Work & Travel mit der Organisation aifs?

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Hi Lukas,

also klar, W&T mit Organisation zu machen hat ebenso Vorteile wie eben auch ohne - da kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Hier ist es immer ein Abwägen zwischen finanziellem Mehraufwand und Arbeitserleichterung. Dass ich dir aber grundsätzlich von W&T abraten würde, weil "es überlaufen" ist, halte ich für eine viel zu pauschale Aussage!

Zu AIFS: neben Step In in Bonn sowie TravelWorks in Münster gehört definitiv auch AIFS zu den bekannteren sowie sicherlich auch "guten bzw. seriösen" Anbietern! Auch AIFS sitzt in Bonn. Ich kann dir nur den Tipp geben: gut vergleichen und schlussendlich auf dein Bauchgefühl hören, aber so oder so wirst du bei deiner Organisationswahl nicht viel falsch machen können, solange du dich an eine Organisation bzw. einen Veranstalter hältst, der schon lange Jahre Erfahrung mitbringt. Weitere Infos übers Working Holiday Visum findest du ansonsten im Netz unter www.working-holiday-visum.de oder wie schon erwähnt unter der Botschaftsseite. Hier findest du zudem auch hilfreiche Vordokumente für die Beantratung.

Travelworks kenn ich auch, die sind ganz nett da

http://www.travelworks.de ist die Webseite

Ob etwas überlaufen ist oder nicht, davon würd ich meine Entscheidung auch nicht abhängig machen. Aber vielleicht statt Australien über ein anderes Land nachdenken? Neuseeland ist ja auch spannend meiner Meinung nach - und weniger giftige Tiere ;))

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Hi, also ich war 2007/2008 über die Organisation Ayusa mit einem Work&Travel Visum in Kanada. Kann diese Organisation weiterempfehlen. Klar musst du damit rechnen, dass du doch einiges an Geld einplanen musst. Ayusa hatte mir über deren kanadischen Partner einen Job vermittelt, sowie eine Unterkunft für 4 Wochen in Vancouver. Ich musste noch einen 4-wöchigen Kurs an einer Sprachschule absolvieren, da ich noch keine Erfahrung in der Tourismusbranche hatte. Kurz und knapp: ich konnte mich bei Problemen und Fragen immer an die Agentur - sowohl in Kanada als auch in Berlin wenden.

Letztes Jahr war ich auch über Aifs in Australien und ich denke man könnte sich das Geld, was man in die Organisation steckt, gut sparen.

Die Leistungen, die diese Organisationen versprechen, hören sich anfangs sehr gut an - was allerdings wirklich von Seiten der Organisation gemacht wird, war für mich nicht sehr zufriedend stellend:

Vor dem Flug:

  • Zusenden von Basisinformationen zu Australien (welche man hier im Internet durch einen Klick auf wikipedia bekommt)

  • Zusenden von einem optimalen Ankreuzschemas für das Visum (das Visum muss trotzdem persönlich beantragt werden. dieses dürfte auch mit mittelmäßigen Englischkenntnissen + Wörterbuch ohne diesen Zettel zu schaffen sein, desweiteren wird sowas wohl auch im Internet zu finden sein)

In Australien:

  • Es wird ein Hostel für 2 Tage gebucht
  • Es gibt ein Einführungsgespräch, welche Reiserouten nam nehmen kann. (Wenn man nicht ganz auf den Mund gefallen ist, dann kann man sich innerhalb von ein paar Tagen und Gesprächen mit anderen Hostelbewohnern einen eigenen Plan machen)
  • Ein Postfach wird bereitgestellt
  • Es gibt ein Jobbrett, wo man sich aus 50 Jobs* seinen Favouriten raussuchen kann. Leider ist dieser Job an jemand anderes vergeben oder der Arbeitgeber meldet sich nicht mehr. Wie auch bei den restlichen 49 Jobs. Man muss schon sehr viel Glück haben, um von Aifs einen Job zu bekommen, da schätzungsweise pro angebotenem Job es mindestens 50 Bewerber gibt*.

Nach Australien:

  • man wird durch E-Mails bombadiert, dass man seinen tollen Erfahrungsbericht über Australien auf deren Seite posten soll. (Ein super geiles Jahr hatte warscheinlich auch fast jeder. Dass das an Aifs lag, wag ich zu bezweifeln.)

Mein Fazit:

Ein Auslandsjahr ist aufjedenfall sehr cool und aufjedenfall zu empfehlen (auch wenn z.B. Australien sehr überlaufen ist - es hängt immernoch von einem selbst ab, was man macht - z.B. zur nicht soo überlaufenen Westküste gehen) Aus meiner Sicht sollte man das allerdings alles ohne Organisation machen. Das einzige positive für mich an der Organisation war das Postfach.

*Verkaufsjobs ausgenommen, da man diese überall hinterhergeworfen bekommt

Du bist als "work and travel maker" bei den australischen Arbeitgebern sehr willkommen. Vor allem in den Geschäften die mit Tourismus zu tun haben. (Gastronomie, Hostels, Reisebüros, Eisläden usw.) Aber auch in der Landwirtschaft werden solche jungen Menschen gern eingestellt. Das hat den Vorteil, dass du nach einem 1/4 Jahr Arbeit in der Landwirtschaft dein Visa um ein weiteres Jahr verlängern lassen kannst. Brauchst nur ne Bescheinigung des Farmers die du dann bei der "immi" vorlegst. Auch in der Mining Industrie werden immer Leute gesucht.

Von einer Organisation die sich auf "work and travel" spezialisiert hat und dafür Geld von dir haben möchte, rate ich dir ab. Wir haben auf unseren Reisen viele junge Menschen kennen gelernt die "work and travel" gemacht haben. Die es organisiert machten waren meist nicht sehr zufrieden mit den Leistungen der Organisation. Sie wurden an Hostels verwiesen die die Arbeitsvermittlung übernahmen. Aber nur, wenn man dann auch dort wohnte. Die Leute die das "work and travel" auf eigene Faust machten, fanden oft die besseren und besser bezahlten Jobs.

Das work and travel Visa beantragst du hier:

http://www.immi.gov.au/visitors/working-holiday/417/

Es kostet dich AU$ 230,00. So weit ich weiß, brauchst du ein nachgewiesenes Eigenkapital von AU$ 5000,00.

Zum Flug würde ich, an deiner Stelle, sowohl bei einem Reisebüro, als auch im Internet (opodo.de / fluege.de / expedia.de) schauen. Mal bekommst du online `nen günstigeren Flug, mal machst du das Schnäppchen im Reisebüro. Mit ca. 1000,-- € musst du rechnen. Es ist oft günstiger, einen Rückflug zu buchen und im Anschluss die Umbuchungsgebühr zu zahlen. (Flüge können nicht länger als ein Jahr im Voraus gebucht werden, deshalb die Umbuchungsgebühr). One Way Flüge sind, im Verhältnis, teurer.

da du bei work&travel auf dich selbst gestellt bist, is das doch relativ egal. aber ich kann nur von w&t abraten, denn das machen einfach zuviele. man findet keine jobs udn wenn dann nur anstrengende und doofe. man spricht wenig englisch, weil man auf viele deutsche trifft. eine bekannte von mir war im letzten jahr in australien, dort hat sie 5 leute aus der eigenen stadt getroffen... wir haben nur 22.200 einwohner ^^

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