Du hast schon recht, allerdings hängt es bei "to tell" auch von der Wortstellung ab, ob man "to" nimmt.

Tell me more about X!

I tell stories to my children. (but not to my plants)
She told the details of the accident to the policeman.

Wenn das indirekte Objekt am Schluss steht (hinter dem direkten Objekt), dann mit "to". Folgt z.B. das "me" sofort auf das Verb, dann ohne.

Give me that book!

Give that book to me (and not to him)!
Give it to me!

"to give" und "to tell" können 2 Objekte haben. Es sind ditransitive verbs.

to give something to somebody
to tell something to somebody

In dieser Reihenfolge mit "to", aber wenn das indirekte Objekt vorgezogen wird, dann ohne (siehe oben). Ist das direkte Objekt "it" (oder ein anderes Pronomen), dann sollte man nur die Form mit "to" nutzen, also "He gave it to Fred." anstelle von "He gave Fred it."

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Ich kenne nun keine Statistik dazu. Und bei den psychischen Prädispositionen ist das ja keine ja/nein-Entscheidung (nicht normal/normal), fast alle Menschen haben gelegentlich Phasen mit psychologischen Ausnahmesituationen. Natürlich gibt es auch einen sehr unterschiedlichen Schweregrad psychischer Störungen, zudem viele Arten (wobei viele wohl keine Korrelation zu "Mord" aufweisen).

Die BKA Statistik kennt diese Unterscheidung folglich nicht (jedenfalls wäre mir das nun nicht bekannt). Die kennt Alter, Herkunft, Geschlecht, Ort und andere Angaben.

Ich denke mal, dass die wenigsten Morde aus "Mordlust" geschehen - solche Dinge sind selten, kamen aber schon mal vor. Alexander Jurjewitsch Pitschuschkin (der "Schachbrettmörder") tötete wahllos Menschen. Aber die meisten Leute töten nicht irgendjemanden, es gibt Beziehungstaten, Raubmorde und andere Morde, die ein klares Motiv haben (Beziehung, Rache, Bereicherung), welches nicht wirklich "Spass am Töten" ist.

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Habe manchmal ein schlechtes Gewissen, weil ich so angepasst bin?

Ein Freund von mir hört Hard Rock und Metall, färbt sich die Haare bunt, rülpst bei Tisch, sagt ständig perverse Sachen, läuft beim CSD und bei FFF mit, kifft, ist sehr links und vögelt mehr als Heinrich der Vogler.

Und man merkt es schon - ich bin komplett anders. Ich kenne nicht nur Heinrich den Vogler, sondern lese auch Karl May, höre Peter Alexander, Heintje und Udo Jürgens, trage Hemden und Wollpullover, habe Orientteppiche im Zimmer, gehe in die Kirche, bin anständig und bürgerlich. Ich bin eigentlich fast ein richtiger Musterknabe, wie Omas ihn sich wünschen. Natürlich bin ich auch ein Kind meiner Zeit und manchmal streite ich mich heftig mit meiner Oma, aber eigentlich bin ich doch schon ziemlich konservativ. Philipp Amthor mag ich übrigens nicht. So spießig bin ich dann auch wieder nicht. Und verklemmt bin ich auch nicht.

Und manchmal habe ich dann aber ein richtig schlechtes Gefühl. Weil für meinen Freund müsste ich ja eigentlich das komplette Feindbild sein. Ich bin ja praktisch die Art von Mensch, gegen die die immer demonstrieren.

Und dann frage ich mich manchmal, ob ich nicht ein totaler Verräter für meine Generation bin? Müsste ich nicht eigentlich auch rebellieren und demonstrieren? Stattdessen saufe ich Likör mit Omis und höre Heintje mit denen - überspitzt gesagt. Bin ich nicht eigentlich ein Schritt zurück?

Aber auf der anderen Seite, ich bin ich und so bin ich nunmal. Wenn ich jetzt rebellieren würde mit bunten Haaren, dann wäre das nicht mehr ich, sondern eine Verstellung.

Wie denkt ihr darüber?

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Meine Oma hatte Heintje gehört. :)

Ich selber war da noch klein. Heintje ist 1955 geboren, der ist 15 Jahre älter als ich.

Ich sage mal so: das ist originell, und kommt in deinem Alter sicher selten vor.
Aber mich persönlich stört das nun nicht. Ich hatte zwar immer andere Musik gehört, aber ich war früher auch ein wenig "speziell".

So richtig brav war ich nicht, wir hatten (das ist dort so üblich gewesen) damals getrunken, sind in Dorfdiskos gewesen und haben allerlei Unfug angestellt. Bevor ich ganz abgerutscht bin, bin ich aber brav geworden (sagen wir es mal so: ein paar Kumpels waren nicht immer so ganz legal unterwegs, das hatte mich natürlich gestört).

Trotzdem war es eine lustige Zeit. In Frankreich hatten wir Rotwein getrunken und haben so laut auf dem Dach gefeiert, dass die Gendarmerie kam und uns persönlich ins Bett geschickt hatte. Dennoch war ich einer der Harmloseren.

Sicher bin ich bei dem ein oder anderen Lehrer negativ aufgefallen, aber mein Gegenmittel in Mathe war: ich war einfach gut. Mathe und Chemie lagen mir, das bereitete mir nie Probleme. In Physik hatte ich mal eine 5, aber wenn ich gelernt hatte, war ich auch da gut.

Ich war nicht deswegen gut, um dem Lehrer zu gefallen, sondern weil es mir Spass machte. Was mir keinen Spass machte, machte ich auch nicht. Und bei der Bundeswehr war ich auch, mit den Kameraden hatte ich keine Probleme, aber ich hatte auch da schräge Interessen, ich las über Richard Wagner (huch, wer macht denn so was?).

Weder unser Englischlehrer noch die Schüler verstanden, was Verdi mit seinem "Macbeth" sagen wollte ("langweilig"), aber mir war damals schon klar, dass Verdi ein musikalisches Genie war. Und auch heute höre ich Verdi und Puccini (und viele andere).

Chi son? Son un poeta.
Che cosa faccio? Scrivo.
E come vivo? Vivo.

Jeder Mensch ist anders. Und du bist auch ein Individuum.
Wir müssen nicht alle gleich sein, das wäre langweilig.

Es sind nie die berühmt geworden, die alles so gemacht hatten wie früher oder wie andere, sondern die, die etwas anders machen. Und du machst halt manche Sachen anders, das ist ja auch ok.

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Natürlich lebten und leben dort enorm viele Völker (oft als "Indianer" oder "Indios" bezeichnet - allerdings gibt es unzählige eigene Bezeichnungen für die unterschiedlichen Völker). Alleine zur präkolumbischen Kunst könnte man wohl mehrere Bücher schreiben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kolumbische_Kunst

Hier ein Überblick nur über die nordamerikanischen Indianer:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_nordamerikanischer_Indianerst%C3%A4mme

Natürlich gab und gibt es auch in Mittel- und Südamerika zahlreiche Völker.

Und es gibt natürlich auch einen Überblick über die verschiedenen Epochen des präkolumbischen Amerika - hier jetzt Mesoamerika, also Mittelamerika mit den zahlreichen Funden der Maya und der Azteken (und vieler anderer):

https://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie_des_pr%C3%A4kolumbischen_Mesoamerika

Den Abschnitt zwischen 900 n.Chr. und der Kolonialzeit (Kolumbus, Pizarro, Cortez usw.) bezeichnet man als "Postklassik". Dazu steht da ja einiges (die Tolteken gründen Tula, später wurde ihr Herrscher Quetzalcoatl vertrieben usw.).

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Naja, Jungs wachsen halt so auf, dass ihnen von anderen Jungs (oder Männern) vermittelt wird, dass dies doch wichtig sei. Das ist also eine interne Jungs-Sache, die manchmal aber auch von den Medien vermittelt wird. Ab und zu wird halt mal ein Promi (also ein Sänger oder ein Schauspieler) nackt fotografiert, und dann gibt es halt diese typischen Diskussionen im Netz ("der X hat aber einen großen").

Ich wurde im Alter von unter 20 Jahren auch - mehr als einmal - von anderen Jungs/Männern in der Sammelumkleide oder in der Sammeldusche darauf hingewiesen, dass meiner lang sei. Dabei habe ich selber nichts gesagt und auch nicht angegeben, ich habe nur nackt geduscht oder mich umgezogen.

Als Mann "lernt" man das also, dass das irgendwie "gut" wäre. Dabei ist es ja keine Leistung, nur Zufall - und abgesehen von den etwas größeren Kondomen, die ich brauche, macht es auch keinen Unterschied. Größer ist nicht automatisch besser - über die Qualität sagt das gar nichts aus.

Früher - bei den Römern - galten eher kleine Penisse als attraktiv (siehe die Statuen). Heutzutage ist es anders, da gelten eher die größeren als attraktiv (bei den Männern - die meisten Frauen haben dazu andere Gedanken). Aber wie gesagt: wie gut der Sex ist, hängt nicht von diesem Körperteil ab. Die Größe ist genetisch bedingt, und ein unterdurchschnittlicher ist genauso OK wie ein überdurchschnittlicher.

Sicher spielen auch Pornos eine Rolle (da werden ja gerne Männer mit der beschriebenen Eigenschaft gezeigt).

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Das ist interessant, finde ich.

Ich denke, dass es Ängste und Verhaltensweisen gibt, die man ein Stück weit "erlernt". Wir erlernen z.B. die Angst vor Spinnen, in Südostasien gibt es schon Kinder, die keine Angst vor Spinnen haben, Spinnen werden dort zum Teil auch zubereitet und gegessen (ich würde das nie machen).

Ganz kleine Kinder ekeln sich noch nicht vor Krabbeltieren, das kommt erst ab einem gewissen Alter (das beruht auf der Erzählung eines Vaters, der mir das so schilderte).

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Frauen, die übertriebene Angst vor Mäusen haben (ein Klassiker in alten Filmen) dieses Verhalten auch erlernt haben. Möglicherweise sogar als Erfüllung einer kulturellen Erwartungshaltung.

Und so ähnlich könnte ich mir auch "Latah" erklären, die übertriebene und krankhafte Verhaltensweise mancher südostasiatischer Frauen auf einen Schreck. Dazu gibt es ein Narrativ: Frauen haben laut den Malayen weniger "Semangat" - was das genau ist, kann ich nicht sagen, vielleicht so etwas wie seelische Widerstandskraft, oder etwas in der Art.

https://en.wikipedia.org/wiki/Latah

Und da eine Frau "weiß" (eigentlich "gelernt hat"), dass sie als Frau eben "weniger Semangat" hat, verhält sie sich konform. Ohne das Narrativ würde das nicht funktionieren. Dass das Narrativ völlig unwissenschaftlich ist, ist unerheblich, wichtig ist, dass die Frau dies glaubt.

Was auch dafür spricht: Latah kommt eher bei Frauen niedriger sozialer Schichten vor. Frauen hoher Schichten (und vermutlich auch hoher Bildung) leiden seltener darunter, das Narrativ konnte sich da nicht so verfestigen.

Die Akha in Laos haben Angst vor Zwillingen. Für uns nicht verständlich, dort ist das etwas, was erschreckend und furchtbar ist (böse Geister sind im Spiel gewesen).

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Lahmacun = türkische Pizza (mit Fladenbrot aus Hefeteig) mit Hackfleisch und anderen Zutaten

Döner Kebab (oder auch kurz "Döner") = mit Fleisch vom Drehspieß, üblicherweise in einer Tasche aus Brot, beim "Dürüm" ist es ein Wrap (die Form ist also anders)

Döner kommt von dönmek (drehen), Kebab bezeichnet das Fleisch (es gibt auch einen "Kebabteller" ohne Brot oder Wrap).

Pita = ist eigentlich nur das Fladenbrot (und "Pita" ist das griechische Wort)
(zum Beispiel "Gyros Pita" beim Griechen)

Pide ist das türkische Wort für Pita.

"Rollo" sagt mir gerade nichts, wird vermutlich auch eine Art Rolle mit Füllung sein.

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Das Auge braucht ja einen Fokuspunkt (auf dem Seil), und du brauchst einen Eindruck der Geschwindigkeit des Seils. Ohne die Gondel fehlt der Anhaltspunkt, wie schnell sich das Seil bewegt. Das Seil alleine "verschwimmt" also vor dem Auge.

Du weißt zwar, dass sich das Seil bewegt, das Gehirn kann aber die exakte Geschwindigkeit nicht einschätzen.

Wenn eine Gondel in Gegenrichtung fährt, dann erfasst dein Gehirn (über die Augen) die korrekte Geschwindigkeit. (unabhängig davon, ob das Blickfeld auf die Gondel oder auf das Seil fokussiert ist, deren Geschwindigkeiten sind ja gleich)

Erst dann kann das Auge mit der korrekten Geschwindigkeit "folgen" und sieht dann auch das Muster des Seils scharf.

Wäre jetzt mal meine Idee...

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Ja, es gibt Dialekte in den USA und in Kanada.

Allerdings sind die alten Dialektunterschiede ja hier in Europa entstanden - und die USA wurden später besiedelt, daher sind die Dialektunterschiede innerhalb des UK und in Irland mitunter größer als in der Neuen Welt. Der Unterschied zwischen dem alten Yorkshire-Dialekt und Standard-BE ist schon recht groß. Und man denke mal an Scots.

Haferdinkelkeks hat das sehr gut beschrieben.

Kanadier sprechen Vokale ein klein wenig anders aus als die meisten US-Amerikaner, das macht aber nicht an der Grenze halt. Auch bei Bob Dylan (geboren in Duluth/Minnesota) hört man das, wenn man genau hinhört. In den Südstaaten spricht man anders.

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Anscheinend Latein, Angelsächsisch (Altenglisch), Altnordisch und Altfranzösisch (in der Szene mit Paris).

Altnordisch ist die "Muttersprache" der heutigen Sprachen Isländisch, Färöisch, Norwegisch, Schwedisch und Dänisch. Wobei Isländisch am nächsten dran ist.

Angelsächsisch ist die Muttersprache von Englisch (übrigens hat Tolkien im "Herrn der Ringe" angelsächsische Namen für Rohan benutzt: Theoden, Eomer, Eowyn).

"And here’s a very important thing: if you include Latin as a dead language, we have FOUR dead languages in the show. We have people speaking Anglo-Saxon, Old Norse, Old French (when they raid Paris, which sounds more like German than French, actually) and Latin, and can you tell me ANY other network show that has people speaking four dead languages in it?" (Micheal Hirst)

https://movies.stackexchange.com/questions/48911/list-of-languages-spoken-in-vikings-tv-series

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Auch beim "Herrn der Ringe" gibt es reale Sprachelemente.

Die Namen von Gandalf und von den Zwergen sind nicht von Tolkien, sondern wurden von ihm aus der Edda übernommen (Altnordisch).

Die Namen aus Rohan, etwa Theoden, Eowyn und Eomer, sind aus der angelsächsischen Sprache (Altenglisch) - und die Goldene Halle Meduseld hatte ein Vorbild: die Methalle von König Hrothgar aus dem Epos Beowulf.

Die Sprachen der Elben (z.B. Sindarin) sind aber von Tolkien.

Im Prinzip kannst du das machen, wie du möchtest (auch eine Kombination ist möglich, auch Tolkien hatte nicht alles selber erfunden).

(Wenn man das Spiel "Herr der Ringe online" spielt, kommt man auch in Gebiete, in denen jeweils Walisisch oder Finnisch gesprochen wird)

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Ja.

Ja, ziemlich.

Ich habe schon in meiner Jugendzeit in der Garage chemische Experimente gemacht (aber immerhin nicht das Haus in die Luft gejagt) und mich viel mit Schach beschäftigt.

Ich mochte komplizierte Dinge.

Mein Musikgeschmack war immer speziell. Im Englisch-LK hatten wir mal den "Macbeth" (Shakespeare), dazu sollten wir uns auch mal die Vertonung von Giuseppe Verdi (die kam zufällig im Fernsehen damals) anhören. Weder den Schülern noch unserem Englischlehrer gefiel das.

Dabei war Verdi ein musikalisches Genie, und der sanfte Horror der "sleepwalking scene" ist meiner Ansicht nach etwas Besonderes. Vielleicht muss das aber auch von Maria Callas gesungen werden:

https://www.youtube.com/watch?v=4Tz9P1oq9G8

Und auch beim Thema Film gibt es den "sanften Horror", in dieser Szene ist kein Tropfen Blut zu sehen (und nicht mal Stephen King mochte den Film, er fand auch die Darstellung von Shelley Duvall nicht gut), das ist aber eine der besten Horrorszenen überhaupt - mit Hintergrundmusik von Krzysztof Penderecki.

"Shining" (Regie Stanley Kubrick)

https://www.youtube.com/watch?v=4lQ_MjU4QHw

Aber ich mag nicht nur gruselige Dinge, ich habe auch einen etwas schrägen Humor. Ich mag auch Helge Schneider (er hat wirklich Spaß dabei, Musik zu machen, das kann er auch). Bei manchen Wortwitzen von Walter Moers denke ich, das hätte auch von mir sein können.

Beruflich habe ich aber nichts mit Kunst zu tun (ich mache etwas im Bereich Chemie). Diese seltsame Kombination aus Interesse an Musik und an Chemie hatte auch der Russe Alexander P. Borodin.

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Ein echtes Dativobjekt gibt es im Spanischen zwar nicht, aber es gibt das direkte und das indirekte Objekt (letzteres wird mit den Präpositionen "a" oder "para" eingeleitet).

Hemos comprado una almohada para el sofá.

Wir haben ein Kissen für das Sofa gekauft.

(el buen sofá, wenn das Adjektiv "gut" noch rein sollte)

https://www.sprachheld.de/spanische-direkte-indirekte-objektpronomen-erklaerung-uebungen/

In diesem Beispiel wird aber im Deutschen (nach "für") ein Akkusativ genutzt.
Besser ist es, im Spanischen die Trennung nach direktem und indirektem Objekt vorzunehmen (nicht nach Akkusativ oder Dativ).

"al sofá" wäre das Äquivalent mit der Präposition "a" (statt "para").

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Es gibt auch westdeutsche Weihnachtstraditionen, so wurde der Adventskranz in Norddeutschland eingeführt, und der erste gedruckte Adventskalender stammte aus Hamburg.

Nussknacker gab es auch aus anderen Regionen, u.a. aus Südtirol (Gröden) und aus Bayern: "Die Blütezeit der kunstvollen Nussknackerfiguren begann im 18. Jahrhundert, als sie zunächst in Gröden und in Oberammergau geschnitzt wurden"

Ab dem 19.Jahrhundert wurde diese Tradition vor allem im Erzgebirge weitergeführt, auch, da der Bergbau dort stark zurückging.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nussknacker#Geschichte

Wahrscheinlich hat jede Region in Europa seine eigenen Weihnachtsgerichte, aus Aachen stammen z.B. die Aachener Printen - die dortige Variante des Lebkuchens, in einer eher herben Geschmacksrichtung.

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Es wäre ganz gut gewesen, wenn du das konkrete Beispiel (Wilke Wurstwaren) in den originalen Fragetext reingeschrieben hättest. Zudem ist auch nicht ganz klar, woher du das Wissen beziehst, dass dies in Finnland so nicht möglich sei.

Eine einstweilige Verfügung ist - wie der Name schon sagt - "einstweilig", das ist kein endgültiges Urteil. Der HR kann dagegen juristisch vorgehen. Es ist somit immer noch möglich, dass der HR siegreich daraus hervorgeht. Im Moment ist es noch zu früh, das abschließend zu beurteilen.

https://www.hr.de/unternehmen/korrekturen/depublikation-von-filmmaterial-bezueglich-der-firma-wilke-waldecker-fleisch--und-wurstwaren-gmbh--co-kg-,korrektur-100.html

Und ohne Details kann man den Fall nicht sinnvoll beurteilen. Hier wäre auch wichtig, wann das nun genau war.

Übrigens wird gegen die Firma (auch unabhängig vom HR-Vorgang) ermittelt.

"Ende Januar 2020 wurden die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft neben dem Geschäftsführer auf die stellvertretende Geschäftsführerin und den Produktionsleiter ausgeweitet. Es wird wegen des Verdachtes der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch und nun zusätzlich auch wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges gegen die Beschuldigten ermittelt."

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilke_Waldecker_Fleisch-_und_Wurstwaren

So wie das aussieht, hat sich diese Firma gleich mehrfach in die Nesseln gesetzt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das für die Leute gut ausgehen kann. Der Fall ist ungeeignet, um in pauschaler Art und Weise die Meinungsfreiheit als abwesend zu kennzeichnen.

Außerdem ist die Firma bereits aufgelöst worden.

"Die vorhandenen Vermögenswerte sollten nun verwertet werden, um die Forderungen der Gläubiger zu befriedigen"

Mir fällt auf, dass ich nun Infos recherchiert habe, die eigentlich in deinen Fragetext rein gehören. Ich habe den Eindruck, dass diese Verfügung eine alte Sache war, inzwischen gibt es die betroffene Firma schon gar nicht mehr.

Insofern haben die Medien doch erfolgreich gearbeitet. Die Firma hat "krumme Dinger" gemacht und ist auch juristisch aufgefolgen. Sieg für die Meinungsfreiheit.

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Wikinger

Als Skandinavien- und Island-Fan sind mir Wikinger natürlich bekannt. Seit etlichen Jahren lerne ich Schwedisch - aber natürlich nicht nur deswegen, Skandinavien ist (auch wegen der Landschaften) immer für eine Reise gut.

Wikinger waren nicht nur "Haudrauf"-Typen (das auch), sondern waren zum Teil zugleich auch einigermaßen gebildet, manche konnten auch lesen und schreiben (wohl nicht alle, zugegebenermaßen).

Wikinger waren auch bedeutende Entdecker (Grönland, Neufundland).
Auch Island und die Färöer wurden von ihnen entdeckt und besiedelt.

Gerade im anschließenden Mittelalter wurde im Norden sehr viel geschrieben.

Indianer finde ich aber auch interessant. Oder Ainu (in Japan).

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Ich finde das auch. :)

Unsere Jungs und Mädels in der Politik machen das zwar nicht perfekt, aber ganz gut.
Es freut mich, dass es noch Leute gibt, die sich ein wenig Optimismus bewahrt haben.

Schöne Feiertage!

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Das ist schwer zu sagen, da man ja die Quellenlage beachten muss: es gibt sehr wenige schriftliche Quellen von vor 1000 n.Chr. - eine schriftliche Quelle (mit unsicherer Datierung des Stoffes, vielleicht 750 n.Chr.? - die Niederschrift erfolgte ggf. im 10.Jahrhundert) sind die Merseburger Zaubersprüche (Merseburg liegt bei Leipzig), welche thematisch eine deutliche Anknüpfung an die später verfassten Schriften der Edda (aus dem Mittelalter) aufweisen.

Wotan (Odin), Baldur und Frigg (Frija) werden erwähnt.

Besonders bemerkenswert ist, dass der Text mit der Passage

"Bein zu Bein, Blut zu Blut,
Glied zu Gliedern, wie geleimt sollen sie sein!"

auch Parallelen zu alten indischen Schriften hat, "Atharvaveda" wird da bei Wikipedia genannt, eine Sammlung des Hinduismus (in Sanskrit, einer indogermanischen Sprache).

https://de.wikipedia.org/wiki/Merseburger_Zauberspr%C3%BCche#Indogermanische_Vergleiche

Ich denke, dass schon die Träger der frühen indogermanischen Sprache ähnliche Vorstellungen hatten, und dass sich diese sowohl nach Europa als auch nach Indien verbreiteten.

Der Kampf der nordischen Götter gegen die Riesen (Ragnarök) ähnelt auch dem Konflikt von Zeus und den Titanen (griechische Mythologie). Apokalyptische Vorstellungen in der Bibel finden sich auch erst in den späten Schriften (z.B. Apokalypse des Johannes, "Armageddon") - in den alttestamentlichen (hebräischen und aramäischen) Schriften findet sich dies noch nicht.

Hier ist griechischer Einfluss wahrscheinlich.

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