Ich kenn einen Haflinger, der als Zweijähriger einen Unfall hatte und sich das Knie verletzt hat. Da er vom TA als unreitbar beurteilt wurde, sollte er zum Schlachter... Er hatte Glück, ein Mädel hat sich in ihn verliebt und ihn gekauft.

Aus dem nie reitbaren Beisteller mit seinem unerfahrenen Mädel wurde in über 20 Jahren ein großartiges Reitpferd, das bis in die hohe Schule ausgebildet wurde. Er hat reihenweise Dressurturniere gewonnen, konnte Lektionen über der Erde und ist selbst jetzt, mit knapp 30, Kniegelenksarthrose (aus der damaligen Verletzung resultierend), einem Genitalkarzinom und verschiedenen anderen altersbedingten Baustellen, ein sehr beeindruckender Anblick, wenn seine Besitzerin mit ihm Handarbeit macht...

Ja, mit der richtigen Förderung und Forderung kann man jedes Pferd bis in S-Lektionen ausbilden. Ob es dann auch den Körperbau und Ausdruck hat, den Richter am Turnier hoch bewerten, sei dahingestellt.

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2 eigene, 5 halbeigene und 1 gefühlt eigenes - damit bleibt genug Arbeit rund um die Viecher, dass ich es im Schnitt vielleicht 2x/Woche rauf schaffe. Manchmal auch wochenlang gar nicht, dafür dann mal im Urlaub jeden Tag, ganz selten auch 2 oder 3x am Tag (ich hab ja genug Angebot :P) außerdem mach ich gerne Bodenarbeit, da verzichte ich öfters mal auf Reiten und bleib unten.

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Ponies SIND Pferde. Die sind nur klein, aber ansonsten ganz normale Pferde.

Und dass die einen oder anderen klüger oder dümmer sind als die anderen, ist Schwachsinn. Das ist absolut individuell, genauso wie beim Menschen - da kannst auch nicht sagen, dass Brasilianer intelligenter sind als Nordkoreaner - sie sind nur jeweils anders erzogen und haben daher den Focus auf verschiedene Gebiete gelegt, in denen dann evtl. der jeweils andere nicht so geschickt ist...

Im Gegenteil, alle Ponies, die ich kenne, sind eigentlich blitzgescheit... nämlich ständig körperlich und geistig unterfordert, da kommen sie dann schnell auf ganz tolle Ideen...

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Socatyl ist ein Antibiotikum, wenn du das auf den geschlossenen Huf aufträgst, tut es genau nix.

Und wenn ein Hufgeschwür oder Abszess schon mal offen ist, erledigt Luftzufuhr die Biester am leichtesten - HG und HA werden von anaerob lebenden Bakterien verursacht, wenn man die Höhle so eröffnet, dass Dreck abfließen kann, brauchst du gar nix schmieren.

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Die wird deine Unsicherheit spüren und sieht dann nicht ein, warum sie sich mit dir abgeben sollte. Warum auch? Jemandem folgen, der sich nicht sicher ist was er tut? Pfah, das endet aus Pferdesicht definitiv im Säbelzahntigermagen. Also nä. Und respektieren muss sie dich dann schon 3x nicht, weil respektiert werden nur solche Individuen, die wissen was sie tun. Deine Reitlehrerin weiß das offenbar, bei der sagt sie dann "okay, bei dir geht's, aber der Unsicherheitsfaktor da drüben ist mir immernoch nicht geheuer".

Fazit: Das Problem (und die Lösung) hat wiedermal nicht vier, sondern zwei Beine... DU musst sicherer werden, dann hat auch das Pony Respekt und blafft dich nicht mehr an.

(ich schreib übrigens bewusst "Individuen" und nicht "Menschen", weil sich das nicht nur auf uns Zweibeiner beschränkt - am Wochenende hab ich das sogar gegenüber Hunden bemerkt. Es waren 2 Hunde auf unserem Paddock unterwegs, der Hofhund, der ein ruhiger, besonnener Anführertyp ist, der wurde beschnüffelt, hat kurz mitgeteilt dass er das nicht will und wurde dann in Ruhe gelassen. Und der Hund meiner Miteinstellerin, schaut ganz gleich aus wie der Hofhund, ist aber so ein hektisches, unsicheres Ding - der musste die Beine in die Hand nehmen, angesichts 450kg die mit gebleckten Zähnen auf ihn zugedonnert kamen. Und da half selbst meine Einmischung nur ganz kurz, bevor Frau Pony wieder auf Hundejagd ging...)

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Wenn sie artgerecht gehalten werden, also mit 24h Bewegungsmöglichkeit und Kumpels, die auch zur Bewegung animieren (24h mit dem Kopf in der Heuraufe und bis zu den Sprunggelenken im Matsch stecken ist nicht artgerecht), dann können Pferde sehr gut auch einige Zeit auf Menschlein oben drauf verzichten.

Wenn es 18 oder mehr Stunden am Tag in der Box stehen muss und die paar Stunden an der frischen Luft auf Handtuchgroßen Paddocks steht, dann braucht es definitiv jeden Tag Bewegung, und selbst das ist zu wenig, weil es so konzentriert auf eine Stunde am Tag ist...

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Naja, da gibt's mehrere Faktoren.

Einerseits "leiert" so ein öfters vorhandener Babybauch das Gewebe schon aus. Eine mehrfache Mutter hat nunmal nur in den seltensten Fällen einen Model-Bauch. Funktional (also bemuskelt und nicht wampig) kann der aber trotzdem werden.

Zusätzlich sind Stuten ja 1. 11 Monate tragend und 2. zumindest 6 Monate stillend. Wenn sie also nicht durchgehend zur Zucht eingesetzt wurde, sondern nur jedes zweite Jahr, war sie trotzdem 17 Monate pro Fohlen im Mama-Zustand. Die Hormone, die der weibliche Körper (ob Tier oder Mensch ist egal) dann ausschüttet, führen auch dazu, dass das Bindegewebe weicher wird - weil dann die Geburt leichter vonstatten geht, der Euter mehr Volumen fassen kann etc. Es ist auch auffällig, dass viele alte Zuchtstuten zur Durchtrittigkeit neigen und extrem flache Hufe haben - auch da wird das Bindegewebe weicher.

Trotzdem kannst du deine Stute so trainieren, dass sie zwar eben keinen Modelbauch mehr kriegt, aber doch zumindest keine Kugel rumschleppen muss. Mit mehr Bauchmuskulatur wird der Bauch besser gehalten, es hängt nicht mehr so viel Last am Rücken, der hängt nicht mehr so arg durch, damit schaut dann auch der Bauch gleich viel kleiner aus.

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Das kann man auch nachrüsten, da gibt's so kleine Gummis, die man über den Stift fädelt. Wo man die kriegt weiß ich allerdings nicht, meine Freundin hat das vor ein paar Jahren mal nachgebaut und die halten noch immer, in einem Geschäft gesehen hab ich die bislang noch nicht...

Und nein, es gibt keine Faustregel - das hängt von Schnitt und Länge der Gurtstrupfen ab. Ich hab zwei Sättel mit Kurzgurt, beim einen passt der 50cm gut, beim anderen krieg ich den nicht zu...

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Irgendwas zwischendrin :/ von der Kopflänge her würd Cob passen, aber meine haben beide so kräftige Nasen, dass man Cob dann mit Mühe aufs weiteste Loch zukriegt und das ist dann eh schon deutlich zu eng.

Der Große hat jetzt einen Cob-Backenriemen mit WB-Nasenriemen (da konnte man damals die Einzelteile je nach Größe zusammenwürfeln). Das passt dann auch gut. Und die Kleine hat sowieso den LG, da sind ja Nasen- und Kinnriemen individuell einstellbar.

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Weil Beinbrüche beim Pferd zum Großteil erstens nicht komplikationslos ausheilen, bei fast allen die Funktionalität der Gliedmaße nicht mehr komplett wiederhergestellt werden kann und weil die Auswirkungen auf den restlichen Körper so gravierend sind, dass es tatsächlich in den meisten Fällen die tierliebendere Variante ist, das Pferd zu erlösen.

Wenn ein Pferd zB ein Vorderbein - aus welchem Grund auch immer - über längere Zeit entlastet, wird die andere Gliedmaße überlastet. Man kann keine Struktur schonen, ohne eine andere vermehrt zu belasten. Das kann so weit gehen, dass das Pferd zB am anderen Huf eine Belastungsrehe bekommt - dann tut der Linke wegen dem Bruch weh, der Rechte wegen der Hufrehe. Belasten kann es dann keins mehr richtig, also versucht es, das Gewicht nach hinten zu verlagern, was innerhalb kurzer Zeit zu gewaltigen Kreuzschmerzen und Muskelkater führt. Also stellt es sich doch vorne auch drauf, was für den Bruch nicht gut ist, für die Rehe genausowenig, und das Kreuzweh wird auch nicht besser, weil es als ganzes verkrampft.

Dazu kommt noch der psychologische Faktor, denn für ein Fluchttier ist es eine wahnsinnige psychische Belastung, in dem Wissen zu leben "wenn jetzt ein Säbelzahntiger kommt, bin ich sein Mittagessen". Also steht das Tier die ganze Zeit über sowohl unter psychischem (kann nicht laufen) als auch physischem (alles tut weh) Stress, dazu kommen meist noch genug Medikamente, was dann insgesamt dazu führt, dass das Verdauungssystem auch noch die Segel streicht...

Bei einer Verletzung, die in der Wildnis dazu führen würde, dass das Pferd zur Beute wird, ist man in meinen Augen als Besitzer immer in der Pflicht, sich das sehr gut zu überlegen, was man dem Pferd mit der Behandlung antut. Auch wenn man heute schon vieles mehr oder weniger erfolgreich wieder zusammenflicken kann, halte ich das nicht immer für sinnvoll. Manchmal ist die Euthanasie tatsächlich die tierschonendere Variante.

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Das ist wahrscheinlich ein Buckskin, von der Genetik her ein Brauner mit einfachem Creme-Gen. Zusätzlich trägt er noch das Sooty-Gen, das zur Äpfelung führt.

Eventuell könnte er noch vom Dun-Faktor beeinflusst sein, es sieht ein bisschen nach einem Schulterkreuz aus, wenn man den Rücken sehen könnte wär das eindeutig (Dun-Träger heißen auf deutsch Falben und haben immer einen Aalstrich in der Grundfarbe).

Am wahrscheinlichsten ist das also ein Buckskin mit Sooty, eventuell ein Dunskin (also zusätzlich zur Creme-Aufhellung noch die Dun-Aufhellung).

Keinesfalls ist das ein Schimmel. Ein Palomino wäre ein Fuchs mit Creme-Gen, das ist dieses Tier hier definitiv auch nicht, die Mähne ist zu dunkel.

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Unser ältester ist 29 und wird von leichten Reitern noch immer ganz normal geritten. Wir setzen niemanden über 50kg mehr drauf. Er hat leichte Arthrose im Karpalgelenk und schön langsam kriegt er einen Senkrücken, aber er rennt noch immer gern und fleißig, also darf er auch.

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Zwei einander unbekannte Pferde in unbekannter Umgebung zusammenführen funktioniert meistens weit besser als wenn einer schon länger da wohnt. Dann kennt sich keiner aus, beide sind ein bisschen überfordert und haben Angst, da freundet man sich viel schneller mit dem anderen an ;-)

Keinesfalls würd ich eins alleine herholen - wenn du die zwei nicht am gleichen Tag kaufst, dann lass das erste noch im alten Stall, bis du das zweite hast und hol sie dann gleichzeitig. Die paar Euro für die Stallgebühr sollten schon drin sein.

Zwei einander schon bekannte kaufen würde ich persönlich eher nicht - dass man tatsächlich zwei findet, wo einem beide sympathisch sind, ist eher unwahrscheinlich. Und wenn man zwei zusammen in einen neuen Stall stellt, verstärkt sich (meiner Erfahrung nach) die Kleberei noch mehr, insbesondere wenns sonst keine Pferde rundherum gibt...

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Der weiße Rand wird trockenes Saumhorn sein. Wenn dein Pferd ein paar Stunden in der nassen Wiese steht, quillt das auf und wird wieder elastisch.

Gegen trockene Hufe kannst du nichts tun - die Feuchtigkeit regelt sich von innen heraus, den Huf ins Wasser stellen hilft eventuell dem Hufbearbeiter, das Messer kontrolliert reinzukriegen (und selbst dafür musst du mindestens eine halbe Stunde baden...), aber ändert am Feuchtigkeitsgehalt des Hufs selbst wenig. Der Huf passt sich der Umgebung an - ist der Boden trocken und fest, wird auch der Huf so, wäre er weich, hätte er zuviel Abrieb.

Ist der Huf trocken und rissig und es platzen Stückchen ab, dann passt die Bearbeitung nicht ganz.

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Was für ein Turnier?

Die "Standard"turniere, also FN-Dressur und Springen, sind in der Leistungsprüfungsordnung (LPO) geregelt - Springen ab Klasse M ist so ziemlich alles erlaubt, in Dressur gibt es schon ab Klasse L (da gibt's beides) Kandarenpflicht. Western gibt's soweit ich weiß auch Gebisspflicht. Bei den Isländern ist zumindest bei Minderjährigen Gebisspflicht, Erwachsene dürfen glaub ich auch ohne.

Wenn du alternative Turniere meinst, zB TREC, da ist eigentlich alles erlaubt. Meine Freundin startet gebiss-, baum- und eisenlos ;-)

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Deine Ronda ist recht dünn, hat dafür aber einen ordentlich geblähten Bauch. Den Huckel in der Lende sieht man schon, auch wenn er nur ansatzweise da ist (da gibt's noch viel schlimmeres). Wären die Fotos nicht mit so viel Schatten-Licht-Wechsel, sähe man das besser ;-)

Eine hochgezogene Lende ist manchmal ein Anzeichen für Bauchweh oder Rückenprobleme. Was bei einem recht alten Pferd mit wenig Muskulatur und arthrosebedingten Zipperlein kein Wunder wäre.

Du stellst so viele Fragen zur Gesundheit deiner Ronda, das finde ich an sich ja sehr löblich - aber verfall nicht wegen jedem querliegenden Furz in Hypochondrie ;-) dein Pferd ist nicht mehr das jüngste, wurde deiner Beschreibung nach die letzten Jahre nach bestem Wissen und Gewissen deines Großvaters gehalten und jetzt kommst du Jungspund mit deinem Internetwissen daher und willst ihm erklären, dass alles Blödsinn war was er getan hat - pass nur auf dass da nicht gröberer Knatsch entsteht... Und ja, ich spreche aus eigener Erfahrung ;-)

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Hufrolle... Was hilft noch?

Hallo

Leider hat meine Rb Hufrolle, jedoch sehr komisch. Wir sind mittlerweile Ratlos und wissen nicht mehr weiter: Also vorneweg, sie ist 20 Jahre alt und vor ca einem Jahr hat die Geschichte mit der Hufrolle begonnen. Diese hatte sie nur am linken Vorderhuf und wurde daraufhin "operiert". Dann ging sie zwar lahmfrei, jedoch hat sie anfangs immer getaktet, was ja eigentlich nicht stört. Doch nun seit einiger Zeit beginnt sie am rechten Huf zu lahmen und ihn nicht mehr zu drehen. Jedoch entlastet sie immer den linken Huf. Also rechts lahm, links entlastet im Stehen. Beide Hufe sind gelegentlich warm und pulsieren, wie es für eine Hufrollenentzündung üblich ist. Dazu kommt, dass sie sehr oft mit den Vorderbeinen einknickt. Einen Bewegungsdrang hat sie auf jeden Fall, beim Freilaufen lassen oder reiten (was ziemlich reduziert wird!) hat sie wie eine innere Uhr. Genau nach einer halben Stunde wacht sie auf und ist total motiviert zu laufen, teilweise im Gelände ist sie auf weichen Wegen kaum im Schritt zu behalten. Dann hüpft sie wie wild und würde am liebsten im Jagdgalopp wegrasen. Jedoch das takten bleibt. Das nächste, was mach laut Tierarzt dann macht wäre der Nervenschnitt, doch das ist uns fast zu riskant.. Wir gaben vor kurzem dann mal Equipalazone und das lahmen war weg, takten und entlasten nicht. Liebe Community, fällt euch dazu was ein? Denn wir sind Ratlos... Tierarzt meint Nervenschnitt, aber das wird unser aller aller letzer Ausweg. Liebe Grüße

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Was an der Hufrolle ist betroffen (Sehne, Strahlbein, Strahlbeinbänder, Hufgelenk, Schleimbeutel oder mehreres)? Und was genau wurde operiert?

Wie wurde die Diagnose abgesichert? (medizinisch korrekt wären 3 RöBis plus Leitungsanästhesie plus Gangbeurteilung plus Provokationstests plus Abtasten (in umgekehrter Reihenfolge), wenn das nicht alles! gemacht wurde und der TA trotzdem die Diagnose Podotrochlose stellt, begibt er sich auf sehr dünnes Eis - da kann ihm sogar eine berechtigte! Schadenersatzforderung für die Folgen seiner Pfuscherei drohen!)

Fakt ist: Wenn die Hufrolle mal einen Schaden hat (und leider haben sehr viele Pferde schon als Fohlen so starke Strahlfäule, dass es fast nicht ohne Folgen für die Hufrolle ausgehen kann!), gibt es sehr oft Verwachsungen im Gelenk. Dann ist das Gelenk nicht mehr voll beweglich und das Pferd verliert einen Teil seiner Fähigkeit, seitliche Verwindungen des Hufs zu kompensieren, genauso wie die Beweglichkeit in der aktiven Achse abnimmt. Sie versuchen dann oft, das Hufgelenk so wenig wie möglich zu bewegen und fußen sehr früh ab, was oft zur Stolperei führt und je nach Ausprägung kaum bis sehr deutlich als Lahmheit sichtbar ist.

Der Nervenschnitt ist in meinen Augen pure Tierquälerei - damit schaltet man einfach die Empfindsamkeit aus, um das Pferd ohne Rücksicht auf seine kaputten Füße weiter nutzen zu können. Nur weils die Probleme nicht mehr spürt, verschwinden die nicht! Das Hufgelenk wird dadurch nicht beweglicher! Die Entzündung wird nicht weniger! Das Pferd spürt es nur nicht mehr, wenn es die Strukturen überlastet hat. Was dann dazu führt, dass es sich die Beine in noch kürzerer Zeit komplett schrottet...

Hat das Pferd einen orthopädischen Beschlag drauf? Ich würde mir dringend überlegen, das Pferd barhuf zu behandeln. Da gibt es einfach so viele Vorteile gegenüber einem Beschlag, der dem Pferd hilft seine kranken Beine zu schonen, dass man die manchmal etwas zähe Umstellungszeit in Kauf nehmen sollte. Allerdings würde ich das nicht mit einem Hufschmied wagen - mir ist derzeit keiner bekannt, der das gut genug hinstellen kann. Schau mal auf www.dhgev.de, ob in deiner Gegend jemand unterwegs ist, die Beratungstermine sind unverbindlich und oft kostenlos.

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Sauerkraut gibt's eingeschweißt zB bei Aldi - bei uns liegt immer eine Packung im Stallkühlschrank (hält ewig und wenns schlecht würde wärs ja auch egal - wird ja nicht gegessen). Für die Zukunft also vorsorgen ;-)

Ansonsten hilft im Notfall auch einfach ein Angussverband mit Wasser. Rivanolverbände ohne offene Wunden sind ja eh eher sinnbefreit, wozu willst denn da was desinfizieren wenns keine Wunde gibt... Da ist eh das Wasser der "Wirkstoff" ;-)

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Och, da werden die schon einfallsreich (und die Damen helfen da auch kräftig mit)....

Und selbst wenn es sich von der Größe her nicht ausgehen sollte - willst du den dreien wirklich den dauernden Stress antun? Dem Hengst weil er nicht rauf kommt, den Stuten weil er es dauernd versucht (und weil sie ja auch gedeckt werden wollen, wenn sie rossig sind)...

Lass den Knirps kastrieren und stell ihn noch ein Monat extra - die Zeit übersteht er schon noch.

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Deine Stute ist ein Tobiano. Wenn sie zwei Scheckgene hat, wird das Fohlen sicher auch ein Schecke, hat sie nur eins, dann hast du von ihrer Seite her eine 50/50 Chance auf einen Rappen oder einen Rappschecken.

Vom Hengst hast du eine mindestens 50%ige Chance auf einen braunen (wahrscheinlich mehr, bei der Abstammung die du beschreibst).

Am wahrscheinlichsten käme ein Brauner oder Braunschecke raus, eventuell ein Rappschecke, mit ein bisschen Glück ein Rappe.

Dreifärbigkeit gibt es bei Pferden in dem Sinne nicht, da dafür eine ganze Menge Gene mitspielen müsste. Schecke ist ja "nur" ein Muster über eine bestimmte Grundfarbe drüber (bei deinem Mädel Rappe), und Brauner ist nach Schimmel die dominanteste Farbe.

Schimmel kommt keiner raus, das Schimmelgen ist dominant, da reicht schon ein Gen damit das Pferd ausschimmelt - tut aber keiner der beiden, daher also sicher kein Schimmelgen vorhanden.

Im Übrigen würde ich mir aus Körperbau-Gründen überlegen, ob es ausgerechnet diese beiden in Kombination sein müssen...

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