Sehr, sehr viele. Den Gesundheits- und Krankenpfleger oder jetzt nach neuester Bezeichnung die "Pflegefachfrau"/ den "Pflegefachmann", hast du ja selber schon genannt. Daneben gibt es aber noch unzählige Berufsbilder im medizinischen Bereich, zum Beispiel:

Anästhesietechnischer Assistent, operationstechnischer Assistent, medizinischer Fachangestellter (Arzthelfer/in), Notfallsanitäter/in sowie etliche Berufe im Labor oder in der Apotheke.

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Ein medizinisch notwendiger, also ein ärztlich verordneter Krankentransport, wird immer von der Krankenversicherung übernommen, Versicherte erhalten allerdings eine Zuzahlung in Höhe von 10 Euro.

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Nein, solange nicht auch die Polizei nicht vor Ort anwesend gewesen ist und die Beamten etwas bei ihm gefunden haben nicht. Medizinisches Fachpersonal ist sogar zur Verschwiegenheit verpflichtet- Paragraph 213 des Strafgesetzbuches (StGB), "Verletzung von Privatgeheimnissen" oder umgangssprachlich als "Schweigepflicht" bezeichnet. Ausnahme, bevorstehende Verbrechen wie Mord oder eine Meldepflicht aufgrund eines Gesetzes, zum Beispiel nach dem Infektionsschutzgesetz für Infektionskrankheiten (Rettungsdienstpersonal allerdings nicht, sofern ein unverzüglicher Transport in eine ärztlich geleitete Einrichtung durchgeführt worden ist).

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Abgelaufen! Kauf ein neues

Der ist (bereits) im März 2018 abgelaufen, für die Hauptuntersuchung (TÜV), musst du einen neuen haben.

Der Inhalt des jetzigen, muss aber nicht vollständig entsorgt werden, darin befinden sich auch Medizinprodukte, die nicht steril sind und somit auch nicht ablaufen, zum Beispiel gehört das Dreiecktuch und die Rettungsdecke hierzu, diese kannst du herausnehmen und im Haushalt verwenden. Mfg.

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Nein aber zumindest nach der deutschen Fahrerlaubnisverordnung (FeV), ist die Fahrerlaubnis der Klasse B, umgangssprachlich "Auto- Führerschein" Voraussetzung, um überhaupt einen LKW- Führerschein (Klasse C1, C, C1E oder CE) erwerben zu können. Es ist also in Deutschland unmöglich, dass ein Mensch eine LKW- Fahrerlaubnis hat aber keine Klasse B. Mfg.

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Kurse über "lebensrettende Sofortmaßnahmen" haben ihre Gültigkeit mittlerweile verloren!, sie waren im Rahmen einer Übergangsregelung noch bis Ende 2017 gültig, damals hattest du also Glück, da du den Antrag der Klasse B vor Ablauf der Übergangsregelung eingereicht hast.

Vom Grundsatz her, ist die Gültigkeitsdauer für die Beantragung einer Fahrerlaubnis unbegrenzt, 2015 hat aber eine Novellierung der erste Hilfe Ausbildung stattgefunden, statt den LSM Kurs und einen großen erste Hilfe Kurs, gibt es seither nur noch einen einheitlichen Kurs mit 9 Unterrichtseinheiten für alle Klassen. Der LSM war wie bereits erwähnt noch übergangsweise bis Ende 2017 gültig, ist es jetzt nicht mehr. Mfg.

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Alle für den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis notwendigen Unterlagen, sollten so früh wie nur möglich bei der zuständigen Führerscheinstelle eingereicht werden, denn ohne dass der Antrag bewilligt worden ist, darf man keine Prüfungen ablegen, auch keine Theorieprüfung. Die Anmeldung in der Fahrschule muss vorher erfolgen, denn auch die Fahrschule, muss bei der zuständigen Führerscheinstelle angegeben werden. Notwendig sind für den Antrag folgende Unterlagen:

1.) Anmeldebestätigung der Fahrschule,

2.) Nachweis über den erste Hilfe Kurs und

3.) Eine Sehtestbescheinigung vom Augenarzt oder von einem Augenoptiker.

Bei Beantragung des "begleiteten Fahrens ab 17 Jahren", kommen noch weitere Unterlagen hinzu wie Einverständniserklärungen der Begleitpersonen und Kopien von deren Führerschein und Personalausweis. Mfg.

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Das ist vom Recht des jeweiligen Bundeslandes abhängig, durch ein Bundesgesetz, das Notfallsanitätergesetz (NotSanG), sind nur die Berufsbezeichnungen "Notfallsanitäter/in" und "Rettungsassistent/in" bundesgesetzlich geschützte Berufsbezeichnungen. Einige Bundesländer haben jedoch basierend auf den "Grundsätzen zur Ausbildung des Personals im Rettungsdienst (Rettungssanitäter)" des Bund- Länder- Ausschusses Rettungswesen ein entsprechendes Landesgesetz erlassen, durch das dann auch die Bezeichnung "Rettungssanitäter/in" geschützt ist. In anderen Bundesländern wäre es zwar nicht strafbar bzw. eine Ordnungswidrigkeit, sich so zu bezeichnen, wohl aber die entsprechenden Tätigkeiten in der Notfallrettung und im qualifizierten Krankentransport bzw. die entsprechenden medizinischen Maßnahmen auszuüben, eine strafrechtliche Verfolgung, ist also immer wahrscheinlich, wenn es herauskommt, dass man in Wahrheit unqualifiziert ist, hier kommt vieles an möglichen Tatbeständen in Betracht. Mfg.

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Man darf bei Bewerbungen in Deutschland grundsätzlich Sachen verschweigen und auch ein Stück weit unwahre Angaben machen, das ist durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht eines jeden Menschen abgedeckt. Was jedoch im Speziellen Bewerbungen bei der Polizei betrifft, so kann ich keine zu 100% verlässliche Antwort abgeben.

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Nein, aus mehreren Gründen nicht:

1.) Der Standstreifen ist ein Pannenstreifen, dieser kann also jederzeit durch ein defektes Kraftfahrzeug blockiert werden,

2.) Auf der rechten Fahrspur, stehen die LKW's, dadurch ist die Standspur dann doch relativ eng, gerade für die Fahrzeuge der Feuerwehr, was ja ebenfalls LKW sind und für Rettungswagen, diese gelten rechtlich betrachtet heutzutage auch als LKW's, da moderne Modelle über 3.500 Kg zulässige Gesamtmasse haben und

3.) Es ist viel zu gefährlich für Fußgänger. Klar, dürfen die Kraftfahrzeuge auch bei Stau auf der Autobahn rechtlich betrachtet keinesfalles verlassen werden, aber wie oft kommt es in der Praxis vor, dass Personen im Stau aussteigen und viele davon tun dies um mal eben schnell hinter der Leitplanke pinkeln zu gehen. Es könnte also jederzeit vorkommen, dass ein Fußgänger hinter einem LKW hervor den Standstreifen betritt und was ist dann, wenn da ein (schweres) Einsatzfahrzeug mit 80 km/h angefahren kommt?!. In der Praxis, müsste man also so langsam fahren, dass es wiederum keinen Sinn ergibt, wenn schnelle Hilfe erforderlich ist.

Zudem verfügt nicht jede Autobahn über einen durchgängigen Pannenstreifen, man bräuchte also weiterhin eine zweite Regelung, welche das Verhalten in dieser Situation regelt und mit einer zweiten Regelung, da würden Alle nur noch mehr in Verwirrung gebracht werden.

Mfg.

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Im Normalfall gilt ein Rettungswagen pro Notfallpatient, ein Kranken(transport)wagen ist im Normalfall ein Fahrzeug für die Betreuung und den Transport von Patienten, welche keine akuten Notfallpatienten sind, aber dennoch einer medizinisch- fachlichen Betreuung und/oder der Ausstattung eines Krankentransportwagens bedürfen. Das zur Differenzierung der unterschiedlichen Rettungsfahrzeuge.

Bei Großschadensereignissen wird es in aller Regel nicht möglich sein, einen Rettungswagen pro Notfallpatienten zu rechnen, daher kommen dann auch die Krankentransportwagen für Erstversorgung und Transport zum Einsatz. Ebenfalls ist es möglich, dass Rettungshubschrauber oder "Sonderfahrzeuge" wie Intensivtransportwagen oder Schwerlast- Rettungswagen angefordert werden. Reicht das nicht aus, so können schnell ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktiviert werden, welche dann mit unterschiedlichen Fahrzeugen wie Mannschaftstransportwagen, Gerätewagen- Sanitätsdienst oder auch Rettungs- und Krankentransportwagen. Die beiden erstgenannten Fahrzeuge dienen der Heranführung von Helfern oder bzw. von medizinischem Material in großen Mengen, so können Patienten vor Ort behandelt werden, bis ein Transportmittel bereit steht. Mfg.

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Im Notfallsanitätergesetz (NotSanG) selber, ist kein Mindestalter vorgeschrieben. Die Volljährigkeit als Zugangsvoraussetzung ergibt sich jedoch aus den gesetzlichen Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes, mit dem unter anderem der Schichtdienst nur sehr schwierig zu vereinbaren ist, sowie daraus, dass in der Regel eine Fahrerlaubnis vorausgesetzt wird (Fahrerlaubnisverordnung- FeV). In der Praxis ist es zudem so, dass die allermeisten erfolgreichen Bewerber/innen bereits praktische Erfahrungen im Rettungsdienst als Rettungssanitäter/in gesammelt haben und somit auch bereits über eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 verfügen. Als externer Bewerber direkt nach dem Schulabschluss und ohne Vorerfahrungen im Rettungsdienst, wird man unabhängig von der Volljährigkeit eher selten Erfolg mit seiner Bewerbung haben, da die Ausbildungsplätze einfach dermaßen begehrt sind, zehn Bewerbungen auf einen freien Ausbildungsplatz sind keine Ausnahme sondern der Durchschnitt was die Ausbildung zum Notfallsanitäter betrifft. Der übliche Weg ist daher, dass man mit 18 Jahren die Qualifizierung zum Rettungssanitäter macht, als solcher ein bis zwei Jahre arbeitet und dann mit 20/21 Jahren die Ausbildung zum NotSan anfängt. Mfg.

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Den Grundlehrgang gibt es in Vollzeit, das ist üblich, dann als Wochenendlehrgang oder als Fernunterricht mit einem Praxisanteil von ich meine 40 Stunden.

Das Krankenhauspraktikum darf in maximal zwei Mal 80 Stunden aufgeteilt werden.

Für das Praktikum an der Lehrrettungswache, existieren keine festen Vorgaben, am Ende, muss man halt seine mindestens 160 Stunden Praktikum erfüllt haben. Man muss jedoch auch eine Lehrrettungswache finden, welche das so akzeptiert, in aller Regel, findet auch hier das Praktikum in Vollzeit statt oder in maximal zwei Blöcken zu jeweils 80 Stunden, auch jedes Wochende wäre eine Möglichkeit, so hat die zuständige Wachenleitung wenigstens eine genaue Kenntnis davon, wann man da ist, das klingt nach dem was du beschrieben hast im Beruf deines Freundes aber auch eher nicht wirklich so umsetzbar.

Der mindestens 40 Stunden umfassende Rettungssanitäter- Achluss-/Prüfungslehrgang mit der Anschlussprüfung, muss wiederum in Vollzeitform abgeleistet werden.

Die gesamte Ausbildung muss innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden, in Ausnahmefällen besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass einem die zuständige Behörde drei Jahre Zeit dafür einräumt, dass muss man allerdings so beantragen. Mfg.

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Du meinst bestimmt die unterschiedlichen Qualifikationsgrade, "Ränge" gibt es im Rettungsdienst nicht. Also, die verschiedenen Qualifikationsgrade im deutschen Rettungsdienst sind:

1.) Rettungshelfer. Dauer in den meisten Bundesländern 320 Stunden, in Hessen, NRW und in RLP noch kürzer, Position: Fahrer/Assistenz des Rettungssanitäters im qualifizierten Krankentransport.

2.) Rettungssanitäter, Dauer mindestens 520 Stunden bestehend aus vier Modulen (Grundlehrgang, Praktikum im Krankenhaus, Praktikum im Rettungsdienst an einer anerkannten Lehrrettungswache und Abschluss-/Prüfungslehrgang mit schriftlicher, mündlicher und praktischer Abschlussprüfung zum Rettungssanitäter). Position: Fahrer/Assistenzperson des höher- qualifizierten Notfallsanitäters oder im Moment noch Rettungsassistenten auf einem Rettungswagen und eigenverantwortliche Betreuung von Patienten, die keine Notfallpatienten sind im qualifizierten Krankentransport sowie in manchen Bundesländern auch noch als Fahrer des Notarzteinsatzfahrzeuges, zum Teil jedoch nur mit einer gewissen Berufserfahrung (zwei Jahre).

3.) Rettungsassistent. Diese Ausbildung, kann seit dem 01.01.2015 nicht mehr neu begonnen werden!. Es war eine insgesamt zweijährige Ausbildung bestehend aus einem Jahr Fachlehrgang an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Rettungsassistenten und in einem geeigneten Krankenhaus und ein Jahr praktische Ausbildung im Rettungsdienst an einer anerkannten Lehrrettungswache. Aktuell, kommen Rettungsassistenten gemäß dem Ausbildungsziel nach Paragraph 3 des Rettungsassistentengesetzes (RettAssG) noch als verantwortliche Fachkräfte auf Rettungswagen zum Einsatz, außerdem als Fahrer und Assistenz des Notarztes auf Notarzteinsatzfahrzeugen.

4.) Notfallsanitäter. Dieser ist am 01.01.2014 durch das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) eingeführt worden und stellt seither die neue höchste nichtärztliche Qualifikation im deutschen Rettungsdienst dar. Die Ausbildungsdauer beträgt insgesamt drei Jahre und die Ausbildung besteht aus 1.920 Stunden Unterricht an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Notfallsanitäter/innen, 720 Stunden praktische Ausbildung in verschiedenen Fachabteilungen eines geeigneten Krankenhauses und 1.960 Stunden praktische Ausbildung im Rettungsdienst an einer genehmigten Lehrrettungswache, am Ende, erfolgt eine staatliche Prüfung bestehend aus mehreren schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungsteilen. Rettungsassistenten, können die Qualifikation des Notfallsanitäters über eine staatliche Ergänzungsprüfung erlangen. Position: gleich des Rettungsassistenten, aber Notfallsanitäter können und dürfen mehr.

5.) Notarzt. Die ärztliche Qualifikation im Bereich des Rettungsfachpersonals. Ein Notarzt muss ein Studium der Humanmedizin mit Erfolg abgeschlossen haben und im Anschluss die ärztliche Zusatzbezeichnung "Notfallmedizin" erworben haben. Die Zusatzbezeichnung, regeln im Einzelnen die Landesärztekammern, nach der Musterweiterbildungsverordnung der Bundesärztekammer (BÄK), umfasst diese jedoch eine mindestens zweijährige Tätigkeit im Krankenhaus, davon mindestens sechs Monate in der Anästhesiologie, Intensivmedizin oder Notfallaufnahme, einen 80 Stunden Lehrgang in allgemeiner und spezieller Notfallversorgung sowie mindestens 50 Notarzteinsätze unter der Aufsicht und Anleitung eines verantwortlichen, erfahrenen Notarztes. Eine abgeschlossene Facharztausbildung, ist für die Tätigkeit als Notarzt jedoch in Deutschland keine zwingende Voraussetzung.

Mfg.

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Beides im Grunde nein, auch die Ausbildung zum Notfallsanitäter setzt nach dem Notfallsanitätergesetz (NotSanG) kein Mindestalter voraus. Ein Mindestalter von 18 Jahren, ergibt sich für alle Ausbildungen im Rettungsdienst jedoch aus den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes, mit dem unter anderem der Schichtdienst nur sehr schwer in Einklang zu bringen ist sowie, da in aller Regel eine Fahrerlaubnis Voraussetzung ist, aus dem Fahrerlaubnisrecht. Es gibt Rettungsdienstschulen, dort kann der Rettungssanitäter- Grundlehrgang bereits mit 17 Jahren absolviert werden, für die Praktika im Krankenhaus und im Rettungsdienst an der Lehrrettungswache, besonders für das Letztere und für die Abschlussprüfung, gilt jedoch die Volljährigkeit als Voraussetzung.

Selbst wenn es angeboten wird, hat es meiner Auffassung nach wenig Sinn, als Minderjähriger anzufangen, bis zur Volljährigkeit, bleibst du auf jeden Fall Rettungshelfer und bist als solcher im aktiven Rettungsdienst (Fahrer/zweite Person auf dem KTW) mangels Fahrerlaubnis nicht einsetzbar. Es gab da von manchen Rettungsdiensten mal den Gedanken, über das "begleitete Fahren ab 17 Jahren (BF17)" zu tricksen, das wurde dann allerdings wieder schnell verworfen, denn zum einen, kann man sich nicht 30 Kollegen als Begleitperson in die Prüfbescheinigung eintragen lassen und zum Anderen, kann der Kollege nicht als Begleitperson fungieren, während er hinten drinnen im Patientenraum den Patienten betreuen muss. Mfg.

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Nein, besiegt mit Sicherheit nicht aber es muss irgendwann die Wirtschaft wieder anlaufen und gesetzliche Einschränkungen in die Rechte der Bürger, müssen auch immer "im Rahmen der Verhältnismäßigkeit" bleiben, also nicht mehr als notwendig und nicht länger als notwendig. Die wichtigste Rolle spielen hierbei die Neuinfektionen, umso weniger, umso mehr Lockerungen muss es geben, da die Maßnahmen ansonsten unverhältnismäßig sind, steigen die Zahlen allerdings wieder drastisch an, dann wird es wieder mehr Einschränkungen geben. Der Staat muss hier regelmäßig genau abwägen und dementsprechende Entscheidungen treffen. Mfg.

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Nun ja, das ist ein komplexes Rechtsfeld. Zunächst, muss zwischen Sonderrechten gemäß Paragraph 35 der Straßenverkehrsordnung (StVO) und Wegerechten gemäß Paragraph 38 StVO unterschieden werden.

Sonderrechte gemäß Paragraph 35 StVO stehen zu der Feuerwehr, der Polizei, dem Zolldienst, der Bundespolizei, der Bundeswehr... wenn dies zur Erfüllung von hoheitlichen Aufgaben notwendig ist sowie den Fahrzeugen des Rettungsdienstes, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Sonderrechte befreien von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung und so korios dies für den Fachfremden klingen mag, bedürfen sie keinerlei Sondersignale (blaues Blinklicht und/oder Folgetonhorn), sie sollen lediglich nach der Verwaltungsvorschrift den anderen Verkehrsteilnehmern durch diese Signale angezeigt werden.

Das Wegerecht gemäß Paragraph 38 StVO ist das "Recht auf freie Bahn", es gilt nur bei blauem Blinklicht und Folgetonhorn in der Kombination und ordnet an: "alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen". Blaues Blinklicht und Folgetonhorn dürfen nur verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen und um bedeutende Sachwerte zu erhalten.

Das Wegerecht, kann auch anderen als den in Paragraph 35 StVO benannten Institutionen zustehen, zum Beispiel Notfallmanagern der Verkehrsbetriebe oder den Stadtwerken, wenn diese mit ihrem Fachwissen schnell an einer Einsatzstelle benötigt werden. Sie haben dann zwar keine Sonderrechte, müssen sich also wie jeder Andere auch an die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung halten, was ziemlich unlogisch ist, aber Wegerechte haben sie.

Also, auch ausländische Behörden und Institutionen, dürfen in Deutschland mit Blaulicht fahren, wenn sie damit einen der in Paragraph 38 StVO benannten Zwecke beabsichtigen, Sonderrechte, stehen ihnen jedoch keine zu, da sie keine deutschen Behörden oder Institutionen sind, StVO Abweichungen sind jedoch in Ausnahmefällen für Jedermann durch sogenannten "rechtfertigenden Notstand" gerechtfertigt.

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Nein, als Erwachsener entscheidet man das grundsätzlich selber, ob und mit welchen Maßnahmen man behandelt wird. Bei Kindern haben die Erziehungsberechtigten die Gesundheitsfürsorge, sie entscheiden also darüber, allerdings, hat die Rechtsprechung entschieden, dass Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr selbstständig in gewisse medizinische Maßnahmen einwilligen oder diese eben auch verweigern können, bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung wie Krebs, entscheiden aber wohl die Erziehungsberechtigten.

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Die Hände bei 60 Grad waschen, das geht schon nicht, dabei besteht Verbrühungsgefahr.

Das Händewaschen ist bei niedrigeren Temperaturen ausreichend, da man Seife verwendet, die "Virenketten" aufgebrochen und dann abgewaschen werden. Die Masken bleiben hingegen in dem selben Waschwasser, hier werden Erreger nicht weggespült, daher werden mindestens 60 Grad über einen gewissen Zeitraum benötigt, um die Viren abzutöten.

Mfg.

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