Inwiefern kann ein Interessengebiet abnorm sein??

Hey

ich lese gerade etwas zu den Diagnosekriterien bzgl. Asperger Autismus, da ich eine Diagnose anstrebe.

Folgendes stand nun beim 2. Punkt :

einer konzentrierten Beschäftigung mit stereotypen und begrenzten Interessensmustern, die in Inhalt oder Gebiet abnorm sind; oder eine oder mehrere Interessen, die in ihrer Intensität und ihrer speziellen Natur, aber nicht in Inhalt oder Gebiet begrenzt sind;

Da frage ich mich, inwiefern ein Interessengebiet abnorm sein kann. Ich interessiere mich z. B. extrem für DIS (also auch für das menschliche Gehirn und auch für andere psychische Erkrankungen) - das ist so mein Hauptinteressengebiet. Früher hatte ich als Hauptinterssengebiet Europäische Geschichte (insbesondere die franz. Revolution) und davor das alte Ägypten. Ich habe Ordner angelegt und alles gesammelt was ich dazu gefunden habe, ich war in Museen und habe kleine Souvenirs gesammelt die einen Bezug dazu hatten. Heute mit dem Thema "DIS" (aber auch Politik und gesellschaftliche Probleme) ist es so, dass ich keine Ordner mehr habe, sondern die Informationen auf meinem Rechner sammle, vieles weiß ich auch einfach so - es ist quasi immer abrufbar. Ich weiß auf jeden Fall dass dieses Verhalten auf Leute die mich nicht gut kennen in Teilen leicht obsessiv wirken kann. Ich sehe darin aber keine Problematik.

Ist das schon abnorm? Ich finde btw. auch Spezialinteressen von diagnostizierten Autisten nicht abnorm, daher kann ich überhaupt nicht einschätzen ob dieser Punkt auf mich zutrifft.

Politik, Psychologie, Autismus, Gesundheit und Medizin, Interesse
Düstere Zukunfstaussichten, welche sind eure, wie denkt ihr gehts weiter - Leben wir in einer Dystopie?

Hi,

ich bin ziemlich geblackpilled. Dh. Ich gucke mit einer sehr negativen Grundhaltung in die Zukunft. Schon jetzt habe ich das Gefühl in der Dystopie eines Wahnsinnigen zu leben. Nicht nur wegen Corona ... Ich hab das Gefühl die Menschheit verwandelt sich in einen Witz. Journalisten, Politiker, alle Menschen drehen durch.

Ein beliebter Begriff dafür ist Clownworld.

Ich hab nur Angst dass meine Eltern den Untergang der Welt, zumindest so wie wir sie kennen (also unser Politisches System, unsere Gesellschaft) noch miterleben. Um mich mache ich da keine Sorgen, aber ich will nicht, dass meinen Eltern bewusst wird wie verrückt die Welt geworden ist. Ich will nicht, dass sie Konsequenzen davon tragen, denn sie haben niemandem etwas getan. Ich will nur, dass sie noch ein schönes, restliches Leben haben. Nach ihnen kann von mir aus alles untergehen. Sie sollen nicht merken wie krank die Menschen sind. Sie haben ein viel zu gutes Herz und sind auch etwas naiv in dieser Hinsicht. Ich will sie einfach nur irgendwie beschützen ...

Was meint ihr, wie lange dauert es, bis hier die ersten ideologischen Kriege entstehen? Ich hab die befürchtung dass es nicht mehr all zu lange dauert, vielleicht höchsten 10 Jahre wenn es so weiter geht ...?

In den USA geht es ja jetzt schon los ... und man ist sich sicher. Egal ob Biden oder Trump gewählt wird, die USA werden brennen.

Leben, Menschen, Psychologie, Dystopie
Wie mit schwierigem Chef umgehen?

Hi

hat hier jemand Tipps wie man mit so einem Chef umgehen kann? Wir wissen nciht weiter

Unser Chef hat nichts mit Gestaltung am Hut, möchte aber immer mitreden, ist ja auch verständlich, da er der Chef ist, allerdings hat er weder ein Gespür für Ästhetik noch Ahnung von unserem Job. Er kennt keine Gestaltungsregeln, ihm sind sie egal.

Wir haben ein CI, das uns sehr eng an knallrot, knallgelb und schwarz bindet. Also keine Farben die seriösität vermitteln. Wenn wir großflächig mit schwarz oder dunkelgrau arbeiten möchten sagt er z. B. dass wir ja kein Bestattungsunternehmen sind, obwohl schwarz halt nicht nur mit sowas asoziiert werden kann und unsere Arbeiten auch nicht so aussehen.

Wenn wir mal versuchen etwas eigenes (im Rahmen des CIs) zu machen, das vielleicht etwas mehr gestalterischen Anspruch hat, heißt es gleich es sei zu schön und muss neu gemacht werden oder es wird von mindestens 3 Leuten so zerpflückt dass es nicht mehr dem ursprünglichen Entwurf entspricht.

Wir werden nie nach unserer Meinung gefragt. Es gibt eine Grafiksitzung ohne die Grafik.

Jetzt behauptet er auch noch unsere Dinge sind handwerklich schlecht, obwohl er überhaupt nichts vom Handwerk versteht und wir ja auch zu 80% nichts dafür können weil wir an seine Anweisungen gebunden sind.

Er versteht auch nicht dass man um etwas neu und besser zu machen halt erstmal eine Zeit lang dran sitzt und ein neues Prospektdesign nicht innerhalb von 3 Tagen steht.

Und dass wir zusätzlcih noch unzählige Aufgaben haben.

Wir müssen jetzt alles genau aufschreiben (wann wir was genau machen) weil er sich nicht vorstellen kann dass man so lange für z. B. eine Anzeige braucht wie wir es brauchen. Aber wir sitzen ja nicht nur 12h an einer Anzeige und drehen Däumchen, wir müssen meist mehrere Stunden auf Rückmeldung von unterschiedlichen Filialen warten die ich manchmal nicht melden und manchmal auch knallhart sagen sie haben jetzt keinen Bock uns zu antworten. Dann mischen sich meist noch 4 Leute ein die ihre Änderungen haben wollen. Wenn wir Bedenken äußern dass z. B. zu viele Schriften benutzt werden oder es sehr bunt wird wird es einfach ignoriert. Auf uns hört keiner ... Warum werden WIR dann dafür verantwortlich gemacht? Wir würden sowas NIEMALS so gestalten, hätten wir freie Hand würde alles komplett anders aussehen, aber wir dürfen ja nichts grafisch korrekt machen.

Weiß jemand was man da tun kann?

Er versteht unsere Erklärungen einfach nicht. Unsere Kollegin hat es schon bestimmt 20x versucht.

Wir sind nervlich am Ende

Designer, Psychologie, Chef, grafiker, Konflikt, Mediengestalter
Angst vorm Telefonieren, wie telefonieren so gut es geht vermeiden? Taktiken?

hi

bei meiner zweiten Arbeitsstelle überhaupt wurde ich nach drei Wochen von der Chefin durchs Telefon angebrüllt und zur Sau gemacht (meine Kollegen und ich haben eine sehr kryptische Email von ihr nicht verstanden und ich wollte nur nachfragen was sie meint). Seitdem habe ich panische Angst vorm Telefonieren. Insbesondere auf der Arbeit und insbesondere mit Menschen bei denen ich das Gefühl habe dass sie mich nicht mögen.

Ich brauche mehrere Stunden um mich für so einen Anruf zu motivieren.

Ich habe davor schon nicht gerne telefoniert, da man sich so darauf konzentriert dem anderen nicht ins Wort zu fallen und das richtige zu antworten oder alle wichtigen Informationen aufzunehmen (schreibe oft was auf und weiß danach überhaupt nicht mehr was genau besprochen wurde, bevorzguge daher Emails da man dort wichtige Infos immer wieder nachlesen kann).

Mein ganzer Körper wehrt sich dagegen, ich fange an zu schwitzen, bekomme Bauchweh ... total ätzend. Das einzige was ich kann ist sowas wie Arzttermine vereinbaren, da das immer der gleiche Ablauf ist. Bei allem anderen bekomme ich Angst. Muss heute z. B. bei dem Laden anrufen der uns vor ein paar Wochen eine Waschmaschine gebracht hat, diese ist undicht und ich brauche einen Termin. Ich hab aber total Angst.

Wie kann ich telefonieren auf der Arbeit bestmöglich vermeiden (habe zum Glück kein eigenes Telefon mehr, da die EDV es nicht auf die Reihe bekommt mir eines zu bringen, das ist schon mal was Positives, trotzdem wollen ständig Menschen dass man sie anruft oder dass ich jemanden anrufe aber es ist einfach nicht drin für mich. Ich hasse es so)

telefonieren, E-Mail, ADHS, asperger, Sozialphobie
Wie geht man mit arroganten Kollegen um?

Hey,

wie geht man mit Kollegen um, die den gleichen „Rang“ haben wie man selber aber immer sehr überheblich auf alles reagieren, z. B. auch verächtlich lachen wenn man mal was falsch gemacht hat.

Aber so tun als würde man unverhältnismäßig reagieren wenn man auf eine sehr arrogante, schnippige Antwort auch etwas ruppiger reagiert (also halt einfach mal zurück zickt)? Sie scheint es nicht zu bemerken, dass die Antwort die sie von mir bekommt nur so unfreundlich ausfällt, da sie im Vorfeld wieder überheblich reagiert hat.

Eine andere Kollegin meint sie würde das nicht absichtlich machen, mir kommt das aber schon so vor. Die andere Kollegin hat wohl gelernt damit umzugehen ...

Als Bsp.: Ich habe nichts zutun und frag unsere Azubine ob ich ihr eine der Aufgaben abnehmen kann. Sie sagt ja, ich setze mich dran und hab ne kurze Zwischenfrage. Die unfreundliche klinkt sich ein fragt mich warum ich das jetzt einfah mache und dass ich das ja schon absprechen muss (was ich ja getan habe) und dass ich sowas gefälligst machen muss ... obwohl ich es (direkt vor ihrer Nase btw.) getan habe und weder Azubine noch ich ihr Rechenschaft schuldig ist wer was macht.

Vielleicht ist das jetzt ein schlechtes Beispiel, aber das ist eben gerade passiert und daher noch präsent ... Es sind halt immer so kleine Spitzen die sie bringt, sie mischt sich ein, sie lacht Leute aus wenn sie was falsch gemacht haben (und nicht auf eine Art bei der man dann auch mitlachen will, sondern wirklich verächtlich) oder wenn sie etwas verplanter sind, da sie halt immer top organisiert ist.

Nicht mehr mit ihr reden kann ich ja nicht, wir arbeiten in einem Team.

Beruf, Freundschaft, Kollegen, Liebe und Beziehung, sozialleben, Team, Antipathie, Arroganz, unfreundlich
Ich kann nicht mit Kindern umgehen, ist das normal?

Hey,

ich kann nicht mit Kindern reden/umgehen und frage mich warum bzw. ob das normal ist.

Ein Beispiel:
Ich war beim Einkaufen und ein Kind ist mir hinterher gelaufen und hat mir vegane Schnitzel hinterher getragen. Ich wusste nicht was ich tun soll, habe es nach Möglichkeit versucht zu ignorieren und nicht anzusehen dass es es nicht weiter versucht und mich in Ruhe lässt. Die Mutter hat mich irgendwann erwartungsvoll angestarrt und ich hab dem Kind dann halt gesagt dass ich das nicht brauche. Das war wohl aber nicht das was die Mutter hören wollte - ihrere Mimik nachzuschließen.

Oder anderes Beispiel:
Meine Mutter war Leiterin eines Kindergartens und immer wenn ich dort war wollten Kinder dass ich in ihr Freundebuch schreibe und da lüge, wie z. B. dass ich ihren Namen bei "beste Freundin" eintrage. Ich habe mich ja schon dazu herabgelassen überhaupt was dort hinein zuschreiben, dann auch noch meine beste Freundin zu verleugnen war mir immer extrem zuwider. Außerdem fand ich es total komsich dass sie mich 3 min kannten und behauptet haben ich wäre ihre Freundin ...

Oder ... dass ich, sobald Bekannte Kinder bekommen den Kontakt nicht weiter suche. Also ich ignoriere sie nicht aktiv, würden sie sich melden, dann würde ich auch antworten, aber meist tun sie das halt auch nicht mehr.

Ich weiß halt nicht was man mit Kindern so besprechen soll, sie haben ja komplett unterschieldiche Interessen als ich, demzufolge auch unterschiedliche Gesprächsthemen. Alle Menschen die ich kenne schauspielern immer total wenn sie mit Kindern umgehen. Sie machen ganz laut OOH und AH und übertreiben wie sie sprechen, tun bei alltäglichen Dingen überrascht, behaupten ein gemaltes Bild wäre gut obwohl es das offensichtlich nicht ist.
Bei Eltern oder Erziehern kann ich so ein Verhalten ja nachvollziehen, aber so gehen halt auch alle anderen Menschen mit Kindern um, auch wenn es nicht ihr Kind/Kindergartenkind ist und sie auch gar keine eigenen Kinder haben.
Ich komme mir total bescheuert vor, wenn ich sowas mache (also das Kind belügen oder immer so übertrieben acten) ... Aber anscheinend ist ja mein Verhalten unnormal.

PS: ähnlich geht es mir im Umgang mit alten Menschen, bloß halt auf das Alter und dementsprechend solchen Problemen angepasst. Meine Oma und ich schweigen uns eigentlich nur an, weil ich nie weiß was ich sagen soll. Mein Leben und meine Interessen sind ja grundsätzlcih anders als die ihren. Und Interesse vorheucheln liegt mir einfach nicht. Bin kein guter Smalltalkmensch, ich gehe auf solche Fragen ein, aber erwidere sie nie. Kommt bestimmt oft so rüber als würde ich nur von mir reden wollen, aber ich weiß halt nie was ich fragen soll, welche Themen interessant sind usw.

Kinder, Psychologie, alte Leute, Erwachsene, Kinder und Erziehung, Rentner, Sozialkompetenz, kinderlos