Wie @PsychoRolf schon schrieb, sind Träume assoziativ zu deuten. Das sagt auch aus, dass jeder Träumer seine eigene Symbolik hat. Was zutrifft, kannst nur du selbst erfühlen. Wenn eine vermutete Deutung zutrifft, fühlt man das in sich. Es kann z. B. als körperliche Entspannung, als ein Gefühl der Weite und Öffnung oder als positive Aha-Erfahrung gefühlt werden, so wie wenn dir "ein Licht aufgeht".
Hier ein paar Assoziationen, die mir kommen:

  • sich nicht wohl fühlen in seiner Haut
  • etwas geht mir "unter die Haut"

In meinem Ratgeberbuch steht noch etwas zu "Spinnen".

Spinnen drücken im Traum oft das Böse, Heimtückische aus und damit die tief verdrängten Schattenseiten des Träumers. Sie sind Traumsymbole, die aus dem tiefsten unbewussten Denken stammen. Im Männertraum wird oft die Angst vor dem Weiblichen durch die Spinne dargestellt. Im Frauentraum zeigt eine negative Einstellung zur Spinne oftmals die Ablehnung der eigenen Weiblichkeit an.
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Ja, weil es Nächstenliebe, Mitgefühl, Verstehen, Friedfertigkeit, Ehrlichkeit und weitere ethische Tugenden, sowie auch Glück, nur im Märchen gibt. Mit dem realen Leben hat das nichts zu tun.
Das betrifft besonders die buddhistischen Bücher, wo genau beschrieben und erklärt ist, wie höherwertigere Bewusstseinszustände erreicht werden können. Es wäre so schön wenn das wahr wäre. Aber leider sind das alles nur Märchen.

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Unter dem Link von @Buddhismus findest du sicher eine passende Gruppe. In Berlin gibt's außerordentlich viele buddhistische Gruppen.
Ich weiß von einem Zentrum, das Vorträge des Leiters (Dr. Wilfried Reuter) bei youtube hochlädt. Der Kanal heißt "Lotos-Vihara". So kannst du dir vorab einen Eindruck davon verschaffen.

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(Triggerwarnung) Enormen Drang zu Suizidversuch gehabt-Therapeuten erzähln?

Hey:) will nur kurz davor sagen dass das thema meiner frage für manche evtl uncomfortable is

Vorweg erstmal, ich bin m15 und bin seit zwei Wochen in der Tagesklinik (=Psychiatrie, nur dass ich in der Nacht und am Wochenende daheim bin). Ich hatte heute vor drei Stunden nen ziemlichen Breakdown, wo ich actually vor mir selbst angst hatte dass ich mir was antue, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten hab (der Auslöser war ne Konversation mit meiner Mutter wo es um meine Kindheitstraumas ging). Long story short hab ich dann meinen vater bzw bruder angerufen die mich wieder beruhigt haben; idk ob das ne Panikattacke oder sowas war

Ich frag mich halt nur ob ich das meinem Therapeuten in der Klinik erzählen soll? Ich hab mir letztendlich eh nichts angetan (nur mit ner Nagelschere geritzt, ich hoff halt jetzt dass das in den nächsten tagen nimma sichtbar is). Meine Angst ist grad nur, dass, wenn ich das morgen erzähl, sie mich in die Stationäre zwangseinweisen

Evtl sollt ich noch dazu sagen, dass ich solche "Breakdowns" schon seit Jahren immer mal wieder hab, sie aber in den letzten Wochen häufiger wurden (hatte auch schon einen in der therapie dort). Aber so schlimm wie heute wars noch nie. Es fühlt sich einfach irgendwie an als würden alle Kräfte der Welt auf einen einwirken und erdrücken und die Emotionen werden so immens und zerrend dass man das Gefühl hat, man muss es jetzt beenden weils einfach ne Folter is? Und gleichzeitig bekommt man dann einfach Angst es wirklich zu tun, weil die Gedanken so konkret sind (Oh god das hört sich grad so dämlich an)

Meine konkreten Fragen wären jetzt: soll ich meinem Therapeuten von dem heute erzähln (also dass kurzzeitig konkrete Gedanken da waren und ich Angst vor mir selbst bekommen hab)? Und kanns sein dass ich dann in die Stationäre zwangseingewiesen werde?

Danke im Voraus:)

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Ich halte es für das Beste, wenn du dich in der Lage fühlst, dir die Frage selbst zu beantworten. Denn letztendlich bist du für deine Entscheidungen selbst verantwortlich. Du musst ja auch mit den evt. Konsequenzen zurecht kommen, und nicht die Antwortgeber hier.
Wenn ich mich in deine Beschreibung einfühle, dann deute ich es, dass du mehr Misstrauen als Vertrauen zum Therapeuten hast. Aufgrund deiner traumatischen Kindheit ist es verständlich, dass du dich freiwillig in so eine Situation einfügst und dort Hilfe und Schutz suchst. Ist das nicht - emotional betrachtet - eine ähnliche Situation wie in deiner Kindheit? Das kennst du, daran ist deine Persönlichkeit "angepasst".
Mir ging es ebenso. Ich war auch aufgrund von Kindheitstrauma in einer Psychiatrie. Obwohl ich mich von Anfang an dort unwohl fühlte und überhaupt kein Vertrauen zu den Therapeuten dort hatte, war ich 1 Jahr lang dort geblieben. Natürlich war das 1 Jahr verschwendete Lebenszeit; und rückblickend erkenne ich, dass meine Zeit dort, wie ich sie erlebte und mich dort verhielt, auffällige Ähnlichkeiten mit meiner Kindheit im Elternhaus hatte.
Psychisch lässt es sich einfach erklären, warum sich - besonders traumatisierte - Patienten zu solchen Situationen hingezogen fühlen, die ähnlich wie eine Neuinszenierung der prägenden Kindheitsereignisse sind. (Deshalb geraten psychisch Belastete auch immer wieder an den gleichen Partnertyp, mit dem (m/w) sie immer wieder das gleiche alte Drama durchleben.) Das macht man solange bis man "aufwacht" und sich bewusst darüber wird, dass die Ursachen dafür nicht außen zu suchen sind, sondern in einem selbst liegen. Dann kann man einen Schlussstrich darunter ziehen.
Fühle ich mich hier sicher und geborgen? Kann ich meinen Bezugspersonen hier vertrauen? Bin ich zutiefst überzeugt davon, dass die mich respektieren und freundlich zu mir sind? - Wenn die Antwort nicht ein klares "Ja" ist, entscheide ich mich nicht, mich trotzdem in so eine Situation zu begeben, weil ich daran gewöhnt bin, sondern ich sage: "Nein, bei euch möchte ich nicht sein!", und suche weiter. Es kann nicht sein, dass alle so sind wie die. Das glaube ich einfach nicht! Ich glaube daran, dass es Orte gibt, wo ich mich wohlbehütet fühle, und dass es Menschen gibt, bei denen ich viel Gutes erkenne, denen ich vertrauen kann, die für mich wie eine zuverlässige Zuflucht sind.
Anscheinend hast du ein gutes Verhältnis zum Vater und zum Bruder, zumindest ist es besser als mit deiner Mutter. Du kennst es also schon, dass es so etwas gibt. Du kennst es schon, das Gefühl, sich jemandem offen anzuvertrauen ohne fürchten zu müssen, dass die Person deine Bedürftigkeit ausnutzt um dir zu schaden.
Vielleicht macht dich mein Statement nachdenklich. Vielleicht trifft eine Kleinigkeit hier und da nicht so ganz auf dich zu. Dann schreib mir. Meine Absicht aber war, dir zu mehr Eigenständigkeit zu verhelfen.

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Für mich ist das gleichbedeutend mit "Persönlichkeitsentwicklung". Für uns deutsche Durchschnittsbürger bedeutet das vor allem "mehr Selbstliebe entwickeln". Es steht auch in Zusammenhang mit "Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, Ehrlichkeit zu sich selbst und zu anderen, Verständnis und Mitgefühl, Altruismus, usw".

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Für eine psychische Heilung ist es auch wichtig, sich in einem heilsamen sozialen Millieu aufzuhalten. Dazu kann auch gehören, sich von falschen Freunden zu trennen und sich neue Kontakte aufzubauen.
Und eine Freundin, die dich nicht lieben kann so wie du bist, und nichts zu deinem psychischen Heil beitragen will, würde ich nicht "meine Freundin" nennen wollen.

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Ich zitiere dir mal etwas aus meinem Ratgeberbuch "Träume erinnern und richtig deuten".

Warum wir unsere Träume oft nicht verstehen
Oft erinnern Sie sich an einen Traum, seine Bilder erscheinen Ihnen jedoch völlig unverständlich. Der Traum ist im wahrsten Sinne des Wortes "ver-rückt", da er den gewohnten, erwarteten und oberflächlichen Alltagssinn zu einem tieferen Sinn der Psyche hin verrückt. Dieser Sinn des Traums liegt nicht so offen zutage, und genau er ist es, den wir uns durch die Traumdeutung erschließen wollen.
Suchen Sie jedoch niemals krampfhaft einen Sin hinter den traumbildern. Die Traumdeutung ist spielerisch, und der Sinn eines Traums lässt sich nicht herbeizwingen.
- Der erste Schritt, um sich einem Traum anzunähern, besteht darin, sich von dem Mysteriösen, Abwegigen und auch Witzigen und Raffinierten des Traums faszinieren zu lassen - ohne gleich alles zu bewerten oder als Unsinn abzutun.
- Unsere Träume wirken deswegen oft unverständlich auf uns, weil sie sich in einer ungewohnten Sprache mitteilen. Das ist die Sprache der bildhaften Symbole, die wir in diesem Kapitel genauer betrachten werden.
- Der häufigste Fehler in der Traumdeutung besteht darin, dass Traumelemente nicht symbolisch, sondern sogleich real gedeutet werden. Das bedeutet, dass z. B. ein Kind im Traum zunächst nicht als dieses Kind angesehen werden sollte, sondern als die kindlichen Energien in uns. Nehmen wir die Bilder des Traumes sogleich als real, erscheinen freilich die meisten Träume als verrückt und unverständlich - ähnlich wie die Bilder des großen Surrealisten Salvadore Dali.
- Grundsätzlich symbolisiert der Traum Gefühle und Spannungen in uns. Alles was wir im Traum sehen, bildet Teile unseres eigenen Inneren ab.

Der Bedeutung eines Traumes kommt man nicht näher wenn nur seine Bilder betrachtet werden. Für ein tiefgründiges Verstehen sind die Emotionen in Zusammenhang mit dem Traum von großer Bedeutung. Deine Mutter müsste sich erinnern wie sie sich gefühlt hatte während des Traumes. War das Gefühl von Anfang des Traumes bis zu seinem Ende gleichbleibend oder gab es auffällige Änderungen? Gibt es auffällige Diskrepanzen zwischen ihren Gedanken und dem was sie gefühlt hat? ... und weitere Fragen führen zum tieferen Traumverständnis. Seine Träume zu verstehen ist erlernbar. Das kann zum tieferen Selbst-Verständnis beitragen. Es gibt viele Ratgeberbücher, die helfen, diese Kunst zu erlernen.

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Ich habe nicht mit Weizenauszugsmehl gebacken. Deshalb kenne ich den Vergleich nicht. Ich kann dir nur schreiben, dass sich aus Dinkelvollkornmehl sehr gut ein Brot backen lässt und dass der Teig sehr gut aufgeht.
Ferner vermute ich, dass deine Frage mit dem unterschiedlichen Backverhalten von Auszugsmehl und Vollkornmehl zu beantworten ist. Außerdem sind die Glutenarten unterschiedlich. Es gibt nicht das eine Gluten, sondern jede Getreideart hat ein anderes Gluten. Das Hafergluten schädigt die Darmschleimhaut am wenigsten, weshalb es sogar von den meisten Leuten mit Zöliakie vertragen wird.

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Was würde dir Gewissheit darüber nützen? Inwiefern wäre dein Leben einfacher wenn du wüsstest, dass du traumatisiert bist oder nicht? In keinem Fall wäre dir geholfen. Oder? Es bringt also nichts, sich mit dieser Frage zu quälen.
Wenn du dich psychisch belastet fühlst, ist das schon Grund genug, sich nach hilfreichen Menschen umzuschauen. Du musst nicht wissen, was die Ursache dafür ist oder war. Du musst auch nicht wissen, ob du missbrauchst wurdest oder nicht. Was würde dir das Wissen nutzen? - Nichts!

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Ja, Christentum ist auch ohne Kreuz möglich. Wenn du magst, hör mal was diese Theologin dazu sagt: https://ganzda.de/samples/2019-08-30-unchurching/

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Ich wünsche dir, dass dir dieses hilft: https://ganzda.de/samples/2019-08-30-unchurching/ (Das ist ein podcast von einer Theologin.)

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Zum Beispiel so: https://ganzda.de/samples/2019-08-30-unchurching/

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Vielleicht hilft es dir, dieses mal anzuhören: Wie es dir komplett egal wird, was andere denken

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