken, denn ohne eigene Entscheidung überrollt dich dein Kind irgendwann. Entscheide dich bewusst dagegen oder bewusst dafür, damit du die Kraft hast, deine Entscheidung zu tragen.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und bin gern für dich da, wenn du Fragen hast, oder wenn du dich ausquatschen möchtest, denn ich habe selbst viel mit behinderten Menschen gearbeitet und zusammen gelebt.

Eine sehr gute Antwort und überzeugend..

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@Kayahi man sieht an deinem Beitrag, dass man auch ganz unaufgeregt über dieses Thema reden kann.

Und ich finde, dein Rat bzw. ein Teil deines Rates ist ein sehr guter: "...denn ohne eigene Entscheidung überrollt dich dein Kind irgendwann. Entscheide bewusst dagegen oder dafür, damit du die Kraft hast, deine Entscheidung zu tragen." LG!

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Hi, du selbst kannst nur entscheiden was das richtige für dich ist und nicht fremde Leute nach ihrer Meinung abfragen.

Danke sehr hilfreich, wenn ich diese Entscheidung alleine treffen könnte, dann müsste ich ja keinen weiteren Rat einholen.

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@bravo2501

bei so einem problem kann man sich weitere hilfe einholen Liebe Expertin95 diese Frau hat ein großes Problem und kann sich hier auch dann umfragen. nicht umsonst gibt es so eine seite oder?

sie möchte ja nur ein antwort wie wir es machen würden

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Oh oh..aber sicher kann sie das..Du liest es doch und zum anderen steht ihr das Recht zu..andere Mitmenschen um deren Meinung zu bitten..nur das hat sie getan!! Bitte mal etwas Einfühlungsvermögen!!

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Ich bin der Auffassung, dass du selber auch nicht gerne abgetrieben worden wärst, wenn du nicht in allen Punkten den Erwartungen deiner Eltern entsprochen hättest.

Allerdings bin ich auch kein Richter.

Meine Schwester hatte auch Untersuchungen, wo ihr zur Abtreibung sogar geraten wurde und nach der Geburt stellte sich raus, dass das Kind völlig gesund ist.

Meine Schwester hat sich nicht beirren lassen. Und niemand wußte von den Diagnosen. Das ist einer der wenigen Punkte, die ich echt hoch schätze.

Und wenn meine Nichte eine Behinderung gehabt hätte -na und? Dann wäre sie genau so geliebt worden. Liebe ist ist nunmal auch Arbeit, Herausforderung.

Aber wenn du von Leuten umgeben bist, die gleich die Nase rümpfen, wenn dein Kind nicht nach einem Jahr abgestillt und mit 1,5 Jahren laufen kann und mit 5 nicht eingeschult wird...

Ich habe Hochachtung vor Menschen, die da gegen den Strom schwimmen.

Ich wünsche Dir, deinem Männe und deiner Familie mit Freunden viel Mut!

Eine sehr schöne und dabei doch wirklichkeitsnahe Antwort ... die deine ... Bravo !

lg

e

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Hallo @Eustachio

die Erfahrung Deiner Schwester ist kein Einzelfall, wir hatten vor etlichen Jahren im Bekanntenkreis genau diesselbe Situation, wie von Dir beschrieben und das Kind kam gesund zur Welt - ich möchte nicht wissen wie hoch die Dunkelziffer ist, von Kindern die aufgrund einer Fehldiagnose abgetrieben wurden^^

aber auch was Du sonst schreibst unterschreibe ich uneingeschränkt. Kluge und mutmachende Worte - DH! LG IID

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Wenn du deshalb dein Kind nicht lieben könntest, treib es ab. Wenn du ihm/ihr deine Liebe schenken kannst behalt es auf jeden Fall!

Ich denke nicht das du Abtreiben musst. Bitte mach ide genauere Gedanken über das Kind. Ich meine du musst die klar werden das es trotzdme DEIN Kind ist und das es obwohl es behindert ist große Freude machen kann. Kinder sind was großartiges auch behinderte Kinder müssen zwar etwas mehr gefördert werden aber sind trotzdem ein großer Segen. Bitte informiere dich genau und rede mit deiner Familie darüber. Auch wenn jetzt manche denken das ich blöd wäre und nicht an dich denken würde. ich denke trotzdem das Kinder auf unserer Welt willkommen sein sollen egal ob sie behindert sind. Sie sind ein großes und wundervolles Geschenk Gottes. Es liegt ganz bei dir ob du das Kind behälst oder nicht. Überlege bloß genau. Selbst wenndu abtreibst kann es die Gefahr sein das du nicht wieder ein Kind bekommen kannst.

Ich wünsche dir eine gute Zeit in der du darüber reden kanst und dir es genau überlegst.

LG Tierfreund123 Ich würde mich freuen wenn du mich genauer über Nachricht informierst wie du meine Antwort fandest und was du dazu sagst. Ich bin auch immer für dich da wenn du hoilfe brauchst bei der entscheidung.

Das ist natürlich eine schwere Entscheidung und ich kann mir denken,das du mit dir kämpfst. Abtreibung ist immer sehr schwer zu ertragen -- besonders für eine Frau . Natürlich auch für den Vater . Da es nicht feststeht wie schwer die Behinderung ist (oder doch?) mußt du dir einige Gedanken darum machen. Rede besser mal mit der Familie darüber,weil du letzendlich eine große Last mit dir trägst. Ich wünsche dir alles Gute

Wie steht denn der Vater dazu? Entscheid das aus dem Bauch heraus. Wie alt bist du denn? Wenn ich mir die Antworten sdie du so gibst anschaue denke ich, dass su vielleicht noch nicht in der Lage oder zu jung bist ein Kind - auch noch eins mirt Behinderung - großzuziehen.

Hallo bravo2501!

Ich habe selber einen Sohn mit Down-Syndrom! Sicherlich wird dieser Weg nicht einfach, aber der kleine Zwerg wird auf jeden Fall dein Leben bereichern! Stelle dir einmal vor, wie dich der Kleine (bzw. sie) ganz einfach nur anlächelt! Die Augen des kleinen Winzlings strahlen dich an! Und das alles nur, weil er oder sie seine Mama sieht! Weißt du, ich kann definitiv aus Erfahrung sagen, daß viele Entbehrungen auf dich zukommen werden und das du an vielen Stellen für deine Rechte und die Rechte deines Kindes kämpfen wirst und auch mußt! Dir das jetzt schön reden wollen, würde nichts bringen, weil ich bzw. auch du weißt, daß das gelogen wäre! Aber eins kann ich dir mit Bestimmtheit sagen! Ein Lachen wirst du mit einem Downie viel intensiver erleben! Du wirst viel stolzer sein, wenn er seinen ersten Schritt macht und das erste Mal Mama sagt! Da bei Downie´s der Lernprozess länger als gewöhnlich dauert wirst du jeden Fortschritt, den er oder sie macht, deutlich intensiver spüren! Und außerdem wirst du auch nicht alleine dastehen! Es gibt verschiedene Anlaufstellen, wie z.B der Behindertenbeauftragte, der Caritas etc., die euren Weg unterstützen und auch teilweise begleiten werden.

Ein bekannter hat damals zu meiner Frau gesagt:

Der Kleine hat da oben auf seiner Wolke gesessen, und hat sich umgeschaut, in welcher Familie er denn wohl aufwachsen will. Da hat er dich gesehen, und wußte sofort: Da will ich hin! Da hab ich´s gut!

Was ich damit sagen will ist folgendes: So etwas geschieht nicht ohne Grund! Ich denke, daß du dieser Aufgabe gewachsen bist! Und falls du dich doch entscheiden solltest, dieses Kind nicht behalten zu wollen, dann gebe es doch bitte zu Adoption frei! Jedes Kind, ob nun mit oder ohne Behinderung, hat ein Recht auf Leben, um auch die schönen Dinge des Lebens kennenlernen zu dürfen! Ich selber möchte Christoph und jeden Tag an seinem Bett, im Kindergarten oder der Schule, beim spielen und toben nicht mehr missen. Er war es, der mich zu einem besseren Menschen gemacht hat!

Für diese Art der Behinderung wurde seit "Unser Walter"

http://de.wikipedia.org/wiki/Unser_Walter

bereits sehr viel an Aufklärungsarbeit geleistet.... hinzu kommen ein selbstbewußtes Auftreten von Menschen mit Down Syndrom in der Öffentlichkeit. Die Änderung des Namens in "Down Syndrom" hinweg von dem herabwürdigen "Mongoloismus" ist ein schönes Zeichen für Verstehen lernen wollen....

Keiner hat gesagt, daß es leicht werden wird für Eure Familie. Sei Dir bewußt, daß Du nötigenfalls alleine mit Deinem Kind die Kraft haben müßt, um das Leben zu bewältigen !

Auch hier - für Statement und Links - ein großes DH!

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Die Entcheidung können wir dir nicht nehmen.Die musst du ganz alleine treffen.Überlege es dir genau mit der Abtreibung.Denn das kann man nie mehr rückgängig machen.Rede vielleicht auch mal mit Müttern von Kindern mit Down-Syndrom,die können dir sicherlich einiges erzählen.

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