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Ich fahre (selbstverständlich) die zulässige Höchstgeschwindigkeit, wenn ich denn mal fahre, denn bisher ist dass eine Seltenheit. Auch unnötiges Unterschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ohne trifrigen Grund, ist nach der Straßenverkehrsordnung unzulässig und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Alles hat seine Vorteile und Nachteile aber Tempo 30 innerorts, dass hat nicht nur Vorteile sondern auch Nachteile!. Dass sollte man sich bewusst machen, bevor man generell 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften befürwortet.

Mfg

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Nein, die Notfallaufnahmen sind nur für akutmedizinische Notfälle da, nicht um Rezepte auszustellen, zumal sie dass gar nicht immer können.

Für dein Anliegen ist der kassenärztliche Bereitschaftsdienst zuständig, den kannst du unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116117 rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichen.

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Man braucht eigentlich nicht vieles am Körper zu tragen und sollte diesbezüglich gerade als Neuling auch wirklich Zurückhaltung walten lassen, da unter manchen Rettungsdienst'lern die Ansicht vertreten wird: "umso mehr einer am Gürtel trägt, umso weniger fachkompetent ist er".

Ich persönlich habe immer zwei paar Einmalhandschuhe in der Tasche, einen Kugelschreiber und ein Stethoskop. Im Spät-/ Nachtdienst, kann immer eine Taschenlampe ein sehr hilfreiches Utensil sein, ich stand schon in einer Wohnung, wo es kein funktionierendes Licht gegeben hat und man von außen aber überhaupt nicht damit gerechnet hatte, somit blieb die Fahrzeugtaschenlampe im RTW. Die Patientin war kritisch und wir mussten uns mit dem Fotoblitz vom Handy irgendwie behelfen.

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Ich kenne Medizinstudenten, die am Wochenende im Rettungsdienst tätig sind. Um praktische Erfahrungen in Notfallsituationen zu bekommen, ist dass auf jeden Fall eine gute Möglichkeit.

Mfg

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Ja, natürlich. Man darf immer den Notruf wählen wenn man sich selber nicht mehr helfen kann.

Mfg

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Mit 14 Jahren ja, es muss eine erziehungsberechtigte Person anwesend sein. Impfungen sind grundsätzlich Körperverletzung und dürfen nur mit der Einwilligung der Patienten, bei Minderjährigen der gesetzlichen Vertreter vorgenommen werden. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung, dürfen Minderjährige ab dem 15. Lebensjahr selber rechtskräftig in bestimmte medizinische Eingriffe einwilligen, unter 15 jährige jedoch grundsätzlich nicht und dass ist ja in deinem Fall zutreffend.

Nein, Geschwister gehen nicht. Die Person muss ein gesetzlicher Vertreter (Erziehungsberechtigter) von dir sein und das sind ausschließlich die Eltern.

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Nein, davon abgesehen, dass eine solche Verpflichtung aus verfassungsrechtlicher Sicht mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit gegen die Verfassung verstoßen würde. Jeder medizinische Eingriff, auch wenn er zu Heilzwecken durchgeführt wird, erfüllt primär den Straftatbestand der Körperverletzung (§223 StGB) und darf daher nur nach rechtskräftiger Einwilligung des Patienten vorgenommen werden.

Wenn man sich das Transplantationsgesetz (TPG) zum jetzigen Zeitpunkt ansieht, so ist eine Lebendorganspende zwar prinzipiell möglich, allerdings nur unter sehr strengen gesetzlichen Voraussetzungen. Es muss unter anderem ausgeschlossen werden, dass der Spender das Organ nur aus finanziellen Nöten spendet, weil er dafür Geld erhält, dazu muss sich der Spender auch einer psychologischen Untersuchung unterziehen.

Es ist im übrigen NICHT der Fall, dass man mit nur einer Niere problemlos weiterleben kann. Der Betroffene hat durchaus mit gewissen Einschränkungen zu tun, er muss zum Beispiel bestimmte Trinkmengen einhalten, kann auch gewisse Berufstätigkeiten unter Umständen nicht mehr ausüben und kann nicht mehr uneingeschränkt alkoholische Getränke konsumieren. Dass greift in mehrere Grundrechte ein, unter anderem in die allgemeine Handlungsfreiheit und die Berufsfreiheit.

Mfg

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Kommt auf die Droge an, manche Wirkstoffe sind chemisch hergestellt und andere sind Pflanzen, die früher auch in freier Natur vorkamen und wo der Mensch dann eben festgestellt hat, dass sie eine berauchende Wirkung besitzen. Nach und nach wurden diese Stoffe dann durch entsprechende Gesetze verboten.

Mfg

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Welcher "Sanitäter"?, dass ist ein Oberbegriff und umfasst vom Rettungshelfer (in den meisten Bundesländern insgesamt 320 Ausbildungsstunden), über den Rettungssanitäter (mindestens 520 Ausbildungsstunden bundesweit) bis hin zum Notfallsanitäter (drei Jahre Berufsausbildung mit abschließender staatlicher Prüfung) Alles.

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter, kann quasi nicht verkürzt werden und der bürokratische Aufwand ist meistens größer als die Stundenzahl, die einem im Ergebnis, wenn überhaupt, erlassen wird. Berufserfahrung kann grundsätzlich nicht auf die Ausbildung angerechnet werden, ebensowenig eine Qualifikation als Rettungssanitäter. Das Notfallsanitätergesetz (NotSanG), sieht eine solche Regelung nicht vor, einzig und alleine eine vorher abgeschlossene gleichwertige Berufsausbildung, kann theoretisch auf Antrag bei der zuständigen Behörde im Umfang ihrer Gleichwertigkeit auf die Ausbildung zum Notfallsanitäter angerechnet werden, jedoch darf das Ausbildungsziel nach §4 NotSanG durch die Anerkennung nicht gefährdet werden (§9 NotSanG). Die zuständigen Behörden gehen mit dieser Möglichkeit sehr, sehr zurückhaltend um, ich habe von Fällen gehört, wo Gesundheits- und Krankenpfleger, die ja immerhin auch eine dreijährige Berufsausbildung absolviert haben, lediglich die 80 Stunden in der allgemeinen Pflege im Rahmen der praktischen Ausbildung an geeigneten Krankenhäusern gemäß Anlage 3 der "Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter" (NotSanAPrV) angerechnet bekommen haben. Das meinte ich am Anfang mit "der bürokratische Aufwand ist meistens größer, als die Stundenzahl, die einem angerechnet wird". Was sind zwei Wochen, die man bei einer dreijährigen Ausbildung spart und dafür, muss man einen Haufen von Anträgen stellen. Berufserfahrung kann wie erwähnt generell nicht anerkannt werden, da dies im NotSanG nicht vorgesehen ist. Auch Rettungssanitäter, die schon zehn Jahre Rettungsdiensterfahrung mitbringen, müssen um Notfallsanitäter zu werden die dreijährige Vollausbildung durchlaufen.

Mfg

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Ich würde ersteinmal telefonisch oder per E- Mail bei der zuständigen Person nachfragen. Oftmals ist ein Schnupper- Praktikum im Rettungsdienst nicht möglich, dass hat verschiedene Gründe. Grundvoraussetzung ist wegen des Jugendarbeitsschutzgesetzes die Volljährigkeit, manche Rettungsdienste nehmen auch dann keine Praktikanten an. Ohne rettungsdienstliche Ausbildung, beschränkt sich das Praktikum häufig auf den Einsatz im qualifizierten Krankentransport, in der Notfallrettung, darf man nicht mitfahren. Aktuell kommt noch die Pandemie hinzu, auch wenn die Inzidenzen glücklicherweise sinken, so ist jede zusätzliche Person auf einer Rettungswache eine potentielle Infektionsgefahr, da bei der Arbeit im Rettungsdienst Abstände nicht eingehalten werden können. Desweiteren sind die Plätze einfach beschränkt und werden natürlich vorrangig an diejenigen vergeben, welche im Rahmen einer rettungsdienstlichen Ausbildung praktische Einsatzstunden sammeln müssen, somit ist der 3. Platz im Rettungswagen einfach häufig schon belegt und 3. Personen ist das Maximum, denn ein Sitzplatz muss mindestens übrig bleiben, für Notfälle, wo ein Notarzt den Patienten in's Krankenhaus begleiten muss und man kann den Praktikanten nicht einfach an der Einsatzstelle, die ja auch weit draußen auf dem Land und zu einer späteren Uhrzeit sein kann, zurücklassen.

Mfg

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Leichte Reaktionen sind lediglich ein Zeichen dafür, dass das Immumsystem reagiert und insofern völlig normal und ein gutes Zeichen. Es gibt einen Unterschied zwischen Impfreaktionen und tatsächlichen Nebenwirkungen. Schmerzen an der Einstichstelle, ein moderater Anstieg der Körpertemperatur, leichte Kopfschmerzen und Abgeschlgenheit sind normal und sollten nach 2 bis 3 Tagen wieder abgeklungen sein, falls nicht, sollte man einen Arzt kontaktieren. Bei Zweifeln, ebenfalls Kontaktaufnahme zum Hausarzt.

Mfg

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Grundsätzlich mal zur Aufklärung, es dürfen nicht nur geimpfte Personen in die Innengastronomie, nach der Corona- Verordnung Baden- Württemberg dürfen hinein: vollständig Geimpfte, Genesene und Personen, die einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen können. Für die Außengastronomie, braucht man in kreisfreien Städten und Landkreisen mit einer niedrigen 7 Tage- Inzidenz mittlerweile überhaupt nicht's mehr.

Die Pflicht zur Kontaktdatenverarbeitung besteht generell. Auch die Impfung bietet keinen 100%igen Schutz vor einer Infektion, daher müssen auch geimpfte Personen ihre Kontaktdaten angeben, damit das Gesundheitsamt sie im Fall X informieren kann, dass ein anderer zu diesem Zeitpunkt anwesender Gast positiv ist. Für Geimpfte besteht zwar generell keine Quarantäne- Pflicht mehr, wenn sie nach Kontakt zu einer infizierten Person allerdings Symptome entwickeln, welche auf eine Infektion schließen lassen, müssen auch sie in Quarantäne gehen, bis sie negativ getest wurden.

Mfg

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Die Frage ist nicht nur, ob man es darf, sondern in allererster Linie auch, ob der Patient dadurch einen medizinischen Nutzen erfährt, er davon profitiert.

Ich nehme an, dass es sich bei deiner absolvierten Ausbildung um eine sanitätsdienstliche Ausbildung handelt, oder doch Rettungshelfer, Rettungssanitäter oder sogar Notfallsanitäter?!. Dann solltest du allerdings in der Lage dazu sein, dir deine rechtlichen Fragen eigenständig zu beantworten, dass ist dann nämlich auch Bestandteil in der Ausbildung gewesen.

Falls es dir um's Heilpraktikergesetz (HeilprG) geht, dass die Ausübung der Heilkunde approbierten Ärzten vorbehält, da kann dir privat eigentlich niemand etwas anhaben, da das HeilprG ein "Gesetz über die Berufs- und gewerbsmäßige Ausübung der Heilkunde" ist und somit im privaten Umfeld überhaupt gar keine Anwendbarkeit findet, im Sanitätsdienst oder im Rettungsdienst allerdings schon!. Du musst generell aber beherrschen was du anwendest und der Patient muss seine Einwilligung erteilen, andernfalls ist es eine strafbare Körperverletzung nach §223 StGB, unabhängig von deiner fachlichen Qualifizierung.

Ich finde, außer bei einer Reanimation, sollte man mit einer sanitätsdienstlichen Ausbildung die Finger von einem Beatmungsbeutel lassen und bei einer Reanimation, macht er als einzelner Helfer der im Umgang damit geschult worden ist auch keinen Sinn, da es Quatsch ist, andauernd die Position von der Seite des Patienten an dessen Kopf und umgekehrt zu wechseln. Besser bedient ist man mit einer Beatmungsmaske, hier muss man keine Positionen wechseln, hat aber einen besseren Eigenschutz als ohne Beatmungshilfe. Zum Blutzucker messen: inwiefern profitiert der Patient davon, wenn du einen Blutzuckerwert gemessen hast?!, gar nicht, denn du kannst einen entgleisten Blutzuckerwert ja nicht therapeutisch angehen und der ankommende Rettungsdienst, wird wahrscheinlich sowieso nochmal messen, bevor er zum Beispiel dem Patienten intravenös Glucose appliziert. Fazit, eine BZ- Messung deinerseits, bringt dem Patienten gar keinen Behandlungsvorteil. Gleiches gilt im übrigen für den Blutdruck und für die SpO2, hast du Medikamente, hast du Sauerstoff und hast du die notwendige Kompetenz hierfür?!.

Mfg

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Der Einsatz der Bundeswehr im Inland ist streng geregelt und grundsätzlich darf ihr Einsatz im Rahmen der Katastrophenhilfe nur "unbewaffnet" erfolgen, sie dürfen zum Beispiel technische Hilfe leisten oder Spezialisten als Berater von zivilen Hilfsdiensten stellen. Ein bewaffneter Bundeswehreinsatz im Inland OHNE Verteidigungsfall, ist grundgesetzlich an ganz, ganz strenge Voraussetzungen gekoppelt, es müsste quasi erst die Polizei handlungsfähig sein, ehe Soldaten bewaffnet im Inland agieren dürften, der Bundestag müsste dem Ganzen seine Zustimmumg geben und der Einsatz der BW unterläge grundsätzlich einer zeitlichen Befristung, eine Verlängerung, bedürfe wiederum der Zustimmung des Bundestages. Primär liegt die innere Sicherheit im Kompetenzbereich der Bundes- und Landespolizeien.

Mfg

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Rettungssanitäter ist keine anerkannte Berufsausbildung, diese ist der Notfallsanitäter.

Der Rettungssanitäter ist ein mindestens 520 Stunden umfassender theoretischer und praktischer Lehrgang, in Vollzeitform dauert er also rund dreieinhalb Monate. Die Aufteilung, die seit 2019 besteht, ist: 240 Stunden Lehrgang an einer Rettungsdienstschule, 80 Stunden in einer "geeigneten Einrichtung der Patientenversorgung", 160 Stunden im Rettungsdienst an einer genehmigten Lehrrettungswache und 40 Stunden Abschlusslehrgang mit schriftlicher und praktischer Prüfung. Die Qualifikation wird allermeist als Selbstzahler absolviert. Zur Berufsausübung bedarf es noch einer Fahrerlaubnis der Klasse C1, da moderne Rettungswagen eine zulässige Gesamtmasse von über 3.500 Kg aufweisen und der Rettungssanitäter im Bereich der Notfallrettung als zweite Person (Assistent des Notfallsanitäters) und Fahrer zum Einsatz kommt. Zugangsvoraussetzungen sind die Volljährigkeit, mindestens ein Hauptschulabschluss (nur in Bayern aufgrund der Landesverordnung mittlere Reife), gesundheitliche Eignung und keine Vorstrafen.

Der Notfallsanitäter absolviert eine dreijährige Berufsausbildung nach dem Notfallsanitätergesetz (NotSanG) und der aufgrund des NotSanG erlassenen "Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter" (NotSanAPrV), die mit einer staatlichen Prüfung aus drei schriftlichen Aufsichtsarbeiten, einer mündlichen Prüfung und vier realitätsnahen Fallbeispielen abschließt. Notfallsanitäter/innen haben umfangreiche Ausbildungszielbestimmungen in §4 NotSanG, gemäß dieser werden sie in der Notfallrettung als verantwortliche Fachpersonen auf Rettungswagen eingesetzt und wenden unter bestimmten Voraussetzungen auch heilkundliche/ invasive medizinische Maßnahmen wie Applikation (Verabreichung) von Notfallmedikamenten eigenverantwortlich an (§2a NotSanG). Die Zugangsvoraussetzungen sind weitestgehend identisch mit denen des Rettungssanitäters, schulisch ist mindestens ein mittlerer schulischer Bildungsabschluss gefordert. In der Praxis gibt es wesentlich mehr Bewerber/innen als Ausbildungsplätze, sodass diese quasi ausschließlich an Rettungssanitäter mit Berufserfahrung vergeben werden.

Mfg

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Ja, Warteschleifen gibt es durchaus manchmal, dann sind momentan einfach alle Disponenten mit Notrufgesprächen belegt und man kommt dran, wenn der nächste Disponent frei ist. An manchen Tagen ist das Einsatzaufkommen sehr hoch, zumal es sich meist um integrierte Leitstellen (ILS) handelt, bei denen Notrufe für Feuerwehr und Rettungsdienst eingehen und disponiert werden.

Das Stockwerk ist durchaus wichtig, ebenfalls das Gewicht des Patienten und die Frage danach, ob das Gebäude über einen Aufzug verfügt. Hier geht es um den Transport des Patienten zum Rettungswagen nach dessen notfallmedizinischer Erstversorgung. Wohnt der Patient weiter oben, hat er ggf. auch noch (starkes) Übergewicht und gibt es keinen Aufzug, so muss der Disponent gleich Tragehilfe mitschicken, also einen weiteren Rettungswagen oder oftmals auch die Feuerwehr.

Die Frage nach dem Alkohol könnte ich mir so erklären. Es gab schon genügend Fälle, wo jemand den Notruf abgesetzt hat, weil es einem seiner Angehörigen nicht gut ging und der aufgrund seines Alkoholisierungsgrades vor Ort dann die medizinische Versorgung gestört oder gar den Rettungsdienst angegriffen hat, was dem Patienten natürlich null zugute kommt. In diesem Falle würde der Disponent um die Sicherheit des Rettungsfachpersonals und eine effektive Patientenversorgung sicherzustellen dann gleich die Polizei dazu alarmieren.

Mfg

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Umfrage: Sollte es kugelsichere Rettungswägen geben?

Hallo,

Ich habe mich schon des öfteren gefragt ob Rettungswägen nicht kugelsicher gebaut werden sollten da, wenn es zu Schüssen kommt weder der Patient im Rettungswagen noch die Sanitäter und Notärzte dabei gefährdet werden sollten. Im Notfall könnte man diesen auch benutzen um Angehörige, unbeteiligte aber gefährdete in Sicherheit zu bringen.

Auch finden ja immer öfter Angriffe auf den Rettungsdienst statt und es wurden dabei schon mehrfach Schusswaffen verwendet.

Klar ist sowas sehr Teuer und aufwändig und die in Zürich haben bereits welche aber wie seht ihr das? Was ist eure Meinung dazu? Findet ihr das Sinnvoll oder eher unnötig?

Ich selbst würde sagen das es in bestimmten Städten und Gebieten in Deutschland es mindestens einen kugelsicheren Rettungswagen pro Wache geben sollte. So kann man ihn bei einer Alarmierung, in der Schüsse fallen (können) einsetzen, das würde auch viel mehr Eigenschutz bieten und ermöglicht vielleicht auch eine schnellerere Rettung und Hilfe des Patienten. Auch wenn die Gefahr besteht das jemand schießen könnte (etwa wie bei Demonstrationen oder Versammlungen die anfällig für Amokläufer und Schießereien sind) wäre es sinnvoll welche zu haben. In Gebieten in denen Schießereien gehäuft vorkommen würde ich auch sagen das diese ein Anrecht auf mindestens 2 kugelsichere Rettungswägen haben.

Wie seht ihr das? Habt ihr eine andere Meinung?

Sollte es kugelsichere Rettungswägen geben?

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Die Idee ist grundsätzlich nicht so schlecht, hat aber auch große Nachteile. Die, die mir spontan einfallen, sind:

1.) Ein schusssicheres Fahrzeug bringt grundsätzlich nicht's, wenn die Türen geöffnet werden müssen und dass müssen sie an der Einsatzstelle zur Patientenversorgung nuneinmal. Das Rettungsfachpersonal muss aussteigen, um den Patienten zu versorgen und im Anschluss für die weitere Versorgung in den Rettungswagen zu verbringen. Diese Momente sind zweifelsfrei Angriffspunkte für potentielle Täter, wo eine Panzerung gar nicht's bringt. Der Rettungsdienst ist nunmal etwas anderes wie die Polizei, die Polizei ist bei bestimmten Einsatzlagen natürlich schwer bewaffnet und/ oder sie muss ihr gepanzertes Fahrzeug überhaupt gar nicht verlassen sondern kann aus dem geschützten Fahrzeug heraus agieren, dass geht im Rettungsdienst nicht,

2.) Das Gewicht. Es ist ja so, dass moderne Rettungswagen sowieso schon eine zulässiges Gesamtmasse von über 3,5 Tonnen aufweisen, meist irgendwo im Bereich zwischen 3,88 und 5,0 Tonnen. Dass bedeutet, dass das Rettungsfachpersonal bereits jetzt eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 7.500 Kg benötigt. Mit einer Panzerung, würde ein Rettungswagen auf eine Gesamtmasse von schätzungsweise mindestens 12 Tonnen kommen, gepanzerte SUV Modelle haben bereits um die 7,0 Tonnen. Dies würde bedeuten, dass eine Fahrerlaubnis der Klasse C erforderlich wäre und zwar für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes, denn der Spezial- RTW macht ohne anwesenden Fahrer mit entsprechender Fahrerlaubnisklasse natürlich keinen Sinn. Mit diesem hohen Fahrzeuggewicht, gehen natürlich auch veränderte Fahreigenschaften einher, der RTW wäre viel langsamer unterwegs und müsste viel stärker motoriesiert sein aber auch dann müsste man anders fahren als mit einem normalen RTW und

3.) Für Amok- und Terrorlagen mit einer entsprechend großen Anzahl an betroffenen Personen, würden ein oder zwei gepanzerte RTW nicht wirklich einen Versorgungsvorteil bringen. Auch der gepanzerte Rettungswagen, dürfte erst nach entsprechender Freigabe durch die polizeiliche Einsatzleitung in das entsprechende Gebiet fahren. Wie unter 1.) gesagt, es bringt nicht's, denn der Rettungsdienst kann niemand aus dem Fahrzeug heraus helfen, er muss das Fahrzeug dafür unbewaffnet verlassen, auch eine Sichtung der Verletzten ist nicht aus dem Fahrzeug heraus möglich. Schlimmer noch, der gepanzerte Rettungswagen könnte von den Tätern übernommen und dann als Waffe oder für die Flucht benutzt werden und die Polizei wäre machtlos, da die Panzerung natürlich keinen Unterschied zwischen Täter- und Polizei Schüssen machen kann.

Mfg

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Medizinstudium ohne Abitur?

Guten Tag liebe Community,

ich wollte mal nett fragen, ob es möglich ist ohne Abitur ein Medizinstudium zu beanspruchen ?
Ich interessiere mich schon seit Jahren in dem Bereich Medizin. Allgemein meine starke Leidenschaft im Rettungsdienst/Notfallsanitäter verstärken die Interesse für ein Medizinstudium. Ich versuche derzeit auch alle Zertifikate ( Rettungshelfer, Sanitäter und den Rettungsdienst ) zu bekommen bei der Hilfsorganisation des ASBs.

Hat es bereits schon jemand geschafft, ein Medizinstudium zu erlangen ohne ein Abitur ? Wenn ja, kann mich diesbezüglich jemand aufklären wie es tatsächlich funktioniert hat und was ich zu tun habe ?

Das hier habe ich im Internet gefunden :

Medizin Studieren ohne Abitur ist also wie folgt möglich: Abgeschlossene Mittlere Reife. Abgeschlossene 2-jährige Berufsausbildung mit Note besser als 2,5. 3 Jahre Berufserfahrung im medizinischen Umfeld.“

Bitte erspart euch die Antworten „Nein, es ist nicht möglich ohne Abitur ein Medizinstudium zu absolvieren“ - Ich habe genug dieser Antworten bereits im Forum gelesen, ich möchte nur antworten haben, die meine Frage explizit beantworten. Mir ist durchaus bewusste, dass man das Abitur im Prinzip überspringen tut und derartige Nachteile mit sich bringen lässt in fern von das nicht wissen der materialen im Abitur selber gegebenenfalls Latein inklusive.

Ich bedanke mich im Voraus auf eure hilfreichen Antworten für meine Frage zu diesem Thema.

Mit freundlichen Grüßen

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Prinzipiell ist es möglich und es gibt Personen, welche es geschafft haben, ohne Abitur einen Studienplatz für Humanmedizin zu erhalten. Das Ganze ist seit einer Änderung des Hochschulrahmengesetzes möglich und nennt sich "Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Personen". Grundvoraussetzungen sind ein mittlerer schulischer Bildungsabschluss, eine erfolgreich abgeschlossene, dem jeweiligen Studiengang artverwandte, in diesem Falle also eine (notfall-)medizinische Berufsausbildung und eine gewisse praktische Berufserfahrung in dem jeweiligen Beruf. Die näheren Vorschriften werden soweit mir bekannt ist von den Ländern erlassen, jedes Bundesland hat nocheinmal ein eigenes Hochschulgesetz, deswegen heißt das Bundesgesetz auch Hochschulrahmengesetz, weil es eben nur einen Rahmem vorgibt und die abschließenden Regelungen den Ländern überlassen sind. Manche Länder fordern auch eine dreijährige Berufsausbildung und eine anschließende Berufserfahrung von mindestens zweijähriger Dauer. Soweit ich weiß, legt jede Hochschule selber fest, wie viele Studienplätze des jeweiligen Studienganges an "beruflich qualifizierte Personen" vergeben werden.

Das Latinum ist heutzutage generell keine Voraussetzung mehr für ein Studium, es gibt auch Abiturienten, die Latein abgewählt haben und die dennoch Medizin studieren. Alle notwendigen medizinischen Fachbegriffe, erlernen Medizinstudierende während ihres Studiums, die Hochschulen bieten dazu auch extra Kurse an und ich würde mal fest behaupten, dass man nach einer medizinischen Berufsausbildung wesentlich mehr Fachbegriffe kennt, als wenn man das Studium mit Abi macht.

Du musst dir "nur" überlegen, welche Berufsausbildung du machst. Rettungshelfer und Rettungssanitäter sind Qualifikationen im Rettungsdienst, jedoch keine anerkannten Berufsausbildungen und von der Dauer her auch weit unterhalb von zwei Jahren. Die einzige Berufsausbildung im Rettungsdienst ist der Notfallsanitäter, da gibt es jedoch wesentlich mehr Bewerber/innen als Ausbildungsplätze, sodass die Ausbildungsplätze nahezu ausschließlich an Rettungssanitäter/innen mit ein, zwei Jahren Beeufserfahrung und Fahrerlaubnis der Klasse C1 vergeben werden. Außerdem achten die Rettungsdienste verstärkt darauf, dass Ausbildungsplätze zum Notfallsanitäter gerade NICHT an Personen vergeben werden, die die Ausbildung als "Sprungbrett" zum Medizinstudium benutzen. Im Rettungsdienst herrscht Personalmangel, ausgebildete Fachkräfte (NotSan) will man daher im Rettungsdienst halten. Wenn dein Interessensschwerpunkt sowieso der Rettungsdienst/ die (präklinische) Notfallmedizin ist, dann solltest du dir aber sowieso überlegen, Notfallsanitäter zu werden und zu bleiben. Mit einem abgeschlossenen Medizinstudium, bliebe dir danach nur noch Notarzt, das macht jedoch heutzutage kein Arzt mehr als Hauptberuf sondern als "Zubrot", circa vier Notarztdienste pro Monat, den Großteil seiner Arbeit ist er also im Krankenhaus tätig.

Mfg

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Grundsätzlich darf man es nur dann einnehmen, wenn ein akuter Asthmaanfall besteht. Ist die Wirkung nicht ausreichend, so musst du mit deinem behandelnden Arzt Rücksprache halten, von einer eigenmächtigen Erhöhung der ärztlich verordneten Dosierung, ist abzuraten. Grundsätzlich kann es zwei Gründe haben, wenn die Wirkung nicht ausreichend ist:

1.) Das Medikament ist zu schwach oder

2.) Anwendungsfehler, diese sind gerade bei den Dosieraerosolen häufig zu beobachten. Falsch angewendet, wird das Medikament eher verschluckt und gelangt in den Magen anstatt in die Bronchien. Daher muss der Arzt einem in der richtigen Anwendung ausreichend schulen und man sollte sich eigenständig informieren.

Mfg

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Der Rettungsdienst wird einem eigentlich immer in das nächstgelegene, geeignete Krankenhaus transportieren.

Einerseits, kann im Rettungsdienst oftmals die Ursache der Schmerzen nicht genau abgeklärt werden und selbst wenn, kann deren endgültige Therapie nur in einem geeigneten Krankenhaus durchgeführt werden. Es bringt absolut nicht's, die Ursache unbehandelt zu lassen, lässt dann die Wirkung des Schmerzmittels nach, kehren die Schmerzen immer wieder zurück und es würde jedesmal erneut ein Rettungswagen kommen, dass ist nicht Sinn des Rettungsdienstes!. Gerade bei den im Rettungsdienst verwendeten Arzneimitteln, lässt die Wirkung in der Regel relativ schnell wieder nach, denn in einer Notfallsituation kommen Medikamente zum Einsatz, die gut steuerbar sind, also eine hohe Wirkstärke aber eine relativ geringe Wirkdauer aufweisen.

Zweitens, kommen im Rettungsdienst ausschließlich hochwirksame Notfallmedikamente zum Einsatz. Nach deren Applikation (Verabreichung), gehört der Patient im Anschluss zumindest für die nachfolgenden Stunden medizinisch überwacht, weil diese Medikamente eben auch zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen können, die therapiebedürftig sind. Sobald also etwas verabreicht worden ist, erfolgt immer ein Transport.

Mfg

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