Unterdruck kommt eigentlich nur zustande, wenn die Entlüftung verstopft ist und der Brenner Öl ansaugt.

Bei Befüllung und verstopfter Entlüftung entsteht höchstens Überdruck.

Verformungen kommen bei Tanks dieser Art durchaus vor, wenn die Tanks ein gewisses Alter erreicht haben, die sollten dann aber ausgetauscht werden.

Allgemein sollten Kunststoffbatterietanks, wenn sie verformt sind, Elefantenfüße oder solche Einbuchtungen aufweisen, gegen eine neue Tankanlage ausgetauscht werden.

PE-Kunststofftanks sind auf etwa 25-30 Jahre ausgelegt.

Die Tanks auf dem Bild sehen so aus, als hätten sie deses Alter schon erreicht.

Neue Batterietanks gibt es z.B. von Cemo oder Rotex, die gehen aber oft nicht mehr durch Türen und Luken, zudem sind die Verbindungsleitungen der Tanks immer eine Schwachstelle.

Eine Alternative dazu ist ein standortgefertigter doppelwandiger GFK-Tank.

Der werden erst im Keller montiert, ist vollkommen geruchsdicht und es gibt 30 Jahre Garantie auf den Tank.

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evtl. kannst du mal bei Medion schauen, ansonsten schaut's mit deinen Preisvorstellungen wirklich schlecht aus.

Für die gewünschten Funktionen/Leistungen musst du vermutlich mit 600-800€ rechnen.

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Preise sind okay, aber das gibt's u. U. bei regionalen Fachbetrieben durchaus günstiger, da die Anfahrt ja auch ein Kostenfaktor ist, der, wenn nicht separat berechnet, in den Entsorgungspreisen berücksichtigt werden muss.

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Grundsätzlich ist die Reinigung eines vollen Tanks auf jeden Fall möglich.

Aber:

Es ist dann vom Fachbetrieb abhängig, ob das Mehrkosten verursacht oder nicht.

Für die reinigende Firma ist ein leerer Tank auf jeden Fall angenehmer.

Und ein Tipp von mir: Bloß nicht nervös werden wegen einer Tankreinigung und ja keine billigen Reinigungen für 200 € oder so durchführen lassen.

  1. Es macht überhaupt nichts, wenn der Tank nicht alle 5 Jahre gereinigt wird, sofern der Ölfilter nicht übermäßig verschmutzt ist und die Heizung läuft.
  2. Doppelwandige GFK-Tanks oder auch Tanks mit Innenhülle (Folie) brauchen im Prinzip nicht unbedingt gereinigt werden. Das kann man sich durchaus sparen.
  3. Bei Tankreinigungen für 200-300 € kann die ausführende Firma keinen Gewinn erzielen, was im Umkehrschluss heißt, die müssen dann Ihr Geld mit sonstigen Leistungen verdienen. Wenn nach der Reinigung plötzlich teure Reparaturen unbedingt notwendig sind, dann wird's sehr verdächtig...
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Es geht bei der Tankanlage dann um den Nachweis der Standfestigkeit und Statik und den Nachweis erbringt bei dem Alter der Tanks niemand mehr.

Grundsätzlich sind PE-Tanks, die verfärbt und nicht mehr durchscheinend sind, Verformungen aufweisen, Elefantenfüße oder Ähnliches haben, auszutauschen.

Und es kommt bei Tanks in dem Alter durchaus mal vor, das einer reißt/bricht und Heizöl ausläuft.

35 Jahre ist für PE-Tanks auch ein stolzes Alter.

Robuster und langlebiger sind Tanks aus GFK.

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Wenn es ein quaderförmiger kellergeschweißter Tank ist:

Rauminhalt in Liter / Tankhöhe in cm x Füllstand in cm = Literzahl

Funktioniert bei Kunststofftanks im Prinzip genauso, wobei es da aufgrund der Rundungen an den Ecken nur ca.-Angaben sind.

Bei zylindrischen Erdtanks nach DIN 6608/6616 einfach nach "Peiltabelle Erdtank" googlen.

Bei Kugel-GFK-Erdtanks gibts die Peiltabellen direkt auf der Internetseite vom Hersteller.

Für Stahlbatterietanks nach DIn 6620 gibt es ebenfalls extra Peiltabellen.

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Am einfachsten ist die Berechnung für stehende zylindrische doppelwandige GFK-Tanks, quaderförmige kellergeschweißte Tanks und quaderförmige Kunststoffbatterietanks über das Tankvolumen und die Höhe.

Tankvolumen / Höhe x Füllstand: 2000 / 143 x 17 = 238 Liter.

Bei Kunststoffbatterietanks würde ich mich nicht darauf verlassen, dass in beiden gleich viel drin ist. Das sollte im Normalfall so sein, ist aber in der Realität nicht immer so.

Schmutz sind i. d. R. nur 1-3 cm.

Bei Kunststofftanks normalerweise weniger als bei Stahltanks.

Ist auch immer davon abhängig, ob Dreck/Wasser durch die Entlüftungsleitung in den Tank gelangt ist.

Reinigung kann man grundsätzlich schon mal machen, aber alle 5 Jahre halte ich für übertrieben. Vielleicht noch bei unbeschichteten Stahltanks.

Doppelwandige GFK-Tanks oder PE-Tanks brauchen theoretisch nie gereinigt werden, solange der Ölfilter vor dem Brenner nicht übermäßig verschmutzt ist oder es Heizungsstörungen gibt.

Und bloß keine billigen Tankreinigungen für 200 oder 300€ aufschwatzen lassen.

Danach ist meistens irgendwas kaputt und es wird plötzlich ganz teuer.

Eine seriöse Reinigung kostet mindestens 400-500€ zzgl. MwSt, ansonsten hat der Tankfachbetrieb an der Reinigung nichts verdient.

(Und muss das Geld danach irgendwo anders an der Tankanlage verdienen).

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Das hängt ganz davon ab, wie weit die Entnahmearmatur über dem Tankboden angebracht ist und da gibt's in der Praxis aus meiner Erfahrung raus deutliche Unterschiede bei Altanlagen.

Aber im Normalfall sollten ca. 5-10 cm im Tank bleiben bzw. die Entnahme auf dieser Höhe Öl ansaugen (wegen Ölschlamm/Bodensatz).

Ein Filter ist selbstverständlich dem Ölbrenner vorgeschaltet, aber wenn der zu ist und verstopft aufgrund von Ölschlamm, geht die Heizung auch auf Störung.

Der Tipp mit Heizung ausschalten und 1-2 Stunden nach Befüllung stehen lassen ist auf jeden Fall sinnvoll.

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Tankuhren zeigen häufig auch in cm an.

Standardhöhe für Kunststofftanks sind oft 150 cm.

Wenn die Tanks voll waren nach der Befüllung, dann können 75 auch die jetzige cm-Zahl anzeigen, dann hättest du noch ca. die Hälfte drin und ca. 1500 Liter Heizöl verbraucht.

Am besten wäre, ein Bild von der Tankuhr und dem Typenschild der Tanks reinzustellen, dann kann man exakt sagen, wie die Uhr anzeigt.

Wenn es Kunststofftanks sind (GFK oder PE) sollte die Tankwandung transparent sein und man kann den Füllstand i. d. R. auch von außen sehen, z.B. wenn man mit einer Taschenlampe den Tank anleuchtet.

Wenn die Uhr in % anzeigt, dann müssten noch 75%, also 2250 Liter drin sein und es wären 750 Liter verbraucht worden (davon ausgehend, dass die Tanks komplett befüllt wurden).

Allgemeiner Tipp:

Im Zweifel nicht auf die Tankuhr verlassen und lieber mit Meterstab nachmessen, die Uhren zeigen häufig falsch an oder gehen kaputt.

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Vom Preis her sind 7000€ für einen 5.000 Liter-Tank grundsätzlich in Ordnung, wenn es sich um einen Festpreis handelt und sowohl die Entsorgung der alten Tanks, der neue Tank inklusive Montage und Leitungsmontage mit Anschluss an die Heizung enthalten sind.

Am besten immer ein Festpreisangebot machen lassen, sodass keine nachträglichen und unvereinbarten Kosten entstehen.

Und der Fachbetrieb sollte unbedingt vor Ausführung zur Baustellenbesichtigung und Beratung bei Ihnen vorbei kommen.

Standortgefertigte Stahltanks werden heutzutage eher selten eingebaut.

Die billigste Lösung sind Kunststoffbatterietanks. (Rotex, Werit, Cemo etc.)

Die haben aber viele Verbindungsleitungen, die definitiv als Schwachstellen anzusehen sind (Verbindungsleitungen können undicht werden und die Gefahr der Geruchsbelästigung ist relativ groß).

Beim Stahltank gibt's auf die Innenhülle i. d. R. nicht mehr als 10-15 Jahre Garantie (falls überhaupt) und er kann theoretisch rosten. Zudem kann man da den Füllstand nicht direkt am Tank, sondern nur an der Tankuhr ablesen (die auch gerne mal kaputt geht).

Die beste Lösung für einen standortgefertigten Kellertank ist in meinen Augen ein doppelandiger Haase-Tank aus GFK.

Der ist absolut geruchsdicht, besitzt transparente Tankwandungen, sodass der Füllstand jederzeit ablesbar ist und es gibt 30 Jahre Garantie auf den Tank.

Die absolut beste und gleichzeitig auch teuerste Lösung ist ein Erdtank, entweder auch ein doppelwandiger GFK-Kugeltank oder Stahltank (wobei auch der wieder rosten kann).

Da hat man garantiert nie Geruchsbelästigung, hat den Platz im Keller zur Verfügung und der Tank kann problemlos auch in der Hofeinfahrt/vor der Garage verbuddelt werden, wenn kein Garten vorhanden ist.

Auf den GFK-Kugelerdtank gibt's ebenfalls 30 Jahre Garantie, wobei der locker doppelt doppelt so alt werden kann.

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Meinen Sie mit Füllrohr den Einfüllstutzen der Tankanlage oder das Schaumrohr, welches sich im Tank befindet?

Ist es nur ein 1000er Werit Tank oder eine Batterie aus mehreren?

Handelt es sich um eine Direktbefüllung am Tank oder befindet sich der Einfüllstutzen außen in der Hauswand?

Wenn es nur ein Tank ist und es sich um das Schaumrohr handelt, kann man den Tank im (halb-)leeren Zustand soweit kippen, bis man es einsetzen kann.

Kürzen ist suboptimal, das das Schaumrohr unten i. d. R. verschlossen ist und zwei seitliche Ausgänge hat, um den den Druck zu mindern, mit dem das Heizöl in den Tank läuft.

Generell sind Arbeiten an Tankanlagen seit 01.08.2017 gemäß der neuen AwSV nur noch von Fachbetrieben nach § 62 AwSV bzw. WHG durchzuführen.

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Volumen Heizöltank: 1,7 m x 1,5 m x 1,5 m = 3,825 also 3,8 m³ = 3800 Liter

3.800 Liter / 150 cm = 25,33 Liter pro cm

1850 Liter / 25,33 Liter/cm = 73 cm

Ergebnis: Füllstand = 73 cm

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Bei einwandigen Tanks muss die Auffangwanne ölbeständig beschichtet sein, sprich nicht weiß.

Der Rest ist egal.

Bei einem doppelwandigen GFK-Tank oder Tank mit Kunststoffinnenhülle ist die Auffangwanne überflüssig und kann beliebig gestrichen bzw. sogar komplett abgerissen werden.

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Öl und Benzin gelten ganz einfach als wassergefährdende Flüssigkeiten und dürfen weder in die Umwelt noch in Abwasser- oder Entwässerungsnetze gelangen.

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Der Peilstab, den man auf eurem Bild sieht, zeigt den Füllstand des Tanks in cm an.

Um die Literzahl rauszubekommen, gibt es sogenannte Peiltabellen.

Auf dem Typenschild sollte normalerweise Größe, Hersteller, DIN usw. angegeben sein. Dann kann man einfach nach "Peiltabelle Heizöltank und z.B. DIN 6608/6616" googlen und kann sich die passenden Peiltabellen bei verschiedenen Herstellern downloaden.

Falls es ein Kugelerdtank ist (z.B. Beku, Dahmit oder Haase), kann man die Peiltabellen auf der Internetseite von Haase downloaden oder unter https://www.willi-tank.de/downloads/peiltabellen-erdtanks-bayern/

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Kommt auf den Zustand der kompletten Tankanlage (Tanks, Auffangwanne, Leitungen) an.

Schaden wird ein Austausch nach knapp 40 Jahren aus rechtlicher Sicht zwar sicherlich nicht, da im Fall eines Ölschadens keine Versicherung mehr bezahlen wird.

Aber gesetzlich vorgeschrieben ist es nicht, nur der ordnungsgemäße Zustand der Anlage.

Prüfpflichtig ist diese Anlage nur in bestimmten Bundesländern, in Bayern z.B. erst ab 10.000 Liter und einmalig bei Inbetriebnahme einer Neuanlage.

Nachzulesen in der AwSV.

Wenn die Auffangwanne in Ordnung ist, alle Leitungen dicht sind, ein funktionierender GWG vorhanden ist und auf Einstrangsystem umgestellt wurde, ist die Anlage i. d. R. soweit i. O.

Bei Austausch macht es Sinn, keine Batterietanks mehr einzusetzen, sondern einen standortgefertigten GFK-Tank zu installieren.

Der ist vollkommen geruchsdicht, hat keine Verbindungsleitungen, die undicht werden können und man bekommt 30 Jahre Garantie auf den Tank.

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Kosten für Ölabscheider, Schachtabdeckung, Tiefbauunternehmen, Elektroanschluss und Montage des Warngeräts, Erstinbetriebnahmeprüfung ca. 15.000-20.000€.

Wenn aufwendige Oberflächenarbeiten (Pflastern/Teeren dazu kommen ggfs. mehr).

Bei Kosten und Qualität von Abscheidern gibt es Unterschiede.

GFK-Abscheider sind teuer, dafür qualitativ hochwertiger und robuster.

Beton-Abscheider etwas günstiger, dafür sind aber die Beschichtungen anfällig und es fallen teilweise hohe Sanierungskosten an.

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Realistisch sind ca. 15.000 - 20.000 €.

Ist aber von mehreren Faktoren abhängig:

  1. Nenngröße des Abscheiders
  2. Abmessungen und Gewicht des Abscheiders
  3. Material des Abscheiders
  4. Komplettangebot (vermutlich zusätzliche Aufschläge) oder Einholen separater Angebote für die Leistungen
  5. Anbieter der Erstinbetriebnahmeprüfung (ca. 800-1000€)

Mein Tipp!

Beim Kauf des Abscheiders selbst nicht sparen!

Aufwendig und extrem kostenintensiv ist bei Abscheidern sehr oft die Sanierung schon nach wenigen Jahren, da sich bei Betonabscheidern die Beschichtungen v.a. im Schachtbereich häufig ablösen und undicht werden.

Seit einigen Jahren gibt es eine deutsche Firma, die sehr hochwertige Abscheider aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) herstellt.

In der Anschaffung etwas teurer, aber hinten raus spart man definitiv.

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Das kann man bei alten Tanks nur schwer sagen.

Theoretisch sollte die Entnahmearmatur ca. 5-10 cm über dem Boden ansaugen, um keinen Schlamm oder Dreck anzusaugen.

In der Praxis passiert es bei Gummischlauch-Entnahmen häufig, dass sich diese über die Jahre ausdehnen oder schon damals einfach zu lang eingebaut wurden und dann am Boden aufliegen. Neue Entnahmen haben einen sogenannten Stern, der einen Mindestabstand zum Boden garantiert.

Bei feststehenden Rohren hat man dieses Problem nicht.

Feststellen kann man das z.B. durch Öffnen des Deckels, wenn wenig Öl drin ist bzw. bei einer Reinigung, wenn der Tank leer ist oder durch rausschrauben der Entnahme und Nachmessen der Schlauchlänge (was aber aufwändig, schmutzig und umständlich ist).

Eine andere Möglichkeit fällt mir nicht ein, dass 100% genau zu bestimmen

Arbeiten am Tank darf gemäß neuer AwSV nur noch ein Fachbetrieb durchführen.

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