Deine Beschreibung klingt sehr nach einem Muskelkrampf.

Wie bei der Wade, kann das auch bei der Kiefermuskulatur vorkommen. Sofern das nicht gehäuft auftritt, kein Grund zur Panik.

Ach ja und die Antwort ist ja. Kann sehr schmerzhaft sein.

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Wie bereits angemerkt, haben wir keinen Sinn für elektromagnetische Felder, wobei man die Ströme in unserem Gehirn durchaus auch umgekehrt beeinflussen kann, was dann auch wahrnehmbar sein kann. Allerdings müssen die Feldstärken hierfür deutlich über dem liegen, was unser Gehirn in einer Entfernung von sagen wir 3 cm produziert. Telepathie ist mit diesem Mechanismus (ohne technische Hilfen) also nicht möglich.

Zum Thema Gedankenlesen: Theoretisch ist die Antwort hier ja. Mit einer entsprechenden technischen Ausrüstung (dir erstmal gebaut und bezahlt werden müsste), kannst du theoretisch die Ströme und Potenziale im Gehirn eines Menschen mit einer Präzision auslesen, die dir alle notwendigen Informationen liefert, um dessen Gedanken zu kennen.

Das Problem an der Sache ist unser Mangel an Wissen über die Funktionsweise des Gehirns. Selbst wenn wir die Positionen aller Atome im Gehirn eines Menschen kennen, wissen wir nicht, wie wir diese Information in Gedanken übersetzen sollten. Wir hätten also die Gedanken wohl durchaus gelesen aber keine Silbe davon verstanden. Es ist, wie wenn du deinen Computer aufschraubst. Selbst wenn du den Zustand jedes Transistors im Prozessor kennst, kannst du nicht sagen, ob gerade Word läuft oder YouTube oder sonst etwas.

Dieses Problem könnte aber natürlich irgendwann gelöst sein und dann ist, Gedankenlesen, mit dem von dir vorgeschlagenen Mechanismus, durchaus im Bereich des Möglichen.

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Ich habe nach dem Physik-Studium, ohne entsprechenden Abschluss zum Master in angewandter Informatik gewechselt.

Ich war zuvor bei einem Studienberater der Fakultät für Informatik, der mir noch ein paar Informatik-Vorlesungen für einen erfolgreichen Wechsel empfohlen hat und desweiteren auch wie die Bewerbung dann funktioniert.

Für eine verbindliche Auskunft wäre also eine Kontaktaufnahme mit der Fakultät für Chemie empfehlenswert. Grundsätzlich möglich ist das Ganze jedenfalls schon.

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Die Frage ist schwierig, da ein Einzelstrang nunmal die in der Natur vorherrschende Form darstellt und wir nur spekulieren können, welche Vor- und Nachteile ein anderes System hätte.

Der wesentliche Punkte ist aber wahrscheinlich höhere Stabilität bei Doppelsträngen, was eine höhere Lebensdauer und höhere Resistenzen, gegen Strahlung oder Temperatur bedeuten würde.

Der Nachteil der höheren Stabilität ist der, dass ein "Ablesen" der Sequenzinformationen schwieriger wird, da hierfür der Doppelstrang getrennt werden müsste. Das ist eben Beispielsweise für die Auswahl der richtigen tRNA notwendig (was ja bereits angeführt wurde) aber auch bei anderen Prozessen wie RNA Interferenz.

Da eine höhere Stabilität auf der Erde offenbar nicht notwendig ist, wäre es folglich nicht sinnvoll RNA in Doppelsträngen zu produzieren, was ja nebenbei auch den doppelten Aufwand bedeuten würde.

Auf anderen Planeten könnte die Wahl natürlich anders ausfallen :)

Die Kurzlebigkeit der Einzelstränge könnte man auch als Vorteil sehen, da sich die Konzentration von mRNA so schneller verändern lassen, beispielsweise als Reaktion auf Umwelteinflüsse. Man muss sozusagen nicht lange warten, bis die vorher vorhandene mRNA abgebaut ist. Das ist aber auch nicht absolut immer besser, nur dann wenn entsprechend schnelle Reaktionen notwendig sind (was ebenfalls auf der Erde der Fall zu sein scheint).

Ich hoffe das hilft.

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Welchen Detailreichtum benötigst du denn?

Einfach erklärt erkennen die Antikörper Proteine auf der Hülle des Virus.

Diese hängen von den Genen des Virus ab. Mutiert das Virus also in der Art, dass die Oberflächenproteine ihre Zusammensetzung ändern, erkennen die Antikörper das Virus nicht mehr und dies geschieht bei Grippe relativ schnell.

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Die Antwort hängt davon ab, welcher DNA-Strang angegeben wird. Die Codesonne, die du verwendest übersetzt ja offenbar mRNA in Aminosäuren, also musst du entweder das reverse Komplement des codogenen Strangs oder die RNA-Entsprechung des nicht codogenen Strangs zur Ableitung der RNA verwenden. Ohne zu wissen, welchen DNA-Strang deine Sequenz entspricht, ist also beides möglich :)

Wikipedia erklärt auch den Unterschied: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Codogener_Strang

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Vorweg: Ich verstehe die Frage :)

Mein erster Impuls wäre der gleiche wie deiner, nämlich dass das Feld real nicht homogen ist. In der Skizze könnte man das auch in der Tat als Lösung annehmen und ich würde diese Vermutung auch in die Lösung einbeziehen, ich sehe aber zwei Probleme.

Das Feld ist außerhalb des Kondensators sicher wesentlich schwächer also wird das Linienintegral wohl dadurch nicht null, man könnte ja sogar den Kondensator in eine Metallkiste packe, sodass der äußere Pfad dann tatsächlich real keinem Feld ausgesetzt wäre (kannst du mir folgen?)

Alternativ könnte man den äußeren Pfad extrem ausdehnen, bis das Feld definitiv vernachlässigbar wäre.

Ich habe aber auch einen Lösungsvorschlag. Es geht vielleicht eher um das Feld in den Platten. Diese sind real ausgedehnt und die Bewerbung der Elektronen, erzeugt ein Gegenfeld, welches erst dafür sorgt, dass hinter den Platten kein Feld mehr besteht. Dieses Feld wird beim inneren Weg passiert, was das Integral immer rettet.

Sag bitte in jedem Fall Bescheid, was der Prof/Tutor als Musterlösung rausgibt bzw. ob meine Lösung passt :)

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Vermutlich war dir bereits bekannt, dass man genau dann von einem Ion spricht, wenn die Anzahl an Elektronen nicht den Protonen entspricht.

Wie bereits in anderen Antworten angefeutet, tendieren Atome dazu neutral zu sein. Dies kommt daher, dass sie andernfalls geladen sind und so tendenziell Elektronen anziehen bzw. anziehen oder anders formuliert, weil es Energie benötigt um die Elektronenzahl zu ändern beispielsweise um ein gebundenes Elektron zu entfernen.

Ohne diese Energie zuzuführen, wird folglich kein Ion entstehen. Unter moderaten Bedingungen geschieht dies also nicht automatisch, sondern nur unter Bestrahlung zB in einer Röntgenröhre oder durch Radioaktivität.

Es gibt aber durchaus Bedingungen, nämlich Höhe Temperatur (zB in Sternen oder Nähe von Sternen), bei denen spontane Kollision zwischen Atomen genügend Energie bereitstellt, dass Atome ionisiert werden, man spricht dann von Plasma. In diesem Fall geschieht es dann also "durch Zufall".

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Ich denke eindeutig belegte Daten gibt es dazu nicht aber die Überlegung erscheint plausibel.

Nach meiner Kenntnis ist es besonders die Wirbelsäule, die für die Größenunterschiede verantwortlich ist und diese wird sicher durch das Körpergewicht stärker belastet.

Wäre ja relativ leicht zu testen, wenn du eine Zeit lang Gewichte trägst und prüfst ob du schon an Mittag bei 1,8m bist.

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Das Problem an der Sache ist, dass gar keine allgemein akzeptierte Definition von "Leben" existiert und Viren werden je nach Literatur zu Lebewesen gezählt oder nicht bzw. oft gesondert behandelt, wenn sich Autoren dieses Problems bewusst sind.

Die Aufgabe ist also nur sinnvoll zu beantworten, wenn ihr im Unterricht eine Definition von Leben behandelt habt, die dann anzuwenden wäre.

Solltet ihr keine Definition behandelt haben, ist das, nach meiner Meinung, ein Versäumnis deines Lehrers.

Das löst natürlich nicht dein eigentliches Problem, erklärt aber vielleicht deine Unsicherheit.

Meine Empfehlung wäre dann die gleiche wie die der anderen Antworten: Suche dir eine Definition online oder noch besser in eurem Schulbuch und prüfe die dort gegebenen Voraussetzungen für Leben.

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Die nicht-Existenz eines Prozesses kann man grundsätzlich nicht im eigentlichen Sinne "beweisen".

Die Hypothese lässt sich aber stützen, indem man alle Mitochondrien aus einer Zelle entfernt und feststellt, dass diese nicht neu gebildet werden.

Das schließt dann natürlich nicht aus, dass die Zellen dies nicht nur zufällig nicht getan haben oder dass andere Mitochondrien für die Synthese aus einem anderen Grund als zur Teilung benötigt werden.

Dennoch ein starker Beweis.

Man kann die Theorie noch weiter stützen indem man anschließend Mitochondrien transplantiert und dann feststellt, dass wieder neue gebildet werden.

Wiederholt man dies oft, wird die Wahrscheinlichkeit schon recht hoch, dass Mitochondrien benötigt werden.

Als Beweis für die Teilung, könnte man Methoden aus der Mikroskopie verwenden aber ich denke darauf willst du nicht hinaus.

Ich hoffe die Antwort hilft.

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Ich denke schon, auch wenn ich deine Definition von Gewinn vielleicht nicht ganz durchschaue.

Grundsätzlich sollte ja gelten:

Gewinn = Einnahmen - Ausgaben

Du machst also dann einen Gewinn, wenn gilt:

Gewinn > 0

Bzw.

Einnahmen - Ausgaben > 0

Von besonderer Wichtigkeit ist der Punkt zwischen Gewinn = 0, da du dann weißt, dass höhere Einnahmen Gewinn bedeuten und geringere Einnahmen Verlust. Die Formel lautet dann:

Einnahmen - Ausgaben = 0

Ich denke was du oben als Gewinn betrachtest sind eher Einnahmen und dann gilt abgeleitet aus der Formel oben:

Einnahmen/Ausgaben = 1

Ist es das, das du suchst?

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Es geht darum potenzielle Patienten darüber aufzuklären, welche Ergebnisse eine genetische Diagnostik haben kann, beispielsweise Nebenbefunde (Erkrankungen oder Risiken, nach denen man nicht explizit sucht) oder mögliche Implikationen für Verwandte oder geplanten Nachwuchs (zB Risiken für Erbkrankheiten).

Es kann ja durchaus belastend sein zu erfahren, dass man zB ein hohes Brustkrebsrisiko hat.

Natürlich auch Klärung individueller Fragestellungen, abhängig vom Krankheitsbild oder Fragen des Patienten.

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Natürlich ist die Sache eigentlich komplexer, da bei der Transkription häufig wichtige Bereiche (insbesondere Gene) abgelesen werden, während die Replikation die großen Nicht-kodierenden Bereiche einschließt aber gehen wir Mal von einer jeweils konstanten Fehlerrate aus.

Bei einem Fehler während der Transkription entsteht maximal ein fehlerhaftes Protein.

Bei einer fehlerhaften Replikation, an exakt der gleichen Stelle, wird jedes synthetisierte Protein der Tochterzelle und deren Tochterzellen den Fehler enthalten, was Millionen fehlerhafter Proteine bedeuten kann.

Entsprechend ist der zu erwartende Schaden tendenziell wesentlich größer und entsprechend ist ein geringere Fehlertoleranz gegeben.

Das Resultat kann theoretisch in beiden Fällen fatal sein (zB wie gesagt, zu Krebs führen), die Wahrscheinlichkeit ist bei der Replikation nur um ein Vielfaches höher.

Ich hoffe das hilft.

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Wie du vermutlich schon online herausgefunden hast, wird abhängig von der Quelle sogar empfohlen ganz auf ein Deckblatt zu verzichten, da das bei großen Bewerberzahlen nur eine unnötige zusätzliche Seite für den Personaler bedeutet und so gegebenenfalls ein Ärgernis.

Wenn du allerdings an einen sturen alten Hasen gerätst, der zufällig Wert auf ein Deckblatt legt, kann die Sache auch nach hinten losgehen.

Ich persönlich halte das Risiko in beiden Fällen relativ gering, würde aber auf ein Deckblatt verzichten, da ich keinen echten Mehrwert darin sehe. Wenn du das Gefühl hast es wertet deine Bewerbung auf, lass es drin.

Grundsätzlich sollte das Anschreiben vor dem Lebenslauf kommen und wenn überhaupt das Deckblatt ganz nach vorne.

Letztlich alles deine Entscheidung und ohne eindeutige formale Regel etwas ein Glücksspiel aber sicherlich nicht der wesentliche Teil deiner Bewerbung :)

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Die Antwort ist ja.

Es handelt sich bei der Translation um einen stochastischen Prozess, bei dem die Elemente gewissermaßen zufällig durch das Zellplasma schwimmen, bis sie eine geeignete Bindungsstelle finden und zB zur Translation genutzt werden können. Das ist nach meinem Wissen zumindest das Schulbuchwissen dazu.

Ich meine aber durchaus mich zu erinnern, dass alternative Theorien diskutiert werden, eventuell etwas mit Luquid-Liquid-Phase-Separation aber ich bin leider kein Experte auf dem Gebiet.

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Ja, mit einem "aber".

Zunächst Mal ist deine Zahlen sind vermutlich okay, die Berechnung etwas schwierig.

Beim verwendeten Radius handelt es sich wahrscheinlich um einen Wirkungsquerschnitt, für irgendeine Wechselwirkung. Diese können zwar in Radien für Kugeln übersetzt werden, geben aber eigentlich Wahrscheinlichkeiten an, in der Art welchen Radius hätte eine harte Kugel, um mit der gleichen Wahrscheinlichkeit zu wechselwirken.

Die Realität ist leider komplexer. Elementarteilchen sind punktförmig, hätten also eine unendliche Dichte. Das wäre dann durchaus eine Ähnlichkeit zu schwarzen Löchern. Elementarteilchen dieser Art existieren aber eigentlich auch nicht, vielmehr gibt es Wellenfunktion, diese haben wiederum eine Ausdehnung, die wieder an den besagten Wirkungsquerschnitt gekoppelt ist.

Dennoch ist deine Idee nicht unsinnig und es würde mich wundern, wenn etwas in der Art nicht schon Mal im Rahmen von Quantengravitation (zB Stringtheorie) diskutiert wurde.

Wir bewegen uns hier aber im Bereich unterhalb der Planck-Skala und an dieser Stelle ist praktisch gar nichts gesichert oder ausgeschlossen :)

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Die Trennung ist hier in der Tat nicht ganz leicht, da es theoretisch denkbar wäre, dass epigenetische Faktoren die Transkription regulieren und umgekehrt aber bei einem klassischen Transkriptionsfaktor, also einem Molekül, welches direkt oder indirekt an DNA bindet und so die Transkription reguliert, handelt es sich deswegen nicht um eine epigenetische Veränderung, da sie nicht an Tochterzellen weitergegeben wird.

Ob das aber nicht vielleicht doch im Einzelfall möglich ist, wird nach meiner Meinung nicht abschließend geklärt sein, solange auch der Weitergabemechanismus von klassischen epigenetischen Faktoren nicht abschließend klar ist.

Die Frage ist einfach nahe an der Grenze des Bekannten :)

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Die Aufteilung erscheint mir nicht umfassend, es gibt beispielsweise auch Mutationen außerhalb von Genen, die weder den Chromosomensatz verändern, noch den Aufbau von Chromosomen.

Dennoch ist es grundsätzlich denkbar, dass Mutagene und Fehler bei der Replikation ursächlich für die Veränderungen sind. Hinzu wäre Strahlung noch eine klassische Ursache und natürlich muss in allen Fällen die Reparatur der DNA versagen.

Bestimmte DNA-Sequenzen und epigenetische Marker können auch Einfluss auf Mutationsraten haben und so entsprechende Fehler begünstigen.

Viren könnte man noch als Ursache nennen und alles was die Zelle unter Stress setzt also Hitze, Umgebung (z.B. Salzgehalt, pH-Wert) können noch Einfluss nehmen.

Ich hoffe das hilft.

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Wie schon gesagt, ist der größte Teil des Erbguts auf den Autosomen.

Warum das Erbgut auf mehrere diploide Chromosomen aufgeteilt ist, ist dabei nicht bekannt.

Es ist aber anzunehmen, dass es um Freiheitsgrade für Genregulation handelt, da Chromosomen im Zellkern eine nicht zufällige Anordnung zeigen.

Ist ein interessantes Thema :)

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Das Beispiel wirkt etwas konstruiert, da der Ball nachgeben könnte und ein "Wurf" irgendwie impliziert, dass keine Kraft auf den Ball wirkt (außer eventuell die Schwerkraft).

Besser wäre eine harte Kugel, die man mit einer Kraft von 10 Newton gegen den Boden drückt. In diesem Fall würde an der Oberseite des Balls 10 N ausgeübt, auf die Hand des Drückenden 10 N, auf den Boden 10 N und an der Unterseite der Kugel vom Boden aus 10 N.

Das führt zum einem zu einem Kräftegleichgewicht bei der Kugel, was sinnig ist, da wir aus dem Alltag wissen, dass sich eine Kugel in dieser Situation nicht bewegt. Auf der anderen Seite gibt es keinen "Krafterhaltungssatz", wie etwa bei der Energie und darum ist etwas in der Art physikalisch völlig zulässig.

Wolltest du darauf hinaus? :)

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Die Frage ist in der Tat sehr schwach.

Jedes mathematische Modell kann selbstverständlich an verschiedenen Stellen kritisiert werden, abhängig jedoch davon, was man von einem Modell erwartet, was hier völlig unklar ist.

Wenn man also mit "realistisch" die exakte Beschreibung der Realität meint, gibt es unendlich viele korrekte Antworten oder man sagt schlicht: "Weil alle mathematischen Modelle Schwächen haben." Zumindest als Klugscheißer :)

Real könnte das deinen Lehrer natürlich verärgern und ich kann mir durchaus vorstellen worauf man hinaus möchte. Die Geschwindigkeit ist zu Beginn der Fahrt direkt größer als Null, obwohl es heißt der Zug würde dort losfahren. Der Zug müsste darum realistischerweise mit einer Geschwindigkeit von null starten. Schreib also besser das :)

Ich hoffe das hilft.

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Sicherlich gibt es andere Gründe, wie extreme Strahlung und Reibungskräfte aber ganz naiv, ausschließlich mit Gravitation wird man bei der Annäherung an das schwarze Loch extrem beschleunigt, nach Energieerhaltung um genau den Betrag, den man für die Flucht benötigt also ja, im vorliegenden Fall auf fast Lichtgeschwindigkeit, was weitere Probleme bezüglich relativistischer Effekte einbringen dürfte aber dahingehend ist der Film plausibel.

Allgemein ist der Film trotz allem relativ realistisch und bringt relativistische Physik einem großen Publikum näher, diese Ungereimtheit schmälert diese große Leistung in meinen Augen kaum.

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Abizeugnis in Bewerbungsmappe

Ich bin 30, habe einige sehr gute Universitätsabschlüsse und Referenzschreiben von Professoren.

Das Zeugnis interessiert wahrscheinlich niemanden. Ich stimme zu, dass die Noten dort meine momentanen Fähigkeiten sicherlich nicht wiedergeben und die Scans machen E-Mail-Bewerbungen nicht kleiner, dennoch ist mein Abizeugnis immer dabei.

Es gehört nach meinem Wissen einfach zu einer klassischen Bewerbung, zudem sind für viele Jobs ein Abiturzeugnis zwingende Voraussetzung und auch wenn die Uniabschlüsse ja implizieren, dass ich eines habe, wurde ich schon aufgefordert es "für die Akten" ausgedruckt zum Personalbüro zu bringen.

Es scheint also irgendwie wichtig. :)

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Wenn du ein einigermaßen konservierten Sequenzmotiv hast, sagen wir zB von einem Promotor oder einer funktionalen RNA, dann beschreibt die entsprechende Konsesussequenz die konservierten Sequenzteile möglichst präzise, also mit maximaler Übereinstimmung zu allen Instanzen des Motivs. Man könnte auch etwas salopp sagen es ist der "Mittelwert" aller Instanzen.

Damit liefert die Konsesussequenz in der Regel eine gute allgemeine Beschreibung des Motivs und erspart alle möglichen Abarten angeben zu müssen, wenn man eine Sequenz beschreibt, zudem kann man durch Ähnlichkeitsanalysen neue Instanzen des Motivs finden.

Sag bescheid falls du mehr Erläuterung benötigst.

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Ich bin Biophysiker und sehr Informatik-Affin, habe eine paar Semester eines Informatik-Master-Studiums verbracht um schließlich doch zur Promotion in Physik zu wechseln. Ich habe für verschiedene Forschungsinstitute und Kliniken geforscht und bin im Gegensatz zu den anderen Antworten der Meinung, dass man durchaus deine Frage treffend beantworten kann, da zumindest in der Forschung einige Dinge stets gleich bleiben.

Grundsätzlich gibt es drei hauptsächlich Arbeitsbereiche, von denen man einen oder alle (je nach Fähigkeiten) abdecken kann. Das sind Labor, Werkstatt und Computer. Ich persönlich arbeite eigentlich täglich am Computer, von außen ohne große Unterschiede zu gewöhnlicher Büroarbeit, dazu kommen Besprechungen mit Kollegen, die zum Teil im Biolabor oder ebenfalls am Computer arbeiten. Am Computer gibt es dann verschiedene Arbeitsfelder, darunter Recherchearbeit also viel aktuelle Veröffentlichungen lesen und notieren (auch auf Papier), eigene Publikationen schreiben, Kommunikation mit Kollegen aber in erster Linie Programmierung und Analyse der Ergebnisse. Ergebnisse und sinnvolle folgende Fragestellungen werden dann im Team diskutiert. Im allgemeinen ist Forschung also sehr selbstbestimmt, man kann bei Bedarf aber immer kommunizieren und diskutieren.

Projekte sind häufig nicht scharf getrennt, da man oft Experte auf einem bestimmten Gebiet ist, welches man erforscht aber oft hängt die Dauer von der Finanzierung ab oder wie schon angemerkt,bis man fertig ist - also nie, denn es gibt immer neue Fragestellungen, die sich aus Ergebnissen ergeben. So wird es auch niemals langweilig. Ich würde behaupten Forschung gehört zu den am wenigsten monotonen Tätigkeiten, die es gibt, besonders da man auch stets Neuland betritt.

Selbstverständlich muss man oft viel herumprobieren und manchmal kommt man gar nicht zu einem verwertbaren Ergebnis. Gute Planung ist hier sehr wichtig aber als "Einsteiger" hast du natürlich auch nicht sofort die volle Verantwortung, du arbeitest wie in allen Branchen zunächst anderen zu bzw an kleinen eigenen Projekten.

In der Informatik ist Fehlersuche in der Tat ein großer und ungeliebter Teil der Arbeit, letztlich hast du dies aber durch eigene Sorgfalt zu großen Teilen in der Hand.

Zufrieden bin ich mit der Entscheidung Wissenschaftler zu werden absolut. Der Nachteil ist ein für die lange Studienzeit relativ geringe Gehalt und die häufig befristete Anstellung, die eigentlich bis zum Professor besteht und dieser ist sehr schwer zu erreichen. Glücklicherweise existiert aber die Möglichkeit zur Lehre zu wechseln und mit IT-Kenntnissen sind die Perspektiven auch etwas vielseitiger in Richtung Festanstellung.

Sag bescheid, falls du noch konkretere fragen hast.

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Deine Idee ist gut, du bist nur leider nicht der Erste der darauf kommt.

Erstmal grundsätzlich darf, woraus dunkle Materie auch besteht, keine oder nur eine sehr geringe (bisher nicht messbare) Wirkung auf Licht oder allgemeiner elektromagnetische Wellen haben (insbesondere also auch nicht reflektieren), zudem muss es Masse haben, da ihre Schwerkraft das einzige Indiz für ihre Existenz darstellt.

Beides trifft auf bisher unbekannte Elementarteilchen zu, wie du sie beschreibst, natürlich kommen aber auch andere Erklärungen infrage aber neuartige Elementarteilchen die diffus verteilt sind (also als Wolke), sind momentan tatsächlich die favorisierte Hypothese.

Da Elementarteilchen punktförmig sind, ist "Größe" ein problematischer Begriff, dennoch verbindet man diese mit dem sogenannten Wirkungsquerschnitt also der Wahrscheinlichkeit, dass eine Wechselwirkung mit anderen Teilchen stattfindet, welche in die Nähe kommen. Deine Aussage "zu klein" könnte man hier so interpretieren, dass die Teilchen extrem selten mit Licht interagieren und das wäre durchaus eine denkbare Hypothese.

Die Antwort ist also "ja", das ist denkbar.

Du bist eingeladen Physiker zu werden und deine Hypothese zu beweisen :)

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Mit einer simplen Google-Suche kannst du das leicht herausfinden, entweder durch Pokewiki oder einen beliebigen anderen Pokédex, zB auf Bisafans oder Pokefans.

Auf allen genannten Seiten kannst du auch nur unter Angabe des Namens Ottaro oder seiner Pokedexnummer, alle Weiterentwicklungen finden.

Das dürfte die zukünftig etwas Zeit und Mühe beim erstellen einer Frage sparen ;)

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Grundsätzlich ist eine originelle eigene Formulierung natürlich immer vorzuziehen aber der Standard wäre etwas wie:

"Ich könnte in meiner Zeit als ... Erfahrungen mit ... sammeln."

Natürlich noch beliebig ausgeschmückt.

Ich hoffe das hilft.

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Das ist etwas eine Frage der gewünschten Genauigkeit.

"Einstechen" scheint zu implizieren, dass du Kreisbahnen berechnet hast und dabei sollte es logisch sein den die Mittelpunkte der Kreise alle am gleichen Punkt zu wählen. Ganz korrekt wäre der Massenschwerpunkt des Sonnensystems, der Mittelpunkt der Sonne ist hier aber vermutlich eine ausreichende Annäherung.

Bei tatsächlichen Ellipsen gilt das Gleiche bezüglich eines Brennpunktes der jeweiligen Ellipse, hierbei ist es aber relativ schwierig die Ellipsen aller Planetenbahben relativ zueinander korrekt zu platzieren.

Ich hoffe das hilft.

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Sterne inklusive unserer Sonne haben ein relativ breites Spektrum, welches sich in großen Teilen mit dem von uns wahrnehmbaren sichtbaren Spektrum überschneiden. Wie jedes Licht, welches zu einigermaßen gleichen Teilen alle Farben enthält, erscheint uns dieses Licht grundsätzlich relativ weiß.

Sonnenlicht ist auch einigermaßen weiß. Die Spektren von Sternen weisen aber abhängig von ihrer Oberflächentemperatur durchaus ein farbliches Maximum auf, d.h. das Licht erscheint uns zumindest etwas farbig, bei der Sonne eben gelb. Das gilt ebenfalls für alle Sterne am Nachthimmel und frühe Klassifikationen durch Astronomen ordneten Sterne auch tatsächlich nach der Farbe ihres Lichts.

Spektralklassen ist das Schlagwort für Wikipedia: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Spektralklasse

Ich hoffe das hilft.

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Bezüglich der Suche: Man kann in einer cDNA-Bibliothek zwar nach Gensequenzen suchen aber eine Positionierung auf einem Chromosom wäre ohne weitere Technik nicht notwendig. Das wirft etwas die Frage auf inwiefern du die Grundlagen von cDNA verstanden hast. Bist du hier sicher? Eine in der Bibliothek gefundene Sequenz wäre außerdem zunächst mal nur für die Zelle oder Zellen gültig für welche diese erstellt wurde. Selbstverständlich ist es aber wahrscheinlich, dass andere Menschen und verwandte Lebewesen identische Sequenzen besitzen.

Bezüglich der Position: Ja, wenn bei einem Individuum einer Spezies ein Gen an einer bestimmten Position im Genom bzw. auf einem Chromosom vorhanden ist wird dies mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bei allen anderen Individuen der Spezies so sein.

Bezüglich Online-Datenbanken: Grundsätzlich ja, es geht um die Speicherung aber vor allem auch um den leichten Zugang für Forscher auf der ganzen Welt.

Es freut mich übrigens, dass dich das Thema interessiert. Verliere diese Neugier nicht!

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Ernährung, also die Aufnahme und verstoffwechslung von Substanzen aus der Umgebung hat zwei Gründe. Die Aufnahme von nützlichem "Baumaterial" für Proteine und andere funktionale Biomoleküle und Energiestoffwechsel.

Da Viren gar keinen eigenen Stoffwechsel besitzen, ernähren sie sich eigentlich gar nicht. Sie befallen Zellen und verwenden deren Material und Energie um eigene Zwecke (überwiegend Vermehrung) zu verfolgen. Letztlich hängt es also vom Wirt ab, aus welcher Nahrung ein Virus zehrt.

Bakterien sind vollständige Zellen mit Stoffwechsel und benötigen darum "Nahrung". Da Bakterien aber ein sehr weiter Begriff ist, umfasst die Bezeichnung auch viele verschiedene Arten der Ernährung. Beispielweise gibt es Bakterien, die Photosynthese betreiben und Bakterien, die sich chemolithotroph ernähren d.h. sie verzehren chemische Verbindungen (oft Schwefelverbindungen) oder anders ausgedrückt "Steine". Bekanntlich gibt es aber auch pathogene (schädliche) Bakterien, die sich, zB auf Zähnen, von Zucker ernähren.

Ich hoffe das hilft.

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Der Kontext wäre hier sehr hilfreich, da es sich nicht unbedingt um eine sehr gängige Formulierung handelt.

Ohne weitere Informationen im Kontext der Physik, würde ich annehmen, dass es bedeutet, dass eine Wirkung, wie ein Kraftfeld, Magnetfeld o.ä. in einem bestimmten Abstand oder hinter einer Grenze (also Außen) so stark abnimmt, dass diese dort praktisch nicht mehr existiert (darum aufgelöst).

Wenn du beschreibst, in welchem Zusammenhang diese Formulierung auftritt, kann ich gerne nochmal antworten.

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Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Leitungsband) zeigt den Unterschied recht illustrativ.

Auch wenn das Bändermodell keine Umfassende Beschreibung der Situation gibt, kann man im allgemeinen sagen, dass sich das Leitungsband energetisch direkt über dem Valenzband befindet. Lediglich bei Leitern (Metallen) gibt es eine Überschneidung der beiden Bänder, was wohl der Grund für deine Frage ist.

Soll heißen: Ja, bei Metallen gibt es unter Umständen keinen Unterschied der beiden Bänder.

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Deine Schlussfolgerung ist korrekt und zeigt klar eine Grenze des bekannten newtonschen Gravitationsgesetzes.

Wie alle physikalischen Modelle oder im weitesten Sinne alle Modelle, hat die angegebene Gleichung keine universelle Gültigkeit.

Offensichtlich ist, wie du sagst, die Anziehungskraft zwischen zwei Punktmassen nach der angegebenen Gleichung potenziell unbegrenzt groß, was, wie du ebenfalls erkannt hast, unsinnig erscheint. Nun gibt es verschiedene physikalische Gründe bzw. alternative oder ergänzende Theorien, welche dieses Problem lösen. Beispielsweise würde ab einem gewissen Abstand ein schwarzes Loch aus den Massen entstehen, was die Singularität (und das ist diese Nullstelle im Nenner des Bruchs) zumindest hinter einem sogenannten Ereignishorizont versteckt oder theoretisch durchaus verhindern könnte.

Zudem ist das Modell der Punktteilchen seit langem überholt, stattdessen existieren ausgedehnte Quantenfelder, welche das Problem zumindest teilweise löst, zumindest für das Coulomb-Potenzial, welches die gleiche Abstandsabhängigkeit aufweist und damit indirekt für die Gravitation.

Unglücklicherweise ist eine direkte Antwort auf die Frage nicht einfach möglich, da bisher keine etablierte Theorie zur Quantengravitation existiert, was soviel bedeutet wie: Die Physik der Gravitation bei sehr kleinen Distanzen ist noch nicht final geklärt.

Du bist eingeladen Physiker zu werden und das Problem selbst zu lösen ;)

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Auf Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Exoplanet) kannst du nachlesen, dass wir etwas mehr als 3000 extrasolare Planeten nachweisen konnten, davon ausgehend, dass erst seit den 2000-er Jahren größere Zahlen entdeckt werden können wird es also etwa einer pro Tag sein.

Ausgehend davon, wie viele Sterne existieren und dass ein bedeutender Anteil Planeten besitzt, ist dies ein verschwindend kleiner Anteil aller Planeten der Milchstraße. Außerhalb der Milchstraße ist die Quote exakt 0%.

Gleiches gilt für Sternensysteme.

Bei Galaxien ist die Antwort schwieriger. Es gibt umfangreiche Himmelsdurchmusterungen bei denen in alle Richtungen gesucht wurde aber niemals mit maximaler möglicher Tiefe, insofern würde auch hier wohl nur ein winziger Bruchteil entdeckt. Über die Anzahl pro Tag habe ich leider keine verwertbaren Zahlen.

Ich hoffe das hilft etwas.

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Ich hatte vor vielen Jahren ein solches Gespräch an einem beruflichen Gymnasium mit Profilfach Informatik.

Nach meiner Erinnerung wird hauptsächlich die Motivation geprüft, es ging eher darum zu testen ob ich tatsächlich einen Abschluss will und mich nicht nur aus Mangel an alternativen beworben habe.

Selbstverständlich ist Fachwissen keinesfalls von Nachteil und du könntest sicher mit Wissen glänzen zB falls du programmieren kannst oder an privaten oder schulischen Projekten im passenden Themenbereich gearbeitet hast.

Direkte fachliche Fragen würde ich eigentlich nicht erwarten, ist aber natürlich nur meine Erfahrung.

Sicherlich solltest du auf alle Fragen zu deinem Bewerbungsunterlagen vorbereitet sein, beispielsweise wird man dich gegebenenfalls sicher auf schlechte Mathe-Noten ansprechen oder auf den Inhalt von Projekten oder auch Hobbys, die du angegeben hast und natürlich auf deine Motivation, in Richtung: "Warum willst du den Abschluss?" oder "Was sind deine beruflichen Ziele?", letztlich vielleicht auch "Warum bist du qualifiziert?", was ja wieder in Richtung Fachkenntnisse gehen könnte.

Ich hoffe das hilft.

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Für eine Kreisbahn gilt ja

x^2 + y^2 = R^2

Daher gilt:

x = sqrt(R^2-y^2)

Nun kennen wir durch das Bild verschiedene Punkte der Kurve:

(-R, 0) - Der Eintrittspunkt ins Magnetfeld

(-R+s, l) - Der Austrittspunkt

Einsetzen des zweiten Punktes ergibt:

-R+s = sqrt(R^2-l^2)

--> R^2 - 2Rs + s^2 = R^2 - l^2

--> R = (s^2 + l^2)/(2s)

Also genau die gewünschte Formel. Ich habe dafür natürlich ein mehr oder weniger willkürliches Koordinatensystem mit den Ursprung im Zentrum des Kreises, gewählt. Jedes andere Koordinatensystem würde auch funktionieren, das gewählte erschien mir einfach intuitiv.

Sag bescheid, falls du mehr Erläuterung benötigst.

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Du machst einen kleinen Denkfehler. Schwerkraft beeinflusst nicht die Raumzeit, vielmehr ist Gravitation die Auswirkung der Verzerrung der Raumzeit, die wir dann als eine Art Kraft wahrnehmen.

Quelle der Verzerrung ist das Vorhandensein von Energie (bzw. Analog von Masse) und diese wird durchaus von allen Kräften beeinflusst.

So ist bekanntlich ein großer Teil der Masse eines Atomkerns Resultat der starken Wechselwirkung innerhalb der Nukleonen und da der größte Teil der uns bekannten (nicht dunklen) Materie aus Atomen besteht, ist der größte Teil der entsprechenden Schwerkraft das Resultat der starken Wechselwirkung, insofern hast du also absolut Recht, dass diese Kräfte die Raumzeit maßgeblich beeinflussen.

Ich hoffe diese Erklärung ist einigermaßen zufriedenstellend.

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Bei dem "O" (eigentlich ein großes Teta), handelt es sich um eine Schreibweise für die dominierende Ordnung der Funktionen an dieser Stelle, für große n.

Das bedeutet an der Stelle von O(1/n) steht tatsächlich etwas wie:

A/n + B/n^2 + C/n^3 + ...

Also ein Term welcher proportional zu 1/n ist und weitere Terme, welche für große n kleiner sind als 1/n.

Die Idee ist die, dass man nun weiß, wie groß der Fehler der Approximation (ohne das O(1/n)) ist und letztlich abschätzen kann ob ein gegebenes n hinreichend klein ist, damit die Näherung passable Ergebnisse liefert.

Die Vorstellung als eine Menge von Funktionen ist also nicht so falsch, besser ist aber die Vorstellung, dass sich hier eine nicht weiter spezifizierte Funktion befindet, welche sich wie 1/n verhält. Dies ist durchaus eine Einschränkung auf eine gewisse Menge von Funktionen, in der Regel steht an der Stelle aber eine konkrete Funktion, deren genauer Verlauf lediglich nicht von Belang ist.

Im Vorliegenden Beispiel kannst du auf Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stirlingformel) leicht nachlesen, welche Funktion hier steht:

1/(12n) - 1/(360n^3) + ...

Du wirst desweiteren erkennen, dass schon für n=10 der Faktor 1/n relativ nahe bei Null liegt.

Ich hoffe das hilft.

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Zunächst mal bedeutet "sich riechen" in diesem Kontext, dass man den entsprechenden Geruch nicht als "Gestank" wahrnimmst, würde es also stinken, ist es eher negativ zu werten.

Grundsätzlich gibt es wohl Studien, die belegen, dass ein als angenehm empfundener Körpergeruch auf große Unterschiede im Immunsystem hinweisen und ja, Kinder hätten dadurch tendenziell einen genetischen Vorteil, bezüglich ihres Immunsystems.

Es ist aber zu beachten, dass Deo und andere Kosmetik den natürlichen Geruch in der Regel überdeckt, folglich müsste man dies in der Tat so prüfen, dass man eine gewisse Zeit auf entsprechende Produkte verzichtet.

Ob sich das am Ende lohnt ist aber fraglich, da für gesunde Kinder mehr als ein intaktes Immunsystem notwendig ist und für eine gute Entwicklung andere Aspekte, wie gute Konfliktbeweltigung, Einfühlungsvermögen usw. wesentlich bedeutsamer sind. Es wäre also wahrscheinlich besser einen Partner mit einem angenehmen Charakter auszuwählen.

Ich hoffe das hilft.

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Dein Denkfehler war in der Tat erstmal schwer zu finden. Es läuft auf die Vernachlässigung der kinetischen Energie hinaus.

Grundsätzlich ist es richtig, dass du einen Körper mit einer beliebigen Beschleunigung und darum auch Kraft angeben kannst. Da Arbeit gleich Kraft mal Weg ist müsste also gelten:

W = Fh = mah

Und allgemein ist zunächst fraglich warum hier ausgerechnet die Erdbeschleunigung g verwendet werden sollte, das wäre in der Tat falsch und unmöglich zu motivieren.

Bei der Formel E = mgh betrachtet man aber lediglich die Energieänderung durch die Veränderung der Lage.

Allgemein müsste man für die gesamte Energieänderung und folglich die Arbeit die kinetische Energie hinzufügen:

W = 1/2mv^2 + mgh

Dieses Ergebnis ist dann auch konsistent zu der Überlegung mit verschiedenen Beschleunigen, denn korrekt ist, dass man, wie gesagt, den Körper beliebig schnell Beschleunigen, was nicht die Lageenergie am Ende beeinflusst, wohl aber die Geschwindigkeit bzw. die kinetische Energie.

Man könnte es auch so betrachten, dass der Term mgh der Teil der Arbeit ist, welcher entgegen der Schwerkraft geleistet wird und 1/2mv^2 der Teil, den man darüberhinaus noch leistet. Vermutlich ist auch das der Grund warum man mit "Hubarbeit" üblicherweise nur den ersten Term meint.

Grundsätzlich ist die Formel W = mgh also eigentlich nur dann korrekt, wenn man fordert, dass der Körper am Ende ruht, andernfalls vernachlässigt man in der Tat einen Teil der Arbeit.

Letztlich möchte ich dich für diese Frage auch loben, denn sie zeugt wirklich davon, dass du hier einiges an Gedanken investiert hast.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

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Druck ist der Definition nach die auf ein Flächenelement ausgeübte Kraft also "Kraft pro Fläche", folglich ist der Druck an der Unterseite und damit die Druckdifferenz zwischen Ober-Roden und Unterseite des Bahälters leicht berechenbar.

Unter Verwendung der Formel für Hydrostatischen Druck

dp = rho g h

kommst du mit Hilfe der restlichen Angaben leicht auf die Massendichte rho und schließlich die gesuchte Höhe h.

Ich hoffe das hilft.

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Soweit ich das beurteilen kann, wirst du eine Differentialgleichung lösen müssen.

Du hast ja bereits den Zusammenhang zwischen a und v. Hinzu kommt die allgemeine Beziehung:

dv/dt = a(v)

Durch einen Separationsansatz sollte sich das lösen lassen (vermutlich unter Zuhilfenahme einer Formelsammlung für Integrale).

Sag bescheid, wenn das als Hilfe nicht ausreichen sollte.

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Die Standardabweichung ist in der Tat die mittlere (quadratische) Abweichung einer Einzelmessung vom Mittelwert, man könnte also sagen, sie ist ein Maß für die Abweichung vom Mittelwert.

Es ist auch nicht unüblich diese in Anteilen des Mittelwertes (relativ) anzugeben, insofern scheint mir alles korrekt.

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Ganz sicher folgt ein Zustand extrem hoher Energiedichte, analog zur Situation kurz vor dem Urknall.

Also ja, üblicherweise beinhalten entsprechende Theorien eine Art zyklischen Kosmos, bei dem ständig Big Bang auf Big Crunch folgt und umgekehrt.

Natürlich ist schwer auszuschließen, dass ein Big Crunch durch bekannte oder unbekannte physikalische Kräfte gebremst oder zum Stillstand gebracht werden könnte, bevor etwas wie ein weiterer Urknall entsteht. Tatsächlich wird dies aber auch nach meinem Wissen praktisch nie diskutiert, eventuell gibt es hier wenig Forschungsinteresse, da ein zyklisches Universum einen gewissen Reiz hat, da das Problem des "Anfangs" damit umgangen werden kann.

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Das "Nirgendwo" ist nur eine Umschreibung dafür, dass eine Karte zunächst ganz aus dem Spiel entfernt wird. Es unterscheidet sich vom "Ablagestapel" im wesentlichen dadurch, dass Effekte, die Karten im Ablagestapel betreffen nicht zum tragen kommen.

Das "Nirgendwo" entspricht damit dem "aus dem Spiel entfern" aus Yu-Gi-Oh bzw. dem Exil in "Magic the Gathering" (sofern diese Referenz hilft).

Hier noch kurz ein Auszug aus dem Regelwerk:

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Nach meiner Erfahrung sind die ersten 3 Semester Grundstudium am härtesten und das erste Semester kann hier wegen der Umstellung von Schule zu Uni sicher große Schwierigkeiten machen.

Speziell in der Physik ist an diesem Punkt Durchhaltevermögen gefragt. Ich hatte mit meine schlechtesten Noten im ersten Semester und promoviere mittlerweile.

Bei der besagten Arbeitsbelastung ist es aber auch kein Wunder, dass du Probleme bekommst. Ich kenne zwar durchaus Menschen mit genügend Talent, um auch das zu schaffen aber für den durschnittlichen Physikstudenten empfinde ich 18 Stunden als große Belastung.

Ich habe in höheren Semestern zwar auch zeitweise das Stundenlimit ausgereizt aber das war durchaus eine ziemliche Zumutung.

Wenn es also wirtschaftliche Zwänge gibt und du auf den Lohn angewiesen bist, musst du entweder die schlechten Noten inkaufnehmen oder die Kursbelastung etwas reduzieren. Natürlich wäre das Resultat, dass du die Regelstudienzeit wahrscheinlich überschreitest, was den Anspruch auf BAföG betrifft, insofern ist auch hier Vorsicht geboten, für die Zulassung zum Master können aber Noten durchaus wichtig werden.

Letztlich musst du wissen, was deine Prioritäten sind. Ich hoffe trotzdem du bleibst dabei, es wird besser! ;)

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Grundsätzlichist die Antwort ja. Du kannst dich in jedem Buch oder online überzeugen, dass die Intensitätsverteilung beim Einzel- wie beim Doppelspalt von der Wellenlänge abhängt und sich dort auf die Position der Nebenmaxima auswirkt.

Die Position der Maxima hängt dabei neben der Wellenlänge aber von der Spaltbreite ab und da diese sehr klein sein muss, ist der Abstand dieser Maxima sehr gering. Hinzu kommt dass viel Intensität im Hauptmaximum steckt, welches für alle Wellenlängen die gleiche Position hat. Folglich ist es also schwierig die verschiedenen Wellenlängen aufzulösen.

Die Position der Maxima beim Dippelspalt hängt in analoger Weise vom Abstand der Spalten ab, der mehrere Größenordnungen größer sein kann als die Spaltbreite, was die Auflösung der Nebenmaxima deutlich erleichtert.

Es ist also für praktische Belange einfacher einen Doppelspalt zu verwenden.

Ich hoffe das hilft.

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Kurze gesagt: ja!

Ausführlich: Bei einer gleichmäßigen Beschleunigung, könnte es im allgemeinen Fall eine Startposition s0 und eine Startgeschwindigkeit v0 geben. Der Zusammenhang zwischen Strecke und Zeit ist dann:

S = 1/2at^2 + v0 t + s0

Wird aus der Ruhe Beschleunigt und die Startposition vernachlässigt (was immer möglich ist, wenn das Koordinatensystem frei gewählt werden kann bzw. nur die Distanz zum Ausgangspunkt betrachtet wird), so ist s0=0 und v0=0. Das Resultat ist die von dir beschriebene Formel.

Du musst natürlich auch bedenken, dass S die gesamte zurückgelegte Strecke bezeichnet, also nicht den Unterschied zwischen zwei Markierungen. Wenn dir das klar ist sollte deine Lösung funktionieren.

Ich hoffe das hilft.

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Das mag vorherigen Aussagen widersprechen aber nach meinem Kenntnisstand (und kurz Googlen hat das bestätigt), müssen Insekten in der Tat schlafen bzw. haben einen Zustand der Inaktivität, der unserem Schlaf gleicht und wahrscheinlich den gleichen Zweck erfüllt.

Die Dauer variiert sicher von Art zu Art, wie auch bei Säugetieren, liegt aber in einem mit dem Menschen vergleichbaren Größenordnung, wahrscheinlich häufig einige Stunden pro Tag.

Das ist nach meinem Wissen auch ein Beleg dafür, dass die Komplexität des Gehirns in keinem Zusammenhang mit der Menge des benötigten Schlafes steht.

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Eigentlich musst du nur die Definition der verschiedenen Größen kennen.

Die Stromstärke ist die elektrische Ladung, welche pro Zeiteinheit durch den Draht fließt:

I = dQ/dt

Bei konstanter Stromstärke gilt also:

Q = I t

Die Spannung, ist die Änderung des Potenzials zwischen Anfang und Ende des Drahtes und das Potenzial unterscheidet sich von der potenziellen Energie nur durch die Ladung:

E = QU

Dies ist identisch mit:

E = I t U

Demnach ist der Energiestrom, also die Menge der Energie, die pro Zeiteinheit durch den Draht fließt, gegeben durch:

dE/dt = I U

Das entspricht übrigens auch der Berechnung des Energieverbrauchs einer Glühbirne oder eines anderen Verbrauchers (oft Wattzahl genannt).

Die Energiestromdichte unterscheidet sich davon nur noch durch die Fläche des Drahtes. Allgemein:

e = d/dA(dE/dt)

Bei konstanter Querschnittfläche aber schlicht:

e = I U/A

Ich hoffe das hilft.

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Das kommt etwas auf deine mathematischen Fähigkeiten an.

Eine exakte Lösung existiert nicht, da menschliche Körper sehr verschieden sein können, in jedem Fall wirst du also auf ein mehr oder weniger ungenaues Modell zurückgreifen müssen.

Das einfachste Modell würde wohl die beteiligten Körper als Punktmassen modellieren. Du kannst also einfach ein paar Sinnvolle Werte für Massen und Abstände wählen und Rechnen als wäre alles mit starren Stangen verbunden.

Zusätzlich könntest du natürlich medizinische Daten recherchieren und abschätzen welche Kräfte notwendig wären um typischerweise entsprechende Schäden zu verursachen.

Natürlich kann man beliebig komplexere Modelle entwerfen.

Ich hoffe das hilft.

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Die Aufgabe ist wesentlich leichter als du glaubst. Tatsächlich kann man Massen-Schwerpunkte nämlich einfach mit Gewichtung der jeweiligen Massen addieren. Sind als s1 und s2 die Koordinaten der Schwerpunkte zweier Körper, so ist der Schwerpunkt des Zusammengesetzten Körpers S gerade:

S = (m1 s1 + m2 s2)/(m1+m2)

Hierbei sind m1 und m2 die jeweiligen Gesamtmassen der Körper.

Dieser Zusammenhang ergibt sich direkt aus der Definition des Schwerpunktes.

Die Formel lässt sich auch für die Differenz von zwei Körpern anpassen. Der ursprüngliche Körper bzw. dessen Schwerpunkt, kann nämlich als Summe aus dem des gesuchten Körpers und des abgezogenen Körpers betrachtet werden, folglich gilt für den Schwerpunkt des Differenzkörpers:

S = (s1 m1 - s2 m2)/(m1 - m2)

Damit bleibt nur etwas einfache Mathematik.

Ich hoffe das hilft.

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Mechanische Schwingungen Aufgabe?

1) Eine Feder, deren Masse vernachlässigt werden kann, wird mit einem Körper der Masse 100g belastet und dehnt sich dadurch um

4cm (Zustand 0).

a) Berechne die Federhärte D

hier habe ich die folgenden Formel angewendet:

1) F=-Ds

2) F=mg .. F berechnen dann in 1) einsetzen und nach D umstellen.. ist das richtig ?

b) Nun wirkt von außen eine Kraft von 1,50N und dehnt die Feder weiter. Berechne die zusätzliche Ausdehnung der Feder, die hierdurch erreicht wird (Zustand 1).

1) T=2π√m/D

2) s(t)=ssin(2π/T t) , s=(Amplitude)

hab T ausgerechnet dann in 2) eingesetzt und t betrifft die Schritte des T.

Ist das richtig ? Oder muss man nach s(t) umstellen, da s(Amplitude) die max. Ausdehnung beschreibt.

c) Aus dem Zustand 1 wird die Feder losgelassen. Unmittelbar nach dem Loslassen erfährt die der Körper eine Beschleunigung. Gib die Richtung der Beschleunigung an und bereche den Betrag der Beschleunigung.

Hier hab ich nur eine Formel mit dem in b) berechneten Wert

a(t)= -s * (2π/T)^2 * sin(2π/T * t)

hier das s(Amplitude) von b) in -s einsetzen dann gucken, ob a negativ ist oder positiv dann kann man die Richtung angeben.. richtig ?

d) Nach dem Loslassen: Im Zustand 2 sind Federkraft und Gewichtskraft im Gleichgewicht. Berechne die Geschwindigkeit, mit der der Körper den Zustand 2 durchschwingt.

hier die letzte übrig gebliebene Formel:

v(t)= s * 2π/T * cos(2π/T * t)

hier nimmt man aber die anfänglichen Werte, da man bei der Aufgabe den Zustand 2 bzw. Zustand 0 betrachtet

richtig?

vielen dank im Voraus!!



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Zu (a): Deine Lösung ist korrekt. Wichtig ist aber, dass du weißt, dass nicht ohne Grund Gewichtskraft und Federkraft gleich sind. Dies ist Resultat dessen, dass sich nichts bewegt und darum ein Kräftegleichgewicht herrschen muss.

Zu (b): Dein Ansatz liefert doch gar keine Lösung für die weitere Ausdehnung, oder? Die Amplitude ist unabhängig von der Schwingungsdauer T. Die Lösung ist tatsächlich viel einfacher. Du weißt ja, dass gilt:

F_Feder = -Ds

Da weiterhin ein Kräftegleichgewicht gelten muss gilt hier:

0 = F_Feder + mg + 1,5N

Damit lässt sich die neue Auslenkung s direkt ausrechnen. Das Stichwort ist wie oben ein Verständnis für die Notwendigkeit eines Kräftegleichgewichts.

zu (c): Deine Lösung funktioniert und ist eigentlich sehr schön. Du könntest aber auch nur mit Kräften rechnen. Es gilt nach dem loslassen ja nun:

F = ma = -Ds + mg

Dies lässt sich direkt zur Beschleunigung a umstellen. Diese Bescheinigung und die Kraft F sind nun nicht länger null, da sich die Masse schließlich bewegt.

Zu (d): Man kann dies mit der Bewegungsgleichung durchaus lösen, dafür musst du aber zunächst den Zeitpunkt t ausreichen zu dem das besagte Gleichgewicht besteht, was mit D*s(t) = mg durchaus bewerkstelligen kann. Anschließend t in v(t) einsetzen. Dein Ansatz ist also gut.

Ich hoffe ich mit helfen. Sag bescheid, falls du mehr Erläuterung benötigst.

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Die Anforderungen für Projektarbeiten unterscheiden sich leider abhängig vom Bundesland und der Schule, darum ist mir nicht 100% klar, was z.B. mit "Produkt" gemeint ist. Ein Experiment mit Ergebnissen oder tatsächlich etwas das man theoretisch privatwirtschaftlich verkaufen könnte?

Ich würde nämlich eigentlich grundsätzlich Themen aus der Astronomie empfehlen, diese sind aber oft schwierig in etwas wie ein kommerzielles Projekt zu übersetzen. Das sehe ich auch generell kritisch weil Wissenschaft, genauer Forschungsarbeit, und das ist Physik nunmal, nicht zielgerichtet ausgeführt werden sollte.

Um eine sinnvolle Antwort zu geben, wäre es noch gut irgendetwas über deine Vorlieben zu wissen, denn man könnte zu den verschiedensten Themen ein Produkt mit Physikhintergrund entwerfen.

Vielleicht zum Thema Verkehr, ein Modell mit Modellzug und Lichtschranken, womit man die Verspätung misst.

Vielleicht ein Experiment, ob helle Straßenbeläge oder Dachziegel die Heizkosten beeinflussen.

Vielleicht etwas mutiges, wie die Aufheizung verschiedener Materialien durch Laserlicht, was für die Raumfahrt interessant wäre.

Mir fällt noch viel mehr ein. Überlege dir einfach Mal was dich interessiert, sicher finde ich etwas dazu ;)

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Das hast du richtig erkannt und genau auf diese Weise werden in der Physik und allen anderen Wissenschaften neue Theorien entwickelt.

Jemand macht eine Entdeckung, die nicht zur aktuell vorherrschenden Theorie passt. Lässt sich diese Entdeckung verifizieren, so muss die Theorie angepasst oder sogar verworfen werden, was dann zu neuen Theorien führt, welche den Platz der alten einnehmen und das neue Phänomen erklären und somit ist man der absoluten Wahrheit einen Schritt näher gekommen.

Die neue Theorie ist dann wieder gültig, solange alle Experimente damit übereinstimmen. Die aktuellen physikalischen Theorien sind auch nur deswegen so anerkannt, weil sie bereits so vielen "Angriffen" standgehalten haben, beispielsweise bestätigen sich die Vorhersagen von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie regelmäßig durch astronomische Beobachtungen.

Und ja, dieser Vorgang deckt auch einen möglichen nicht-Determinismus ab, also ein Experiment mit mehreren, möglicherweise zufälligen Ausgängen. Die Quantenmechanik lebt sogar davon. Beispielsweise kann man sehr oft messen, dass ein Elektron, wie man es klassisch erwarten würde, eine Potenzialbarriere (sagen wir eine Wand) nicht durchdringt, irgendwann wird es dies aber dennoch durch den quantenmechanischen Tunneleffekt bewerkstelligen und damit zum einen ein zufällig abweichendes Ergebnis liefern und gleichzeitig die Quantenmechanik bestätigen, die genau diese Zufälligkeit vorhersagt.

Mit anderen Worten: Eine Theorie muss auch plötzliche Abweichungen Erklärung, sobald diese auftreten und ja: Eine absolute Sicherheit bei der Richtigkeit von Naturgesetzen gibt es grundsätzlich nicht, was man aber nicht so deuten darf, dass jede beliebige Theorie den gleichen Anspruch an Richtigkeit hat.

Ich hoffe das hilft.

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Biologiethemen mit Chemie- oder Politikbezug erscheinen mir wirklich sehr leicht zu finden.

Bei Chemie geht praktisch alles was irgendwie Mikro- oder Molekularbiologie ist. Beispielsweise DNA (Reparatur, Schädigung, Verpackung, Strucktur), Proteine, Stoffwechsel, Photosynthese, Signal zwischen oder in Zellen, Gifte, Krankheiten, Medikamente uvm.

Bei Politik gibt es eine Reihe von Standardthemen, die immer wieder politisch diskutiert werden. Darunter Klonen, Gentechnik (bei Pflanzen, Nutztieren, Menschen), Präimplantationsdiagnostik und wenn du mutig bist Abtreibung.

Gerne erläutere ich Themen oder mache weitere, eventuell konkretere Vorschläge, wenn du dich für eine Richtung entschieden hast ;)

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Ich habe einen Realschulabschluss gemacht und war anschließend (11-13. Klasse) auf einem beruflichen Gymnasium in Baden Württemberg.

Allerdings hatte ich in der Realschule durchaus Naturwissenschaften, du denn nicht?

Die grundsätzlichen Anforderungen sind dabei die gleichen. Die Oberstufe stellt nicht plötzlich andere Anforderungen, vielmehr setzt sich das bekannte Programm fort.

Das heißt aber nicht, dass du nun unbedingt alle Grundlagen beherrschen musst um in der Oberstufe z.B. Physik zu belegen. Gewöhnlich ist den Lehrern durchaus bewusst, dass viele Schüler (mit Vorbildung oder ohne) stofflich bei Null beginnen. Folglich kannst du die Oberstufe auch zum Neustart nutzen.

Naturwissenschaften in der Schule sind übrigens allgemein stofflich nicht so abgefahren, dass man nicht mit etwas Fleiß, den ganzen Stoff, z.B. in den Ferien, nachholen könnte. Ein gutes Lehrbuch und eine Stunde am Abend in der man wirklich konzentriert arbeitet können da echt wunderschön bewirken. Andere schwören auch auf YouTube-Lernvideos, also wenn dir das eher liegt als Lesen wäre das eine Variante, sofern du fürchtet angehängt zu werden. Natürlich erschwert beides das "Nachfragen", was bei einem Lehrer möglich wäre aber sind wir ehrlich, die wenigsten wagen sich Verständnisfragen zu stellen. Ein Freund der etwas weiter ist oder ein Elternteil sind da in jedem Fall gute Kontakte (sofern existent).

Letztlich schätze ich Physik als wesentlich mathematischer ein als Chemie oder Biologie. Chemie und Biologie bedeutet dafür mehr auswendig lernen (Bezeichnungen, Reaktionen usw.). Komplexe Zusammenhänge gibt es in allen Fächern.

Ich hoffe das hilft zumindest etwas. Viel Erfolg und Mut bei deiner Wahl!

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Offenbar soll man von konstanten Kräften und damit Beschleunigungen ausgehen.

Es gilt dann allgemein:

v(t) = v0 + at

x(t) = x0 + v0t + 1/2at^2

Da der PKW anfährt und wenn wir den Startpunkt als x=0 annehmen gilt: x0 = 0 und v0 = 0, was die Sache stark vereinfacht.

Mit x(t) = 1/2at^2 = 100m erhalten wir die Zeit t, die der Wagen braucht um die 100m zu fahren (in Abhängigkeit zur Unbekannten a). Diese setzen wir in v(t) = 60 km/h ein und können das Resultat einfach nach der gesuchten Beschleunigung umstellen.

Im zweiten Teil sollen wir nun berechnen welche Kraft F notwendig ist um diese Beschleunigung zu erzeugen. Dafür verwenden wir Newton: F = ma

Unglücklicherweise gibt es neben der Antriebskraft Fa aber auch die Reibung Fr = -mu g cos(a) und die Gangantriebskraft Fh = -mg sin(a).

Es gilt also:

F = Fa + Fr + Fh

Unbekannt ist hier also nur das gesuchte Fa. Sollte lösbar sein.

Sag bescheid, falls du mehr Hilfe benötigst.

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Du brauchst einen Bezug zwischen Geographie und Polarlichtern, korrekt?

Die Ursache der Polarlichter ist ja bekanntlich die gleich wie bei der Bewegung der Kompassnadel, nämlich das Erdmagnetfeld. Du könntest also beispielsweise auf die Wichtigkeit des Magnetfeldes zur Navigation eingehen.

Noch besser wäre in meinen Augen eine Diskussion über den Erdkern, welcher die Ursache für das Magnetfeld darstellt. Sofern also auch die Kartierung des Erdinneren für deinen Lehrer zur Geographie zählt, wäre das ein guter Punkt.

Du kannst es natürlich auch billiger haben, indem du aufzeigt in welchen Breiten Polarlichter sichtbar sind (und warum), welche Länder das betrifft.

Ein Beispiel, was als "Geographie" akzeptiert wird, wäre hilfreich um genauer zu antworten, sofern das noch nicht ausreicht.

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Zunächst mal solltest du wissen, dass man Ultrabestien nur in Ultrasonne/-mond als Shiny fangen kann. In den älteren Spielen ist es unmöglich.

Die Antwort von ChrisCat1 ist auch grundsätzlich richtig, es ist allerdings etwas unklar inwiefern Random-Seeds in den neueren Spielen eine Rolle spielen. In älteren Spielen ist der Randomseed jedenfalls nach dem Speichern festgelegt, d.h. mit viel Pech erwischt man einen solchen, bei dem auch bei tausenden Wiederholungen kein Shiny auftauchen wird. Es ist also möglicherweise Weise zumindest alle paar hundert Pokémon Mal neu zu speichern ;)

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Relationen sind allgemein genau das was du denkst, der Einzige Knackpunkt, ist die Tatsache dies Mengentheoretisch aufzufassen.

Du kannst dir eine beliebige Relation ausdenken, in welcher zwei Zahlen zueinander stehen können, sagen wir: x = y (in deiner Aufgabe wäre es x >= y).

Dann sind alle Zahlenpaare (x,y) für die gilt x=y Elemente dieser Menge, beispielsweise (1, 1) oder (42, 42).

Wenn du die gelisteten Eigenschaften für alle Elemente einer solchen Menge beweisen kannst, dann hat die Menge die besagte Eigenschaft.

Beispielsweise ist Reflexivität bei meinem Beispiel trivial.

Nehmen wir Symmetrisch als Beispiel. Angenommen (a,b) ist Element meiner Menge, dann gilt nach Definition a=b also gilt (a,a) ist Teil der Menge und das ist nach Definition a=b identisch mit (b,a), folglich ist auch das Teil der Menge und damit ist diese Eigenschaft bewiesen.

Du siehst schon, dass du in den Beweisen stets die Definition, also die eigentliche Relation wirst verwenden müssen.

Vielleicht hilft dir das ja bereits, falls nicht wäre es hilfreich zu sehen, wie weit du kommst bzw. was du nicht verstehst.

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Die Aufgabe ist eigentlich relativ leicht, sofern man grundlegende Kinematik beherrscht.

Man muss lediglich die Bewegungsgleichungen aufstellen. Senkrecht unter Einfluss der Schwerkraft (also in beiden Fällen) gilt:

h(t) = h0 + v0 t - 1/2gt^2

Hierbei ist h die Höhe, t die Zeit. h0 ist die Höhe zu Beginn, v0 die Geschwindigkeit zu Beginn, g die Erdbeschleunigung. Alles gegeben.

Der Trick besteht nun darin die Bedingung für ein Aufeinandertreffen zu formalisieren. Ein Treffen liegt dann vor, wenn sie auf gleicher Höhe sind, also schlicht:

h1(t) = h2(t)

Hieraus erhältst du den entstehenden Zeitpunkt.

Für die Geschwindigkeit gilt:

v(t) = v0 - gt

Da du den Zeitpunkt des Aufeinandertreffens ja bereits kennst musst du nur einsetzen.

Sollte die Formeln aufzustellen das Problem gewesen sein, empfehle ich dir das Thema Kinematik nochmal zu wiederholen, denn das sich wirklich Grundlagen.

Sag bescheid, falls du weitere Hilfe brauchst.

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Die Spannung U ist definiert als die Potentialdifferenz im elektrischen Feld. Ein Potenzial unterscheidet sich grundsätzlich von der potenziellen Energie nur durch die Ladung des Teilchens, welches sich durch das Potenzialfeld (in dem Fall also das E-Feld) bewegt. Es gilt also:

dE = Q*U

Dabei ist dE die Energiedifferenz bzw. Arbeit, welche durch das elektrische Feld geleistet wird, sofern sich die Ladung Q zwischen den zwei Punkten bewegt, zwischen denen die Spannung U herrscht.

Das bei der Photozelle Elektronen bewegt werden, deren Ladung der Elementarladung e entspricht, gilt Q = e.

Diese Energie wird gleichgesetzt mit der Energie der einfallenden Photonen h*f, was die Erklärung für die Formel darstellt.

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Die korrekte Schreibweise ist abhängig von der Genauigkeit der zuvor angegeben Zahlenwerte.

Leider ist das im vorliegenden Fall unklar. Bedeutet 100g, dass die Angabe auf 1g genau war oder ist sie etwa nur auf 100g genau? Da dies also nicht klar ist, sind sowohl 1,00 als auch 1 akzeptabel.

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Sowohl Last-, als auch Kraftarm eines Hebels bewirken im Allgemeinen ein eigenes Drehmoment, sofern an beiden Enden des Hebels eine Kraft wirkt.

Der Hebelarm ist im jeweiligen Fall aber immer der Abstand zur Drehachse.

Nehmen wir eine Wippe, auf der links die Kraft F1 wirkt und rechts die Kraft F2, dann gilt:

M_ges = M1 + M2 = r1 F1 + r2 F2

Hierbei sind dann r1 und r2 die jeweiligen Abstände zur Drehachse bzw. dem Auflagepunkt des Hebels.

Ich hoffe das hilft ;)

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Da es statistisch praktisch ausgeschlossen ist etwas in der Art in der Wildnis zu fangen, auch mit SOS-Ketten, sind die einzigen möglichen Quellen Cheats oder RNG-Abuse. Für Details, siehe hier: https://www.pokewiki.de/Random_Number_Generator#RNG_abuse

Ich persönlich bin aber auch der Meinung, dass die Zuchtmechanik seit Sonne/Mond so stark vereinfacht würde, dass eine Hand voll Ditto mit 4 perfekten DVs völlig ausreichen. Es geht dann eher noch um Minuten, die man im Vergleich gewinnt, Zucht von Kraftreserven ist, was mich heutzutage Zeit kostet XD

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Photostrom ist nur ein Wort für den Strom den man ausgelöst durch freie Elektronen aufgrund des Photoeffekts messen kann.

Grundsätzlich ist das erstmal unabhängig von elektronischen Bindungsenergien bzw. Spektrallinien möglich, wobei etwas fraglich ist ob du vom Spektrum der einfallenden Strahlung sprichst, oder von den Bindungsenergien des Kathodenmaterials (also dem bestrahlten Material).

Allgemein gilt:

Ist die Energie der elektromagnetischen Strahlung hoch genug, werden Elektronen durch den Photoeffekt gelöst. Die Energiedifferenz zwischen Photon und Bindungsenergie des Elektrons bestimmt darüberhinaus die kinetische Energie bzw. Geschwindigkeit des Elektrons.

Diese Energie kann genutzt werden um eine bestimmte Gegenspannung zu überwinden und zu einem messbaren Strom führen.

Das Spektrum und somit die Spektrallinien der einfallenden Strahlung definieren die Energie der Photonen, was eine entsprechenden Einfluss zur Folge hat.

Die Bindungsenergien des bestrahlten Materials definieren auch dessen Spektrallinien insofern spielen auch diese eine Rolle für die Energie der Elektronen und somit den Strom.

Wenn du etwas ausführst, welcher Aspekt dir dabei Probleme macht, bin ich gerne bereit noch weiter zu erklären, sag einfach bescheid.

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Um das nochmal klar zu sagen: Der EP-Teiler hat keinerlei negativen Einfluss auf die Statuswerte oder ein anderes Attribut deiner Pokémon.

Ein Pokémon welches von Level 1 bis 100 nie an Kampf teilgenommen hat und nur mit dem EP-Teiler aufgezogen wurde, hat die gleichen Werte als hätte er jeden dieser Kämpfe selbst bestritten.

Beeinflusst werden die Statuswerte nur vom Basis-Wert, welcher von der Spezies abhängt, also jedes Pikachu hat z.B. in jedem Wert den gleichen Basiswert wie jedes andere Pikachu. Dazu kommen die DVs und das Wesen, die bei der Geburt bzw. dem Fangen des Pokémon festgelegt und unveränderlich sind. Bestimmte "Richter" können dir die DVs verraten, das Wesen wie "Scheu", "Hart", "Froh", ... findest du im Bericht. Zuletzt noch die EVs oder Fleißpunkte, die du durch den Kampf mit anderen Pokémon oder im Supertraining erhältst. Bei diesen gilt, dass auch Pokémon welche mit EP-Teiler am Kampf teilnehmen die identischen EVs/Fleißpunkte erhalten.

Ich hoffe ich konnte helfen.

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Theoretisch ist das Möglich, wenn gleich uns derzeit die technischen Möglichkeiten fehlen und unsere Kenntnisse in der Robotik, respektive Genetik noch nicht ausreichen um dies zu realisieren.

Um konkreter zu werden: Gentechnisch, könnte man zumindest theoretisch biologische Lebensformen beliebig erschaffen oder umgestalten (was im Falle von Pokemon oder Digimon die Tieren ähneln, sicherlich einfacher wäre).

Problematisch wäre es aber auf den unterschiedlichsten Ebenen. Einmal ist unser Wissen über Genetik noch begrenzt. Bisher können wir kaum genetische Erkrankungen beim Menschen heilen, sind also unseren Kenntnisstand betreffend noch nicht in der Lage auch nur ansatzweise etwas wie ein Pokémon zu erschaffen. Ein Bakterium das Erdöl und Plastik frisst und dabei noch CO2 bindet wäre vermutlich dann auch die erste Wahl.

Wirtschaftlich stellt sich natürlich auch die Frage, warum ein Unternehmen oder Staat dieses enorme Investment (Erforschung und Entwicklung) auf sich nehmen sollte. Momentan einfach zu teuer um Gewinn zu versprechen, eventuell aber irgendwann erschwinglich, wenn die Forschung Fortschritte gemacht hat.

Letztlich stellt sich eine moralische Frage. Pokémon sind ja irgendwie intelligente Lebewesen. Sollte man diese real tatsächlich zum Kämpfen zwingen? (Übrigens bin ich ein Fan der Reihe, das soll also keine Kritik sein. Im Videospiel sind die Kämpfe natürlich klasse).

Ein Alternativer Weg zur Erschaffung wäre Robotertechnik, zusammen mit der angeführten künstlichen Intelligenz. Wahrscheinlich sind wir hier schon etwas weiter mit der Technologie und eventuell ist es an der Stelle also günstiger und moralischer Pokémon zu erschaffen. Folglich ist es auch wahrscheinlicher, dass Pokémon zunächst auf diesem Weg zum Leben erweckt werden. Vermutlich sind hier nur noch kleinere Fortschritte notwendig, damit wir Taschenmonster im Sinne von Roboter-Haustieren besitzen. Der Sprung zu Roboter-Hundekämpfen wäre dann nur noch ein kleiner und von da ist der Sprung zu Pikemon-Kämpfen marginal.

Also ja. Es wäre möglich und muss nicht mehr lange dauern.

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Das Delta ist allgemein ein griechischer Buchstabe, analog zu unserem "D" und wird darum gerne für die Angabe einer Differenz verwendet.

∆E bedeutet also, dass die Differenz zwischen zwei Energiewerten gemeint ist. Formal:

∆E = E2 - E1

Also E2 und E1 sind zwei Energiewerte und ∆E ist der Unterschied (die Differenz) zwischen den Beiden.

Die beiden Energiewerte können sich beispielsweise auf zwei unterschiedliche Höhenlagen beziehen:

E1 = mgh1

E2 = mgh2

Mit beispielsweise m=1kg und h1=100m und h2=200m, dann ist

∆E = mg(200m-100m) = 2000J - 1000J = 1000J

Die Energiedifferenz beträgt also 1 Kilojoule. Diese Angabe ist deswegen sinnvoll, weil dies bedeutet, dass eine Energie von eben diesen 1000J aufzubringen ist um die Masse m von der Höhe h1 zur Höhe h2 zu befördern. Man spricht dann auch gerne von der notwendigen Arbeit W.

Im Fall konservativer Kräfte, also dann wenn Energieerhaltung gilt, ist allgemein auch:

∆E = W

Also Arbeit ist auch eine Art Energiedifferenz.

Ich hoffe das hilft dir etwas.

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Die allgemeine Lösung, die auch in deiner Formelsammlung sein sollte (sonst wäre es tatsächlich sehr merkwürdig) ist:

y = y^ sin(omega t - phi)

Dabei ist phi, wie bereits von anderen gesagt die sogenannte Phasenverschiebung. Es ist in der Tat so, dass phi=0 häufig einen funktionierenden Ansatz liefert, nicht aber im vorliegenden Fall. Hier muss ja gelten:

y(t=0) = y^

Mit phi=0 erhält man aber stets y(t=0) =0. Was wir für die Korrekte Lösung bei t=0 brauchen ist also:

sin(0 - phi) = 1 und dies erhält man gerade für phi=90°. Nun wirst du in deiner Formelsammlung aber wahrscheinlich auch finden, dass:

sin(x-90°) = cos(x)

gilt. Folglich ist es kürzer zu schreiben:

y = y^ cos(omega t)

Wie du feststellen wirst gilt nun auch y(t=0)=y^.

Tatsächlich wird phi in den allermeisten Rechenaufgabe 0 oder 90° betragen. Es kann sich also lohnen einfach die beiden Alternativen mit Sinus und Cosinus immKopf zu haben und immer die zu wählen, welche zu den Randbedingungen (hier y(t=0)) passt.

Ich hoffe das schafft Klarheit.

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Du bringst offenkundig etwas durcheinander.

Die resultierende Kraft im Bild ist nämlich Null, vielleicht ist das aber auch der Grund warum dir die Konstruktion nicht gelingt.

Allgemein erhältst du die resultierende Kraft ja indem du die Vektorpfeile aneinander setzt (die entspricht der Summe der Vektoren). Die Reihenfolge ist dabei (wie bei der Summe üblich) egal, nimm als Pfeil 1, setze an sein Ende Pfeil 3 und an dessen Ende Pfeil 2 (oder jede andere Reihenfolge). Die resultierende Kraft ist dann der Pfeil von dem Punkt an dem du angefangen hast, zu dem Punkt, an dem du durch das aneinanderreihen gelangst.

In deinem ersten Bild siehst, du, dass die drei Vektoren am gleichen Punkt enden, an dem sie auch begonnen haben, ergo ist die resultierende Kraft null.

Um die Frage nach den Winkeln noch zu beantworten, reicht ja etwas Trigonometrie, speziell der Sinussatz wird dir dabei helfen (sofern es noch um die Aufgabe geht).

Der wesentliche Fehler in Bild 2 ist soweit ich sehe, dass du die Richtung der Pfeile beim aneinandersetzen nicht beachtet hast.

Sag bescheid, falls du mehr Hilfestellung brauchst.

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Speziell dafür gefertigte Würfel kannte ich zwar bisher nicht, Google hat mich aber gerade gelehrt, dass es diese in der Tat für Pokémon gibt.

Die Anwendung (mit beliebigen Würfeln) ist mir aber wohl bekannt. Wie du sicher schon vermutest, sind diese ersatzweise für Schadensmarken verwendbar, dabei legst du anstelle der Marken den Würfel auf das Pokémon (viel mehr die Karte) und verwendest die gezeigte Augenzahl (multpliziert mit 10) als Indikator für den Schaden. Bis 60 KP Schaden genügt dann ein Würfel, danach benötigst du dann einen zweiten.

Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Marken ist offensichtlich. Du benötigst weniger Platz in der Tasche und musst nicht ständig die kleinen flüchtigen Marken suchen oder vom Tisch kratzen, wenn das Pokémon besiegt wird.

Ich hoffe ich konnte helfen und viel Spaß mit den Karten.

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Daniels Interpretationen ist ebenso richtig aber man kann die Sache auch so betrachten, dass das r in den jeweiligen Formeln stets den Mittelpunktabstand oder noch präziser den Abstand der Massenschwerpunkte bezeichnet.

Die Bewegung dieser ist nämlich Äquivalent zu der einer punktförmigen Masse, wobei wir dann den Übergang zur Betrachtungsweise von Daniel hätten.

Würdest du für r nur den Abstand zum Erdboden verwenden, würdest du offensichtlich nicht den Mittelpunktabstand verwenden, sondern diesen eben umdenken Radius der Erde verfehlen.

Theoretisch müsste man der Vollständigkeit wegen auch die Ausdehnung des Satelliten berücksichtigen, allerdings ist diese üblicherweise so klein, dass sie gegen den Erdradius nicht ins Gewicht fällt.

Diese "Vernachlässigung, wenn der Wert das Ergebnis nicht verändert", was in der Physik tatsächlich sehr nützlich und oft angewendet ist, wird auch der Grund sein warum es dir in der Aufgabe so merkwürdig erscheint den Radius der Erde zu berücksichtigen. Bei vielen anderen Problemen der Himmelsmechanik, ist dieser nämlich klein genug um im Vergleich zu den Distanzen (zB Abstand Erde - Sonne) vernachlässigt zu werden, man sagt dann einfach "Abstand Erde - Sonne", ohne zu präzisieren ob man den Mittelpunktsabstand oder den bezüglich der Oberflächen meint.

Ich hoffe das schafft etwas Klarheit ;)

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Wie sich je bereits offenbart hat, war es kein Arenakampf, sondern ein Raid. Bei einem solchen Raid wird eine Arena kurzzeitig von einem (relativ) starken, gelegentlich auch seltenen, Pokemon besetzt und du kannst währenddessen (üblicherweise einer Stunde) nur gegen dieses wilde Pokemon kämpfen. War dein Kampf erfolgreich erhältst du die Chance das Pokemon zu fangen. Details findest du hier: Pokewiki:Raid-Kampf

Wie gesagt, du kannst die Arena in dieser Zeit nicht zurückerobern, denn auch nach dem Fangen bleibt die Arena inaktiv, bis die Zeit für den Raid abgelaufen ist.

Wenn kein Raid stattfindet kannst du, wie du ja offenbar bereits erwartet hattest, gegen die Pokemon des gegnerischen Teams antreten und die Arena so erobern (ein eigenes Pokemon hineinsetzen).

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Ein Bakterium hat eine Größe von etwa 5 Mikrometern, damit ein Volumen (Kugelform angenommen) von 5*10^-16 m^3.

Auch Bakterien bestehen zum größten Teil aus Wasser, haben also eine Dichte von etwa 1000 kg/m^3. Folglich hat ein Bakterium etwa eine Masse von:

M = Dichte*Volumen = 5*10^-13kg = 5*20^-10 g.

Für ein Gramm brauchst du folglich etwa 2 Milliarden Bakterien.

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Für die Aufgabe benötigst du eigentlich nur Newton und grundlegende Kinematik.

Die elektrische Kraft ist:

F = qE

q ist die Ladung (hier des Elektrons)und E das elektrische Feld (hier das des Kondensators).

In y-Richtung gilt nach Newton:

F = ma --> a = qE/m

Wie beim freien Fall hast du also eine konstante Beschleunigung.

In x-Richtung behalten die Elektronen ihre Geschwindigkeit, es gilt also v = v0, ohne Beschleunigung.

Du rechnest aus wie lange sie Elektronen mit dieser Geschwindigkeit brauchen würden um die Länge des Kondensators zurückzulegen und prüfst dann ob sie in dieser Zeit nicht etwa schon in y-Richtung gegen die Wand geflogen wären.

Die Aufgabe ist im wesentlichen analog zum horizontalen Wurf, falls du noch einen Online-Suchbegriff brauchst.

Für Nachfragen stehe ich aber auch gern zur Verfügung ;)

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Deine Verwirrung ist verständlich, denn y^ und y sind in deinem Beispiel im Allgemeinen nicht gleich.

Wer hat dir den diesen Bären aufgebunden?

Wenn der Sinus seinen maximalen Wert, als 1, annimmt, dann ist y = y^ aber in jedem anderen Fall sind die beiden verschieden.

Es ist lediglich so, dass die Einheiten der beiden Größen gleich sein müssen, einfach deswegen weil der Sinus keine Einheit besitzt, diese jedoch immer auf beiden Seiten einer Gleichung identisch sein muss. Vielleicht kommt ja daher der Irrtum?

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Etwas in der Art existiert oder besser existierte in der Vergangenheit. Das Problem ist soweit ich weiß (ich habe mich selbst nicht ausführlich damit beschäftigt), dass man zwar sehr wohl die Kommunikationsprotokolle des DS kennt und über einen Proxy so einen Server erstellen kann, der mit dem DS kommuniziert, aber zuvor ist eine Art Hand-Shake mit der echten Nintendo Wifi-Connenction notwendig, der wohl nicht simuliert werden kann.

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Bis zu einem gewissen Grad ist es normal.

Ich persönlich habe in meinem Freundes- und Familienkreis schon eine Reihe 3DS-Exemplare gesehen und das Wackeln des Bildschirms war dabei von absolut null bis zu einer merklichen Bewegung beim Spielen vertreten.

Einen Schaden hat keines der Geräte dadurch genommen, es kann lediglich sein, dass es beim Spielen etwas nervt.

Leider kenne ich auch keine Möglichkeit das Wackeln zu verringern. Ein Anfrage beim Händler oder Nintendo via E-Mail ist aber eine einfache und kostenlose Möglichkeit verbindlich zu erfahren ob hier eine Reparatur möglich ist.

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Nach meiner Erfahrung wirklich lediglich die Grundlagen.

Du solltest also zumindest wissen, dass es zwei elektrische Ladungen gibt, dass sich gleiche Ladungen abstoßen und unterschiedliche Ladungen anziehen und wie das elektrische Feld einer Punktladung aussieht.

Es schadet sicherlich auch nicht Themen wie das magnetische Moment und dessen Wechselwirkung mit B-Feldern zu wiederholen (besonders im Bezug auf Energie), unbedingt notwendig ist es in meinen Augen aber nicht.

Vielleicht eher noch etwas Wellenoptik im Bezug auf Formeln (Wellengleichung) und Polarisierung sollte man wiederholen.

Du könntest dich natürlich leicht selbst überzeugen, wenn du die Themen in einem Standardwerk wie Gerthsen nachschlägst.

Mach dir jedenfalls nicht zu viele Sorgen ;)

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Leider hast du beim schreiben ein wichtiges Wort verschluckt. Ich nehme mal an du willst wissen, wie das funktionieren kann, richtig?

Wie bereits richtig gesagt, ist die Geschwindigkeit ihrer Definition nach die (momentane) Steigung im v-t-Diagramm, ganz unabhängig davon ob die Beschleunigung a nun konstant ist oder nicht.

Deine Frage lässt sich also umdeuten, dahingehend, was überhaupt mit der Steigung einer unregelmäßig, gegebenenfalls auf und ab verlaufenden Kurve gemeint ist. Die formale Antwort hat dir fjf100 gegeben. Im Prinzip hast du die Antwort aber implizit in deiner Frage bereits vorweggenommen. Was fjf100 in seiner Antwort nämlich beschreibt ist die Berechnung der Ableitung bzw. der Steigung der Tangente (welche immer ein Gerade ist) an die Kurve an eine bestimmten Punkt (t, v(t)) im v-t-Diagramm entspricht.

Letztlich ist die Antwort also: Es funktioniert, weil die Steigung der Tangenten die Definition der Geschwindigkeit darstellt.

Natürlich ist diese Definition nicht willkürlich, sondern entspricht exakt dem Phänomen, das wir als Geschwindigkeit wahrnehmen, nämlich, dass die Geschwindigkeit die Änderungsrate der Position eines Objekts darstellt.

Ich hoffe das bringt zumindest etwas Erleuchtung ;D

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Dein Ansatz ist korrekt. Es fehlt nach meinem Ermessen eigentlich der genaue Zusammenhang zwischen der potenziellen Energie oder dem elektrischen Feld und dem Abstand zur Anode, aber deine Annahme für das elektrische Feld erscheint mir ohne Angabe erstmal sinnvoll.

Daraus ergibt sich die Kraft mit:

F = eE = eU/D

Mit dieser kannst du mittels F = ma wie gewohnt eine Bewegungsgleichung für die Elektronen aufstellen und erhältst:

v(t) = eU/Dt

x(t) = eU/(2D)t^2

Mittels E_kin = 1/2mv^2 kannst du damit ausrechnen, zu welchem Zeitpunkt genug Energie für die Anregung des ersten Niveaus aufgebaut ist. Einsetzen dieser Zeit in x(t) ergibt den Ort des Streifens.

Unter der Annahme, dass nach der Abgabe der Energie wieder v=0 gilt und die Beschleunigung von neuem erfolgt, kannst du auf die gleiche Weise ausrechnen, wann erneut genug Energie zur Anregung aufgebaut ist und folglich wo der zweite Streifen liegt.

Die anderrn Aufgaben ergeben sich daraus und aus etwas Nachdenken, wo diese Modellrechnung schwächen hat.

Bei weiteren Problemen kannst du dich natürlich gerne melden.

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Vermutlich meinst du den "schrägen Wurf", beim wagerechten Wurf gibt es ja keinen höchsten Punkt, den man erreichen könnte.

Du drückst dich etwas ungenau aus aber ich nehme an, dass du das Dreieck Abwurfpunkt-Höhhster Punkt-Punkt direkt unter diesem meinst. Für den Tangens des Winkels am Abwurfpunkt gilt dann:

tan(a) = h/x

Wäre der Winkel a also bekannt, könnte man die zurückgelegte Strecke x berechnen.

Das Problem ist, dass dieser Winkel NICHT identisch ist mit dem Abwurfwinkel.

Das sieht man leicht ein, wenn man die Tangente an die Wurfparabel betrachtet. Die Steigung dieser am Abwurfpunkt ist keineswegs die gleiche der Sekanten zwischen Abwurfpunkt und Hochpunkt.

Ich würde es gerne demonstrieren aber dafür ist es gerade etwas spät ;)

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Erstmal ist deine Frage ja nicht schlecht. Nach ganz einfacher Vorstellung sollten gelb/orange Gegenstände blaues Licht absorbieren und darum bei komplett blauen Lichtquellen schwarz erscheinen.

Wenn die angesprochenen Objekte nun aber tatsächlich heller leuchten als z.B. ein blaues oder weißes Objekt, dann kann das eigentlich nur aufgrund von Fluoreszenz geschehen.

Es ist möglich, dass die orangen Pigmente oder auch ein weiterer Farbstoff in der Oberfläche des Objektes das hochfrequente blaue Licht (eher sogar noch unsichtbare UV-Anteile) absorbiert und mit anderer Frequenz/Farbe wieder abgibt. Entsprechend würden die Objekte dann leuchten.

Du könntest ja prüfen ob das Objekt auch bei ausgeschaltetem Licht noch eine kurze Zeit leuchtet. Sollte es so sein wissen wir es sicher ;)

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Es heißt doch man solle einem Mann keinen Fisch fangen, sondern ihm zeigen wie man Angelt:

Es gibt nämlich unzählige Pokemon-Seiten auf denen du einen Umfangreichen Pokedex vorfinden kannst. Beispiele sind hier:

https://www.pokewiki.de/Icognito#Attacken

https://www.bisafans.de/pokedex/201.php#attacken

https://pokefans.net/pokedex/pokemon/icognito/attacken

Alle verlinkten Seiten funktionieren nach dem gleichen Schema. Du gibst in die Suchleiste den Namen des Pokemon ein (wenn du ihn nicht genau kennst, findest du das Pokemon auch unter seinem Typ, wie z.B. Psycho bei Icognito aber du scheinst dich ja mit Pokemon einigermaßen auszukennen).

Danach klickst du auf einen Link mit der Bezeichnung Attacken.

Zuletzt wählst du die Generation aus, für welche du die Auskunft haben möchstest (gewöhnlich ist die aktuelle Generation voreingestellt).

Es erscheint dann immer eine Tabelle, welche das Level mit den gelernten Attacken in Verbindung setzt.

Für Icognito ist dort (wie bereits gesagt) nur Kraftreserve zu finden. Nun hast du ja auch bereits deinen Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Attacke geäußert und in der Tat ist Icognito mit diesem Movepool nicht unbedingt eine Konkurrenz für Mewtu aber wenn dich die Wirkungsweise von Kraftreserve genauer interessiert, kannst du diese in den besagten Tabellen einfach anklicken und durchlesen, was dort geschrieben steht.

So, nun kannst du nicht nur die Attacken von Icognito nachschauen, sondern auch die jedes anderen Pokemon. Ich wünsche viel Spaß ;)

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[...] die aber gegradet sind.

Meinst du damit die letzten Entwicklungsstufen oder ist das ein Sammler-Slang-Wort, welches mir unbekannt ist?

Basispokemon wie Pikachu oder die Starter (Glumanda, Schiggy und Bisasam) sollten auch aus alten Sets nur Kleckerbeträge kosten (im Bereich < 1€). Die Karten wurden in großen Stückzahlen gedruckt und ich habe selbst noch welche in einem Karton rumliegen.

Bei entwickelten Pokenon also insbesondere Bisaflor, Turtok und ganz besonders Glurak, sind wahrscheinlich größere Investments notwendig. Da ich nicht wirklich ausschau nach den Karten halte, kann ich dir keine Verbindlichen Informationen geben aber ich würde auf mittlere Preise um die 10€ tippen, zumindest wenn du ausreichend lange suchst, denn sicherlich findet man sofort Angebote für 30€ - 100€ aber ich glaube für diese Beträge wird niemand die Karten tatsächlich los.

Interessant für dich ist vielleicht auch, dass die Karten aus dem ersten Set neu aufgelegt wurden. Das Set heißt "Evolution", die Bilder der Karten sind identisch mit den alten Karten, die Eigenschaften dagegen an die neuen Spielstärken angepasst. Auf Pokewiki (https://www.pokewiki.de/Evolution_(TCG)) kannst du dir die Karten anschauen. Wegen der relativen Neuheit der Karten findet man diese vielleicht eher in größeren Portalen für den Kauf von Einzelkarten (wo die Preise dann auch moderat ausfallen). Leider bin ich auch hier nicht so tief in der Materie, dass ich dir einen guten Shop empfehlen könnte.

Ich hoffe ich konnte trotz sperlicher Informationen etwas weiterhelfen.

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Wue bereits gesagt, kann man jedes Gemisch aus Atomen in ein Plasma verwandeln, wenn man es genügend stark erhitzt.

Das Problem bei Molekülen, also auch Wasser ist nur, dass lange bevor sich Elektronen und Atomkerne trennen (und ein Plasma bilden), die Verbindungen zwischen den einzelnen Atomen der Moleküle aufbrechen. Es wäre also schon lange kein Wasser mehr, sondern eher ein Gemisch aus Wasserstoff- und Sauerstoffatomen.

Grund sind Bindungsenergien. Elektronen sind viel stärker an Atomkerne gebunden als Atome untereinander.

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Ein Bezugssystem ist eigentlich nur ein Koordinatensystem. Um dein Beispiel aufzugreifen, kann man im lokalen Schwerefeld der Erde die Gewichtskraft F auf viele verschiedene Weisen aufschreiben.

F = +mg

Wäre eine positive Kraft. Da die Gewichtskraft bekanntlich Richtung Boden zeigt, wäre das Bezugs-Koordinatensystem alse eines bei dem die betreffende Achse nach unten in den Boden weißt.

In einem anderen System könnte man schreiben:

F = -mg

Nun haben wir eine negative Kraft und folglich zeigt die Achse des Bezugssystems nach oben Richtung Himmel.

Man könnte aber auch ein sehr unpraktisches Koordinatensystem, welches Achsen in beliebigen Richtungen aufweist, wählen. Die Formulierung der Gewichtskraft funktioniert dann aber nur noch vektoriell.

Der Ganze Witz an der Sache ist eigentlich nur der, dass physikalische Größen und Formeln nur dann (bezüglich ihrer Richtung) vergleichbar sind, wenn sie im gleichen Bezugssystem definiert wurden. Die Angabe von:

v = 10m/s

und

a = 25 m/s^2

Sind beispielsweise für das Aufstellen einer Bewegungsgleichung nutzlos, wenn sie nicht im gleichen System angegeben wurden. Wir wüssten nicht, ob die Geschwindigkeit in die gleiche Richtung zeigt wie die Beschleunigung, in die entgegengesetzte Richtung oder eventuell in eine völlig andere Richtung gemeint ist.

Ich hoffe das hilft.

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Den Weg zum Astrophysiker wagen?

Servus!

ich wollte mir eine Meinung bezüglich meines Vorhabens einholen, dabei Hoff ich hier richtig zu sein.

Ich werde in einem Jahr, mit 23, eine technische Ausbildung abschließen. Da ich davor ein zwei Jahr rumprobiert habe etwas zu finden womit ich ein Leben lang arbeiten könnte, habe ich ein paar Jahre "verschwendet". Habe aber immerhin Erfolg gehabt.

Da mir aber nun vollends klar wurde das ich in diesem Beruf keine großen Aufstiegschancen habe, bzw es schwierig wird damit eine Familie zu ernähren, grübel ich seit ein paar Monaten nach.

Seit längerem bin ich fasziniert von der Astrophysik, in den naturwissenschaftlichen Fächern war ich meist (auch ohne groß zu lernen) super und die Idee geht mir einfach nicht aus dem Kopf, nur müsste ich mich langsam auf die Bos vorbereiten wenns in nem Jahr losgehen sollte.

Um diesen Schritt zu gehen, müsste ich in zwei Jahren mein Abi nachholen, 4-5 Jahre Grundstudium und ca 2-3 Jahre Hauptstudium durchziehen, wenn nicht noch ein paar Jahre mehr. Dann wäre ich im besten Fall 33 Jahre alt. Dann noch promovieren.

Jetzt meine Frage, da mir leider das nötige Umfeld fehlt diese zu beantworten. Rentiert sich das überhaupt, mit 35 im besten Fall ins Berufsleben einzusteigen?

Freue mich über jede Bewertung meiner Lage!

Danke Euch für eure Mühen und Antworten!

Liebe Grüße Teddy

P. S. Ich werde mich und meine Wohnung dabei komplett selbst finanzieren müssen, außer der Meister bafög wird bewilligt. In meinem jetzigen nebenjob könnte ich Stunden aufstocken und weiter machen, des dürfte die nächsten Jahre nicht tragisch werden, aber 10 Jahre?

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Servus Teddy,

Ich bin Physiker, Familienvater, 29 Jahre alt und promoviere momentan in Biophysik und ernähre eine Familie (zusammen mit dem Einkommen meiner Frau) mit einem Halbtagsjob. Seltsamer Anfang für eine Antwort aber an dieser Stelle erscheinen mir die Informationen sinnvoll.

Die Frage ob sich ein Studium lohnt ist ja, wie du einsehen wirst zunächst mal sehr subjektiv. Finanziell/Wirtschaftlich kann es sich auf lange Sicht natürlich lohnen, wenn du eine Position in der Unternehmensberatung oder etwas Vergleichbares antrittst, was durchaus eine realistische Zukunftsperspektive für einen Physiker darstellt. Da du aber direkt die Astrophysik anspichst, scheint dein Interesse ja eher in Richtung Forschung zu gehen und die Grundlagenforschung ist eine eher brotlose Kunst (spreche aus Erfahrung). Einmal musst du dafür eine gehörige Menge Talent besitzen, denn Stellen in der Forschung sind sehr begehrt (z.B. an Unis oder Forschungsintituten wie den MPIs), nebenbei benötigt man für eine Promotion auch gute Noten im Master-Studium, und nicht zuletzt ist die Bezahlung, selbst dann noch miserabel, besonders im Vergleich zur Privatwirtschaft (wo man als Physiker wie gesagt durchaus relativ leicht Fußfassen kann).

Damit will ich keinesfalls sagen, dass es eine schlechte Idee ist Physik oder Astrophysik zu studieren! Ich persönlich würde es sofort wieder machen! Du musst dir bei deinen Abwägungen aber im Klaren sein, dass das große Geld nicht in der Astrophysik wartet. Der "Lohn" ist ein anderer und in diesem Zusammenhang würde ich gerne die "Motivation" betonen, die ja in den von dir angezeigten 10 Jahren wohl mit am wichtigsten sein wird. Die Motivation in einem Physik-Studium kann nach meiner Meinung auch nicht Geld sein, sofern man Erfolg haben will. Der Grund ist der, dass man ein gehöriges Interesse an Physik, also gewissermaßen daran "wie (ganau) funktioniert die Welt" haben muss um während des Studiums motiviert zu bleiben. Physik ist nichts das man nebenbei macht, damit man später damit Geld verdient oder weil man keine bessere Idee hatte, das geht schief. Aber wie gesagt, mit Astrophysik zielst du ja gewissermaßen auch schon auf Forschung, was eher für Neugier als für wirtschaftliches Denke sprechen könnte, sofern du also auch "Erkenntnis" als "lohnend" ansiehst, könntest du mit Astrophysik einen Treffer landen.

Allgemein ist es dann natürlich auch möglich sich dabei durch einen Nebenjob zu finanzieren. Dabei solltest du aber bedenken, dass dieser Umstand dein Studium wahrscheinlich um ein paar Semester in die Länge ziehen wird. Der Modellstundenplan lässt sich nämlich nur schwer verfolgen, wenn man noch weitere zeitliche Zwänge (wie Job) hat. Es wäre natürlich möglich, dass du ein Naturtalent bist und dir das Lernen extrem leicht fällt (solche Menschen existieren, ich kenne mindestens zwei unter meinen Komilitonen) aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Ich persönlich musste viel Zeit in lernen und üben investieren aber es hat sich nach meiner Meinung "gelohnt".

Zuletzt wollte ich noch anmerken: Einen Studiengang "Astrophysik" gibt es eigentlich nicht. 90% der Erstsemester (mich eingeschlossen), kommen mit der Vorstellung an die Uni, dass sie Astrophysiker werden wollen aber nur ein Bruchteil entscheidet sich letztlich wirklich für diese Karriere. Der Grund ist vermutlich, dass Astrophysik mit der illustrativste und durch Medien (Dokus und Scifi) am leichtesten zugängliche Zweig der Physik ist. Man bekommt im Studium aber viel Gelegenheit andere Bereiche zu beschnuppern und oft entdeckt man irgendwo ein spezifischeres Interesse und/oder Talent. Letztlich stehen dir also auch nach Antritt des Studiums noch viele Wege und Entscheidungen offen.

Wenn du etwas beschreibst, wie du dir das Studium oder deine Arbeit später vorstellst, kann ich natürlich versuchen nochmal spezifischer zu Antworten, ansonsten hoffe ich, dass ich helfen konnte.

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Ein großes JA.

Auch deine Begründung ist stichhaltig. Aus Gründen der Symmetrie muss es sich um eine monoton abfallende Funktion handeln, damit wir an der Oberfläche 9,81 m/s^2 und im Zentrum 0 haben.

Mit etwas Integrationsgeschick, kann man auch berechnen, dass sich der Beitrag der Masse über einem aufhebt, darum ist die Erdbeschleunigung gerade:

G*M(r)/r^2

Mit der Gravitationskonstante G, dem Abstand zum Erdmittelpunkt r und der Masse unter dem betreffenden Punkt M(r).

Da die Dichte der Erde mit der Tiefe zunimmt, ist die Funktion M(r) nicht ganz einfach aufzustellen aber sie nimmt ganz klar mit kleinerem r ab, somit gilt das auch für den gesamten Ausdruck.

Ich hoffe ich konnte helfen ;)

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Die Frage ist auf theoretischer Basis schwer zu beantworten, da nach meinem Wissen ein gutes anschauliches Modell für die mikroskopische Betrachtung von Reflexion fehlt, ich entschuldige mich also falls im folgenden etwas zu stark vereinfacht oder unanschaulich wirken sollte.

Also... Die klassische Erklärung: Reflexion ist auf atomarer Ebene ein relativ komplexes Problem. Die Elektronenhüllen der Atome des Spiegels werden durch einfallende (elektromagnetische) Strahlung in der Regel genau so (gegen den positiven Kern) in Schwingung versetzt, dass die dadurch entstehende Strahlung (Ladungen die Schwingen erzeugen Strahlung) mit der einfallenden Strahlung so interagiert, dass es im Medium zu einer Auslöschung der Wellen und außerhalb (nach den Reflexionsgesetz) in einem klar definierten Winkel Strahlung abgegeben wird. Dies wirkt makroskopisch dann so als würde das ursprüngliche Licht reflektiert. Es klingt hier auch schon an, dass das Material hierfür ziemlich genau zur Strahlung (ihrer Frequenz) passen muss. In Metall bewegen sich Elektronen z.B. Recht frei, darum funktioniert Metall so gut als Reflektor.

Bei sehr hochfrequenter Strahlung, wie die besagte Gammastrahlung, kann die Bewegung der Elektronen der Anregung durch die Strahlung nicht mehr folgen (wegen der Trägheit der Elektronen). Darum wirkt die Strahlung als würde sie, wie ein massives Teilchen einschlagen (also nicht wie eine Welle). Also Folge kann eine Reflexion wie bei Licht schon theoretisch nicht (zumindest nicht mit normalen Atomen) stattfinden, was für den Teleskopbau z.B. problematisch ist.

Quantentheoretisch ist die Erklärung ähnlich, nur dass man hier eher eine tatsächliche Reflexion der Anregung des Fotonenfeldes an den Atomen hat. Die Erklärung ist damit eigentlich besser, da es keine extra eingeführte Unterscheidung zwischen Strahlung und Wellen gibt, hier herrscht bekanntlich eine Wellen-Teilchen-Dualismlis, aber man müsste recht weit ausholen für einen geringen Erkenntnisgewinn.

Sag bescheid ob die Antwort befriedigend war :D

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Wikipedia schweigt sich hier etwas aus darum schalte ich mich mal ein.

Der Sonnenwind, besteht (siehe Wiki) aus sehr schnellen geladenen Teilchen. Die Teilchen sind dabei so schnell, dass sie dem Gravitationsfeld der Sonne entkommen können, man spricht davon, dass sie die Fluchtgeschwindigkeit überschritten haben, aus diesem Grund bewegen sie sich weg von der Sonne und werden so als eine Art steter Wind von der Sonne nach außen wahrgenommen.

Die Geschwindigkeit der Teilchen kommt daher, dass die äußere Schicht der Sonne, die sogenannte Korona sehr heiß ist. Temperatur ist allgemein übersetzbar in Teilchengeschwindigkeit, daher der Zusammenhang.

Warum genau die Korona so heiß ist und folglich die enthaltenen Teilchen so schnell ist unklar. Es gibt zahlreiche Erklärungsmodelle aber die genaue Beschreibung ist Gegenstand aktueller Forschung. Ein Zusammenhang mit dem solaren Magnetfeld ist aber anzunehmen.

Mit anderen Worten, die anfängliche Ursache für den Sonnenwind ist nicht ganz klar.

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Das kommt darauf an, ob du mit Fachabitur nun "Fachhochschulreife" oder die "fachgebundene Hochschulreife" meinst.

Die "fachgebundene" Variante erlaubt es grundsätzlich auch an der Universität zu studieren, du müsstest nur an ein Fach gebunden sein, welches zu Physik "passt". Ich würde also etwas technisches da für am "passendsten" halten. Wie gut die Erfolgschancen einer Bewerbung damit sind, kann ich dir aber nicht sagen. Eventuell könntest du bei einer Studienberatung oder Physik-Fachschaft nachfragen.

Mit Fachhochschulreife hingegen darf man eigentlich nicht an Universitäten studieren, offenbar gibt es hier aber Ausnahmen in manchen Bundesländern (https://karrierebibel.de/studieren-mit-fachabitur/#Studium-an-der-Universitaet). Dann gibt es offenbar nur die Möglichkeit eines Bachelor-Studiums (was ich nebenbei etwas schizophren empfinde, da man die Zulassung zum Master dich bitte von der Leistung im Bachelor abhängig machen sollte).

Ich hoffe du findest deinen Weg.

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Es ist selbstverständlich immer etwas relativ was "gute" Kenntnisse von "Grundkenntnissen" oder gar schlechten Kenntnissen unterscheidet. Aus Sicht eines Physikers oder Chemikers, sind die Kurse die ein Mediziner besucht wohl eher Grundlegend, für einen Schüler ohne vorherige Grundkenntnisse in den entsprechenden Schulfächern, kann das Niveau aber sicherlich eine Steigerung bedeuten.

Zunächst mal braucht man sich also nicht fürchten, dass man nun als Mediziner auch ein halber Physiker oder Chemiker sein muss. Es geht wir bereits in anderen Antworten erwähnt, im Wesentlichen darum bestimmte Abläufe, Zusammenhänge oder Funktionen zu verstehen. Das klingt für Medizin nun nach etwas viel Transferleistung, denn immerhin steht das Medizinstudium in dem Ruf, dass es hauptsächlich ums Auswendiglernen geht. Die Wahrheit ist nach meiner Meinung eine andere. Sicher kann man ohne viel Verständnis für Zusammenhänge ein Medizin-Studium überleben, zumal man die Anforderungen für den Doktor in Medizin auch seht niedrig ansetzt im Vergleich zu anderen Fachrichtungen. Damit ist man dann aber kein sonderlich guter Arzt! ...und ich würde mir doch wünschen, dass ein Mediziner höhere Ansprüche an sich hat.

Zurück zum Thema: (Human-)Medizin befasst sich ja im wesentlichen mit dem menschlichen Körper, dessen Leiden und wie man selbiges lindern kann. Der Körper ist offenkundig ein biologisches System, aufgebaut aus Organen und Zellen. Deswegen hast du in der Frage die "Biologiekenntnisse" wohl auch nicht angesprochen. Nun sind Zellen aber kaum etwas anderes als kleine molekulare Maschinen und alle enthaltenen Abläufe innerhalb einer Zelle werden durch chemische und physikalische Wechselwirkungen bestimmt. Ein einfaches Beispiel wäre die Gewinnung von Energie aus atmosphärischem Sauerstoff und Nahrung. Dazu kommen schädliche chemische und physikalische Einflüsse, wie Strahlung, Hitze oder allgemein Schadstoffe, die ursächlich für Krankheiten sein können.

Wie gesagt, man kann sicherlich auch auswendig lernen, wie man eine Strahlenvergiftung oder Verbrennung zu behandeln hat aber wenn man die zugrundeliegenden Prozesse versteht, kann man gegebenenfalls vielleicht gezielter Arbeiten und in finaler Konsequenz vielleicht eine bessere Behandlungsmethode finden.

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Ich habe ungefähr die letzten 100 Jahre Physik studiert (befinde mich gerade in der Promotion). Deine Frage finde ich sehr gut, da ich was Alltag und der gleichen sehr ins kalte Wasser gesprungen bin, ich hatte also keinen Schimmer wie es an der Uni läuft. Keine Panik, es ist nicht sehr kompliziert, dennoch versuche ich Mal dir etwas die Furcht zu nehmen ;)

Zum Inhalt des Studiums: ich habe einen 100% Physik Studiengang besucht, also mein Abschluss ist in Physik. Das bedeutet aber, wie du ja schon vermutet hast nicht, dass ich ausschließlich Physik-Vorlesungen gehört habe. Aus dem von dir angeführten Grund sind ein paar Grundlegende Mathematik-Vorlesungen verpflichtend. Gewöhnlich Lineare Algebra und/oder Analysis oder eine Vorlesung speziell für Physiker, wie "Mathematik für Physiker", sofern etwas in der Art angeboten wird.

Den Rest des Stundenplans kannst du theoretisch nur mit Veranstaltungen der Fakultät für Physik füllen. Die Abwechslung ist dabei auch nicht zu unterschätzen, da auch Vorlesungen zur Computerphysik (nahe der Informatik), viel theoretische Physik (nahe der Mathematik), neben dem was man aus der Schule als Physik kennt (Experimentalphysik) existieren. Dazu die Spezialisierungen, die du schon angesprochen hattest. Dabei fühlen sich unterschiedliche Teilgebiete schnell wie verschiedene Fächer an. Astrophysik, Biophysik, Teilchenphysik, Medizinphysik uws. Es gibt natürlich immer Überschneidungen aber die Wahrnehmung ist nach meiner Erfahrung, so dass man unabhängig neue Dinge lernt.

Trotzdem wäre es relativ unüblich nur Vorlesungen der Fakultät für Physik zu hören. Etwas wie "übergreifende Kompetenz" ist immer gerne gesehen und eventuell sogar verpflichtend. Du kannst/sollst also auch Vorlesungen anderer Fakultäten besuchen. Dabei sind Naturwissenschaften die übliche Wahl und auch leicht, was die Anerkennung angeht (grundsätzlich können Fakultäten die Anerkennung fremder Kurse verweigern, was aber innerhalb von Naturwissenschaften eigentlich nie ein Problem ist, eher wenn du plötzlich einen Jura-Kurs oder etwas in der Art abrechnen willst). Vorlesungen der Chemie, Biologie, Informatik, Mathematik, Geologie uvm. kannst du bei Interesse also auswählen. Hierbei sollte ich anmerken, das Auswahl und Spezialisierung erst so ab dem 3.-4. Semester sinnvoll wird, vorher lernt man Grundlagen und hält sich in der Regel an sogenannte Modellstundenpläne. Das macht den Übergang von der Schule auch leichter.

Ein typischer Tag: Die Uni beginnt zumindest hier um 9 Uhr. Im Vergleich zur Schule ein Segen für Langschläfer wie mich. Üblicherweise ist der Erste Anlaufpunkt also tatsächlich eine Hörsaal, in dem eine Vorlesung erfolgt. Über den normalen Arbeitstag (9-16 Uhr, oft auch etwas kürzer) wechseln diese mit anderen Kursen, wie "Übungsgruppen", in denen die (verpflichtenden) Übungsaufgaben besprochen werden, Seminaren (in denen Studenten über bestimmte Themen referieren - ähnlich wie Referate in der Schule) und gegebenenfalls Praktika (z.B. im Labor). Wobei in den ersten Semestern üblicherweise nur Vorlesungen und Übungsgruppen stattfinden und die Gewichtung, wie viele Praktika und Seminare man macht relativ frei gewählt werden kann (wenn man sehr introvertiert ist kann man beispielsweise eher viele, bis auf die Klausur, passive Vorlesungen besuchen).

Zuhause werden dann üblicherweise die angesprochenen Übungsaufgaben bearbeitet (eventuell auch noch an der Uni in Teams, wenn man eine soziale Ader hat). Diesen Teil sollte man nicht unterschätzen, denn das ist grundsätzlich Prüfungsvorbereitung und man kann definitiv nicht alles in der Woche vor der Klausur von null lernen XD Oft sind auch Grenzen wie 50% der Übungen korrekt gelöst Bedingungen für die Teilnahme an der Klausur.

Ich muss sagen, die ersten paar Semester wären die härteste Zeit was Arbeiten und Lernen angeht. Ich habe oft bis spät Abends noch gerechnet aber ich hatte mir auch viel aufgebürdet. Die späteren Semester wären dann wesentlich entspannter, vielleicht auch weil ich meinen Rythmus da besser gefunden hatte. Das solltest du vielleicht nicht vergessen: Es ist wichtig nicht aufzugeben, wenn eine Aufgabe oder Vorlesungen unschaffbar erscheint. Physik-Studium heißt auch zu lernen, wie viel es noch zu lernen gibt ;)

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten alle beruhen darauf, dass du den Körper K korrekt parametrisierst und dann das Integral explizit löst.

Parametrisieren bedeutet im wesentlichen, dass du dich für ein Set von Koordinaten entscheidest über welche du integriert, wobei du die Grenzen der Integrale so wählen musst, dass jeder Punkt in K genau einmal durchlaufen wird.

Eine unkluge Wahl wären z.B. die kartesischen Koordinaten x, y, z. Du könntest die Grenzen aus der Definition von K ableiten, beispielsweise:

-sqrt(1-y^2-z^2) <= x <= sqrt(1-y^2-z^2)

Aber wie gesagt, benutze nicht diese Parametrisierung, denn das entstehende Integral wird sicher unendlich schwer zu lösen sein.

In Aufgaben, die von Hand lösbar sein sollen weisen die Körper eigentlich immer bestimmte Symmetrien auf, welche eine einfache Parametrisierung erlauben. Dies könnten z.B. Kugel- oder Zylinderkoordinaten sein.

Der erste Schritt wäre also den vorliegenden Körper zu identifizieren.

Hilft dir das weiter?

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