Würden Heim-Kaninchen (Zwergkaninchen) draußen überleben?

8 Antworten

Ihnen fehlt vor allem eine Familie. Alleine werden sie wohl nicht lange überleben, da sie sich alleine einen Bau graben müssten (machen hauptsächlich die Weibchen und auch die in erster Linie während der Trächtigkeit), da ihnen andere Kaninchen fehlen, die "mit aufpassen". Und außerdem sind sie wohl nicht aufmerksam genug und haben meist eine auffällige Fellfarbe. Nicht sehr hilfreich.

Nein auf keinen Fall! Es sind domestizierte Tiere die nicht nur einen Teil ihrer instinkte eingebüßt haben sondern auch Körperlich mit nichten in der Lage sind draussen zu überleben. Sie sind nicht in der Lage sich vor Fressfeinden zu schützen und können auch die Witterung nicht lange aushalten. Kanninchen die draussen gehalten werden bedürfen ja pflege und einen abgezäunten und großen Bereich, der auhc im Boden umzäunt ist (dmait sie sich nicht ausgrbaen), daher ist das auch kein Argument. Haustiere gehören einfach nicht in die "Wildniss"! Du würdest auch nicht im Urwalt überleben. Der Mensch ist auch domestiziert.

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@deftone

Der "Schutz vor Fressfeinden" funktioniert auch beim Wildkaninchen nur bedingt, nur durch die hohe Vermehrungsrate überlebt die Art. Domestikation ist übrigens kein Hindernis, die "Wildnis" zu besiedeln, wie leider zahlreiche Hausenten, verwilderte Katzen und nicht zuletzt der Dingo beweisen. Dass ein Kaninchen die "Witterung" nicht aushält, ist das Wunschdenken besorgter Käfigkaninchenhalter. Ohne Bau hält auch das Wildkaninchen die Witterung nicht aus - und nichts anderes habe ich geschrieben.

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Futter und Wasser sind nicht das Problem, und je nach Jahreszeit auch nicht die Dicke des Fells. Wildkaninchen lernen von ihrer Kindheit an, wie man draußen überlebt. Sie leben in Rudeln, warnen sich gegenseitig vor Gefahren, flüchten dann in ihren Bau. Sie können auf Dauer nur im Rudel überleben und ein "buntes" Hauskaninchen hat alleine keine Chance. Kaninchen verbeißen andere Kaninchen, die Fressfeinde anlocken (z.B. auch kranke Wildkaninchen), ich denke, dass kein Rudel ein Hauskaninchen in die Gruppe aufnehmen würde. Wenn ein ausgesetztes Hauskaninchen nicht sehr schnell wieder eingefangen werden kann, wird es kaum mehr als ein paar Tage überleben, bevor Fuchs, Marder, Greifvögel etc. zuschlagen :-(

Wenn man sie gleich zu Beginn des Frühlings an das Draussensein gewöhnt ja, ohne Zweifel. Wer jetzt erst Kaninchen raussetzt riskiert ihren Tod. Unsere eigenen Kaninchen leben seit 4 Jahren im Garten frei, haben sich einen Bau gegraben und versorgen sich selbst. Nur im Winter gibt es bei uns im Garten nichts mehr, da bekommen sie Trockenfutter und Heu. In der freien Natur gibt es auch im Winter noch genug.

Ich denke, das kann man nicht vergleichen. Es sei denn, du hättest null Schutzmaßnahmen ergriffen, und dann fände ich das ehrlich gesagt etwas sehr gefährlich für deine Kaninchen...

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@Ninken

Was ist da gefährlich? Unser Garten ist sehr groß, sie haben immer ca. 50qm Platz, hoppeln auch mal in Nachbars Garten (dann gibt es Schimpfe) und den Katzen aus der Nachbarschaft haben sie längst gezeigt, dass sie ordentlich klopfen und knurren können. Selbst Greifvögel können ihnen nicht mehr oder weniger schaden als in der freien Natur, sie passen auf.Und sie wissen selbst ganz genau was sie frssen dürfen und was nicht. Manches Kraut rühren sie nie an.

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