Wann wäre der richtige Zeitpunkt für einen Zweithund?

Diese Entscheidung steht zwar nicht unmittelbar an, aber ich mache mir trotzdem Gedanken darüber:

Ich habe eine 2,5jährige Therapiehündin, mit der ich regelmäßig in Einsatz gehe. Eigentlich würde ich gerne einen zweiten Hund dazunehmen. Nun stellt sich die Frage, wie sich das auf meine Hündin auswirken würde und wann dafür der richtige Zeitpunkt wäre. Da ich auch den zweiten Hund als Therapiehund ausbilden würde, kommt für mich nur ein Welpe in Frage.

  • Wenn der zweite Hund jetzt zu uns käme, wäre meine Hündin selbst noch jung und hätte einen Spielkameraden. Andererseits übe ich zwischen den Einsätzen immer noch viel mit ihr (obwohl sie ein sehr gelassenes Wesen hat und Erlerntes mühelos abrufen und einsetzen kann) und wäre dann damit, mit den Therapieeinsätzen und mit der aufwändigen Ausbildung des neuen Welpen doch sehr beschäftigt.
  • Wenn der zweite Hund zu uns käme, wenn meine jetzige Hündin ca.5-6 Jahre alt wäre, hätte das den Vorteil, dass sie schon sehr erfahren wäre und der neue Welpe intuitiv viel von ihr lernen könnte. Andererseits könnte sie vielleicht mit Unverständnis reagieren, wenn ich mit dem neuen Welpen zum Training und später abwechselnd mit ihr und dem neuen Hund zum Einsatz gehe und sie nicht immer mitkommen darf. Die Rangordnung wäre vermutlich sehr klar und problemlos.
  • Wenn der zweite Hund zu uns käme, wenn meine Hündin schon eher alt ist, hätte dies den Vorteil, dass meine Hündin es vielleicht als Erleichterung empfinden würde, einen Teil der "Arbeit" abgeben zu können und in "Rente" gehen zu können. Der neue Welpe könnte von ihrer Erfahrung profitieren, hätte aber mit ihr als älterem Hund keine wirkliche Spielgefährtin mehr und könnte sie mit seinem Spieltrieb sogar "nerven". Auch die Rangordnung stelle ich mir mit einem alten Ersthund und einem neuen Welpen nicht ganz einfach vor: Da müsste man sicher gut aufpassen, dass der Neue, wenn er in die Pubertät kommt, die große "Schwester" nicht allzuviel ärgert!

Vielleicht ist jemand von euch in einer ähnliche Situation gewesen und könnte mir seine Erfahrungen berichten?

Tiere, Hund, Kinder und Erziehung, therapiehund, Zweithund
8 Antworten
Wie könnte man erreichen, dass Antwort- und Kommentarschreiber respektvoller mit anderen Usern umgehen?

Dass es zu jeder Frage kontroverse Antworten gibt, ist völlig normal, wichtig und interessant!

Immer wieder passiert es mir aber, dass in einzelnen Antworten oder Kommentaren (meist zum Thema "Hunde") richtig bösartig geschrieben wird. Manchmal kommt es mir sogar vor, die Schreiber würden unabhängig von ihren konträren Ansichten absichtlich versuchen, abzuwerten und zu demoralisieren.

In manchen Kommentarverläufen kam ich mir schon richtig "gestalked" vor, wenn ein spezieller User meine Erfahrungen als Lügen schimpfte und sogar wissenschaftliche Forschungen und Tatsachen als Unwahrheit bezeichnete. Einmal "verfolgte" mich eine Userin sogar so weit, dass sie mein Profil besuchte und auf viele meiner Kommentare oder Antworten völlig zusammenhanglose Bösartigkeiten wie "Nein, nein, nein!..." postete.

Vor allem manche sogenannten "Experten" reagieren oft sehr respektlos und abwertend gegenüber anderen Antwortgebern und geben den Anschein, dass nur sie die Weisheit gepachtet hätten!

Die einzige Möglichkeit sehe ich bei solchen Aktionen nur darin, kurz zu schreiben, dass ich mich auf ein solches Duell nicht einlassen werde und mich nun verabschiede. Danach lasse ich mich auf keine Diskussionen mehr ein.

Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass mir auch mehr andere User zu Hilfe gekommen wären, indem sie solche Hass-Poster verbal in die Schranken weisen (Das ist auch schon geschehen-Danke dafür!).

Welche Ideen habt ihr dazu?

Psychologie, Respekt, Netiquette
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