Man setzt sich gegenüber, auf Sofas oder Sessel, der Therapeut fragt weshalb du da bist, was du so für Probleme hast und du antwortest darauf. Wenn du von selbst viel sagst, hört der Therapeut eher zu. Wenn du Probleme hast darüber zu reden, werden mehr Fragen gestellt.

Vorläufige Verdachtsdiagnosen sind möglich, feste Diagnosen sind schwierig so schnell, da braucht es idR mehrere Gespräche. Kommt aber auch darauf an wie offen du bist und wie gravierend oder typisch deine Probleme sind.

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Nein, keinen Hund holen!!!!

Vorweg: Ein Emotional-Support-Hund ist ein völlig normaler Hund, den man ein völlig unnützes, teures "Training" durchlaufen lässt, um Geld abzustauben. Jeder seriöse Hundetrainer rät von so einem Unfug ab.

Dir sollte bewusst sein, dass dein Zustand auf den Hund abfärben und ihn ebenfalls lustlos und apathisch machen kann.

Am Wichtigsten ist: Du musst in der Lage sein dich um einen Hund zuverlässig zu kümmern. Egal wie dreckig es dir geht, du musst morgens und abends füttern, mehrfach pro Tag mit ihm ausgedehnte Spaziergänge machen, zwischendurch mit ihm spielen und ihn konsequent trainieren. Ob du grade dich nicht darauf konzentrieren kannst, das Wetter scheiße ist, du eigentlich auf was anderes Lust hast oder es dir schlecht geht, ist vollkommen egal. Das KANN helfen, aber ebenso kann es alles verschlimmern - und die Folgen trägt der Hund.

Das du Suizidgefährdet bist, macht ein großes Risiko aus der Sache. Vielleicht hilft es dir für jemand anderen die Verantwortung zu tragen und vielleicht würdest du dich nicht umbringen, wenn du weißt das jemand abhängig ist von dir. So ist es bei mir. Aber es gibt keine Garantie dafür. Häufig verschlechtert sich der Zustand und falls du dann in eine Klinik musst oder gar Suizid begehst, steht der Hund sehr blöd da. Wenn du noch nicht mal weißt ob du bis zum Erstgespräch beim Therapeuten überlebst, wie willst du es dann für die nächsten 20 Jahre garantieren können?

Wenn du ...

  • deine Diagnosen hast
  • weißt wie du mit deinen Krankheiten umgehen kannst
  • im Alltag zurechtkommst
  • einen festen Therapeuten hast, mit dem du gut klarkommst und die Therapie dir hilft
  • eine gewisse Stabilität erreicht hast und auch im Notfall zurecht kommst
  • keine Suizidabsichten mehr hast (!)

... DANN kannst du dir einen Hund zulegen.

Ein Hund ist kein Heilmittel. Wie gesagt, es KANN helfen, aber auch alles verschlimmern. Unabhängig vom Hund musst du erstmal deine Krankheit in den Griff kriegen.

Für AD(H)S braucht es nicht zwangsläufig Medikamente, du kannst auch zb zu einer Ergotherapie und Strategien erlernen um damit zurecht zu kommen. Dafür musst du jedoch diszipliniert sein.

Falls du tatsächlich autistisch bist, kann eine Selbsthilfegruppe oder eben ein Verhaltenstherapeut dir sehr gut helfen um ein "normaleres" Verhalten zu erlernen. Der Verdacht auf Autismus kann übrigens auch durch eine Sozialphobie / Unsicherheiten entstehen. So ist es bei mir zb.

Das größere Problem sind die (sehr wahrscheinlichen) Depressionen, bzw die Suizidabsicht. Da würde ich dir dringend dazu raten in eine Klinik zu gehen (das ist nichts Schlimmes und eigentlich unbedingt notwendig).

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Hmm, du könntest die Bücher von G. A. Aiken probieren. Schwarzer Humor ist auf jeden Fall vorhanden.

Ansonsten noch Skullduggery Pleasant. Die Witze sind recht flach, aber dennoch genial, wie bei der Scheibenwelt.

Jim C. Hines ist auch ein sehr guter Schriftsteller wenn man eine gute Prise Humor dabei haben möchte.

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Das ist individuell.

  • Fühlst dich wie in Watte gewickelt, betäubt.
  • Merkst das du normalerweise jetzt Angst haben würdest, fühlst dich aber abgeschnitten davon.
  • Die Panikattacken werden einfach seltener, gehen schneller vorbei oder sind harmloser.
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Solange alle ansonsten Monogam sind, ist es nicht groß anders als bei normalen Paaren.

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Es ist schon intensiver wenn ich länger abstinent war. Dann komme ich aber so schnell oder bin so notgeil, dass es für Männer eher nervig ist 😄 Und wenn ich zu lange mich nicht selbstbefriedige, verlerne ich sozusagen Lust zu empfinden und ich bin stattdessen frustriert.

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Vorteile:

  • Es verbessert die Grammatik, Rechtschreibung und das Leseverständnis.
  • Man wird eloquenter, verfügt über einen größeren Wortschatz.
  • Man lernt häufig leichter das es verschiedene Betrachtungsweisen gibt, hilft rationaler und durchdachter zu agieren.
  • Es steigert die Intelligenz.
  • Kann unter Umständen auch die Empathie und das Moralempfinden stark beeinflussen.

Nachteile:

  • Es kann eine Flucht vor der Realität / vor Problemen sein - aber das ist bei so ziemlich allem möglich.
  • Evtl. leiden soziale Fähigkeiten.
  • Die Augen verschlechtern sich leichter.
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Ist Jordan Peterson einer der besten Psychologen?

Bezweifle ich. Denn jeder Patient braucht eigene Strategien und ein anderes Verhalten vom Therapeuten. Was dem Einen hilft, schadet dem Anderen. Ohne eine gute Verbindung zum Patienten (die auf Sympathie beruht), funktioniert es nicht. Er kann also für Ronaldo der beste Psychologe sein, für mich aber der Schlimmste sein (zb).

Vermutlich hat der Psychologe einfach Ahnung von Patienten mit genau dem Themenbereich von Ronaldo, zb die Schattenseiten von Ruhm und Reichtum. Und die Praxis entspricht vermutlich dem Niveau von Optik und Klientel, das jemand wie Ronaldo will und braucht. In einer normalen Praxis wären ja andere Patienten, die ihn erkennen und umschwärmen, vll auch lauschen, das möchte man natürlich in solchen Situationen nicht.

hat auch mit dem kalten Duschen angefangen und öfter thematisiert, das es Depressionen und Angstzuständen reduziert und gesundheitliche Vorzüge hat,

Es regt den Blutkreislauf an, so weit ich weiß, und es belebt. Ich nehme auch hin und wieder ein kaltes Bad, weil das meine Sinne ins Hier und Jetzt ruft und ich aus meiner Lethargie gerissen werde.

nun viele haben von ihm im Internet diskutiert, dass sie sein Buch 12 rules for life gelesen haben und es gegen ihre Depressionen geholfen hat.

Es gibt einige Dinge, die vielen helfen, bei denen bekannt ist das sie gut funktionieren um Depressionen in den Griff zu kriegen. Beispielsweise frische Luft, Bewegung, die richtige Ernährung, Tagesstruktur, Stress reduzieren, sich selbst was Gutes tun, eine schöne Umgebung, ein positves Umfeld.

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Objektive Schönheit erkennt man an Dingen wie:

  • glatte, ebenmäßige Haut
  • volle, dichte Haare
  • klar geformte Augenbrauen
  • Farbintensive, fokussierte Augen
  • Hohe Wangenknochen
  • Klare Gesichtskontur

Und in unserer Gegend, zu dieser Zeit, gelten schlanke, leicht trainierte, große Männer, mit dezenter Sommerbräune als attraktiv.

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Ich würde darüber nachdenken, ihn fragen was er daran reizvoll findet und ob er es ausleben oder nur darüber fantasieren möchte. Falls er es ausleben möchte, wäre natürlich wichtig wie er sich das vorstellt, auf welche Weise, wo seine Grenzen sind.

Schluss machen würde ich nicht. Ich finde den Gedanken interessant und würde ausprobieren ob es uns in der Realität gefällt oder nicht.

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Natürlich darfst du das. Nur sind deine Chancen geringer, wenn du etwas willst das du selbst nicht bieten kannst.

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Medikamente sollen eine Unterstützung sein, um die Therapie und seinen Alltag einigermaßen zu schaffen, sie sind KEINE Lösung. Wie ein Gips, wenn du dir das Bein gebrochen hast.

Sie können helfen. Allerdings können sie auch alles verschlimmern, gar keine Wirkung haben oder schwere Nebenwirkungen überwiegen die Vorteile. Das ist völlig unterschiedlich, auf jeden wirken Psychopharmaka anders.

Pflanzliches kann beruhigen, aber es hilft idR nur bei sehr leichten Problemen.

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Ich (weiblich) fand so ein Verhalten schon immer sehr unattraktiv

So ein Mensch ist bei mir definitiv unten durch. Sofort und für immer.

Wenn man so was machen will, muss man auch das Freibier bezahlen + ein saftiges Trinkgeld für den Wirt.

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Ich (weiblich) sage…

Zuschlagen wirkt nicht attraktiv. Am besten rettet man die Situation, indem man souverän damit umgeht. Tief durchatmen, umdrehen, ruhig sagen "das war kindisch" / "geht es dir jetzt besser?" / "ist das wirklich die Anzeige wert?" oä. Keine Ahnung. Dann gehen und die Polizei rufen.

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Frauen wollen ja geführt werden

Wichtig ist es, dass du verstehst wie unterschiedlich Frauen sind. Einige Frauen führen lieber selber oder reagieren allergisch auf "führende" Männer.

Die Formulierung finde ich auch heikel. Man möchte idR nicht geführt werden, eine Frau ist ja kein Hund. Es geht darum, dass die meisten einen Mann möchten, der die Initiative ergreift.

aber wie sieht das konkret in der Umsetzung aus?

Kann man schwer sagen, da es von dir und auch deiner Frauenwahl abhängt.

Bei einer modernen Frau solltest du es ruhiger angehen als bei einer traditionellen Frau. Und was bei dem einen Menschen selbstbewusst wirkt, wirkt bei dem anderen aufgesetzt / fake / Möchtegern oder aggressiv / widerlich egoistisch.

Daher überlege was zu dir passt, achte darauf was für eine Frau du vor dir hast und spiele kein Skript ab, sondern guck was in der Situation grade passt.

„was hältst du davon dass wir zu McDonald’s einen grünen Tee trinken gehen? Danach könnten wir bei ner Tankstelle einen Weißwein holen und dann ein Glas bei mir bei ner Runde Mario Kart trinken?“

Der Ton ist gut, der Text nicht. Aber ich schätze auf den kommt es grade nicht an? Beim Ton gefällt mir das du dabei die Initiative ergreifst und selbstbewusst wirkst, aber ihr auch freundlich und ihr die Möglichkeit gibst Wünsche / Änderungen einzubringen.

Oder soll der Mann wirklich sagen: „wir gehen zuerst zu mc, trinken da einen grünen Tee, dann gehen wir etc…“?

Auf gar keinen Fall. Das ist unverschämt. Man möchte doch eine zukünftige Partnerin finden, nicht ein ungehorsames Kind zurechtweisen. Bei dem Ton kriegst du eine ordentliche Ansage und kannst dich auf einen Abend alleine einstellen.

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Was die Beliebtheit angeht, schwanke ich zwischen Slytherin und Gryffindor.

Einige sind gerne Rebellen (Slytherin), für einige ist das Haus des Protagonisten, das immer gut wegkommt, das einzig Wahre.

Ich bin ein stolzer Hufflepuff :D

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Als Erstes der Person erklären das er dir wichtig ist und du ihn nicht verlieren möchtest. Aber das du auch nicht helfen kannst, du kannst ihn nur unterstützen die professionelle Hilfe zu bekommen, die er braucht und verdient.

So, damit hast du die Rahmenbedingungen abgesteckt, was er erwarten kann von dir. Eine gesunde Handlungsweise sollte von Anfang an feststehen.

Im zweiten Schritt genauer darauf eingehen, ihm verständlich machen das seine schlechte Erfahrung schlimm ist und es so nicht laufen sollte (nicht kleinreden, auch wenn er vermutlich nicht ganz unschuldig daran ist). Das er es jedoch verdient richtige Unterstützung zu bekommen und ihr gemeinsam dafür sorgen werden, dass er diese erhält (ist eine kleine Wiederholung, aber das hilft es einzutrichtern und ist aktiver formuliert, eine leichte Aufforderung zur Tat).

Ein Großteil des Therapieerfolges (80%) hängt von der Harmonie zwischen Patient und Therapeut ab. Das dies in seiner letzten Klink wohl nicht vorhanden war, ist furchtbar, aber es gibt viele Kliniken und in diesen Kliniken verschiedene Therapeuten. Wenn es nicht passt, darf er es sagen und wechseln.

Ja, es ist schwer sich Hilfe zu holen. Es ist unangenehm. Doch wenn das Bein gebrochen ist, geht man auch zum Arzt, warum also nicht bei einer Verletzung der Seele? Es ist KEINE SCHWÄCHE, sondern einfach nur klug und sinnvoll. Es steht ihm zu. Und es gibt viele Leute die bereit sind ihm zu helfen, wenn er bereit ist sich darauf einzulassen.

Wichtig ist es an der Stelle Notfallkontakte bereit zu haben. Verschiedene Stellen an die er sich wenden kann. Biete ihm an mit ihm gemeinsam dahin zu gehen oder zusammen oder für ihn anzurufen, er muss wissen das er es nicht alleine durchstehen muss.

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Jetzt zu dem, was man NICHT tun sollte. Man sollte sich NICHT als Therapeut versuchen und sich seinen emotionalen Ballast aufladen. Das ist schwer, da man helfen möchte, und ich gebe zu, ich persönlich lasse mich viel zu schnell zu tief reinziehen. Die Folgen für einen selbst sind jedoch wirklich übel. ZT entwickelt man selbst die Probleme des Betroffenen, zT belastet das Gehörte oder die Situation einen so sehr, dass man selbst kaum noch Lebensfähig ist.

DU bist nicht für SEIN Leben verantwortlich! Du bietest Unterstützung professionelle Hilfe zu bekommen, mehr kannst und darfst du nicht machen.

Es würde eine gefährliche Abhängigkeit entstehen, bei der er sich völlig darauf ausrichtet das du ihm seine Lasten abnimmst. Doch das klappt nicht und so tragt ihr sie beide. Wenn du dann nicht so reagierst wie er es braucht, und das kannst du ohne entsprechende Ausbildung nicht bieten, steigt das Risiko, dass er Selbstmord begeht, enorm an. Am Ende bist du seelisch völlig am Ende, eventuell dein Leben zerstört, du bist ggf traumatisiert und musst eventuell mit dem nagenden Gefühl leben das du seinen Tod verantwortest. Ist natürlich nicht der Fall, aber so fühlt es sich an.

Viele Depressive brauchen auch unbedingt das Gefühl das jemand für sie da ist. Und wenn einem der kleine Finger gereicht wird, neigt man dazu die ganze Hand zu nehmen. Er ist im Grunde (emotional) ein Verdurstender, der gierig alles trinkt was er in die Hände kriegt. In der Klinik oder in Selbsthilfegruppen lernt man als erstes einzusehen das auch andere Menschen Grenzen haben und ein Freund keinen Therapeuten ersetzen kann.

Am Ende ist der Helfer nur völlig kaputt und der Betroffene tot. Damit ist niemandem geholfen. Deshalb: Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Man DARF anderen nicht zumuten für das Leben verantwortlich zu sein.

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