Bestandteil der Ausbildung ist dieser nicht und der Träger ist nur dazu verpflichtet das zu tragen, was die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vorsieht. Es gibt Träger die den zahlen, meist muss ihn aber der Bewerber selber finanzieren.

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Viele Berufsfeuerwehren fordern im Vorfeld der feuerwehrtechnischen Ausbildung eine "der Feuerwehr dienliche" Ausbildung. Das sind oftmals Ausbildungen aus dem Handwerk, da bei Feuerwehren zwischen den Einsätzen auch handwerkliche Aufgaben erfüllen, aber es sind durchaus auch medizinische, besonders natürlich rettungsdienstliche Ausbildungen mehr und mehr im kommen als "der Feuerwehr dienlich" angesehen zu werden. Es kommt aber auch auf die Feuerwehr an sich an, die meisten Berufsfeuerwehren betreiben selber keinen Rettungsdienst, insofern ist da jemand mit einer handwerklichen Ausbildung dienlicher als ein Notfallsanitäter. Du musst am besten bei der Berufsfeuerwehr direkt nachfragen, ggf. musst du wenn du als Notfallsanitäter zur BF möchtest auch einen Umzug in Kauf nehmen, wenn die BF an deinem Wohnort keinen Rettungsdienst betreibt. Für den feuerwehrtechnischen Dienst musst du dennoch zusätzlich eine feuerwehrtechnische Ausbildung machen, aber wenn du dich als Notfallsanitäter ausbilden lässt, das sind immerhin drei anspruchsvolle Jahre und danach bei der BF quasi überhaupt nichts mehr mit dem Rettungsdienst zu tun hast, wofür hast du dann den Notfallsanitäter gemacht?, um ab und zu ehrenamtlich bei einer HiOrg im Rettungsdienst zu fahren, dafür finde ich drei Jahre anspruchsvolle Ausbildung zu viel, aber das musst du selber wissen. Unter anderem in Berlin und in München fährt die Berufsfeuerwehr auch im Rettungsdienst, jedoch bist du da mit anderen Sachen wahrscheinlich häufiger konfrontiert als anderswo und in München sind die Kosten sehr hoch.

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Sanitäter ist wie im zivilen ein "Oberbegriff", mit dem sämtliche im Rettungsdienst eingesetzte nichtärztlichen Kräfte zusammengefasst werden. Die Schulung bei der Bundeswehr ist unterschiedlich, dauert aber nur wenige Tage, vergleichbar im zivilen mit dem organisationsinternen Sanitäter/Sanitätshelfer, wobei bei der Bundeswehr natürlich eine speziellere Richtung eingeschlagen wird.

Die nächsthöhere Stufe wäre bei der Bundeswehr der Einsatzsanitäter, dieser beinhaltet den zivilen Rettungssanitäter und hinzu kommen noch spezielle Inhalte der Bundeswehr. Hierzu bedarf es der Laufbahn als Unteroffizier. Im zivilen ist man also Rettungssanitäter. Die Aufgaben an sich sind identisch, Einleitung lebensrettender Maßnahmen, sofern kein Notfallsanitäter oder Arzt anwesend ist und ansonsten dessen Assistenz. Zusätzlich die Betreuung von Patienten bei qualifizierten Krankentransporten, inwieweit das bei der Bundeswehr der Fall ist, kann ich dir nicht beantworten, im zivilen gehört das aber definitiv dazu.

Notfallsanitäter ist wie im zivilen auch eine dreijährige Berufsausbildung, auch die Bundeswehr muss sich dabei an das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) und die aufgrund dieses Gesetzes erlassene Ausbildungs- und Prüfungsverordnung halten. Bei der Ausbildung zum Notfallsanitäter kooperiert die Bundeswehr aber auch mit zivilen Berufsfachschulen, Krankenhäusern und Lehrrettungswachen. Zwar betreibt die Bundeswehr in manchen Städten auch Krankenhäuser und einen Bundeswehr Rettungsdienst, jedoch gäbe es da nicht genügend Plätze um alle auszubilden. Die Laufbahn wäre die Feldwebellaufbahn. Die Verpflichtungszeit bei der BW wenn man den Notfallsanitäter macht ist meine ich ziemlich lange, 12 Jahre sind es so viel ich weiß.

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Ich stelle mir das schwierig vor. Es gibt zwar später Arbeitsmöglichkeiten, die mit der klassischen Arbeit eines Arztes nicht mehr viel zu tun haben, im Studium muss jeder angehende Arzt jedoch da durch. Du hast ein Pflegepraktikum, ein ärztliches Praktikum und ein praktisches Jahr. Venen punktieren muss jeder Arzt zwangsläufig können, du kannst dich nicht zum Patienten hinstellen und sagen "ich bin Arzt aber ich kann Ihnen keinen Zugang legen um lebensrettende Medikamente zu spritzen" oder "ich bin Arzt, aber ich kann Ihre stark blutende Wunde leider nicht verbinden, Sie müssen leider verbluten", wie würdest du dir da als Patient vorkommen???. Das geht nicht, in der Medizin hat man in jedem Beruf Umgang mit Blut und anderen Flüssigkeiten des menschlichen Körpers. Ein Arzt trägt die medizinische Leitung und es kann Fälle geben, wo man dich kontaktiert, eben weil gerade kein anderer Arzt im Haus abkömmlich ist und dann kannst du nicht sagen "das kann ich nicht". Auch in Laboren hast du Kontakt mit Blut, in der Medizin ist das unvermeidbar.

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Also ich muss da einigen anderen zustimmen, ich kenne zwar die oftmals "lustige Art" von Sanitäts-/Rettungsdienstpersonal, jedoch muss man bei Einsätzen professionell sein und auch so wirken. "Scherzsprüche" auf der Dienstbekleidung finde ich daher unpassend für diesen Dienst. Ich würde hier ganz klar zur offiziellen Bezeichnung raten, wenn das T- Shirt etwas besonderes sein soll, dann könnt ihr vielleicht eine besondere Schriftart wählen, etwas, was einen Bezug zum Fastivial hat aufdrucken lassen oder dergleichen aber so, dass alles letztlich immer noch professionell aussieht. Ihr seit in einem wichtigen Dienst unterwegs und nicht als Getränkeausschenker oder dergleichen, Getränke sind natürlich auch wichtig :-), aber ich hoffe die Botschaft dahinter kommt an

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Für den Führerschein hatte der Kurs schon immer unbegrenzte Gültigkeit. Das Irrtum kommt wohl daher, dass die Berufsgenossenschaft für betriebliche Ersthelfer eine Auffrischung alle zwei Jahre fordert. Bleibt man der Auffrischung fern, entfällt der "Status" betrieblicher Ersthelfer, was wohl viele mit dem Verfall des Kurses gleichsetzen, allerdings mit dessen Gültigkeit im Sinne der Fahrerlaubnisverordnung nichts zu tun hat. Die Berufsgenossenschaft und die Fahrerlaubnisverordnung haben ja keine Verbindung zueinander.

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Nein, organisierten Ersthelfern stehen weder Sonderrechte noch Wegerechte zu. Für Sonderrechte wäre ein Blaulicht alleine auch völlig zwecklos, denn dazu bedarf es überhaupt keiner Signalanlage und für Wegerecht bedarf es zusätzlich zum Blaulicht Folgetonhorn. Sonderrechte stehen dir sowie auch hauptamtlichen Angehörigen des Rettungsdienstes außer mit den Fahrzrugen des Rettungsdiesntes NICHT zu, Paragraph 35 StVO spricht hier eindeutig von Fahrzeugen des Rettungsdienstes und nicht vom Rettungsdienst an sich. Ausnahmsweise darf von der StVO abgewischen werden, wenn der Einsatz wirklich lebensbedrohlich ist, also die Leitstelle einen Notarzteinsatz und nicht "nur" einen Notfalleinsatz meldet. Die Abweichung von der StVO geschieht aber auch dann nicht unter Sonderrechten sondern unter einer Notstandslage nach Paragraph 34 StGB bzw. Paragraph 16 Ordnumgswidrigkeitengesetz. Das wurde aber auch schon durch gerichtliche Rechtsprechung eingeschränkt, so sagen die Gerichte unter anderem, dass maximal eine leichte Geschwindigkeitsüberschreitung gerechtfertigt ist, kein überfahren von roten Ampeln und dergleichen.

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Die Idee Fahrzeuge mit besonderen Aufgaben besonders kenntlich zu machen gibt es schon sehr, sehr lange, die Art der Signalanlagen war in den Anfängen jedoch natürlich noch nicht mit den heutigen zu vergleichen. Die ersten Einsatzfahrzeuge waren auch noch Kutschen die von Pferden gezogen wurden. Die ersten Signalanlagen waren nur dauerhaft leuchtende Lichter und eine handbetriebene Hupe eben mit einem Ton der als Sondersignal bekannt gewesen ist, sprich nur Einsatzfahrzeuge hatten diesen speziellen Ton, mit heutigen modernen Signalanlagen hatte das natürlich nichts zu tun aber der Gedanke ist da schon dagewesen. Heute gibt es sehr viele verschiedene Hersteller von Signalanlagen und der fachlich korrekte Oberbegriff für alle lautet Folgetonhorn. Das Martinhorn ist ein markenrechtlich geschützter Begriff, so darf nur ein Hersteller, die Firma Martin ihre Signalhörner nennen. Die Tonfolge kann elektronisch erzeugt werden und über Lautsprecher abgegeben werden oder beim besagten Martinhorn mit Druckluft erzeugt und über einzeln angesteuerte Hörner abgegeben werden.

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Immer dann, wenn nach Paragraph 38 StVO Wegerecht eingefordert werden muss, also andere Verkehrsteilnehmer zum Platz machen aufgefordert werden müssen. Wenn man sich die Verkehrssituation in Städten anschaut wird ziemlich deutlich, dass hier dauerhaft andere Verkehrsteilnehmer zum Platz machen aufgefordert werden müssen was bedeutet, dass hier immer mit Folgetonhorn gefahren werden muss, damit das Fahrzeug Wegerechte hat.

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Was soll ich mit meinem Leben anfangen und hat es jemand von euch schonmal geschafft?

Die wohl dümmste Entscheidung meines Lebens war es die Schule nicht ernst zu nehmen. Ich habe nun ein Schlechtes Fachabitur in ,,Wirtschaft" was mich mal so 0 interessiert bin 22 Jahre alt, also zu alt um nochmal auf die normale Schule zu gehen und habe ein Großteil meines Lebens mit zocken verschwendet in der Hoffnung mal ein Youtuber zu werden. Wie blöd kann man sein oder ? Es ist nicht so das ich behaupte äußere Umstände hätten mich in meine Situation gebracht. Nein das war ich ganz alleine und der Selbsthass der daraus resultiert ist unerträglich. Mein Leben hatte natürlich auch schöne Momente und viele würden es nicht glauben, wenn wüsten was in mir vorgeht. Das Problem liegt eher darin das ich selbst mit mir Total unufrieden bin. Ich habe nun zum 2 mal meine Ausbildung abgebrochen und bin einfach verzweifelt. Durch den drang meine Jugend nachholen zu müssen fing ich an mit 20 viel zu feiern und Drogen zu nehmen. Mittlerweile habe ich meinen Konsum auch kaum noch unter Kontrolle. Ich weiß einfach nicht wie ich sonst mit diesen Gedanken und meiner Hoffnungslosigkeit umgehen soll. Ich will gar nicht sterben, ich will nur dieses Leben so nicht weiterführen, die Frage ist nur wie. Ich bereue so viele dinge die ich verpasst habe oder die ich nicht gemacht habe, wie z.B. das Abitur. Gerade bin ich nüchtern, also ich schreibe das hier nicht berauscht falls das jemand denkt. Berauscht wäre es mir ohnehin egal. Ich will eigentlich mein Abitur nachholen und etwas Studieren was mich wirklich interessiert, aber bleiben wir realistisch. Ich bin zwar laut vieler Leute intelligent aber habe in der Schule sehr viel Stoff verpasst, habe LRS und kann so gut Englisch sprechen wie eine Giraffe, zudem bin ich ein drogensüchtiger, depressiver, undisziplinierter und pessimistischer Versager..

Ich würde gerne Motivation schöpfen und anders sein und nehme mir das auch immer wieder vor. Aber am ende weiß ich eh das ich zu wenig Disziplin habe um das jetzt nochmal alles anzupacken und jünger werde ich auch nicht, was meinen Selbsthass bezüglich der verpassten Jugend immer weiter steigert wenn ich eben nicht raus gehe und Party mache nur um dann wieder bis zum nächsten Konsum zu warten. Die zeit dazwischen geht es mir dann immer sehr bescheiden.

Was mich jetzt grundlegend interessiert ist, ob jemand diese Situation kennt und es da raus geschafft hat ? Hat jemand von euch schonmal bei sehr nahestehenden gesehen oder selbst erlebt das man aus so einem Tief raus kommt und plötzlich doch das leben komplett in den Griff kriegt. Ich rede nicht davon einen Job zu machen und einfach nur so zu leben und mit den Depressionen ein wenig besser um zu gehen, sondern davon, trotz solch einer Situation dann doch den Mut zu gewinnen aus seinem Leben wirklich etwas zu machen. Ich habe ihn leider nicht, da ich ziemlich an mir Zweifel.

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Mann muss wissen was man selber möchte und damit glücklich sein. Beruflich muss man etwas finden was eine Berufung und nicht nur ein Beruf ist. Zu alt für die Schule bist du keinesfalls, da gibt es genug Möglichkeiten, eine Kollegin meiner Mutter hat sich mit 28 noch dazu entschieden das Abitur nachzumachen, nur als Beispiel. Ich habe auch durch äußere Einflüsse eine ähnliche Situation, man kann sagen, ab der ersten Klasse wurden meine schulischen Weichen gestellt und ich kam auf Schulen, wo Dinge wie Abitur machen gar nicht möglich sind. Dennoch war mein Ziel eine Berufung zu finden und das habe ich mit einigen Schwierigkeiten und Anläufem mittlerweile soweit geschafft. Allerdings war mein Ziel nie ein Studium, ich wusste schon relativ früh, das es da nichts gibt, wo mein Interesse so groß ist, dass ich dafür andere Lebensziele zurückstelle. Wenn du das aber willst, dann kannst du es schaffen, nur vielleicht nicht so schnell, vielleicht machst du halt auch noch mit 28 das Abitur nach. Am Zweifeln bin ich auch noch relativ oft, vorallem was die Zukunft angeht, weil mir hier einiges verbaut ist was ich gerne machen würde aber ich bin immer an meinen gewünschten Zielen drangeblieben und dann hat es sich verwirklicht, auch mit guten Ergebnissen. Für die Schule habe ich auch nie wirklich viel gelernt, jetzt aus Interesse schom und schließe viele Sachen mit einsen ab. Bei mir ist es aktuell eher, das ich es nicht verwirklichen will noch Schule zu machen, weil ich Ziele habe dir mir mehr bedeuten und beides gleichzeitig nicht funktioniert, ein Teil ist aber auch finanziell, ich muss jetzt Geld verdienen. Man muss sich immer klarmachen, was einem aktuell das Wichtigste ist und das dann verwirklichen.

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Fahren ohne Fahrerlaubnis und für dich Zulassung von Fahren ohne Fahrerlaubnis. Als 14 jährige bekommt sie dafür wohl Sozialstunden, sofern nicht schon Vorstrafen bestehen, dann kann das bis zu Jugendhaft gehen, kann es theoretisch gleich, ist bei erstmaliger Straffälligkeit aber nahezu ausgeschlossen. Für dich Geldstrafe oder Freiheitsstrafe, wenn du keine Vorstrafen hast wahrscheinlich Geldstrafe.

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Nein, den bekommst du nicht miterteilt, weil du den LKW ja auch als Solofahrzeug ohne Anhänger machst. Würdest du den C1E machen, dann bekommst du den BE mit dazu erteilt, bei C1 Solofahrzeug nicht.

Ich würde überlegen was du für Anhänger fahren möchtest. Beim B kannst du die Schlüsselzahl 96 dazu machen, dann darfst du Kombinationen bis 4.250 Kg fahren, für die Schlüsselzahl bedarf es lediglich eines Lehrgangs in der Fahrschule, keiner Prüfung. BE wäre dann für Anhänger bis 3.500 Kg mit einem Zugfahrzeug der Klasse B. Für Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger bis 12.000 Kg imsgesamt war mal BE ausreichend, mittlerweile jedoch der C1E. Mfg.

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Also Informationen zur Ausbildung gibt es im Internet zu genüge, ich habe mich da aus persönlichem Anlass auch schon informiert.

In Österreich erfolgt die Ausbildung modular aufeinander aufbauend, man muss also zwangsläufig zuerst Rettungssanitäter sein, bevor man darauf aufbauend dann in einem zweiten Modul den Notfallsanitäter machen kann. Beide Ausbildungen sind wesentlich kürzer als in Deutschland, das lässt sich schoneinmal pauschal festhalten.

Der Rettungssanitäter dauert in Österreich 260 Stunden bestehend aus 100 Stunden Lehrgang und 160 Stunden Praxis im Rettungsdienst. Für eine hauptamtliche Tätigkeit ist zudem ein Berufsmodul im Umfang von 40 Stunden erforderlich.

Der Notfallsanitäter erfolgt aufbauend im Modul 2 und umfasst weitere 480 Stunden bestehend aus 160 Stunden Lehrgang, 40 Stunden Krankenhaus und 280 Stunden Praxis im Rettungsdienst, wovon ein Teil, ich meine bis zu 120 Stunden jedoch auch im Krankenhaus abgelsitet werden kann. Für eine hauptamtliche Tätigkeit ist hier ebenfalls ein 40 Stunden umfassendes Berufsmodul erforderlich. Aufbauend auf der Regelausbildung können noch Notfallkompetenzen erworben werden, die es dem Notfallsanitäter erlauben, bei vorliegen gewisser Voraussetzungen bestimmte Tätigkeiten auszuführen, die eigentlich einem Arzt obliegen. Die Notkompetezen sind in die allgemeinen Notkompetenzen Arzneimittellehre, und Venenzugang und Infusion und die spezielle Notkompetenz Intubation gegliedert. Die Arzneimittellehre umfasst einen Lehrgang von 40 Stunden, die Venenpunktion und Infusion 10 Stunden Lehrgang und 40 Stunden im Krankenhaus, hier müssen mindestens 50 Venenpunktionen praktisch durchgeführt werden und die Notkompetenz Intubation dauert 110 Stunden. Letztere Notkompetenz wird jedoch kaum noch ausgebildet, da es inzwischen hinreichend Alternativen zur Intubation durch einen Nichtarzt mit 110 Stunden Ausbildung in der Intubation gibt. Supraglottische Atemweghilfen, die Alternative, sind allen Notfallsanitätern und Rettungssanitätern ohne Notkompetenzen erlaubt.

Die Ausbildung wird wie in Deutschland auch von den Hilfsorganisationen durchgeführt, allerdings gibt es in Österreich keine privaten Rettungsdienstschulen. Ebenso wird die Ausbildung in Österreich von der Berufsrettung Wien angeboten. Die Aufgaben sind analog zu Deutschland, also Rettungssanitäter Transportführer Krankentransport und zweite Person einschließlich Fahrer Rettungswagen und Notfallsanitäter Transportführer Rettungswagen und Assistent auf Notarzteinsatzfahrzeugen.

Zum Verdienst kann ich keine Auskünfte geben weiß allerdings, dass in Österreich noch wesentlich mehr auf ehrenamtliche Helfer und Zivildienstleistende gesetzt wird als in Deutschland. Dort also direkt eine Stelle als Hauptamtlicher zu bekommen, das dürfte eher schwierig sein. Die Kosten für die Ausbildung muss man selber tragen, hier handelt es sich jeweils um mehrere tausend Euro. Die Kosten können übernommen werden, wenn man sich seit längerem im Ehrenamt aktiv zeigt und dann sein Interesse am Rettungsdienst bekundet. In DE wird mittlerweile wenigstens der Notfallsanitäter als dreijährige Vollzeitausbildung vergütet, für den Rettungssanitäter muss man allerdings auch hier mit etwa 1500 Euro rechnen, teilweise auch hier Finanzierung über das Ehrenamt möglich.

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Der erste Vorteil liegt in der Kommunikationsfähigkeit. Eine ansprechbare Person kann man befragen, medizinisch Anamnese genannt, hier geht es um die aktuellen Symptome, bekannte Vorerkrankungen, Allergien, Medikamente die eingenommen werden und ähnliches. Er kann selber Angaben zu Schmerzen machen, das erleichtert die Diagnose. Schmerzen werden ja dann auch dementsprechend durch Schmerzmittel behandelt, anfangs ist jedoch gut wenn der Patient selber sagen kann, wo es ihm weh tut.

Der zweite Vorteil ist die Überwachung, bei jemandem der ansprechbar ist weiß man, er hat Schutzreflexe, er hat Atmung und er hat Kreislauf. Bei Bewusstlosigkeit gehen diese Schutzreflexe verloren, der Zungengrund kann zurückfallen und die Atemwege verlegen, Erbrochenes kann ungehindert eindringen und zum Ersticken führen. Deshalb kommt im Rahmen der ersten Hilfe ein Bewusstloser mit Atmung ja auch in die stabile Seitenlage, weil diese das Zurückfallen der Zunge und damit eine Atemwegverlegung verhindert und Erbrochenes ungehindert durch den offenen Mund ablaufen kann. Man kann sagen, am bedrohtesten ist nicht der, der vor Schmerzen am lautesten schreit sondern der, der nicht mehr schreien kann. Bei dem der schreit, sind die Atemwege frei, er atmet und er hat Kreislauf, also alle lebenswichtigen Funktionen, bei dem der nicht schreit, weiß man das nicht. Das Bewusstsein ist eine lebenswichtige Funktion, ist das ausgefallen, besteht akute Lebensgefahr.

Schmerzen empfinden auch Bewusstlose, deshalb werden bei Narkosen im Rahmen von Operationen auch immer zusätzlich zu dem Medikament welches das Bewusstsein ausschaltet sehr starke Schmerzmittel gegeben. Alleine das Bewusstsein in diesem Fall bewusst durch Medikamente auszuschalten reicht nicht, der Körper zeigt immer noch Reaktionen auf die Schmerzen, Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz, daran erkennen Anästhesisten, dass sie Schmerzmittel nachspritzen müssen.

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Also eine komplette Rechnung ist eher ungewöhnlich, ich würde mich hier mit der Krankenkasse in Verbindung setzen. Die Lage ist allerdings auch relativ komplex, der RTW war hier nur das Transportmittel, die Einweisung erfolgte aber durch die Polizei im rechtlichen Sinne.

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Bei solchen Schmerzen solltest du nochmal medizinische Hilfe suchen und das gehört sowieso zeitnah von einem Arzt begutachtet und behandelt, warum man dir das nicht zumindest gesagt hat, ist mir etwas zweifelhaft.

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Heilpraktiker sind im Grunde der Definition Personen, welche die Heilkunde ausüben ohne als Arzt approbiert zu sein. Dabei unterliegen sie aber gegenüber dem Arzt einigen Einschränkungen, ein Heilpraktiker darf zum Beispiel keine Arzneimittel verordnen oder anwenden, welche verschreibungspflichtig sind.

Das sogenannte Heilpraktikergesetz, welches den Beruf regelt, ist schon sehr alt, von 1939. Heilpraktiker erfordert keine staatlich geregelte Ausbildung sondern lediglich eine Prüfung in der der Antragsteller nachweisen muss, dass die Ausübung der Heilkunde durch ihn keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt sowie gewisse andere Voraussetzungen erfüllen, zum Beispiel muss der Antragsteller oder die Amtragstellerin das 25. Lebensjahr vollendet haben, so steht es im Gesetz. Im Endeffekt ist das eine sehr schwammige Formulierung "keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt" ist von sehr weitreichenden Kenntnissen bis hin zu relativ oberflächlichen Kenntnissen alles. Die prüfende Stelle entscheidet hier selbst über den Umfang der Prüfung. Ausbildungen für Heilpraktiker gibt es, da es jedoch keine Verordnung gibt, wie diese genau auszusehen hat, entscheidet die Schule. Ich will nicht sagen, das alle Heilpraktiker schlecht sind, durch die nicht einheitliche Ausbildung und Prüfung hat man jedoch keine Sicherheit darüber, dass die Person einen gewissen Kenntnisstand haben muss und das macht das finden eines guten Heilpraktikers wohl nicht einfach.

Für die Behandlung durch einen Heilpraktiker kommen Krankenkassen nicht auf.

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Es gibt auch heute noch Dinge die man als Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der Feuerwehr oder der Polizei lieber nicht sehen würde, ich sah gleich am ersten Ausbildungstag in der Praxis auch einen abgetrennten Arm und das hat mich schon ein paar Tage mitgenommen, obwohl ich am Patienten, es war der erste Tag wie gesagt, gar nicht selber gearbeitet habe. Allerdings treten diese Dinge heute wesentlich seltener auf, schwere äußere Verletzungen sind zum Glück eher die Ausnahme Der Großteil der Fälle im heutigen Rettungsdienst sind internistische Notfälle und meist sind die inneren Verletzungen die schwerwiegensten, lebensbedrohlichen und zum Teil tödlichen, gerade deshalb, weil man dagegen außerhalb eines Krankenhauses nicht wirklich viel dagegen machen kann. Eine äußere Blutung lässt sich stoppen oder zumindest eindämmen, eine innere nicht. Die wenigsten sterben an einem abgetrennten Körperteil, das gibt es kaum noch und wenn gibt es ausreichend Mittel dagegen vorzugehen.

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Ich bin mittlerweile Rettungssani und hatte das gleiche Buch. Ich habe die Texte gelesen bis ich sie verstanden hatte und mir dann selber eine Zusammenfassung geschrieben, auch eine Art Dateikarten habe ich versucht, jedoch liegt das mir persönlich nicht so und ich bin mit den Zusammenfassungen deutlich besser zurecht gekommen. Ich habe versucht das ganze wirklich zu verstehen und nicht zur auswendig zu lernen, dabei habe ich mir im Kopf Praxisbeispiele erststellt, mit realen Einsätzen verknüpft.

Vieles muss man auch gar nicht auswendig kennen. Du musst zum Beispiel dir nicht merken, welches Atemzugvolumen Kinder in welchem Alter haben sondern nur wissen, dass das Atemzugvolumen 8 bis 10 ml pro Kg Körpergewicht beträgt. Wenn dann in der Prüfung die Frage kommt, welches Atemzugvolumen ein 20 Kg schwereres Kind hat, dann rechnest du 20 Kg mal 10ml= 200 ml und schon hast du deine Antwort, selbiges gilt natürlich auch bei Einsätzen in der Realität.

Nebenwirkungen von Medikamenten, ich weiß nicht, wie viel ihr das Thema Medikamente behandelt, ducmachst einen RS und keinen NotSan, lassen sich oft aus der Wirkung ableiten. Adrenalin hat als Wirkung unter anderem eine Steigerung der Herzfrequenz durch agonistische Wirkung am Beta 1 Rezeptor, somit kannst du daraus herleiten, dass folglich ein Patient der bereits an einer KHK leidet, dadurch Angina Pectoris bekommen kann, weil eine höhere Frequenz mehr Sauerstoffverbrauch bedeutet. Genauso bewirkt es eine Aktivierung des Alpha 1 Rezeptors, herleitende Wirkung also Blutdruckanstieg.

Viel Erfolg.

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Also ich bin jetzt noch nicht im aktiven Dienst aber die Werte der Erwachsenen merke ich mir auswendig. Für Kinder kann man sich pauschal merken, das bei ihnen die Herzfrequenz physiologisch höher ist, der Blutdruck physiologisch niedriger ist und die Atemfrequenz physiologisch höher ist als bei Erwachsenen, ein Säugling hat glaube ich 70/50 mmHg Blutdruck und locker eine 140/Min. Herzfrequenz. Da wo ich gelernt habe ist im Kinderkoffer eine solche Karte, auf denen die genauen kindlichen Vitalwerte altersadaptiert vermerkt sind oder ich habe auch eine App, wo unter anderem auch die Werte stehen. Wenn nicht, schreibe es dir selber auf, hole dir für wenige Euro ein Notitzbuch und darin trägst du es ein oder du schreibst es selber am Computer auf und druckst es aus. Mfg.

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