Zimmertür vollflächig oder punktweise einschäumen?

5 Antworten

Der ganze Schaum quillt raus und macht üble Flecken... mach nur die punktuelle verklebung... das Zeug dehnt sich um ein Mehrfaches aus,.. die Spalt zwischen Zarge und wand wird damit durch die Ausdehnung ausgefüllt

wie viele Punkte sollte ich ca machen ?
Spricht was dagegen einen schnell härtenden Kartuschenschaum zu verwenden ? Hat es irgendwelche Nachteile?

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@xxxxx1972

mach 2-3 an der Seite und 1-2 oben. Aber pass wirklich auf, dass nicht alles rausquillt

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@xxxxx1972

mir ist nicht bekannt, dass es damit Probleme gäb

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Die Frage kann ich dir gut beantworten, habe vor gut einem Monat erst selbst 7 Zimmertüren und eine Eingangstür eingebaut.

Schäum alles aus, wenn dir das Geld für den Schaum nicht zu Schade ist. Du hast somit mehr Halt, mehr Wärme- und Geräuschdämmung aber auch mehr Arbeit und Kosten. Funktionell brauchst du das aber nicht unbedingt, da geht auch die Punktmethode. Bei Vollausschäumung rechne pro Tür, je nach Spaltdicke, mit mind. einer Dose. Achte auf die Herstellereinbauanweisung.

Du kannst auch normalen Bauschaum nehmen, da musst du aber zur schnelleren Aushärtung vorher noch die Klebeflächen mit Wasser anfeuchten (besprühen am besten), steht auch so in der Anweisung auf der Dose. Aber Achtung, das Zeug quillt gut die Hälfte der Einbringtiefe nach. Kann eine riesen Sauerei werden (aber wenn du einmal den Dreh raus hast, kein Problem) Vorteil beim normalen Bauschaum, die angefangene Dose kannst du eigentlich endlos nutzen, bis sie leer ist.

Oder du nimmst 2K Schaum (Zargenschaum), der ist meist grün, der quillt kaum und ist schneller fest. Ist aber auch oft teurer. Hier must du zudem beachten, die Dose mit einem Vorgang zu entleeren, einmal die 2 Komponenten in der Dose kombiniert, reagiert da Zeug auch in der Dose und verreckt dir mit der Zeit. Sauerei kann der aber auch machen aber halt nicht so schnell wie beim normalen Bauschaum.

Für beide Arten gilt: Arbeitsvorbereitung ist alles. Die Zarge vorher zu 100% ins Wasser bringen (es sei denn du hast ein Megaschiefen Boden :-) ) und gut aussteifen/verklemmen (Hinter den Klemmstellen Holzkeile etc. einbringen). Dann fast noch wichtiger, wenn du hinterher keine große lästige Nacharbeit haben willst, alles, was nicht eingesaut werden soll, mit der Pappe der Zargenverpackung am besten, sowie mit Klebeband abzudecken.

Noch ein Tipp für den Zargenzusammenbau: Wenn du keine Böcke hast, zum Auflegen. Achte beim verleimen und zusammenschrauben genau auf die Kantenstöße, das diese schön miteinander übergehen. Hinter, wenn der Leim einmal ausgehärtet ist, hat sich das Thema erledigt und die Zarge ist "unansehnlich". Du kannst dazu auch die Zarge vormontieren, aufstellen und dann die Schrauben festziehen.

Noch ein Tipp: Geh sachte mit den Zargen um beim Zusammenbau! Ich denke, du hast auch die Pressspanteile, die sind wirklich empfindlich, was gröbere Kräfte angeht. Einmal zusammen, geht es dann eigentlich, da sind die Teile recht Stabil.

Und noch etwas: besorg dir Aceton, damit kannst du Schaumreste (Sauereien) gut entfernen.

Ich würde voll schäumen aber sparsam, dadurch wird die Zarge entdröhnt und es ist gleichzeitig Wärme und Schallschutz.Vergiss nicht an mindestens 3 Stellen(Oben,Mitte, Unten) Bretter genau abgemessen quer einzustellen, sonst verzieht sich die Zarge vielleicht.

Wohnungsübergabe nur mit Vorabnahmeprotokoll

Nach Kündigung unserer WG-Wohnung wurde ca 8 Wochen vor Auszug eine Wohnungsbegehung durch die Verwaltungsgesellschaft durchgeführt. Hierbei wurde ein Vorabnahmeprotokoll erstellt. Folgende Vermerke: es fehlen 3 Türschlüssel, die aber schon bei den Vormietern nicht vorhanden waren, der PVC Boden stellenweise defekt (kleine Kratzspuren), Balkontürgriff die kl. Sichtschutzkappe leicht beschädigt (Materialermüdung des Kunststoffes) sind aufgeführt. Die Wohnung wurde dann Ende August an die VW-Gesellschaft ohne jegeliche Beanstungen übergeben. Die Wohnung war vereinbarungsgemäß renoviert und geputzt. Nach nun über 5 Monaten bekamen wir die Ankündigung der Kautionsrückzahlung, aber mit diversen Abzügen. 200€ pauschal für Mängel an Türen/Zargen, Beseitigung von breiten Fugen im Parkett, Wassersteinenfernung in den 2 WC-Schüsseln insges. 165€ sowei Einbehaltung einer Sicherheitskaution für die Nebenkostenabrechnung 2013. Sage und schreibe 665,11€! Ist das rechtlich zu vertreten? Hat das Vorabnahmeprotokoll hier die gleiche Wertigkeit wie ein Übergabeprotokoll? Hätte der Vermieter die Mängel nicht anzeigen und Frist zur eventuellen Nachbesserung gewähren müssen? Sind diese plötzlich aufgetauchten Mängel überhaupt zu unseren Lasten abwälzbar? Es wäre schön, hier Rat zu finden. Vielen Dank, Max

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Haustür in der Küche einbauen, brauche ich Baugenehmigung?

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