National oder Vielvölkerstaat, was ist in der heutigen Zeit besser und moderner?

In der gesamten Geschichte, der Menschheit lebten die Menschen so ziemlich in Vielvölkerstaaten , das größte war das Perserreich von Xerxes und Darius mit damals 60 Prozent der Gesamtbevölkerung der Welt.

Im 18-19 Jahrhunderte , hielt man ein Staat mit einheitliche Sprache und einer Rasse, mit einer gemeinsamen Kultur als besser und stärker, in Frankreich zum Beispiel wurden viele Minderheiten sprachen unterdrückt, verspottet und Diskriminiert, was zum Beispiel bei denn Bretonen bis heute ein Trauma geführt hat.

Der Vielvölkerstaat Österreich Ungarn, wurde von seiner eigenen Minderheiten zerstückelt , weil Sie selbständig bestimmten wollten.

Von Wikipedia:

Spätestens seit dem EU-Beitritt der meisten Nachfolgestaaten lässt sich wieder unbefangen über auch positive Seiten des früheren gemeinsamen Staates sprechen: das große gemeinsame Wirtschaftsgebiet, die Personenfreizügigkeit, die staatsbürgerlichen Rechte, die für damalige Zeiten moderne Gerichtsbarkeit bzw. Verwaltung und die schrittweise politische Emanzipation der ärmeren Bevölkerungsschichten. Denn nach den Wirren der Zwischenkriegszeit, dem zunehmenden Antisemitismus und Rassismus, dem Zweiten Weltkrieg, dem Holocaust und vier Jahrzehnten kommunistischer Diktatur werden diese Errungenschaften vielfach anders bewertet als zuvor. Die meisten Bewohner der Doppelmonarchie assoziierten trotz vieler Mängel (Massenarmut oder Nationalitätenprobleme bzw. Magyarisierung) mit der Habsburgermonarchie staatliche Bildung, beginnende einfache Sozialhilfe, ein allgemeines Gesundheitswesen, weitgehende religiöse Toleranz, Rechtsstaatlichkeit und den Erhalt einer entwickelten Infrastruktur. Auch anerkannten die meisten Aktivisten der Minderheiten dabei die Bedeutung des Gemeinwesens Österreich-Ungarn als ein System der kollektiven Sicherheit, wobei zwischen dem österreichischen bzw. dem ungarischen Reichsteil große Unterschiede herrschten. Diese Merkmale der Habsburgermonarchie blieben noch lange in Erinnerung.[29]

Der „Habsburger-Effekt“ soll noch heute die Bewohner diesseits der ehemaligen Grenzen prägen. Ehemalige Institutionen der Monarchie wirken demnach noch nach mehreren Generationen durch kulturelle Normen fort. Menschen, die auf dem ehemaligen Gebiet leben, würden messbar mehr Vertrauen in lokale Gerichte und Polizei haben und auch weniger Bestechungsgelder für öffentliche Dienste zahlen als ihre Landsleute jenseits der alten Grenze.[30]

In den Nachfolgestaaten der Doppelmonarchie wird bis heute weitgehend das schon 1918 gegebene Eisenbahnnetz betrieben. Vielerorts sind noch öffentliche Gebäude (vom Theater bis zum Bahnhof) im typischen Baustil der Zeit vor 1918 erhalten. Auch in der Wissenschafts- und Kulturgeschichte ist das Erbe der Monarchie unübersehbar.

War das ein Fehler, des 19 Jahrhundert die krankhafte Nationalismus das stärkste Volk zu sein.

Ist es besser in ein Vielvölkerstaat zu leben?

Geschichte, Politik, Nationalsozialismus, Rassismus, zeitgeist, Multikulturell