Mutter früh verstorben, wie soll es weiter gehen...?

Ich bin eigentlich kein Fan davon so fragen hier zu stellen, jedoch ist mein leben gerade der größte scheiß. Also....meine Mutter ist letzten Monat gestorben. Sie war alleinerziehend und noch ziemlich Jung. Ihr tot war auch ziemlich plötzlich. Momentan bin ich (16) inner Familie untergekommen und musste meine Katzen abgeben, von denen mich eine schon seit über 10 Jahren begleitet, da ich diese nirgendwo mithin nehmen konnte und sich im Bekanntenkreis niemand gefunden hatte. Worum es eigentlich geht...ich kann einfach nicht mehr, es fühlt sich alles einfach so unglaublich beschissen an. Ich bin eine Person die es hasst mit anderen über ihre Gefühle zu reden oder vor anderen zu weinen, somit fresse ich einfach alles in mich rein. Ich dachte ich komme damit einigermaßen zu recht, da ich weiß Mama hätte es so gewollt aber es geht einfach nicht...ich kann nicht in einer Welt ohne die liebste Person aus meinem Leben leben und dann auch noch meine beiden Babys (katzen) weggeben zu müssen war für mich auch nochmal horror. Ich dachte ich würde es packen, ich kriege mein leben sicherlich wieder aufgebaut, denn sie hätte es so gewollt aber immer, wenn ich an die Zukunft denke, denk ich mir einfach nein....nein denn ich möchte das nicht mehr. Da ist nichts mehr was mich hier halten könnte. Meine Familie waren/ sind und werden auf ewig Mama und die Katzen sein. Auch wenn ich meine ganze Familie (oma, Opa, Tante...) lieb habe, wird diese liebe niemals so groß sein wie von meiner richtigen Familie die ich täglich sah. Ich habe mir so oft gesagt “sie lebt in dir“ auch wenn ich nicht weiß was nach dem tod geschieht...ich hoffe sie ist immer bei mir. Aber auch das reicht auf dauer nicht...manchmal geht's dann auch wieder, wenn ich nicht zu sehr daran denke aber...dann reißt es doch wieder ein, ich hänge nämlich sehr an meiner Mutter. Sie war immer für einen da, hatte die gleiche Sympathie wie man selbst, ich konnte mit ihr über alles reden und plötzlich wird sie mitten aus dem Leben gerissen und dann auch noch die beiden Katzen, an denen ich auch über alles hänge....ich meine 10 Jahre sind eine verdammt lange Zeit und dann hat man alles auf einen Schlag verloren kurz bevor das eigene Leben überhaupt los geht ( 10. Klasse.....bald Abschluss und und und) und so macht das Leben keinen Spaß mehr. Ich habe niemanden auf den ich mich freuen kann, wenn Schule aus ist. Manchmal bleibe ich sogar 3-4 Stunden länger in der Schule, weil ich nicht dahin zurück möchte, wo ich jetzt “hause“. Auch ein wirkliches Zuhause werde ich niemals mehr haben, da man ja sagt das Zuhause ist da, wo die Menschen sind die man liebt.....somit existiert mein Zuhause in dieser Welt einfach nicht mehr. Wie man im Text schon entnehmen kann ich möchte einfach nicht mehr....es gibt nichts was mich in dieser Welt noch hält, der Grund des Lebens ist einfach...weg. Um ehrlich zu sein....ich weiß nicht genau was das hier bezwecken soll. Vielleicht hat jemand ähnliche oder sogar die selben Erfahrungen?

...zur Frage

Hallo,

ich kann dich gerade echt verstehen. Zwar habe ich noch meine Eltern, bin auch schon etwas älter als Du, aber ich weiß wie es ist, wenn plötzlich der liebste Mensch nicht mehr da ist. Meine Oma ist gestorben, als ich 14 Jahre alt war und das ist jetzt 9 Jahre her. Meine Opa´s habe ich nie kennengelernt und meine andere Oma war verstorben, als ich 6 Jahre alt war. Da habe ich nicht viel von ihr mitbekommen.

Du fühlst dich gerade ganz allein und alles scheint sinnlos, das ist normal! Du sagst, du frisst es in dich rein, das ist das Schlechteste was man machen kann und ein Anfang ist es, dass du hier geschrieben hast. Dein Leben zu beenden, würde niemanden etwas bringen und deine Mutter, würde das auch nicht wollen. Du sollst Dein Leben leben.

Mein Rat ist, dass du dich Menschen öffnest. Vielleicht Freunden? Aber es gibt auch gute Stellen, wo du mit Menschen reden kannst, die dich nicht kennen. Es gibt kirchliche Angebote, aber auch psychologische. In den kirchlichen Stellen, wird dir keiner mit Gott oder so ankommen, auch wenn es für mich eine Hoffnungsquelle ist.

Schau einfach mal hier vorbei: https://www.telefonseelsorge.de/

Ein zweites Angebot, was du bequem von Zuhause aus nutzen kannst ist das "Sorgentagebuch". Das benutze ich oft selber, wenn ich mal einfach nicht weiter weiß. https://www.sorgen-tagebuch.de/

Ich wünsche Dir alles Gute! Lass deine Gefühle raus, schreie und weine und bitte wirf dein Leben nicht weg, auch wenn es im Moment sinnlos und leer erscheint.

...zur Antwort

Hallo,

es kommt darauf an, wo du neue Leute kennenlernst!

Ich persönlich, finde auch natürliche Mädels hübsch. Meine Freundin und ich, sind seit 5 Monaten zusammen und sie ist auch sehr natürlich. Sie schminkt gar nicht, nicht mal Wimperntusche. Manchmal denke ich, dass würde ihr natürliche Schönheit noch unterstreichen, aber gut das ist ihre Sache. Sie ist 22 Jahre alt und ich bin für sie ihr erster Freund. Ich hatte zwar schon 2 Freundinnen, aber ich muss sagen, sie ist wirklich die Beste. Die anderen 2 hatten mehr Wert auf Mode und Aussehen gelegt, aber für den Alltag, haben die nichts getaugt, die haben mich und meinen Charakter nicht verstanden.

Was ich dir damit sagen will. Geh es langsam an und verändere dich nicht für einen Typen. Ich würde mich auch nicht für eine Frau verändern, dass wollte meine erste Freundin und deswegen haben wir uns getrennt.

Aber ein Tipp ist es, dass du neue Leute kennenlernst. Ich komme eigentlich aus einem kleinen Ort und da habe ich keine Freundin kennengelernt, erst als ich studieren ging, da kamen die "Frauen" :D Vorher dachte ich mir auch: "Du wirst nie eine kennenlernen, die interessieren sich gar nicht für dich.". Stimmt aber nicht, denn nur die Richtige, war halt nicht in dem Ort. Gut, Studium muss nicht immer heißen, dass plötzlich alle auf Mädels oder Typen auf dich fliegen (siehe meine Freundin, studiert schon seit 4 Jahren und erst nach 4 Jahren, lernte sie mich kennen).

Mach dir keinen Stress. Ich kenn das Gefühl, dass man gerne einen an der Seite hätte und man sehnt sich danach, aber wenn man so verbissen rangeht, dann passiert überhaupt nichts und wir Typen merken das gleich.

Letztens erst, kam eine neue Studentin im Seminar auf mich zu. Wir redeten gut und ich dachte mir nichts dabei, einfach Smalltalk. Sie ist schon fast 30! Irgendwann, erwähnte ich meine Freundin und ich merkte, wie sie plötzlich Abstand zu mir nahm. Also so ein Verhalten meine ich, sie hat sich an den "erst Besten" ran gemacht, nur weil ich nett war. Kommt richtig bedürftig rüber.

...zur Antwort