Diese Bäume gibt es nicht mehr. Die Sintflut hat den Landstrich des Garten Eden auf den Grund des Persischen Golfs befördert. Schlimmer noch: Die Wiege der Landwirtschaft ist am Austrocknen.

Buchtipp: ,,Klima und Kulturen - Die Geschichte von Paradies und Sintflut" des deutschen Geologen Elmer Buchner

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Wahr. Die Sintflut war eine realhistorische Naturkatastrophe, wohlgemerkt wie praktisch alles ab Gen. 2.5 auf den Nahen Osten beschränkt (siehe auch Gen. 2.10-14). Ursache war der Klimawandel nach der letzten Eiszeit. Buchtipp: ,,Klima und Kulturen - Die Geschichte von Paradies und Sintflut" des deutschen Geologen Elmer Buchner.

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Natürlich konnte Jesus schreiben, er hatte eine hohe Bildung genossen. Aber Leute von Rang und Namen müssen nicht unbedingt selbst schreiben, sondern können eigens Schreiber engagieren. Die meisten biblischen Persönlichkeiten, u. A. Abraham, dürften es so gehandhabt haben.

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Zunächst ist dazu zu sagen, dass die Sintflut lediglich regional auf den Nahen Osten beschränkt war, wie praktisch alles ab Gen. 2.5.. Folglich waren natürlich keineswegs alle überhaupt existierenden Arten auf der Arche, sondern nur ansässige, überwiegend (reine) Nutztiere, gefährliche Wildtiere eher weniger (beachte auch Gen. 6.21 sowie 7.2-3). Von den ,,reinen" Tieren sollte Noah sogar sieben Stück pro Art mitnehmen. Trotzdem sagt der Text nicht, von wie vielen Arten insgesamt die Rede ist. Dazu muss man aber sagen, dass damals (vor ca. 6000 Jahren, also in der Jungsteinzeit) in besagtem Gebiet die Artenvielfalt unvergleichlich größer war als heute. Zu jener Zeit lebten in Vorderasien und sogar in Europa Tierarten, die heute nur noch in Afrika oder anderen bestimmten Teilen der Welt vorkommen.

Last but not least besiedelten die menschlichen wie tierischen Insassen der Arche hinterher nicht die ganze Welt neu, sondern beschränkten sich weiterhin auf die nähere Umgebung: ,,Seid fruchtbar und vermehrt euch im Land" (hebr. ba'arets).

Jedenfalls ist es wichtig, dass Kindern die biblischen Erzählungen nicht mehr als fromme Märchen vermittelt werden, sondern als wissenschaftlich erklärbare, profane Ereignisse.

Buchtipp: ,,Klima und Kulturen - Die Geschichte von Paradies und Sintflut" des deutschen Geologen Elmer Buchner

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Selbst wenn die Sintflut tatsächlich global gewesen wäre, wären die Fische aus offensichtlichen Gründen von ihr nicht betroffen gewesen.

Sie war aber sowieso lediglich regional auf den Nahen Osten beschränkt, wie praktisch alles ab Gen. 2.5.. Den Fischen konnte sie genauso wenig anhaben wie dem Rest der Welt.

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Adam und Eva lebten vor wenigen Jahrtausenden mitten in der Jungsteinzeit und sind nicht identisch mit den ,,ersten Menschen".

In Gen. 1.26 steht als Verb "asah", ein Allerweltswort, welches ganz allgemein die fortlaufende, allmähliche Zubereitung bestehenden Materials ausdrückt. Im Schöpfungsbericht wird es desweiteren bei der Weiterentwicklung der Landtiere verwendet (Gen. 1.25), nachdem diese bereits auf das Festland gekommen waren (1.24). Auch hier haben wir wieder zwei verschiedene Aussagen und Vorgänge. Asah kann sich auch auf die Zubereitung eines Gerichts (aus vorhandenen Zutaten) beziehen und wird sogar für Pflanzen verwendet. Bei der Verheißung für Abraham heißt es: "Ich werde eine große Nation aus dir machen." Auch hier wieder kein Schöpfungswunder, sondern allmähliche Werdung. Die vielzitierte ,,Erschaffung" (bara) des Menschen in Gen. 1.27 ist nur der zweite Teil der Menschwerdung und bezieht sich somit nicht auf den menschlichen Körper, welcher ja schon zuvor zubereitet worden war, sondern um die spezifischen geistigen wie personellen Fähigkeiten des Menschen (Gottebenbildlichkeit), welche wie zuvor die Materie und die Tier,,seelen" einzigartige Neuerscheinung darstellen. Wir reden hier auch nicht von nur einem einzelnen Menschen oder zwei, sondern von einer ganzen Gruppe unbestimmter Stärke. Ādām ist hier kein Personenname, sondern kollektiver Artbegriff für den Menschen schlechthin. Nachdem die fraglichen Begriffe geklärt sind, kann man sich den geschilderten Ablauf wie folgt vorstellen:

Eine Gruppe gewisser Landtiere wird zu einer menschlichen Gestalt modifiziert und mit kognitiven Fähigkeiten in einzigartiger Konzentration ausgestattet, woraufhin sie sich kraft ihres Fortpflanzungstriebes über die ganze Erde ausbreitet. Dies wird bestätigt durch den zusammenfassenden Abschlusssatz (Kolophon) in Gen. 2.4, welcher einer heutigen Überschrift entspricht und das ganze Geschehene rückblickend als ,,Stammfolge" (hebr. Toledot) bezeichnet.

Auf exegetischer Ebene lässt sich natürlich keine scharfe Grenze ziehen zwischen dem Zubereitungsprozess (Gen. 1 26) und der ,,Erschaffung" (Gen. 1.27). Der österreichische Bibelexperte Paul Hengge versteht Gen. 1.28 als den Wechsel zum aufrechten Gang: ,,Nehmt die Erde unter eure Füße!" - und setzt die Erschaffung somit bereits im frühesten Entwicklungsstadium der Menschheit an. Der belgische Bibelexperte Karel Claeys hingegen lässt die Gottebenbildlichkeit erst mit dem Auftreten des Homo Sapiens (,,wissender" Mensch) gelten.

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Ja. In der Paradiesgeschichte geht es um die neolithischen Neuerungen in der menschlichen Lebens- und Wirtschaftsweise. Im Zuge dessen wurde der Mensch sesshaft, errichtete Städte und feste Siedlungen, hielt sich Tiere, baute Getreide an und bekam nicht zuletzt mehr Kinder, um die Feldarbeit zu bewältigen. Zudem (und das ist einer der interessantesten Aspekte dabei) erkannten die Männer ihre Beteiligung an der Fortpflanzung, vermutlich brachte die Beobachtung der gehaltenen Tiere sie auf den Trichter. So erst kamen große Gemeinschaften auf und die Frau wurde wirtschaftlich und sozial abhängig vom Mann. Das war die Geburtsstunde der Paarbindung (Ehe).

In Gen. 1.28 ist noch die Fortpflanzung die Triebfeder des geschlechtlichen Miteinanders, kulturelle Sexualnormen wie in den mosaischen Gesetzen spielen noch keine Rolle. Diese Menschen werden zakar & neqebah genannt, zu deutsch männlich und weiblich. Das sind generische Begriffe, die im Hebräischen auch für Tiere verwendet werden. Ihre "Herrschaft" über die ihnen unterstellen Mitgeschöpfe beinhaltet nicht zuletzt die aneignende Nutzung derselben. Später zeigen Adam und Eva beispielhaft den Übergang zur Nahrungsproduktion (Ackerbau, Gen. 2.15) und festen Bindung, siehe Gen. 2.24. Im vermeintlichen Rippenmärchen steckt die besagte männliche Erkenntnis (weitere Informationen dazu in der Bibelkorrektur von Paul Hengge). Adam und Eva werden oppositär isch & ischah genannt, Mann und Frau.

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Jein, ich stand dem Islam schon vor 9/11 ablehnend gegenüber. Damals hatte ich richtig Angst, dass in Deutschland auch noch sowas passiert. Auch heute fühle ich mich nicht wirklich sicher.

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Wenn man ,,Urmenschen" in der Bibel sucht, dann im ersten Text, dem Sechstagewerk (Gen. 1.26-31). Diese Menschen sind aber nicht identisch mit Adam und Eva, welche erst vor wenigen Jahrtausenden in Südmesopotamien lebten.

In Gen. 1.26 steht als Verb "asah", ein Allerweltswort, welches ganz allgemein die fortlaufende, allmähliche Zubereitung bestehenden Materials ausdrückt. Im Schöpfungsbericht wird es desweiteren bei der Weiterentwicklung der Landtiere verwendet (Gen. 1.25), nachdem diese bereits auf das Festland gekommen waren (1.24). Auch hier haben wir wieder zwei verschiedene Aussagen und Vorgänge. Asah kann sich auch auf die Zubereitung eines Gerichts (aus vorhandenen Zutaten) beziehen und wird sogar für Pflanzen verwendet. Bei der Verheißung für Abraham heißt es: "Ich werde eine große Nation aus dir machen." Auch hier wieder kein Schöpfungswunder, sondern allmähliche Werdung. Die vielzitierte ,,Erschaffung" (bara) des Menschen in Gen. 1.27 ist nur der zweite Teil der Menschwerdung und bezieht sich somit nicht auf den menschlichen Körper, welcher ja schon zuvor zubereitet worden war, sondern um die spezifischen geistigen wie personellen Fähigkeiten des Menschen (Gottebenbildlichkeit), welche wie zuvor die Materie und die Tier,,seelen" einzigartige Neuerscheinung darstellen. Wir reden hier auch nicht von nur einem einzelnen Menschen oder zwei, sondern von einer ganzen Gruppe unbestimmter Stärke. Ādām ist hier kein Personenname, sondern kollektiver Artbegriff für den Menschen schlechthin. Nachdem die fraglichen Begriffe geklärt sind, kann man sich den geschilderten Ablauf wie folgt vorstellen:

Eine Gruppe gewisser Landtiere wird zu einer menschlichen Gestalt modifiziert und mit kognitiven Fähigkeiten in einzigartiger Konzentration ausgestattet, woraufhin sie sich kraft ihres Fortpflanzungstriebes über die ganze Erde ausbreitet. Dies wird bestätigt durch den zusammenfassenden Abschlusssatz (Kolophon) in Gen. 2.4, welcher einer heutigen Überschrift entspricht und das ganze Geschehene rückblickend als ,,Stammfolge" (hebr. Toledot) bezeichnet.

Auf exegetischer Ebene lässt sich natürlich keine scharfe Grenze ziehen zwischen dem Zubereitungsprozess (Gen. 1 26) und der ,,Erschaffung" (Gen. 1.27). Der österreichische Bibelexperte Paul Hengge versteht Gen. 1.28 als den Wechsel zum aufrechten Gang: ,,Nehmt die Erde unter eure Füße!" - und setzt die Erschaffung somit bereits im frühesten Entwicklungsstadium der Menschheit an. Der belgische Bibelexperte Karel Claeys hingegen lässt die Gottebenbildlichkeit erst mit dem Auftreten des Homo Sapiens (,,wissender" Mensch) gelten.

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Frauen interessiert die Penisgröße gar nicht.

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am liebsten in normalen Situationen(Fitnessstudio etc.)

Der beste Flirt fühlt sich nicht wie einer an.

Am besten eignen sich Gelegenheiten, wo man automatisch Gleichgesinnte trifft, z. B. im Sportverein. Man kommt zwanglos ins Gespräch, verabredet sich. Da weiß man, was man hat und ,,Ansprechen" ist dann gar nicht mehr nötig. Die ,,Piste" ist aber auch okay zum Kennenlernens. Was gar nicht geht, ist ,,die Straße". Da bin ich gestresst und hab weder Zeit noch Lust, mich vollquatschen zu lassen. Wahlloses Anbaggern ohne Kontext nach dem Motto Ey Süße, wie wärs mit uns beiden? hat zudem immer einen unseriösen Beigeschmack und es drängt sich der Verdacht auf, dass der Typ das mit der Nächstbesten genauso macht. Und das Risiko, dass man gar nichts gemeinsam hat und nicht zusammenpasst, ist enorm.

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Zeugen Jehovas halten ausgestorbene Menschenarten (nicht -rassen) für deformierte Jetztmenschen. Menschen vor Adam und Eva (Präadamiten) können sie glaubensbedingt nicht akzeptieren, Stichwort Erbsünde und Sühnopfertheologie.

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,,Lilith" war nie in der Bibel. Das ist eine Erfindung jüdischer Märchenonkel aus dem Mittelalter. Dabei war Lilith überhaupt keine Frau, sondern ein übernatürliches Wesen, während Adam und Eva ganz normale Menschen waren.

Die Auslegungstradition hatte auf der Basis spätzeitlicher Mythen Adam und Eva an den Anfang der Menschheit gestellt. Auf die im kryptisch anmutenden Sechstagewerk geschilderte Menschenschöpfung konnten sich die Gelehrten offensichtlich keinen Reim machen. Dort kommt zwar wie in der vermeintlich plastischeren Paradiesgeschichte das Wort ādām vor (wenn auch nur als Artbegriff für den Menschen, nicht als männlicher Eigenname), aber definitiv kein Frauenname. Nicht alle wollten sich der Mehrheitsmeinung anschließen, das Sechstagewerk als grobe Übersicht über die Schöpfung anzusehen, und stellten die These auf, in Gen. 1.27 wäre vor Eva eine andere Frau an Adams Seite erschaffen worden. Dass ausgerechnet die sumerische Göttin Lilith zu dieser zweifelhaften Ehre kam, ist wohl den ihr zugeschriebenen Eigenschaften geschuldet. Lilith wird zum einen mit der Schöpfung in Verbindung gebracht und gilt zum anderen als unzähmbar. Evas Funktion als Beistand (hebr. ezär) für Adam war schon zuvor von der Tradition zu der einer unterwürfigen ,,Gehilfin" pervertiert worden, gemäß dem damaligen Frauenbild. Denn irgendwie musste ja erklärt werden, warum Adam eine neue Frau bekam und was an Eva ,,besser" sein sollte. Ob sie aus dem Garten Eden verstoßen wurde oder aus freien Stücken das Feld räumte, darüber gibt es auch unter heutigen Lilithfans keine Einigkeit. Behilflich war jedenfalls der kurze Zeitrahmen, den die Gelehrten unter Berufung auf die ,,Blitzschöpfung" obiger Deutungsschablonen für die Naturgeschichte angesetzt hatten. So konnte suggeriert werden, dass zwischen den Ereignissen aus Gen. 1.27 und 2.7/21-22 nur ein kurzer zeitlicher Abstand liegt.

Dieser zusammengeschusterte Lilithmythos ist längst die Speerspitze der feministischen Theologie. Literatur gibt es dazu mehr als genug. Auch Serien- und Filmemacher profitieren vom Lilith-Hype. Vielen Lilithfans ist gar nicht klar, welch einem rachsüchtigen, blutgeilen Monster sie da huldigen. Immerhin wird ihr der plötzliche Kindstod zugeschrieben, in Form eines weltweiten Rachefeldzugs an den Nachkommen der vermeintlichen Stammeltern Adam und Eva.

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