Nein, du musst mit der Impfung nicht von vorne beginnen. Jede Impfung zählt, und die angegebenen Abstände sind nur Mindestabstände, die nicht unterschritten werden dürfen. Die Grundimmunisierung gegen Tollwut kann also problemlos fortgeführt werden.

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Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Das Einkommen eines Weiterbildungsassistenten ("Assistenzarzt") egal welcher Fachrichtung hängt vom Weiterbildungsjahr und dem Träger des Krankenhauses bzw. der Praxis ab.

Derzeit beträgt das Brutto-Einstiegsgehalt (ledig, kinderlos) ohne Zulagen etc. an kommunlaen Krankenhäusern 4023,08€ und an Unikliniken 4219,62€. Daneben haben Kirchen und soziale Einrichtungen ihre eigenen Tarifverträge mit meistens geringeren Einkommen.

Genaueres kannst du hier erfahren:

http://oeffentlicher-dienst.info/aerzte/

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Du musst deine Versicherungskarte nur vorlegen, wenn du möchtest, dass die Behandlungskosten von deiner Krankenkasse übernommen werden. Legst du sie nicht vor, wirst du als Privatpatient behandelt und erhältst eine Rechnung, die du selbst bezahlen musst.

Kleiner Tipp: die Versicherungskarte gehört wie der Personalausweis, der Führerschein und die EC-Karte am besten ins Portemonnaie. Da hat man sie immer parat.

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Soviel ich weiß, bieten einige ausländische Universitäten für die Finanzierung des Studiums auch Kredite an, die nach Abschluss des Studiums zurückgezahlt werden. Du kannst ja mal bei der Semmelweis-Uni nachfragen.

http://medizinstudium.semmelweis.hu/

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Das schaut mir nicht nach einem wirklichen Muttermal aus und auch nicht nach einer bösartigen Veränderung. Wie groß ist die Veränderung? Liegt diese Hautveränderung vielleicht auf einer gedachten Linie zwischen einer Brustwarze und der gleichseitigen Leistenregion? Ist die zentrale Stelle evtl. erhaben, wie ein "Pickel"?

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Die üblichen Medikamente, die man bei einem grippalen Infekt anwendet, sind nicht verschreibungspflichtig und werden von den Kassen seit dem 1.1.2004 nicht mehr bezahlt.

Ausnahme: viele rezeptfreie Medikamente (die aber u.a. keine Kombinationspräparate sein dürfen) werden für Kinder bis zum vollendeten 12.Lebensjahr von den Kassen trotzdem noch erstattet.

Die Auskunft deines Arztes war also vollkommen korrekt, du hast das allerdings mit der Zuzahlungsregelung verwechselt, nach welcher du für erstattungsfähige Medikamente bis zum 18. Lebensjahr keine Zuzahlung zu leisten hast.

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Wenn ich deine Situation richtig interpretiere, bekommst du als Arbeitssuchender derzeit kein Krankengeld sondern Arbeitslosengeld bzw. Hartz IV. In diesem Fall erhältst du auch keinen "Auszahlungsschein" von der Krankenkasse, sondern der Arzt stellt dir weiterhin die normale gelbe AU-Bescheinigung (Muster 1) aus, die du der BAA bzw. dem Jobcenter vorlegst. Eigentlich müsste das dein Arzt wissen - sofern er auch weiß, dass du arbeitslos bist. Ansonsten soll er sich am besten mal kurz mit dem Jobcenter in Verbindung setzen.

Kleine Anektote: Einer meiner Patienten ist seit Jahren arbeitsunfähig - und arbeitslos. Eine Verrentung ist allerdings nicht vorgesehen. Er bekommt seit Jahren, am Anfang eines jeden Quartals von mir eine AU-Bescheingung für das jeweilige Quartal, welche er seinem Jobcenter / der BAA vorlegt.

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Diese arbeitsmedizinischen Grundsatzuntersuchungen (z.B. G26, Arbeiten unter Atemschutz) musst du bei einem Arzt für Betriebs- oder Arbeitsmedizin machen lassen. Die meisten Hausärzte haben nicht die Befähigung bzw. Genehmigung dazu. Am besten schaust du mal auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung deines Bundeslandes nach. Dort gibt es eine entsprechende Suchfunktion, oder du rufst morgen dort einfach mal an und lässt dir geeignete Adressen nennen. Die Kosten für diese Untersuchungen werden aber nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen. Sie sind privat oder durch den Arbeitgeber zu bezahlen.

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Ein so gennntes Ausfallhonorar kann nur gefordert werden, wenn es vorher zwischen Arzt und Patient verbindlich vereinbart wurde, und wenn der Arzt den frei gewordenen Termin nicht mit anderen Patienten auffüllen konnte.

Wenn du "Ausfallhonorar" googlest, findest du viele diesbezüglicher Erläuterungen und Urteile.

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Wer das Medizinstudium erfolgreich beendet hat und auf Antrag eine Approbation zum Arzt erteilt bekommen hat, nennt sich einfach nur Arzt. Für jemanden, der trotz abgeschlossenem Studium der Humanmedizin keine Approbation besitzt, gibt es keine allgemeingültige Bezeichnung.

Allgemeinarzt ist dagegen jemand, der nach erfolgreich absovliertem Medizinstudium eine fünfjährige Weiterbildungszeit und eine Prüfung zum Facharzt für Allgemeinmedizin absolviert hat.

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Ein Landarzt ist nichts anderes als ein Hausarzt im ländlichen Bereich. Für ihn gelten also die gleichen Zulassungsvoraussetzungen, wie für alle Hausärzte.

Um heutzutage eine Kassenzulasung als Hausarzt zu bekommen, muss man* Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin* oder* Facharzt für Innere Medizin* ohne Zusatzbezeichnung ("Allgemeininternist") sein. Früher (bis 2003) reichte auch die Anerkennung als Praktischer Arzt, was heutzutage jedoch nicht mehr genügt. Andere Facharztrichtungen werden nicht als Hausarzt zugelassen, da sie dafür keine Qualifikation besitzen. Ein Facharzt für Allgemeinmedizin kann sich ja auch nicht als Orthopäde niederlassen, nur weil er auch Ahnung von Orthopädie hat.

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Solange das Verhalten des Arztes nicht beleidigend ist oder einen anderen Straftatbestand erfüllt, ist eine Beschwerde sinnlos. Die Kasse oder der MdK würde sich dafür ohnehin nicht interessieren, eher schon die zuständige Landesärztekammer oder die Kassenärztliche Vereinigung. Im Falle des Hausarztes deines Vaters wären die einzigen Möglichkeiten der Würdigung dessen Verhaltens ein Eintrag auf einem der einschlägigen Arztbewertungsportale und die Abstimmung mit den Füßen, d.h. sich einen anderen Hausarzt zu suchen.

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Da es sich in deinem Fall wohl um eine psychosomatische bzw. psychiatrische Klinik handelt, kannst du davon ausgehen, dass dir weder die Nutzung des Internets noch die des eigenen Handys erlaubt wird. Je nach Dauer des Aufenthaltes wirst du auch Schulunterricht vor Ort bekommen. Das Verlassen des Klinikgeländes wird dir ohne Begleitung sicher nicht gestattet werden.

Diese Einschränkungen haben auch einen guten Grund, denn du musst so gut wie möglich von deinem bisherigen Umfeld und deinen Verhaltensweisen abgekoppelt werden.

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Ja, das darf er natürlich, und das kommt auch immer häufiger vor. Die einzige Ausnahme, in der ein Arzt einen Patienten niemals ablehnen darf, ist ein Notfall, also eine potentiell lebensbedrohliche Situation. Diese dürfte in deinem Fall aber kaum vorliegen.

Die Gründe, warum Allgemeinmediziner und auch andere Ärzte Patienten ablehnen dürfen, sind vor allem die Auslastung der Praxis. Ein Arzt kann auch nicht mehr als arbeiten, zumal er für die Behandlung von Kassenpatienten budgetiert ist. Das bedeutet, dass ihm die Kassen indirekt eine Höchstzahl von Patienten vorschreiben, die er pro Quartal honoriert bekommt.

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Der Arzt muss eine Rechnung gemäß der Gebührenordnung für Ärzte stellen. 25€ allein für eine Kurzbescheinigung sind jedoch zu viel. Dafür ist der Gebührenordnungpunkt 70 vorgesehen (Kurze Bescheinigung, kurzes Zeugnis, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung), dessen Kosten bei normalem 2,3fachen Hebesatz 5,36€ betragen.

Die Privatrechnung eines Arztes muss grundsätzlich die zur Abrechnung kommenden Gebührenordnungspunkte (GOP) und den jeweiligen Hebesatz aufweisen. Du kannst also anhand der Rechnung immer sehen, was genau der Arzt abrechnet. Werden die GOP und der Hebesatz nicht angegeben, ist die Rechnung nicht gültig. Das bedeutet jedoch nicht, dass du sie nicht bezahlen musst, sondern du musst eine neue Rechnung, gemäß den gültigen Richtlinien der GOÄ verlangen.

Ich kann mir in deinem Fall vorstellen, dass der Arzt nicht nur das Attest, sondern auch die Untersuchung privat abgerechnet hat, die evtl. medizinisch nicht notwendig war und daher von den Kassen nicht bezahlt wird.

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Er darf sie sofort stellen, er darf sich aber auch viel Zeit damit lassen. Wenn ein Arzt nach einer Behandlung keine Rechnung stellt, spricht man von Verwirkung. Die Frist bis zur Verwirkung ist allerdings nicht allgemein geregelt. Es gibt wohl Urteile, die eine Rechnung bereits nach zwei Jahren als verwirkt ansehen, andere Urteile noch nicht mal nach acht Jahren.

http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=1.108.4144.4222.8157

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Ich habe derzeit das gleiche Problem. Beim Ansetzten der 03221 muss zwangsläufig die 03220 wieder gelöscht werden. Das fordert zusätzlichen Aufwand, der im Sprechstundenbetrieb ziemlich lästig ist. Ich gehe momentan dazu über, bei Hochfrequentierern die 03320 erst gar nicht anzusetzen sondern gleich die 99215 (Kontakt ohne Honorar). Kommt der Patient das erwartete dritte Mal im Quartal, brauche ich mich um das Löschen der 03220 nicht mehr zu kümmern. Für die Abrechnung muss ich dann nur noch die Patienten mit 99215 und ohne 03220 suchen und die Chronikerpauschale I zusetzen. Ich bin aber sicher, dass es bei den meisten Softwarehäusern demnächst eine automatische Löschung der 03220 geben wird, sobald die 03221 gesetzt wird.

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Die Tätigkeit eines Notarztes ist nicht an eine Fachrichtung gebunden. Voraussetzung ist heutzutage eine Weiterbildung in Notfallmedizin, die jeder Arzt machen kann.

Nicht nur Notärzte oder zufällig an einem Notfallort vorbeikommedne Ärzte retten Leben. Denn jeder Arzt, egal in welchem Fachgebiet, der in der Praxis oder im Krankenhaus eine lebensbedrohliche oder limitierende Erkrankung erkennt oder behandelt, bzw. der fachgerechten Behandlung zuführt, rettet Leben. Die meisten "Lebensrettungen" sind daher vollkommen unspektakulär und oft realisiert der Arzt gar nicht, dass er mit der Diagnosestellung oder der Therapie gerade ein Leben gerettet hat.

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Das kommt nun darauf an, ob sich der Vorfall im ambulanten oder stationären Bereich abgespilet hat. Im ambulanten Bereich kann der Patient grundsätzlich jederzeit den Arzt wechseln, in der Psychotherapie gibt es ggf. organisatorische Schwierigkeiten, im psychiatrischen Bereich aber nicht.

In der Klinik kann sich der Patient den Bezugsarzt evtl. nicht selbst aussuchen, womit ein Wechsel u.U. schwierig ist.

In der geschilderten Situation stellt sich aber vielmehr die Frage, ob der Wechsel nicht vielmehr vom Arzt ausgehen wird. Auch ein Psychiater muss schon hart gesotten sein, wenn er einen Patienten nach einer körperlichen Attacke nicht rauswirft. Verbalattacken werden Psychiater dagegen gewöhnt sein.

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  1. Ihr müsst nicht zahlen.

  2. Ihr müsst der Rechnung nur einmal widersprechen, am besten per Einschreiben mit Rückschein. Alle weiteren Mahnungen könnt ihr ignorieren. Wenn tatsächlich ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen sollte, widersprecht ihr einfach.

  3. Schau mal hier: http://www.patienten-rechte-gesetz.de/bgb-sgbv/informationspflicht.html

Wenn der Arzt bei einem Kassenpatienten eine Privatleistung abrechnen will, muss er vorher darüber informieren und die Information gültig dokumentieren. Dies gescheiht, indem der Patient schriftlich einwilligt - aber wie gesagt: vor der Maßnahme! In eurem Fall ist dies nicht geschehen, das ganze hört sich auch irgendwie sehr nach Abzocke an. Sofern ihr also nicht vor der Behandlung schriftlich der so genannten "IGeL-Leistung" zugestimmt habt, müsst ihr als Kassenpatienten keine Privatrechnung akzeptieren und bezahlen.

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Wenn du Blutgruppe 0 hast und Rhesusfaktor positiv bist, kann deine Tochter die gleiche Blutgruppe haben, sofern die Mutter Blutgruppe A, B, 0 mit beliebigem Rhesusfaktor hat. Nur die Blutgruppe AB der Mutter schließt aus, dass deine Tochter Blutgruppe 0 hat.

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Mich persönlich stört es gar nicht, wenn der Patient bei der Begrüßung sitzen bleibt, er ist ja schließlich leidend und sollte sich so wenig wie möglich anstrengen. Ich bitte meine Patienten sogar, Platz zu behalten, wenn sie Anstalten machen, sich für die Begrüßung zu erheben.

Mich als Arzt stören vielmehr andere Dinge, wie z.B. ungewaschen, mit fünf Tage lang getragenen Socken und Unterwäsche und dementsprechend stinkend in die Sprechstunde zu kommen (der Notfall von der Baustelle ist natürlich was anderes...), noch schnell vor der Praxis eine Kippe geraucht zu haben, die natürlich jeder zehn Meter gegen den Wind riecht, oder Patienten, die es noch nicht mal schaffen, ihre lächerliche Baseballkappe im Arztzimmer abzunehmen. "Ganz hoch im Kurs" stehen bei mir auch Patienten, die mir laut Kaugummi kauend ihr Leid klagen.

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Die Facharztweiterbildung zum Facharzt für Rechtsmedizin dauert mindestens fünf Jahre, wie übrigens so gut wie alle Facharztweiterbildungen in Deutschland.

http://www.blaek.de/weiterbildung/wbo_2004/download/WBO%202004_2010%2010.pdf#page=54&pagemode=bookmarks&view=FitB

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Das gilt vor allem für das Apnoetasuchen, also ohne Atemgerät und hängt mit dem steigenden Sauerstoffpartialdruck in der Tiefe zusammen, wodurch das Atemzentrum weniger stimuliert wird. Apnoetaucher berichten tatsächlich darüber, dass sie in der Tiefe einen verminderten Atemreiz verspüren. Problematisch wird es aber beim anschließenden Auftauchen, wenn nahe der Wsseroberfläche der Sauerstoffpartialdruck des im Blut enthaltenden Restsauerstoffs zu gering wird und es zur Bewusstlosigkeit kommen kann.

Wenn du es genauer wissen willst:

http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/externe_websites/ext.dzsm/content/archiv2002/heft06/a04_0602.pdf

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Nicht die Einnahme eines Antibiotikums schränkt evtl. die Teilnahme am Sport ein, sondern die Erkrankung, die zur Einnahme des Antibiotikums geführt hat. Dabei handelt es sich immerhin um irgend einen bakteriellen Infekt, für dessen Ausheilung eine gewisse körperliche Schonung grundsätzlich empfehlenswert ist.

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Im Gegensatz zur laienhaften Vorstellung, ist die Chemotherapie in der Regel gar nicht dazu gedacht (und meist auch nicht dazu geeignet), eine bösartige Erkrankung zu heilen. Die einzige Ausnahme davon sind einige bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems (vulgo: "Blutkrebs"), die tatsächlich mit einer Chemotherapie geheilt werden können.

Für eine Chemotherapie gibt es drei Gründe:

  1. die adjuvante Chemotherapie wird nach der Operation eine bösartigen Tumors durchgeführt, wenn kein Resttumor und keine Metastasen bekannt sind. Hierdurch soll die Entstehung von Metastasen und eines Tumorrezidivs verhindert werden.

  2. die palliative Chemotherapie wird durchgeführt, wenn nach einer Operation, Bestrahlung oder nach einer adjuvanten Chemotherapie ein Resttumor, ein Rezidiv oder Metastasen bekannt sind. Mit dieser Chemotherapie soll die Ausbreitung des Tumors und der Metastasen verlangsamt, im günstigen Fall gestoppt werden. Der beste Fall, die (Teil-)Remission (Tumor ist kleiner geworden oder gar nicht mehr nachweisbar), ist eher selten und ist nicht gleichbedeutend mit einer Heilung.

  3. die neoadjuvante Chemotherapie dient dazu, vor einer Operation den Primärtumor oder die Metastasen zu verkleinern, sodass es zu einer Reduktion des Operationsrisikos und der operativen Kollateralschäden kommt.

Den gleichen Sinn hat übrigens die Bestrahlung.

Wenn die Heilung von einem soliden bösartigen Tumor erfolgt, dann so gut wie immer durch eine Operation, bei der das bösartige Gewebe komplett entfernt wurde.

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Beschwere dich nicht über den Arzt, sondern über die kranken Kassen. Die sind nämlich die Alleinschuldigen an dieser Situation. Hast du bspw. gewusst, dass ein Kassenarzt nur eine bestimmte Anzahl von Kassenpatienten pro Quartal bezahlt bekommt? Behandelt er mehr, bekommt er für diese überschüssigen Patienten so gut wie kein Honorar mehr. Dies führt folglich dazu, dass Kassenärzte die Anzahl ihrer Kassenpatienten drosseln und viele Patienten auf das nächste Quartal schieben. Dein Hautarzt hat für dieses Quartal scheinbar schon genug Patienten, also bekommst du als Kassenzwangsversicherter erst im nächsten Quartal einen Termin. Das ist die Planwirtschaft, welche den Ärzten durch die Kassen aufgezwungen wird. Wann protestierst du dagegen? (Glaube übrigens bloß nicht den Lügen, die heute in der Presse über die angeblichen Arzthonorare verbreitet wurden.)

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Behandlung ohne Termin beim Arzt

Hi!

Und zwar ist mir folgendes passiert, seit dem Wochenende hatte ich ein schmerzendes Rechtes Auge, als das gestern dann noch blutrot angelaufen ist war klar das es wohl eine Bindehautentzündung ist.

Also schnell nach einem Augenarzt gesucht, 8 Stück in der Umgebung, davon 2 mit Sprechzeit. Einer ist nicht ran gegangen, der andere ging ran also fuhr ich hin. Als ich dann da war wurde mir gesagt, dass ich einen Termin brauche um behandelt zu werden, ich kann einen im September haben. Wenn ich vorher behandelt werden möchte muss ich in die Notaufnahme.

Ich habe das mal so geglaubt, bin in die Notaufnahme und wurde in die augenheilkundliche Ambulanz überwiesen. Ich kam dran und die Ärztin regte sich gleich auf warum ich damit nicht zum Augenarzt gegangen bin (war ja mitten am Tage, nicht in der Nacht). Ich sagte ihr das die mich nicht behandeln wollten und mich an die Notaufnahme verwiesen haben. Die Ärztin meinte das ist eine bodenlose Frechheit einen akuten Fall nicht zu behandeln.

Da Notaufnahme keinen Kassenrezepte ausstellen dürfen sollte ich mit der Diagnose und dem Privatrezept zum Arzt und das auf ein Kassenrezept umschreiben. War damit dann beim Hausarzt, der meinte auch das es unglaublich ist das ich nicht behandelt wurde.

Ist das was der Augenarzt gemacht hat legal? Oder nur nicht die feine englische Art aber seine Sache mich nicht zu behandeln. Wenn es nicht legal ist, wo kann man sich über den Arzt beschweren?

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Das was der Augenarzt gemacht hat, ist legal. Eine Bindehautentzündung ist kein Notfall, deshalb durfte er dich abweisen.

Der Fehler lag eigentlich bei dir. Du hättest gleich zum Hausarzt gehen sollen, dann hättest du dir alle anderen Wege sparen können. Eine Bindehautentzündung kann jeder Hausarzt problemlos diagnostizieren und rasch behandeln. Dafür einen Augenarzt aufzusuchen ist in 99% der Fälle vollkommen überflüssig.

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Am ehesten liegt deiner Beschreibung zufolge bei deinem Bruder eine Nebennierenrindeninsuffizienz (z.B. Morbus Addison) vor. Hierbei produzieren die Nebennierenrinden zu wenig Steroidhormone, was zu einer Wachstumsverzögerung und einem frühen Wachstumsstillstand führt.

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Eine Fernberatung ist zwar erlaubt, eine Fernbehandlung jedoch eindeutig verboten. Eine scharfe Grenze lässt sich zwischen Beratung und Behandlung allgemein leider nicht ziehen. Ein Gericht müsste in jedem Einzelfall entscheiden, ob die Grenzen einer Beratung überschritten wurden. Auf jeden Fall halte ich das Vorgehen des Arztes zumindest für grenzwertig.

Ein weiter Aspekt ist, ob der Arzt für seine Beratung Geld nimmt. Ein Arzt darf seine Leistung (auch Beratung) nämlich nicht grundsätzlich kostenlos anbieten, auch dann nicht, wenn er sich im Ruhestand befindet. Die ärztliche Approbation erlischt nämlich im Ruhestand nicht.

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Aufgrund deiner Beschreibung gehe ich zwar davon aus, dass es sich nicht um einen Sonnenstich handelt, sondern eher um eine Hitzeerschöpfung, die auch ohne körperliche Betätigung auftreten kann. Trotzdem sollte deine Mutter dringend einen Arzt aufsuchen, um sich adäquat behandeln zu lassen.

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Wenn du Beschwerden hast, solltest du diese dem Arzt schildern, er weiß dann schon was zu tun ist. Wenn du keine Beschwerden hast, solltest du es tunlichst unterlassen, irgendwas vorzugaukeln, um eine Untersuchung durchführen zu lassen, zumal es kaum Beschwerden gibt, die eine Ganzkörperuntersuchung erforderlich machen.

Die gesetzlichen kranken Kassen erstatten nur medizinische Maßnahmen, die wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig sind ("WANZ"-Kriterien gem. § 12 SGB V).

Alle Untersuchungen, die keinem konkreten medizinischen Zweck dienen und nur auf deinen Wunsch hin durchgeführt werden, musst du selbst zahlen. Ausnahmen stellen die Vorsorgeuntersuchungen dar, wie z.B. der Check-up 35, der ab dem 35. Geburtstag bezahlt wird, aber nur eine recht oberflächliche Untersuchung, einschließlich Urin-Schnelltest, Blutzucker- und Cholesterinbestimmung und auf Wunsch das Hautkrebsscreening beinhaltet. Einige Kassen bezahlendas Hautkrebsscreening allerdings schon ab dem 20 Lebensjahr.

Ein CT zur Vorsorge wirst du allerdings auch auf eigene Kosten (hoffentlich) nicht bekommen, da hier mit ionisierenden Strahlen gearbeitet wird, die Zellschäden hervorrufen können. Die Alternative wäre eine Kernspintomographie (NMR).

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Mal ganz einfach erklärt: Das Cholerabakterium (Vibrio cholerae) wird erst gefährlich, wenn es selbst von bestimmten Bakteriophagen (Viren, die Bakterien befallen) infiziert wird. Dadurch wird es durch eine Manipulation seiner DNS in die Lage versetzt, ein Gift zu produzieren, welches der eigentliche Auslöser der Cholera ist. Ohne die Infektion mit diesen Bakteriophagen ist Vibrio cholerae nur ein recht harmloser Durchfallerreger.

Den Rest kannst du dir jetzt schon denken: Pettenkofers Vibrionentrunk bestand aus einem Stamm, der selbst nicht infiziert war, also kein Gift bilden konnte. Daher war alles, was ihm passierte ein leichter Durchfall.

Allerdings wusste man damals natürlich noch nichts von diesem Bakteriophagen, man kannte noch keine Viren und erst recht noch keine DNS.

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Ganz einfach. Du bittest in der Praxis um die Ausstellung einer Zweitschrift. Dass AUs verloren gehen, kommt eigentlich ständig vor, daher wirst du keine Probleme bekommen.

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Da steht hgeschrieben:

Osteochondrosis dissecans

Knorpelschaden retropatellar

sowie laterale Femurkondyle

mit angrenzenden knöchernden Reaktionen

+Kniegelenkserguss

+Weichteilödem

-Meniskusdegeneration

-Kreuzbandapparat intakt

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Der Vollschutz gegen Mumps, Masern und Röteln besteht aus zwei trivalenten Impfungen, die nicht mehr aufgefrischt werden müssen. Der Abstand zwischen den Impfungen spielt eigentlich keine Rolle, sollte gemäß Impfkalender aber 4- 8 Wochen betragen. Wenn du früher bereits eine MMR-Impfung erhalten hast, genügt jetzt eine weitere. Solltest du aber schon beide Impfungen bekommen haben, ist eine "Auffrischung" nicht erforderlich.

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Leider schreibst du nicht konkret, ob es sich bei dem Zuckertest um den Nüchternblutzucker in mmol/l oder den Langzeitwert (HbA1c) in % handelt.

Ein Nüchtern-BZ von 8,1 mmol/l (entspricht etwa 145 mg/dl) würde den Verdacht auf einen Diabetes mellitus nahelegen, ein HbA1c von 8,1% würde ihn dagegen zweifelsfrei beweisen.

Wenn du aber schreibst, dass du "nochmal zu einer Blutzuckeruntersuchung, auf längere Zeit" musst, interpretiere ich das eher so, dass dein Arzt hierbei deinen Langzeitblutzucker bestimmen will. Dabei handelt es sich um eine einfache Blutentnahme. Eine Testung auf THC findet hierbei natürlich nicht statt, auch hat THC keinen nennenswerten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Es wirkt aber appetitanregend, was sich bei einer evtl. folgenden Diabetesbehandlung nagativ auswirken könnte.

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Die am häufigsten verordneten Cholesterinsenker sind die so genannten "Statine" (HMG-CoA-Reduktase-Hemmer), wie z.B. Simvastatin, Pravastatin, Atorvastatin etc. Diese sollten grundsätzlich abends eingenommen werden. Das hängt damit zusammen, dass die körpereigene Cholesterinsynthese nachts stärker abläuft als tagsüber, womit die abendliche Einnahme eine bessere Wirkung erzielt, als zu einem anderen Tageszeitpunkt.

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Der "Prof." zählt nicht als Doktortitel, sondern wird von der Uni im Rahmen eines Lehrauftrags verliehen. In der Medizin ist die gängige Voraussetzung für die Ernennung zum Professor eine Promotion und eine Habilitation. Nun verleihen einige wenige medizinische Fakultäten, wie z.B. die TU München für die Habilitation einen zweiten Doktortitel. Wahrscheinlich bist nun an an solches Exemplar von Prof. geraten. Wäre sein Namensschild breit genug gewesen, wäre dort gestanden:

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. XY

Ansosnten gilt, dass man pro akademischen Fach nur einen Doktortitel erwerben kann. So gibt es z.B. auch Mediziner, die noch in einem anderen naturwissenschaftlichen Fach, z.B. Biologie promoviert haben. Das ist das ein *Dr. med. Dr. rer. nat.*** XY

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Bei den meisten Menschen befindet sich der Blinddarm - oder besser der Wurmfortsatz im rechten Unterbauch.

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Auch bei Frauen stellt eine etwas stärkere Behaarung an den Unterschenkeln und zwischen Schambereich und Bauchnabel kein Grund zur Besorgnis dar. Das ist rein genetisch bedingt und hat nichts mit einer Hormonstörung zu tun. Leider richtet sich die Natur halt nicht nach dem gerade vorherrschenden Schönheitideal ... da hilft leider nur der Rasierer.

Der Hausarzt kann natürlich einen Hormontest auf deinen Wunsch durchführen, die Kosten musst du aber selbst tragen. Der Frauenarzt darf die Kosten auch über die Kasse abrechnen, wenn die Untersuchung medizinisch gerechtfertigt wäre (s.o.).

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zu 1.: Du wirst nachträglich definitiv kein Attest bekommen , weder vom Hausarzt noch erst recht nicht vom Amtsarzt.

zu 2.: Eine unentschuldigt versäumte Klausur kann mit null Punkten gewertet werden, wodurch natürlich auch die Zulassung zum Abitur gefährdet sein kann.

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Du gehst einfach wieder zur Arbeit / in die Schule, wenn du dich fit fühlst. Dazu benötigst du keine Abänderung des Attests. Zudem ist es nur eine urbane Legende (auf Deutsch: vollkommener Unsinn), dass man keinen Versicherungsschutz habe, wenn man trotz AU-Bescheingung arbeitet.

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Omnitrope ist ein verschreibungspflichtiges Präparat. Es darf daher nur mit Rezept und ausschließlich über eine Apotheke abgegeben werden. Wenn du das Medikament "unter der Hand" verkaufst, machst du dich strafbar.

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Ganz einfach: du gehst zum Arzt und lässt dir die dritte Impfung geben.

Die Zeitabstände zwischen den Impfungen sind Mindestabstände, die nicht unterschritten werden dürfen. Maximalabstände gibt es nicht. Jede Impfung zählt, und es ist egal, ob du die drei Impfungen innerhalb eines Jahres oder innerhalb von 5 Jahren bekommst. Bereits nach der zweiten Impfung haben die meisten Menschen einen belastbaren Impfschutz, der über Jahre anhält. Die dritte Impfung ist die so genannte Boosterung, die einen lebenslangen Schutz sicherstellen soll.

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Die Impfung gegen Hepatitis A und B ist keine Kassenleistung. Daher musst du nicht nur den Impfstoff selbst bezahlen, sondern natürlich auch die Impfung durch den Arzt. Die Kosten dafür belaufen sich gemäß der GOÄ auf ca. 32,15€ (GOP 1, 5, 375). Möglicherweise erstattet deine Kasse die Kosten aber ganz oder teilweise im Rahmen der Satzungsleistung.

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Aufgrund des Sozialgesetzgebung (§ 12 SGB V) dürfen die Kassen eine Leistung nur bezahlen, wenn diese wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig ist. Wenn die Vollnarkose bei der Weißheitszahnentfernung nicht medizinisch begründbar ist, zahlt die Kasse diese Leistung folglich nicht. Angst vor dem Eingriff ist übrigens kein Grund, der zur Notwendigkeit der Narkose führt. Daher ist in deinem Fall die Privatliquidation der Narkose rechtmäßig, auch die Kosten sind reell. Nicht rechtmäßig ist dagegen die pauschale Forderung des Ausfallhonorars. Dies muss nämlich wirksam zwischen Arzt und Patient vereinbart werden. Ein allgemeines Merkblatt, das der Patient ausgehändigt bekommt, genügt eher nicht. Du müsstest diese Vereinbarung zusätzlich unterschreiben. Wenn du eine Behandlung rechtzeitig, also einige Tage vorher absagst, wird ohnehin kein Ausfallhonorar fällig - auch wenn dies wirksam vereinbart worden wäre.

Wenn du die Narkose also nicht wünschst, kannst du sie absagen, ebenso die Extraktion der Weißheitszähne.

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Willkommen in der schönen neuen Welt des SGB V und der gesetzlichen Krankenversicherung!

Fakt ist, dass der Arzt keinesfalls verpflichtet ist, auf Wunsch des Krankenhauses neue Röntgenbilder auzufertigen. Es ist auch gut verständlich, dass er es nicht tut, denn von den kranken Kassen erhält der Orthopäde nur eine Röntgenpauschale in Höhe von ca. 1,60€, die noch nicht einmal ausreicht, um die notwendigen Röntgenaufnahmen der eigenen Akutpatienten kostendeckend zu honorieren.

Außerdem ist der Arzt nicht verpflichtet, deinem Bruder Kopien der vorgefertigten Röntgenaufnahmen kostenlos zu überlassen. Jeder Patient hat zwar das Recht auf Kopien seiner Akte und der darin enthaltenden Befunde, die Kopien müssen jedoch immer privat bezahlt werden, da die Kassen die Kosten dafür natürlich nicht erstatten. Kopierkosten von 5, € sind übrigens absolut in Ordnung!

Dein Bruder sollte sich aber auf jeden Fall bei der Kasse beschweren, denn diese trägt mit die Schuld daran, dass der Arzt nicht so ohne weiteres neue Aufnahmen machen kann, und dass das Krankenhaus im Rahmen einer Voruntersuchung diese Aufnahmen auch nicht bezahlt bekommt!

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Jede Impfung muss dreifach dokumentiert werden: im Impfpass des Patienten, in der Krankenakte und in der Impfkladde der Praxis. Selbst wenn der Arzt geschludert hätte, kann er die Impfung an einer Stelle ganz sicher finden: in der Abrechnung. Er braucht also nur deine Krankenakte nach den entsprechenden Abrechnungsziffern der einzelnen Impfungen durchsehen, und kann erkennen, wann du wogegen geimpft wurdest. Probleme würde es aber geben, wenn du privat versichert bist, denn bei Privatpatienten gibt es für alle Impfungen nur einen gemeinsamen Gebührenordnungspunkt (GOP 375).

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Die reguläre Versichertenpauschale für Kassenpatienten zwischen 5 und 59 Jahre beträgt derzeit pro Quartal ca. 30,84 €. Dafür darf der Patient im Quartal so oft zum Hausarzt gehen, wie er möchte. Das perfide daran ist, dass das Regelleistungsvolumen (RLV) pro Patient in einigen Bundesländern, z.B. Hamburg unter der Versichertenpauschale liegt. Das heißt, der Arzt erhält noch nicht einmal diese Pauschale ausgezahlt.

Solltest du aber in einem Hausarztvertrag (hauarztzentrierte Versorgung, HzV) eingeschrieben sein, erhält der Arzt etwas mehr.

Es ist übrigens nicht in Ordnung, dass dir der Arzt die AU-Bescheinigung und das Rezept ohne vorangehende Untersuchung ausgestellt hat.

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An alle Ärzte die sich mir Fazialislähmungen auskennen

Hallo, ich habe seit letzten Donnerstag das urplötzlich auftretende Problem, dass die eine Gesichtshälfte nicht mehr voll funktioniert. Das heißt dass ich sie nicht mehr voll einsetzen kann. Zuerst mal habe ich nachdem ich jetzt festgestellt habe, dass es nicht nur zeitweise ist mich im Internet informiert und bin wie schon gesagt zu dem Schluss gekommen, dass sich um eine Fazialislähmung handelt. Ich werde auch gleich morgen einen Arzt aufsuchen. Es scheint mir auch so, dass es bei mir nicht sehr schlimm ist, da man es mir nicht direkt ankennt, da nichts nach unten hängt oder dergleichen. Das Einzige ist, dass ich seit jenem Donnerstag das eine Auge nicht mehr richtig öffnen und schließen kann ohne dass das andere mitgeht. Zudem kann ich auch nicht mehr richtig Pfeifen und der Mund ist wenn ich es dennoch versuche mittelmäßig deformiert. Ich kann mir auch nicht wirklich erklären woher das auf einmal kommen soll, da ich 17 bin. Das Einzige was ich mir vorstellen könnte ist, dass ich seit Oktober letzten Jahres über 20 Kilo abgenommen habe. Kann das eventuell daran liegen. Oder liegt es insbesondere an einem Mineralstoffmangel oder Vitaminmangel. Das könnte ich mir eher noch vorstellen, da ich ja auch weniger gegessen habe. Wobei das auch wieder anzuzweifeln wäre, da ich eigentlich immer versucht habe am Tag um die 1000 bis 1500 Kalorien zu mir zu nehmen und ich habe auch immer Sport getrieben. Jetzt wäre icj sehr dankbar wenn mich jemand bis ich morgen zum Arzt gehe ein wenig aufklären könnte und mir sagen kann ob es am Abnehmen liegt, da ich mir schon leicht sorgen mache. Zudem wäre ich dankbar wenn mir jemand Tipps geben könnte, was ich auf die schnelle bis morgen machen kann um diese Lähmung zu bekämpfen, da ich zwar gelesen habe, dass es bei den meisten Fällen durch Therapien innerhalb von 4 Wochen aufwärts wieder von alleine verschwindet. Danke schon mal im Voraus.

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Du solltest wirklich morgen gleich zum Arzt gehen. Die Ursachen einer Fazialisparese kann man meistens nicht detailliert herausfinden. Trotzdem sollte der "abwendbar gefährliche Verlauf" ausgeschlossen werden. In den meisten Fällen geht man von einer Neuritis (Nervenentzündung) aus, die spontan oder unter einer entsprechenden Medikation wieder ausheilt.

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Die Bezeichnung "Heilpraktiker i.A." gibt es nicht, es ist eine reine Phantasiebezeichnung und soll wohl "Heilpraktiker in Ausbildung" bedeuten. Jemand, der sich so nennt, will damit zum Ausdruck bringen, dass er wohl gerade viel Geld für eine Heilpraktikerschule ausgibt, und hofft, irgendwann einmal die HP-Überprüfung zu schaffen. Die Führung dieses Phantasietitels düfte ggf. auch strafbewährt sein, denn "Heilpraktiker" darf sich nur nennen, wer gemäß des Heilpraktikergesetzes die Erlaubnis zur beruflichen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung hat. Ein Heilpraktiker i.A. ist aber kein Heilpraktiker und kann sich daher mit dem Führen dieser Bezeichnung mächtig Ärger einhandeln. Natürlich darf er auch keine Behandlungen durchführen, wobei die Injektion von Hyaluronsäure aus kosmetischen Gründen aber keine Heilbehandlung darstellt.

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Da die Krankenkasse durch die Verordnung der Pille in nicht anwendungsgemäßer Menge geschädigt wird, könnte sie - sofern der Missbrauch überhaupt auffällt - eine Regressforderung an deine Freundin stellen.

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Die Diagnoseschlüssel bedeuten, dass du einen grippalen Infekt (J06.9G) mit Schnupfen (J00G) hast. Der dazu passende Husten führt SEHR HÄUFIG zu atemabhängigen Schmerzen im Brustkorb, die aber nicht von der Lunge, sondern von den Rippen, den Muskeln und den Gelenken stammen, da diese beim Husten sehr stark beansprucht werden. Der Arzt hat also vollkommen recht: ignoriere das Stechen, denn es ist harmlos und wird wieder verschwinden.

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Das ist zwar eine unschöne Angelegenheit und der Fehler ist eindeutig durch den Arzt zu vertreten. Trotzdem brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Auch wenn Medikamente jahrelang nach dem Verwendbarkeitsdatum verabreicht werden, geht von ihnen in den allermeisten Fällen keine Gefahr aus. Das gilt sowohl für Tabletten in der unbeschädigten Blisterpackung als auch für unbeschädigte Ampullen. Sofern eine sachgerechte Lagerung erfolgte (z.B. bzgl. Licht und Temperatur), werden Ampullen weder unsteril noch wird der Inhalt giftig. Auch lässt die Wirksamkeit so gut wie nicht nach. Tramal (Tramadol) macht dabei keine Ausnahme.

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Die Grundvoraussetzung, um in Deutschland als Arzt arbeiten zu können, und somit auch die Facharztweiterbildung absolvieren zu dürfen, ist die Approbation als Arzt. Diese wird durch das jeweilige Bundesland erteilt, in dem der Arzt tätig werden will. Die Approbation wird jedoch bei Ausländern nur erteilt, wenn die Arztausbildung des Heimatlandes auch in Deutschland anerkannt wird.

Dein Bekannter sollte sich also zunächst an die Behörde wenden, die für die Erteilung der Approbation verantwortlich ist (kann man für jedes Bundesland leicht ergoogeln), um dort zu erfragen, ob seine Medizinerausbildung überhaupt anerkannt wird, und welche Unterlagen zur Erteilung der Approbation, der Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis eingereicht werden müssen. Der Rest ist Formsache. Sobald er seine Approbation hat, kann er sich eine, von der zuständigen Landesärztekammer anerkannte Weiterbildungsstelle in seinem bevorzugten Fachgebiet suchen (derzeit gar kein Problem).

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Auch die Notdienst-Kassengebühr ist seit dem 1.1.13 Geschichte. Aber trotzdem kann es sein, dass das Krankenhaus eine Gebühr von 10€ erhebt. Das kommt daher, dass Patienten, die sich in den Ambulanzen eines Krankenhauses vorstellen, formal tagesstationär aufgenommen werden, da Krankenhäuser offiziell nicht ambulant behandeln dürfen. Dadurch kommt die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung von 10€ pro Behandlungstag zum Tragen. Wer sich vor Mitternacht vorstellt, aber erst nach Mitternacht wieder entlassen wird, muss sogar für zwei Tage, also 20€ bezahlen.

Es ist also besser eine ausgewiesene Bereitschaftspraxis aufzusuchen oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 zu rufen.

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Der Arzt wird ganz sicher keinen THC-Test durchführen, und zwar aus zwei Gründen:

  1. Er hätte dazu keinen Anlass (außer du bittest ihn darum)
  2. Der Test wird nicht von den Kassen erstattet, wodurch du ihn selbst zahlen müsstest, und der Arzt daher zunächst eine entsprechende Unterschrift von dir fordern würde, welche du ja ablehnen könntest.

Desweiteren wäre es unwahrscheinlich, dass bei einem Gelegenheitskonsumenten nach drei Wochen noch ein Nachweis gelingt. Die Dauer der Nachweisbarkeit im Blut hängt nämlich u.a. von der Häufigkeit des Konsums ab. Je häufiger der Konsum, desto länger die Nachweisbarkeit, maximal aber bis zu drei Wochen bei mehrfachem täglichen Konsum.

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Normalerweise genügt eine ausführliche körperliche Untersuchung. Apparative Untersuchungen (EKG, Ultraschall etc.) werden meist nur gemacht, wenn sie ausdrücklich verlangt werden. Die Untersuchung dürfte ca. 20 Minuten dauern. Die Kassen übernehmen die Kosten allerdings nicht, da es sich um eine Wunschleistung handelt. Die Kosten dürften sich gemäß der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) auf ca. 50€ belaufen, und ein Kinder- und Jugendarzt darf die Untersuchung und Attestierung natürlich durchführen.

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Die Frage ist nicht primär, welches Medikament besser verträglich ist, die Entscheidung für oder gegen eines der Präparate fällt aufgrund der Resistenzlage. In vielen Gegenden der WHO-C-Gebiete (Hochrisikoregionen für Malaria tropica) sind die Malariaerreger (Plasmodium falciparum) auch schon resistent gegen Mefloquin (Lariam (R)) geworden. Daher sollte bei Reisen in diese Regionen zur Chemoprophylaxe das Kombinationspräparat Malarone (Atovaquon + Proguanil) bevorzugt werden. Du solltest dich aber auf jeden Fall von einem Arzt für Reise- und Touritikmedizin oder Tropenmedizin beraten lassen.

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Sicherlich nimmt sie an der hausarztzentrierten Versorgung (HzV) teil, allgemein als "Hausarztvertrag" bezeichnet. Sie wäre damit tatsächlich verpflichtet, vor jeder Facharztbehandlung zunächst den Vertrags-Hausarzt zu konsultieren und sich dort eine Überweisung geben zu lassen. Außerdem kann sie andere Hausärzte nur im Vertretungsfall aufsuchen, und auch nur, wenn der andere Arzt auch die HzV anbietet. Allerdings kann sie jederzeit zu einem anderen HzV-Arzt wechseln und sich dort erneut in den Vertrag einschreiben.

Meine Meinung als Ex-HzV-Arzt: Diese Verträge sind Blödsinn. Sie bringen weder dem Patienten, noch dem Arzt einen signifikanten Vorteil. Gewinner sind aber die Kassen und die Ärzteverbände.

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Notwendiges Rezept: Facharzt zu weit entfernt / Allgemeinmediziner weigert sich (Frau 78 Jahre)

Meine Oma hat ein Problem: Sie ist 78 Jahre alt und leidet sehr stark unter Asthma - gerade in der Frühlings-/Sommerzeit mit stark reduziertem Durchsatz-Volumen und Atemnot. Vom Facharzt bekommt sie zwar ein Rezept (wenn auch widerwillig, da sie spezielle Wirkstoffe und damit ein spez. Medikament braucht aufgrund einer Allergie) - dieser ist aber 85 km vom Wohnort entfernt (Mecklenburg Vorpommern) und es gibt keinen Lungenfacharzt in kürzerer Distanz. Auch** verschreibt er nur** (wir haben schon diskutiert ohne Erfolg) Dosen für 1/4 Jahr. Sie hat mit den Allgemeinmediziner gesprochen ob er im Austausch mit dem Facharzt das Rezept ausstellen kann - je nach Belastung ist der Verbrauch verschieden und wenn das Spray alle ist braucht sie schnell Nachschub...für die Oma ist es in dem Alter lebensnotwendig.

Ein Besuch beim Facharzt kann sie nicht mehr sicherstellen, da ihr Mann (83) schwer pflegebedürftig ist (24h) und die Infrastruktur vor Ort (keine Bahn, vereinzelt Bus zur nächsten Stadt, keine Verbindung zur größeren Stadt mit Bus/Bahn) dies auch schlecht für eine 78-jährige Frau zulassen. Der Hausarzt weigert sich das Rezept auszustellen (geht auf seine Kosten) - die gute Frau ist verzweifelt und hat natürlich auch Angst vor der kommenden Pollensaison.

Was kann man machen? Die infrastrukturellen Probleme sind für alte Menschen in der Region nicht mehr ertragbar - sie hat doch aber ein Anrecht auf die notwendige Versorgung. Traurig - wer einen konstruktiven Rat hat: Gerne melden.

PS: Krankenkasse spreche wir als nächstes an - die kann den Arzt wohl aber auch nicht zwingen.

Danke!

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Fakt ist, dass weder der Lungenfacharzt noch der Hausarzt dazu verpflichtet sind, das Rezept für das Medikament auszustellen. Beide dürften für das Medikament jedoch unter Hinweis auf § 12 SGB V (Wirtschaftlichkeitsgebot) ein Privatrezept ausstellen. Die Information, die euch der Pneumologe gegeben hat, ist also falsch. Solche Fälle der Verweigerung eines Kassenrezeptes kommen in den heutigen Zeiten des Ärztemangels und des dadurch immer größer werdenden Regressrisikos immer häufiger vor. Oft akzeptieren die Kassen aber ein Privatrezept und erstatten anschließend die Kosten. Wenn ihr das ganze an die große Glocke hängen wollt, lies dir mal folgenden Artikel im Arztwiki durch:

http://www.arztwiki.de/wiki/Systemversagen

Im Falle deiner Großmutter liegt vermutlich dieses Systemversagen des Sachleistungssystems der GKV vor. Somit kann sie sich das Medikament bei festgestelltem Systemversagen von jedem Arzt auf Privatrezept verordnen lassen und die Kasse ist verpflichtet, die Kosten zu erstatten, da der Sicherstellungsauftrag im Falle deiner Großmutter automatisch an sie zurückgefallen ist. Leider muss das Systemversagen von der Kasse selbst festgestellt werden, die Kasse müsste sich also sozusagen selbst zur Leistung verpflichten. Sollte sie dies nicht tun wollen, könnte ein wenig anwaltlicher Druck Wunder wirken...

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Die Ära der Pharaonen dauerte über mehr als drei Jahrtausende. Wohl erst an deren Ende gab es Münzen als Zahlungsmittel, die aber wohl nicht von den Ägyptern selbst "erfunden" wurden, sondern durch den Kontakt zum römischen und griechischen Reich Einzug nach Ägypten fanden, insbesondere durch Alexander, den Großen.

Die alten Pharaonen nutzten zwar schon Gold als Zahlungsmittel, aber nicht als Münzen. Ein gebräuchliches Zahlungsmittel für das Volk waren Kupferringe ("Deben"), Silberstücke (Schenati oder Kite) oder der einfache Warentausch. Arbeiter wurden oft in Naturalien bezahlt. Gold- Silber- und andere Münzen kannten die alten Ägypter wahrscheinlich erst einige Jahrhunderte vor Christi Geburt.

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Bei einer SD-Unterfunktion ist eine endokrinologische Abklärung nur erforderlich, wenn die Einstellung nicht gelingt. Der Hausarzt (Facharzt für Allgemeinmedizin) ist in aller Regel der richtige Ansprechpartner und durchaus in der Lage, eine Hypothyreose fachgerecht zu behandeln und zu kontrollieren. Wenn eine Facharztüberweisung auf medizinischer Sicht notwendig wäre, würde er dich auch überweisen.

BTW: Eine Hypothyreose sollte bei euthyreoter Stoffwechsellage (TSH, fT3, fT4 normal) mindestens einmal jährlich kontrolliert werden. Wann war die letzte Blutuntersuchung, und wie hoch waren dein TSHbas, fT3 und fT4?

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Da zwischen deinem Bekannten und dem Arzt kein diesbezügliches Arzt-Patientenverhältnis besteht, liegt hier auch keine Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht vor.

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Die Adresse auf der AU-Bescheinigung wurde von deiner Chipkarte ausgelesen. Nachdem du umgezogen bist, hättest du den Adresswechsel deiner Krankenkasse mitteilen müssen, die dir dann eine neue Chipkarte zugeschickt hätte.

Der Arzt ist bei Kassenpatienten grundsätzlich nicht berechtigt, die auf der Karte gespeicherten Daten zu ändern, daher muss er die auf der Chipkarte gespeicherte Adresse verwenden. Eine Änderung der Adresse ist also nicht möglich, bzw. nur dann, wenn die neue Adresse auf einem Schreiben von der Kasse bestätigt wurde.

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Deine Frage bzgl. Zahnarzt kann ich dir leider nicht beantworten, da mir die zahnärztlichen Fallpauschalen nicht bekannt sind.

Wenn ein Patient zum Hausarzt geht, wird eine so genannte Fallpauschale ausgelöst. Diese beträgt altersabhängig bei

0 - 5 J.: 41,71 €

5 - 59 J: 30,84 €

ab 60 J: 35,75 €

Diese Pauschale wird einmal für das laufende Quartal ausbezahlt, egal wie oft der Patient den Arzt im gleichen Quartal noch besucht. Nur für chronisch Kranke gibt es für den zweiten Besuch im Quartal eine einmalige Zusatzpauschale von 17,33 €. Neben diesen Pauschalen kann der Hausarzt nur noch wenig abrechnen, da sie die meisten Leistungen der Diagnostik und Behandlung bereits enthalten. Abrechenbare Zusatzleistungen sind beim Hausarzt z.B. Ultraschall, Lungenfunktion, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG*, Psychotherapie*, Langzeit-Blutdruckmessung, Allergietestung* oder kleine chirurgische Eingriffe ... ( *= nur mit entsprechender Zusatzqualifikation)

Allerdings darf der Hausarzt auch nicht beliebig viele Patienten behandeln und abrechnen, denn ihm wird für jedes Quartal ein Budget zugeteilt, das Regelleistungsvolumen (RLV). Überschreitet er in seiner Abrechnung das RLV, wird der überschüssige Betrag nur zu wenigen Prozent ausgezahlt. Die Regelleistungsvolumina sind übrigens zwischen den Bundesländern unterschiedlich.

Setzt man das RLV in Relation zur Anzahl der Arzt-Patienten-Kontakte, erhält der Hausarzt im Durchschnitt pro Patientenbesuch ein Honorar von ca. 15 €. Damit ist eine Hausarztpraxis - was das Kassenhonorar betrifft - unterfinanziert, da es teilweise nicht einmal die Betriebskosten deckt. Der Hausarzt kann mit dem Kassenhonorar nur wirtschaften, indem er das Defizit mit der Behandlung von Privatpatienten ausgleicht.

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Ein Arzt muss einen Patienten grundsätzlich nur im Notfall behandeln. Ohne Vorlage eines gültigen Versicherungsausweises bist du aber Privatpatient. Die meisten Ärzte akzeptieren jedoch nach vorheriger Vereinbarung das Nachreichen der Versichertenkarte. Wenn du dich ohne Versicherungsausweis vom Arzt behandeln lässt, wirst du aber wahrscheinlich zunächst eine Vereinbarung zur Privatbehandlung unterschreiben müssen.

Wie die anderen Nutzer aber schon richtig geantwortet haben, bekommst du von deiner Kasse innerhalb weniger Tage einen vorläufigen Versichertenausweis, der beim Arzt als Ersatz für die Karte vorgelegt werden kann.

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Da fällt mir gleich der gute alte "Forth" ein, das Lehrbuch für klinische Pharmakologie. Der ist allerdings nicht ganz billig, im Antiquariat bekommst du aber auch ältere Auflagen, die nicht ganz so viel kosten.

http://www.amazon.de/Allgemeine-spezielle-Pharmakologie-Toxikologie-Elsevier-Portal/dp/3437425226/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1358526889&sr=1-1

Wenns etwas billiger sein soll, kann ich auch den "Küttler" empfehlen. Da sind zwar nicht ganz so viele Strukturformeln drin, aber das darin enthaltende Wissen genügt immerhin, um eine medizinisches Staatsexamen zu bestehen.

[wäwäwä]amazon.de/Allgemeine-spezielle-Pharmakologie-Toxikologie-Elsevier-Portal/dp/3437425226/ref=sr11?s=books&ie=UTF8&qid=1358526889&sr=1-1

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Selbst wenn das Luftblasen wären, wäre das vollkommen harmlos und mittlerweile auch verschwunden, da das Gewebe Luft rasch aufnimmt. Wahrscheinlicher handelt es sich aber um eine ganz normale Schwellung, wie sie sehr oft um die Impfstelle herum auftritt. Eine solche Lokalreaktion, auch mit Rötung, SChmerzen und leichter Schwellung ist eine vollkommen normale Impfreaktion und vergeht nach wenigen Tagen wieder.

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Die Simultanimpfung ist die gleichzeitige Aktiv- und Passivimpfung. Bei der Aktivimpfung werden abgetötete oder abgeschwächte Krankheitsserreger verabreicht, die das Immunsystem dazu anregen, Abwehrzellen und Antikörper gegen diesen Erreger zu bilden und dadurch eine dauerhafte Immunität zu erreichen. Die Passivimpfung enthält Antikörper gegen einen Krankheitserreger, die eine sofortige Immunität bewirken. Eine Simultanimpfung wird bei einer möglicherweise stattgefundenen Infektion bei nicht ausreichendem oder fehlendem Impfschutz durchgeführt., wie z.B. gegen Tetanus.

Der Nachteil liegt - wenn überhaupt - auf der Seite der Passivimpfung, da es durch den Impfstoff zu allergischen Reaktionen und zu stärkeren Lokalreaktionen kommen kann, die bei der Aktivimpfung eher nicht zu erwarten sind. Außerdem kann der Passivimpfstoff das Aktivserum antagonisieren, d.h. wirkungslos machen, wenn beide Impfstoffe an die gleiche Stelle injiziert werden. Daher müssen die Impfungen immer getrennt in beide Oberarme durchgeführt werden.

Der Vorteil der Simultanimpfung ist allerdings die Kombination von Sofortschutz und lang anhaltendem Impfschutz.

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Ein Arzt darf ein solches Attest grundsätzlich nur nachträglich bzw. rückwirkend ausstellen, wenn der Patienten im attestierten Zeitraum auch in seiner Behandlung war. In deinem Fall darf der Arzt das Attest also schon aus diesem Grund nicht ausstellen. Der zweite Grund, warum du das Attest nicht bekommen wirst ist, dass du der Schule offenbar nicht aus gesundheitlichen Gründen ferngeblieben bist. Wegen "persönlicher Gründe" darf dir der Arzt natürlich kein Attest ausstellen, da du diese selbst zu vertreten hast.

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Du kannst dich beruhigen. Das Herz sticht nicht! Stechende Schmerzen im Burstkorb, die dazu noch atemabhängig auftreten, kommen in den allermeisten Fällen aus dem Bereich Skelett und Muskulatur, es handelt sich also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um nichts ernstes und du musst es mit dem Arztbesuch nicht überstürzen. Insbesondere ist der Kardiologe in deinem Falle der falsche Ansprechpartner, besser ist der Hausarzt.

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Viele Allgemeinärzte sind heutzutage als Spezialisten in verschiedenen Fächern tätig, so auch z.B. in der Psychotherapie. Dein Hausarzt kann dich also per Überweisungsschein zu diesem als Psychotherapeut tätigen Allgemeinmediziner schicken, ohne dass es irgendwelche Probleme geben wird.

P.S.: Hypnosetherapie wird allerdings m. W. von den gesetzlichen Kassen nicht erstattet.

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Auf dem Bild erkennt man zwei Oberschenkelknochen (Femur), ein Kreuzbein (Os sacrum), ein unidentifizierbares Knochenstück (wahrscheinlich vom Becken), ein Schienbein (Tibia; Seite nicht sicher erkennbar, da unteres Ende bedeckt ist) und einen Oberarmknochen (Humerus, wahrscheinlich rechts). Bei den identifizierbaren Knochen handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um menschliche Knochen, wobei man anhand des Bildmaterials natürlich nicht sagen kann, ob die Knochen auch echt sind.

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Der Übergang von der Bronchitis zur Lungenentzündung ist fließend. Allein anhand der Beschwerden kann man eine Lungenentzündung nicht sicher diagnostizieren. Der Arzt kann sie anhand der Atemgeräusche, den Laborwerten und ggf. einem Röntgenbild erkennen.

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  1. Du solltest grundsätzlich einen Termin vereinbaren. Damit stellst du sicher, dass du nicht nur "dazwischengeschoben" wirst, und der Arzt sich genügend Zeit für dich nehmen kann.

  2. Du benötigst deine Versicherungskarte (Chipkarte).

  3. Wenn du über 18 Jahre alt bist, musst du bis zum 31.12.12 noch die 10 € Praxisgebühr bezahlen.

  4. Wenn vorhanden, nimm alte Befundberichte und den Impfpass mit.

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  1. Ein Arzt darf m. W. auch Apotheker sein, kann aber nicht gleichzeitig in beiden Funktionen eine Kassenzulassung erhalten.

  2. Ein Apotheker darf gleichzeitig auch Heilpraktiker sein.

  3. Ein Arzt (Humanmediziner) kann nicht gleichzeitig Heilpraktiker sein, ein Zahnarzt oder Tierarzt kann dagegen auch Heilpraktiker sein.

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Wenn man sehr viele Muttermale (NZN, Nävuszellnävi) hat, lassen sich diese kaum mehr ohne Hilfsmittel beobachten und dokumentieren. Man kann vielleicht noch 10 NZN dokumentieren (Größe, Form, Farbe etc.), aber nicht 100. Und hier hilft eben die digitale Dermatoskopie. Der Computer erkennt in Sekundenbruchteilen, welche Muttermale sich seit der letzten Untersuchung verändert haben und weist den untersuchenden Arzt darauf hin. Dieser kann sich dann die auffälligen Muttermale näher ansehen, die er vielleicht bei der Betrachtung der Haut mit bloßem Auge unter den vielen anderen Muttermalen nicht weiter beachtet hätte.

Leider zahlen die kranken Kassen diese Untersuchung nicht, aber zumindest einmal pro Jahr sollte deine Haut dir dies bei vielen NZN wert sein.

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Ist das Studium wirklich so schwer, wie es viele behaupten?

Es ist sicher kein leichtes Studium, aber es ist machbar ;-)

Wie lange muss man studieren, um normaler Hausarzt zu werden?

Sechs Jahre Studium und fünf Jahre Facharztausbildung Allgemeinmedizin.

Muss man beim Medizinstudium viel auswendig lernen?

In der Vorklinik (erste vier Semester) ja, danach ist es mehr Verständnis.

Muss ein Student selber eine Leiche aufschneiden?

In den ersten Semestern gibt es den Anatomiekurs, in dem man in einer Gruppe und unter Anleitung eine Leiche seziert.

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Es ist wohl eher eine Frage des Anstandes und der Höflichkeit, dass eine gesunde und junge Begleitperson ihren Sitzplatz im Wartezimmer einem Kranken überlässt.

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c

Hier ist gemeint, welcher Hohlraum beim Tauchen nicht dem Boyle-Mariottschen Gesetz unterliegt. Natürlich dehnt sich auch die Tauchflasche durch Füllung und Erwärmung leicht aus und zieht sich durch Entleerung, Umgebungsdruck und sinkende Temperatur wieder leicht zusammen. Diese Volumenänderung ist jedoch praktisch zu vernachlässigen. Daher ist c) die richtige Antwort.

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Diese "Fetzen" sind nichts anderes als die natürlicherweise abgeschilferte Hautoberfläche. Möglicherweise hat auch der Gips mechanisch etwas "nachgeholfen". Da die Haut aber durch den Gips geschützt war, ist die obere Hautfläche nicht wie üblich in mikroskopisch kleine Teile zerfallen, sondern in größeren Stücken geblieben. Die weghängenden Hautanteile kannst du ganz einfach abziehen. Zudem solltest du deine Haut mit einer handelsüblichen Fettlotion (Nivea o.ä.) 2 - 3 mal tgl. pflegen. Mehr ist nicht zu tun, und nach wenigen Tagen wird deine Haut wieder ganz normal aussehen.

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Der Arzt oder Heilpraktiker fordert von dir ein so genanntes Ausfallhonorar. Die Zahlung eines Ausfallhonorares bei einem vereinbarten aber vom Patienten ohne Absage nicht wahr genommenen Termins ist in der Rechtsprechung strittig. Die bisherigen Urteile zum Ausfallhonorar sehen höchstens dann eine Zahlungspflicht, wenn das Ausfallhonorar vorher zwischen Patient und Therapeut schriftlich vereinbart wurde.

Also: Nur wenn du mit dem Arzt / Heilpraktiker ein Ausfallhonorar schriftlich vereinbart hast, musst du zahlen.

Wenn du die Begriffe Ausfallhonorar und Arzt mal googelst, findest du auch entsprechende Quellen, z.B.:

http://www.anwalt.de/rechtstipps/das-aerztliche-ausfallhonorar-und-die-heutige-rechtspraxis_021009.html

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Das hört sich so an, als ob dich deine Mutter bei einem anderen Hausarzt in einen Hausarztvertrag (Hausarztzentrierte Versorgung, HzV) eingeschrieben hat. Wenn du noch minderjährig sein solltest, darf sie das natürlich, und du bist tatsächlich 12 Monate an diesen Hausarzt gebunden.

Wenn du bereits volljährig bist, ist deine Mutter nicht berechtigt, für dich - und schon gar nicht ohne dein Wissen - einen Vertrag abzuschließen, weshalb du von deiner Krankenkassen verlangen könntest, diesen Vertrag zu annullieren.

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Gemeint ist wohl die Jugendschutzuntersuchung. Die dafür notwendigen Formulare (Erstuntersuchung oder Folgeuntersuchung), mit denen du dich zur Untersuchung bei deinem Hausarzt anmeldest, bekommst du im Rathaus, im Sekretariat deiner alten Schule und wahrscheinlich auch im Sekretariat der Berufsfachschule.

P.S.: Im Gegensatz zu den hier schon aufgestellten Behauptungen, hat der Arzt die notwendigen Formulare nicht! Du musst sie also mitbringen. Ohne diese Formulare kann die Untersuchung auch nicht durchgeführt werden.

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Aber natürlich dürfen Ärzte ihre Rufnummer unterdrücken. Im Falle der Praxis-Nummer ist das zwar eher hinderlich, aber bei Privat- und Handynummern ist es auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man Patienten anruft. Damit verhindert der Arzt, dass die meist geheimen Privatnummern in Umlauf kommen, denn nichts kann die Privatsphäre eines Arztes mehr stören, als wenn Patienten die Privatnummer ihres Arztes herausbekommen haben.

Nur so interessehalber: Warum bist du denn nicht ans Telefon gegangen, wenn du den Rückruf vom Arzt erwartet hast?

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Nein, die Überweisungen fallen nicht weg. Natürlich musst du keine Überweisung vorlegen. Das hätte dann aber den Nachteil, dass dein Hausarzt keinen Befundbericht erhält, welcher evtl. einmal wichtig werden könnte, z.B. bei Reha-Anträgen, Rentenanträgen u.s.w.. Außerdem könnte dich der Facharzt ohne Überweisung ablehnen, und der Hausarzt könnte deine Weiterbehandlung ablehnen, wenn du ohne seine Veranlassung zum Facharzt gegangen bist, dort aber keinen zeitnahen Termin zur Weiterbehandlung bekommst und dich beim Hausarzt weiter behandeln lassen willst.

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Ich weiß ja nicht, was dir bei dieser "Berufsberatung" alles erzählt wurde, aber sicher wurden dir wesentliche Informationnen vorenthalten.

Heilpraktiker ist kein anerkannter Beruf im Sinne eines Ausbildungsberufes. Die Ausbildung findet kostenpflichtig in einer der unzähligen privaten Heilpraktikerschulen statt und unterliegt keinen Vorgaben, wie z.B. ein Lehrberuf oder ein Studium. Man muss noch nicht einmal eine vorausgegangene Ausbildung nachweisen, um HP zu werden. Desweiteren gibt es keine Prüfung mit vorgegeben Inhalten, sondern eine "Überprüfung der Kenntnisse und Fähigkeiten" beim zuständigen Gesundheitsamt.

Heilpraktiker arbeiten in aller Regel freiberuflich in eigener Praxis, ein Angestelltenverhältnis ist für Heilpraktiker äußerst ungewöhnlich, theoretisch aber möglich. Professionelle Gesundheitszentren stellen normalerweise keine Heilpraktiker ein, sondern medizinische Fachkräfte mit einer anerkannten medizinischen Berufsausbildung (z.B. Physiotherapeuten, KrankenpflegerInnen, Arzthelferinnen, DiätassistenInnen etc.), wozu Heilpraktiker eben nicht gehören. Dazu kommt, dass Ärzten eine weisungsungebundene Zusammenarbeit mit Heilpraktikern verboten ist.

Da du ohnehin erst mit 25 Jahren eine HP-Überprüfung ablegen darfst, solltest du die lange Zeit bis dahin besser nutzen und einen richtigen medizinischen Fachberuf erlernen. Wenn du danach immer noch HP werden willst, könntest du das wenigstens kombinieren und hast ein sicheres Standbein.

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Aufgrund der Dienstvorschriften darf der Bereitschaftsdienst die Dauer der AU eigentlich nur solange bescheinigen, bis die regulären Praxen wieder geöffnet haben, also in deinem Fall nur für heute. Doch über solche Details wird gerne einmal hinweggesehen, und wenn du ohnehin die AU-Bescheinigung nur für heute benötigst, genügt es ja.

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Das ist natürlich eine unglückliche Situation, die aber tatsächlich dazu führt, dass du die Praxisgebühr nochmals zahlen musst.

Der Orthopäde darf dir keine zweite Überweisung zum Hausarzt ausstellen und der Hausarzt darf nicht zu einem anderen Hausarzt überweisen. Außerdem liegt auch kein Vertretungsfall vor, in dem die Vorlage der Quittung ausreichen würde.

Du könntest aber theoretisch einen "Umweg" gehen, der aber nur funktioniert, wenn du in diesem Quartal noch eine andere Facharztbehandlung benötigst: Lass dir vom Orthopäden eine Überweisung zu einer weiteren Fachrichtung geben und dort wieder eine Überweisung zum Hausarzt.

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Die Voraussetzung zum Medizinstudium ist natürlich eine sehr gute allgemeine Hochhschulreife, da der NC aktuell ca. zwischen 0,9 und 1,4 liegt.

Das Medizinstudium dauert mindestens sechs Jahre, die anschließende Facharztausbildung mindestens fünf Jahre. Erst als Facharzt darf ein Arzt in der Regel eigenverantwortlich im Krankenhaus oder in eigener Praxis tätig sein.

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Wenn ich auf der Suche nach Doppelblind-Impfstudien in die Suchmaske der medizinischen Datenbanken (z.B. www.dimdi.de) die entsprechenden Begriffe controlled study und vaccination eingebe, erhalte ich 23271 Treffer ...

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Also erst mal: keine Panik. Die Story mit dem besonders gefährlichen Virus kursiert jedes Jahr in der Presse, und nachher war's dann doch halb so schlimm. Die Empfehlung ist und bleibt: geimpft werden sollten Säuglinge, Schwangere ab dem 2. Trimenon, chronisch Kranke (v.a. mit Atemwegserkrankungen) und Senioren. Außerdem Menschen mit erhöhter Ansteckungsgefahr.

Eine Grippeimpfung kann übrigens auch während einer Erkältung durchgeführt werden, sofern kein Fieber besteht.

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