... so ging es mir auch immer. Ich hatte allerdings Großeltern, die sich um mein Kind gekümmert haben, wenn es krank war. Ich habe es dann so geregelt, dass ich nur mit dem kranken Kind zum Arzt bin und die Betreuung dann durch die Großeltern übernommen wurde. Allerdings habe ich mich dabei wei ein Verräter gegenüber meinem Kind gefühlt... Nicht schön.
Der Gesetzgeber hat es allerdings schon so geregelt, dass Mutter und Vater die 10 Tage Kindkrank bekommen. Da kann auch der Arbeitgeber deines Mannes nichts dagegen tun und so wäre es ein bisschen gerechter verteilt.
Aber ich kann dich beruhigen... sobald dein Kind alle Zähne hat - auch wenn diese Theroie umstritten ist - wird es besser mit dem Krankwerden. War jedenfalls bei meinem Kind so und auch bei allen jungen Eltern, die ich kenne. Und die Kleinkinderbazillen haben auch immer unsere ganze Familie lahmgelegt... aber das gibt sich.
Gute Besserung!

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"Ja" zu sagen, als mich mein Mann/meine Eltern gebeten haben, Bevollmächtigter in ihrer Patientenvollmacht zu sein. Aus Liebe habe ich zugestimmt. Ich wusste damals aber nicht, was für eine irre Verantwortung das ist und dass man u. U. sehr daran zu knabbern hat, ob man auch immer richtig entschieden hat.

So ging es bei meinem Mann z. B. um die Zustimmung zu einer Operation, mit der er vom Pflegefall zum Schwerstpflegefall wurde. Allerdings weiß ich eben auch nicht, wie es ihm ohne diese OP ergangen wäre.

Bei meinem Vater erging es mir ähnlich. Er hatte einen Unfall mit schwerer Hirnverletzung. Durch die Notfallversorgung wurde er direkt beatmet, künstlich ernährt und somit war sein eigner Wille der Patienverfügung (er wollte nicht an Maschinen leben) ausgehebelt. Sein Hirn hatte nur noch eine ganz geringe Funktion... aber er war eben nicht hirntod. Ich musste über Monate kämpfen, dass man meinen Vater "gehen lässt"... Diese Verantwortung, die man bei so etwas trägt ist eigentlich gar nicht in Worte zu fassen.

Trotzdem die Entscheidung und damit auch die Folgeentscheidungen fatal (im Sinne von folgenschwer) waren, kann ich nicht sagen, dass ich anders handeln würde. Es gibt eben auch manchmal fatale Entscheidungen, die man dennoch treffen muss.

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Also in Norwegen beheizen sie mit einer Art Fußbodenheizung ihre Marktplätze....

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Finde ich ganz und gar nicht schlimm, solang die Freizeit dadurch nicht zu kurz kommt.
Eigentlich finde ich es eher schlimm, wenn Kinder so gar nichts machen (müssen) und hinterher lebensunfähig sind.
Ich denke mal, es kommt dir auch irgendwann zugute, dass du kochen kannst und nicht auf Fastfood angewiesen bist.

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Das liegt meiner Meinung nach u. a. auch am Mangel an Bewegung. Früher sind die Kinder immer draußen gewesen und haben getobt. Heute tobt höchstens noch jemand vom Flur bis vor den PC oder Fernseher. Dieses Verhalten wird von Kindheit an erlernt... und wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt schlimmer. Die Inhalte der Medien tun dann das Übrige. Wie soll der Körper denn da Glückshormone produzieren?

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Es heißt nicht, dass du dich nicht weiterqualifizieren kannst. Es gibt vieles, was einem im Leben unfair erscheint. Aber nach genauer Betrachtung kommt es immer nur darauf an, was man selbst daraus macht. Viele ach so fröhliche Studenten haben anschließend nicht auch unbedingt ihren Traumjob. Es hindert dich niemand daran, dass du dir ein besseres Leben erarbeitest, als dir es deine Eltern bieten konnten. Aber das liegt in deiner Hand! Also packe es an, statt zu jammern!

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Schwiegertochter mag mich nicht. Was kann ich tun?

Hallo, 

mein Sohn und meine Schwiegertochter (26 und 28) kennen sich seit ungefähr 9 Jahren, sind seit 2 Jahren verheiratet und erwarten jetzt ein Kind. 

Die beiden wohnen jetzt schon seit ca 6 Jahren 400 km weit weg. 

Das Verhältnis von mir und meiner Schwiegertochter war von Anfang an distanziert aber vor einigen Jahren hat sie sich wenigstens gelegentlich mal gemeldet. 

Ich muss zugeben, dass ich auch zu ihr nicht immer herzlich war. Vor allem am Anfang weil ich die Jugendliebe der beiden damals nicht ernst genommen hab und das mit der Verlobung und Hochzeit viel zu früh empfand. 

Vor 3 Jahren habe ich mich dann von meinem Mann getrennt und er hat sowohl zu meinem Sohn als auch meiner Schwiegertochter viel mehr Kontakt. 

Er trifft sich sogar regelmäßig mit den Eltern meiner S-Tochter. 

Jetzt war sie ihre Eltern besuchen in ihrer Heimatstadt (wo wir alle wohnen) ohne meinen Sohn und ich hab Bilder von ihr auf WhatsApp gesehen wie sie Babykkamotten shoppt etc. 

sie hat sich nicht mal gemeldet und Bescheid gesagt dass sie da ist. 

Ich melde mich auch so gut wie nie bei ihr und rufe meistens meinen Sohn auf seinem handy an und nicht deren Festnetz. 

Aber ich befürchte jetzt wo sie schwanger ist und im Anschluss sehe ich mein Enkelkind seltener als mein Ex-Mann und ihre Eltern. 

ich bereue es etwas die so kalt die letzten Jahre behandelt zu haben und habe Angst dass sie mir jetzt meinem Enkel vorenthält. 

Immerhin ist es mein Enkel und mein Sohn. 

Aber für ihn gibt es sowieso nur noch seine Frau. Seit er sie mit 19 kennengelernt hat. 

Ich hätte mir damals ein junges Studentenleben gewünscht für ihn. Stattdessen ziehen die beiden mit Anfang 20 zusammen, verloben sich und tun so als wenn sie die Generation meiner Eltern wären. 

Ich finde jetzt könnte mein Sohn auch mehr auf mich zu kommen, wo er doch Vater wird.

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Was tut dir denn nun leid? Dass DU deinen Enkel und deinen Sohn nicht oft sehen wirst, oder dass dein Ex-Mann ihn öfter sehen wird?

Die beiden wirst du halt nur im Familienverbund zu sehen bekommen. Und da gehört deine Schwiegertochter nun mal dazu. Ein Verhältnis mit einem Menschen kann man nicht einfach mal ablehnen und dann erwarten, dass man so behandelt würde, als sei immer alles Friede, Freude, Eierkuchen gewesen. Du hast erkannt, dass du Fehler gemacht hast... dann sei diejenige, die den ersten Schritt macht und das genau so sagt. Du kannst nur abwarten, ob du eine zweite Chance bekommst. Heimlich mit deinem Sohn telefonieren bewirkt genau das Gegenteil. Deine Schwiegertochter wird auf das bisschen Kontakt noch eifersüchtig und weiß in Zukunft noch mehr ihn zu verhindern. Rufe künftig einfach wieder auf dem Festnetz an. Und so schwer es dir auch fällt: Führe SmallTalk mit deiner Schwiegertochter.

Man kann sein eigenes Verständnis für Leben nicht als das non plus ultra an seine Kinder übertragen. Für deinen Sohn ist eben seine Frau wichtig. Das ist kein Fehler...

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Worin siehst du die Vorteile in Geschichte?

Worin siehst du die Vorteile in Mathe?

Kannst du nur selbst beantworten. Worin bist du besser? Worin würdest du dir ggfs. eine gute Note versauen?

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Wir passen nicht alle in das gleiche Schema...

Jede Art zu leben hat sicher ihre Vor- und Nachteile. Zweisamkeit ist auch etwas Wunderschönes, aber eine Beziehung fordert immer Kompromisse und im Idealfall Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des anderen. Dafür kann man sowohl Freud' und Leid mit jemandem teilen, sich in schwierigen Situationen beistehen etc.

Als Singel hat man dafür alle Freiheiten. So, wie du es geschrieben hast. Aber u. U. bist du in schwierigen Situationen eben ganz auf dich gestellt und das kann sich sehr einsam anfühlen.

Aber irgendein Beziehungsschema in "normal" oder "unnormal" einzuteilen... das würde ich nicht tun.

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Weintrauben grün

Ich ziehe frisches Obst generell getrocknetem vor. Allerdings kann man nicht sagen, ob rot oder lila... es gibt bei beiden leckere Sorten. Hab jetzt mal grün genommen, da es glaube davon mehr Sorten gibt, die mir schmecken.

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Es gibt die körpersprachlichen Distanzzonen. Alles was näher als der ausgestreckte Arm ist, ist eigentlich schon ganz schön intim. Wenn du ganz gut mit ihm kannst, kannst du dann mal nicht ganz überzogen mit einem Augenzwinkern sagen "Rück mir nicht so dicht auf die Pelle"? Man kann ja nett dabei sein. Ist es der Vorgesetzte, ist es schon wieder schwieriger. Aber dennoch sollte man sein Unbehagen äußern.

Ich selbst habe eine Freundin, der ich das auch noch nicht abgewöhnen konnte. Auch wenn ich demonstrativ einen Schritt zurückgehe, rallt sie es nicht...

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In dem Hause, wo man lebt, sollte man sich schon an die gegebenen Regeln halten. Das gebietet der Anstand, auch wenn es manchmal nervt. Absprache ist Absprache. Man kann ja VORHER eine neue treffen.
Ob deine Mutter das darf... das steht vielleicht auf einem anderen Blatt. Aber sie tut es wahrscheinlich ja nicht ohne Grund...
Auf jeden Fall hilft REDEN.

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Ein Zusammenleben mehrerer Generationen fordert auf beiden Seiten viel Toleranz. Spreche aus eigener Erfahrung. Das hinzugezogene Schwiegerkind (bin auch eins) muss sich erst an Vieles gewöhnen, aber auch den Mut aufbringen, Dinge anzusprechen, die es wirklich nicht möchte. Und das möglichst in einem Ton, der niemanden verletzt. Das erfordert Beherrschung!!! Miteinander nicht reden ist da völlig kontraproduktiv.

Andererseits kann so ein Großfamilienleben auch schön sein und auch eine Menge Vorteile bringen. Vielleicht lässt sich auch durch einen gewissen Raumtausch eine räumliche Abgrenzung schaffen?

Einen Versuch ist es wert. Aber natürlich nur unter dem Aspekt, dass du dich nicht völlig aufgibst. Anpassen musst du dich natürlich in gewisser Weise schon. Sprich mit deiner Freundin, was ihr vorhabt, wenn das Unterfangen in die Hose geht.

Bei mir ist es gut gegangen, aber Reibungspunkte gibt es natürlich immer wieder mal. Aber die gibt es auch, wenn man nur als kleine Familie zusammenwohnt. Kommt immer auf die Charaktere an.

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Also ich möchte die Lösung des Problems noch bekanntgeben: Beim Download besteht die Möglichkeit, ein Hörbuch in mehreren Teilen runterzuladen. Nach dem Download wie in der Frage beschrieben in I-Tunes als Playliste zusammenfügen. Dann funktioniert es. Anscheinend hat Itunes Probleme, riesige Downloadprobleme mit einem Mal zu verarbeiten. Die mehrteiligen Downloaddateien findet man im Audible-Konto auf dem Pfeil, der sich unter dem Cover des Hörbuches befindet.

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Hast du richtig für den Test gebüffelt... wenn du ganz ehrlich zu Dir bist? Dann sprich mit Deinen Eltern.

Wenn allerdings noch Luft nach oben ist, dann ist das evtl. schon gerechtfertigt.

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