Es wurden zumindest schon Stimmen laut, dass man im Mordesfall eine Ausnahme macht und trotzdem zumindest eine Verhandlung oder gewisse Maßnahmen setzt . Das Thema ist sicher nicht einfach. Auch über eine Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre (zumindest Strafmündigkeit; von wirklichen Strafen ist da ja wahrscheinlich trotzdem nicht die Rede, hat es Sinn ?) wird seitdem wieder mehr diskutiert. Auch in Österreich, wo dieser Fall auch sehr in den Medien präsent ist und die Emotionen hochgehen lässt. Es ist ja hierzulande auch jederzeit so etwas möglich und man kennt ja das Bewußtsein, also dass die Betroffenen sehr wohl wissen, dass sie noch nicht strafmündig sind und dies ausnützen, oder es in manchen Fällen andere für sie ausnützen.

Es sollte der Gesellschaft zumindest das Gefühl gegeben werden, dass alles angeklagt werden kann und bei Mord sowieso immer !

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Es ist zwar so, dass ich Gott sei Dank selbst noch nicht solch eine Diagnose erhlaten habe, aber ich weiß natürlich, dass es jeden jederzeit treffen kann und ich habe mir in meinem Leben immer wieder auch schon darüber Gedanken gemacht.

Eigentlich ist diese Frage auch gerade ein recht aktueller Anlass in meinem Leben, denn eine gute Freundin von uns (nun 52) hat vor ca 2 Wochen diese Diagnose erhalten, und zwar Brustkrebs. Sie glaubte eine ganze Weile, dass es Zysten wären, da sie laut ihrer Aussage in den letzten Jahre des Öfteren damit zu tun gehabt hatte und aus irgendeinem Grund schon länger deshalb keine Mammografie gemacht hatte, denn sie störten nun wieder einmal diese vermeintlichen "Zysten". Leider wurden ihr diese dann als bösartig diagnostiziert, sodass sie nun 8 Chemotherapien machen muss, beginnend Anfang April, alle 3 Wochen, bis September. Sie ist ein Typ Mensch, der im Prinzip eine Frohnatur ist und wirkt auch nach dieser Diagnose noch recht gefasst. Sie hat schon einmal erwähnt, dass es ihr so vorkommt, als müsse sie andere Menschen mehr wegen dieser Situation trösten, als diese Menschen es mit ihr tun wollten. Eine sicher sehr starke Ansicht, die ich auch schon von mehreren Personen als Erfahrung vernommen habe. Sie ist von Beruf Lehrerin und dort sehr beliebt.

Soweit ich weiß, hat sie schon Untersuchungen hinter sich (MRT etc), die ausgesagt haben, dass es noch nicht gestreut haben dürfte, und sie darf erst nach einigen Chemos am Tumor operiert werden, da dies lt Ärzten angeblich der bessere Weg sei. Sie sieht dem ganzen also laut ihrer Aussage gar nicht so negativ entgegen. Was ich sehr gut finde. Natürlich ist es dann auch so, dass diese Diagnose einen im Innersten sehr verändert und Probleme , die man vorher gehabt hat, werden dann kleiner, weil so eine Diagnose sie irgendwie in den Hintergrund rückt. Eine gute Freundin von ihr bietet beruflich Energiearbeit an, und diese kann ihr wahrscheinlich auch eine große Hilfe sein.

Eine weitere Person, die das betroffen hat, war mein Vater. Er hatte bis zum Alter von 74 Jahre so gut wie keine Krankheiten. Er galt als Phänomen. War stets schlank, machte in seinem Leben viel Bewegung, aber niemals besonderen Sport. Sein damaliger Beruf als Briefträger bzw Postbote (wie man im deutschsprachigen Raum ja auch oft dazu sagt) tat dazu sein Übriges. Er war in den Hauptjahren seinesw berufes, also in den 70ern und 80ern, sehr viel für die Leute da. Damals konnte man sich diese Zeit ja noch eher nehmen und er wear für viele wahrscheinlich viel mehr und stets zum Plaudern und Helfen da. Er ernährte sich weitgehend gesund, übertrieb es nie mit Alkohol und aß auch sonst nie übermäßig viel. Nur ab und zu einiges Süßes. Als er dann 2015 im Alter von 74 eines Tages des Öfteren Durchfall und Übelkeit hatte, wurde bei ihm ein Lymphom erkannt, welches letztendlich als "Non Hodkin Lymphom" diagnostiziert wurde. Also eine bösartige Krankheit des Lymphsystems. Diese Diagnose ist soviel ich mittlerweile weiß, sehr vielfältig, denn es gibt ein sogenanntes "Hodkin-Lymphom", und alle anderen laufen unter dem Begriff "Non Hodkin-Lymphom", also diese entsprechen diesem nicht, sind möglicherweise ähnlich aber haben kein einheitliches Krankheitsbild. Es gibt also ziemlich gutartige, die man leicht überlebt, aber auch aggressivere. Er musst also ein paar Chemos machen und erholte sich auf diese hinauf nach ein paar Monaten recht gut. Auch war es bei ihm so, dass er sich in seinem Leben nie besonders viel mit Krankheiten beschäftigt hatte, und er tat das auch nicht, als er diese Diagnos bekommen hatte. Viele andere (auch welche, die keinen Krebs haben und lediglich Bedenken oder Angst davor, ich kenne das aus einigen Epochen meines Lebens auch) googeln dann viel oder lesen in Büchern nach. Dieser Typ war er nie. Und er vertraute voll und ganz darauf, was die Ärzte so sagten. Nun war es so, dass er aber nach ca 3 Jahren einen Rückfall hatte und dies wurde stets als schlecht beschrieben, wie ich dann erfahren hatte. Die nun wieder angesetzte Staffel von Chemos erlebte er nicht mehr alle, denn binnen Monaten ging es ihm leider immer schlechter und er kam letztendlich aus dem Krankenhaus bis Januar 2020 nicht mehr hinaus. Er hatte also die Corona-Krise nicht mehr erlebt. Dies kann man vielleicht sogar als gut bezeichnen, den in seinem Zustand wäre das mit Abschirmung , weiterer Gefährdung etc wohl schlecht für alle gewesen. Zur Verarbeitung von ihm selbst: Er war stets ein Mensch, der ziemlich im Jetzt lebte und Tatsachen auch als solche annahm und er hatte auch stets seinen Humor bewahrt, sodass er nie einen verzweifelten Eindruck machte. Meine Mutter war ja schon 2009 verstorben und sie hätte sich mit ihren Depressionen wahrscheinlich viel mehr Gedanken gemacht. Auch hätte er sich wahrscheinlich mehr Gedanken über ihren Zustand gemacht als über seinen eigenen. Sogesehen war ihm wohl diese Situation noch die liebere, wie ich ihn einschätze.

Die dritte Person, die mir hier einfällt, ist meine Schwager, der im Alter von 40 Jahren Hodenkrebs bekam. Er wurde schnell operiert und man sagte ihm, dass dies ein recht günstiger Krebs sei. Er machte alle Chemos und hatte seitdem (das ist nun fast 20 Jahre her) niemals eine neue Diagnose und gilt als gesund. Auch bei ihm ist es so, dass er berichtet hatte, dass er selbst sich nie besonders darüber Gedanken gemacht hatte, und zB seine Mutter (eben auch die Mutter miner Frau) viel mehr, denn die macht sich soweiso über alles Mögliche Gedanken, und auch er meinte, er hatte den Eindruck , dass es sie um ein Vielfaches mehr belastet hat als ihn selbst.

Meine eigenen Gedanken zu dieser Krankehit sind, dass es wohl jeden erwischen kann. Wenn man sie erhält, ist sicher einmal alles anders , als es vorher war. Trotzdem ist man, wenn man es realisitsch sieht und dies auch kann, dann eben mit dem Prozess der Behandlung und der möglichst guten Heilung beschäftigt. Ich glaube auch, das solche eine Diagnose stets ein Anlass ist, viel über das bishereige Leben nachzudenken und auch noch einiges, was man bisher tun wollte, dann wichtiger nimmt als bisher.

Ich glaube, dass die größte Ursache diese Krankheit die genetische Veranlagung ist, gefolgt möglicherweise von der Lebensweise. Am wenigsten glaube ich, dass eine gewisse Denkweise zu Krebs führen kann. Eine positive Denkweise ist zwar sicher immer wichtig im Leben, aber ich glaube, dass diese eher nicht den Krebs heilen kann, aber sehr wohl einen gut durch die Behandlung und die ganze Prozedur durchführen kann.

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Ja, können befreundet sein

Ich würde sagen, ja, sie können es, und zwar unter bestimmten Umständen. Es darf wahrscheinlich keiner der beiden den (die ) andere (n) attraktiv finden , sich verlieben oder sonst irgendwie sexuell interessant finden.

Es gab da mal den Film "Harry und Sally", der sich ziemlich mit diesem Thema beschäftigt hat. Ist zwar aus den 80ern (aber das Thema bleibt ja meist das Selbe), und ziemlich vom Humor der USA angehaucht (den wohl nicht jeder unbedingt braucht), aber könnte trotzdem so manche Erkenntnisse bringen, zumindest zum Nachdenken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Harry_und_Sally

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Everything At Once (2011)

Ich kenne Lenka als Sängerin seit ca 2009, als "The Show" sehr oft gespielt wurde. Lange wußte ich nicht viel mehr von ihr, bis ein paar Jahre später dann ihr Folgehit "Everything At Once" auch oft zu hören war, welcher mir dann noch besser gefiel. Ich finde auch, dass sie einen angenehmen Sound hat und man sich ihre Songs einfach so immer wieder mal anhören kann.

Mittlerweile kenne ich die beiden Alben "Lenka" und "Two" von ihr, aber nicht von damals , sondern erst vor 1-2 Jahren, als ich mich für einige Interpreten , die mir bekannt sind und deren damalige Alben interessiert habe.

Mir gefallen fast alle Lieder darauf, und ich kann zB "Trouble Is A Friend" auch als sehr positiv erwähnen.

Besonders gerne höre ich auch "Sad Song", aus dem Album "Two":

Mir gefallen folgende Textzeilen und außerdem das Lied an sich auch:

Sing me a sad song and make me feel better

Sing me a happy song and I might start to cry

Because everything feels like it's going around in circles

And everyone knows that the world is upside down

https://www.youtube.com/watch?v=fGN4EySE_kc

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Vielleicht kannst du dich mit dem in diesem Link beschriebenen Syndrom identifizieren, bzw Teile davon zu fühlen.

https://www.msdmanuals.com/de/profi/psychische-st%C3%B6rungen/dissoziative-st%C3%B6rungen/depersonalisations-derealisationsst%C3%B6rung

Ich selbst habe zB früher , also eher in der Schulzeit, oft so empfunden, als wäre das was ich erlebe irgendwie nicht real. Also dass das, was ich erlebe, wie du es so ähnlich beschreibst, eigentlich nicht real wäre, und so irgendwie, dass jemand das spielt, was ich bin, und ich nur zusehe. So manches Mal glaubte ich dann, ich reagiere jetzt einfach mal nicht und warte mal ab, oder so.

Aber es war letztendlich immer doch nur das Gefühl und natürlich wußte ich immer, dass ich real war. Aber vielleicht haben dieses Empfinden ja mehrere.

Nicht alles muss behandelt werden, wenn es nicht das Leben sehr negativ beeinflusst. Ich konnte damit im Leben auch immer besser damit umgehen. Finde das Thema grundsätzlich interessant und diskutiere auch gern darüber.

Da kannst es ja auch immer wieder beobachten, wie sich das so entwickelt.

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Es ist sicher ganz schwierig zu beschreiben, wie es ist, wenn man Depressionen hat oder zumindest so veranlagt ist. Und es gibt auch ganz viele Arten von Depressionen.

Wenn jemand echte Depressionen hat, die das volle Krankheitsbild belegen, dann kann das sehr schwierig sein.

Meine Mutter hatte diese. Und mein Vater hätte dir vielleicht eine ganz lange Antwort schreiben können.

Ich habe hier schon viel über dieses Thema geschrieben, habe aber letztendlich sicher keine Lösung, weil das Thema eben sehr kompliziert ist. Aber ich finde es interessant und schreibe immer wieder gern darüber.

Ich selbst habe diese Gott sei Dank nicht bzw vielleicht nur eine gewissse Veranlagung dazu, aber wenn, dass ist das minimal.

Unlängst war mal eine gute Antwort mit diesem Video dabei. Das habe ich als eine sehr gute Beaschreibung empfunden:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-fuehlen-sich-depressionen-an-10#answer-493827413

EIne meiner letzten Antworten zu diesem Thema habe ich dir hier auch verlinkt. Vielleicht kann es ein wenig helfen, um einen kleinen Einblick zum Thema Depressionen zu bekommmen (auch die anderen Antworten ansehen) :

https://www.gutefrage.net/frage/denkt-ihr-ihr-habt-depressionen

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Nein

Auch das reicht nicht aus, würde ich sagen.

Man glaubt oft, einen anderen Menschen sehr gut zu kennen. Aber auch nach Jahren, sogar Jahrzehnten, kommt man immer wieder drauf, dass eine Reaktion oder ein Verhalten eines gut zu kennen geglaubten Menschen ganz anders ist, als man sich das erwartet hätte.

Vielleicht ist es aber auch gut so und logisch, dass es gar nicht geht. Denn ein Mensch ist eben zu kompliziert , dass man alles von ihm berechnen könnte oder so.

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Ich sehe den Hauptgrund, dass man ihr gern hilft darin, dass sie wahrscheinlich allgemein sympathisch rüberkommt. Solchen Menschen hilft man dann gerne.

Dass ihr die Jungs gerne helfen liegt wahrschienlich allgemein daran, dass Jungs Mädchen gerne helfen. Wahrscheinlich würden sie auch nicht jeder sofort und so schnell helfen, aber der Faktor kann dann höher sein, wenn sie erstens eher sympathisch und nett ist und zweitens natürlich auch deshalb, wenn sie den Jungs irgendwie gefällt.

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Ist mir egal

Ich mag die Zeitumstellung direkt nicht, da ich eher einer bin, der am Abend länger auf ist und am Morgen länger noch im Bett bleibt. Zwar ist das bei mir im Laufe der Jahre schon besser geworden mit dem Aufstehen am Morgen (denn als Jugendlicher war es bei mir ganz schlimm), aber trotzdem fühle ich im Prinzip so.

Deshalb finde ich es zwar schon o.k., dass es ab Mitte März auf einmal länger hell ist, aber zu dem Preis, dass es bei mir gefühlt eine Stunde früher ist, die ich aufstehen muss.

Nun kommen viele mit dem Argument: "Na ja, du gehst ja dann auch eine Stunde früher schlafen !" Darauf kann ich nur lächeln, denn das ist bei mir eben meist nicht so, denn ich spüre diese Stunde. Man könnte sagen, dass man ja dann am Abend eher müde ist, wenn man zeitiger aufstehen musste, aber am Wochenende verschiebt sich das bei mir wieder.

In den letzten Jahren habe ich allerdings Gleitzeit, und deshalb kann es mir auch wieder ziemlich egal sein.

Gäbe es die Sommerzeit aber nicht , dann wäre das meiner Meinung nach auch nicht schlimm, denn diese Stunde macht finde ich nicht DAS aus, was die Umstellung an Verwirrung bringt.

Worauf ich mich aber dann dadurch wieder mehr freue, ist, dass man diese "verlorene Stunde" im Herbst wieder zurück bekommt, und man dann das Gefühl hat, nun wieder 1 Stunde länger schlafen zu können.

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Ich gehe regelmäßig Blutspenden, und zwar war ich mit 19 das erste Mal im Zuge einer Aktion, die von der Berufsschule aus lief. Seitdem wurde ich oft angerufen, da ich nämlich AB- habe, und dies eine der seltensten Blutgruppen ist. Das hat bewirkt, dass ich seit damals fast regelmäßig gehe und ich war nun bereits über 100 Mal.

Dadurch weiß ich auch von dem Verbot für Homosexuelle. Anm: Ich selbst bin hetero. Es wurde oft diskutiert, ob dieser Ausschluß überhaupt Sinn macht. Denn man wird ja sowieso getestet auf HIV, was wahrscheinlich der Hauptgrund war, aber dies können ja genauso alle haben. Möglicherweise war die Auflassung auch in Deutschland und in Österreich zu einem verschiedenen Zeitpunkt, aber ich kann mich erinnern, dass das vor ein paar Monaten in Österrich der Fall war.

Was genau der Grund war, in einer Zeit, in der ja solche Diskrimnierungen sowieso keine Begründung mehr existent hätten sein sollen, dass dies erst jetzt unlängst erfolgt ist, darüber mann man nur mutmaßen, aber es könnte sein, dass durch die Folge von Corona so ein großer Engpass entstanden ist, sodass man sich dann dazu entschlossen hat.

Und zur Frage: Ja, finde ich natürlich gut, weil allein der Grund, dass man homosexuell ist, überhaupt keiner sein dürfte für solch einen medizinischen Ausschluß.

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Es gibt depressive Verstimmungen, und "echte" Depressionen, also auch vom Gehirn her, auch "endogen" genannt. Das Ganze hat ja auch sehr viel mit den Botenstoffen im Gehirn zu tun. Ich persönlich glaube, dass sehr viele, die das bestätigt bekommen haben, es nicht so schlimm haben. Sicher, es gibt Fälle, die haben es wirklich, aber Ärzte sind mit solchen Diagnosen oft sehr schnell.

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Eigentlich war es heute (bzw schon gestern) in Arte das Drama "Jack". Das habe ich aber nur im Vorbeigehen gesehen und aufgezeichnet, zum noch mal schauen.

Unlängst sah ich in SAT 1 "Tödliche Ahnung", eine Serie, die aber in 2 Tagen (im Abstand von einer Woche) komplett ausgestrahlt wurde. Das war sehr eindrucksvoll, weil es auch um Übersinnliches gegangen war (zwar auch um einen Mord), und zwar konnte ein Junge tote Menschen sehen und auch einiges herausfinden.

Vor ein paar Wochen sah ich "Gestern waren wir noch Kinder", ebenfalls eine Serie auf ARD, wo es zwar auch um Mord ging, aber die Geschichte der Familie und was dann daraus entstand fand ich psychologisch sehr interessant.

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Ja, weiß ich noch. Ohne jetzt den genauen Tag zu wissen, aber es war glaube ich im Juni 2009. Ich bin zeitig am Morgen auf dem Weg zur Arbeit bei einer S-Bahn-Station gestanden und habe mit Kopfhörern Radio gehört, als es in den Nachrichten kam. Ich habe Michael Jackson in den 80ern als Jugendlicher in den Hitparaden erlebt. Soviel ich weiß, war bekannt, dass er sich nach längerer Zeit und einer größeren Pause wegen seines schlechten Zustandes wieder mal auf eine große Tournee vorbereitete, die ihm aber ziemliche Schwierigkeiten und Bedenken gemacht haben dürfte.

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Anderes Album mit verschiedenen Künstlern und Titeln: ...

Ich habe in der Zeit, in der die Musik-CDs so richtig top waren, auch einige Sampler gehabt. (bzw besitze ich die CDs heute noch😀)

Habe jeweils Links gefunden, auf welchen auch die Titel enthalten sind:

(vielleicht ein Tipp: Bei den Pop-Samplern sind natürlich viele bekannte Lieder dabei. Aber auch bei diesen und vor allem bei den DreamWorld-Samplern und auch bei "Aquaria" gibt es für alle, die es lesen, meiner Meinung nach vielleicht ein paar gute Empfehlungen zum Kennenlernen)

Da waren einmal Pop-Sampler namens "Pop-Classics" von denen es Vol1 und 2 gab:

https://www.discogs.com/de/release/1694789-Various-Pop-Classics-Vol-1

https://www.discogs.com/de/master/681882-Various-Pop-Classics-Vol2

Oder auch von "Hits Of The World" (gab es jeweils von 2 Jahren zusammen, Auszüge davon, es gibt sie von 1950 bis 1990)

https://www.discogs.com/de/master/1874460-Various-Hits-Of-The-World-19741975

https://www.discogs.com/de/master/1755242-Various-Hits-Of-The-World-19761977

https://www.discogs.com/de/release/2247214-Various-Hits-Of-The-World-19801981

https://www.discogs.com/de/release/2250531-Various-Hits-Of-The-World-19821983

https://www.discogs.com/de/release/2250538-Various-Hits-Of-The-World-19841985

Oder "Memory Hits" 70ern und 80ern

https://www.musik-sammler.de/release/memory-hits-the-70s-cd-862303/

https://www.discogs.com/de/release/3370782-Various-Memory-Hits-The-80s

Ein Sampler mit viel alternativer Musik, oft auch instrumental, aber auch vocal, vor allem aber für ruhigere Stunden, war "Aquaria", Doppel-CD

https://www.discogs.com/de/release/10390255-Various-Aquaria

Dann gab es ca 1997 die beiden Dream-World-Sampler, die ich auch sehr liebte:

https://www.discogs.com/de/release/5504571-Various-Dream-World-Eine-Traumwelt-Der-Sanften-Kl%C3%A4nge

https://www.amazon.de/Dreamworld-Vol-2-Various/dp/B00000B1XG

Für Freunde der Disco-Tanzmusik gab es die Dance-Classics:

https://www.discogs.com/de/master/197401-Various-Dance-Classics-Volume-1

https://www.discogs.com/de/master/450305-Various-Dance-Classics-Volume-2

Auch Vol 3 und 4

Eine gute 80s-Serie waren "A Kick Up The Eightees":

https://www.discogs.com/de/release/569488-Various-A-Kick-Up-The-Eighties-Vol-1

https://www.discogs.com/de/release/569489-Various-A-Kick-Up-The-Eighties-Vol-2

https://www.discogs.com/de/release/6396362-Various-A-Kick-Up-The-Eighties-Vol-3

https://www.discogs.com/de/master/71188-Various-A-Kick-Up-The-Eighties-Vol-4

https://www.discogs.com/de/release/699815-Various-A-Kick-Up-The-Eighties-Vol-5

https://www.discogs.com/de/release/699816-Various-A-Kick-Up-The-Eighties-Vol-6

https://www.discogs.com/de/release/699817-Various-A-Kick-Up-The-Eighties-Vol-7

https://www.discogs.com/de/release/699818-Various-A-Kick-Up-The-Eighties-Vol-8-Shout-To-The-Top

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Ich spiele seit der Kindheit Akkordeon und hatte vor ein paar Jahren auch überlegt, ob ich mir nicht einmal ein E-Akkordeon kaufen sollte. Aber diese sollen angeblich nicht viel anders als elektronische Orgeln oder so etwas ähnliches sein. Und solche Geräte besitze ich sowieso. Ich weiß aber sonst nicht so viel über diese E-Akkordeons, außer dass die Töne natürlich schon vorgefertigt sind und dann aber trotzdem durch Zusammendrücken bzw Auseinanderziehen des Blasebalgs erzeugt werden, wahrscheinlich auch mit so etwas Ähnlichem wie Anschlagdynamik beim Synthesizer, also stärkere Töne durch festeren Druck.

Bei Saiteninstrumenten, wie der Gitarre oder in Vollenweiser´s Fall die Harfe, ist das wahrscheinlich wieder eine andere Kategorie, die damit nicht unbedingt zu vergleichen.

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Zum 50-jährigen Medien-Jubiläum von Holm Dressler – Welche seiner Produktionen bzw. Regiearbeiten für TV und Film gefällt euch am besten?

In diesem Monat feiert mit Holm Dressler, einer der größten und bekanntesten deutschsprachigen Fernseh- und Filmproduzenten sein 50-jähriges Medien-jubiläum:

Mit seinen zahlreichen Fernsehproduktionen hat er die Kultur und TV Landschaft in Deutschland maßgeblich mitgeprägt.

Angefangen als Kabelträger im März 1973, folgten u.a. Ende der 70er Jahre die Spielshow Auf Los geht’s los mit Joachim Fuchsberger sowie zahlreiche Formate mit Thomas Gottschalk wie Telespiele (1977 bis 1981), Na sowas! (1982 bis 1987), Wetten, dass..? (1987 bis 1992), Gottschalk Late Night (erste Show dieser Art in Deutschland) oder die Arenashow 50 Jahre Rock (2004). Dabei betreute Holm Dressler bei Na sowas! Die Sendung als Festangestellter Redakteur und war bei Wetten, dass..? nach anfänglicher redaktioneller Betreuung unter der Moderation von Frank Elstner, später auch einer der Produzenten der großen Samstagabendshow.

Weiterhin hob Holm Dressler mit Günther Jauch unter dem Titel Millionär gesucht – Die SKL-Show, die erste Millionenshow im deutschsprachigen TV aus der Taufe, produzierte Rudis Urlaubsshow mit Rudi Carell, aber auch Verstehen Sie Spaß? mit Dieter Hallervorden. Unter seiner Regie entstanden schließlich Folgen der Fernsehserie Ein Schloß am Wörthersee, aber auch später für Sonnenklar TV, die einmal jährlich ausgestrahlte Preisverleihung der Goldenen Sonne, die seit 2018 unter seiner Regie zu neuem Glanz erblüht. Fürs Kino inszenierte Holm Dressler außerdem noch die beiden Filme Zärtliche Chaoten II (1988) und Keep on Running (1991).

In dieser Umfrage soll es aber vor allem um seine Fernsehsendungen gehen und daher würde uns mal interessieren, welche seiner Shows euch am meisten gefällt?

Gerne dürft ihr aber auch eine andere Arbeit für Film oder Fernsehen unter seiner Mitwirkung nennen.

Hier noch Ausschnitte bzw. ausgewählte ganze Folgen von den Shows der Umfrage:

Na sowas! (Fernsehsendung) (1982-1987):

https://www.youtube.com/watch?v=W_SxhyK_W3Y

Wetten, dass..? (Fernsehshow) (1981-1992):

https://www.youtube.com/watch?v=51CtCX19Vnw

https://www.youtube.com/watch?v=LMXzeS-2oII

Menschen (ZDF Jahresrückblick) (1987-1990):

https://www.youtube.com/watch?v=0WQ0dRmoc7U

Millionär gesucht – Die SKL-Show (RTL Spielshow) (1998-2002)

Backstage Einblicke zur Show:

https://www.youtube.com/watch?v=e8BEBUxR9UI

Die besten Hits der Show:

https://www.youtube.com/watch?v=Oq6dK5WG-JQ

„50 Jahre Rock“ mit Thomas Gottschalk (zweiteilige Show) (2004):

https://www.youtube.com/watch?v=lNqtEBHPT00

https://www.youtube.com/watch?v=mUrWMX6pFwE

„Die Goldene Sonne“ (Preisverleihung bei Sonnenklar.TV) (seit 2018):

https://youtu.be/fG2B9MVbTfc?t=11180

Noch mehr von Holm Dressler auf seinem YouTube Kanal „Alles nur Show? Holm Dressler erzählt.“

Wir freuen uns auf eure Antworten!

Grüße, MervanGrande :)

PS: Nach einer Idee und Umsetzung von SANY3000.

PPS: Mit Besten Dank an Holm Dressler für die Verwendung des Bildes.

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Wetten, dass..? (Fernsehshow) (1981-1992)

Für mich ist es auch eindeutig "Wetten, dass...?"

Hat aber auch noch den Nebengrund, dass vieles in Östtereich nicht gelaufen ist damals. Manche hatten Kabelfernsehen, das hieß, man konnte dann auch das deutsche Fernsehen empfangen. Wir hatten das aus technischen Gründen nicht in der Straße in Wien, wo ich wohnte. DIe Kabeln für das Kabelfernsehen wurden stets nur dort mitgelegt, wo aus sonstigen Gründen ausgegraben war. Extra verlegt wurden die nicht. Also wuchs ich weitgehend mit dem ORF auf, in welchem aber "Wetten, dass...?" ausgestrahlt wurde. Diese Sendung schauten sich doch einige an, auch wenn ich ab den 90ern sie nur mehr selten gesehen hatte. Ab ca 2006 schaute ich sie wieder öfters, denn meine Tochter begann, sich es dann anzusehen und ich kam wieder auf dem Geschmack. Wenn es einem nichts ausmachte, dass mehr als die Hälfte immer gequatscht wurde, dann war es ja o.k. und oft auch sehr unterhaltsam 😀.

"Na sowas" kenne ich höchstens vom Hören.

Die "Late Night Show" ist mir schon ein Begriff und das konnte ich in den 90ern aufgrund der Satellitenschüssel, die wir dann in den neuen Wohnung hatten, empfangen, aber zu dieser Zeit schaute ich mir nicht viele Shows an. Auch war Thomas Gottschalk auch nicht immer unbedingt meins.

Vorhin überlesen habe ich "Auf los geht´s los." Dies brachte der ORF auch in den 70er und 80ern. Viel weiß ich aber nicht mehr unbedingt von dieser Show.

Zum Thema Rudi Carell: Die Show "Am laufenden Band" sah ich als Kind wirklich gerne. War aber nicht von Holm Dressler, also passt nicht ganz zum Thema, aber ich wollte es erwähnen, da es hier auch viel um Shows der 70er und 80er geht. "Rudi´s Urlaubsshow" kenne ich nämlich nicht. "Verstehen Sie Spaß" schon, das wurde hin und wieder bei uns übertragen. "Ein Schloß am Wörthersee" ist natürlich ein Begriff für eine erfolgreiche Serie, die ich allerdings nicht verfolgte.

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Leningrad

Mir ist auch, so wie anscheinend vielen hier, sofort "Leningrad" eingefallen. Ich finde diesen Song auch als eine schöne gefühlvolle Ballade, und einer rührenden Geschichte. Auch "Downeaster Alexa" , was ich auch immer wieder gern höre, beide auf dem Album "Stormfront" enthalten. Weiters ist daraus "State Of Grace" ist für mich ein gern gehörter Song.

Bei Billy Joel´s Hits geht es mir oft so , dass ich sie nach einiger Zeit nicht mehr so richtig hören kann. Also zB "My Life", "Tell Her About It", "Uptown Girl", "The Longest Time", "The River Of Dreams", "We didn´t start the fire", das sind alles unbestritten gute Songs, aber sie werden auch sehr oft im Radio gespielt und wirken dann eher gewöhnlich. Aber trotzdem gut.

Der "Piano Man" ist für mich sicher einer der größten Klassiker seiner Art.

Weiters finde ich von ihm gut: "Say goodbye to Hollywood", "Movin´Out", "Only The Good Die Young", "She´s always a woman to me", "Pressure", "An Innocent Man", "This Is The Time", "Lullabye (Goodnight, My Angel)".

Es sind von ihm sehr verschieden gemachte Lieder, langsam , schnell, die aber in ihrer Gesamtheit für mich irgendwie attraktiv sind.

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ABBA - Gimme! Gimme! Gimme! (A man after midnight)

Nur das von ABBA ! Aber nicht, weil ich dieses Lied von ABBA vielleicht so besonders gut finde. Für mich ist das ein eher durchschnittlicher ABBA-Song. Aber es handelt sich ja bei diesen Beispielen hier meistens gar nicht um Cover-Versionen, sondern das Jingle wurde hauptsächlich verwendet und der restliche Song ist anders als das Original "Gime, Gimme". Soweit ich mich erinnern kann, war das damals neu, dass man nicht nur die Rechte eines ganzen Liedes verkaufen konnte, sondern auch nur so Teile, wie eben dieses Jingle. Ich konnte jetzt darüber nichts finden, aber ich hörte das damals im Radio, dass es irgendwie eine Premiere war. Sicher war allerdings, dass Madonna nach längerem Hin und Her dann nur die Rechte für das Jingle bekam und nicht für den ganzen Song, da ABBA hier hartnäckig waren. Wenn man nämlich aufmerksam zuhört, dann merkt man, dass die Strophe eine andere Melodie hat, auch der Refrain, nur eben das Jingle ist da. Interessant, dass mache das dann doch als "Cover-Version" bezeichnen.

Madonna musste daraufhin gleich natürlich dies auch für sich haben. Ist ja nicht das einzige Mal, dass sie besondere Dinge schaffen will. Ich finde ihren Song "Hung Up" mit diesem Jingle eher unterdurchschnittlich.

Ich habe nichts gegen Cover-Versionen, im Gegenteil, denn diese finde ich oft sogar besser als das Original. Aber ich mag es irgendwie nicht, wen man Songs mischt. So wie unlängst, da wurde gefragt, ob man "Under pressure" oder "Ice Ice Baby" besser findet. Ich mag "Ice Ice Baby" auch ziemlich nicht, denn so etwas finde ich ist nur eine dumme Mischung. Sollen sich Musiker doch entweder etwas ganz Neues ausdenken oder einen Song eben total nachsingen. Aber bitte, das ist auch nur meine Meinung ! So sehe ich das eben 😀

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Hier sind ja wahre Giganten unterwegs 🤔😳😆

Da kann sich jemand an etwas erinnern, als er 1-2 Monate alt war. Alle Achtung, das sollte nicht nur die Hilfreichste Antwort bekommen, sondern gleich als Phänomen zur Forschung kommen oder so !😱

Aber egal. Ich finde dieses Thema sehr interessant, da ich es immer wieder versuche, mich an etwas zu erinnern, was schon sehr lange her ist.

Bei meiner Kindheit kann ich es auch daran festmachen, dass ich mit 3 Jahren und 4 Monaten einen kleinen Bruder bekommen habe. An diese Zeit und danach erinnere ich mich schon ziemlich eindeutig, aber ich schaffe es auch mit diesen Erinnerungen, als mein Bruder noch nicht da war. Eben weil das damals noch anders war, also trenne ich das irgendwie.

Wahrscheinlich ist eine meiner ältesten Erinnerungen so mit 2 1/2 Jahren, oder waren es 2 ? Da weiß ich noch, dass ich einmal von meinem Kinderzimmer ins Wohnzimmer gegangen bin, und es war nur meine Mutter zu Hause. Es muss vormittag gewesen sein, und das Radio lief. Sie saugte gerade Staub, und der Staubsauger muss aber auf Pause gewesen sein und ich setzte mich drauf, wie ich das öfters getan habe. Irgendwie war es vielleicht der erste Moment, in dem ich über das Leben nachdachte, denn dieser Moment war wahrscheinlich überhaupt nichts Besonderes, aber ich überblickte vieleicht zum ersten Mal so ungefähr meine Lage und beobachtete alles aus einer mit bisher nicht bekannten Sicht. Deshalb weiß ich es heute noch.

Im selben Jahr waren wir in Kärnten auf Urlaub und zwar mit einer Famile, von der der Mann ein Kollege meines Vaters war. Dies weiß ich aus Erzählungen meiner Eltern, denn ich habe diese leise Erinnerung mit ihnen später besprochen und sie bestätigten mir, dass das nur in diesem Jahr gewesen sein könnte. Da waren 2 Kinder dabei, und die waren etwas älter als ich und wir spielten auf einer Wiese.

Als ich ein halbes Jahr alt war, waren meine Eltern mit mir aus einer noch sehr kleinen Altbauwohnung in Wien umgezogen, in die Wohnung, in der ich bis ca 20 gelebt hatte. Immer wieder sah ich Fotos von der alten Wohnung (es gibt nur wenige, weil das in den 70er-Jahren war) und ich fragte meine Eltern oft, wie es dort so war und wie es dort aussah. Daran kann ich mich aber beim besten Willen nicht erinnern, denn ich bin ja nicht so ein Phänomen wie Kalabog 😜

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Es wird sich alles fügen

Nein, überhaupt nicht. Man neigt aber so zu denken, das weiß ich selbst.

Man kommt sich selbst in verschiedenen Altersstufen immer wieder "alt" vor, also für gewisse Dinge , oft auch, um jemand kennenzulernen und eine Familie zu gründen. Aber immer wenn man älter wird, relativiert man das wieder und denkt sich, dass man vor ein paar Jahren ja noch total jung war.

Außerdem ist das wirklich noch ein junges Alter. Vielleicht denkt man auch, je älter man wird, immer ein wenig komplizierter. Aber man sollte es nicht tun, denn immer, wenn man gut drauf ist, und sich eine gewisse Situation eher krampfhaft erwartet, trifft diese nicht ein. Meistens lernt man jemand kennen, wenn man sich das gar nicht erwartet hätte und es passiert einfach so, weil man zu diesem Zeitpunkt eben gut drauf ist. Das kann man nicht planen, weiß ich. Aber vielen ist es schon so ergangen.

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